Weil Leser keine Content-Provider sind, der Grad zwischen Wohl und Wehe schmal ist und sich Print sonst wohl noch eine Weile hält ... schöne alte Medienwelt.
Horizont berichtet in der Ausgabe 43 vom 26. Oktober unter der Überschrift
Riskanter Stimmenfang
Mediaplaner mahnen sorgsamen Umgang mit Modell der Leserreporter an
Einige Statements (aus dem Zusammenhang gerissen):
Thomas Koch (TKM Starcom)
- Leser sind keine Content-Provider
- Koch hält davon nicht sehr viel
- Bindung erreichen die Verlag, indem sie ihren Lesern relevanten Inhalte und Meinungen liefern, nicht umgekehrt
Bernd Deppermann (Pilot Hamburg)
- der Grat zwischen Wohl und Wehe (ist) zumindest schmal
- durch "falsche" Bilder oder Beiträge könne die Qualität eines Titel leiden
und dies kann auch Anzeigenkunden abschrecken
Michael Jäschke (JOM Jäschke Operational Media)
- Was aber, wenn der Bürgerjournalismus die Gefahr birgt, das Image der Medienmarke zu verändern
- noch habe das bloß Vorhanden sein solcher Elemente kaum Einfluß auf das Anzeigengeschäft
- im besten Fall kann es den Verlagen helfe, die Nutzung des mediums Print zumindest noch eine Weile auf heutigem Level zu erhalten
usw. mit einem kurzen Überblick bzw. Nennung der bereits aktiven Medien/Verlagen von Bijan Peymani
in der Printausgabe von Horizont
Vielleicht sollte Bijan Peymani die Mediaplaner einmal fragen, was sie von Nutzer-kreierten Anzeigen und Spots halten?
Ob es den Beitrag auch bei Horizont.net, müssten Sie selbst herausfinden - die Organisation des Zugang zu den Inhalten von Horizont.net übersteigt meine beschränkten Fähigkeiten.