Wednesday, May 31, 2006

VDZ Studie: Verlage setzen auf neue Erlösquellen

Neue Erlösquellen wie das Internet sowie das nicht so ganz neue Neben (Sonder)- und Auslandsgeschäft werden für Zeitschriften- und Zeitungsverlage immer wichtiger. Ihr Anteil am Gesamtumsatz soll sich von derzeit 12 % auf 25 % im Jahr 2009 mehr als verdoppeln.

Der Internet-Umsatzanteil soll laut Studie von heute 4, 6 % auf 11,6 % im Jahre 2009 steigen und die Umsätze aus Mobilen Diensten von heute 0,2 % auf dann 2,0 %.

Dies geht aus der neuen Studie "Wachstumsfelder für Verlage" hervor, die von der KPMG und Prof. Dr. Manfred Schwaiger von der LMU München im Auftrag des VDZ's durchgeführt und jetzt vorgelgt wurde.

Die Ergebnisse beruhen auf den Angaben von 60 Verlage (21 Publikumszeitschriften-, 33 Fachzeitschriften- und sechs Zeitungsverlage).

Die Studie gibt es standesgemäß auf pPapier für 39 Euro (Mitglieder 29 Euro)

und für Papierabweichler auf ePaper zum Vorzugspreis von 49 Euro per PDF Download

Bestellungen, wenn Sie einen Account bei T-Pay oder Firstgate besitzen, auf der VDZ-Website, sonst per eMail bei Anja Mumm (VDZ).


Meine Meinung:
Die prognostizierte Steigerung bei Umsätzen aus dem Internet und im Mobilbereich dürfte im Schnitt wohl nicht ausreichen, um die Veränderungen in der Mediennutzung und Medienbudget der Kunden ‚Leser / Nutzer' und ‚werbetreibende Wirtschaft' auszugleichen.

Trotzdem bin ich zuversichtlich: Wenn Verlage und Kunden erst einmal zutrauen zu anderen Plattformen und (dann auch wieder) zueinander gefunden haben, dann werden Mediendienstleister auch ‚ihren Anteil' am steigenen Medienbudget der Kundschaft verdienen und kassieren können.

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