Monday, May 23, 2016

Die Neuvermessung des B2B Medien- und Informationsmarkt in Deutschland

Über die von Schickler - im Auftrag der Deutschen Fachpresse - errechneten neuen Bezugsgrößen zur Bestimmung des B2B Medien- und Informationsmarkt in Deutschland hatten wir schon im Rahmen der Kongressberichterstattung #FPK16 geschrieben.
Die Blickerweiterung von der bisherigen Fachpresse-Statistik (Marktvolumen 3,4 Mrd. €) auf den neu definierten Gesamtmarkt (Marktvolumen 28,3 Mrd. €) tut mental für eigene Vorstellungswelt der Fachmedien gut und weckt hoffentlich auch Begierlichkeiten mehr Leistungen für das eigene Zielpublikum anzubieten und zu realisieren (und monitarisieren).

Es dient aber auch dazu Steilvorlage für die Kommunikation mit Kunden, mit den Mitspielern im ECO-System, der Politik und angrenzenden Verbänden und Playern.

Es ist eine erste Darstellung des Gesamtmarktes, den es lohnt zu verbessern und weiterzuentwickeln...
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Doch wie hat die Schickler Unternehmensberatung das Kommunikationsangebote für berufliche Nutzer und Nutzung geclustert, erfasst, analysiert, abgegrenzt und zusammengefügt? Das zeichnen wir hier noch einmal nach, auch als Referenzpunkt für sicher anstehende Kommentare und Korrekturen sowie für die Weiterentwicklung des Modells, der Analyse und der Zuordnung.

Das  B2B Clustermodell 'B2B Medien und Informationsmarkt'
aufgeteilt in zwei Kategorien und jeweils 3 zugeordneten Marktsegmenten
- diese überschneiden sich gelegentlich und sind / waren nicht immer eindeutig abzugrenzen -




Zuordung von Inhalten- und Marketing Angeboten / Lösungen


Definition und Abgrenzung von Fach- und Branchenspezifischen Software



Marktvolumina des B2B-Medien- und Informationsmarkt in Deutschland (2016)
- berechnet, hochgerechnet, teilweise geschätzt -




Und so kommt es zu einer ersten (Beta-)Volumenbestimmung...



welche - der Kollege Aljoscha Walser (Narses) hatte aufgepasst - von Rolf-Dieter Lafrenz (Schickler) als 80 - 90 % valide angesehen werden darf, d.h. also in Werten eine Fehlertoleranz von 2,6 - 5,2 Mrd. € in sich trägt.

Ein Marktvolumenvergleich mit anderen Feldern einer innovativen Wissensgesellschaft



zeigt, das sich der 'B2B Medien- und Informationsmarkt' sich nicht zu verstecken braucht.

via / mehr Deutsche Fachpresse
Neue Studie der Deutschen Fachpresse erfasst Gesamtmarkt für Fachinformationen

Die Schickler Präsentation gibt es auch auf Slideshare


Im Vergleich (aber nicht vergleichbar)
UK Business Information Sektor (2013) - laut Outsell Inc.

20,0 Mrd. €  (15.5 Mrd. UKP)  [our estimate for 2016: ~ 22,8 Mrd. €]

US Business Information Sektor (2013) - laut Outsell Inc.

30,1 Mrd. € (41,5 Mrd. USD)  [our estimate for 2016: ~ 34,6 Mrd. €]

Related Links:
Information Industry Outlook 2016 by Outsell Inc.  [October 1, 2015]    (56 Seiten, PDF)

Why are B2B publishers doubling down on events and information? The Mediabriefing [November 5, 2015]

Outsell’s Annual Advertising and Marketing Study 2016: B2B Advertising [PM March 23, 2016]


Nachtrag:
Die Methodik der Marktanalyse beschreibt Schickler so:

-  Die Analyse wurde ohne eigene Primärerhebung, auf Basis veröffentlichter Daten durchgeführt. Dabei haben wir eine Vielzahl von Quellen analysiert (u.a. von den folgenden Herausgebern: Deutsche Fachpresse, BITKOM, Gartner, IDC, Infonetics, markets and marets, Persistence market research, SIIA, ABM, Clearwater, Bürgel, Statistisches Bundesamt, Clevis, GfK, Ovum, BIBB, IWF, PWC, Börsenverein des deutschen Buchhandels, Bundesverband der deutschen Versandbuchhändler)

-  Alle Marktvolumina für die Marktsegmente und Subsegmente beinhalten nur externe Ausgaben der Unternehmen bzw. beruflichen Nutzer, ohne interne Aufwendungen (Personalkosten, Verwaltungskosten, Opportunitätskosten) und ohne Begleitkosten (z.B. Reisekosten). Dadurch wird nur der von B2B-Medien und -Informations Anbietern adressierbare Markt erfasst.

-  Wo keine oder unzureichende Daten verfügbar waren haben wir zum Teil eigene Marktmodelle aufgebaut um die Segmentvolumina abschätzen zu können (u.a. für Lehr- und Fachbücher (Print und Digital), Berufliche Weiterbildung, Fach- und Branchen-spezifische Software)

-  Soweit möglich, wurden alle Segment-Größen durch alternative Analyseansätze validiert (z.B. Bottom-Up
Validierung, Kennzahlen-Analogien u.a.).

-  Um größtmögliche Aktualität zu gewährleisten haben wir die veröffentlichten historischen Marktdaten die aktuell typischerweise erst für die Jahre bis 2014 vorliegen, bis 2016 fortgeschrieben. Wo die von uns verwendeten Quellen selber Prognosen für 2016 machen, haben wir diese verwendet.


geändert 24.05.2016

Sunday, May 22, 2016

BVDM: Umsatz Druckindustrie 2015 weiter rückläufig, minus 2%, Fortsetzung in 2016

Die Umsätze der deutsche Druckbranche sank - nach Schätzungen des Bundesverbandes Druck und Medien (BVDM) - in 2015 auf 20,3 Mrd. €, ein Minus von ~ 2 %.

Ganz vorne dabei waren

minus 9,4 % bei Zeitschriften
minus 4,5 % bei Zeitungen
minus 5,6 % bei Bücher 

Auch für 2016 wird sich dieser Trend. Das I. Quartal 2016 erreichte ein Minus von 0,7 - 0,9 im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Betrieben und Beschäftigten der Druckindustrie

8.584 Druckbetriebe (- 2,9 % zum Vorjahr)
139.149 sozialversicherungs pflichtige Beschäftigte (- 2,4 % zum Vorjahr)

via /mehr [PM]
BVDM: Druckindustrie unterliegt weiterhin einem Wandel

Friday, May 20, 2016

Bilanz des ZAW Werbejahr 2015: Gesamt 44,8 Mrd. €, plus 1 %, Ausblick (leicht) positiv

  • Gesamtumsatz mit kommerzieller Kommunikation: 44,8 Mrd. €, + 1 %
    (Anteil BIP 1,48 %)
  • Investitionen in mediale Werbung: 25,45 Mrd. €, plus 0,7 Prozent
    (Anteil BIP 0,84 %
  • Netto-Einnahmen (der erfassten) Medien: 15,21 Mrd. €, minus 0,8 %
    (Anteil BIP 0,5 % )

Die rückläufigen Werbe-Netto-Einnahmen betreffen ausschließlich Printmedien
  • 9,7 % Publikumszeitschriften
  • 8,1 % Verzeichnismedien
  • 6,6 % Tageszeitungen
  • 0,8 % Fachzeitschriften

Die Gesamtbeschäftigtenzahl im Bereich der kommerziellen Kommunikation für 2015 kalkuliert der ZAW (vorläufig) mit 897.800, davon knapp 39 % in der (sog.) digitalen Wertschaft



Umsätze mit kommerzielle Kommunikation
- nach Definition des ZAW -

Netto-Werbeeinnahmen der (erfassten) Werbeträger

Gesamtbeschäftigtenzahl





via / mehr ZAW

Die Stimmung für das Werbejahr ist weiter positiv. Erwartetes Wachstum: 2 %
Branchendaten aktualisiert (2015)

Tuesday, May 10, 2016

Verleihung der Fachpresse-Awards 2016: Fachjournalist des Jahres, Fachmedium des Jahres

Startet mit launige Moderation von Volker Wiebrecht @Wieprecht

Award Fachjournalist des Jahres 2016
Preis der Karl-Theodor Vogel Stiftung
| Juryvorsitzender Lutz Frühbrodt

1. Preis: Martin Schwarz
             Der Kodak Moment (4c Magazin)
2. Preis: Jelena Juric
             Kommentar 'Mein Laden' (Textilwirtschaft)
3. Preis: Melanie Swiatloch
             Gefahr aus der Pillendose, Hightech & Innovation (Hüthig)


Von links: Lutz Frühbrodt (FHWS Würzburg-Schweinfurt), Bernd Adam (Deutsche Fachpresse), Kathrin Pugmeister (Karl-Theodor Vogel Stiftung), Jelena Juric (Textilwirtschaft), Martin Schwarz (4c Magazin), Stefan Rühling (Vogel Business Media)
Foto: Deutsche Fachpresse

Die Siegerbeiträge zum Nachlesen



Awards Fachmedium des Jahres 2016

Auf dem Kongress der Deutschen Fachpresse 2016, Berlin #FPK16


Heute um 10:00 startet der jährliche Kongress der Deutschen Fachpresse. Zum ersten Mal in Berlin und nach Angaben des Veranstalters mit über 550 Teilnehmern.

Eröffnung mit Glücksmomenten von und mit Stefan Rühling @VBM_StRuehling für die Teilnehmer (und dann sicher auch für Kunden und Partnern der Fachmedien).

Jetzt die Keynote von Bernd Kolb, einem Vordenker, Visionär:  Die Digitale [R]evolution der 90er Jahre ... geht weiter. Mehr als 90 % haben wir noch vor uns...

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