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Wednesday, April 26, 2006

Best Practice - Jedenfalls nach Meinung des VDZ

Best Practice - jedenfalls nach Meinung des VDZ und seiner Chefberater (ich selbst halte das für falsch, kurzsichtig und gefährlich)

Dort bietet man das Studienkompendium

Print sells

als gedruckte Broschüre für Euro 89, 00 inkl. MwSt. und Versand

und als PDF Download - 10 Euro (plus Versandkosten) teuer -
also für Euro 99, 00 inkl. MwSt. an

Warum kostet die PDF Datei mehr als das in der Herstellung teurere Printprodukt, plus Handling, Finanzierungs- und Lagerkosten, Versand?

Weil Mitglieder und Nichtmitglieder, die PDF Datei kopieren - so jedenfalls lautet die Auskunft bei meiner letzten Rückfrage nach dem Sinn der Preisdifferenzierung, ... und "man würde den Mitgliedverlagen dieses Preismodell (PDF teurer als Print) auch als "Best Practice" empfehlen ...."

Noch Fragen? Liebe VDZ'ler, bei einer solchen Preisdifferenzierung kaufe ich schon aus Prinzip nicht! Weder Print noch ePaper!

VDZ Verband deutscher Zeitschriftenverlegerdrucker

P.S.
Eigentlich ist die Sammlung ja ein 'nützliches Angebot', die viel Zeit und Mühen spart, die Argumente für Print zu sichten und deshalb hier nun trotzdem die Beschreibung aus der Pressemitteilung:

"Die Studiensammlung "Print sells" umfasst 18 Studien mit verschiedenen Ansätzen und Produkten, die die Wirkung von Anzeigen in Zeitschriften auf den Abverkauf belegen. Das Kompendium wurde von dem Medienforscher Dieter Reigber im Auftrag des VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger erstellt und beinhaltet vier Tracking-, acht Panel und sechs ökonometrische Studien.

Auf 74 Seiten bietet "Print sells" einen kompakten und praxisnahen Überblick über den aktuellen Stand der Wirkungsforschung von Print-Werbung und liefert den Nachweis, dass Print-Werbung bei der Wirkung auf den Absatz den Vergleich mit Fernsehwerbung nicht scheuen muss und dass Media-Mix Kampagnen aus Print und TV deutlich effizienter sind als reine TV-Kampagnen.

Alle Studien sind mit Untersuchungssteckbrief, Methode und Ergebnissen kompakt zusammengefasst. Auftraggeber sind Werbeträger, Mediaagenturen oder Marktforschungsinstitute."
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