Die Tweets zur #AKEP13 Jahrestagung in Berlin [19/20. Juni]

Sunday, April 13, 2008

Der VDZ ist erzürnt, ob der Pläne der Deutschen Post für neue Gratisblätter

und der VDZ Geschäftsführer Wolfgang Fürstner droht:

„Wir werden es nicht hinnehmen, dass ein staatlich mitbeherrschtes Logistikunternehmen mit einzigartigen Wettbewerbsvorteilen im Pressevertrieb die Bedingungen für eine vielfältige und wettbewerbsfähige Zeitschriftenpresse untergräbt“ ..." die Zeitschriftenverleger sind entschlossen, mit allen politischen, wirtschaftlichen und juristischen Mitteln gegen diese Pläne vorzugehen" mehr vom VDZ

Nach 'Einkauf Aktuell' ein reines Anzeigenblatt (wöchentlich, Auflage knapp 17 Mio.) sollen als nächstes
ein gedrucktes Wochenblatterl 'Print Aktuell' mit redaktionellen Inhalten realisiert werden - damit man es auch bei den 'Werbeverweigeren' in den Postkasten werfen könne [die Abschaffung diese Schlupfloches - für Post und Verlage - würde ich sehr begrüßen] und welches sich (jedenfalls theoretisch) beliebig vertikalisieren und multiplizieren läßt. Und natürlich gibt es auch das dazugehörige 'Online Aktuell' - Konzept und Angebot an dem Madzia und sein Team arbeitet.

Gestartet werden soll, so schreiben Kress & FT mit dem Thema Internet, Telekommunikation & Computer und auch auf das Thema Auto "habe man schon mehr als ein Auge geworfen" und ... more to follow, wenn es denn klappt.

Für das Projekte soll Mal wieder Klaus Madzia (vormals Business News, vormals Extra, vormals Net-Business, vomals Spiegel, u.a.) mit seiner Berliner Aktuell Medien Redaktionsgesellschaft aktiv werden, mit dabei u.a. auch Harald Müsse (vormals GF Handelsblatt Verlagsgruppe) der laut Kress Gesellschafter der Aktuell Medien ist und "ein "hochintelligentes Produkt", an dem eine "super Mannschaft arbeite" ankündigt.

mehr auf Kress
Post plant Presse-Offensive - Klaus Madzia hilft dabei

mehr auf FT D
Zeitungspläne der Post empören Verlage

Nachtrag:
Deutsche Post startet kostenloses Motorsportmagazin "Speed News"

Realitäts-Check:
Unsere Briefkastenanlage "Bitte keine Werbung"


32 Briefkästen, davon 4 mal (wenn man das fehlende Schild als Zustimmung zählt) oder 12,5 % stimmen dem Einlegen von Werbung zu - es sind die grünen Schilder-, 87,5 % wünschen "Keine Werbung"-Einlagen - es sind die roten Schilder.

Für Gratiszeitungen mit redaktionellen Ingredienzien haben das Privileg ihre Traktat auch in Briefkästen mit der Bitte "Keine Werbung" einzuführen ... gefühlte 90 % davon landen in einem Abfallbehälter neben der Briefkastenanlage, den die Hausverwaltung - nach eigenen Angaben - mehrmals pro Tag entleeren muß.



Haben wir uns doch schon immer gewünscht "Werbung die ankommt" ...

Früherer Eintrag:
Wer braucht eigentlich die 'Business News' der VHB?
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