Ganz nüchtern haben Verleger und Chefredakteure in der Diskussion die Veränderungen im Informationsverhalten, der Mediennutzung, den neuen Herausforderungen und neuen Wettbewerber "gesichtet" und uns dann den Rest des Treffen mit der Frage beschäftigt, wie schaffen wir es als Verlag oder als Magazin-Serviceprovider in dieser "neuen Welt" dabei zu sein, die neuen Wünsche und Bedürfnisse unserer alten und die der neuen Leser / User zu bedienen und ein möglichst großes Stück dieses Kuchens für uns zu erobern.
Kein Blick zurück, nach dem was gestern war oder heute ist, kaum eine Frage nach dem, was die "Kollegen" in Europa, USA und Südost-Asien heute schon (vereinzelt) tun - sondern nur die Frage: Wie müssen wir uns aufstellen, was müssen wir bieten, damit wir auch morgen als Publisher "gefragt" und "erfolgreich" sind?
Balsam für meine geschundene Seele!
Und die Begeisterung hätte mir fast noch den einzigen "privaten" Programmpunkt meiner Reise, einen Besuch in der 798 Factory, einem Künstlerhof in früheren, von ostdeutschen Architekten Anfang der 50er Jahre im Bauhausstil erbauten Fabrikgebäuden mit 25 - 30 Galerien und Künstlerwerkstätten und mehreren Künstlerkommunen gekostet.

Danke an Guo Rui der mir den Samstag gerettet hat und David ShiKai der mich auf diesem Ausflug in die zeitgenössische Kunst Chinas begleitet hat, ich komme gerne wieder!
Dashanzi Art District (=798 Factory)
798 Space
Jan Club Arts Centre
798 factory becomes China's SoHo
Art Scene China - Contemporary Chinese Art
Und sollte jemand aus Berlin mitlesen:
Einige zeitgenössische Künstler aus China, würden gerne in Berlin (oder anderswo) ausstellen und suchen Kontakt zu Galerien.