Tuesday, September 26, 2006

OpenBC - Der bisher 'lustigste Entlastungsbeitrag' zum Kommunikations-Disaster

von kreisrot.at

Selten so gelacht. Um dem Beitrag die richtige Bedeutungsschwere zu geben, wurde die Ersetzung des bisherigen Namens und der Wortbild-Marke openBC durch XING mit dem neuen CI / Redesign des REWE Logo in Linie gestellt.


Zitate:
- der neue Name und das neue Logo haben in der Blogosphäre einiges an Aufregung und Häme produziert ...
- der Begriff »XING« ist sowohl im westlichen als auch im asiatischen Raum positiv besetzt ...
- das Logo dazu wird in den openBC-Foren einfallslos und nichtssagend geschimpft. Ich würde sagen, dass es simpel, klar und geradlinig ist, nicht zu viel vorwegnimmt ...
- die derzeitige Diskussion zeigt auch, dass es wenig sinnvoll gewesen wäre, alle 9,6 Millionen User zu ihrer Meinung zu befragen ...
- es hat einen mutigen, klaren und radikalen Schritt der Geschäftsleitung gebraucht ...

Da passt dann auch noch der erste Kommentar:
"Vielen Dank für den lang nicht so deutlich gemachten Hinweis dass Markenführung nicht demokratisch sein KANN."

via Fischmarkt
Mark Pohlmann schreibt "Das erste wirklich Gehaltvolle zum Thema "Bewährt sich Xing als Wortmarke?" habe ich bei Kreisrot gefunden.

Früherer Eintrag:
Social Networks: Still Not Meeting Critical Promises

Verdienen Full-Time Blogger einen Presseausweis

Was trennt, was eint Journalisten und Blogger? Eine Plage für nicht Auskunftsfreudige und Auskunftswillige sind beide, die jede noch so clevere Kommunikationsplanung (aktuelles Beispiel: OpenBC) obsulet machen können.

Welche Rechte und Pflichten, die für Journalisten gelten oder könnten auch für Blogger gelten? Wie sieht es mit dem Informanten-/Quellenschutz aus? Was sind akzeptable, nicht-akzeptable und 'planbare' Verhaltensweisen, usw.

In Deutschland sind die Landesorganisationen der Verleger und der Deutsche Journalisten-Verband für die Ausgabe des bundeseinheitlichen Presseausweis verantwortlich. Wenn man sich auf Messen und Kongressen umsieht, sieht man viele Manager und Mitarbeiter von sog. Mainstream-Medien, die dem Kriterium "Full-time-Jounalisten" nur schwerlich entsprechen.

Wenn Blogger bei den Medien angestellt sind (oder für diese arbeiten), scheint das aber Ruck-Zuck zu gehen, dann bekommen Nicht-Journalisten und Nicht-full-time Blogger doch zu einem offiziellen Presseausweis.

Wie sich die Verlegerverbände zu diesem Thema stellen, habe ich beim VDZ einmal nachgefragt. Geantwortet hat mir heute Stefan Michalk (Pressesprecher des VDZ) per eMail:

1. In Deutschland sind insbesondere der VDZ und seine Landesverbände berechtigt Presseausweise an Journalisten auszugeben. Stellt der VDZ zur Zeit für (full-time) Blogger Presseausweise aus?

Presseausweise werden gemäß den Richtlinien vergeben, die zwischen dem Bundesinnenministerium, respektive den Innenministern der Länder und den ausstellenden Verbänden (DJV, dju, BDZV, VDZ) vereinbart wurden. Darin heißt es unter anderem, "nicht jede redaktionelle Tätigkeit berechtigt zum Führen eines Presseausweises". Da es sich beim Bloggen nicht um eine klassische , hauptberufliche journalistische Tätigkeit handelt, ist sicherlich im Einzelfall zu prüfen, ob ein Blogger, einen Pressausweis erhalten kann.

2. Wurde das Thema innerhalb des VDZ und seiner Verbände schon diskutiert? Welche Bedingungen würden vorausgesetzt? Und gibt es bereits eine zeitliche Perspektive bis zu einer Entscheidung?

Das Thema wurde bisher nicht diskutiert. Bedingungen siehe oben. Wichtigste Bedingung ist, dass der Blogger seine Arbeit hauptberuflich ausführt, will heißen damit seine Brötchen verdient, und dass es sich um eine journalistische Tätigkeit handelt. Blogger sind weder von vornherin berechtigt einen Presseausweis zu führen, noch sind sie von vornherein ausgeschlossen.

3. Können Sie sich vorstellen, dass sich der VDZ in der nächsten Zeit mit dem Thema befasst? Oder wer wäre für Blogger in Deutschland Antragsstelle für Blogger?

Sind die Voraussetzungen für die Erteilung eines Presseausweises erfüllt, kann der Antrag bei allen ausstellenden Verbänden gestellt werden.

4. Wenn Blogger bei den sog. Klassischen Medien' angestellt sind oder für diese arbeiten, erhalten sie ohne Beanstandung ihren Presseausweis über den jeweiligen Brötchengeber, was empfehlen Sie ‚freien' (full-time) Bloggern?

Bei Festanstellung bei einem klassischen Medium ist davon auszugehen, dass die Tätigkeit einerseits im Schwerpunkt journalistisch ist und andererseits hauptberuflich erfolgt. Freien Fulltime Bloggern ist zu empfehlen, mit ihrem Blog journalistisch zu arbeiten und so erfolgreich zu sein, dass sie damit ihr Geld verdienen. Damit sind die wichtigsten Voraussetzungen zum Erhalt eines Presseausweise gegeben.

Besten Dank für die Beantwortung!

Wie ist Ihre Meinung zu diesen Themen? Ist das ein Thema? Brauchen Blogger, Blogleser und 'Kommunikatoren' nicht eine Idee zu 'Do and Don'ts' für Blogger?

Informationsseite zum bundeseinheitlichem Presseausweis

Ein Draft (English) für
A Bloggers' Code of Ethics

Vertriebsforum 2006 - Jede Menge Grund zum Klagen und zu neuen Taten

Dass der Vertriebsweg Einzelverkauf von Zeitungen und Zeitschriften ausreichend Grund zum Klagen hat, hat Michael Gotzen (Vorsitzender des Presse-Grosso Verbands) in seiner Präsentation auf dem Vertriebsforum 2006 drastisch deutlich gemacht.

Die Entwicklung gibt wenig Anlass zur Freude und die Aussichten auf einen Umschwung und eine deutliche Besserung ist nicht in Sicht. Neben der Machtkonzentration einiger großer Verlage, der Abo vs. Einzelverkaufs-Orientierung vieler Verlag, dem ausufernden Angebot von Me-too- Produkten, der Veränderung des Kauf- und Leserverhaltens, usw. gibt es auch erhebliches Gefährdungspotenzial beim Umsatz, den Kosten und dem Profit.



Ob es nur an mangelnden Begegnungsmöglichkeiten zwischen Zeitung/Zeitschrift und Lesern/Käufern liegt, die durch die Errichtung von Verkaufsstellen im 'Käuferstrom' ausgeglichen werden kann oder einer mangelnden Ansprache (z.B. durch POS Werbung zu beheben) und fehlender Kundenpflege (z.B. durch Ausgabe einer Kunden-Vorteilskarte zu begegnen)?

Die Charts zur Situation und Bestandsanalyse und Ansätze, wie aus der Prognose (oben) der realisierte Plan (unten) werden kann



vom Vertriebsforum 2006 „Gegenwart und Zukunft des Pressevertriebs“ am 19.09.2006 in Baden-Baden gibt es hier:

Charts der Tagung (PDF)
Textbeschreibung der Inhalte (PDF)

via VDZ

Anmerkung:
Die Liste der Widrigkeiten und Anfechtungen für Verlage ist sicher nicht weniger lang ... und die der Handlungsoptionen m.E. vielfältiger als im Grosso.

Deutsche Fachpresse: Wirkungs-Analyse Fachmedien 2006

Update:
30 Minuten vor Ablauf der Sperrfrist ist jetzt auch die Pressemitteilung online.

Die Pressemitteilung der deutschen Fachpresse hat eine Sperrfrist bis heute 11:30 Uhr (Anmerkung: im Anschreiben steht zwar 11:00). Aus diesem Grund - Stichwort 'Blogger-Ethik' - werde ich darüber hier auch 'kein Wort verlieren'.

Falls Sie aber neugierig sind:

Auf der Website der Deutschem Fachpresse ist die Information schon jetzt in Stellung gebracht - nur beim Klick auf den Link zur (Orginal-) Pressemitteilung erscheint die Meldung

Error: This page is accessible only from 26.09.2006 11:00:00 to 23.09.2010

d.h. 30 Minuten Vorsprung für Besucher der Website ...

auf der Website, wird aber schon ausgeplaudert, was die Pressemitteilung später mitteilen wird ...

Für besonders Neugierige

Sunday, September 24, 2006

Blogger-Ethik - vorauseilender Gehorsam oder/und nachwirkende Ergebenheit

Meine Notiz zu dem durch die GmbH und ihre Eigner verfügten - m.E. nicht gerade beispielhaften - Aufbruch der Social Plattform openBC ins Chinesische Zeitalter, hat mir ungewöhnlich viele Besuche über Technorati gebracht.

Neue und alte 'Bekannte'. Und ein 'alter' Bekannter, Robert Green, veranlasst mich hier noch einmal nachzudenken ... ob es Unterschiede in journalistischer Ethik und Blogger-Ethik gibt, geben soll, geben muss?

Klar, ein Blogger ist sein eigener Chefredakteur, Verleger, Ethikrat, usw., aber es könnte ja nicht schaden einmal über ein paar Grundsätzen nachzudenken, diese zu eigenen Handlungsvorgaben zu machen und die Grundlage auf deren Basis gebloggt wird, für das Klientel nachvollziehbar und einortbar zu machen. Für mich wären diese Grundsätze auch gar nicht so weit von journalistischen Grundsätzen weg ...

- Quellen- und Informantenschutz, ja!
- 100 % Beachtung von Non-Disclosure Vereinbarung, ja!
- Nichtverwertung von im Rahmen der Ausübung eines Auftrag gewonnen Erkenntnisse, ja!
-Offenlegung von Interessenskonflikten oder 'bezahlter' PR Arbeit, ja ... usw.

Nun zum Anlaß. Was mich - an dem Beispiel 'OpenBC goes China' - beo Robert Green nachdenklich stimmt?

Robert schreibt (auf Basic Thinking)

(XING) "... heute Nacht in einigen Blogs mittels Kommentareintrag von einem anonymen User bereits vorab genannt (auch bei mir, habe den Namen aber gelöscht, weil mir bekannt war, dass OpenBC erst am Mittwoch damit raus wollte) ..."

Robert korrigiert /zensiert einen Beitrag, weil ihm 'bekannt war, dass das Unternehmen den neuen Namen erst später bekannt geben wollte'?! Da ich auf dem Blog (bisher) keinen Hinweis gefunden habe, dass er von OpenBC bezahlt oder kontrolliert wird - finde ich das einer Frage würdig.

Remo Uherek schreibt später in als Kommentar (klingt für mich wie die Nachwirkung nach einer hochnotpeinlichen Befragung, oder Androhung von Höllenstrafen)

"Im Nachhinein frage ich mich tatsächlich, ob es gescheit war, dieses "offensichtliche Geheimnis" (Anmerkung: z.B. offene Registrierung DPMA/WIPO) öffentlich auszuplaudern. Vielleicht hätte ich mich zuerst mit openBC in Verbindung setzen sollen ... "

Na ja, vielleicht um OpenBC (dem Unternehmen) Gelegenheit zu geben, dazu Stellung zu nehmen, aber doch bitte hoffentlich nicht, um eine Erlaubnis für die Veröffentlichung zu erhalten ...

Anlaß - vielleicht? - sich über einen Codex 'Blogger-Ethik' Gedanken zu machen?

Aus 2003: A Bloggers' Code of Ethics
- aber dort gehen Blogger ja auch mal für ihre Berufsauffassung ins Gefängnis

XING - die Offizielle Stellungnahme der GmbH Offiziellen:

Hier gibt es (sei gestern 9:41) einen Betrag von Lars Hinrichs - die den Aufbruch in das kommende Chinesische Zeitalter (XING hat im chinesischen eine tolle Bedeutung, besser wäre: kann haben) verkündet und damit zufrieden ist, das im englischen die Bedeutung ja auf der Hand liegt und für Europäer der Name einfach, kurz und prägnant (jetzt testen, gogglen!) ist.

Saturday, September 23, 2006

OpenBC Crossing

Die Open Business Club GmbH hat also entschieden und will Mittwoch (oder eher Donnerstag) 26.09 (eher 27.09.) 'verkünden', dass der neue Name für 'unsere' (bzw. ihre) Business Community wird zukünftig 'XING' lauten.

Da ich dann etwa 1.500 km von Berlin entfernt bin (und unter anderem auch über Marken und Markenführung, Dachmarken und Corporate Communication, usw. sprechen werde, hier schon einmal meinen 'ersten Eindruck'

Für mich steht Xing für Crossing / Kreuzung / kreuzen
crossing bedeutet für mich zuerst einmal eine Entscheidung über die einzuschlagende Richtung zu treffen und dann die Chance jemanden zu treffen und dann alleine oder gemeinsam ein Stück weit gemeinsam zu gehen

Was Xing z.B. in Chinesisch so alles bedeuten kann man hier erfahren (Eingabe: Xing)

(16 Bedeutungen werden da angezeigt: von Glück, Aprikose, in Umlauf setzen, Geräusch, Erwachen und zum Bewußtsein zu gelangen bis hin zu Strafe, Folter, Charakter und Sex) und natürliche ist Xing ein genutzter Familien- und Firmenname.

Google.com findet für Xing 9.620.000 Einträge

Darunter die Xing Art Productions, diese musste schon mal (sicher versüsst) von xing.de auf xing-art.de weichen ... (XING: swf)

Das Kulturmagazin XING in Österreich ist noch Online ...

Auf die Markenbildung und Markenführung sowie die weitere Diskussion bin ich bereits sehr gespannt.

via CIO Weblog

Früherer Eintrag:
Social Networks: Still Not Meeting Critical Promises

SocialText - Made Easier

SocialText 2.0 has not much to do with the Web 2.0 hype, but within my interpretation of Web 2.0 - to make things it easier for the people use / utilize - it has ...

Marshall Kirkpatrick had a look on SocialText 2.0 and wrote on TechCrunch

'SocialText Aims For Wiki 2.0'


Announcment and test offer from SocialText

ScreenCast on Socialtext from Ross Mayfield (Quicktime)

(As SocialText was my first live intro into this world, I thought I should mention it here ... and the new version looks damned good, too.)

Friday, September 22, 2006

Onlinewerbung 2006 vs Mediennutzung

aus der OVK Präsentation ... (nur) zum Nachdenken



Der OVK führt dazu aus:
Das noch immer immense Wachstumspotenzial der Online-Werbung wird deutlich, wenn man den Anteil der Online-Werbung am gesamten Werbekuchen mit dem Online-Anteil an der Medien-Nutzung vergleicht: Die für 2006 prognostizierten 7,8 Prozent Werbemarkt-Anteil (hier ohne Plakat) entsprechen nur etwa der Hälfte des Online-Anteils an der täglichen Medien-Nutzungsdauer von 14,6 Prozent.

Die OVK Präsentation (PDF)

Onlinewerbung 2005 - 2006: Nachzählen bringt immer was ...

Zur OMD 2006 hat der Online-Vermarkterkreis (OVK) noch einmal nachgezählt und liefert jetzt Zahlen für 2005 in Höhe 1.035 Mio. € (bisher 885 Tausend €) und prognostiziert die Ausgaben Onlinewerbung 2006 auf 1.650 Mio. € (bisher 1.290 Mio. €)




Zum Vergleich dazu die Zahlen aus Februar 2006



Dazu erklärt der OVK:
Nach einem fulminanten ersten Halbjahr steht fest: Die OVK-Umsatzprognose 2006 für den deutschen Online-Werbemarkt wird deutlich nach oben korrigiert.

Weit über den ohnehin imposanten Erwartungen verlief das erste Halbjahr im Segment der klassischen Online-Werbung mit einem Brutto-Wachstum von plus 69 Prozent. Die Prognose für das Gesamtjahr wurde hier daher auf 785 Millionen Euro (+47%) angehoben.

Die Prognose für das Segment Affiliate-Netzwerke (+45%) kann nach dem Halbjahres-Fazit bestätigt werden.

Auch für das Segment Suchwort-Vermarktung wird die diesjährige konservative und dennoch außergewöhnliche Wachstumsprognose (+80%) beibehalten. Allerdings wurde hier auf Grund aktualisierter Erfahrungswerte sowie Experten-Schätzungen eine deutliche Korrektur des Vorjahreswertes 2005 auf nun 395 Millionen Euro vorgenommen. Insgesamt werden sich die drei genannten Segmente somit in 2006 auf 1,65 Milliarden Euro summieren.

Nicht enthalten sind darin Umsätze aus Online-Kleinanzeigen bspw. für Autos, Immobilien und Stellenanzeigen.

via Robert (Basic Thinking)

Damit nicht wieder jemand meckert, hier das Statement des OVK wie diese Zahlen kreiert werden / wurden ...

Die OVK-Werbestatistik
Die vorliegende OVK-Werbestatistik basiert auf der Nielsen Online-Werbestatistik. Alle Mitglieder des OVK melden monatlich die Brutto-Umsätze der einzelnen beworbenen Produkte an Nielsen Media Research, die diese Daten dann für ihre Kunden aufbereiten – ein in dieser Detailtiefe international einmaliges Angebot. Der OVK nimmt eine Hochrechnung der Nielsen-Daten vor, deren Marktabdeckung auf 75 Prozent geschätzt wird. Die oben genannten Umsatzzahlen für Suchwort-Vemarktung und Affiliate-Netzwerke werden in Rücksprache mit den führenden Anbietern in diesen Märkten erarbeitet.

Outsell FutureFacts 2007: Der neuen G-Punkt

Wo ist Ihr G-Punkt (=Growth) - Prognostiziertes Wachstum im Segmentvergleich



mehr bei Outsell Inc.

Outsell FutureFacts 2007: Top 10 Predictions for 2007

Any suprising direction in this 10 predictions from Outsell?

- Slower Growth in 2007

- Valuations Begin to Drop

- New(s) GYMnastics

- IT Research Remains Stable

- Market Research Grows in Double Digits

- STM Hot Spots Drive Growth

- B2B Publishers Accelerate Shift to Online

- Advertisers Move Online

- Search Partners with Advertisers against Click Fraud

- Libraries Let Go and Embrace 2.0


What might be relevant for You? What action needed?

Outsell FutureFacts 2007: Marketing Budget Share and Growth

Outsell Inc. has just published its:

Information Industry Outlook: FutureFacts 2007
- Marketing Budged Share 2005, 2006 and Growth



more to come (subscribe to blog feeds, or stay tuned and come back)

Zookoda eMail Marketing Tool For Sale

Nick & Yorke suchen einen Käufer / Buyer ... für unser eMail Newsletter marketing tool (rechts) 'Feeds per Newsletter'

Aus dem Verkaufsprospekt:

Why are we selling?
Good question! As a 2 person company we have taken Zookoda as far as we can as an isolated product. To realise its full potential Zookoda needs to join a much larger family with synergistic products that help drive exposure and users. Since launch Zookoda has been free and has helped many a blog publisher build enduring relationships with their audience and increase page views, traffic and advertising dollars. There are many organisations who would benefit from having Zookoda in their product mix, now is your time to take a look under the hood and get in touch.


Zookoda Stats
Zookoda has been a great success since its launch on 13th March 2006. Over 5200 blog publishers have adopted Zookoda as their blog marketing tool of choice with a total circulation in excess of 1.2 million. www.zookoda.com is ranked in the Top 1% of URLs across the net (according to www.alexa.com) and has a rolling 3 month average ranking of around 15,000. According to www.technorati.com there have been over 700 articles written about Zookoda.

more

Thursday, September 21, 2006

Digital Life Report 2006 (Teil 3)

tns infratest berichtet(e) über Deutschland ab 14 Jahre
(aus 1500 Online-Interviews 09.03.-12.03.2006)

Teil 1: Bedeutung des Internets in ausgewählten Lebenssituationen (Juni)
Teil 2: Internetnutzung für Informationen aus der Region (August)
Teil 3: Nutzung von Weblogs, Chats, Foren und Newsgroups (September)

Beginnen wir mit Teil 3: (veröffentlicht 20-September-2006) PDF
Informationen aus der Studie zur Nutzung von Weblogs, Chats, Foren und Newsgroups unter dem "Deutschland kommuniziert über das Internet" (Stand ca. Mitte März 2006)

Chats, Foren und Newsgroups

nutzen ca. 47 % der Onliner

Die Themen
(täglich oder mehrmals in der Woche zum Informationsaustausch über)

31 % Nachrichten und Politik
23 % Shopping, Produktinformationen und Preisvergleich
23 % Computer und Software
22 % Wissen und Lernen
16 % Spiele
15 % Musik und MP3
14 % Flirten und Partnersuche
13 % Beruf und Karriere
.... (mehr in der Pressemitteilung)

Zu Weblogs

Weblogs kennen 55,1 % der Onliner
60,9 % der Männer
48,2 % der Frauen

68 % der 14 - 19-jährigen (und sagenhafte)
51 % der über 60-jährigen haben den Begriff schon gehört oder gelesen

Weblogs nutzen in % der Onliner
32,1 % lesen Weblogs
6,9 % führen ein eigenes Weblog
(d.h. TNS Infratest zählt(e) also im März ca. 1,4 2,6 - war erste Kalkulation aus dem Pressetext Mio. Blogger -
mal X Blogs pro Blogger = ?)


68 % der 14 - 19-jährigen (und sagenhafte)
51 % der über 60-jährigen haben den Begriff schon gehört oder gelesen



(Und meine Generation ist gleich nach den 14 - 19-jährigen (53,4 %) die zweit-aktivste Weblog-Leser Altergruppe (35,3 %))

Grafiken as PDF

Teil 2:
Internetnutzung für Informationen aus der Region



Pressemitteilung als PDF

Grafiken als PDF

Teil 1:
Informationen zur Bedeutung des Internets in ausgewählten Lebenssituationen


u.a.

- 68 % der befragten Internet-Nutzer gezielt Websites für ihre Hobbys und Freizeitbeschäftigungen wie Sammeln, Handarbeiten, Basteln oder Sport als Informationsquelle an

58 % sagen, dass das Internet in für geplante größere Investitionen und Entscheidungen
finanzieller Art eine bedeutende Entscheidungsgrundlage ist.

54 % sehen das Internet beim Autokauf als wichtiges Informationsmedium an

47,1 % geben an, dass das World Wide Web bei einer beruflichen Karriereplanung von Bedeutung

Pressemitteilung als PDF

Grafiken als PDF

Wednesday, September 20, 2006

AGOF: internet facts 2006-I veröffentlicht

und auf der OMD präsentiert ...

Die aktuelle Studie weist Reichweiten- und Strukturdaten für 203 Online-Werbeträger auf Angebotsbasis und rund 1.000 Belegungseinheiten aus. Berichtszeitraum (Januar - März 2006).

Die Ergebnisse (Landingpage)

- Basisdaten zur Internetnutzung
- Reichweiten und Strukturdaten der AGOF Angebote
- Studiensteckbrief, Informationen zur Methode, etc.
- Summary der drei Berichtsbandteile

Die Grafiken: internet facts 2006-I (PPT)

Wie immer die Einschränkung:
in der internet facts Studie sind nur die Daten der Mitglieder ausgewiesen

P.S.
Kürzlich hat sich auch Microsoft Deutschland (vermarkten zukünftig selbst) der AGOF als eigenständiges Mitglied angeschlossen.

Jeff Jarves lobt die Netzeitung und ihre Reader-Edition

oder
A grand experiment in the future of news is succeeding ...

Dass er die Reader-Edition darin aber auf eine Ebene mit OhMy News (the other citizen-written online newspaper of note) erhebt, wundert mich schon sehr und hat vielleicht auch etwas mit dem Ergebnis der "zufälligen Deutschstunden" in seiner Jugend zu tun ...

Reader-Editions: Pflichtveranstaltung für News-Medien?

In-Games-Advertising: Gamers erinnern sich an Anzeigen und Brands

Universal-McCann (US) hat am Dienstag eine Studie zum Thema Konsolen-Gamer und Werbung veröffentlicht.

Die Studie basiert auf einer Befragung von 5.000 plus erwachsenen U.S. Konsolen-Spielern und berichtet, daß diese

- durchschnittlich wöchentlich zwei Stunden länger Online sind
- eine Stunde pro Woche mehr Zeit für DVDs aufbringen
- offener sind gegenüber Celebrities als Testimonials und gegenüber Produkt-Placment sind

und in der Befragung sich mit folgenden 'vorteilhaften' Werten absetzen

15 % erhöhter Recall der letztgesehenen Marke in Movies oder TV
69 % erhöhte Versuchung ein gesehenes Produkt zu kaufen, 40 % erhöhter tatsächlicher Kauf
57 % erhöhte Wahrscheinlichkeit sich als 'Trendsetter' zu sehen

via Online Media Daily

From Wired (5-Oct-2006)
In-Game Ads Burrow Deeper

Frühere Beiträge
Marketing Opportunities Emerge in Online Gaming Venues

Marketing to Kids Where They 'Live'

EA startet mit dynamischer In-Game Werbung

VDZ Studie über den Fachzeitschriftenmarkt Indien

Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) verspricht "eine fundierte Basis für Investitionsentscheidungen auf dem indischen Zeitschriftenmarkt"

Schwerpunkt der Veröffentlichung sei, so lobt der VDZ die englischsprachige Studie aus, der Markt für Fachmedien. Zunächst würden auf Basis der verfügbaren (?) Daten die gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen detailliert(?) beschrieben. Daten zum Werbe- und Lesermarkt fehlen ebenso wenig wie Informationen zu Erstellung, Druck und Vertrieb von Zeitschriften.

Darüber hinaus gibt es auf den 40 Seiten:
- Unternehmensprofile indischer Fachverlage
- Beschreibungen von 60 englischsprachigen Fachtitel mit Copypreisen, Segementzugehörigkeit, Adressen sowie Ansprechpartnern
- die Entwicklung einzelner Industriezweige dargestellt.
- eine Marktbewertung sowie eine Chancen- und Risikoeinschätzung.

Wie man den indischen Fachmedienmarkt und die oben aufgeführten Detailinformationen auf insgesamt 40 Seiten unterbringt? Aber sehen Sie selbst:

Die Studie gibt es als PDF-Version zum Preis von 208,80 Euro für VDZ-Mitglieder und 290 Euro für Nichtmitglieder beim VDZ.

Nähere Informationen Kai H. Helfritz (VDZ), Fon: +49 (30) 72 62 98-117 oder per eMail

Die Orginalmeldung

Einen Guide 'Business Media Opportunities in India' (PDF) gibt es übrigens auch von American Business Media - erstellt durch Paul Woodward.

Wenn Sie erfolgreich in Indien tätig werden wollen, wenn Sie sich vertrauensvoll an unseren Koop-Partner Paul Woodward (BSG Asia) oder hier in Deutschland an Hugo E. Martin.

Tuesday, September 19, 2006

Quigo AdSonar: Ein Besseres Google AdSense oder Yahoo Content Match?

Vielleicht nicht besser, aber jedenfalls besser an die Erwartungen und Vorbehalte von Online Publisher angepasst. Die Erfolge von Quigo Lösungsangebot AdSonar in den letzten Monaten sind beachtlich und wenn Google und Yahoo (und bald auch Microsoft) nicht bald aufwachen und die Gefühlslage, Ängste und Business-Modelle ihrer Kunden in ihrem Angebotsportfolio nicht besser berücksichtigen, graben sie sich selbst einen großen Teil ihres zukünftigen Erfolges ab.

Worum gehts?
Wenn Online-Portale von Medien (TV, Radio, Zeitungen, Magazinen und anderen) ihr Inventar von Google mit AdSense oder Yahoo's Content Match beschicken lassen, steht dort immer Google (oder Yahoo) im Mittelpunkt und zwischen dem Online Publisher und dem Werbetreibenden. Die Geschäftsbeziehung besteht zwischen Werbetreibenden und Google und Google rechnet mit dem Publisher ab. Eigene Inserentenbeziehungen des Betreibers (ein wesentlicher Teil der Wertstellung, wenn Medien als Online Publisher aktiv sind) können nicht genutzt oder eingebracht werden. Alles läuft remote über Google (oder Yahoo).

Quigo dagegen steht mit AdSonar diskret im Hintergrund und beliefert das Inventar des Online-Publishers zuverlässig als diskreter Dienstleister. Inventar und Kundenbeziehung bleiben fest in den Händen (und Gestaltungsmöglichkeiten) des Publishers - auf jeden Fall Mal gut für die Wertstellung (und fürs Ego), auch gut für eine eigenbestimmte Weiterentwicklung der Geschäftsbeziehungen und des Geschäfts und nicht zu vergessen, mit riesigen (unberührten) 'Hebe'-möglichkeiten insbesondere für das lokale Business.

Money beschreibt die Vorgänge am US-Markt ausführlich:

"A growing number of companies are beginning to favor AdSonar. In July, Cox Newspapers, which owns 17 daily newspapers, including The Atlanta Journal-Constitution and Austin American-Statesman, said it would begin using AdSonar. And earlier this month, Quigo scored a big victory when ESPN.com announced that it would begin using AdSonar this fall ... mehr

via John Battelle's Searchblog

Thursday, September 14, 2006

United Business Media trennt sich von CMP Entertainment Media

Übernommen wird das Paket von NewBay Media LLC ('The Wicks Group of Companies, L.L.C.) für rund 39 Mio Euro. CMP Entertainment Media das sind u.a. 14 Magazine, 8 Events und 20 Online Websites ...

Das eMedia Produktportfolio

Tony Keefe, soll auch unter NewBay als CEO das Unternehmen führen.

Press Release von JEGI Capital

DB Research: Medienwirtschaft vor größtem Umbruch

oder vielleicht schon mitten drin?

Stefan Heng von dbresearch.de schreibt in DB Research 12-Sept-2006

Der Medienkonsument auf dem Weg zum Medienmacher

- Innovative Technologien verändern das Geschäft der Medienwirtschaft

- Neue elektronische Angebote verbessern den Kontakt zwischen Medienmacher und Medienkonsument.

- Trotz Personalisierung verschwindet die Werbung nicht aus den Medien

- Die Marke wirkt als Gravitationskern für weiteres Wachstum

- Medienimperien wird es auch künftig geben

ob es für diese 'neuen' Erkenntnisse neue Kunden für die Deutsche Bank gibt?

PDF


via Basic Thinking Blog und Patrick's Werbeblogger

BIGresearch: New Media Nutzung -Wachstum auf hohem Niveau

In BIGresearch's Simultaneous Media Survey wird neben der Parallelnutzung von Medien

e.g.
- 70 % der Webnutzer sehen regelmäßig oder gelegentlich TV während sie surfen
- knapp 65 % Zeitungsleser sehen nebenbei auch gelegentlich oder regelmäßig TV

auch die Entwicklung der Nutzung der neuen Medien März - August 2006 verglichen. Den höchsten Zuwachs verzeichnen - auf geringer Ausgangsbasis - Blogs, gefolgt vom Satellitenradio


mehr im Center für Media Research Research Brief

Noch mehr bei BIGresearch

Welche Wikipedia Beiträge sind mit meiner Website, Blog, etc. verlinkt?

Wikipedia hat eine spezielle Suche implementiert, mit der man Links auf eigene und fremde Website findet und zwar auf jedem Domain-Level und unter Benutzung von Wildcards (z.B. *)

Das ist besonders interessant, weil die Links in Wikipedia ja häufig die Quelle nicht ausdrücklich benennen ...

Steve Rubel hat es Mal mit *.kelloggs.com auf der englischen Version versucht (Danke, für den Hinweis)

Link-Search de.Wikipedia en.wikipedia

P.S.
Gehört auf jede 'What to monitor' Liste ... ' und Special-Search Liste!

Nachtrag:
Ich habe es einmal mit

*.bertelsmann.de
*.burda.de
*.google.de
*.springer.de
*.vdz.de
*.vogel.de

versucht. Mit unterschiedliche Ergebnis. Haben Topnamen der Medienbanche keine Relevanz (mehr) für Wikipedianer in Deutschland? Oder?

Your Brand on Wikipedia
Steve Rubel checks some Top-Menge Brands - and Marketers might not like what they see (in AdAge.com)

Wednesday, September 13, 2006

Andy's Compact Online Reputation Monitoring Guide

on MarketingPilgrim (03/2006) has been updated ... here

as PDF

- What to track?

- How to track?

Quote from 'How to track?'

• If possible, monitor hourly as early action is crucial.

• Create custom RSS feeds based on keyword searches: Feedster.com, Technorati.com, IceRocket.com, Google.com/blogsearch, Blogpulse.com, MSN Spaces, Yahoo! News, Google News, MSN News and PubSub.

o Monitor This allows you to monitor a single keyword across 22 different search engine feeds at the same time.

• Filter all feeds into one RSS Reader for easy and time-efficient monitoring options include: Newsgator.com, Bloglines.com, Google Reader or Pluck.com.

• Sign up for Google and Yahoo email alerts using your desired keywords (http://alerts.yahoo.com/ and www.google.com/alerts).

• Determine message boards/forums to track: BoardReader.com, ForumFind.com, Big-Boards.com, BoardTracker.com, iVillage, Yahoo Message Boards, MSN Money

• Determine groups to track: Yahoo Groups, AOL Groups, MSN Groups, Google Groups.

• Track changes on web pages via tools such as Copernic Tracker, Website Watcher and WatchThatPage.com. Monitor every page of your competitor’s web site and specific keywords on pages, etc.
o Also, a good tool for tracking posts to user groups, message boards, forums and blog comments.

Helpful Short Cuts: ... " (and Links)


- General tips on Consumer Generated Media (CGM)

- How to conduct outreach to CGM

- Balancing Negative CGM

An Interesting Story About MySpace

What News Corp. doesn't want you to know about MySpace

by Trent Labinski, abridge via valleywag

1. MySpace is NOT a viral success ...

2. MySpace.com is Spam 2.0 ...

3. Tom Anderson did NOT create MySpace ...

4. MySpace's CEO Chris DeWolfe is connected to a past of spam and shady business associates

5. MySpace was a direct assault on Friendster.com


more and why read the

Condensed version

Full version

Tuesday, September 12, 2006

Wer sagt denn, daß unsere Manager nicht mehr 'lesen' können

Und das Handelsblatt ist überrascht, das ihr Zertifikate Newsletter (PDF) von 60 % exklusive und von 16 % auch direkt am Bildschirm gelesen (bzw. rezipiert) wird



Weitere Ergebnisse der 'Leser'-befragung

Eigentlich fängt die Präsentation ja hier an, aber der Fortsetzungslink funktioniert im Moment nicht ...

"Fehler bei der Seitenausgabe "

Lieber Handelsblatt.com Leser,

bei der Verarbeitung der von Ihnen angegebene Seite ist ein Fehler aufgetreten. Das kann zum Beispiel an einem Systemfehler oder einer nicht interpretierbaren Eingabe liegen. Bitte versuchen Sie, die letzte Seite erneut mit diesem Link aufzurufen:
(Hallo liebe Redaktion, geht auch beim 5. Mal nicht !)

Oder navigieren Sie zur Handelsblatt Homepage:
www.handelsblatt.com

Sollte dieser Fehler wiederholt auftreten, wenden Sie sich bitte an die Handelsblatt Infoline: handelsblatt.com@vhb.de

Ihre Handelsblatt.com Redaktion


(Warum werden solche Fehler immer an das System oder den User weitergereicht? Warum erlauben sich Redakteure keine noch so kleine Fehler auf sich zu nehmen?)

China Tightens Control On News Release by Foreign Media

Xinhua News Agency promulgated on Sunday a tough set of measures to regulate the release of news and information in China by foreign news agencies and the subscription of such news and information by users in China and to promote the dissemination of news and information in a 'sound and orderly manner' ...

more (ChinaDaily)

Measures for Administering the Release of News and Information in China by Foreign News Agencies (full text)

Update:
As I am not an expert in 'What is' ..., but in 'How to make it happened' (I don't read even Chinese)

From Fons Tuinstra

"I do not believe that so much has changed, ahead of the political season, Xinhua has just restated already existing rules ..."

Communication Industry Forecast: Ad Money Shift To ROI

The 2006 edition of the 20. Annual Communication Industry Forecast from Veronis Suhler Stevenson (VSS) seems to be released - finally, a month later than 2005 (?). Right now there is nothing online about the results on VSS. But MediaDaily News quotes that report in

Marketing Outpaces Ad Spending, Money Follows Shift To ROI, Pursuit Of 18-34 Demo
by Joe Mandese (11-Sep-2006)

"Non-Advertising-based forms of marketing - especially newer sectors such as branded entertainment, event marketing and experiential marketing - have emerged as the fastest growing segment of the media economy, outpacing advertising, as well as consumer and industrial spending on media. The finding, which comes from the 2006 edition of the Communications Industry Forecast being released this week by Veronis Suhler Stevenson, comes as strong evidence that U.S. marketers and their agencies are shifting spending into forms of marketing that have tangible measures of ROI associated with them. It also suggests that Madison Avenue's shift from conventional ad-based media planning toward marketing-based communications planning is also having an effect ...

more

Report description (from Mindbranch):
"The Forecast relates historical spending patterns with the key market forces driving industry growth in deriving more than 150 revenue, unit, growth and market share projections for the media and communications industry. Forecast scenarios are developed by layering the annual impact of demographic, economic, technological, regulatory, institutional, and behavioral market drivers over a five-year horizon. These forecasts have immediate implications for strategic planning, corporate and business plan development, budgeting and forecasting."

Like with last years Communications Industry Forecast, I find the What and Why to watch more interesting and helpful, than the predicted figures (showing that the new platforms will grow faster than the old ones) ...

Marketing to Kids Where They 'Live'

When Companies want to attract young customers they must go where this customers spend their time, where they 'live' ... the other days we talked about In-Game Advertising today we like to point you to an article at BusinessWeek online about marketing campaigns centered around social network environments.

Rachael King is using the JP Morgan Chase example (Creditcards) on Facebook and Burger Kingon MySpace

Read Marketing to Kids Where They Live
at BusinessWeek online (11-Sep-2006)

If you want some more details, please google (on Google only, of course)

See als earlier entry:
Boom für Werbung in Social Networks

Monday, September 11, 2006

Research: Blogs Play A Powerful Role In B2B

From Marketing Vox:

Quotes:
A study conducted by KnowledgeStorm (Emerging Media Series) and Universal McCann is focused on the role of Blogs and RSS on technology purchasing decisions.

Quotes:
The creditibility of B2B Blogs
(seems to be quite high, but this blogs are about subjects the user knows something about)


Source: Knowledgestom/MarketingVox

"Blogs have made inroads into B2B technology companies with

- more than 53 percent of respondents saying the content they read in blogs has an impact on their work-related purchasing decisions. - some 80 percent of respondents say they read blogs, with 51 saying they read them at least once a week."


Source: Knowledgestom/MarketingVox

"More than half of respondents say they are getting both business and technology information from blogs:

- 53 percent read blogs weekly for business information
- 57 percent for technology topics

also
- 70 percent recommend or pass along content from blogs at least once a month.

- 59 percent of business and IT professionals said they are 'somewhat' to 'very' familiar with RSS, with 31 percent saying they subscribe to RSS feeds or readers ..." more

Earlier Study from the Emerging Media Series:
Listen How Podcasts Influence B2B Technology (Podcast 8 MB, July 2006)

What You Can't Do with Google Unbox Video

If you want to know why the Unbox is an Unservice - read from Uninnovate / Engineering At Its Finest

Amazon Spends Over A Year Developing Movie Download Service Then Shackles It With Absurd Restrictions

New York Times Ad-Supported Mobile Service

Am Freitag offiziell (in der Printausgabe) angekündigt: Die New York Times stellt jetzt den kompletten Inhalt ihrer Website für Mobil und PDA Nutzer frei (mobile.nytimes.com). Zusätzliche Real-time-Features sind für die nahe Zukunft geplant u.a. zu Wetter, Börse, Sportergebnisse und Kino .

Das Angebot wird über Werbepartner finanziert, bis May 2007 ist das exklusive Microsoft (Windows Mobile) und geht schon mehr in die Richtung von Co-branding (mobil & print).

Mehr via Medipost u.v.a.m.

Press release

Passend dazu von Dave Winter gleich der nytimesriver.com

Eine Lösung mit kombinierbare Feeds unterschiedlichster Quellen bietet Feedcombine

Via Paul Montgomery (tinfinger)

Saturday, September 09, 2006

A Camel Is A Horse Created By Folks Using A Wiki

Closing a wiki-centric week (on this blog)

A New Wiki Journalism Experiment at Wired News

Wikipedia - More Wiki Than Ever

Gibt es das / ein Wiki Business Modell?

with a comment of the Wired News Wiki Experiments (sorry, but I didn't have time to follow the process myself) from Rex Hammock on rexblog:

"Watching an article being written wiki-style is like watching sausage being made" ... "there are much better ways to integrate wikis into news writing than to invite a crowd to group-write a single article" as "writing needs a point-of-view and voice and what's that word" ...

He quotes Ryan Singel, who's article was "wikied on":

"Is it a better story than the one that would have emerged after a Wired News editor worked with it? I think not. The edits over the week lack some of the narrative flow that a Wired News piece usually contains. The transitions seem a bit choppy, there are too many mentions of companies, and too much dry explication of how wikis work. It feels more like a primer than a story to me.

That doesn't make the experiment a failure, and we clearly tapped into a community that wants to make news stories better (which, for some, means links to their site).

Hopefully, we'll continue to experiment to find ways to involve that community more.

But I think the experiment shows that, in storytelling, there's still a place for a mediator who knows when to subsume a detail for the sake of the story, and is accustomed to balancing the competing claims and interests of companies and people represented in a story."


from rexblog

Extension:
Ross Mayfield 'Wiki Wired'

Recommended read. A more detailed and differentiated account and useful lessions on the Wiki from Ryan Singel conversation at Wiki Wednesday …

P.S.
So what about the camel created by using a wiki?
"A camel is good for many things", says Rex, "but winning the Kentucky Derby (Remark: or creating a single article) is not one of them."

Friday, September 08, 2006

eMarketer: Boom für Werbung in Social Networks

Ob die nachstehenden Prognosen von eMarketer jemals zur einer 'vorgedachten Wirklichkeit' werden? Wohl eher nicht. Aber dass die veränderte Mediennutzung, Intensität und Verweildauer in den kommenden Jahren riesige Chancen und Potenziale für Werbung und One-to-One-Kommunikation eröffnet und nachvollzogen werden wird, steht für mich außer Frage.

Die Zuordnung von Werbeausgaben entsprechend der Mediennutzung ist von einer gewissen 'Trägheit' (aber sicher auch von fehlendem Know-how, mangelnder Transparenz und nicht vorhandenen Planungs- und Mess-Instrumenten) der Werbenden und Werbemittler geprägt. Wenn MySpace in 2006 trotz aller Diskussionen über die Qualität als Werberaum für 2006 mit ca. 140 Mio. Euro Einnahmen aus Werbung geschätzt wird, zeigt schon, dass die Argumentation gegen MySpace als amorphes Gesamtgebilde, den Wünschen nach One-to-One Begegnungen in sozialen Netzen Nichts oder jedenfalls nicht viel) entgegenzusetzen haben.



Werbung in Social Networks wird in den nächsten Jahren überdurchschnittlich wachsen. eMarketer prognostiziert für die USA, dass sich der Anteil von heute 1,7 % (2006) auf 6,3 % in 2010 erhöhen wird.



Das Wachstum außerhalb des US Marktes wird mit einem durchschnittlichen Wachstum von 207 % prognostiziert und soll von 54,7 Mio. Euro auf über 500 Mio. Euro im Jahre 2010 steigen.

Mehr ...


Ein anderes Beispiel, wie Kommunikation der Medien-Nutzung folgt (und nicht umgekehrt), ist In-Game Advertising - Eintrag vom 06-Sep-2006

Thursday, September 07, 2006

EA startet mit dynamischer In-Game Werbung

Über das Internet rücken Gamer und Werbungstreibende näher zusammen. Durch die IP-Verbindung (Konsole, PC, Mobil Device) muss In-Game Werbung nicht fest 'verlötet' werden (und wird damit schnell langweilig und/oder veraltet) sondern kann jederzeit dynamisch aktualisiert und angepasst werden, wenn eine IP-Verbindung besteht.

Je mehr virtuelle Räumlichkeit das Spiel entstehen läßt, desto "passender" - inhaltlich und zeitlich - kann Werbung platziert und präsentiert werden. Ganz einfach noch die Bandenwerbung im Fußballstadium, die Bill-Bords am Straßenrand oder die Großdisplays an Community-Plätzen und Treffpunkten und 'schon etwas subtiler' die situations- oder fortschrittsbezogenen Einspielungen, bis hin zu den ereignis- und verhaltens-determinierten Angeboten (i.S. wer verliert muss anders belohnt werden als ein strahlende Sieger, Belohnungen kann man ereignisabhängig und ereignisunabhängig geben, und wer gar Puls und Hautwiderstand misst, na ja ... usw.).

Jetzt hat ein großer der Branche Electronic Arts (EA) seinen Einstieg in die neue Generation der In-Game-Werbung bekannt gegeben: In den neuen Titeln für die Game-Plattform Xbox 360 und für PCs sollen mit Hilfe von Massive Inc. und IGA Worldwide 'dynamische' Werbeanzeigen integriert werden.

PM Agreement Massive Inc. (PDF)
PM Agreement IGA Worldwide Inc. (PDF)

Und wer kümmert sich um dynamisches In-ePaper-Advertising - als Belohnung für das Weiterlesen oder auch um die Langweile zu vertreiben?

2006 AOP Online Publishing Awards: The Content Evolution

A rich reference list - focusing in 2006 on the boom in user-generated content:

e.g. Website Business

Brand Republic
Accountancyage.com,
Building.co.uk,
CatererSearch.com,
Edie.net,
Gazetteers.com,
Silicon.com
Tes.co.uk.

e.g. Website Consumer

BBC.co.uk/radio1
Guardian.co.uk
NewScientist.com
NME.com
Reuters.co.uk/worldcup
RunnersWorld.co.uk
Soundjunction.org
TopGear.com
WSJ.com

Other categories available:

- Launch
- Editorial team - business
- Editorial team - consumer
- Design
- Online advertising sales team
- Online advertising campaign
- Innovation
- Cross-media project
- Use of new digital platform
- Commercial partnership
- Online publisher - business
- Online publisher - consumer

AOP Online Publishing Awards 2006

via Brand Republic's Digital Bulletin

Case Study: How to Get Bloggers to Evangelize Your Product

Maybe you should check this undepentently whether you are a marketer or a blogger (so you know whats they are after):

Can business marketers use the blog world to get more site traffic from highly targeted prospects? Yes, it is possible, says Marketing Sherpa in its summary and talkes about four tactics Trade Ideas was using and the results the got out of this program:

From the results:

- After a year of focus on schmoozing the blogging community, 8.2% of Trade Ideas' referred traffic comes from search engines and nearly 90% comes from bloggers. This doesn't represent a drop in total search-generated traffic, but rather an addition from the blog community.

- Example, on a typical day this June, 18% of total referring sites were search engines and 71% were bloggers.

more

(free access until September 16, than via SherpaShop)

Die Anfänge der Fachpresse (2)

Inzwischen hat sich Susanne Király vom Fachverband 'Deutsche Fachpresse' zurückgemeldet.

Es gibt dort leider keine aufgearbeiteten Informationen oder gar ein Quellenverzeichnis zur Entstehung von Fachzeitschriften ... obwohl, wie Frau Király schreibt, die Aufgabe spannend wäre, aber es stünden zur Zeit andere Projekte und fehlende Budgets dagegen dieses Thema jetzt anzugehen.

Vielleicht findet sich ja jemand, die/der sich des Themas im Rahmen einer Diplom- oder Doktorarbeit annehmen würde?

Frau Király gab aber eine Reihe nützliche Hinweise auf frühe Publikationen, die ich hier gerne 'share' u.a.

1665 Journal des Sçavans

1665 Philosophical Transactions of the Royal Society

1682 Acta Eruditorum

1712 Deutsche Acta Eruditorum

Nach den bisherigen Ergebnissen gibt es zwei unterschiedliche Ableitungen

- die Fachzeitschrift hat sich aus den frühen 'wissenschaftlichen' Zeitschriften entwickelt

- die Fachzeitschrift hat sich aus den frühen (marktorientierten) 'Gazetten' entwickelt, die einen ganz spezifischen, merkantilen Bedarf der Marktteilnehmer bedienen haben

Für meinen Vortrag neige ich zu dem zweiten Ansatz, denn ich will meinen Teilnehmern vermitteln, dass B2B sich (nur) wieder danach ausrichten müssen, einen spezifischen, nachgefragten Bedarf optimal zu bedienen, um auch in Zukunft gebraucht und nachgefragt zu werden.

Sehe ich das falsch?

A Cloudy Spotlight On 'Experiential Marketing'

BtoB -the magazine- and the Business Development Institute (BDI) conducted a survey on "experiential marketing programs" to find out

- Who is using them
- How important the are for the future of marketing
- How result are measured, usf.

The results according to Kate Maddox on btobonline.com (6-Sep-2006)

"... a vast majority of b-to-b marketers use experiential marketing programs and say they are important to the future of marketing, most do not measure the results of their experiential marketing efforts ..."

Some results from the survey:

The leading types of experiential marketing programs for b-to-b marketers

70,8 % Industry conferences
59,4 % Large trade shows
59,1 % Proprietary events for customers / prospects
54,7 % Online events (webcasts, survey)

more
39,9 % Trials, Testdrives, Giveaways
37,6 % Partner events
33,6 % Branding events
24,5 % Employee events
18,5 % Sporting events

Importance of experiential marketing programs

57,1 % said experiential marketing is important or very important to the future of their company
64,1 % said it is important or very important to the future of b-to-b marketing.

How they measure

67,9 % measure the number of qualified sales leads
43,8 % measure revenue attributed to experiential marketing programs
32,8 % measure the impact on a company's brand
15,4 % measure revenue attributed to third party sales channels due to
experiential programs

(64.5% of marketers do not have a system in place to measure the effectiveness of experiential marketing programs.)

Read the article on b2bonline.com

Or (and) download the full report (PDF - after registration)

If I look at the published data, I recomment b2bonline and bdionline, they should repeat their survey and remove all (not so) experimental marketing programs listed above and survey about real "experimental marketing programs" ... (I find, they make the same mistakes we find e.g. at Nielsen Reports schemata, still considering e.g. Direct Mail and Online Advertising as "non-classical means" of advertising ...

(Method: Online survey of 299 b-to-b marketing professionals - July / August 2006)

Wednesday, September 06, 2006

Die Anfänge der Fachpresse in Deutschland

Die American Business Media Association (ABM) läßt im Rahmen der '100' Jahrfeiern

ABM 100 - American Business Media - A Century moving Business Forward

Bill Hogue ein 'Coffee Table Book' über die Geschichte der Business Medien schreiben.

Das wird sicher eine sehr 'amerikanische Business Mediengeschichte' und deshalb habe ich gleich einmal nachgefragt, was denn die Deutsche Fachpresse (im VDZ) über die Anfänge der Fachpresse weiß bzw. in ihren Archiven hat und ich habe für 10 Minuten im Internet recherchiert.

Ernüchtert vom mageren Ergebnis der Internet-Recherche habe ich mich dann an einen ehemaligen, sehr geschätzten Kollegen Gerhard Kase erinnert (der es sicher nicht immer leicht mit mir und meinen 'unkonventionellen' Ideen hatte). Kase war Mitte der 60er Jahre und bis weit in die 80er Jahre als Werbeleiter beim Vogel Verlag tätig, hat sich in den Fachverbänden für die Professionalisierung der Fachwerbung engagiert und war als Redner geschätzt. Nach seiner Pensionierung hat er noch viele Jahre das Archiv des Vogel Verlages geführt und ausgebaut.

Aus dieser Tätigkeit heraus hat er auch in 1991 die Herausgabe der 100 Jahre Schrift Vogel's

Miteinander erfolgreich 1891 - 1991

geleitet und die Anfänge der Fachzeitschriften in Europa wie folgt beschrieben:

"Mit beginnender Neuzeit und ihrer gesteigerten Wirtschaftstätigkeit tritt das Problem, wie man Angebot und Nachfrage besser zusammenbringen könne, mehr und mehr in den Vordergrund. Bereits Ende des 16. Jahrhunderts berichtet der französische Philosoph Michel Montaigne von der wirtschaftspolitischen Idee einer zentralen Nachrichtenstelle zur Förderung von Handel und Gewerbe. Das ist an sich nichts Neues; was fehlt ist ein Medium, das umfassend, schnell und weiträumig über den Markt informiert.

Aber es soll noch etliche Jahrzehnte dauern, bis Thoephraste Renaudot als Generalkommissar für das Armenwesen in Frankreich mit seinem "Büro D'Adresse" den Gedanken einer Erfassung des Güteraustauschs wieder aufgreift. Dieses Büro wird zum Markstein in der französischen Pressegeschichte, denn hier erscheint 1631 (Anmerkung: es war der 3. Juli 1631) die erste Ausgabe der berühmten "Gazette". Die erste Markzeitschrift, das erste Offertenblatt ist geschaffen.


Source: gallica
Renaudot findet bald Nachahmer. 1637 erscheint in London der "(London) Intelligencer", der wenige Jahre später aufgrund enger Bindungen Hamburger Kaufleute zu den britischen Inseln eine hanseatische Entsprechung findet: Seit 1673 bringt der "Relations-Courier" in seiner Rubrik 'Kaufen und Verkaufen' Orientierung über die Marktlage.

Aber nicht der Hamburger 'Courier' bestimmt in der Folgezeit das Gesicht wirtschaftlich orientierter Medien, sondern die Anfang des 18. Jahrhunderts herausgegebenen "Intelligenz-Blätter", die sich enger an das französische Vorbild halten .... "


Leider hat diese Ausgabe kein Quellenverzeichnis und Gerhard Kase kann ich nicht mehr fragen, er ist am 20. November 2001 im Alter von 82 Jahren verstorben.

Also habe ich weitergekramt und Peter Johanek's "Die Vogel Story" aus dem Jahr 1972 gefunden, in der die Anfänge der Fachpresse noch detaillierter beschrieben sind und die, wie es sich für einen Wissenschaftler gehört, auch mit Anmerkungen und umfangreicher Biographie ausgestattet ist.

Dort wird dann auch der eigentliche Beginn der gewerblichen Fachzeitschriften mit dem Erscheinen des "Börsenblatt des Deutschen Buchhandels" in 1834, als dem ersten Branchenblatt eines einzelnen Berufs- und Industriezweigs, angegeben.

Die rasante Entwicklung der Fachpresse zeigt folgende Statistik zum Bestand an Fachtiteln in D:
(aus Johanek’s Die Vogel Story

Titelanzahl (im Jahre ...)

Jahr 1867: 1140
Jahr 1874: 1855
Jahr 1880: 2727
Jahr 1890: 2994
Jahr 1900: 4820
Jahr 1910: 5861


Die Aufbereitung der Geschichte der Fachzeitschrift (und nicht nur als Auftakt für eine Verlagsstory) wäre eine lohnende Aufgabe, auch hier in Deutschland. Oder?

P.S. 1)
Die Kommentarfunktion des Blogs eignet sich prima für Hinweise, Anmerkungen, usw.


P.S. 2)
Internet Recherche
Viele deutsche Verlage, haben natürlich für ihren Gründer, einen oder erste Zeitschriftentitel, den Verlag einen Blick in die Anfänge im Internet publiziert eine zusammenfassende Darstellung ist mir (bisher noch nicht aufgefallen).

Für die Schweiz macht Martin Stadelmann, macht einen Rundumschlag zur Geschichte der Fachpresse
SFJ - AJS - AGS - Geschichte der Fachpresse

DSpace at Rice University
Early History of Newspaper (PDF)

Tuesday, September 05, 2006

openBC löst die openBC Community Berlin auf

Die openBC Community Berlin hat 6.396 Mitglieder (Stand heute).

Argumentiert wird die Auflösung von Silke Schippmann mit

"Die Moderatoren der Gruppe haben die Schließung aufgrund persönlicher und anhaltender Meinungsunterschiede gewünscht".

Auf die Frage, "Wäre der "normale" Weg nicht gewesen, neue Moderatoren zu suchen ?" antwortet Silke Schippmann:

"normalerweise schon. In diesem speziellen Fall ist es jedoch so, dass es bereits eine Auswahl an Berliner Gruppen gibt, die Ihnen zur Verfügung stehen."

Mehrere Mitglieder bedauern die Entscheidung, andere verstehen sie nicht, aber Silke Schippmann stellt klar

"Wenn es eine neue Berlin Gruppe geben soll und wir Moderatoren dafür suchen, werden wir uns vertrauensvoll an Sie wenden!"

M.E. macht sie damit deutlich, wie sie und vielleicht auch openBC die Rollenverteilung auf dieser Plattform sehen, wer beinflussen und entscheidet soll/darf. Aber vielleicht sind das die Vorläufer eines sog. 'Social Commercial Business Model' von XY, formerly known as OpenBC sind.

Auch wenn ich verstehe, dass die Plattform der Open Business Club GmbH gehört, hätte die Auflösung der Gruppe nicht von OpenBC (ohne Diskussion und ohne Ansage) verfügt werden sollen - das war / ist m.E. nicht so social gegenüber den 6396 Mitgliedern, die den wesentlichen Wert der Community ausmachen .

P.S.
Eine OBCLA (OpenBC Liberation Army), analog der SLLA mit der sich die Betreiber von Second Life (Linden Labs.) und American Apparel jetzt konfrontiert sehen (nach einer nicht diskutierten Veränderung der Regeln), wird es aus Berlin wohl nicht geben ...


Wohin openBC wohl geht?

Lars Hinrichs weiß das schon:
"openBC is getting more open and microformats is an interesting concept ..."

Raju Bitter considers OpenBC "to be open to ideas from the community". He says, "we really welcome that and hope that we can give the OpenBC team some momentum to start opening the door to their network a bit. But they are still far from having web services implementing a vocabulary layer for the social networking functions ... "

How open is OpenBC

Monday, September 04, 2006

Gibt es das / ein Wiki Business Modell?

Unter den (social-minded) Internetbewohnern und in der Businesswelt haben Wikis schon längst Eingang gefunden. Die Gartner Group sagt (laut NYT) voraus, dass bis 2009 die Hälfte aller Unternehmen Wikis, in welcher Form auch immer, nutzen werden.

Ihren prominentesten Vertreter haben Wikis sicher in der Enzyklopädie 'Wikipedia' - darüber brauchen wir hier sicher nichts mehr zu schreiben. Schon weniger bekannt sind die Für-Profit-Aktivitäten von Jimmy Wales und Angela Beesley, mit Wikia und inzwischen ca. 1.500 eigenständigen Wikis.

Viel geschrieben wurde über den kläglich gescheiterten Versuch der L.A. Times mit einem 'journalistischem' Wiki, schon weniger um einen neuen Ansatz bei Wired News.

Für die, die sich einen aktuellen Überblick verschaffen wollen, was sich so tut, ist ein Beitrag in der New York Times vom 4-September-2006 ein guter Ausgangspunkt:

New Web Sites Seeking Profit in Wiki Model

auch wenn er mit dem Satz endet: "Nobody has found the de facto business model for wikis [...] It’s kind of the Wild West."

Wie mit jeder neuen Technologie, lassen sich 'Geschäfte' am sichersten machen mit

- den Erlösen aus dem Verkauf oder noch besser dem Verleih von Tools (vergleichbar mit Schaufel und Eimer'chen in der Goldgräberzeit)

- die Erlöse aus Schürfrechten (Anzeigen & eCommerce), sowie

- den Erlösen (Umsätze) aus Verpflegung und Unterhaltung ...


Da man sich für den Zugang bei der NYT (noch) registrieren muss, hier ein paar Links zu den erwähnten Wiki-Sites:

PBwikim

ShopWiki - für Produktreviews

Wiki.com (Beta)

Wikia - mit 1,500 plus eigenständigen Wikis

wikiHow

Wetpaint

Wikitravel - Ratgeber im Bereich Tourismus

Der Tipp zu diesem Beitrag kam von Rex Hammock, der sein Small Business Wiki im Beitrag vermisst hat ...

Es gibt jede Menge Wiki Software-Lösungen, Anbieter und Reviews - in guter Ausgangspunkt ist die Wikipedia selber.

Früherer Beitrag
Wikipedia - More Wiki Than Ever

MarketingSherpa's Birthday Present: 'A Practical Podcasting Guide for Marketers'

Yes I know, I'm a bit late ... but the third year of Podcasting is not over yet.

From MarketingSherpa's Summary:

"Podcasting is about to celebrate its second birthday and we don't know of a marketer out there who isn't at least mulling over the possibilities.

Here's our handy guide, including:

- Surprising data on listener demographics

- 3 Mistakes to avoid

- 5 Rules for podcast content

- 4 Tips to create commercials that get results

plus, loads of handy hotlinks for vendors, blogs and info.

Invented in August 2004, podcasts are one of the fastest-growing media channels in history ... more / the 'Guide for Marketers'

Sunday, September 03, 2006

Vor 28 Jahren auf der Startrampe: CHIP



Das CHIP Entwicklungsteam

(Von links nach rechts: Heinrich Löffler, Joachim Bloss, Henning Wriedt, Hugo E. Martin, Friedrich Fischer, Werner Rittner)

Saturday, September 02, 2006

Wikipedia - More Wiki Than Ever

Wikipedia founder Jimmy Wales does not agree with Thompson's analysis about the changes implemented on the German Wikipedia version (published at BBC News: Not as wiki as it used to be ).

Wales set the record straight and shared a rebuttal with Slashdot.

Quote 1 (from Slashdot):
"Recent media reports have been quite confused about the new feature we will be testing in the German Wikipedia. Some explanation is in order. Wikipedia is undergoing change. The fundamental nature of that change, the fundamental trend of that change, is to open up more than before, and to become more of a wiki than ever before. If you have read otherwise in the mainstream media, well, digital culture is hard to understand, and it is no wonder that errors are made so often."

Quote 2:
A quick summary to make this even more clear:

- PROTECTION: NO ONE can edit, NO ONE can affect the public version

- SEMI-PROTECTION: ALL except new users and anons can edit, all except new users and anons can affect the public versions

- VERSION FLAGGING: ANYONE can edit, all except new users and anons can affect the public versions

As you can see, each step of this chain allows MORE people to do MORE things, rather than less. Each step of this chain is becoming MORE wiki, not LESS wiki.

The news media has an unfortunate temptation to follow a story arc that goes something like this. "Open editing is impossible. It worked for a little while at Wikipedia, but now even Wikipedia is admitting that it does not work, so they are closing off public editing step by step. This proves that our traditional model is best in the end."

" ... I am hopeful that this post will catch enough attention that journalists will start to grasp the real revolution that is taking place here."

... more at Slashdot

Friday, September 01, 2006

A New Wiki Journalism Experiment at Wired News

after a "painfully, ill-conceived L.A. Times wikitorial"

Now Wired News is trying again with a Wiki. So fare, says Ryan Singel, the wiki is generally helping his article. "Right now, the worry is less about quality of content as it is about length ... , according to Amy Gahran.

She writes on Poynter Online: (1-Sept-2006)

Ryan who had an assignment for an article about wikis, did his research and turned in a 1,059-word first draft. After discussion with editors, Wired News then took Singel's unedited draft, posted it to a wiki, and invited readers and experts to "whip it into shape."

The intro to the wiki says, in part: "Don't change the quotations, but feel free to reorganize [the story], make cuts, smooth the prose, or add links -- whatever it takes to make it a lively, engaging news piece. ...Editors who register with the Wired Wiki will be listed on a credit page. We'll release the edited story under a Creative Commons license and, if the whole thing doesn't turn into a disaster, run it on Wired News on September 7th."

More ...

The Wiki of the Wired News Wiki article
(in process, It will be published on Sept 7 - if it doesn't turn into disaster)

Web Ads Sector Lacks Experienced Staff

From I Want Media (31-Aug-2006):

"A big obstacle towards more rapid growth in online advertising is the lack of experienced staff, according to media execs. The dearth of talent is said to be limiting the pace at which marketers can shift money from traditional media to hot Web properties like MySpace and YouTube ..."

pointing to an FT.com article from Aline van Duyn

From my own experience, talking to advertising staff in publishing houses responsible for online advertising, I must say: the majority of ad sales consultant does not no what they are doing and/or what their clients (and publisher) want them to achieve (nor do publisher spend money to train them).

PR Study of Japanese Bloggers

Edelman and Technorati Japan have released their (updated) blogger survey Japan

Download (English version, PDF, 37 pg)

Press release

via Constantin Basturea's 'PR meets the WWW' weblog
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