Tuesday, October 31, 2006

Beyond the blogwagon: Niche Reporting at the New York Times

Neil Chase (NYT) shared last week at the World Digital Publishing Conference, how the 'Grey Lady of American journalism' is finding ways of using blogs to create interesting new forms of journalism. This were his examples:

1. Allowing a non-specialists to help cover a global event
e.g. The World Cup Blog

2. Allowing reporters to compete with their emerging competitors
e.g. Joining the Albany political blogosphere

3. Using well-known journalists to grow the online audience
e.g. Frank Bruni Dinner Journal

4. Allowing niche coverage of local politics
e.g. Covering the mayoral election in Newark in a blog

5. Quickly launching new revenue-generating micropublications
e.g. Global business morning news eMail letter DealBook (out of Paris)

more / via Online pressgazette

Google Custom Search: Already Making It's Mark

Certainly not the first, but ...

Our London based Partner EPS Ltd. writes in EPS Inside (31-10-2006):

"Last week saw Google unveil its Google Custom Search Engine product. Several search engines have been developed as a result by high profile projects in the STM space. What could these developments mean for publishers?

In the STM space, several high profile players have already launched custom search services, including:

* Liszen: a blog search engine covering 530 library-related blogs;

* OpenDOAR: a search service covering the full-text of material held in open access repositories;

* SHERPA: two services, one covering the full-text of material held in SHERPA Partner repositories, and the other covering the full-text of material held in UK open access repositories;

* ROAR search engine: including open access content from ROAR OAI Sources;

* Google Medicine: covers free evidence-based content on the Web ..."

and
"For publishers, Google Custom Search Engine could be a blessing and a curse. Smaller publishers will find the service a godsend, enabling them to cheaply create a valuable service for customers, generate revenue generation and build community ...

more

I can't agree more!

Earlier entry
Google Co-op Enables Social Commerce (also for Publisher)

Google Co-op is about sharing expertise

Fachpresseumsatz Jan - Sep 2006: in Seiten -0,2 %, in Bruttowerten + 2,4 %

Die Vertriebsunion Meynen kommentiert ihre aktuelle Werbeträgerstatistik (I. - III. Quartal 2006) zur Entwicklung des Werbevolumens in den Fachwerbesegmenten:

Mit einem Umsatzplus von 2,4% für die Monate Januar bis September 2006 kann sich die Fachpresse - bei fast gleichenbleibendem Seitenumfang (-0,2) - leicht über dem Vorjahresniveau stabilisieren.

Der Bereich „Chemie-Technologie“ befindet sich immer noch im Höhenflug. Die Bruttoerlöse konnten hier über 30% gegenüber den ersten drei Quartalen des Vorjahres gesteigert werden.

Die Top-Segmente sind:

+ 30,3 % Chemie-Technologie
+ 22,8 % Fertigungstechnik
+ 20,0 % Energieversorgung

Die 'Flop'-Segements sind:

- 20,1 % Biotechnologie
- 9,8 % Blechverarbeitung
- 8,4 % Bautechnik

Die ausführlichen Zahlen für die ausgewerteten Titel und Segmente gibt es auf der Brancheninformations-Website fachmedien.net

Download Übersichtstabelle(PDF)

Süddeutscher Verlag gründet JV in Polen

Medical Tribune Polska, Warschau (75 %) und Bridge WM, Krakau (25 %) gründen das Joint Venture 'Marketing Tribune Polska'.

Gemeinsam will man

- im Januar 2007 eine Lose-Blatt Sammlung für Marketing-Entscheider starten und

- ab Februar 2007 ein Marketing-Magazin (zunächst monatlich) herausgegeben.

Die 'lokalen Pfunde' (im Themenbereich Marketing und MaKo) und das Mediumangebot Online bringt der Partner Bridge WM Sp. z o.o, Kraków mit seinem Internet-Portal marketing-news.pl ein - laut SV Pressemitteilung - mit bereits 50.000 registierten Nutzern ...



mit einem Blog! und 5 Newslettern inklusive.


Direkter Online Wettbewerber: mediarun.pl

Früherer Eintrag:
Süddeutscher Verlag kauft Fachmagazine in Ungarn

Monday, October 30, 2006

Verdi.de setzt nach: Bürgerreporter - ein Qualitätsrisiko

Die Initiative Qualität im Journalismus (IQ) hat vor den Gefahren eines so genannten Bürgerjournalismus gewarnt. Die flächendeckende Aufforderung an Leser und Zuschauer, in ihrem persönlichen Umfeld systematisch Informationen in Text und Bild für Veröffentlichungen zu beschaffen, berge Gefahren und Risiken für die "Bürgerreporter" selbst, für die Bürger und für die Qualität der Medien, erklärte der Initiativkreis nach seiner jüngsten Sitzung in Berlin.

Die Begründung im Wortlaut:
"'Bürgerreporter' sammeln ggf. Informationen über Personen, ohne hinreichende Kenntnisse über Persönlichkeitsrechte, Datenschutz, die Bedingungen verdeckter Recherche sowie über ethische Standards journalistischer Arbeit zu haben. 'Bürgerreporter', die ohne qualifizierte journalistische Berufsausbildung Informationen u. a. über Personen beschaffen und zu Erwerbszwecken weitergeben, sind selbst unkalkulierbaren Haftungs- und Strafrisiken ausgesetzt.

'Bürgerreporter', die mangels qualifizierter Ausbildung fahrlässig Regeln verletzen, gefährden und beeinträchtigen die Arbeitsmöglichkeiten professioneller Journalisten und Fotografen. Die fahrlässige Inkaufnahme von Regelverletzungen beschädigt in jedem Fall die Qualität der Medien, ihr Ansehen und ihre Glaubwürdigkeit. Gleichwohl müssen sich die Medien mit dem Phänomen auseinandersetzen, dass die Bürger ein wachsendes Interesse daran haben, sich in die journalistische Gestaltung und die Bewertung journalistischer Arbeit einzubringen. Darin liegen auch neue Chancen für das Zusammenwirken von Redaktionen und Mediennutzern."

via IQ-Rundmail (30-October-2006): IQ – Initiative Qualität im Journalismus

Internet-Penetration in den Unternehmen der EU

Für ein B2B Crossmedia-Projekt habe ich aus der Datenbank bei Eurostat die Internet-Pentration in Unternehmen der EU (nach Ländern) herausgeschrieben.

Klar, das sagt noch nicht viel darüber aus, in welchen Bereichen, wie intensive und inwieweit in die Arbeitsprozesse integriert, aber immerhin ...



(Zum Vergleich ergänzt: Penetration in Haushalten)

Medienplaner mahnen sorgsamen Umgang mit dem 'Modell der Leserreporter' an

Weil Leser keine Content-Provider sind, der Grad zwischen Wohl und Wehe schmal ist und sich Print sonst wohl noch eine Weile hält ... schöne alte Medienwelt.

Horizont berichtet in der Ausgabe 43 vom 26. Oktober unter der Überschrift

Riskanter Stimmenfang
Mediaplaner mahnen sorgsamen Umgang mit Modell der Leserreporter an

Einige Statements (aus dem Zusammenhang gerissen):
Thomas Koch (TKM Starcom)
- Leser sind keine Content-Provider
- Koch hält davon nicht sehr viel
- Bindung erreichen die Verlag, indem sie ihren Lesern relevanten Inhalte und Meinungen liefern, nicht umgekehrt

Bernd Deppermann (Pilot Hamburg)
- der Grat zwischen Wohl und Wehe (ist) zumindest schmal
- durch "falsche" Bilder oder Beiträge könne die Qualität eines Titel leiden
und dies kann auch Anzeigenkunden abschrecken

Michael Jäschke (JOM Jäschke Operational Media)
- Was aber, wenn der Bürgerjournalismus die Gefahr birgt, das Image der Medienmarke zu verändern
- noch habe das bloß Vorhanden sein solcher Elemente kaum Einfluß auf das Anzeigengeschäft
- im besten Fall kann es den Verlagen helfe, die Nutzung des mediums Print zumindest noch eine Weile auf heutigem Level zu erhalten

usw. mit einem kurzen Überblick bzw. Nennung der bereits aktiven Medien/Verlagen von Bijan Peymani

in der Printausgabe von Horizont

Vielleicht sollte Bijan Peymani die Mediaplaner einmal fragen, was sie von Nutzer-kreierten Anzeigen und Spots halten?

Ob es den Beitrag auch bei Horizont.net, müssten Sie selbst herausfinden - die Organisation des Zugang zu den Inhalten von Horizont.net übersteigt meine beschränkten Fähigkeiten.

B2B Publishing: Vertical Search Done Right

Russell Perkins (InfoCommerce Group Inc.) writes on MagazineEnterprice 360

"Unfortunately, I sense that the attraction of vertical search to some B2B publishers is that it looks simple and cheap. Get some search software (heck, Google will even license you theirs), index some stuff, and presto, you are a giant in vertical search. The reality is that you can and must do a lot more than that.

Here are some thoughts on what characteristics your vertical search offering should have if you really want to be a contender in the world of search ...

1) A well-developed strategy for identifying what third-party sites you are going to index ...

2) A serious taxonomy ...

3) Feature your own content ...

4) Go beyond the open web ...

5) Don’t forget reference information ...

6) Summarize, annotate, analyze, critique ...

7) Rate, rank, recommend ...

8) Add directory content ...

9) From their search engine to yours ...

10) Dare to be different ...

more at MagazineEnterprice 360

TdW: Siegeszug der digitalen Medien bleibt unaufhaltsam

und: Printmedien profitieren von der dramatisch steigenden Nutzung des Internet

schreibt Hubert Burda Media in Ihrer Pressemitteilung zur neuen Studie TdW 2006 / 2007:

"Heute (30. Oktober 2006) erscheinend die Markt-Media-Studie "Typologie der Wünsche" der Burda Community Network GmbH in der rund 20.000 'Deutsche' ab 14 Jahren (Mai bis August 2006) für die "TdW" zu ihren Gewohnheiten in Konsum und Mediennutzung befragt wurden ...

Die Ergebnisse der Studie werden wohl bald auch online auf TdW Intermedia stehen (zur Zeit gibt es hier noch die Vorgängerstudie) - vorläufig muss die Pressemitteilung reichen.

Indiens ITC Magazine

Es gabe einmal eine gute alte Zeit, da hatte CHIP den indischen Markt im Sturm erobert und sich Danke exzellenter und engagierter Mitarbeiter und Leser in wenigen Monaten an die Spitze der IT-Titel katapultiert. Heute sieht es (leider) ein wenig anders aus.

PC World hat es - in nur 3 Monaten - an die Spitze geschafft (seit dem Relaunch im Juli) und vereinigt rd. 1/3 aller Kioskverkäufe auf sich



Wieder einmal eine Bestätigung für meine These:
Es gibt viel zu viele Zeitschriften am Markt, aber für eine 'gute' neue Zeitschrift ist immer Platz.

Frühere Eintrag:
India Means Business: IDG To Launch $150-Million Venture Fund

(Disclosure:
Damals beim Start von CHIP India war ich nicht ganz unbeteiligt.)

Best Practice in CRM: Deutsche Telecom

In eigener Sache

Seit 1967 bin ich Kunde bei der Deutsche Telecom AG (bzw. den diversen Vorläufern). Privat und geschäftlich, mit einer Unterbrechung von (2,5 Jahren beruflicher Tätigkeit in England). Jetzt schreibt mir die Deutsche Telekom am 17.10.2006, dass man vom Lastschriftverfahren zurücktrete, weil ein Rechnungsbetrag nicht eingelöst wurde.

So weit, so gut ... (Was bedeutet eigentliche die warnende Rote Hand neben meinem Namen, als Warnhinweis auf dem CRM-System eines Wettbewerbers der Telecom?)

Was war passiert:
Im Juli 2006 habe ich mein Bankkonto geändert und diese Änderung per Telefon an die Deutsche Telecom an die MitarbeiterInnen der Servicenummer 0800-3301030 durchgegeben. Die Mitarbeiterin versicherte, dass damit alles erledigt wäre und die nächste Rechnung von dem neuen Konto abgebucht würde.

Nach der Abbuchung der nächsten Rechnung auf dem alten Konto rufe ich die Service Nr. : 0800-3301030 erneut an. Man bestätigt mir, dass im System die neue Bankverbindung eingetragen sei (ich habe sie mir vorsichtshalber vorlesen lassen) und dass sich die Änderung wahrscheinlich mit der Rechnungsstellung überschnitten habe.

Nach Erhalt der nächsten Monatsrechnung schaue ich etwas genauer und wieder steht das alte Konto auf der Rechnung ... Mein Anruf bei der Service-Nr. 0800-3301030 (ich lasse mir wieder die neue Bankverbindung vorlesen) sagt: Das verstehe ich auch nicht, aber ich werde die Niederlassung gleich noch einmal anschreiben.

Der Abbuchungsversuch erfolgt wieder auf der alten Bankverbindung, Zurückweisung, Mahnung ... wieder erfolgt mein Anruf bei der Service Nr. 0800-3301030 , gleiche Auskunft, gleiches Versprechen ... und man werde die Gebühren / Mahnkosten zurückerstatten (diese Gutschrift taucht auch auf der nächsten Rechnung auf).

Dann kommt die nächste Rechnung, wieder die alte Nr., wieder die gleich Prozedur und wieder das Versprechen, die Niederlassung anzuschreiben, (gleichzeitig wird mir versprochen, dass eine eher zufällig von mir erkannte, 'versehentliche' Doppelberechnung DSL-1000 und DSL-6000 auf den letzten beiden Rechnungen, wieder gutgeschrieben wird)

Dann aber es gab erneut einen Abbuchungsversuch auf der alten Bankverbindung ... inzwischen war das alte Bankkonto aufgelöst und es kam das oben zitierte Schreiben der Deutschen Telecom (17-10-2006) mit dem der Rücktritt vom Lastschriftverfahren mitgeteilt wird.

Mein (nicht gerade freundlicher) Anruf (21.10.) bei der Service Nr. 0800-3301030 (Herrn Lüdecke) brachte folgende Erkenntnis:

Bei uns steht keine Bankverbindung im System. Ich sehe zwar, dass es verschiedene 'Vorgänge' gegeben hat, aber ich kann dazu gar nichts sagen, sorry! Mein Hinweis, dass so etwas nicht gerade für ein gutes CRM sprechen würde, beantwortete er mit "es kann doch Mal sein, dass ein System abstützt und dann seien die Daten eben weg. Ich kann nichts für Sie tun, wenden Sie sich an die für Sie zuständige Niederlassung. Da es auf dem Schreiben, nur die Service Nr. 0800-3301030 ausgedruckt ist, das Telefonbuch diese Niederlassung (Hausanschrift) verschweigt, bat ich um eine Telefon-Nr. der Niederlassung und bekam die Telefonnummer eine Zentrale (?), die aber dauerhaft 'besetzt' war.

Darauf schrieb ich am 21.10. ein Fax an die Deutsche Telecom und bat um Klärung bis Ende der Woche - eine Kopie des Fax ging an die Service-Fax Nummer des Kündigungsschreibens.

Reaktion bis heute, jetzt: NULL

(Bis auf die Weitergabe (?) der Information ‚Kunde will nicht über eine aufgelöste Bankverbindung zahlen’ an potenzielle Wettbewerber.)

CRM und CVM at its Best!

Sunday, October 29, 2006

Hyper-Local Hero: Rob Curley

Or, The Exiting World of Possibilities for Local Newspaper (and a Great Future).

Randy Bennett, VP of Audience and New Business Development at the Newspaper Association of America (NAA), says about Rob Curley:

"He's clearly an icon in the industry, partly based on what he's done and partly based on his personality ... There's so much gloom and doom that gets bounced around this industry, people are hungry for his wild-eyed optimism.

They look at what he's done and say, 'Wow, who knew a newspaper could do this?'"

Rob Curley says about Rob Curley:

"I'm an Internet nerd from Kansas who is in love with local news and the evolution traditional media."

Chuck Salter wrote the story on Fast Company (November 2006) - recommended read.

Dan Rosenbaum says about Rob Curley

Curley gets it -- completely and profoundly:

"The Curley method is to convert small regional newspapers into powerhouses on the Web and make them indispensable to their communities -- as indispensable as print newspapers once were, or should have been, to the regions they served. He counsels newsrooms to focus their resources on gathering local news. With the Web, national news has been "commoditized"; you can get national news anywhere, and local newspapers aren't going to beat out bigger papers -- or other news sites, such as Yahoo -- that provide national coverage."
and...
"When papers embrace their mission to provide local news thoroughly, efficiently and in any manner people choose -- in print, online or whatever other device people may want to start using tomorrow -- audiences will flock to them, Curley says. He points to his efforts in Lawrence, Kan., where the three Web sites he created for the Lawrence Journal-World became the center of that college town's daily life."

Sounds quite different to what WAZsolls reports about Westeins Local Future

(Other Blog-links About RC)

Saturday, October 28, 2006

WAZ Westeins Lokale Future: Beschwichtigung oder Trojanisches Pferd

oder: Ein Roter Teppich für Wettbewerber

WAZsolls, berichtet von einer WAZ-Betriebsversammlung und der Antwort (bzw. Beruhigungspille) die Katharina Borchert, auf eine viele Kollegen beschäftigende Frage, ob die weitere Aufwertung der lokalen News Online (...), den gedruckte Lokalteil nicht auf lange Sicht überflüssig macht, gab:

Zitat von WAZsolls:
"Nein, im Gegenteil, versuchte Online-Chefin Borchert einem besorgten Lokal-Redakteur den Wind aus den Segeln zu nehmen. Es sei geplant, nicht mehr wie bisher, die Print-Artikel 1 zu 1 ins Netz zu stellen, sondern lediglich kurze Anreißer mit Hinweis auf die Druckausgabe zu veröffentlichen ..." mehr

Wenn dies das auf der BV verkündete Konzept ist, nimmt Katharina Borchert entweder Ihre Leser/User nicht ernst (und ist damit eine tickende Zeitbombe für die WAZ-Gruppe, WAZ-Mitarbeiter und die WAZ-Eigner).

- Sie erwartet von ihren Lesern / usern - nach dieser Version - dass diese nach einem Teaser, einem Feed oder einer Mobil Message zukünftig begierig nach einem Print-Objekt 'hechten', um dann (bzw. demnächst) die ganze Information zu bekommen

- oder aber, sie hält ihre Kollegen Print Redakteure für nicht besonders helle und meint diese, mit einem solchen Unsinn (vorübergehend) stillstellen zu können.

In Wirklichkeit legt die Umsetzung dieses Konzepts einen roten Teppich für den Wettbewerb und macht die lokalen News in WAZ-Print und WAZ-Online überflüssig.

via Turi2

Friday, October 27, 2006

Template Social Media Press Release

Todd Defren von Shift Communication stellte am 23-Mai-2006 auf PR-Squared ein 'Social Media Press Release'-Template vor und hat damit eine heftige Debatte angestoßen ... SHIFT und das Modell ist in aller Munde.

So sieht das Template aus - das schon vielfach veröffentlicht wurde -



Here a good example of a traditional vs. a social media pressrelease from crayon

1. the traditional version

2. the social media version

(Previously posted on HEM on Media, Marketing & Internet)

Badischer Verlag startet lokales Portal: fudder



fudder ist die neue lokale Plattform des Badischen Verlags für Digital Natives und Digital Adepten aus Freiburg und Umgebung mit News von Redakteuren und Usern, Blogs, Foren, Fotos, Videos, Podcast, usw.

via Kress Report (nur für Abonnenten)

A Thoughtful Market Overview on Personalized News

and personalized content written

by Emre Sokullu and edited by Richard MacManus for the Read/Write Web

recommended read

P.S.
Emre S. has (yet another) multimedia sharing platform in development 'Grou.PS' (Alpha) - but as you know, we don't talk about Alpha

What Mike Lafavore Knows About the Magazine Industry

and revealed during his keynote address this week at the Folio:Show, New York, NY

1. The reader is in charge

2. We’ll always need editors

3. There are too many magazines already, but there’s always room for another good one

4. Editorial will face increasing pressure from advertising

5. There is money to be made overseas

6. No, you can’t lower the median age of your magazines

7. You can never spend too much time worrying about the cover

8. If something works, keep doing it until it stops working


via Linda Zebian at Folio: Mag


Info:
Mike Lafavore is Meredith Corporation’s editorial director, and was Founding editor of Mens Health

Vietnam Set for WTO Membership

Congratulation Viet Nam! And Good Luck!

Vietnam has been given - after a 12 long years of negotiations - the go-ahead to join the World Trade Organization (WTO, WTO Vietnam) and could be installed as its 150th member by early November 2006 ... more

from BBC News

New hope and chances for media service provider and in particular for B2B media and media in the education, science and special interest area ...


NYT: Vietnam’s Roaring Economy Is Set for World Stage (25-Oct-2006)

P.S.
I hope for a good reason, to be back in Viet Nam and meet-up with my friends (in-person) , soon!

crayon - The World's First 'New Marketing Company' Two Press Release Formats

1. the traditional version

2. the social media version

Check out what version would better fit in with the work process your media relations comfortable with ... I like (and prefer to work with) the SM version

crayon Company Website

The reason I publish this example is: that I am a regular listener of Neville and Shels FIR Podcast and I wish Neville Hobson and Shel Holtz (and all the rest) well with this new venture and the educational value of the two-fold format ...

Sorry, as you see, I am allergic against the ubiquitous use of "New" vs "Old" - What is 'New Marketing' and 'Where is the benefit in New Marketing' vs. Marketing'? or is it a world without Marketing (and Advertising)?


P.S.
It hope, is not near to the distinction Nielsen Media makes between 'Classic Media' and 'New Media', where New Media stands for Direct Mail, Internet and Cinema

B2B Lead-Generation.de (Beta): Werbesprüche pur


nix zum Lernen und nix Lead Generation!

Wo bleiben (wann kommen) die

- Whitepaper
- Studien
- Anwenderberichte
- Webcasts
- eLearning Seminare,
- überzeugenden ROI Modellrechnungen

usw. ...?

(selbst die Daten zur Kontaktaufnahme muss man sich mühsam abpinseln)

Siehe auch:
Vogel Future Group: Business Effizienz Portal

Thursday, October 26, 2006

eMartin.net Newsletter Oktober / October 2006

Die Inhalte des aktuellen, deutschsprachigen eMartin.net Newsletter Oktober 2006 gibt es auf dem

mcc consulting Hugo E. Martin Unternehmensblog

Das Archiv mit über 6.500 Eintragungen und Links (deutsch)

Check out the content of the actual eMartin.net Newsletter October 2006 International under

mcc consulting Hugo E. Martin Corporate Blog

The Archive with more than 6.500 entries and links (English)

Wednesday, October 25, 2006

EPS: Innovation in B2B Publishing Markets

Our UK Partner EPS Ltd. has published its latest EPS Focus Report

Innovation in B2B Publishing Markets

Innovations discussed in the paper are



The 36 page (PDF) is a quick brush-up for B2B Publisher, who are not too up-to-date, with what is going on.

More information and orders Mailto:kate@epsltd.com


(And if you need a helping hand, please call me!)

German Mobile Subscriber Consumption of Content and Applications Stats

Diese Statistik von M:metrics habe ich erst heute, über den Newsletter von mediaundmarketing.de gesehen.


Chart entnommen aus dem M:Metrics Benchmark Survey: August 2006 (liefert auch die Vergleichszahlen für Frankreich, Spanien, U.K., USA.)

Die gesamte Mitteilung von M:Metrics, in der es schwerpunktmäßig um die Nutzung von "Short Codes" geht (und die folgende Tabelle inkl. USA zeigt) gibt es hier

(Auszug)


Aktuelles Posting auf Communities Dominate Brands (25-Okt-2006)
Like SMS before it:
Mobile Social Networking now the megabillion dollar killer app for 3G mobile

von Tomi T. Ahonen

Früherer Eintrag:
Verlage proben den Erfolg mit mobilen Informationsdiensten

FT Launched Live Markets Blog At Alphavill

The Financial Times has launched their 'live financial markets blog and service site'

FT Alphavill

for finance executives working in hedge funds, private equity and investment banking.

it is a free daily news and commentary service 'giving financial market professionals the information they need, when they need it.' (according to FT.com)

from btobonline.com:

"Features of FT Alphaville include

- the 6am cut a daily e-mail featuring key financial news items of the day and

- a rolling financial blog offering real-time news, analysis and commentary written by Paul Murphy, an FT associate editor ..."

Tuesday, October 24, 2006

Will Social Sites Join the Trend to Pay for User Generated Content?

B.L. Ochman points to Rebecca's Lieb columns at Clickz.com:

"How long will users be willing to keep generating advertising and branding materials without getting paid, asks Rebecca Lieb in a must-read Clickz column. Some social sites are starting to pay content creators."

Rebecca writes

Will Money Change Everything?

Ignoring for a moment how high agency billable hours for conceiving and creating all the aforementioned campaigns might be, there's a small but growing trend toward monetizing user-generated content.

Jingle and ad slogan contests have been around for the better part of the last century, but with the rise of consumer-generated media (CGM), never have more regular Joes created more advertising (as well as every other conceivable type of content) than they are right now.

Glory aside, what's it worth to them? What's it worth to advertisers? And is the balance of power -- and money -- about to change?

- Stephen Voltz and Fritz Grobe earned about $28,000 for the Diet Coke and Mentos Experiment videos with over 5 million viewings on Revver

- FritoLay's Doritos Super Bowl spots five finalists get $10,000 and a trip to Miami for a private Super Bowl viewing party

and more and More

CHIP schlägt PC Welt - aber wie ..

Als ich am 18. Oktober meinen IT&C Mediakunden die aktuelle 'IVW Results III / 2006 Computer Press Germany' schickte

bzw. den Editorix Link

kam sofort die Rückmeldung "... the CHIP Germany really knows how to do it ..." und ich versprach, die Zahlen noch einmal genauer anzuschauen, sobald die IVW Zahlen im Detail online sind.

Das sind sie jetzt:


(Anmerkung: Die Boardexemplare PC Welt laut IVW Meldung im Pocketformat)

und wir sehen, dass CHIP vs. PC Welt insbesondere bei Bordexemplaren, im Sonstigem Verkauf und bei Freistücken auf- bzw. überholt hat.

P.S.
Ich könne beiden Magazinen gute Zahlen, schliesslich habe ich beim Start bzw. Ausbau bei beiden Titeln ein wenig mitgeholfen.

Die Vertriebserfolge der Wirtschaftswoche

wie versprochen hier als Nachtrag, die vertrieblichen Erfolge der WiWo nach dem Relaunch

via IVW III. Quartal 2006 Meldung




IVW Zahlen nach Quartalen - Titelsuche

Google Co-op Enables Social Commerce (also for Publisher)

via Martin Recke

It is social and now it also helps you to make money!

If you customize search with Google Co-op and share your algorithm of finding information with your users, you will also benefit from adsense-revenue on this results sites ...

More at TechCrunch

From Google: Samples how to use announcement


Earlier entry (11-May-2006)
Google Co-op is about sharing expertise

Worldwide Press Freedom Index 2006

Befreier, Befreite und Unfreie - Anspruch und Wirklichkeit

Auf Platz 1 Finnland (mit Island, Irland und den Niederlande)

- Platz 5 Tschechien
- Platz 6 Norwegen (mit Estonien)
- Platz 8 Skowakei und Schweiz
- Platz 23 Deutschland (mit Benin und Jamaika)
- Platz 27 Litauen und Vereinigtes Königsreich
- Platz 35 Australien, Bulgarien, Frankreich und Mali
- Platz 41 Spanien und El Salvador
- Platz 51 Japan
- Platz 53 USA (mit Botswana, Kroatien und Tonga)
- Platz 105 Indien und Ukraine
- Platz 130 Afghanistan
- Platz 147 Russland
- Platz 154 Irak
- Platz 163 China

auf Platz 168 (und letzter Platz) Nordkorea

Die kompletten Index Listen

Monday, October 23, 2006

Online-Werbemarkt Deutschland Jan - Sept 2006: plus 57,7 %

Hatte der OVK im September für die sogenannte 'Klassische Onlinewerbung' noch ein Wachstum von 47 % (2006 zu 2005) prognostiziert, so berichtet jetzt - einen Monat später - Nielsen Media Research (auf der Basis der Meldungen der Vermarkter bzw. OVK Mitglieder) in den ersten 3 Quartalen von einem Wachstum von 57,7 % (in absoluten Zahlen 2006: 453,2 Mio. gegenüber 2005: 287,3 Mio. Euro, I. - III. Quartal).

Die werbeintensivsten Branchen waren

Online-Dienstleistungen mit 83,6 Mil. Euro (+ 44,2 %)
Telekommunikationsunternehmen mit 44,6 Mil. Euro (+ 97,2 %)
Finanzdienstleistungen mit 39,1 Mil. Euro (+ 52,8 %)
E-Commerce mit 38,6 Mil. Euro (+ 49,1 %)
Pkw-Werbung mit 22,1 Mil. Euro (+ 72,5 %)

Die OVK Präsentation Online Werbung D (PDF, Stand September)

Anmerkung 1:
Die anderen Kategorien die Nielsen Media Research in dieser Statistik als 'neue Medien' aufführt sind Werbesendungen (+ 1,2 %) und Kino (+1,3 %)

Anmerkung 2:
Suchwortvermarktung und Affiliate Marketing sind in den Werten oben nicht enthalten

Da stellt sich die Frage:
Welcher Vermarkter in Deutschland versteht sein Geschäft und schafft es, mindestens mit dem Markt zu wachsen oder seine Marktanteile auszuweiten?

New Marketing, Old Marketing or Just Marketing That Works. Now!

C.C. Chapman, Neville Hobson, Shel Holtz (the later two produce and deliver the FIR Podcast on communication) and Joseph Jaffe (Eine Welt ohne Werbung) launching a new company.

It is the 'new marketing company' for real and virtual 'new marketing' Crayon.

More from Neville Hobson

More from Jaffe Juice

Like in the good old days, the four gentlemen's (where are the Ladies in this venture?) started shaping their communication efforts according to the AIDA or AIDCA, AIDCAS model -I haven't seen the 'D' yet and I still have to make up my mind whether

- is Crayon's communication strategy an example of new or old pr?
- is asking for buzz (play this no-information-spot) on something, before you disclose (and maybe discuss) the concept to your audience the meaning of collaborative and dialog?
- are there additional partners with some marketing background on the team?


I think, we all will benefit from innovation in marketing, new ideas, more creativity - but we should not give up to ask for professional marketing (and professional helpers) that performs.

Update:
Starting Thursday: Website Crayonville

Saturday, October 21, 2006

Zeitschriftentage 2006 Berlin | Publishers' Night 2006

Am 2. und 3. November treffen sich die deutschen Zeitschriftenverleger in Berlin zur traditionellen VDZ Herbst-Generalversammlung mit Zusatzprogramm.

Das Treffen nennt sich jetzt 'Zeitschriftentage 2006' und bieten neben den Mitgliederversammlungen der Teilverbände, der GV und traditionelle großen 'Publishers' Night' ein attraktives Vortrags- und Diskussions-Programm.

Das Motto in 2006 ist: Zeitschrift 2.0

Ob das 2.0 in Anlehnung an Web 2.0 in Richtung Zukunft oder zurück in den 2. größeren Update in der 375-jährige Geschichte geht?


Die Themen der Zeitschriftentage sind u.a.

- Digitalisierung, ePaper, Konvergenz,
- Online Publishing 2.0 – Video, Internet-TV und Mobile
- Communities building und CRM
- Internationalisierung als Wachstumsstrategie für mittelständische Verlage

Zur Internationalisierung als Wachstumsstrategie findet am 2.11. 15:30 - 16:40 eine Podiumsdiskussion statt zu der auch ich eingeladen bin.

Unter Leitung von Stefan Krüger, dem Chefredakteur w & v werben und verkaufen, diskutieren

Erwin Fidelis Reisch, GF Alfons W. Gentner Verlag
Claus Wüstenhagen, GF Vogel Business Medien
Steven P. Steinkraus, GF Heise Zeitschriften Verlag
und Hugo E. Martin, Inhaber der mcc consulting, Berlin


Webangebot des VDZ Arbeitskreis 'Ausländische Märkte'

Werbeinvestitionen vs. Mediennutzung

vor einem Monat haben wir die Anteile Mediennutzung vs. Anteile Werbeinvestitionen in den Medien gegenüber gestellt.

Hier noch einmal die Grafik für die Situation in Deutschland (aus der OVK Präsentation):



Carat hat diese Auswertung für den Markt USA erstellt und das sieht dort so aus:

Share Of Ad Spending vs. Time US



via Real Media Riffs (20-Oct-2006)

Früherer Eintrag:
Onlinewerbung 2006 vs Mediennutzung

Friday, October 20, 2006

Verlag sein, ist zu allererst ein Service-Business

Auf dem Buenalog hatten wir (u.a. Dieter Schneider, Patrick Breitenbach ...) zum Thema

Zukunft Fachzeitschriften - News oder olle Kamelle?

eine kleine Diskussion versucht.

(Dabei ist für mich wieder einmal mehr deutlich geworden, dass einzelne Blogs denkbar schlecht für eine Diskussion geeignet sind diesen Namen auch verdient.)

Meine Meinung:

Die Arbeitswelt, F&L, etc. braucht Fachmedien - auch noch in 10 Jahren - und manches Angebot wird auch in 2016 auf Papier geliefert (oder beim Benutzer ausgedruckt) werden.

Der Nutzen und die Integration in die Prozesse beim Nutzer bestimmen Produkte, Dienste und Technologie (und nicht umgekehrt)

Verlage und Verlagsmanager müssen begreifen (oder gehen bzw. gegangen werden), dass sie Services und Produkte kreieren und liefern, welche für den Nutzer 'wirkliche Schnäppchen' und für das Medienunternehmen 'hochprofitable Geschäfte' sind bzw. sein müssen ... 1)

1) Nutzer sind, in unterschiedlicher Gewichtung, die Leser/Nutzer und / oder Werbetreibende, gilt entsprechend aber auch Autoren, andere Dienstleister, usw.

Thursday, October 19, 2006

Learning about B2B China - ABM Leadership Tour To Beijing

About 20 publishers, interested in B2B China joint the American Business Media Association (ABM) Leadership Tour to Beijing.

I hope they learned a lot and especially the lesson, that things are moving fast in publishing China and if they want to play an active role, they have to hurry up, learn fast (from China) and move swiftly!

Snowp Lin, a former collegue and friend, gave the visiting group a short summary on

China B2B Magazine and Online Services for Engineers


Download Presentation 25 pages (PDF)

If you need some more expertise and/or a helping hand, please contact Snowp or Hugo at mcc.


Addendum
Paul Woodward has more:
Chinabyte.com worth $50 million

ABM's E-News report

Main-Post: Vogel startet erstes Portal

lautet die Schlagzeile in der über das 'erstes Business Effizienz Portale MM MaschinenMarkt' der Vogel Business Medien berichtet wird:

mainpost.de am 18-10-2006 18:17

"Die Würzburger Vogel Business Medien haben das erste ihrer neuartigen Online-Portale gestartet. Mit dem Business Effizienz Portal des "MM MaschinenMarkt" (www.maschinenmarkt.de) startet eine Welle neuartiger Webseiten, die dem veränderten Informations- und Werbeverhalten Rechnung tragen: Entscheider erhalten Inhalte mit hohem Nutzwert für ihren individuellen Bedarf; Werbekunden messen mit generierten Kundenkontakten (Leads) ihren Werbeerfolg."

Besonders erfreulich (im Abspann), laut Main Post wird es in diesem Bereich bald zusätzlich 150 Arbeitsplätze geben - d.h. statt 900 (2005, Horizont) jetzt also 1050 Arbeitsplätze bei Vogel Business Medien.

Mehr (nach Registrierung / Abo)

Da frage ich gleich Mal nach, warum der Deutsche Maschinenbau-Gipfel hier keinen Platz / kein Livecast gefunden hat ...



(obwohl sich Ken Fouhy, der MM Redaktionsdirektor, sich hier im Maritim in Berlin aufhält)?

Nachtrag
Inzwischen ist auch die Pressemitteilung online:
Vogel Business Medien launchen neue Business Effizienz Portale
- die erste (?) Pressemitteilung des neuen Pressesprecher Vogel New Business Wolfram Zabel

Angekündigt wurden auch weitere Portale angekündigt für:

Elektronik

Automatisierung

und von Vogel IT-Medien

Storage Portal

Security Portal

Network Portal


Stichworte:
Qualitätsjournalismus
Qualitäts-PR
Business Effizienz Portal
Vogel Future Group

eMarketer und Google's Anteile am US Werbemarkt

Sie alle haben wahrscheinlich diese Charts von eMarketer (17-Okt-2006)



und Schlagzeilen 'eMarketer releases estimated ad revenue and market share for Google and Yahoo! und 'Google Expected to Pocket 25% of Online Ad Revenue in 2006' gesehen. Falls nicht, hier

Viele Kollegen haben darüber geschrieben und dem Kurs von Yahoo! hat es bestimmt nicht gut getan. Über die notwendigen Korrekturen, gab es bisher keine Berichte.

MarketWatch (DowJones) hat jetzt wichtige Korrekturen zur eMarketer Einschätzung:

der Google Advertising Umsatz (US) war in 2005 nicht 2, 442 Mrd. USD sondern 3,745 Mrd. USD (und das ist nur ein plus von 7 % zum Vorjahr)
- die 2,4 Mrd. USD (ca. 39 % des Gesamtumsatz) sind der Nicht-US Google Umsatz!

und, wenn es so kommt, wie eMarketer prognostiziert, dann sinkt der Google-Anteil an Onlinewerbung von ca. 31 % (2005) auf die von eMarketer vorhergesagten '25 %' ...

P.S.
das mindert die Fallhöhe von Yahoo! im Werbemarkt doch ungemein (und kaum gehört!).

Wednesday, October 18, 2006

PwC German Entertainment and Media Outlook 2006-2010

Die PricewaterhouseCoopers AG WPG hat am Montag ihre aktuelle Studie

German Entertainment & Media Outlook 2006 - 2010



veröffentlicht. Behandelt werden die Segmente


• Film • Außenwerbung • Buchmarkt
• Fernsehen • Internet • Themen- und Freizeitparks
• Musik und Tonträger • Zeitschriften • Sport
• Hörfunk • Zeitungen • Videospiele

Download (128 Seiten, PDF) - nach Registrierung

Aus den ersten Statements kann ich nicht viel Neues ziehen

- Werbung profitiert von Konjunkturerholung (war das nicht schon immer so?)
- TV-Markt im Umbruch (aha ...)
- Deutschland holt Rückstand bei DSL-Internet auf
- Stärkstes Wachstum für Videospiele
- iTunes &Co stützen Musikmarkt
- Printmedien bleiben umsatzstark
- Fußball-WM (die vom vergangenen Sommer) bringt Sportumsätze voran

Volumen, Wachstumsprognosen und Anteile am Medienmarkt unterstützen diese Aussagen, aber inwieweit sie nun eine präzise 'vorgedachte Wirklichkeit' als Ausgangsbasis für die Planung der nächsten Jahre abbilden ... ? Mir fehlt u.a. das am schnellsten wachsende 'Segment' Mobil

CNET's Stumble - Will A Major Media Player Offer A Hand?

Red Herring has the story (17-Oct-2006) :

The CNET exec cleanout [...]

Sales are already a problem. CNET announced its third-quarter and full-year sales could come up short [...]

Now traffic has plummeted [...] CNET.com is down 54 percent; ZDNet is down 30 percent; Gamespot is down 21 percent [...]

CNET dropped to 616 million page views in September compared with 1.3 billion in the same period last year [...] (ComScore)

More ...

via Alan Meckler


Will there be a better time in the future? For potential buyers? For CNET?

Indian Media Growth Well Scripted

from Gavin Stamp, Business reporter at BBC News

- the television, radio, publishing, film, music and advertising industries are already worth an estimated 8bn USD.

- PricewaterhouseCoopers forecasts that the industry will see compound annual growth of 24% over the next five years

makes a combined 19bn USD by 2010

recommended read

Armutszeugnis für Onlineangebote von Zeitungen

Für ein Projekt bin ich auf der Suche nach Nutzungsdaten von Website-Angeboten von Zeitungen. Unter anderem habe ich dabei (auf naa.org) auf folgende - mich zwar nicht überraschenden, aber doch sehr enttäuschende Daten - gefunden:

Newspaper Websites (US)

Unique Audience, Active Reach sowie Pages, Time und Visits per Person über die Jahre
Januar 2004 bis Juli 2006 gefunden. Die Zahlen sind von Nielsen/NetRating und betreffen die USA und die Nutzung insgesamt (privat & am Arbeitsplatz). Ich fürchte die Zahlen für Deutschland sind nicht viel besser. oder?

- die Reichweite (US) lag im Juli 2006 bei 35,3 % (Spitzenwert 37,6 - März 06)

- die Seitenaufrufe pro Nutzer (Juli 2006) bei 46,68 (Spitzenwert 50,0 - Oktober 05)

- die Nutzungsdauer pro Nutzer (Juli 2006) bei 39 Min, 19 Sek. (Spitzenwert 45 Min, 14 Sek. - Oktober 05

d.h. nur ca. 1/10 der Zeit, welche die Nutzer durchschnittlich für ihre gedruckte Zeitung investieren (425 Min)

- die Besuche pro Nutzer (Juli 2006) 7,9 (Spitzwenwert 8,2 - Oktober 05)

d.h. weniger als zweimal pro Woche (und für ca. 5 Minuten je Besuch)


Tabelle (PDF)

Mehr von Rich Gordon (Readership Institute, Medill School, NW Uni)

Es bleibt noch ein langer Weg zu gehen, wenn Zeitungen sich mittel- und langfristig ein wesentliches Teil des Informations- und Medienbudgets ihrer präsumtiver Leser/User 'verdienen' wollen.


P.S.
Für Zeitungsverleger:
Wollt ihr nicht oder könnt ihr nicht

Für die Online-Macher:
Könnt ihr, wollt ihr oder dürft ihr nicht

Für die Online-Besucher / User:
Bitte widersteht den süssen Verlockungen der bunten Welt 'da draußen' und wartet bis eure geschätzten Verleger und Verlagsangebote in die Gänge kommen - wir brauchen euch!

The Web 2.0 Bullshit Generator

The Wonderchickensian (at Emptybottle.org) feel it is "Time for an update of the great and glorious dack.com Web Economy Bullshit Generator for Web 2.0".



Web 2.0 Bullshit Generator (Beta)

and David Meerman Scott (at webink now) presents the Factiva Insight Gobbledygook Business Terms Analysis

The Gobbledygook Manifesto - Cutting Edge! Mission Critical!
An analysis of gobbledygook in over 388,000 press releases sent in 2006



enlarge

more / all ...

Identifing '2.0 Elements' In & For Sales

In his post Dana Vanden Heul has started a 'working document' about Sales 2.0.

For me this lists a bit to much on 'technology', but if you are a sales person (or sales manager) you have your 'reason' why you might want (or/and need) a supporting technology and for what.

Dana starts off with some general themes:

"- Sales reps have more control over the tools that they use; the CIO no longer makes one-size-fits-all technology decisions for the sales force

- Sales reps are taking customer communications into their own hands and to an entirely new level. Starting their own blogs, engaging in social networking and generally putting a friendlier face, theirs, on the corporate message.

- Web-app based mission critical tools such as instant messaging, salesforce.com, virtual assistants and online project management tools.

- Free or nearly free services as reliable, relied upon, enterprise tools. Free conference calls, blogging software and other free enablers, which once carried some stigma or were thought unreliable are enabling a new class of sales executive 2.0.

- Always on sales people. Broadband penetration among the ranks of sales professionals is much higher than even five years ago when we all 'dialed in' at the end of the day to check email. This opens up new possibilities for connectivity and real-time interaction

- Voice and eMail on par with one another. Blackberries and Treos now accompany many salespeople out into their rounds in the field. Customers have come to expect the same response time from whatever communique they send your way.

- End-user power. It's no longer just he buyer that's got influence. When innovation and ideas come from all over the enterprise, you never know when you next sale-influencer will come from."


and he lists technology (a.o.) he thinks affecting sales the most

- Voice communications (VOIP, cell, Skype)
- Sales rep availability (always-on)
- Conference calling (free)
- Sales force automation (web based)
- Customer communication (blogging, eMail)
- Customer community (wiki, jotspot)
- Project management
- Messaging
- email (mobile)
- IM (in office, sidekick, etc)
- Pre-call planning / customer research
- Collaboration (internal blogs, wikis, IM)
- Collateral (real time, PDF, POD (print on demand)
- Document authoring (web document authoring)

More ...

via Dave on B2Blog

P.S.
Wenn Sie Ihren Verkauf auf Verkauf 2.0 trimmen wollen ... please, let me know!

Tuesday, October 17, 2006

Wirkungsanalyse Fachmedien - Die Chancen liegen für alle erreichbar auf der Straße ...

Mit der Wirkungsanalyse Fachmedien ist der 'flotte Dreier' jetzt komplett. Alle 3 Basisstudien

Leistungsanalyse Fachmedien (2001)
Motivanalyse Fachmedien (2003)
Wirkungsanalyse Fachmedien (2006)

sind jetzt bei der Deutschen Fachpresse als Studienbericht und als Präsentation zu erhalten.

Auch wenn der Studienzeitraum (2001 - 2006) schon zwangsläufig dazu führt, dass der beste Ansatz von der Entwicklungen (mehrmals) überholt wird, geben die Ergebnisse, transponiert auf die aktuelle und zukünftige Situation sowohl für Medienservice-Unternehmen (früher auch unter der Bezeichnung 'Verlag' bekannt) und die Werbetreibende Wirtschaft ausreichend 'Anscheinsvermutungen' für die erfolgreiche Nutzung.

Ein Beispiel aus der Wirkungsanalyse Fachmedien:

Bedeutung von B2B Medien Entscheidungsphasen

Phase 1: Kontinuierliche Marktinformationen in Zeiten ohne Beschaffungsbedarf
Nr. 1: Fachzeitschriften mit 71 %
Nr. 2: Internet mit 67 %

Phase 2: Information bei aufkommenden Beschaffungsbedarf
Nr. 1: Internet mit 76 %
Nr. 2: Fachzeitschriften mit 68 %

Phase 3: Eingrenzung und Festlegung der in Frage kommenden Anbieter
Nr. 1: Internet mit 69 %
Nr. 2: Fachzeitschriften mit 58 %

Phase 4: Letztes Abwägen und endgültige Entscheidung
Nr. 1: Internet mit 62 %
Nr. 2: Fachzeitschriften mit 51 %

Phase 5: Informationsbeschaffung nach der Entscheidung
Nr. 1: Fachzeitschriften mit 36 %
Nr. 2: Internet mit 34 %

Egal ob man die Ergebnisse und ihr Zustandekommen akzeptiert, Sie zeigen auf, dass das Internet (in 3 von 5 Phasen) bei der Einschätzung auf Platz 1 und vor den Fachzeitschriften liegt - nur in den Zeitabschnitten, wo man nicht so genau weiß, was man sucht, (und vielleicht auch nicht benennen kann) ist die Fachzeitschrift leicht im Vorteil.

Anmerkung A.)
Liebe Messen, Außendienstler, Wirtschaftspresse, Direktwerbung, usw. bitte nicht traurig sein - dies ist ein Untersuchung im Auftrag der Fachpresse

Anmerkung B.)
Dort wo ich etwas zu sagen (oder zu empfehlen) habe, würde ich die Nummer 1 + die Nummer 2 Position für 'mich' - die Fachmedien - reklamieren. Das (noch) All-in-One Paket, genannt pFachzeitschrift (p steht hier für Print) und das vernünftigerweise aufgetröselte Serviceangebot Online (und Mobil, etc) dFachzeitschrift (d steht für digital) ...

(schade, auch das beschreibt die Wirkungsanalyse, müssen sich die Nutzer der pFachzeitschrift dieses Services in großen Teilen bei Anderen holen - denn die Fachverlage lassen hier höflich den 'branchenfremden' den Vortritt).

Die Studie sagt auch, dass das die B2B-Fachzeitschrift das beste Bindeglied zwischen der Offline, Online und In-Person Welt ist, hoffentlich begreifen dies die Verantwortlichen bei den Fachmedien und nutzen diese große Chance und Aufgabe.

Monday, October 16, 2006

The Economist 'Future of Telecoms and Convergence Special Report'

The latest issue of The Economist runs a survey on Telecoms convergence

Your television is ringing
by Tom Standage (Oct 12th 2006)


3 Years Out-of-date

says Tomi T. Ahonen at Communities Dominate Brands.

O.K., landline telecoms will die, and the (real) convergence is to mobil telecom and mobil business is on ... article


Tomi closing his extensive blog entry on G3.x reality and future at Communities Dominate Brands:

Verdict - and an ambitious role pledge for bloggers and the blogosphere

"So I come to the judgement that in its several mentions of 3G, the Economist is deliberately, knowingly misleading its readers. And luckily for us, this is the nature of the blogosphere - we are the truth police. We go back to previous statements by that media, and point out when their current statements do not match up with previous stated positions."

Deutungshohheit für Verlage - IVW Meldungen

oder: IVW Pressemeldungen Körbeweise ...

Noch ist ein wenig Zeit und die Verlage haben ihre Chance die IVW Meldungen III / 2006 selbst zu interpretieren. Es scheint alle Verlage sind rundum zufrieden, ein jeder hat etwas besonders Positives zu melden. Manchen Verlagen fällt das leichter als anderen ...

Zum Beispiel die Wirtschaftswoche:

aus der Pressemitteilung (16-Oktober-2006) von Christian Ickstadt:

IVW III/2006: WirtschaftsWoche legt beim Einzelverkauf deutlich zu


"Die WirtschaftsWoche, Deutschlands großes aktuelles Wirtschaftsmagazin, hat im dritten Quartal 2006 seine starke Marktposition weiter ausgebaut: Der Einzel­verkauf der WirtschaftsWoche stieg in den Monaten Juli bis September 2006 auf durchschnittlich 18.156 Exemplare (IVW III/2006) pro Woche. Das Wirtschaftsmagazin erhöhte damit den Einzelverkauf um 28,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal (IVW III/2005: 14.107 Exemplare). Der durchschnittliche Gesamtverkauf der WirtschaftsWoche liegt mit aktuell 183.314 Exemplaren stabil auf Vorjahresniveau (IVW III/2005: 183.236).

Der Erfolg im Einzelverkauf bestätigt zugleich das redaktionelle wie vertriebliche Konzept, das die WirtschaftsWoche im März mit der Umstellung auf den Montag realisiert hat ..."


Im Klartext:
Wir haben ein paar Milliönchen in die Wirtschaftswoche und die Kommunikation über die neue WiWo investiert (Relaunch, Erstverkaufstag) und der Erfolg (siehe oben) gibt uns recht ... statt

183.236 verkaufte Auflage III/2005 weisen wir jetzt

183.314 verkaufte Auflage III/2006

also stramme "78 Exemplare Zuwachs im Gesamtverkauf je Ausgabe" - darunter u.a. 4.049 zusätzliche Einzelverkäufe - bestätigen das neue redaktionelle und vertriebliche Konzept ...

So sah das II. Quartal 2006 aus
Verbreitung: 199.231
Verkauf: 187.544
Abonnement: 93.226
EV-Verkauf:22.773
Lesezirkel:20.062
Bordexemplare: 45.668
Sonst. Verkauf: 5.815
Freistücke:11.687

Und so im Detail das III. Quartal 2005
Verbreitung: 191.560
Verkauf:183.236
Abonnement: 96.217
EV-Verkauf:14.107
Lesezirkel:19.534
Bordexemplare: 45.270
Sonst. Verkauf: 8.108
Freistücke: 8.324

(Das III. Quartal 2006, wird nachgetragen ...)

Thursday, October 12, 2006

PR Edelman or PR Badman?

Joseph Jaffe calls the pulled off 'Wal-Marting Across America' - Blog from the Working Families for Wal-Mart (WFWM) rightly, not a stigma for Wal-Mart but a disaster for Edelman PR and its self-proclaimed PR 2.0 front runner and leading Social Software / Web 2.0 expert, ignoring again the rules of 'transparency'.

More at Jaffe Juice

The full story from Tom Siebert at Mediapost Online Media Daily

Marker:
Peeing twice on the same clients and against the breeze ... can be dangerous unpleasant!

Just in case: Edelman's first recipe for Wal-Mart
'Wal-Mart Enlists Bloggers in P.R. Campaign'

Nachtrag (19-Oct-2006)
Jetzt ekelts auch DonAlphonso Edelmann
Edelman goes Ekelman: Bloggertäuschen mit heisser Nadel

Authenticity, Social Responsibility And Letting Your Brand Go

is the only way to be able to have some influence ... says P&G chairman A.J. Lafley.

and Laurie Petersen (MediaPost Marketing Daily) reports from the ANA, Orlando:

"The resonating soundbite from the ANA annual conference that wrapped up in Orlando on Sunday remained P&G chairman A.J. Lafley's exhortation for marketers to "let go" of their brands because the only way to take control is to cede it to consumers.

It's not that the news was any big revelation, just that the era of consumer in control seemed to gain an official imprimatur from the most traditionally buttoned-up marketer in the nation.

Consumers' control of where, when and how they consume media and the explosion of user-generated content and tools allowing for the manipulation of brands are the new realities marketers must master to achieve their reinvention and innovation ... " more

Companies kürzen Web Marketing Budgets drastisch

haha, jedenfalls in Gedanken ...

statt der prognostizierten 23 % würden jetzt in 2006 "nur" 16 % des Marketing Budgets online verbraten ... und statt 11 % Anteil für Online Advertising aus dem Gesamtmarketing Budget würden es jetzt "nur" noch 7 % werden, meinen die Experten ...

meldet Blackfriars Communications

Da müssen Werbeunternehmen in Deutschland in den letzten 3 Monaten des Jahres aber noch kräftig zulegen ...

(Sorry, die Prognose betrifft 'leider' oder 'Gott-sei-Dank' nur die Staaten - und vielleicht liegen die 300 befragten US Senior Executives wieder genauso daneben, wie bereits Anfang des Jahres.)

via MediaPost Online Media Daily

Wednesday, October 11, 2006

Adage: Digital Media Buyers Love GoogTube Merger

Media buyers are confident that Google can extend its successful ad model to video

Gavin O'Malley schreibt auf adage.com:

"Less than a week after execs from Google and YouTube powwowed at a Silicon Valley Denny's, and a day after their announced merger, media buyers have already begun to adjust to the new digital landscape that marries the search giant to the online-video leader [...]

"I couldn't be happier with the move," said Greg Verdino, VP-director of emerging channels at Digitas. "The AdSense model has been rock solid for Google, and now I see them extending that model into video."

"We've been in discussions with YouTube to determine how we can ingratiate ourselves into the user-experience and not disrupt it," said Sean Finnegan, U.S. director, OMD Digital. "You cannot deny that great a volume and that big a community."

... more

via Marketing VOX:
Media Buyers Glad Google Bought YouTube

Medianutzung - ohne Limit, ohne Ende?

Arbitron und Edison Media Research haben jetzt die 14. Ausgabe ihrer Studie zum Thema Medianutzung USA (seit 1998) veröffentlicht. Auf den 42 Seiten (PDF) wird u.a. auch deutlich, das ein Menschen-Tag nur 24 Stunden hat und diese 'Menschen', dank der unterstützenden Technologie und Angebote mehr und mehr auch 'On-Demand' Medien, passend zu ihren 'Day-Bits' nutzen.

Auch wenn es diese Studie die Situation in den USA zum Gegenstand der Erkenntnis hat, zum Nachdenken und Nachjustieren regt sie allemal an.

Was die 'Veranstalter' zu ihrer Studie sagen:
" ... the most widely used sources of information about online broadcasting, Internet usage and consumer media trends. In this year’s installment, we examine how cross-platform media choices are changing the way consumers think about the myriad types of audio and video programming available to them. In addition, we continue to explore consumer use of the Internet, online broadcasting and digital media ..."


Download (PDF)

Auszug aus den Ergebnissen:

Mehr On-Demand-Intensivnutzer


Auf Kosten der sog. Traditionellen Medien


Auch TV bleibt vom On-Demand Trend nicht unberührt


via Dr Joe's Webb

Studien zum Thema in Deutschland u.a.

TimeBudget12 (PDF)

ARD/ZDF Langzeitstudie

Früherer Eintrag
Alterserscheinungen bei den Medien?

Tuesday, October 10, 2006

Streik bei Stern Shortnews: Bürgerjournalisten fordern Selbstbestimmung

La Iguana schreibt auf ReadersEdition über ein weiteres Beispiel 'enttäuschter Liebe'

"Nach der ersten Sprachlosigkeit und verwirrten Reaktionen von Ex-Forenmoderatoren, Ex-Nachrichten-Checkern und Stern-ShortNews-Mitgliedern die sich um den Verbleib ihrer bisherigen Betreuung sorgten, wurden Proteste gegen die Art und Weise, wie die Umorganisation von den Verantwortlichen vorgenommen worden war, laut. In den Foren der Nachrichtenplattform wurde um Klärung gebeten und nachdem die Anfragen verhallten kurzerhand zum 'virtuellen Streik' (der eigentlich eher ein Boykott war) aufgerufen. Viele der aktiven News-Schreiber, die regelmässig Nachrichten eingeliefert hatten, legten vorerst die Feder nieder ..." mehr

Conference Call: Google to Acquire YouTube

just in case ...

now at Google Investor Relations as Webcast

Press Release Google

YouTube Press room (still empty)

But, Steve and Chad, the founders of YouTube, have posted a video (of course on YouTube) about their sale to Google.. in it they reveal some of their near-term plans as a division of Google…

via The Blog Herald

Monday, October 09, 2006

Bürgerjournalismus, Hobby- und Profi-Fotografen und ...

(richtige) Journalisten, und solchen, die sich nur so nennen (dürfen) ...

Stefan Niggemeier beschreibt auf FAZ.NET eine Szene auf dem Oktoberfest mit 'guten' und 'schlechten' Fotografen und 'guten' und 'schechten' Medien und macht sich so seine Gedanken was 'Journalisten' eigentlich als die besseren Menschen unserer Medienwelt ausmacht und priviligiert ...

Lesens- und Nachdenkenswert auf FAZ.NET

via Heiko Hebig der meint (und hier m. E. irrt)
'Bürgerjournalismus ist keine Kunst'

Frühere Einträge
Fürchtet Euch nicht Medienprofis - die Bürgerjournalisten sind die wahren Demokraten und (noch) heimlichen Stars

Verdienen Full-Time Blogger einen Presseausweis

Sunday, October 08, 2006

Google Book Search Sells Books

Reuters writes (6-Oct-2006):

"Some of the same publishers that oppose Google scanning books from libraries, and many others, voluntarily supply their books to be included in a separate Google partnership programme. Google Book Search allows users to see only sample pages from millions of books that have been scanned in their entirety with the permission of publishers, alongside links to where the titles can be bought ..." More ...


"Google Book Search has helped us turn searchers into consumers," said Colleen Scollans, the director of online sales for Oxford University Press...

"When we looked at the first six months of stats, we saw that 30 percent of Google Book Search clicks went directly to our site, while roughly 40 percent went to Amazon," said William Shepherd, Osprey's managing director.

"Our sales through the Web are steadily increasing in proportion to our total sales, and we're confident that Google Book Search will accelerate this growth."

Walter de Gruyter/Mouton-De Gruyter, a German publisher, said its encyclopaedia of fairy tales has been viewed 471 times since appearing in the program, with 44 percent of them clicking on the "buy this book" Google link.

One of its many scientific titles, "Principles of Visual Anthropology", has seen about one-quarter of the 1,206 views click on "buy this book".

via boingboing

Saturday, October 07, 2006

Jochen Kalka's Gammel-Media-Verdikt: 'Not Guilty'

Im aktuellen Editorial der WuV (5-Oktober-2006) macht Jochen Kalka (CDR) seine Sicht der Dinge deutlich:

1. Das Media-Geschäft funktioniert (im Prinzip) wie beim (bei seinem) 'Fleischer'
(ich entschuldige mich hier bereits förmlich bei allen anderen Fleischereien)

2. Für den Gammelskandal sind alleine die Verbraucher schuldig - die produzierende und verbreitende Industrie erhält einen Freibrief und hat seine volle Sympathie (geschieht den Käufern, Restaurantbesuchern und Döner-Liebhabern recht ...)

3. Den Anbietern im Media-Geschäft empfiehlt er, sich analog zu seinem Fleischer zu verhalten: Wer nach Preis und Leistung fragt, hat nichts anderes verdient als 'falsch deklariertes' Gammel-Media zu erhalten - ein Erziehungsauftrag, sozusagen ...

Was dann auf Seite 28 als Gegenstrategie empfohlen wird,

- Prüfung des Einkaufszettel (muss es den immer Fleisch (bzw. klassische Medienleistung) sein)
- Prüfung der Geschäftsgrundlage (kann ich 'Leistung' nachprüfen und gegebenenfalls einklagen)
- Investition in Know-how in Fleisch- und Wurstwaren-Fachkunde (bzw. Media und Werbekunde)
- Hinzuziehen externer Berater für Nährwert, die Folgen des Verzehrs und die Berechnung des Grenznutzens bzw. ROI

lesen sie selbst ... (Sie sind doch sicher Abonnent der WuV?)

... oder, gehören Sie vielleicht der Fraktion an, die meinen, dass die Medien immer nur die Leser/Zuhörer/Zuschauer bzw. Werbekunden bekommen, die sie sich (mit Leistung) auch verdient haben?

Thursday, October 05, 2006

Fürchtet Euch nicht Medienprofis - die Bürgerjournalisten sind die wahren Demokraten (noch) heimlichen Stars

Sind Bürgerreporter ein Sicherheitsrisiko? Ist die Kontrolle der Demokratie in Gefahr, weil Bürgerjournalisten näher dran sind oder weil Journalisten sich selbst als 'unpolitisch' einschätzen? Ist es nicht gefährlich, wenn Informanten- und Quellenschutz bei Bürgerjournalisten nicht geschützt ist? Ist es nicht auch eine Gefahr, dass Bürgerreporter vielleicht genau so kreativ mit Persönlichkeitsrechten und Datenschutz umgehen könnte, wie manche Journalisten und Redaktionen - und dann ohne Versicherung und Rechtsschutz dastehen? Was machen wenn die Leser einige Texte einiger Bürgerjournalisten mehr goutieren, als die der dafür bezahlten Journalisten (Beispiel Le Monde)?

Weltschmerz laß nach, Harald Neuber schreibt auf Telepolis einen differenzierten Beitrag zum Thema.

Wie Consultants den Sparkurs der Verlage sehen

Die Titelseite von w&v vom 28-Sept-2006 (sie kennen die schon aus dem letzten Beitrag) hat es mir angetan, mit Titeln u.a.

- Exklusive w&v Aktion: Zünde(l)nde Ideen
- Die gesamte Werbung steht auf dem Prüfstand
- Wie Consultants den Sparkurs der Verlage sehen
- Online-Werbung wird teurer (Rabatte schwinden), usw.

da muss ich mich unbedingt schlau machen -

Zuvor aber erst einmal einen Blick auf die Einnahmen /Performance der Kommunikationspresse (im Anzeigenbereich)


auf der Basis von Bruttopreisen und ohne Berücksichtigung der Preisentwicklung

Ja, auch von diesem Beispiel lässt sich ableiten, dass Sparen sicher einer notwendigen der Ansätze ist, um dieser Entwicklung zu begegnen. Aber wo kann man sparen? Wo soll man und wie lange kann man sparen? Und ist Sparen der einzige oder der bessere Weg (in Richtung Nichts)?

Mal sehen was Manuela Pauker dazu recherchiert hat und dem geneigten Leser präsentiert:

Axel Springer spart nach einer "Formulierungshilfe von Roland Berger" 400 Arbeitsplätze ein = die Summe aus abzubauenden und auszulagernden Stellen
(Zu meiner aktiven Zeit waren Berger Studien immer irgendwie im Verdacht als "Unterstützung für schwache oder/und feige Manager - ob das heute noch so ist, wohl eher nicht oder hat Manfred Döpfner das nötig?)

Bei der Verlagsgruppe Handelsblatt(Holtzbrinck Gruppe), so berichtet Manuela Pauker, steigt Michael Grabner noch selbst in die Bütt und verkündigt zusammen mit dem neuen Management, dass es zukünftig für 120 Leute im Laden nichts mehr zu tun gibt, was der Rede oder das Geld der Kunden wert wäre.

Gelistet werden weiter: Rheinische Post und DuMont Schauberg.

Wie der erste genannte Consultant (ISA Consult) den Sparkurs "sieht" ist noch nicht bekannt, da er aber für den Betriebsrat / verdi Gegenvorschläge machen soll, erwartet man sich sicher Spar- oder/und Erlöspotenziale (auch) anderswo ...

Kleine Anmerkung aus meiner Praxis:
Ich hatte einmal einen GF, der meinte bei jedem Vorschlag: Martin, ist ja toll was sie alles so machen und bewegen. Sie müssen sich einmal umschauen, sie rennen einfach zu schnell, die Leute kommen ihnen nicht nach. Es fehlt uns nicht an Ideen, sondern an Leute diese Ideen umsetzen und managen ... (vielleicht sollte ich ihn anrufen, dass es jetzt 520 gut ausgebildete, qualifizierte und motivierte Know-how-Träger gibt).



Der zweite Consultant, Andreas von Buchwaldt (OCC Strategy Consultants), sieht die Sparrunden im Grunde als den richtigen Schritt, aber man müsse prüfen, wo und zusätzliche Ergebnispotenziale ausschöpfen.

Der dritte Consultant und Medienexperte bei Booz Allen Hamilton, Thomas Künstner, antwortet unter der Überschrift 'Nicht alle werden das (was) überleben'

und startet dann die wiederkehrende Diskussion (zuletzt 2000/2001) ist das jetzt / war das jetzt eine Struktur- oder eine Konjunkturkrise, damned! Zeigt dann viel Verständnis für Verhinderer und Zauderer, die sich lieber von anderen Fressen lassen, als sich selbst und mit ihrem Klientel neu zu erfinden und beschreibt die Vorteile der unbelasteten Newcomer gegen die etablierten Anbieter. Mit einem digitalen Anteil von 25 % habe man gute Chancen noch dabei zu sein ...

Zurück zur Überschrift bei w&v:
Wie Consultants den Sparkurs der Verlage sehen

Hat uns der w&v Beitrag klüger gemacht?

Fängt das Sparen jetzt erst richtig an? Oder muss es langsam aufhören? Oder ...

Vielleicht müssen wir als Dienstleister schnell (nicht langsam) überlegen, wie Leute ihr Leben leben und ihre Arbeit und Arbeitsprozesse (hier: Kommunikationsfachpresse siehe oben) gestalten (wollen) und ob wir sie dabei mit unseren Angeboten unterstützen können. Mit Dienstleistungsangeboten, die nützlich sind und für die Leute und Unternehmen gerne löhnen.

Natürlich lese ich auch Horizont (meist online) und wenn ich Zeit zum Lesen finde, schreibe ich dann auch über die Parallelausgabe dieser Woche und den Beitrag:

Printhäuser treiben den Strukturwandel voran
- Erschließung der digitalen Medien ist das Gebot der Stunde / Umbau erfordert harte Einschnitte

Auf welcher Seite stehen die eigentlich?

Auf der Seite der Freiheit und gegen Verbote? Auf der Seite der Gesundheit oder einer florierenden Medizin- und Pharmaindustrie? Auf der Seite der Tabakindustrie oder der Gesundheitsvorsorge?

Auch ich bin für die Selbstverantwortung, Aufklärung und gegen Verbote. Deswegen fand ich es schon Juni 2006 etwas abartig, dass Hubert Burda im Rahmen seiner Lobbyarbeit gegen Wettbewerbsbeschränkungen für Tabakwerbung und für Werbeeinnahme, verkündete, dass "vornehmlich dank der Lobbyarbeit des Verbandes seit 1998 rund 400 Mio. Euro" in die Kasse der Zeitschriftenverleger gespült wurden und empfahl die voraussichtlichen Mindereinnahmen nach einem Wettbewerbsverbot, durch eine 'Liberalisierung' bei der Werbung für Arzneimittel wettzumachen.

Da ich letzte Woche unterwegs war, sehe ich das w&v pMagazin vom 28-Sep-2006 erst heute, und lese ich dort den Aufmacher:

EXKLUSIVE W&V - Aktion: Zündende Ideen

Tabakwerbeverbot und dann? Für die Zigaretten-Multis haben Miami Ad School und Texterschmiede alternative Werbekonzepte entwickelt. Alles über das kreative Feuerwerk der Youngsters (Seite 16)


Mein Titelvorschlag für die nächste Ausgabe:
Zündende Ideen für mehr "Gesundheits-"kosten und höhere "Solidar"-beiträge

Wednesday, October 04, 2006

Learning In A Networked Information Economy

The Berkman Center for Internet & Society at Harvard Law School is offering real and virtual



CyberOne: Law in the Court of Public Opinion

through Second Life, a 3-D virtual environment. All course video, lecture, and project materials are freely available to the public both in Second Life and through MediaBerkman.

* Week #1 "Cyberstrategy and Wiki"

* Week #2 "Law in Cyberspace"

* Week #3: "Virtual Worlds Introduction"

Instructed by Professor Charles Nesson, Rebecca Nesson, and Gene Koo, the course examines the creation and exchange of communication in a networked information economy.

Explore the Cyperspace

via Amy Gahran: The Right Conversation

Leo Burnett Sets Up Creative Hub in Second Life

From Ad Age Digital via Mediapost Online Media Daily

Quote:
"Ad shop Leo Burnett is opening up a virtual shop in Second Life, the massively multiplayer online role-playing game played by nearly a million Internet users. The Chicago agency, which has done and recently lost work for clients like Cadillac and the U.S. Army, is now opening an ideas hub within the massive online world."



What's an Ideas Hub?
"A virtual time-waster for employees who want to feel like they're working? Maybe, but real-life marketers from ESPN to Adidas to American Apparel have moved into Second Life, where they sell virtual incarnations of their real-world products. Perhaps these manufacturers need virtual ads to drive virtual traffic to their virtual stores? For this and other reasons, Burnett has become the first ad agency to set up shop in Second Life. It's bought 16 virtual acres, which so far holds nothing but an apple tree, the agency's emblem, and a coming-soon sign.
One of the main ideas behind moving into Second Life is to connect the agency's network of 2,400 creatives and Arc Worldwide in 80+ countries, says Mark Tutssel, ..."

What is Second Life?

Google baut an der größte Marketing-Plattform der Welt

und die traditionellen Medien und Werbeträger schauen zu (oder schlafen) und sparen für bessere Zeiten.

Wenn Google (und andere) der werbetreibenden Industrie erst gezeigt haben wie es geht und die Mediaplaner 'angelernt' sind (und Tools zur Verfügung stehen) wird auch das Sparen für traditioneller Medien für bessere Zeiten ziemlich sinnlos.


via MediaPost Just An Online Minute:
Google Sets Sights On Madison Avenue

Monday, October 02, 2006

63% of US Internet Users Search Local

according to comScore 63 % of all US Internet Users (approximately 109 million) conducted a local search online in July 2006, represending a 43% increase compared with July 2005.

Google Sites are first with 29,8 % and Yahoo! Sites second with 29,2%, followed by Microsoft 12,3 % ...



Among those searching in their home area,

- 59 % indicated they were searching for a restaurant or something entertainment-related, such as a theater, theme park or an attraction for sightseeing

- 52 % said they were searching specifically for a business phone number or address

- 41 % were looking for information on a local service in their home area, including car rental office, dry cleaner or lawyer.

and the comScore study found out that performing a local search drives consumers to take action.

More on comScore Press release (28-Sept-2006)

via btobonline.com


MSM - far again behind the GYM's - needs to speed up in Local search to utilize it's (natural) advantage ...
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