Thursday, August 31, 2006

Guide for 'Small-Town Citizen Journalism'

Der Cyberwriter macht aufmerksam auf



A Guide Especially for Small Daily and Non-daily Newspapers (PDF, 75 pg.)

von Douglas J. Fisher (South Carolina School of Journalism and Mass Communications) und mit Graham Osteen, Chefredakteur und Verleger des 'The Hartsville Messenger'

Douglas schreibt dazu auf seinem Common Sense Journalism Blog :

"For almost a year, the Hartsville Today citizen journalism project has been running and growing, one of the few such experiments aimed specifically at smaller papers without many resources (in this case, a twice-weekly).

When we started it with funding from J-lab, we promised a "cook book" that would give other smaller papers considering such projects a road map of what to expect and how to handle some of the challenges...

In addition to covering all the aspects, we think it is the first major extended study of such a site, the postings and their contributors. There is an extensive section that tracks five months of postings and proposes a codebook that may be of use to future researchers ..."

(Previously posted at HEM on Media, Marketing & Internet)

Anforderung & Beurteilung des Informations- und Serviceangebots der Fachverlage aus der Sicht eines Medienberaters

Thomas Kosmahl von 'die media GmbH Stuttgart'

hat mir über ein OpenBC Forum folgende Wunschliste an Fachverlage und zur Seminarvorbereitung 'Fachverlage erfolgreich im Internet' geschickt. Er schreibt:

Als Mediaberater vorwiegend für Kunden aus der B2B-Märkten wünsche ich mir Informationen und Services von Fachverlagen (Erfüllungsgrad in Schulnoten):

- Umfassende Informationen zur Leserschaft ihrer Printpublikationen
(u.a. Leserstrukturdaten, Empfängerstrukturdaten, Reichweitendaten aus verlagseigenen Erhebungen oder aus Markt-/Mediastudien) => Erfüllungsgrad: Gut

- Umfassende Informationen zu in ihren Printmedien mögliche klassische Werbeformate bis hin zu Sonderwerbeformate
(z. B. Titelklappen, coporate publishing, Sonderbeilagen, Banderolen, Beikleber etc.)
=> Erfüllungsgrad: Befriedigend

- Umfassende Informationen zur Onlinereichweite ihrer Onlinemedien (PageImpressions, Visits, Unique User) sowie Informationen zur Reichweitenentwicklung des Gesamtangebotes wie der einzeln zu belegenden Werbeplätze ihrer Onlinemedien => Erfüllungsgrad: Ausreichend

- Umfassende Informationen zur Userstruktur
(u.a. Herkunftsbranchen, Stellung im Unternehmen, Funktion im Unternehmen) ihrer Onlinemedien
=> Erfüllungsgrad: Mangelhaft

- Umfassende Informationen zu möglichen Werbemitteln ihrer Onlinemedien
(Formate, technische Spezifikationen, Anlieferzeiten, Preise auf Basis TKP, Festpreis oder Cost per Click bzw. Costs per Lead?) und zu möglichen Werbeplätzen ihrer Onlinemedien (Rotation, Channel-Rotation, Rubrikplatzierung, Zielgruppenplatzierung, Keywords)=> Erfüllungsgrad: Ausreichend

- Umfassende Information zu geplanten Themenschwerpunkten in ihren Print- wie aber auch Onlinepublikationen
(Eventuell Ansätze für cross mediales Themensponsoring?)
=> Erfüllungsgrad: Mangelhaft

- Umfassende Informationen zu möglichen Content-Integrationen in ihren Onlinemedien
=> Erfüllungsgrad: Mangelhaft

- Umfassender Leistungsnachweis von Onlinewerbemaßnahmen
(AdReporting: AdViews, Unique User, Clicks, Leads)
=> Erfüllungsgrad:

- Umfassende Informationen zu möglichen crossmedialen Ansätzen
(z. B. Themenspezial online/ Print + Teaser online wie Print, cobranded und singlebranded Werbemittel online/ Print, Newsletter-Marketing/ E-Mail-Marketing)
=> Erfüllungsgrad: Mangelhaft

- Umfassende Informationen zu werblichen Möglichkeiten in Verlags- bzw. Themen-Newslettern sowie Informationen zur Anzahl und Struktur der Newsletter-Abonnenten
=> Erfüllungsgrad: Ausreichend

Nochmals vielen Dank an Herr Kosmahl! Das ist guter Start in eine wichtige Diskussion - für Werbetreibende, Mediaplaner und Fachverlage.


Sie sind anderer Meinung? Haben Ergänzungen und/oder Korrekturen? Bitte nutzen Sie die Text- Comments-Funktion des Blogs (am Ende des Beitrags) oder die Voice-Mail / Audio-Comments Funktion (siehe rechts oben!).

9 Ways for Newspapers to Improve Their Websites

(Now 9 + 1 simple ways ...)

Todd Zeigler writes on theBivingsreport:

We took a long look at the features U.S. newspapers include on their websites a few weeks back. In doing the research, we spent more time than is healthy looking at these things. So we figured we'd use this new found expertise for good and offer the newspaper industry some unsolicited advice on how to improve their websites.

1. Start using tags.
2. Provide full text RSS feeds.
3. Work with external "social" websites.
4. Link to relevant blog entries.
5. Get rid of all registration.
6. Partner with local bloggers.
7. Offer alternative views of your content.
8. Modernize your site's graphic design.
9. Learn from Craigslist.
10. Make your content work on cell phones and PDAs.

Examples of online services using particular functions in a successful or productive way ... more


via journalism.co.uk

Rather late: Washington Post Plans Social Net for Reader

Steve Rubel (Micropersuasion) tells about WP's progressive plans to implement reader comments on all news stories. Cautiously, he reports, they will start with less controversial topics and will expand to all stories once content filtering mechanisms are operational ...

Welcome in the club! The China Daily News introduced this and more well over one year ago - (and they can also help WP with some filtering technology).

Earlier entry
China Daily Invites Comments On Editorial

Earlier entry
NYT's disastrous example on fighting for the freedom of press

Guide for 'Small-Town Citizen Journalism'

Der Cyberwriter macht aufmerksam auf



A Guide Especially for Small Daily and Non-daily Newspapers (PDF, 75 pg.)

von Douglas J. Fisher (South Carolina School of Journalism and Mass Communications) und mit Graham Osteen, Chefredakteur und Verleger des 'The Hartsville Messenger'


Douglas schreibt dazu auf seinem Common Sense Journalism Blog :

"For almost a year, the Hartsville Today citizen journalism project has been running and growing, one of the few such experiments aimed specifically at smaller papers without many resources (in this case, a twice-weekly).

When we started it with funding from J-lab, we promised a "cook book" that would give other smaller papers considering such projects a road map of what to expect and how to handle some of the challenges...

In addition to covering all the aspects, we think it is the first major extended study of such a site, the postings and their contributors. There is an extensive section that tracks five months of postings and proposes a codebook that may be of use to future researchers ..."

Eilanfrage: Verlage in (Mittel- und) Osteuropa

Geht Ihnen das auch öfters so? Geschätzte Journalisten rufen Sie an und brauchen ganz dringend, möglichst gestern, Informationen und Meinungen für einen Beitrag.

Hier ein Beispiel:
Es ist Freitag, der 7 Juli 2006 - das Wochenende lockt.

Subject: Horizont: Dt. Verlage in Osteuropa
Date: Fri, 7 Jul 2006 19:20:46 +0200

Hallo Herr Martin,

wie telefonisch besprochen hier nun einige Fragen zum Thema 'Verlage in Osteuropa':

1. Ist Osteuropa für deutsche Verlage (noch immer) ein Wachstumsmarkt?

2. Welche grundlegenden Unterschiede gibt es zwischen deutschen und osteuropäischen Medienmärkten?

3. Was sind die wichtigsten Erfolgsfaktoren bei einer Expansion ins osteuropäische Ausland?

4. Derzeit werden vor allem China und Indien als die großen Zukunftsmärkte für Medienunternehmen gehandelt, dagegen scheint Osteuropa ins Hintertreffen zu geraten. Ist das ein Fehler?

5. Wovon sollte es ein (Fach-)Verlag abhängig machen, ob er ins osteuropäische Ausland expandiert? Wie und wo passieren im Vorfeld die schlimmsten Fehler?

Die Sache ist ziemlich eilig, umso mehr freue ich mich, wenn Sie mir bis spätestens Montagvormittag antworten.

Besten Dank,

viele Grüße
R.K.



Wie versprochen, kommt mein Input - rechtzeitig vor Montagvormittag - per eMail

Subject: Horizont: Dt. Verlage in Osteuropa
Date: Sun, 09 Jul 2006 17:41:08

Hallo Herr ..,

hier ein paar Statement, Zahlen, Grafiken ....

Auf meiner Website gibt es unter Download ein paar Charts zum Thema "Outline Internationalisierungprozeß Fachverlage"

und falls es sich bei der ein oder anderen Grafik ergibt, ich hätte nichts gegen einen Quellenverweis auf meinen Blog ... ein paar Ansätze gibt es am Ende des Textes.


Herzliche Grüße aus Berlin und frohes Schaffen!

Ihr
Hugo E. Martin


Und das war's dann. Keine Rückmeldung nicht positiv, nicht negativ bis .... ja bis wieder ein "dringender Beitrag" ansteht, für das man noch Futter und einen gefälligen Kollegen braucht.

Nachtrag:
Thomas N. Burg hat die Lösung: Fragen beantworten und gleich online veröffentlichen ...

Falls Sie das Thema interessiert, hier meine Antworten und Materialien zum Thema 'Deutsche Verlage und die MOE-Länder' (PDF, 248 KB)

Wednesday, August 30, 2006

Online Marketing: How Do You Talk to Kids?

or our Kids Attidudes toward Advertising



What do kids think about advertising, branding and marketing? How can you talk with them?

According to Harris Interactive ... more


Online marketing to children white paper (by Refinery)

NYT's verheerendes Beispiel zur Pressefreiheit

Was Grossbritannien (und anderen Ländern mit einer eingeschränkt-freien Presse u.a. auch Deutschland) gegenüber möglich und gerechtfertig ist, kann gegenüber anderen Ländern jetzt wohl kaum noch verweigert werden. Ein schlechter Tag für die Pressefreiheit, die mündigen Bürger in allen Ländern und das Internet!

Weil nationelle Gesetze in UK etwas verbieten, sollen Bürger in Grossbritannien einen Beitrag der New York Times online und offline nicht lesen dürfen ...

Einen ausführlichen Beitrag dazu gibt es auf TELEPOLIS

Den Wünschen aus aller Welt sind damit Tür und Tor geöffnet. Willkommen im Club!

Nachtrag:
From Chris Floyd on Empire Burlesque

NYT to Freedom of the Press: "Drop Dead!"

Quote:
"Yes, that's right: British users of the great universal information system of the age are being blocked from reading a story in America's most venerable and venerated newspaper – blocked not by government censorship, but by the newspaper itself. Who needs the KGB or the Stasi if the media watchdogs of a "free country" willingly snap the muzzle on themselves and lie down whimpering, thumping their tails at the bootheels of power?

And it wasn't just this newfangled internet gizmo that was blocked: "the shipment of yesterday's paper to London was stopped. The story was also omitted from the International Herald Tribune, the NYT's European sister paper," ..."

more

Ein neuer Stern: Die Augenzeugen.de Bildagentur

unter dem (guten) Stern sollen zwar nicht Bürger-FotoJournalisten, sondern Amateur und Hobbyfotografen, sowie alle diejenigen, die zufällig etwas Außergewöhnliches vor die Linse bekommen und die Geistesgegenwart besitzen, auf den Auslöser zu drücken, ihre Aufnahmen zukünftig auf augenzeugen.de zeigen und verkaufen, weil

Fotos von Amateuren für die Presse immer wichtiger werden ... und der Stern nun alles sucht, wofür sich die Presse interessieren könnte: Bilder von Naturereignissen, von Prominenten, von Sportereignissen, von Unfällen oder Naturkatastrophen.


Frank Thomsen, Chefredakteur stern.de
(Zitat aus der Pressemitteilung 30-Aug-2006):

"Wir haben mit augenzeuge.de ein neues Medium entwickelt, in dem wir die herausragende Bild-Kompetenz von STERN, stern.de und Picture Press bündeln und nutzen. augenzeuge.de ist die crossmediale Plattform im deutschsprachigen Netz, die – wie der Name schon sagt – das Zeitgeschehen abbildet und Amateuren wie Profis zugänglich macht.

Süddeutscher Verlag kauft Fachmagazine in Ungarn

In Mittel- und Osteuropa ist der Süddeutsche Verlag bisher nur über die Medical Tribune Gruppe (erfolgreich) tätig. Anfang der Woche kam die Nachricht , dass Medical Tribune Kiadó Kft. (Ungarn) jetzt fünf Titel von der Geomédia Kiadói Zrt. (Magyar Mediprint) übernommen hat

KREATÍV(in der Nähe von w&v)
ÉLELMISZER (Lebensmittel-Handel),
A VENDÉG (Gastronomie)
TURIZMUS TREND und
HOTEL (Tourismus)

Die Umbenennung von Medical Tribune Kiadó Kft. in 'Professional Publishing Hungary' (?) deutet darauf hin, dass Klaus Josef Lutz, Geschäftsführer des Süddeutschen Verlages und seine Mannen und Frauen noch mehr vor haben.

Warum gerade in Ungarn? Das liegt sicher daran, dass die Speerspitze der Wachstumsoption 'Internationalisierung MOE', Herr Fabian Müller (Titel: Regional Director Central-Eastern Europe), seinen Sitz in Budapest hat (und auch GF der dortigen Gesellschaft ist).

Ob der SV die Wachstumsoption ernst meint, wird man erst sehen, wenn sich Pläne für andere, dynamischere Märkte in MOE realisieren und die 'Brands' der SVHFI zum Einsatz kommen.


P.S.
Erst kürzlich hatte die Axel Springer AG Geomedia Programmzeitschrift 'Sárga RTV' abgekauft ... und wenn man sich das Portfolio anschaut, gibt es da noch jede Menge Anlässe für weitere Nachrichten.



Nützliche Adressen (für Verlage in Ungarn)

Disclosure:
Mit dem SVHFI hatte ich Anfang des Jahres ein kurzes Encounter zum Thema 'Strategische Internationalisierung' - an diesem Kauf war ich nicht beteiligt.

In meiner Zeit bei Vogel Media International, war ich u.a. auch 4 Jahre Mitgeschäftsführer bei unserer Gesellschaft in Budapest.

Tuesday, August 29, 2006

Seminar: Fachverlage erfolgreich im Internet

Die Veranstalter
Deutsche Fachpresse – Kommission Online und
Zeitschriftenakademie des VDZ

Wann und Wo:
9. November 2006 in Düsseldorf

Die Referenten
Karen Heidl (VNU Business Publications)
Klaus Hug (Hans Holzmann Verlag)
Robert Pietsch (AGNITAS)
Bernd Pitz (Europa-Fachpresse-Verlag)
und meine Wenigkeit

Seminarbeschreibung und Anmeldung

Meine Aufgabe wird es sein - zum Auftakt des Seminars - die Marktsituation und die Internetaktivitäten der Fachverlage in Deutschland darzustellen und an den Ansprüchen der Kunden zu messen.

Dazu plane ich das Onlineangebot der Top 10 B2B Titel (nach Umsatz) und von 10 (oder mehr ) B2B Titel nach Leistungsangebot, Themeninteresse und Bereitschaft zu Mitarbeit auswählen und analysieren.


Interessenten bitte einen Kommentar hinterlassen (oder per eMail melden). Ich bräuchte Mitmacher die Auskunft geben.

Fachmedien zu: 'Unser Produkt- und Dienstleistungsangebot im Internet – profitable Wachstumsgaranten für unser Magazine / unseren Verlag'

B2B Werbetreibenden zu: 'Welche Online / Mobil Services wir gerne (auch) von Fachmedien – Dienstleistern für Wachstum und Profit nützen würden'

B2B Mediaplaner zu: 'Was unser Kunden interessieren würde/könnte und was Fachmedien für B2B Online Planungen (noch) nicht liefern'

Ich freue mich schon auf eine rege Diskussion und ganz besonders auf (viele) gelungene Umsetzungen in die Praxis.

P.S.
Zu diesem Thema biete ich auch Inhouse-Workshops und Coaching für Special Interest Magazine und Fachmedien, sowie für Zeitungsverlage an.

China's Online Advertising Market Will Reach about 675 Mil. Euro in 2006

or RMB 4.39 Billion (up just under 60 % versus 2005) according to Analysys International in its recently report

China Online Advertising Market Annual Report 2006



Category Share II Quarter 2006



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Chinas Booming Podosphere - Video Exeed Audio Casts

Jack Gu (PodLook) released his newest stats on the development of Chinese audio and video podcast

Key findings (via China Web2.0 Review)

1. The number of China’s podcaster are now over 100,000, a 300% growth in just three months. The number of podcasts reached half a million, more than tripled than three months ago.

2. Podcasters who produced at least 5 episodes increased to about 30% from less than 15% in three months ago.

3. The number of video clips, mainly in flash format, exceeded that of audio files, almost two third of all podcasts are videos.

4. Some big internet companies are on their way to enter the Podosphere

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The full report(PDF, only good for my Chinese speaking/reading friends)

Saturday, August 26, 2006

Jeremy Wright's Definition of Web 2.0 Business

He wrote on his blog (21-Aug-2006):

"During the TechCrunch party I realized why the whole Web 2.0 think bugged me. It’s all so Web 1.0. Yeah, sure, greater interaction, new technologies, VCs with more knowledge, etc.

But something really irked me. In Web 1.0 the single biggest mistake was … businesses with no business plan, no sales path, no income, etc. [...] To me, 2.0 of a product should fix the issues with 1.0 as well as adding new features. In Web 2.0 we definitely added new features… but did we solve the issues with 1.0?

I wish I could redefine Web 2.0. Screw the social stuff. Screw the AJAX. Screw grassroots marketing. Web 2.0 should be 'profitable online businesses'

(if you are in business)

more (including a lively discussion) here

via Blog Herold 'No Bullshit ..'

A MySpace Print Magazine On It's Way?

From Advertising Age:

"Hey MySpace kids: Want to read a magazine? If you answered yes, you may be in luck. MySpace is actively considering whether to launch an ink-on-paper magazine to complement its insanely popular and remarkably valued online property ..."

The editorial mix would likely cover standout MySpace members and their interests, from music to their social scenes. "We're in the process of modeling it," said an executive privy to the discussions. "Our main concern is the MySpace brand. We don't want to do anything that would hurt the brand."

The Adage.com MySpace magazine cover (imagination)



more at Adage.com

via Darnell Clayton on The Blog Herald:

"MySpace will feature prominent profiles and is partnering up with Nylon to produce the magazine. The quality probably will not match the NY Times, although it should be ten times more interesting."

Hey 'Advertising Age' editors,

Some 87% of MySpace visitors are 18 or older and astonishing 52% are 35 or older (Nylon and MySpace Coop

Wednesday, August 23, 2006

ABC's Aggregates Audience Data for B2B Publisher Advertisers

Update November Board Meeting:
'Total Audience Reach' is now called 'Total Contacts' and can include tradeshow figures

The Audit Bureau of Circulations (ABC) released its first Consolidated Media Report developed to meet the growing demands on aggregated information across media platforms. The new report provides ABC certified business publications with a way to present aggregated information about a publication's circulation, pass-along receivership, Web site traffic, and other auditable media (such as e-newsletters and trade show distribution), compiled into one Total Audience Reach figure.

more

Consolidated Media Report Prototype (PDF)

One of the first report published is for Advertising Age magazine. According to the ABC press release Jill Manee (Publisher of Advertising Age) explains the benefit for B2B publishers:

"The Consolidated Media Report offered our advertisers a comprehensive way to look at our brand and its vitality, it's a convenient way to summarize the entire reach of our brand, through multiple products, and for a total audience reach. It demonstrates our value in ABC-audited circulation while recognizing our full range of products and reach beyond print circulation."

Not yet - but soon - the actual report will be published here.

For my German colleagues:
When does the IVW and the Deutsche Fachpresse deliver such data for interested ad clients and agencies?

Der feine Unterschied: Paid & Verified - müssen Anzeigenkunden jetzt weniger zahlen?

Anfang dieser Woche hat ABC (US) erstmals Zahlen nach den neuen Regeln für die bezahlte vs. verfizierte Auflage - einer Abgrenzung von öffentlich ausliegenden Magazinen /z.B. beim Arzt, Friseur) als nachgewiesene (verified) Auflage - veröffentlicht. Auch wenn die Gesamtauflage dieser neuen "Verified" Auflagenkategorie insgesamt weniger als 3 % der "Paid"-Auflage ausmacht sieht, dass bei einigen Magazinen ganz anders aus. Warum dies von Bedeutung ist? Weil US Verleger die Preise bisher häufig an eine garantierte "Paid Circulation" gebunden haben und Anzeigenkunden für die verfizierte Auflage nicht "zahlen" wollen.

AARP The Magazine meldet knapp 1 million (Anteil 4,3 %) und Travel & Leisure Golf 375,153 (Anteil 58,9 %) "verified" Auflage.

Top 25 Magazine nach "Verified Circulation"



mehr in / via Adage.com / Advertising Age

Primer "Verified Rules" (English, PDF)

Aus der aktuellen ABC Meldung (1. Halbjahr 2006) geht aber auch hervor, dass die verkaufte Auflage bei vielen Titel deutlich über die Abtrennung der "Public Places" Copies hinausgeht ....

Tuesday, August 22, 2006

Tailoring Media to Older Crowds

Andrea K Walker writes at baltimoresun.com:

"John Erickson wants to go beyond his newspaper for retirees to using cable TV, the Internet and perhaps podcasts. [...] (He) made his fortune building resort-like retirement communities for the aging, in part by promoting the properties through a publication that looked like a newspaper, but with no pretense that it was journalism.

He mailed the publication to potential residents of his Erickson Retirement Communities - people over age 50 in major cities where he had built or planned to construct one of his large campuses.

The Erickson Tribune included stories and tidbits on all the services offered at his communities, which boast their own health care system, restaurants and man-made lakes [...]

Today the three-year-old Erickson Tribune is distributed by mail to about 3 million households around the country. Next year, the company plans to spend more than $20 million to produce and send the newspaper, which is published once or twice a month depending on the area, to 8.1 million homes. "

Read the complete report here

Should work in other aging societies, too! But maybe only from outside the box of an established (aging) publishing house.

via Iwantmedia.com

Final Warning: Teen Mags Adapt Faster!

via / from online press gazette

Peter Loraine, launch editor of BBC's Top of the Pops warns:

The decline of teen magazines is not just a British phenomenon. In July, a BBC delegation to South Korea reported that, in a country where broadband internet penetration is 97 per cent among teens, the youth mags market has completely collapsed. Mike Harvey, editor of Top Gear, who was part of the team in Korea, said: "The kids didn't want to know about magazines — the magazines were so yesterday." [...]

more

Monday, August 21, 2006

Outsell, Inc. Acquired Electronic Publishing Services Ltd. (EPS)

Our longtime UK Partner EPS Ltd. London has been acquiered by Outsell, Inc.

From the anouncement:
"It is with great pleasure that we write you today to announce Outsell, Inc.'s acquisition of Electronic Publishing Services Ltd. (EPS) of London. Both firms have long been committed to giving the publishing and information services industry and its stakeholders a strong voice by defining the industry and creating industry awareness. Today we are the only research and advisory firm covering all aspects of the information industry worldwide, and we are thrilled to be working together.

This union provides our marketplace with deeper coverage in all key information industry segments. It also provides global reach and geographic coverage, serving over 300 clients around the world; we are maintaining our offices in London and the San Francisco Bay Area. Our team is nearly 60 strong, and our ability to fully serve you and your needs is unprecedented in the marketplace. We are pleased to collaborate and are excited about the opportunities ahead. David Worlock, Founder and Chairman of EPS, will serve as Chief Research Fellow of the new organization, and all members of the EPS team will remain an integral part of our company [...]


Anthea C Stratigos
Gregory P. Chagaris
David Worlock

India AdEx Study: Advertising Trends in Print (Part 2)

Indian Advertising trends in Print part 1

Exchange4media.com published the second part of their report on the new AdEx study (period 1 - 6 /2006)

The following chart shows the split between newspaper and magazine advertising - and magazine advertising is far behind with just 4 % share (incl. an increase of 26 % versus 1-6/2005)



In the second chart you see which kind of newspaper or magazine received the most advertising



The complete report at exchange4media

Saturday, August 19, 2006

Need for Speed Sees Computers Writing the News

From the Financial Times:

"First it was the typewriter, then the teleprinter. Now a US news service has found a way to replace human beings in the newsroom and is instead using computers to write some of its stories ..."

Computers write news at Thomson. The computer needs about 0,3 seconds to write a story ...


more at ft.com

Watching the Mainstream Media Meltdown

Chris Anderson, takes a statistical look at mainstream media and entertainment (on 'The Long Tail' )

UP:
Box Office, Internet advertising, Videogames

Mixed:
Books, Magazines

Down:
DVDs, Music, Newspaper, Radio, TV

his numbers (mostley year-on-year comparisons) here

via Jaffe Juice

Friday, August 18, 2006

WAN New 'Shaping the Future of the Newspaper'- Reports

Six new strategy reports on important developments in the newspaper industry globally - new revenue models, outsourcing, digital classifieds, new editorial concepts advertising science and pricing strategies - have just been published by the World Association of Newspapers (WAN).

In 2002, I got the whole set of reports (and presentations) and was quite impressed ... this time I have only seen the press releases and you have to find out yourself, what is for you ...

Advertising Science

Editorial Concepts

Digital Classifieds

Outsourcing

New Revenue Strategies

Pricing Strategies


Or get them all on one page - (if your company is a member of WAN)

Search Executives to Publishers: Do-it-yourself Doesn’t Cut It

B-to-B-Online reports from the American Business Media’s 'It’s All About Search conference':

Quote:
"Farming out search engine optimization and paid search management to specialty firms is often the most effective way to go, according to panelists who spoke at American Business Media’s It’s All About Search conference Tuesday.

“A lot of people say, ‘We can do this internally,’ ” said Chris Hulse, VP-business development at business.com, adding marketers and publishers would benefit from investing in outside expertise. “This is one of those things where you wouldn’t defend yourself in court.” more

I do and I do not agree at the same time

1. Defending yourself in court is not exactly a core function of publishing and publishers
- Search and Search related business is!

2. You cannot just "do this internally" - you need the expertise much faster as you can develop it inside on your own

3. If you care about the future of your publishing business 'partner', do not think one moment about a 'plain outsourcing' concept

(I'm sure Google and Yahoo - also on the panel - offered their model of partnership)

Each day you do not build that knowledge on search, SEO and related business and foster your customer relation (and mind share) is one critical step out of a successful and profitable publishing business.

P.S.
Take Andrew Pancer (CEO About.com) advise. He said (according to B-to-B-Online): "optimization needs to be consistently maintained and requires significant resources to be effective. “From a publisher perspective, SEO needs to be something you focus on every day.”

I cannot agree more! It is not a 'case' for you lawyer, it is your core business!

Thursday, August 17, 2006

Social Networks: Still Not Meeting Critical Promises

Dave Pollard thought (and wrote) "it might be worthwhile recapping how far we've come since then, and trying to understand why we haven't come further."

In his substantial status report on social networks applications, he shares his mindmap on SNA's (at Fast Company.com)



Dave says, people are looking in Social Networks mainly for

- Finding people to love and live with
- Finding people to make a living with
- Finding people who share important or urgent affinities ...
- Enabling powerful virtual collaboration

and he is missing most

1. Inflexible, tedious information architecture ("Why is entering this field mandatory?")
2. Profile poverty ("This tells me absolutely nothing of value about this person")
3. No separation between What I Have and What I Need personas (the information about you I care about depends on whether I am 'buying' or 'selling' -- even classified ads 'get' this)
4. Lack of harvesting capability ("Why do I have to enter this again?")
5. to 10 ....

read more (all the rest of his status report) on his blog post

Podcast Awards 2006 -The People's Choice

You need some examples how and what podcasters offer? This Podcast Awards is being managed by Podcast Connect Inc. a leaading, innovative podcasting marketing company.

Here are the 105 podcasts (5 for each category) and 5 directories

The People's Choice (nominees, winners to be announced)

Best Produced Podcast (nominees, winners to be announced)

Best Podcast Directory (nominees & winner)

Podcast categories (nominees & winner)

Mobil
Business
Comedy
Cultural and Arts
Education
Entertainment
Food and Drink
Gaming
General
GLBT
Health and Fitness
Mature
Movies and Films
PodSafe Music
Political
Religion Inspiration
Sport
Technology and Science
Travel

Visit podcastawards.com for podcasts, links and feeds for the winners and nominees

Social Networks: Still Not Meeting Critical Promises

Dave Pollard thought (and wrote) "it might be worthwhile recapping how far we've come since then, and trying to understand why we haven't come further."

In his substantial status report on social networks applications, he shares his mindmap on SNA's (at Fast Company.com)



Dave says, people are looking in Social Networks mainly for

- Finding people to love and live with
- Finding people to make a living with
- Finding people who share important or urgent affinities ...
- Enabling powerful virtual collaboration

and he is missing most

1. Inflexible, tedious information architecture ("Why is entering this field mandatory?")
2. Profile poverty ("This tells me absolutely nothing of value about this person")
3. No separation between What I Have and What I Need personas (the information about you I care about depends on whether I am 'buying' or 'selling' -- even classified ads 'get' this)
4. Lack of harvesting capability ("Why do I have to enter this again?")
5. to 10 ....

read more (all the rest of his status report) on his blog post

Uwe Hoch tritt ab: als Sprecher der Deutschen Fachpresse und als Präsidumsmitglied des VDZ

Uwe Hoch, Herausgeber Fachmedien Verlagsgruppe Handelsblatt und seit Mai 2003 Sprecher der Deutschen Fachpresse, Vorsitzender des Fachverbandes Fachpresse (FVFP) im VDZ sowie Präsidiumsmitglied des VDZ ist mit sofortiger Wirkung von diesen Ämtern zurückgetreten.

Die Fortsetzung (oder die Auswirkungen) des Reshuffles beim VHB? Oder die Umsetzung eines 'geheimen Plans' der mit der Kooptierung von Claus Wüstenhagen (Vogel Business Medien) in den VDZ Vorstand (Neuwahl Juni 2006) begann?

Update:
Das Letztere scheint hier wohl den Ausschlag gegeben zu haben. Uwe Hoch war / ist kein Anhänger eines zentralistisch organisierten Verbandes und die Außendarstellung war ihm weniger wichtig als der Gedankenaustausch mit und die Dienstleistung für die Mitglieder.

Why Most B2B Websites Fail To Convert Sales Leads

an appeal for more open access and better structure, organization and integration by Brian Carroll read

Earlier entry
8 Critical Success Factors for Lead Generation (eBook)

Wednesday, August 16, 2006

VDZ veranstaltet eine Online Publisher's Tour USA

Die Tour vom 26.11. bis 2.12. hat der VDZ zusammen mit der Online Publishers Association OPA und der emedia sf organisiert.

Aus dem Programm:

In New York, N.Y. u.a. real-life Besuche (backstage) bei

myspace.com
New York Times Digital und
Third Screen Media

In San Francisco, CA u.a. bei

Google
PodShow und
Yahoo

Interessenten melden sich bei Kai Helfritz (Anmeldeschluss 11. September 2006)

When Newsprint Beat Glossy Magazines To The Punch

Andrew Nusca writes on The Editorialiste

"Fellow NYU scholar Jay Rosen recently extinguished the flare of pride for newspapers to get on the blog bandwagon ..."

Quote from Jay Rosen (The Pros Gonna Blog You Under the Table)

"But what the sweaty champions of “journalism as a form of blogging” overlook is how hard it is for your average reporter to thrive in the link-filled, argument-rich, emotionally-present, here’s-where-I-stand style that traditional bloggers have cultivated over the years. It takes time. Perhaps the hardest part is you actually have to be interested in what other people are saying."
[...] and rightly so [...] I can surely attest to such an inflated perspective on a technology that has become a badge of modernity (and not a unique source of editorial content) for big media [...]

[...] To me, it would seem that the magazine industry would be most appropriate for the blog. Millions of magazine readers everywhere ache for the arrival of their next issue, unlike newspaper subscribers. Wouldn't a blog ease their hunger? As of now, most magazines' websites serve as big, image-filled (and rightly so, to a degree) advertisements to subscribe. If you're lucky, you'll get back issue content as well [...]

more

India AdEx study: Advertising Trend in Print H1 2006

- Print contributed 35% to overall advertising volume in the first half of 2006
- Print ad volume grew by 18% in Jan-Jun 2006 over Jan-Jun 2005

TV, Print an Radio share in advertising volume (1st half of '06)



Top 10 Ad Categories Print & the Top advertiser (1st half of '06)



from / more at exchange4media.com

Analysis from AdEx India (TAM Media Research)

Print-on-demand Magazines Created by Online Communities

Rex Hammock (rexblog) is pointing (again) to JPG magazine



who have taken "an online collaborative, community experience into print and about how they are displaying that certain types of creative and intellectual expression will ultimately seek a print outlet."

He writes about JPG magazine's new startup venture 8020 Publishing:

... we can expect from them print-on-demand magazines created by online communities ... for narrow niche, short-run magazines created and read by a passionate audience, I think this is a powerful idea ...

more

From the 8020 blog:
We Love the Smell of Print in the Morning

Love for Magazines and communities and 8020 rule (and not the 1 % rule), how does this work out?


JPG and further 8020 mags work via the On-Demand-Publisher Lulu.com and they expanded in not long ago into UK and Germany.

Is anyone reading here interested to work something out?

Earlier Entry:
Notizen zum Thema: Book on Demand fuer Autoren (und Verlage)

Tuesday, August 15, 2006

Fachpresse, Leser-Partizipation und Weblogs

Martin Röll hat mich heute Nachmittag angerufen und nach einem Input von "vorzeigefähigen" Weblogs von/bei Fachmedien in Deutschland gefragt, die er für die Vorbereitung eines Kundentermins in München nutzen könnte.

'Best Practice' mit B2B Weblogs? Vorzeigbar? Gibt es das / sollte es das bei deutschen Fachmagazinen geben?

Natürlich kenne ich einige Blogs bei den IT & C Medien, wenn auch keiner davon einen Platz in meinem Feedreader gefunden hat.

Zum Beispiel:

CIO Weblogs (IDG)

Computerwoche (IDG)

PC Welt (IDG)

VNUnet

CHIP / XONIO.COM

Dann ist mir noch eingefallen, dass da mal was war mit der WiWo (und HB) und auch dem Manager Magazin ? ? - sieht aber irgendwie nicht nach Blogs aus ? Unternehmerblog / ?Auswanderer Blog?

Bei B2B Blogs in den Staaten denke ich neben den IT & Technologie Titeln und den IT & C Managern u.a. an

Business Week und an

Forbes

Im B2B Bereich ist cmo ein gutes, vorzeigbares Beispiel
(auch wenn das Print-Leben der cmo (IDG) bald der Vergangenheit angehört)
cmo hat Webcast, Blogs, Podcasts und RSS, usw.

auch R & I (macht einen guten B2B Media Job - wenn auch weniger im Bereich Weblogs)

Columbia Journalism Review
(und E&P, die uns schon lange Weblogs versprochen, aber noch nicht geliefert haben.)

Furniture Today

Medical Meetings Magazine

Und, falls es interessiert, hier noch eine (nicht vollständige) Liste mit Magazine Blogs von MPA Mitgliedern.

Wer von den Lesern, Mitlesern auf diesem Blog kann / will uns helfen die Liste der Fachmedien mit Blogs zu vervollständigen? Gerne stellen wir diese Liste dann wie die RSS und Blog-Listen Online öffentlich.

For the B2B examples US, I used some earlier postings from my B2B Blogging friends
David Shaw (Gridmediallc) and Paul Conley


P.S.
Blogs von B2B Experten, like David and Paul, die Ihre Brötchen im Bereich B2B Publishing verdienen, finden Sie auch in unserer Blogroll.

Time: 50 Coolest Websites 2006

"Many of this year's choices are shining examples of Web 2.0: next-generation sites offering dynamic new ways to inform and entertain, sites with cutting-edge tools to create, consume, share or discuss all manners of media, from blog posts to video clips [...] "

The Categories

Entertainment, Arts & Media
Shopping, Lifestyles & Hobbies

News & Information

The Morning News
Kevin Sites in the Hot Zone
Charity
Navigator

Footnoted
Tailrank
Deadspin
Digg
The Human Clock

Staying Connected
Time Wasters
Travel & Real Estate
Web Search & Services

see and check out the rest ... you might be interested in.

Handelsblatt installiert Verlagsleiter für Mittel- und Osteuropa


Joachim O. Weidemann (41)

wird bei der Verlagsgruppe Handelsblatt der neuer Verlagsleiter Mittel- und Osteuropa. Die Region kennt er ja noch bestens aus seiner Zeit als Osteuropa-Korrespondent des Handelsblattes und der Neuen Züricher Zeitung. Und er spricht neben English und Französisch auch Russisch, Polnisch, Ukrainisch und Tschechisch ...

Im Juni 2006 hatte die Economedia (Bulgarien), eine Beteiligung der VHB, IDG Bulgaria übernommen ... weitere Schritte sind zu erwarten, es gilt ja auch ein wenig, gegenüber den anderen in MOE aktiven Verlagen aufzuholen, bzw. diese zu überholen. Wie wäre es denn, im gleichen Themenbereich mit IDG, Tschechien?

P.S.
Seinen bisheriger Posten bei Holtzbrinck, als Leiter der Georg-von-Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten, übernimmt Christoph Moss.

Nuetzliche Adressen MOE / Useful Addresses CEE

Nützliche Adressen für Verlage und Marketiers

Bulgarien
Kroatien
Polen
Rumänien
Russland
Serbien
Slowenien
Tschechien
Ukraine
Ungarn


Useful addresses for Publishing and Marketing

Bulgaria
Croatia
Czech Repubic
Hungary
Poland
Romania
Russian Federation
Serbia
Slovenia
Ukraine

2006 Hype Cycle: Emerging Technologies Going Mainstream

Gartner, Inc see's the following emerging technologies being adapted in less than 2 years

- Mashup
- Web 2.0
- Folksonomies
- Social Network Analysis
- AJAX
- Corporate Bloging
- Location-Aware Technology ...

see how Gartner predict the developing stages of other technologies until the reach the 'Plateau of Productivity'

Enlarged Chart (English)

More in this earlier posting (German)

Monday, August 14, 2006

Die Mitmach-Seite (Wiki) von Alexander Svensson

deutschsprachige Zeitungs-Websites im Vergleich ... Mitstreiter gesucht:

- Bietet die Zeitung einen RSS-Feed an? Wenn ja, mit vollständigen Inhalten oder nur Teilen?
- RSS-Feed für unterschiedliche Teilbereiche?
- Wenn die Zeitung RSS-Feeds anbietet, enthalten diese Werbung?
- Bietet die Zeitung eine Liste der am häufigsten gelesenen, beliebtesten oder am meisten per Mail verschickten Meldungen an?
- Bietet die Zeitung Video-Inhalte an?
- Bietet die Zeitung Podcasts an?
- Bietet die Zeitung Live-Chats oder Chatrooms an?
- Bietet die Zeitung Weblogs von Journalisten an?
- Falls die Zeitung Weblogs von Journalisten anbietet, können Leser auf diesen Weblogs kommentieren?
- Falls die Zeitung Weblogs von Journalisten anbietet, enthalten diese Links zu externen Weblogs?
- Können Leser Artikel auf der Website kommentieren?
- Ist eine Registrierung notwendig, um die Artikel zu sehen?
- Bietet die Zeitung eine Bookmarking-Funktion an, also Artikeln mit Lesezeichen zu versehen? Ist es ein internes (also eigenes) System oder ein externes (wie del.icio.us)?
- Bietet die Zeitung Foren?

Auf Wortfeld schreibt Alexander Svensson:

"Die Bivings Group hat die Websites der 100 auflagenstärksten US-Zeitungen untersucht: 80 haben Journalisten-Blogs (davon 63 mit Kommentaren), 61 haben Videos auf den Seiten, 76 haben RSS-Feeds [...]"

Und wie sieht das in Deutschland aus? Im 'collaborative mode'!

Das 'Features von Zeitungs-Websites in Deutschland' Wiki

Leistungs-Vergleichstabelle: Affiliate Marketing Netzwerke

Nicht ganz neu! Ich habe diese Informationen erst letzte Woche für einen Kunden gebraucht, gesucht und gefunden. Die tabellarische Darstellung zu

· Affiliate Management
· Datenschutz
· Geschäfts-/ Kostenmodelle
· Informationen zum Netzwerk
· Programmfunktionen und Media-/ Kommunikationsservices
· Qualitätssicherung
· Registrierungsmodalitäten
· Service-Leistungen
· Support
· Tracking
· Transparenz der Prozesse
· Werbemittelintegration
· Transaktionskonto
· Präventivmaßnahmen

(PDF, 29 Seiten) vergleicht die (im BVDW) vertretenen Netzwerke

· affilinet
· belboon
· CJ
· SuperClix
· Tradedoubler
· zanox

soll Werbetreibenden als Orientierungshilfe bei der Auswahl des passenden Anbieters dienen.

Vergleichstabelle (PDF, 376 KB, Stand 16-Mai-2006)

Gartner’s 2006 Hype Cycle 2006: Emerging Technologies

Letzte Woche (8-Aug-2006) veröffentlichte die Gartner, Inc. ihren

2006 Emerging Technologies Hype Cycle

Er soll für 36 Schlüsseltechnologien den (Hype und) Reifegrad, den Einfluss und die angenommene Umsetzungsgeschwindigkeit darstellen. Web (2.0) Technologien, Anwendungsarchitekturen und Business Modelle sind (dem Hype folgend) besonders prominent vertreten.


vergrößern


Neben diesem 2006 Hype Cycle 'Emerging Technologies' gibt es in der Serie weitere 77 Hype Cycle von Gartner mit 1.900 plus Trends in 75 Industriesektoren.

Vielleicht erinnern Sie sich noch an den PR Hype Cycle 2005?

Seit meiner frühen 'Jugend' liebe ich diese Darstellungsformen. Wir nannten sie die 's(chöne) Liegende', die liegende, gespiegelte S-Kurve - welche unsere Sinne und Säfte antreibt und die Richtung anzeigt (aber in diesem Alter reicht ja, wie Jean-Paul Satre einst treffend anmerkte, schon das Pariser Telefonbuch zum Erreichen des Höhepunkts).

Es gibt nur ein Problem mit solchen Modellen, wenn man sie verstanden hat, darf man nicht vergessen das Modell wieder wegzuräumen, denn das Leben ist anders (und auch ein wenig prickelnder, aufregender) ...

Mehr zu den Gartner Hype Cycle's 2006

Friday, August 11, 2006

Projekt-Blog zum ChanceWeb2.0 Kongress am 25-Sept-2006

auf dem Blog ChanceWeb2.0 entsteht das Programm des Changeweb2.0 Kongress in Köln.

Melanie Ruprecht (vormals Leiterin der Zeit Online Redaktion) moderiert hier u.a. die Auswahl der Referenten und deren Themen. Seit heute steht dort eine grobe Themenplanung und die Teilnehmer in spe sind aufgefordert, konkret anzugeben was sie zu den Vorträgen und Workshops interessiert.

Vielleicht ist Blog Software ja nicht das ideale Tool um einen solchen Prozess zu unterstützen, aber: Wer es damit nicht gebacken bekommt, würde wohl auch mit einem Wiki scheitern.

Zum ChangeWeb2.0 Projekt-Blog gehts hier.


P.S.
Ob die Reader-Edition jetzt eine Pflichtveranstaltung für alle "klassische Medien" sei, hat mich Melanie Ruprecht gleich zu zum Start ihres Blog gefragt, - meine Antwort gibt es hier.

Thursday, August 10, 2006

Radical Shift in UK Media Consumption & Consumer Behavior

Ofcom (the UK telecoms regulator) announced and published today ...

The UK Communication Market 2006

Ofcom sees a

"striking evidence that a new ‘networked generation’ is turning away from television, radio and newspapers in favour of online services , including downloadable content – used on multiple devices such as iPods and mobile phones – and participation in online communities.

Television is of declining interest to many 16-24 year olds; on average they watch television for one hour less per day than the average television viewer. Of the television they do watch, an even smaller proportion of their time is spent viewing public service broadcasting channels, down from 74% of total viewing among this age group in 2001 to 58% today. Instead, the internet plays a central role in daily life; more than 70% of 16-24 year old internet users use social networking websites (compared to 41% of all UK internet users) and 37% of 18-24 year olds have contributed to a blog or website message board (compared to 14% of all UK internet users).

The same group also uses mobile phones extensively, on average making seven more calls and sending 42 more texts per week than the wider UK population.

Extensive use of the internet has also influenced 15-24 year olds’ consumption of other media. Their radio listening is lower, by an average of 15 minutes a day compared to the wider population; additionally, 27% of those surveyed said they read newspapers less as a consequence of their online usage."

Trends in Online (others)

"Online advertising continues to grow in importance as a mass marketing medium, attracting significant revenues away from other media.

Total online advertising revenues have increased almost eight-fold in real terms between 2001 and 2005 (from £0.17 billion to £1.3 billion per year). Online advertising revenue is now almost three times greater than radio advertising revenue (at around £0.5 billion, unchanged since 2001 in real terms) and over one-third that of television advertising revenue (£3.8 billion in 2005, up from £3.5 billion in 2001).

Broadband continues to demonstrate significant growth. Of the 11.1 million UK homes and small businesses with broadband connections, more than three million were cable and eight million were DSL – the latter up from five million in 2004. Industry revenues from broadband access were up 70% year on year to £1.9 billion.

These trends are likely to continue as new technology and new products expand choice and availability. Unbundled local loop services – where competing providers take responsibility for the customer’s line to provide telephone, broadband, voice and television over the internet and video on demand services – are now available to 44% of the population, up from to 34% in 2005. The number of Wi-Fi hotspots across the UK also almost doubled over the year to June 2006, up from 8,500 to 14,600."

more

Ofcom's Overview Complete Report (and links)

via BBC Young drive 'radical media shift'

What Newspapers Can Learn From MySpace and YouTube

via I Want Media (9-Aug-2006)

"User-generated content could enable newspaper Web sites to stay (or become) the dominant player for local events. Wedding videos and clips of local high-school sports could be posted on newspaper sites. And adding video to classifieds "is a no brainer" [...]. IwantMedia is pointing to

Kevin J. Mireles who wrote in his Column Shoptalk (on Editor & Publisher)

Video: The Next Great Internet Land Grab

and it is about much more than just 'Video', it is an educational piece for local publishers and editors

Quote 1: Why You?

[...] "what do newspapers have that YouTube, MySpace and others don’t?

1. A controlled environment. Nothing gets published without being screened for quality, content and context. This appeals to advertisers and audience members.

2. Strong local brands with a well-trained audience. The audience knows exactly where to look to find what they want.

While anybody can publish anything on YouTube under any category, nobody can publish anything on a news site without it being reviewed for quality and appropriateness of the content and placed in the correct category.

As a result, readers know exactly where to look for specific categories, e.g. local high school sports’ scores are in the high school sports section of the sports pages [...]

Quote 2: (His Vision)

[...] "High school sports are immensely popular -- and at every game there is either a student, staff member or parent video taping the event. Currently, the creators can post their video on YouTube or burn DVDs for sharing with friends.

Wouldn’t it be great if the video could be uploaded to the newspaper site and have a link to the video placed next to the score or embedded with the story?

While the unedited video, might not be great and only a small percentage may be interested in watching the entire game from start to finish, a higher percentage would want to see the highlights.

A video editor could easily create a highlights clip featuring only the best moments. Instead of having to invest significant time and expense actually filming the game, the newspaper only has to pay for someone to edit the video [...]

Read all of it!

Wednesday, August 09, 2006

A Closer Look at the News Corp/Fox - Google Deal by Om Malik

Most people here talking about 'Google paid 900 Mio USD to sell ads in MySpace' but does not understand that 'the kids are completely uninterested to see ads'.

I don't see social network sites as ad free space, why? Two reasons (e.g.)

- the 'social network kids' might even create and share ads for products and services they like

- if offered and enabled this 'socialized kids' might even order advertising the think the might learn from (or being entertained)

But back to the deal. Om Malik (on GigaOM) had a closer look and finds:

Some quotes:

"The 900 million USD deal between News Corp. and Google might seem to be all about MySpace, but in reality its all about other Fox Interactive properties, such as IGN. It is also a tactical admission by News Corp., that when it comes to running big ad networks, it doesn’t have the in house expertise, and Google is the current master of the online advertising."

"Under the terms of the agreement, Google starts making minimum payments starting first quarter of 2007 through the second quarter of 2010. That works out to about 20 million USD a month for 45 months. In exchange Google becomes the default search provider, and also the exclusive provider of text-based and keyword ads on all Fox Interactive Media properties with the exception of Fox Sports’ website."

Ben Schacter, analyst with UBS notes, estimates that at a "likely 85-90% TAC rate, Google must generate between 1.0-1.059 billion USD in revenue to cover TAC payments."

More ...

The terms of the agreement

Not a big deal ... Google makes in 2006 about 10 billion USD ... (with TAc rate of ...)


Nachtrag:
Die Interpretationen der '900 Mio. USD Vereinbarung' reichen von Fehlinvestition, über "Torschlusspanik - der Anfang vom Ende" bis hin zu
'Google investiert 900 Millionen Dollar in Blogs' (beim Kollegen Klaus Eck, PR Blogger)

'American Machinist' Partners with Ringier for China

Via/from B-to-B-online.com:

Penton Media’s American Machinist has signed an agreement with Ringier Trade Publishing to establish a publishing partnership in China. American Machinist will sell ads in 'International Metalworking News for China', 'International Metalworking News for Asia' and 'International Mold & Die Making News China' ...

Ringier will also license content from American Machinist ...

More details about the deal see
Penton's Press release

Tuesday, August 08, 2006

Media More Accountable and Transparent Because of Blogs

claims Reuter's global news editor Paul Holmes, according to Oliver Luft at journalism.co.uk

Some Quotes:

"Bloggers have exposed 'many of the more egregious breaches of journalistic ethics' Reuters global news editor has claimed. "I welcome, and Reuters welcomes, the scrutiny we come under from bloggers," Mr Holmes told BBC Newsnight [...]"

"I think it has to be said, as well, because of the blogging community many of the more egregious breaches of journalistic ethics have been exposed."

"It makes the media much more accountable and much more transparent."

more at journalism.co.uk


Dazu passend eine Überschrift Berliner Zeitung von Greta Taubert
Unter Kontrolle - Die bequemen Zeiten sind vorbei -
im Internet überwachen Watchblogs etablierte Medien

(Nix Neues und die Rückkehr zu 'rund 200.000 Blogs in Deutschland')

Den Onlineerfolg nicht nur in Reichweite messen ...

Wer bemüht sich schon ehrlich um 64,89 Mio Bundesbürger ab 14 Jahre - die als Grundgesamtheit der internet facts ausgewiesen werden - und liefert allen ein attraktives, 'zielgruppen-gerechtes' Angebot?

Sinnvoller wäre schon, den Erfolg in Reichweite im eigenem Klientel auszudrücken ... oder aber, ersatzweise am bisherigen Erfolgs im eigenen Klientel.

Matthias Kretschmer hat Letzteres auf seinem Blog Print-to-Internet gemacht und platziert die Reichweitensieger der AGOF - im Verhältnis zur Verkauften Auflage neu:

1. Tagesspiegel
2. Financial Times
3. Die Welt
4. Handelsblatt
5. Spiegel Online
...

mehr dazu unter

Als Chart gibt es auf Print-to-Internet auch die
Rangreihe Unique User / Verkaufte Auflage (als PDF)

via Zeitung mit Zukunft

Monday, August 07, 2006

Shel Holtz Interviewed Hunter Glass

the editor of SL Business Magazine ... (SL = Second Life ?)



via Shel Holtz / FIR #160

Tim Berners-Lee: 15 Jahre WWW

From: Tim Berners-Lee
Date: Tues, Aug 6 1991 12:00 pm
Email: timbl@info .cern.ch (Tim Berners-Lee)

Newsgroup: alt.hypertext

... I promised to post a short summary of the WorldWideWeb project. Mail me with any queries.

WorldWideWeb - Executive Summary


The WWW project merges the techniques of information retrieval and hypertext to make an easy but powerful global information system.


The project started with the philosophy that much academic information should be freely available to anyone. It aims to allow information sharing within internationally dispersed teams, and the dissemination of information by support groups.

Tim's first public outline on the WWW concept

Media Specialists Must Grasp Consumer-Generated Media

Max Kalehoff writes on OnlineSPIN Mediapost (4-Aug-2006)

"As advertising dollars continue to bum-rush the Internet, many media specialists contend that blogs, discussion groups and other forms of consumer-generated media (CGM) represent easy, additional inventory to grow and satisfy demand. Indeed, several of the biggest media companies--like Yahoo, MSN, News Corp., IAC and others--are placing big bets on the promise of consumer-generated media as ad vehicles. CGM has arrived as a center of gravity, and advertising is following.

But I fear that too many advertising and media specialists are jumping in head-first with little appreciation or respect for this new world, which is fundamentally different ..."

and he explains

CGM = Extreme Intimacy and Interactivity

CGM Niches Require Greater Contextual Acumen

Becoming A Participant Necessitates Non-Advertising

CGM: It All Starts With Customer Respect and Listening

more / his post

Interesting read
Max refers also to a related article at USD Today (1-Aug-2006)
Blog, social sites offer plenty of ad space

Wer braucht eigentlich die 'Business News' der VHB?



Wem soll das Geld aus der Tasche gezogen werden? Wer ist für die neue Fehlgeburt 'Business News' bei der VHB verantwortlich?

Die Erfolgsmeldung aus der Pressemitteilung (7-Aug-2006) zum Start:

Erfolg Nr. 1:
"Business News, die erste deutsche Officezeitung der Verlagsgruppe Handelsblatt (VHB), ist an diesem Montag mit einer Auflage von 80000 Exemplaren erfolgreich gestartet. Dies sind 10000 Exemplare mehr als ursprünglich geplant [...]

Unsere Vertriebspartner sehen Business News als echten Zusatznutzen (?) für ihre Mitarbeiter ... die Anfragen nach Vertriebspartnerschaften nehmen täglich zu ..."?

Anmerkung:
War sicher schwierig (und nicht allzu teuer) 10.000 Exemplare mehr zu platzieren. Doch was passiert, wenn die Vertriebspartner die erste Ausgabe sehen oder gar lesen? Und wie ist das mit dem Zusatznutzen zu verstehen?

Erfolg Nr. 2:
"Auch im Werbemarkt ist die erste, 32 Seiten umfassende Ausgabe, auf sehr gute Resonanz gestoßen. Zu den Startkunden zählen BMW, RAG, Cap Gemini, Lloyd Fonds und Parship (Verlagsgruppe Holtzbrinck) [...]

Anmerkung:
Es gibt Unternehmen die wollen erst sehen einmal sehen, ob sich das neue Konzept am Markt durchsetzt bevor sie Werbung schalten und Budget-Entscheider - so habe ich das immer bzw. oft gesehen - beim ersten Mal kann man eigentlich nichts wirklich falsch machen. Man bekommt für einen "Super-Spezialpreis maximale Aufmerksamkeit" ...


Wenn dann (in der Pressemitteilung) der Chefredakteur Klaus Madzia sagt: „mit unserem späten Redaktionsschluss um 0.30 Uhr sind wir in der einzigartigen Lage, die Ereignisse des Abends, auch im TV, unseren Lesern hoch aktuell zu präsentieren“, wundert es schon wenn dann

- die Rückkehr der Deutschen Bank zum Massengeschäft im Private Banking
- die Bio-Welle bei Aldi und Lidl und
- Rupert Murdochs überraschenden Einstieg (Juli 2005 - ob man sich im Datum geirrt hat?) bei My Space.com



die Highlights der ersten Ausgabe sind, die Leser, "Distributoren" und Anzeigenkunden davon überzeugen sollen, dass sie die "Business News" wirklich brauchen.

Man kann ja, man soll ja verrückte Ideen haben, aber wer um Himmels willen gibt solche Projekte frei?

Für mich bleiben nur zwei Fragen (offen):
Wie lange? Und, wessen Kopf kostet dieser Versuch?

Saturday, August 05, 2006

eBook: Internetökonomie der Medienbranche

Das eBook erscheint als Band 1 in der Reihe Göttinger Schriften zur Internetforschung des Universitätsverlag Göttingen.

Svenja Hagenhoff (Hg.)
Internetökonomie der Medienbranche

Softcover, 382 Seiten 23,00 EUR (Verlagsbestellung)
ISBN 3-938616-29-6

als PDF Download (371 Seiten, ca. 3, 6 MB)

Das Buch ist im Rahmen des Forschungsprojekts Mediaconomy der Georg-August-Universität, Göttingen entstanden. Das Projekt wird im Rahmen des Schwerpunktprogramms Internetökonomie durch das BMBF gefördert. Neben den Autoren des Mediaconomy-Teams, haben an dem Buch auch Thomas Hess und Barbara Rauscher (vom intermedia-Projekt der LMU) und Hans Roosendaal (Uni of Twente, NL) mitgewirkt.


Erster Teil: Grundlagen
Internettechnologien in der Medienbranche: Mobile Dienste und
Wissenschaftskommunikation im Fokus
Thomas Hess / Barbara Rauscher

Absatz digitaler Produkte und Digital Rights Management: Ein Überblick
Lutz Seidenfaden

Zweiter Teil: Mobiles Internet
Individualisierung von Medienprodukten
Christian Kaspar

Ökonomie des drahtlosen, breitbandigen Internetzugangs zu digitalen Medienprodukten
Dieter Hogrefe / André Riedel / Marco Zibull

Die Entwicklung neuer Formen mobiler Kommunikation und Mediennutzung
Heidemarie Hanekop / Volker Wittke

Datenschutzrechtliche Aspekte personalisierter mobiler Dienste
Matthias Mönch

Dritter Teil: Wissenschaftskommunikation
Scientific Information: The Split between Availability and Selection
Hans E. Roosendaal

Open Access und Universitätsverlage: Auswege aus der Publication Crisis?
Margo Bargheer

Das wissenschaftliche Journal und seine möglichen Alternativen:
Veränderungen der Wissenschaftskommunikation durch das Internet
Heidemarie Hanekop / Volker Wittke

Open Access und Urheberrecht: Open Source in neuem Gewand?
Joachim Dorschel

Vierter Teil: Empirische Befunde
Internet und Beschäftigung: Quantitative Effekte in der Medienbranche
Carmen Lanfer / Kai Marquardsen

Controlling in Start-Up-Unternehmen: Empirische Untersuchungen zum
Verhältnis von Planung und Unternehmenserfolg
Björn Ortelbach

via Swen Emmerling / Phlow - Magazin für Musik und Netzkultur

Friday, August 04, 2006

Verlagsszene Russland

Als einer der ersten deutschen Verlage kam Burda 1987 nach Russland und hat auch bald Geld verdient. Auch andere große deutsche Verlage haben es in Russland "versucht" - manche gleich mehrmals und freiwillig Geld unter die Leute gebracht.

Ende der 90er Jahre (und bis heute) ruht sich Burda auf den frühen Lorbeeren aus ... andere verkürzen diese Abstände rasant und haben - wenn Burda nicht bald aufwacht - gute Chance den ehemaligen Dominator auf die Plätze zu verweisen.

Die Wellen der internationalen Markteintritte sehen Sie hier




Dieses Chart zeigt das Ranking der Verlage nach Anzeigenumsätzen für 2005



TNS sortiert die Rangfolge der Verlag nach Leserschaft in %

25,3 - Professional Media
22,6 - Burda
19,3 - AiF
19,2 - Pronto-Moskva
18,6 -HFS

17,2 Logos Media
14,5 Moskovsky Komsomolets
10,6 Sem Dnei
10,1 Independent Media
9,2 SPID Info

8,4 Moya Semya
6,3 Kommersaat
6,0 Za Rulyom
5,7 Media Park
5,3 Vokrug Sveta


Ein Beispiel wie unterschiedlich die Russische Förderation ausgestattet und entwickelt ist hier als Beispiel die Internetnutzung nach Regionen



Diese Charts stammen aus einer Kundenstudie zum Print- & Onlinemarkt Russland (Juli 2006).

Springtime For Print Publishing in India?

Our Indian friend Bhupesh Trivedi counted 42 launches of print magazines and newspapers in 2006 so far (January to July 2006) and he feels happy for the print business (and his service business for print publishers).

Here is his The Indian Media Observer-Launch List

42 launches until July 2006 and maybe 80 for the year is tell me that India is far from getting a Print nation (in this life circle anyway). Nevertheless, this list also tells us that there are always chances for innovative publication and publisher services including some interesting publication on paper, with or without international publishers.

via The Indian Media Observer

Thursday, August 03, 2006

Verlagsgruppe Handelsblatt mit neuer Geschäftsführung

Laurence Mehl (37) und Dr. Tobias Schulz-Isenbeck (38) werden zum 1. September 2006 in die Geschäftsführung der Verlagsgruppe Handelsblatt (VHB), Düsseldorf, berufen - damit setzt man (schreibt Michael Grabner) nach eignen Angaben ein deutliches Signal in Richtung des Ausbaus des Online-Geschäfts und der cross-medialen Angebote.

Da bezieht man sicher auch auf früheren Positionen von Laurence u.a. als Geschäftsführer der Töchter Cityweb Network, Cityweb Communication und City Call.

Dr. Tobias Schulz-Isenbeck ist seit 2005 Leiter Controlling und M&A/Prokurist der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck. Zuvor war er vier Jahre lang Leiter Beteiligungsmanagement der Verlagsgruppe Handelsblatt

Patrick Ludwig wird die Verlagsgruppe Handelsblatt auf eigenen Wunsch verlassen und "vor Jahres Ende verlassen" und als kaufmännischer GF zur RBVG in Düsseldorf wechseln.

Harald Müsse, der Noch-Vorsitzende der Verlagsgruppe Handelsblatt, wird dem Unternehmen sowie der der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck weiterhin zur Verfügung stehen und gemeinsam mit Michael Grabner, Aufsichtsratsvorsitzender der VHB, an wichtigen strategischen Projekten arbeiten, heißt es in der Pressemitteilung weiter, in der noch einmal die Verdienste Harald Müsse für die VHB herausgestellt wurden.

Die VHB Pressemitteilung

Siehe auch die Focus und Horizont verbreiteten Meldung:
Harald Müsse verlässt Verlagsgruppe Handelsblatt

Eine Frage - 500 Antworten: Was bedeutet Web 2.0?

37signals hat bei Basecamp Usern nachgefragt:

Wer auf die Frage "Haben Sie den Begriff 'Web 2.0' schon einmal gehört" mit Ja geantwortete hatte, wurde dann gefragt, was der Begriff 'Web 2.0' ihrer Meinung nach bedeutet.

Hier gibt es die 500 Antworten fein säuberlich gelistet. Noch Fragen? Fehlt was?

via rexblog.com

Hohes Wachstum auf dem Online-Werbemarkt Polen

Sowohl das aktuelle Volumen als auch die Wachstumprognosen für den Online-Werbemarkt bei unserem Nachbar Polen versprechen eine attraktive Marktentwicklung (und harten Wettbewerb) für Werbetreibende und Vermarkter.



Im Gegensatz zu Russland haben in Polen auch internationale / 'glokalisierte' Angebote ein Chance und haben zum Beispiel im Bereich Search die Marktführung übernommen (ca. 80 % ).



Aber Polen ist Polen, siehe z.B. den Erfolg des Messengers Gadu-Gadu und nicht alles läuft dort so wie wir es von unserem Markt kennen und die Entwicklung wird sich nicht die Zeit (und den Aufwand) nehmen anderen hinterher zu laufen ...

Jetzt legt sich Springer (in Polen super erfolgreich) mächtig ins Zeug und hat für die neue Zeitung Dziennik (Modell Welt), Fakt (Modell Bild) und Newsweek (Lizenz) full-sized, 'state-of-the-art' Portale angekündigt.

Das B2B Portal MEDIA RUN schreibt dazu (in einer sehr freien Übersetzung):

Springer hat - laut Gazeta Prawna - vor, das neuen Informationsportal www.dziennik.pl zu starten. Die Inhalte sollen aus den Redaktionen der neuen Zeitung Dziennik (Welt-Kompakt Modell), Newsweek und anderen Redaktionen bereitgestellt werden. Marktbeobachter glauben, dass es der nächste, wesentliche Schritt Springers im Kampf den polnischen Markt ist, der wohl am meisten dem Medienhaus Agora bzw. dem Portal Gazeta.pl schaden wird, aber auch Onet, Wp und Interia müßten sich warm anziehen ...

mehr dazu hier und Axel Springer chce zagrozić portalom

Bei der Recherche dieser (und viele anderer Daten) zum Onlinemarkt Polen hat mich Piotr Kubiszewski (ehemaliger Chefredakteur CHIP Polen und hochgeschätzter Kollege) tatkräftig unterstützt - eines seiner aktuellen Projekte ist e-kiosk.pl (ePaper Acquise und Distribution).

Dziękują! Dziękują bardzo!

Früherer Eintrag:
Ranking Online-Werbung im Europäischem Vergleich

Wednesday, August 02, 2006

Deloitte: The Net Benefit of Digital Publishing

Results of a report from Deloitte and the UK Association of Online Publishers (AOP):

- Digital publishing is delivering returns
- digital revenue generation is averaging 17% of overall revenues and
- leading digital publishers predicting that by 2012 digital activities will contribute up to 40% of revenues
- Cannibalisation is a myth: digital complements rather than competes with print
- Blogs and user generated content supplements rather than threatens

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Generation Y Turns Off TV, Tunes In Online

Marketers targeting Generation Y young adults (that are young adults aged 18-26) better shift their ads from TV to online, according to a study by Forrester Research. The study shows that young adults spend 12.2 hours online - 28 percent longer than Generation X's (born before Y: the now 27- to-40-year-olds) ...

The group is also more likely to tap into new online communication services - instant messaging, blogging and social networking Web sites - than watch television. 'All generations adopt devices and Internet technologies, but younger consumers are Net natives who spend more time online than watching television, ...

from / more at Mediapost and News Multichannel

The annual technology-adoption study surveyed 66,707 households in the United States and Canada - versus the 3400 (or so, see pg. 74ff ) interviews (by phone) for the Pew Research Center Biennial News Consumption Survey ... (Full Report Download)

8 Critical Success Factors for Lead Generation (eBook)

Brian Carroll's e-book, can help you to learn how to develop high-volume, high-quality lead programs for your company ...

Start With A Lead: Eight critical success factors for lead generation
(free download, 27 pg., PDF)

From the ePaper:



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If you like his approach you might want to buy and study his recent book

Lead Generation for the Complex Sale

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Tuesday, August 01, 2006

Vergleich Internet Werbeausgaben 2005 - ausgewählte europäische Länder

und der jeweilige Online-Share am Media-Mix



Von den MOE-Ländern ist zur Zeit Polen der attraktivste, aber auch umkämpfteste Markt ...

Ziff Davis Exploring 'Strategic Alternatives' for Ziff Davis Media

Willis Stein & Partners, bought the magazine assets of Ziff Davis for USD 780 million in cash in 1999.

Very unlikely that someone want to spend money anywhere close to this figures for a stranded and uninspiring technology publisher with some pieces of fillet ...

Publisher of PC Magazine, eWeek, Baseline a.o.

via btob-Online

more background from Folio: Magazine

Copyright: Universal Music / DGG - Besser mal vor dem eigenen Haus kehren ...

2. August 2006:
Ein Personalwechsel und Umleitungsprobleme von Postfächern seien für die verspätete Beantwortung der Reklamation verantwortlich gewesen. Das Foto wurde inzwischen ausgetauscht. Stephan Steigleder hat sich entschuldigt! Entschuldigung angenommen!


Wie ernst nimmt die Plattenindustrie das Copyright? Wenn es um Copyright und Lizenzen geht, sind die Studios und die Plattenindustrie ziemlich unerbittlich und verfolgt alle und jeden auch für noch so kleine Vergehen selbst auf Schulhöfen und ins Kinderzimmern. Dass man sich selbst aber wenig um Rechte Anderer schert, zeigt folgendes Beispiel.

In unserem Blog 'Karl Richter Munich' haben wir am 24 Juni 2005 erstmals folgendes Foto Karl Richter's veröffentlicht



dieses Foto wurde nun ohne Quellenhinweis und ohne Genehmigung von KlassikAkzente.de (Universal Music) für die Werbung für ein eigenes Produkt verwendet



Unsere Anfrage an das KlassikAkzente Webteam (über das Kontaktformular) und dann an den im Impressum für Projektmanagement & Redaktion zuständigen Stephan Steigleder wurde bis heute nicht beantwortet - wahrscheinlich wartet man erst auf das Schreiben eines Rechtsanwaltes.

P.S.
Natürlich freuen wir uns über die Neuveröffentlichung, der hier zu Lande länger nicht verfügbaren Aufnahmen und der Verwendung des Fotos mit Quellenangabe, hätten wir gerne zugestimmt ...
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