Vielleicht nicht besser, aber jedenfalls besser an die Erwartungen und Vorbehalte von Online Publisher angepasst. Die Erfolge von Quigo Lösungsangebot AdSonar in den letzten Monaten sind beachtlich und wenn Google und Yahoo (und bald auch Microsoft) nicht bald aufwachen und die Gefühlslage, Ängste und Business-Modelle ihrer Kunden in ihrem Angebotsportfolio nicht besser berücksichtigen, graben sie sich selbst einen großen Teil ihres zukünftigen Erfolges ab.
Worum gehts?
Wenn Online-Portale von Medien (TV, Radio, Zeitungen, Magazinen und anderen) ihr Inventar von Google mit AdSense oder Yahoo's Content Match beschicken lassen, steht dort immer Google (oder Yahoo) im Mittelpunkt und zwischen dem Online Publisher und dem Werbetreibenden. Die Geschäftsbeziehung besteht zwischen Werbetreibenden und Google und Google rechnet mit dem Publisher ab. Eigene Inserentenbeziehungen des Betreibers (ein wesentlicher Teil der Wertstellung, wenn Medien als Online Publisher aktiv sind) können nicht genutzt oder eingebracht werden. Alles läuft remote über Google (oder Yahoo).
Quigo dagegen steht mit AdSonar diskret im Hintergrund und beliefert das Inventar des Online-Publishers zuverlässig als diskreter Dienstleister. Inventar und Kundenbeziehung bleiben fest in den Händen (und Gestaltungsmöglichkeiten) des Publishers - auf jeden Fall Mal gut für die Wertstellung (und fürs Ego), auch gut für eine eigenbestimmte Weiterentwicklung der Geschäftsbeziehungen und des Geschäfts und nicht zu vergessen, mit riesigen (unberührten) 'Hebe'-möglichkeiten insbesondere für das lokale Business.
Money beschreibt die Vorgänge am US-Markt ausführlich:
"A growing number of companies are beginning to favor AdSonar. In July, Cox Newspapers, which owns 17 daily newspapers, including The Atlanta Journal-Constitution and Austin American-Statesman, said it would begin using AdSonar. And earlier this month, Quigo scored a big victory when ESPN.com announced that it would begin using AdSonar this fall ... mehr
via John Battelle's Searchblog