Monday, November 05, 2007

TNS Emnid: Für Bundesbürger ist Print unverzichtbar

Nach einer Studie der TNS Emnid Medienforschung zur Zukunft der Gattung 'Print' im digitalen Medienzeitalter

81 % der Bevölkerung (ab 14 Jahre) sind der Meinung, dass die klassischen Printmedien ihre Bedeutung für Hintergrundinformationen und tiefergehende Analysen behalten werden

78 % der Deutschen halten die gedruckte Tageszeitung auch in Zukunft unverzichtbar!?

75 % der Bundesbürger wollen auch zukünftig gedruckte Magazine nutzen

35 % sind der Auffassung, dass Zeitschriften ganz allgemein an Bedeutung verlieren

25 % sind der Auffasung, dass Zeitungen ganz allgemein an Bedeutung verlieren

58 % geben an, dass die neuen Kommunikationsmöglichkeiten für sie persönlich schon heute „sehr wichtig“

61 % sind überzeigt,dass vor allem für Informationen, bei denen die Aktualität im Vordergrund steht, die neuen elektronischen Wege eine noch bedeutendere Rolle spielen und langfristig die klassischen Printmedien ablösen

32 % informieren sich bereits heute eher über das Internet als über Tageszeitung oder Zeitschriften und

47 % stimmen der Aussage zu: „das Internet mein Informationsverhalten noch weiter verändern wird“

90 % sind der Meinung, dass der Umgang mit dem Internet in Schulen erlernt und Unterrichtsfach werden sollte

Nach TNS Emnid sind Ergebnisse repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 14 Jahren. Mehr (PDF)

Anmerkungen:
Hier überlagern sich mehrere Ebenen, einmal eine "presse-nahe" Ausbildung und eine eingeübte oder jedenfalls beobachtete Praxis. Eine Darstellung nach Altersschichten, könnte Veränderungen vielleicht deutlicher transparent machen. Beim Lesen der Ergebnisse ergibt es für mich eine gefühlte Diskripanz zwischen allgemeine Einschätzung und der geübte Praxis - es lesen auch heute schon weniger als 78 % (oder 75 %) regelmäßig gedruckte Tageszeitungen (bzw. 75 % ein Magazin) ihrer Wahl - und diese kann wohl nicht ausschliesslich am Faktor Zeit liegen. Oder?
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