Tuesday, July 22, 2014

eBook-Studie des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels (II): eBooks und Verlage

Jedes Jahr fasst der Börsenverein des Deutschen Buchhandels verschiedene, vom Verein initiierte und der GfK durchgeführte Studien zu einer großen eBook Studie zusammen. Sie setzt zusammen aus

- Mitglieder-Expertenbefragung: Sortimenter (Nettostichprobe 538 / 18%, per Online-Fragebogen)

- Mitglieder-Expertenbefragung: Verlage (Nettostichprobe 348 / 20%, Online-Fragebogen)

- Perspektive der Barsortimente und Großhändler (anonymisierte Telefonbefragungen)

- Erkenntnisse aus dem GfK Verbraucherpanel Media*Scope Buch (Privatpersonen, ab 10 Jahren, 25.000 brutto, schriftlich Papier und online)

- GfK Verbraucherpanel Media*Scope Buch: Ad Hoc Konsumentenbefragung:  Einstellungen rund ums eBooks (10.000 Endverbrauchern, ab 10 Jahren)

Inhaltsübersicht





Die Studienzusammenfassung können auch Nicht-Börsenvereinsmitglieder käuflich erwerben. Hier

Disclaimer:
Da für die Weitergabe von Informationen aus der eBook Studie 2014 mit Schadensersatzklagen der GfK gewunken wird, verwenden wir hier nur Charts aus der Präsentation der Wirtschaftspressekonferenz vom 3. Juni 2014. Hier

Zur Expertenbefragung von Mitgliedsverlagen




Die Anzahl der Mitgliedsverlage mit einem eBook-Angebot ist von 53 % im Vorjahr auf jetzt 65 % gestiegen. Die Bandbreite liegt zwischen 100 % (Vj: 78 %) großen Verlagen und 57 % (Vj. 48%) bei kleinen Verlagen.

Knapp die Hälfte der von den Mitgliedsverlagen vertriebenen eBook Titel (49 %) stammen aus dem Bereich allg. Sortiment, also Belletristik, Reise, Ratgeber, Sachbücher, Kinder- und Jugendbücher. 35 % sind Fachbücher und 15 % Schulbücher.






Als Vertriebkanal werden mit 74 % Online-Buchhändler eingesetzt, eine geringe Zunahme gegenüber 2013 (Vj: 72 %). Den Vertrieb über die eigene Homepage nutzen nach dieser Befragung nur 14 %, über Verleihmodell 6 % (Vj: 5 %).

Anmerkung:
Warum viele Verlage so zurückhaltend sind was eCommerce auf ihrer Webseite, Satelliten und Apps, Abo-Modelle & alternative Vertriebsformen für digitale Güter betrifft? Business Intelligenz ist es wahrscheinlich nicht, oder?

Umsatzanteile eBooks

Mit den Umsatzanteilen von eBooks tun sich diese Studien schwer. Aus dem GfK Panel kam die Meldung, der Umsatzanteil bei den Konsumenten hätte sich von 2,4 % im Jahr 2012 auf 3,9 % im Jahr, also um 62,5 % erhöht. Hier die letztjährige Darstellung Anteilsvarianten (Quelle: WPK 2013)



Wer nun erwartet hätte, dass diese 62,5 % Zuwachs sich auch in den Verlagsangaben über den Anteil von eBooks in ihrem Geschäft (ähnlich) niederschlagen würde, erlebt eine Enttäuschung. Nach den Ergebnis der diesjährigen Expertenumfrage Mitgliedsverlage ist der Anteil von 2012 auf 2013 von 9,5 % auf 9,4 % zurückgegangen, bzw. geschätzt auf 10,6 % gestiegen.

Für 2013 würde sich die Entwicklung so darstellen



Bei der Ergebnisdarstellung Umsatz genannt, sagen 25 % "nicht bekannt", bei Umsatz geschätzt, sagen 37 % "nicht bekannt" ... wie und ob diese bei der Ermittlung des Mittels eingeflossen ist, wie Zahlen benannt und oder geschätzt dabei berücksichtigt wurden, darüber gibt die Studie keine Auskunft. Auch nicht

Warum die eBook Anteile für 2014 und 2015 geschätzt werden sollten, im Berichtsband aber die (als?) Jahre 2013 und 2014 ausgewiesen werden?

Warum auch die befragt wurden, die den Vertrieb von eBooks erst in diesem Jahr planen und ob das dann sinnvollerweise abgegrenzt wurde?

Warum und wie diese Daten der Expertenbefragung aus dem GfK Consumer Panel hergeleitet werden können?

Fazit: es bleiben viele Fragen offen und das Jahr 2013 ist schon lange und 2014 schon bald Vergangenheit. [Und außerdem dürften wir über die harten Ergebnisse hier eh nicht berichten.

Wer mehr wissen will (und nicht Mitglied im Börsenverein ist) muss die Studie kaufen. Hier

Sunday, July 20, 2014

SDL Global Study: Five Truths for Future Marketers or Understanding the Millennials

Based on results from a global study of Millennials (January - April 2014) in Australia, Germany, Norway, The Netherlands, UK and US, and others by SDL plc (UK).

The Channel Engagement is (now) in the Hands of the Consumer, stupid!


Source: Infograph

SDL Study tells about five Truths for future marketers you better consider and embrace (even unwillingly)

1) Campaigns are extinct
2) Channels are irrelevant
3) Content finds the customer
4) There is only one language
5) Your data trumps Big Data

In short, the advice is:
Not only your Millennials customers want what they want, when they want it. So don’t focus on individual channels, consider the experience you want them to have and adjust your strategies accordingly.



Danke an Olaf Kolbrück für den HT. 
Leser im Gültigkeitsbereich des #LSR suchen jetzt bitte nach 'Olaf Kolbrück Die fatalen Irrtümer des stationären Handels' und Google bringt Sie auf den rechten Weg zum dfv.

(All others can use this direct link .)   

Friday, July 18, 2014

When I was young: I joined a book club

Mein erste Buchclub war der damals und heute Marktführer, der Bertelsmann Buchclub - bei dem bin damals auch gleich mehrmals beigetreten bin und von den Erst-/Willkomens-Angeboten Gebrauch machen konnte (aber zuvor fleißig an meiner Unterschrift geübt hatte, damit niemand sollte erkennen, dass ich erst 12 und 13 Jahre alt war.

Ein zweiter Buchclub der mir gut in Erinnerung ist, war der MBC Management Buchclub (gibt es nicht mehr, Initiator war damals der Verlag moderne industrie) und dort habe ich für viele Jahre ab 1968 fast jedes neu aufgelegte Buch erworben und nach nützlichem Wissen durchforstet, sowie der Ableger (Bertelsmann und andere) The English Buchclub.

Natürlich gab es auch andere Buchclubs mit attraktiven Programmangeboten und Erstbestellungs-Willkommenspakete: Deutscher Bücherbund (erste Holtzbrinck, dann Leo Kirch, dann Bertelsmann), die Nummer 2 am Mark; die gewerkschaftsnahe Büchergilde Gutenberg, nach Mitgliedern die Nummer 3; die Herder-Buchgemeinde, usw.

Laut Buchreport war 1981 knapp jeder 8. Bundesbürger (7,3 Mio. aus 61,1 Mio. BRD Gesamtbevölkerung) und in fast jedem 3. Haushalt (29,8 %) ein Mitglied in einem Buchclub.  

Wie Michael Kollmannsberger in "Buchgemeinschaften im deutschen Buchmarkt: Funktion, Leistungen, Wechselwirkungen" (1995) schreibt betrug der Umsatz der Buchclubs in Deutschland 1992 rd. 1,1 Mrd. DEM (Buchanteil 55 %, sinkend).

Warum versuchen unsere klassischen Buchverlage (oder der Buchhandel) nicht, diese Idee des Buchclubs - mit allen Bells & Whistles - in unsere digitale, mobile, vernetze Zeit zu transformieren und als Channel, Ort der Begegnung auf- und auszubauen, sondern stampfen, wie jetzt Bertelsmann für Ende 2015 angekündigt hat, die Restbestände ersatzlos ein?


ISBN 3447036281 [Google Book]

Warum, schreibe ich gerade heute über eine so antiquierte Angebots- und Vertriebsform wie Buchclubs? Weil, mich heute morgen SocialMedia Today und Wiley zu ihrem 'Social Business Book Club eingeladen haben und "the best content about social media, digital marketing, and transformation from the world's best thinkers" inkl. Books / eBooks, Begegnungen und Gespräche mit führenden Autoren über Webinars und in Hangouts  [LINK]

The next free Google Hangout:
On July 24th, you are invite you to attend a free Google Hangout with Jeb Blount, author of "People Love You: The Real Secret to Delivering Legendary Customer Experiences." Speak with the author directly and have your questions answered

Wenn ich heute Verleger wäre oder auch Buchhändler wäre, ich hätte (mit Partnern, Lesern, Autoren) nicht nur einen, sondern mehrere, ja viele spezialisierte, individuelle, interessen und ereignisorientierte  "Buchclubs" und würde die Chancen von Social Media, Social Networking und Digitalisierung nutzen.

P.S.
Aber vielleicht gibt es das ja auch alles (neben den Reader- und Autoren-Communities) und ich bin aus dem relevanten Raster geflogen.

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Book flatrates (only a few of them, please feel free to add)

24symbols

Entitle

Kindle Owners Lending Library

Kindle Unlimited

Oyster books

Readfy 

Safari

Scripd

skoobe 


Readers und/oder Authors communities

AuthorsDen 

Bookish

BookLikes

Goodreads (Amazon)

LibraryThing 

shelfari (Amazon)

wattpad 

webook

WritersCafe.org

Zola Books

Friday, July 11, 2014

European Communication Monitor 2014

Annual survey on future trends in communication management and public relations. Run by the European Public Relations Education and Research Association (EUPRERA), the European Association of Communication Directors (EACD) and Communication Director Magazine, supported by Ketchum. In 2014, 2,777 communication professionals from 42 countries participated.

Lead researcher Ansgar Zerfass (University of Leipzig (GE) & BI Norwegian Business School (NO).



via / more and PDF Download

Highlights in Deutsch
European Communication Monitor 2014: Weltweit größte Studie zur strategischen Kommunikation vorgestellt von Sandra Liebich (na Blog)

Wednesday, July 09, 2014

Hubert Burda Media wächst in 2013 mit Digitalem plus 20,8 %, insgesamt um 6,6 % auf 2.616,9 Millionen Euro

in allen anderen Bereichen musste der Hubert Burda Media - wie schon 2012 im Bereich Verlag Inland - schrumpfende Umsätze melden. Der sehr heterogen Bereich Digital umfasst u.a. BurdaTech (u.a. CHIP Gruppe, Cyberport, computeruniverse), Tomorrow Focus (u.a. Focus Tomorrow Media, HolidayCheck, Huffingtonpost, netmums), zooplus, XING, Ventures und Conferences (u.a. DLD) und BurdaDirect.



Quelle: Hubert Burda Media Geschäftsbericht 2013 

Anzahl der Mitarbeiter von Ende 2012 auf Ende 2013 um 8,5 % auf 10.017 Beschäftigte gestiegen,
eine Aufteilung und Entwicklung nach den Bereichen wird nicht vorgenommen.

mehr / via

Pressemitteilung der Hubert Burda Medien (8.07.2014)

Burda Geschäftsbericht 2013 (PDF)

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