Nielsen Media Research ermittelt steigende Bruttowerbeinvestitionen bei den Mediengattungen Direct Mail, Online und Kino für 2005 ...
Die Daten für das Mediums Online aus "Angaben der Vermarkter von Online-Werbung" - "Insgesamt kooperiert Nielsen hier mit 25 der führenden Vermarktern von Online-Werbung" (und decken deshalb -wahrscheinlich - auch nur deren Klientel ab!? Sind Search-Werbeschaltungen enthalten?).
Der KressReport / Kress täglich titelt: Online-Werbemarkt brummt ... ich aber frage mich, auf der Basis der Nielsen Zahlen:
Warum wächst der Markt der Online-Werbung so langsam (nur 32,8 %)? Warum ist er noch immer so unbedeutend (nur 410 Mio. Euro)?
(Zum Vergleich: Werbung Klassische Medien 2005 laut Nielsen: 19,1 Mrd. Euro)
- Ist Werbung in Klassischen Medien erfolgreicher?
- Wissen die Werbetreibenden (und Ihre Agenturen) nicht wie es und was geht?
- Gibt es dort zu wenige attraktive Plätze
- Ist Online-Werbung einfach nur zu billig?
- Springt bei der Effizienz von Online-Werbung zu wenig Honorar heraus?
- Macht Online-Werbung einfach zuviel Arbeit?
- Bringt Online-Werbung bei denen die Online sind keinen Nutzen (mehr)?
- Könnten Werbetreibende soviel Resonanz nicht händeln?
Oder? Und was meinen Sie? Woran könnte das liegen?
aus der Nielsen Media Pressemitteilung:
[...] "Für den Online-Markt ermittelt Nielsen Media Research für 2005 Bruttowerbeaufwendungen in Höhe von 410 Millionen Euro. Dieses entspricht einem Plus von 32,8 Prozent bzw. mehr als 100 Millionen Euro. Damit weist das Medium Online die stärkste prozentuale Wachstumsrate aller von Nielsen Media Research erfassten Medien auf. Der Online-Werbemarkt schließt mit einem Rekordniveau in 2005 ab [...]" mehr
siehe auch
Nielsen: Bruttowerbeaufwendungen Gesamtjahr 2005