Wednesday, December 19, 2007

PIN Group gescheitert - Mathias Döpfner gerettet

Es ist schon beachtenswert, wie die Axel Springer AG Presse-Informationen nutzt, um das Image ihres Vorstandsvorsitzenden Mathias Döpfner möglichst nicht zu beschädigen ... und die Schuld allen anderen, insbesondere Günter Thiel und natürlich der Politik zuschieben möchte:

19.12.2007
Kein gemeinsames Finanzierungskonzept für die PIN Group -
Abschreibungsbedarf bei Axel Springer

"Trotz der Bereitschaft der Axel Springer AG, ihre Geschäftsanteile für 1 Euro abzugeben, und trotz eines weiteren weitgehenden Forderungsverzichts konnte aufgrund dieser inakzeptablen wirtschaftlichen Perspektiven keine Einigung zur Fortführung erzielt werden ..."


18.01.2007
Angebot von Günter Thiel zur Übernahme der Axel Springer Anteile an der PIN Group inakzeptabel

"Günter Thiel, der durch den Verkauf seiner über die Rosalia AG gehaltenen Anteile an der PIN Group vor fünf Monaten einen dreistelligen Millionenbetrag erlöst hat, wollte sich lediglich zu einem ins eigene Ermessen gestellten Finanzierungsbetrag für die PIN Group zwischen 0 Euro und 50 Millionen Euro verpflichten ..."

14.12.2007
Nach Mindestlohnbeschluss durch Bundestag: Keine weiteren Finanzmittel für die PIN Group von Axel Springer

"Im Hinblick auf das heute im Deutschen Bundestag beschlossene 2. Gesetz zur Änderung des Arbeitnehmerentsendegesetzes für die Postbranche haben Vorstand und Aufsichtsrat der Axel Springer AG beschlossen, keine weiteren Finanzmittel für die PIN Group bereit zu stellen ..."

Ein guter Manager ist der, der den Erfolg eines Unternehmens im Rahmen der gesellschaftlichen, politischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen sicherstellt ... schärfte uns unser BWL Dozent immer ein und für den studierten Musikwissenschaftler Mathias Döpfner war die Orchestrierung und Leitung des PIN Investments mehr als ein 'Staubkorn' auf der Weste des ungestümen Erfolgs auf der Karriereleiter.

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