Die Zuordnung von Werbeausgaben entsprechend der Mediennutzung ist von einer gewissen 'Trägheit' (aber sicher auch von fehlendem Know-how, mangelnder Transparenz und nicht vorhandenen Planungs- und Mess-Instrumenten) der Werbenden und Werbemittler geprägt. Wenn MySpace in 2006 trotz aller Diskussionen über die Qualität als Werberaum für 2006 mit ca. 140 Mio. Euro Einnahmen aus Werbung geschätzt wird, zeigt schon, dass die Argumentation gegen MySpace als amorphes Gesamtgebilde, den Wünschen nach One-to-One Begegnungen in sozialen Netzen Nichts oder jedenfalls nicht viel) entgegenzusetzen haben.

Werbung in Social Networks wird in den nächsten Jahren überdurchschnittlich wachsen. eMarketer prognostiziert für die USA, dass sich der Anteil von heute 1,7 % (2006) auf 6,3 % in 2010 erhöhen wird.

Das Wachstum außerhalb des US Marktes wird mit einem durchschnittlichen Wachstum von 207 % prognostiziert und soll von 54,7 Mio. Euro auf über 500 Mio. Euro im Jahre 2010 steigen.
Mehr ...
Ein anderes Beispiel, wie Kommunikation der Medien-Nutzung folgt (und nicht umgekehrt), ist In-Game Advertising - Eintrag vom 06-Sep-2006