Die Entwicklung gibt wenig Anlass zur Freude und die Aussichten auf einen Umschwung und eine deutliche Besserung ist nicht in Sicht. Neben der Machtkonzentration einiger großer Verlage, der Abo vs. Einzelverkaufs-Orientierung vieler Verlag, dem ausufernden Angebot von Me-too- Produkten, der Veränderung des Kauf- und Leserverhaltens, usw. gibt es auch erhebliches Gefährdungspotenzial beim Umsatz, den Kosten und dem Profit.

Ob es nur an mangelnden Begegnungsmöglichkeiten zwischen Zeitung/Zeitschrift und Lesern/Käufern liegt, die durch die Errichtung von Verkaufsstellen im 'Käuferstrom' ausgeglichen werden kann oder einer mangelnden Ansprache (z.B. durch POS Werbung zu beheben) und fehlender Kundenpflege (z.B. durch Ausgabe einer Kunden-Vorteilskarte zu begegnen)?
Die Charts zur Situation und Bestandsanalyse und Ansätze, wie aus der Prognose (oben) der realisierte Plan (unten) werden kann

vom Vertriebsforum 2006 „Gegenwart und Zukunft des Pressevertriebs“ am 19.09.2006 in Baden-Baden gibt es hier:
Charts der Tagung (PDF)
Textbeschreibung der Inhalte (PDF)
via VDZ
Anmerkung:
Die Liste der Widrigkeiten und Anfechtungen für Verlage ist sicher nicht weniger lang ... und die der Handlungsoptionen m.E. vielfältiger als im Grosso.