Axel Springer sucht die kreativsten Medienprojekte (und die dazugehörigen Köpfe) der Republik
Bis zum 31. August 2007 dürfen sich alle melden und ihre Ideen bei Springer abliefern. Die 'orginellste Idee' hat, so die Pressemitteilung zur Ausschreibung des Ideenwettbewerbs SCOOP, 'die Chance' bis zu 500.000 Euro Fördergelder (auf zwei Jahre) für die Realisierung zu erhalten - die in Zusammenarbeit mit (für, die Rechte für die Umsetzung hat Springer) Springer erfolgen muss.
O.K., die Jury ist prominent besetzt und weit gefächert:
Oliver Berben (Filmproduzent), Mirko Borsche (Art Director), Michael Conrad (Präsident Berlin School of Creative Leadership), Florian Henckel von Donnersmarck (Regisseur), Max Hollein (Direktor Schirn Kunsthalle Frankfurt), Jette Joop (Designerin), Dr. Tanja Kinkel (Schriftstellerin), Michael Michalsky (Designer), Felix Petersen (Mitgründer der Online-Plattform plazes.com), Miriam Pielhau (Moderatorin), Tim Renner (Musikproduzent), Nadine Schemmann (Illustratorin), Jan-Eric Peters (Axel Springer) und Dr. Andreas Wiele (Axel Springer).
... aber die Trägerschaft des Ideenwettbewerb SCOOP, die Axel Springer Akademie, ist mir doch zu nahe bei Springer um auszuschließen, dass die 'besten (und realisierbaren) Ideen' vor der Auswertung durch Axel Springer 'sicher' sind.
Informationen, Bewerbungsunterlagen und Terminplan
Vielleicht bin ich da ja zu mißtrauisch, aber es liegt sehr nahe an einem Satz den ich schon zig-mal gehört habe: "Gute Idee, Martin. Danke, da setzen wir jetzt Mal unsere Leute dran ..., die werden ja schließlich dafür bezahlt."