Tuesday, September 30, 2008

Newspaper Dual Mode Circulation vs. Advertising-Led Free Paper

The latest newspaper in line adopting the so called 'Dual Mode' circulation is The Gravesend Reporter. Instead selling 6.000 copies at a cover price of 40 pence (UKP) a week it will sell for just 25 pence and it will be distributed (partly) for free in the surrounding areas (an advertising-led free, the Gravesend and District Express newspaper has been incorporated / closed)

The Archant's Kentish Time Group claims now more than 1 million readers a week. Good for readers, advertisers and last but not least for the publisher.

via / more at holdthefrontpage

Other Dual Mode circulation titles
Manchester Evening News
Richmond & Twickenham Times
The Bromley Times
The Bexley Times
The Dartford Times
The Swanley Times

198 Social Media Sites by their Niche

Tyler Colwell (SMMGURU)published a long list with his top social media sites by their niche

Check out the once in your niche of interest!

Top 198 Social Media Sites By Niche

Tyler Colwell SMMGURU published a long list with his top social media sites by their niche

Check out the once in your niche of interest!

DMA UK: Guides for Mobile Marketing

A series of 12 guides from the Direkt Marketing Association (DMA) UK.

Topics

- User Generated Content
- Mobile TV
- Mobile Social Media
- Mobile Internet
- MMS
- Java Applications
- Mobile Widgets
- Mobile Ticketing and Coupons
- Mobile Behavioural Targeting
- Mobile Commerce and Payment
- Location Based Services
- Ad-funded Mobile Content

intended to help educate direct marketers, but ...

Free download individually or complete as ZIP-Archive via MobiAd News (link arrives via eMail)

DMA UK: Guides for Mobile Marketing

A series of 12 guides from the Direkt Marketing Association (DMA) UK.

Topics

- User Generated Content
- Mobile TV
- Mobile Social Media
- Mobile Internet
- MMS
- Java Applications
- Mobile Widgets
- Mobile Ticketing and Coupons
- Mobile Behavioural Targeting
- Mobile Commerce and Payment
- Location Based Services
- Ad-funded Mobile Content

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Die Preisbindung soll auch für eBooks gelten

meint jedenfalls der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und will im Zweifelsfall über Musterverfahren die Preisbindung bei eBooks gerichtlich durchsetzen ... denn der feste Ladenpreise [für Bücher] soll zum Erhalt einer intakten Buchhandelslandschaft beitragen und Raum für Nischenthemen, Experimente und kulturelle Vielfalt schaffen ...

Der ausführliche Beitrag im 'hauseigenen' Börsenblatt des deutschen Buchhandels (online) vom 29-Sept-2009.

Die Pressemitteilung | die Stellungnahme des Börsenvereins zur Preisbindung von eBooks (als PDF)

Ursprünglich sollte eBooks -nach Meinung des Börsenvereins - , wie auch Hörbücher, nicht der Preisbindung unterliegen. Was den Meinungsumschwung wohl bewirkt hat? Wer soll da geschützt werden? Der verbreitende Buchhandel? Der produzierende Buchhandel? Die Autoren? Der geneigte Leser?

Nachtrag
Die Diskussion - ein nicht praktikabler Wunsch, peinlicher Rückschritt, falsch

Most Agencies & Publishers Fail To Offer Real Ways To Embrace Social Media

Max Kalehoff writes on OnlineSPIN (MediaPost) about

'What are the real opportunities for Publisher & Agencies in a world transformed by Social Media?'

- value customer experience
- realign company values
- listening to what customers say and really mean
- humanize the companies voice (again)

Recommended read

The Economics of News - moving from Print to Online

by Frédéric Filloux

Let’s kill a myth. The dream of a compact newsroom, able to output a high-intensity general news website doesn’t fly. Numbers simply don’t add up. And here is why.

First, the cost structure of a daily. In a typical operation, the biggest costs are industrial ones: around 25%-35% for paper and printing; another 30%-40% for distribution; around 18-25% for editorial; the remaining 10-15% are for administrative and marketing expenditures. It varies from country to country but we can safely assert most of the costs — at least 60% — are industrial in nature. Evidently, that part disappears when going online.

Now let’s compare three numbers:
a) the cost of an online newspaper,
b) the audience needed to absorb costs
c) the audience of the biggest website ..."

Recommended read

Was dient einer besseren Online-Erfahrung?

und die feinen Unterschiede zwischen Website Designern und Website Besuchern in der Beurteilung was wichtig, was gegeben ist ...

Ein Beispiel:


Ein Zusammenfassung der IDEA Studie (July 2008) als PDF

via Dr. Web Weblog

Monday, September 29, 2008

Dem Medienwandel begegnen: Ziel- und Anspruchslos

"In 80 Prozent der deutschen Zeitungsverlage hat man schlichtweg die Digitalisierung und ihre gesammelten Konsequenzen immer noch nicht begriffen. Man meint weiterhin, es gehe darum, den Online-Auftritt etwas aufzuhübschen und ggf. als Krönung der journalistischen Schöpfung ab und an ein selbstgedrehtes Video einzubauen. Dass Onlinemedien die Welt so verändern wie vor Jahrhunderten der Buchdruck, dass nichts mehr so sein wird wie es mal war und dass demnach ein ganzes Haus neustrukturiert werden müsste und dies nicht durch die Einstellung von eineinhalb Onlineredakteuren passieren kann- dieses (Achtung, Neudeutsch!) 'big picture' sehen immer noch die Allerwenigsten."

Hört sich irgendwie nach tiefer Depression an, was Christian Jakubetz da auf JakBlog schreibt
Wasch mich, aber mach mich nicht nass

Da sorgt sich der Verleger: Was mache ich mit meiner Webseite und sie mit mir bzw. für mich

André Hellmann (zelect) kennt die Sorgen der Verleger und deren noch verhaltenen Wunsch mit ihren Webaktivitäten Geld zu verdienen. Er nennt und skizziert auf relevant media. now. 8 Ansätze, die zwar nicht besonders neu und/oder innovativ sind, aber bei den meisten Verlagen noch immens 'ausbaufähig' sind / wären:

1. Suchmaschinen-Optimierung und Marketing
2. Suchmaschinen-Service für Anzeigenkunden
3. Partner-Anzeigenprogramme
4. eCommerce
5. Lokale/regionale Werbevermarktung
6. Branchenverzeichnisse
7. Paid Services für Nutzer
8. Diversifizierung

und Bernd Pitz (That's Publishing) ergänzt die Liste um 9. Stellenmärkte (bzw. Classified / Rubrikenanzeigen ganz allgemein). Mehr


Vor vielen Jahren (2001) habe ich einmal auf einem Seminar des VDZ/Deutsche Fachpresse einen Vortrag gehalten zum Thema

Fachverlage im Internet -
Erlösemodelle für Fachverlage im Überblick



Auch wenn die damals vorgestellten Erlösmodelle noch immer auf der Agenda von Verlagen stehen (könnten), vielleicht sollten wir dazu einen kollektiven Update anstoßen, zum Beispiel in einem Themen-Wiki oder auf der Basis von Google Sites.
Interessierte Produzenten, Sammler, Kritiker, Zuschauer und Kunden bitte Laut geben?

Google Site Link

Die GoReadGreen Initiative von Zinio

Der eMagazine Anbieter Zinio hat seine Read Green Initiative gestartet und bietet jedem Erstbesteller einekostenlose Jahressubskription und alle Zweit- und Dritt-Subskriptionen für mehr als 200 Magazine umweltfreundlich und kostengünstig an.



Zinio spricht von 50 Millionen kostenlosen Abos im Angebot, die helfen sollen, die Wahrnehmung der tatsächlichen und präsumtiven Magazinleser für die Umweltproblematik von gedruckten Magazinen zu schärfen ... und die MPA (Magazine Publisher of America) und der DMA (Direct Marketing Association) unterstützen diese Initative!


Man stelle sich vor, der BDZV, VDZ, Deutsche Fachpresse, die großen Verlage, der DDV unterstützen eine solche Aktion in Deutschland ...

Helping to browse already processed news and to keep apprised

What I call the biggest asset an editorial newsroom and journalist have or at least should have is their algorithm finding, evaluation, checking and processing and by sharing this asset with their user the can create and retain creditability and usefulness.

The Washington Post shows, besides delivering original and investigative reporting, how a 'Political Browser' could help the reader find relevant processed news and to value the editors work to find, aggregate, share and link that piece of news it on their site and paper ...



Scott Karp has more on Publishing 2.0 in
WP’s Political Browser Uses the News Judgment of Journalists to Filter the Political Web

This function of editorial guidance goes well together with my post yesterday about Philip Meyers 'The Elite Newspaper of the Future' - this informed elite has the news but want to be apprised about the discussion around it ... qualified editors can make the difference to automated systems and crowd sourcing.

Hint
B2B could / should transfer this concept to their work, site and paper

Sunday, September 28, 2008

Verlagsgruppe Handelsblatt: Laurence Mehls musste gehen - die gewählte Schlagzahl reichte nicht für einen Sieg

Jetzt ist Dr. Tobias Schulz-Isenbeck (seit 2005 Leiter Controlling und M&A/Prokurist der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck) Sprecher der Geschäftsführung ... nomen est omen? Funktion gleich Programm?

Zum 1. September 2006 sind die beiden gemeinsam angetreten und zogen 14 Monate später folgend Bilanz: (Meine Zusammenfassung des w&v Interviews damals)

"Wir haben viel Aufräumarbeiten machen müssen, mit den Ergebnissen sind wir (grundsätzlich) zufrieden, demnächst machen sich Synergien bemerkbar und die Bitte "bleiben Sie gespannt was Sie von uns 2008 ff erwarten können" (insbesondere Online). Ob auch Stefan von Holtzbrinck zufrieden ist, steht nicht da."

Doch die vorgelegte Geschwindigkeit (von nicht allzu ambitionierten Geschäftsplänen) reichte nicht um Boden gut zu machen. Schlimmer noch, der Markt bewegte sich weiterhin deutlich schneller als die Handelsblattgruppe ... dazu kommt jetzt noch die Finanzkrise und der Abschwung und die Fortsetzung, Verschärfung der Branchenstrukturkrise ...

Ich fürchte, mit (deutschem) Controller-Selbstverständnis gibt es da auch in Zukunft keine die Beteiligten zufriedenstellende Lösung. Vielleicht sollte die Printleute bei Holtzbrinck Philip Meyer's 'The Elite Newspaper of the Future' lesen (und danach handeln) und im Bereich die Dienstleistungen, Online und Mobile mit ihrer Klientel ein Feuerwerk der Ideen zünden, von Angeboten die in 3 Monaten (und nicht in 9 Monaten oder 24 Monaten) live gehen. Aber auch bei Holtzbrinck hört (und bezahlt) man lieber die Berater, die da sagen, das wird schon nicht so schlimm ... einfach Kurs halten und durch.

Zeitungen sollten sich jetzt intensive um die Eliten und gebildete Nachrichtenjunkies kümmern

statt die barrierefrei Zeitung für 'Jeden' und für 'Nix' zu machen. Stromaufwärts, statt stromabwärts ... geht die zielführende Reise für Q-Journalismus, für eine pZeitung mit Zukunft!

In 1995 erschien in American Journalism Review der Beitrag 'Learning to Love Lower Profits' von Philip Meyer (Autor von 'The Vanishing Newspaper: Saving Journalism in the Information Age'), in dem er die Eigner von Zeitungen aufgefordert, sich mit geringeren Profits 'anzufreunden' und die verfügbaren Ressoursen zuvorderst dafür einzusetzen, dass Zeitungen ihre Wertstellung in ihrer (jeweiligen) 'Community' behalten. Doch irgendwie scheinen weder viele die Eigner, noch viele Manager, noch viele Chefredakteure und Journalisten den Beitrag (und das Buch) gelesen zu haben.

Jetzt schrieb Philip Meyer wieder einen Beitrag (AJR August / September Ausgabe) 'The Elite Newspaper of the Future' in der Meyer - nach fast 13 Jahren verlorenen Jahren - in denen fast ausschließlich Nicht-Zeitungshäuser alle Innovationen im Newsbusiness 'erfunden' und 'implementiert' haben - was nach seiner Meinung den Zeitungshäusern als Überlebensstrategie noch bleibt: A smaller, less frequently published version packed with analysis and investigative reporting and aimed at well-educated news junkies.

Leseempfehlung [Englisch]

Germany's National Brand Index Ranks No. 1 (overall)

just in case you didn't know already ;-)



But don't look at specific rankings. Even as named Export World Champion, we prefer a less visible rank, e.g. 3rd in Export Brand Index



via/more at marketingvox.com

More about the Anholt-GfK Roper Nation Brands Index

Die Wünsche der 'was-mit-Medien'-Menschen an ihr Mobile

Peter Turi fragte 20 Menschen, die beruflich was mit Medien machen, nach ihren Wünschen für das 'ideale Handy' ... hier

Vergleicht man dies 'Wünsche' mit dem was Medien heute im Bereich Mobile machen (anbieten), wundert man sich nicht ...

Die Wünsche der 'was-mit-Medien'-Menschen an ihr Mobile

Peter Turi fragte 20 Menschen, die beruflich was mit Medien machen, nach ihren Wünschen für das 'ideale Handy' ... hier

Vergleicht man dies 'Wünsche' mit dem was Medien heute im Bereich Mobile (Publishing, Services, Search, Advertising, etc.) machen (anbieten), wundert man sich nicht ...

Privatsphärenschutz in Sozialen Netzwerke-Plattformen lässt zu wünschen übrig

Das Frauenhofer Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT) hat mySpace, facebook, studiVZ, wer-kennt-wen, lokalisten, XING und LinkedIn geprüft und den angebotenen Privatsphärenschutz für verbesserungswürdig befunden.

Die meisten "guten Ideen" fand das SIT bei Facebook, aber auch dort ...

Die Ergebnisse (PDF)

Hinweis von Robert Basic

AGOF internets facts 2008-II

Die am 25. September veröffentlichte internet facts 2008-II (II. Quartal 2008) weist jetzt Reichweiten- und Strukturdaten für 501 Online-Werbeträger (+ 14 Prozent) aus. Wie immer gibt es ein Angebots- und Vermarkter-Ranking und Daten zur Internet-Nutzung und eCommerce.

Altersgruppen im Internet


Themenbereiche nach Altersgruppen


Top-Produkt Informationssuche nach Altergruppen


Alle Daten (bzw. die Links) zum II. Quartal 2008 gibt es hier

Die User werden blockig und wollen Anzeigen, die sie nicht bestellt haben, auch nicht sehen

Tina Klopp auf Zeit.de über Adblocker, Cookies-Löscher, anonyme Surfer - die das Geschäftsmodell derer, die ihre Inhalte und Programme kostenlos im Netz anbieten, bedrohen ...

Wie wäre es eigentlich, wenn Website einen eigenen Ad-blocker aka Ad-Selektor (für erwünschte Werbung) anbieten würden, damit der Nutzer das Angebot 'bezahlen' auch in seiner Währung kann?

Geht nicht? Geht schon! Zum Beispiel:

Buch
Get Free Books By Selecting Your Ad Sponsor Messages (BookGG.com)

Ausdrucke, PDF - warum nicht auch 'on Screen', statt resonanzarmen Klickorgien? (ClearPrint)
Hurra, die Welt braucht PrinterStitial's

Der WAZ fehlt eine schlüssige Internetstrategie

sagt der neue Chef Christian Nienhaus und sieht für die WAZ Gruppe ganz klar "Nachholbedarf".

Warum er für er beim Erlösmodell auf 'öl' setzt (also nicht nachwachsende Rohstoffe) statt auf Services, die sich an die Beziehungen zwischen seinen Nutzern und der Bedarf ..., wir wissen es auch nach dem Studium des Beitrags von Jennifer Lachmann auf FTD nicht.

Ratlos. Zum FTD-Gespräch auf FTD.de

OhmyNews Japan has finally been closed...

via / more at GlobalVoices:

"At the end of August, 2008, OhmyNews, the citizen journalism site from South Korea that entered the Japanese market in 2006 with much fanfare, closed its doors.

First officially announced on February 22, 2006, and launched shortly thereafter with help from the Japanese media giant Softbank and an investment contract valued at 1.3 billion yen [US$11 million], OhmyNews had a rough ride in Japan right from the beginning ...

Many Japanese bloggers reflected on the rise and fall of OhmyNews Japan, and on why the citizen journalism project failed ... One blogger points out that while the editor-in-chief was earning 30 million yen [about 300,000 USD] annually, and the copy editors 10 million yen [100,000 USD], writers were only paid 300 yen per piece, and argues ..." more

Through changing (political) conditions in Korea since the start of OhmyNews South Korea in 2000, there are lots of problems also in the homeland and the "much grander plan [after the Start in Japan] and want the OhmyNews model to go around the world with OhmyNews as the center of a worldwide network of citizen journalism" will be over.

Citizen Journalism must come from, with and through the citizen and serve the urgent need / want of citizen ... a purpose citizen acknowledge, love, hate, ..

Biz Problems At and With OhmyNews

More posts about OhmyNews

In a Make or Break Time for Newspapers

David T. Clark (Deutsche Bank) in a report summing up the NAA Retail Advertising Forum; Dalles, TX

“The next year to 18 months may be ‘make or break’ for the newspapers, ...”

Marketers “are ‘flummoxed’ by the multitude of media choices they have right now, so there is an opportunity for newspapers to step in and offer a multi-platform ‘big idea’ to major retail advertisers, " ... "however, it is unclear whether many newspapers are up to the challenge, though there appear to be some that are.”

via / more on the Reflections of a Newsosaur

Some Presentations from this event (September 21 - 23, 08) are already online

Consumers 2015
Al Meyers, Retail Forward

Creative Use of Newspapers
Diane Fannon, The Richards Group

What Newspapers Need to Know from Retail Advertising Agencies
Christopher Cope, ACG; Karen Howell, The Martin Agency

Raising the Value Proposition of Newspapers
Dave Walker, NSA Media

The Role the Internet is Playing with Research and Trends
Rob Gatto, Shop Local

Coming soon!
State of Media from a Retailers Perspective
Mike Boylson, EVP&CMO, JCPenney Corporation

Verlage: Erfolgreich mit WebTV und Video

Die VDZ Zeitschriften Akademie (VDZ) organisiert für den 9. Oktober 08 in Hamburg ein Expertenforum unter dem Titel

Verlage in Bewegung –
Erfolgreich im Internet mit WebTV und Video

Die eingeladenen Experte von Diensten, Dienstandenkern und Dienstleister haben, so die Ankündigung, (nur) frohe Kunde zu vermelden

- Wie mit WebTV und Video Gewinne erwirtschaftet werden
- Wie erfolgreiche Bewegtbildwerbung funktioniert
- Erfolgsstories
- Wie der Nutzer richtig denkt und tickt
- Wo die Verlagbranche die Zukunft des Mediums suchen sollen

Information, Programm, ReferentInnen, Anmeldung

ZAS: Publikumszeitschriften September 2008 - minus 5,48

oder minus 8.298,7 Seiten zeigt die ZAS Auswertung auf pz-online.de an

und wenig (keine) Hoffnung auf eine Trendwende im letzten Quartal & ff.

Früherer Eintrag
Entwicklung 2001 - 2008 per August

Was tun, wenn das Geschäft mit der Werbung nicht mehr so gut läuft? Spießer Alfons weiß es: Die Hände in den Schoß legen und jammern ... oder ins Bordell gehen.

Saturday, September 27, 2008

Debating Citizen Journalism on Al Jazeera (Video)

"This week, we have put together a special broadcast focusing on what's possibly one of the most debated news trends and one of the most well-known, citizen journalism. Critics call it journalism on the cheap, unskilled hacks putting out stories that are heavy on opinion and light on fact. According to those championing amateur reporters, it is a way to keep mainstream media honest and in some cases, it's just about the only way to get a story out."



via JD Lasica: The impact of citizen journalism

Thursday, September 25, 2008

G+J: Kundrun begräbt RBI Päne

und stimmt Mitarbeiter auf erhebliche Kosten- und Struktur'anpassungen' ein meldet w&v basierend auf einem Bericht des Manager Magazines und eines Rundschreiben von Bernd Kundrun (seit 2000 Vorstandsvorsitzender von Gruner + Jahr mehr

Früherer Eintrag
Deutschlands, Europas führender Magazin-Verlag will mit dem Markt schrumpfen

Alle Einträge zu G+J

Print & Online zum Vorteil der Mediennutzer (und der Medienanbieter) orchestrieren

Kollege Ehrhardt F. Heinold (Das Blog zum Publishing-Business) schreibt als Gastblogger auf UPLOAD einen Zweiteiler über die sich gegenseitig ergänzende Vervollständigung des Medienangebots in den Erscheinungsformen Print & Online basierend auf den Veränderungen im Mediennutzenverhalten.

Print und Online (1/2): Die heutige Lage

Print und Online (2/2): Wie Online-Angebote und Print-Angebote sich ergänzen (und nicht kannibalisieren)
(25-Okt-2008)

Tuesday, September 23, 2008

Die Schwachsinnoptimierung

Steffen Büffel über die SEO und SEM Bemühungen von (Qualitäts-) Zeitungen

US - Numbers & Cycles of Magazine Publishing

Folio: pointed to the US (and Canadian) 'National Directory of Magazines, 2008; Oxbridge Communications' and so I wanted see what happend within some categories I am working on

Advertising & Marketing
1988: 105
1999: 191
2007: 118

Computer & Automation

1988: 338
1999: 678
2007: 441

Lifestyle

1988: 158
1999: 390
2007: 215

Media & Communication

1988: 31
1999: 102
2007: 45

Medicine

1988: 340
1999: 978
2007: 1043

Men

1989: 132
1999: 143
2007: 75

News Magazines

1988: 39
1999: 131
2007: 40

Regional Interest
1988: 517
1999: 792
2007: 942

Sex

1988: 103
1999: 302
2007: 89

Woman

1988: 202
1999: 419
2007: 326

Youth

1989: 130
1999: 243
2007: 153

Total number of magazines
1988: 14.654
1999: 31.076
2007: 22.652

I'm sure some of this fluctuations are more related to the publication entered into the catalog than to market conditions, but still very impressive ....

see all categories 1999 - 2007 | 1988 - 1998

Earlier entry:
Wieviele Zeitschriften gibt es in Deutschland?

Great Web Interface for the Berkman@10 conference

via David Weinberger Joho the Blog


enlarge | visit harvard site

"The Berkman Center has today launched an incredible user interface into the Berkman@10 conference. Put together by Bestiario, a group that has done some amazing work — you’ve got to see their home page! — this swirling pixellated cloud of info lets you dive into multiple relationships to browse by topic, person, tag, etc. The nodes that go swirling by display info as appropriate: a scrolling Twitter tweet, live video, etc. Your mind…is it blown yet? ... more

AdPrice Index: eCPM Januar - August '08

So extrem wie in der Periode Februar - April '08 (Small is beautiful) war die Entwicklung (in den Staaten) bei den via Vermarkter und von Webpublisher direkt erzielten CPM's für große, mittlere und kleinere Websites nicht mehr. Ob das nur an der Entwicklung am Markt oder auch mit Veränderungen im Sample (4.000 Websites), habe wir nicht nachrecheriert.

Hier die Entwicklung der eCMP's für Januar - Juli 08: (in USD)


Source: Pubmatic

... noch immer mit einem deutlichem Preisvorteil für kleinere Websites - jedenfalls für die Anbieter!

Interessant ist auch die (unterschiedliche) Entwicklung nach vertikalen Märkten (in USD)

Source: Pubmatic

Mehr (und zukünftig) auf PubMatic

Legende
Segment Definition
- Small Web site segment: Less than 1 million page views per month.
- Medium Web site segment: Between 1 million and 100 million page views per month.
- Large Web site segment: Over 100 million page views per month.

Aggregate Index:
Data for All Web sites is computed using a weighting of 65% large Web sites, 20% medium Web sites, and 15% small Web sites based on an estimate of overall traffic in the online publishing market.

Monday, September 22, 2008

One Year later: The State of the Blogosphere 2008

Technorati (is still around) and has conducted a deep study and report of the blogs they track:



- Technorati is tracking 133 million blogs
- 7.4 Million blogs have posted in the last 120 days
- 1.5 Million blogs have posted at least once in the last 7 days.
- about 900,000 blog posts tracked every 24 hours

They also run a survey which gives some additional date on subjects, investment blogger's make and revenue they achieve ...


enlarge

The full report will be published in 5 parts over the next few days:

- Introduction
- Who Are the Bloggers?
- The What And Why of Blogging
- The How of Blogging
- Blogging For Profit
- Brands Enter The Blogosphere

more

via David Sifry's Alerts

Responsibility for the decline of our industry: If not you, then who?

Mindy McAdams on Teaching Online Journalism:

" ... The managers [of the newspaper industry] have made many stupid decisions, often out of pure ignorance or from fear. They have fired consultants who told them radical change was necessary and paid big bucks to other consultants who smoothly assured them that 'content is king'.

But the reporters and designers, editors and producers, were there too. Just like solders in a war, or average German citizens in Nazi Germany [or, and ... sorry about this Lizzy Miller analogies]. They were there, watching the terrible decisions being made and going right along with them.

If you have no [good] leader, step up! "
via / more

Releated post from Jeff Jarvis
Sam Zell is not your problem You are

(Who the hell is Sam Zell?)

Wortgefecht: Studienübersicht Social Media

Michael Gisiger mit einer aktuellen Zusammenstellung von Studien rund um Social Media ... Harte (oder nicht so harte) Fakten

Hier (als Präsentation) noch nicht gepostet u.a.



seit 6 Tagen auf SlideShare (mit Ergebnissen der 3. Welle). Mehr zu dieser Studie hier

(Cross-posting von Hugo E. Martin on Media, Marketing & Internet)

Wortgefecht: Studienübersicht Social Media

Michael Gisiger mit einer aktuellen Zusammenstellung von Studien rund um Social Media ... Harte (oder nicht so harte) Fakten

Hier (als Präsentation) noch nicht gepostet u.a.



seit 6 Tagen auf SlideShare (mit Ergebnissen der 3. Welle). Mehr zu dieser Studie hier

Sunday, September 21, 2008

PennWell Digital Magazine Nutzungs- und Zufriedenheits-Studie: Update

Schon vor Jahren habe ich auf Studien von PennWell und 101 communication hingewiesen, die über die Nutzung, die Erfahrung und die Zufriedenheit von Lesern/Nutzern mit digitalen Magazinen berichtet hatten. PennWell hat jetzt vier Jahre nach der ersten (veröffentlichten) Studie die Ergebnisse einer Nachfolgestudie veröffentlicht, welche der Entwicklung und eventuellen Veränderungen nachspürt.

Befragt wurden Abonnenten, die sich für digitale Versionen von Magazinen von PennWell entschieden haben. In 2004 waren 17 Titel digital verfügbar und in 2008 sind es bereits 36 Titel die als pPaper und/oder ePaper verfügbar sind (sicherlich auch eine Folge der ermutigenden Rückmeldungen der Leserschaft und der Werbetreibenden):

Zwei Beispielcharts aus dem Bericht [EN]




Weiter Informationen und Charts

Lesetipp:
(Circulation Management June '08)
Crossing Borders With Digital Editions
by Karlene Lukovitz


Frühere Einträge:
Readers are Satisfied with Digital Magazine Editions

ePaper: Verschenkte Potentiale

min's Marketing Masters in Publishing



mit den Gewinnern (und ehrenhaft Erwähnten) von Publikumszeitzschriften, Newsmagazinen und Fachmedien.

In den Kategorien
Integrated Marketing Teams
Custom-Publishing Projects
Customized Web Site/Microsite
Events
Multiple Magazine Title Program
New Event Program
Online Event
Print/Online Bundle
Print Bundles: TV/Video/Mobile
Retail/Merchandising Tie-in
Special Advertorial Section
Sweepstakes/Contest
Total Integrated Program: Consumer
Total Integrated Program: B2B
Top Integrated Marketer

mehr

Ich weiß nicht wie hoch die Eintrittsgebühr für diesen Award war, aber im 28-seitigen Booklet (auf nxtbook basis), finden sich für Marketing und Vertriebsleute sicher einige nützliche Ideen und Tipps ... reinschauen (lädt Player und Booklet)

Mehr Social Media in die Web-Newsräume von Unternehmen und Organisationen

Über Social Media Ansätze in Pressemitteilungen und Social Media Releases 1.0 & 1.5 hatten wir schon gepostet. Auch wenn Kollege PR Blogger Klaus Eck schreibt 'Warum man auf Social Media Release 1.0 verzichten sollte', hier angeregt durch Sebastian Badenberg (siehe unten) wäre es sicher den Aufgaben und Zielen von solchen Presseräumen nicht abträglich, dies mit Social Media Elementen ein wenig nützlicher und interaktiver zu machen.

Zum Beispiel mit
- Kontaktangeboten / Press Brief via IM, Skype, Conferencing, Social Networks
- Multimedia-Angeboten auf der eigenen Website oder via Flickr, iTunes, Script, SlideShare, YouTube, etc.
- Kommentar- / Bewertungsmöglichkeiten
- Share-/Add this- und Bookmarking Services
- Blogs & Wikis
- Subskription via RSS Web / Mobile

Templates

Bereits im Februar 2007 hatte SHIFT (nach dem Social Media News Release) auch ein 'Social Media Newsroom Template' veröffentlicht (PDF)

Für WP Nutzer gibt es das
WordPress Theme Social Media Newsroom

Beispiele von Social Media Newsrooms

GM Europe

expansion

Electrolux

Virgin Mega

P.S.
Sebastian Badenberg in webselling-print, sein Beispiel 'Wasserbotschafter.de' - von achtung! kommunikation eingerichtet - ist allerdings potthässlich).

Frühere Beiträge 'Social Media Releases'

Overview: Latin America in the Age of Web 2.0

Aki Spicer presents on Fallon Planner a great overview of social media and mobile trends for the LatAm market


SlideShow 44 pages (on SlideShare)

Some Takeaways

- Web usage and social networking is growing at a fast clip
- Social networks varied leader in each country
- Mobile penetration is exploding

... more 'brainfood'

(cross posted on Media, Marketing & Internet)

Overview: Latin America in the Age of Web 2.0

Aki Spicer presents on Fallon Planner a 'brief', but great overview of social media and mobile trends for the LatAm market


SlideShow 44 pages (on SlideShare)

Some Takeaways

- Web usage and social networking is growing at a fast clip
- Social networks varied leader in each country
- Mobile penetration is exploding

... more 'brainfood'

Saturday, September 20, 2008

Vermarkter-Onlinewerbung vor der Konsolidierung

wie viele und welche Art von Vermarktern braucht das Land?

Der Online-Vermarkterkreis (OVK) im BVDW hat laut OVK Website 21 der größten deutschen Onlinevermarkter als Mitglieder. Die AGOF weißt in ihrem Berichtsband Internet facts 2008-1 insgesamt 48 Vermarkter aus und nach Branchenschätzungen sollen sich heute in Deutschland rund 500 (in den Staaten rund 300) davon tummeln, berichtet (u.a.) die FTD heute ... zum Beitrag von Arndt Ohler.

Die großen Vermarkter (Deutschland, Welt) wünschen sich eine schnelle und umfängliche Konsolidierung (mit ihnen als Überlebende) und Mediaagenturen begrüßen eine solche Entwicklung, macht es doch ihren Job wesentlich einfacher.

Ob sich dies immer auch zum Vorteil der Werbetreibenden und/oder der Angebotsinhaber auswirken würde, darf bezweifelt werden und so wird es wohl sowohl eine Konsolidierung horizontaler Vermarkter, eine (vertikale / Kanal / Format) Spezialisierung sowie auch eine attraktive Eigen- und Netzwerkvermarktung geben (auch unter Nutzung von technischen Plattformen der Großen, als Application Service Provider).

Natürlich wollen die großen Online-Vermarkter noch größer werden, die Zwischenbilanz zur OMD zeigt aber, dass die Ziele für dieses Jahr wohl deutlich verfehlt werden und das Wachstum im Bereich Display-Ads auch für die kommenden Jahre eher bescheiden sein wird. Und wie der AdPriceIndex (US) im Frühjahr gezeigt hat, haben es dort insbesondere die kleinen Websites, spezialisierte Anbieter und Themen- und Vertikal-Netzwerke geschafft den dramatischen Verfall der Preise (CPMs) abzubremsen.

Früherer Eintrag:

Small is beauty full - better CPM results AdPriceIndex PubMatic

Friday, September 19, 2008

What is next for Social Media in Russia (Video)

John Bell interviews Andrew Paulson (SUP)



via/more John Bell

Die sogenannte "werberelevante Zielgruppe" (der 14- bis 49-Jährigen)

geistert bis heute durch Gänge und Hirne von Mediaplanern, Mediakäufern und Mediaverkäufern und alle, fast alle spielen friedlich mit, bei einem Spiel, welches Anfang der 80er Jahre bei RTL erfunden wurde, um die 'Spielregeln' des Werbemarktes so zu verändern, dass man (RTL) besser Gewinnchancen hat. Soweit der Bericht ... doch der Ursprung geht weiter zurück, zum US Sender ABCsiehe DWDL.de

Nun hat seither die Zahl, die Kaufkraft und der Anteil der 50plus jährigen noch einmal erheblich zugenommen

1980:
Bevölkerung 14 - 49 J. 41,1 Mio. = 52 %
Bevölkerung 50plus 24,3 Mio. = 31 %

2008:
Bevölkerung 14 - 49 J. 39,1 Mio. = 48 %
Bevölkerung 50-plus 32,7 Mio. = 40 %

Quelle: Destatis

und noch immer gilt die 'werberelevante Zielgruppe' als die zentrale Währungsgröße der Werbewirtschaft.

Im Magazin ZAPP (NDR) plauderte der damalige RTL Vermarktungschef Uli Bellino aus dem Nähkästchen ...
wir waren sehr überrascht, dass alle so begeistert auf der Basis dieser neuen Regeln, selbst die, die dadurch massiv benachteiligt wurden mehr (NDR 17.09. 23:00)

Nachtrag:
Zur Historie und Rolle von ABC / RTL siehe "Zapp": Gescheiterter Versuch, RTL zu entlarven von Thomas Lückerath (auf dwdl.de

Online-Werbeinvestitionen 2007 nach Ländern pro Internet-User


IAB Europa / OVK haben in dem neuen OVK Online Report 2008-02 die Werbeinvestitionen pro Kopf für 14 europäische Länder ausgewiesen (erste Zahlenreihe). Wenn man diese über das BIP pro Kopf nach Kaufkraft vergleichbar(er) macht, ergeben sich folgende Werte:



Nun wird die Alleinstellung von UK deutlicher. Deutschland rückt mit großem Abstand zu UK auf Platz 2 (dieser Liste) und die Türkei und Polen überholen Finnland, Österreich und Spanien und rücken deutlich näher an Italien und Frankreich heran.

Source:
Absolute Werte IAB Europa AdEX

Gewichtung GDP per capita in PPS (Basis EU-27, 2007)

Thursday, September 18, 2008

OMD '08: Update OVK Prognose Onlinewerbung

Erwartet, angekündigt ... und, jedenfalls im Bereich klassischer, grafischer Werbung, noch mit viel Hoffnung für die letzten Monate (aka Luft nach unten) sieht man sich die tatsächliche Entwicklung bei den Vermarktern an, die überarbeitete OVK Prognose (Ergebniserwartung) für das Jahr 2008:



Ein Schelm der sich etwas dabei denkt, dass die OVK (Online Vermarkter Kreis) prognostiziert, dass die Werbeaufwendungen im Bereich Search und Affiliate, ein klein wenig geringer ausfallen sollen, als im Bereich Displaywerbung.

Den kompletten OVK-Report gibt es hier (19 Seiten, PDF)

Im Vergleich dazu der europäische Online-Werbemarkt wird in diesem Jahr ingesamt um rund 40 % zulegen ... (IAB ) (betraf das Jahr 2007)

Tuesday, September 16, 2008

News Site that sends their users 'away' might do the right thing

to get the love back from their readers.

From Scott Karp at Publishing 2.0

Common 'understanding' ...
News sites are reluctant to send readers away by linking to third-party content. First, you shouldn’t send people away or else they won’t come back to your site. Second, a page with links that sends people away has low engagement, which doesn’t serve advertisers well.

The truth 'understanding'
A News site who sends it's users all the time to third party sites and provides lots of links gets the most engagement and highest timeshare ...

more The Drudgereport.com vs. 29 other news sites
Btw., Drudge is one of largest referrer of traffic to many news sites on the Web

P.S.
Business and consumer publisher also trapped in this wrong perception and belief that their user have the greatest possible benefit by remaining on their site - so they prevent users to give their love back to the site for a great service not delivered. Users need at least one referrer in each category - ideal for B2B, if the want to play the lead role.

Monday, September 15, 2008

Die Zeitungen. Lügen (wie) gedruckt

Stefan Niggemeier, zur neuen Gattungsmarketingkampagne der ZMG, und der folgert, die Zeitung hat ein, nein, mindestens zwei Probleme:

1. Die Jugend liest Zeitung – und das nach wie vor


Quelle: Stefan Niggemeier

2. Die ZMG Kampagne kratzt an der Glaubwürdigkeit gedruckter Informationen

der Beitrag auf Stefan-Niggemeier.de

P.S.
Mir fallen da noch ein paar mehr sogenannten "versteckte Lösungen" ein ;-)

Wolfgang Fürstner und der VDZ

Gratulation(en) zu 30 Jahre erfolgreicher VDZ-Tätigkeit ...



Profil auf XING

Thomas Mrazek über die 'Wohlwollende Diktatur' von Google, Yahoo & Co

bei der Distribution und beim Auffinden von Nachrichten ...



Link

P.S.
Das mit der 'wwDiktatur' stammt von Jochen Wegner (Focus). Doch welche Rolle wollen / werden die 'integrierten, traditionellen Medienanbieter spielen, wenn alle Bereich (oft zum Nutzen der anderen Beteiligten) ausgeliedert sind?

Related
WAN doesn't like the Yahoo-Google Advertising Deal

Mobile Social Networking Goes Mainstream

Mike Elgan recently wrote on computerworld.com that he beliefs that mobile networking will become the most important business technology since eMail ... within the next few years. Only two weeks later he is convinced that the tipping point of mobile business social networking is here.

Why? A flood of announcements from major companies about new mobile social networking services like Visto, AT&T and Verizon, NewBay, Yahoo .... more

Mobile Social Networking Goes Mainstream

Mike Elgan recently wrote on computerworld.com that he beliefs that mobile networking will become the most important business technology since eMail ... within the next few years. Only two weeks later he is convinced that the tipping point of mobile business social networking is here.

Why? Mike Elgan recently wrote on computerworld.com that he beliefs that mobile networking will become the most important business technology since eMail ... within the next few years. Only two weeks later he is convinced that the tipping point of mobile business social networking is here.

Why? A flood of announcements from major companies about new mobile social networking services like Visto, AT&T and Verizon, NewBay, Yahoo .... more

Saturday, September 13, 2008

online marketing düsseldorf 17. - 18. September 2008

In der nächste Woche sind alle die im weitesten Sinne etwas mit 'Online Marketing' zu tun haben, oder Gelder für Onlinewerbung ausgeben oder versuchen einzunehmen in Düsseldorf auf der online marketing düsseldorf. In diesem Jahr noch einmal alle, im nächsten Jahr werden sich Teile des Besucherstroms auf Köln (zur neuen DMEX 2009, die mit dem Segen der BVDW) und Düsseldorf (zur neuen omd 2009, bis jetzt mit dem Segen des BVDW) beschränken oder ganz auf eine Teilnahme verzichten.

Interessant sind der Besuch und die Gespräche auf der omd in diesem Jahr auch deshalb, weil die bisherige Königsklasse der meisten Vermarkter OVK / AGOF, die grafische Werbung (Displaywerbung), noch einmal deutlich an Wachstum verliert, man spricht von einem Wachstum für 2008 von nur noch 10 - 15 % in diesem Segment.

Vermarkter Ranking I-2008



Andere Kategorien im Online-Marketing (z.b. Search, Affiliate, Sponsoring) versprechen zwar auch in diesem Jahr hohe Wachstumsraten, aber da ist der ein oder andere Groß-Vermarkter eher schwachbrüstig aufgestellt.

Ich werde schon ab Dienstag nachmittag (und bis Donnerstag) in Düsseldorf sein. Falls Sie Interesse an einem Kontakt oder konkreten Gesprächsbedarf haben, lassen Sie es mich bitte wissen.

online marketing düsseldorf 17. - 18. September 2008

In der nächste Woche sind alle die im weitesten Sinne etwas mit 'Online Marketing' zu tun haben, oder Gelder für Onlinewerbung ausgeben oder versuchen einzunehmen in Düsseldorf auf der online marketing düsseldorf. In diesem Jahr noch einmal alle, im nächsten Jahr werden sich Teile des Besucherstroms auf Köln (zur neuen DMEX 2009, die mit dem Segen der BVDW) und Düsseldorf (zur neuen omd 2009, bis jetzt mit dem Segen des BVDW) beschränken oder ganz auf eine Teilnahme verzichten.

Interessant sind der Besuch und die Gespräche auf der omd in diesem Jahr auch deshalb, weil die bisherige Königsklasse der meisten Vermarkter OVK / AGOF, die grafische Werbung (Displaywerbung), noch einmal deutlich an Wachstum verliert, man spricht von einem Wachstum für 2008 von nur noch 10 - 15 % in diesem Segment.

Vermarkter Ranking I-2008



Andere Kategorien im Online-Marketing (z.b. Search, Affiliate, Sponsoring) versprechen zwar auch in diesem Jahr hohe Wachstumsraten, aber da ist der ein oder andere Groß-Vermarkter eher schwachbrüstig aufgestellt.

Ich werde schon ab Dienstag nachmittag (und bis Donnerstag) in Düsseldorf sein. Falls Sie Interesse an einem Kontakt oder konkreten Gesprächsbedarf haben, lassen Sie es mich bitte wissen.

Whitepaper: Trends and Best Practices in Adopting Web 2.0 in 2008

from the awarenesswhitepaper







Download (after registration)

Friday, September 12, 2008

BusinessWeek Business Exchange (Beta)

I have no idea why You / I would want to be a member of the new BusinessWeek community. I don't see any convincing offers from BusinessWeek (yet), except that they want us to spend time there, our data, and our contribution ...

After your register you get the following sys-admin message

Thank you! Your registration is complete

You now have full access to all of the features on Business Exchange. After you login, you can:

* Complete your profile
* Browse topics and share content
* Start your own topic

We look forward to your contributions to the community.

I encountered so fare one good idea ... you can enroll with your (existing) linkedIn.com profile

It's a shame:
In the real world you would for certain (instead just say thank you for registering) welcome the new member, unfold an overwhelming 'Welcome Package' and reconfirm that this was on of the best decisions, someone made for the last several month, years ... and care about them.

P.S. Für meine deutschsprachigen Mitleser:
"Was erlauben sich BusinessWeek"

Wer braucht heutzutage denn noch Fachmedien?

Warum sollten auf Gewinnerzielung ausgerichtete Unternehmen Verlage und deren Online und Offline Medien finanzieren, deren Profite mehren, solange diese nichts anderes und nichts besseres tun, als was Unternehmen mindestens genauso gut, oft besser, kostengünstiger und zielführender veranstalten können?

Die tatsächlichen und präsumtiven Leser / Nutzer von Fachmedienangeboten gehen heute immer selbstverständlicher mit anderen Angeboten, Werkzeugen und Hilfsmittel um, die ihnen effizient helfen ihren Job zum Wohle der Firma und zum eigenen Komfort bei der Erlangung des Lebensunterhalts zu leisten. Und wer dort (noch) nicht angekommen ist, lernt besser fleißig mit den neuen Angeboten umzugehen, wenn er auf den Erhalt seines Jobs Wert legt.

Es grenzt ja heute schon fast als Arbeitsverweigerung, wenn jemand morgens in die Firma kommt und nicht gleich seinen Arbeitsplatz-Computer hochfährt, sondern erst einmal seine Fachzeitschrift aufschlägt, dann heißt es etwas: "Sagen Sie mal Meyer, Sie wollen heute wohl nicht anfangen zu arbeiten". Doch was sehen wir wenn der Computer hochgefahren ist? Auf diesem Bildschirm gibt es viele kleine Icons mit nützlichen (und weniger nützlichen) Anwendungen verbunden. News, Datenbanken, Tools, Fachkollegen-Netzwerk von dem für die eigene Branche, Aufgabenstellung, etc., der ach so wichtigen, unverzichtbaren Fachmedium, fast immer Fehlanzeige, diese kommen nicht oder selten vor, haben keinen Platz mehr am Arbeitsplatz!

Warum eigentlich?

Das Größte überhaupt in Marketing heute, ist Search ... damit fängt heute fast alles an. Ob in der Entwicklung, der Konstruktion, dem Einkauf, dem Verkauf ...

Welche Unterstützung bietet Ihnen ihr Fachmedium (Fachmedien)? Ist es nicht so, die sitzen auf ihren Algorithmen und auf ihren Daten und wünschen, verlangen, dass Sie auf ein Wochen-/Monatsmagazin warten, auf einen Update auf der Website und/oder Newsletter, erschweren Ihnen das Organisieren und Wiederfinden von Informationen aus dem Archiv, usw. ...

Warum dieser Beitrag?

Wenn Fachmedien heute fortschrittlich sein wollen, dann machen Sie u.a. in Lead Generation. D.h., sie holen sich die von Ihnen erstellten und/oder bezahlten Werke auf ihre Websites, locken damit den ein oder anderengeneigten Nutzer an, verdienen dannl über die Werbung, welche sie diesen Besuchern einspielen, fragen ein paar Daten zum Nutzer ab und wollen ihnen diese Nutzerdaten, dann für viel Geld als 'Leads' verkaufen.

Mit diesem beitrag will heute Unternehmen mit einer eigenen Website auffordern, eigene und fremde (inklusive die der Fachmedien) Inhalte auf ihre Website zu holen und ihren Besuchern mehr Nutzen zu bieten. Stellen Sie ihre (und fremde) eBooks, Whitepapers, Webinars, etc. auf ihrer Website prominent zur Verfügung, dann bekommen sie die Kredits und den Kontakt direkt und preisgünstig auf ihre Website.

Laden Sie ihre relevanten Fachmedien ein, interessante Angebot auf Ihrer Unternehmenswebsite zu promoten, schließlich haben Sie die Nutzer zu bieten, die am Thema wirklich interessiert sind. So gewinnen so nützlichen Informationen und Dienstleistungen der Fachmedien erheblich an Reichweite, schmiegen sich an die Arbeitsprozesse der Kunden an und sparen jede Menge Kosten, die sie jetzt für innovative Dienste zum Wohle ihrer Branche, Funktion, etc. nutzen können?

Was meinen Sie? Brauchen Sie (verschlafene) Fachmedien und wenn ja, wozu?
(Fortsetzung folgt, vielleicht)

Frühere Einträge:
Search Engine Considered The Most Important Development in Marketing

Marken-Websites überholen die Media-Online-Websites in denen sie (noch) werben

eCommerce the next big thing - learn from Asia

In terms of shares on total retail market South Korea is the most advanced market in eCommerce, with a share of 6,5 %, way ahead of USA and Japan with about 4 % share; and Japan is the world leader in mobile eCommerce (mCommerce) ... reminds / explains a column from plus8star people have written for Asian Business Leader (August) and now published on their own Blog - as always, recommended read!

plus8star see the following big key trends in eCommerce

- B2C (e.g. Amazon) and C2C (e.g. eBay) will converging further
- Mobile commerce is going to happen
- Social networks will blend with (and drive) eCommerce
- Online and offline will be (more) connected
- Meta-shopping: Shopping Malls, based on Knowledge Share will develop
(e.g. SKorea Naver's Knowledge iN)

more

Thursday, September 11, 2008

Verlage: Keine Entwarnung bei Vertrieb (und Anzeigen)

Die aktuellen Nielsen Media Anzeigenstatistik per August 2008 kam gestern:

Zeitungen plus 1,0 %
Publikumszeitschriften minus 2,7 % und
Fachzeitschriften minus 1,5 %

Bereits die IVW Pressemeldung zum II. Quartal im Juli hatte deutlich gemacht, das der Einzelverkauf (gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres) bei Tageszeitungen zurückgegangen ist, und zwar 7,39 vs. 7,75 Mio. (minus 4, 6 %), bei Publikumszeitschriften fast stabil 44,43 vs, 45,01 (minus 1,3 %) und Wochenzeitungen unverändert 0,14 vs. 0,14 Mio. geblieben ist.

Im Vorfeld der Presse-Grosso Jahrestagung 2008 hat horizont.net vom Verbandsgeschäftsführer Kai-Christian Albrecht erfahren, dass der Presseabsatz im Grosso im ersten Halbjahr 2008 über alle Kategorien um 4,48 % Prozent zurückgegangen sei und für die Sommermonate mit einem noch deutlicheren Rückgang gerechnet werden muss ...

mehr auf horizont.net

zwei.null trends: Snapshoot Mobile Internet Nutzung in Deutschland

- 20 % tun es

- 13 % planen es

- 25 % sind interessiert


(ab 14 Jahren)



Und welche Anwendungen werden genutzt?



via / more deutsche-startups.de

Auch TNS Infratest hat heute Zahlen zum Mobile Internet veröffentlicht

Bei TNS nutzen (Deutsche und in Deutschland lebende EU-Ausländer, ab 14 Jahren)

16 % das Mobile Internet (nach INNOFACT 20 %)
12 % haben bereits eMails empfangen und/oder versandt
9 % haben schon mindestens einmal eine Website besucht
2,2 % besuchen wöchentlich oder öfter eine Website

mehr in der Pressemitteilung (PDF) - die Ergebnisse gibt es gegen eine Schutzgebühr (deren Höhe nicht verraten wird) eMail

http://www.tns-infratest.com/presse/pdf/Presse/20080911_TNS_Infratest_MobilesInternet.pdf

ComScore: Germany July vs. June 2008

s not all leading German Internet properties are IVW audited, here the just released ComScore's July figures for Germany



more
http://www.comscore.com/press/release.asp?press=2439

IVW Online Figures for August 2008

Wednesday, September 10, 2008

Nielsen Klassische Medien - plus 0,8 % zum Vorjahr

Nielsen Media meldet für TV-Werbung ein plus von 3,2 % vs. dem Vergleichzeitraum im Vorjahr, und für Zeitungen ein plus von 1,0 % (deutlich unter der Preissteigerung für Werbung in diesem Zeitraum). Publikumszeitschriften erzielen nach dieser Auswertung ein minus von 2,7 % und Fachzeitschriften von 1,5 %.



mehr / via

Früherer Eintrag:
Werbeschaltkosten (brutto) steigen im I. Quartal 2008 vs 2007 um 4,2 %

BMW Marketing: Taking the Driver's Seat in Mobile Innovation

An informative, insightful interview (Part 1) with Marc Mielau, Head of BMW Groups's Marketing Innovation Department at MobiADNews.com Recommended read

Update: part 2 of this interview is now online
The ups and downs of mobile marketing campaigns BMW has run recently, and where the future might (or might not) be.

* Brands BMW, Mini, Rolls Royce

Does any media / publishing company have a 'Marketing Innovation Department' in place? I would love to interview them ... and publish it.

BMW Marketing: Taking the Driver's Seat in Mobile Innovation

An informative, insightful interview (Part 1) with Marc Mielau, Head of BMW Groups's Marketing Innovation Department at MobiADNews.com Recommended read

* Brands BMW, Mini, Rolls Royce

Tuesday, September 09, 2008

Eurocom Study: Search Engine Considered The Most Important Development in Marketing

by Eurocom Worldwide and Simpson Financial & Technology PR

Search engines (e.g. Google, Yahoo) are the most important development in marketing in the last 10 years ...

33,9 % I agree strongly
44,8 % I agree somewhat

13,1 % I neither agree nor disagree

5,9 % I disagree somewhat
2,3 % I disagree strongly

so 78,7 % agree and now wonder that David Levin (UBM, CMP) stated at the FIPP/ABM B2B conference this morning

small is beautiful and media brands themselves are not really relevant to the customers
- according to my friend Paul

If you want to see more results on Marketing and/or PR Issues just contact Eurocom Worldwide or in German speaking contries SchwartzPublicRelations in Munich (Isabel Radwan)

FAZ: Der große Trick - aber wer gegen wen, für wen?

Simon Feldmer schreibt auf sueddeutsche.de über Googles Pläne Zeitungen (historische und bis heute) in großem Stil online zur Verfügung zu stellen ... Google will die Zeitung ins Netz bringen - in vollem Layout und findet bei diesem Vorhaben nicht nur Freunde ...

Und weiter ...
"für Zeitungshäuser wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die mit einem eigenen kostenpflichtigen Archiv im Internet Umsätze macht, spielt die neue Avance keine Rolle. Anders könnte es bei Verlegern aussehen, die bisher nicht über ein digitales Archiv verfügen. Denn Google will ... die Kosten für das Scannen von Mikrofilmen und Zeitungsseiten übernehmen." mehr

Wie lieber Herr Feldmer hält es denn die Süddeutsche Zeitung mit dem Archiv? Bisher kann ich bei Ihnen nur bis 1992 zurück recherchieren. Mir nützt das nicht viel, denn ich könnte nur per „Click and Buy“ oder „T-Pay“ bezahlen und diese Zahlungssysteme nutze ich nicht? Wann haben Sie / die SZ denn das nötige Kleingeld (und das Umsatzmodell) mit dem die SZ auch die Zeitungausgaben Jahre 1945 - 1991 zur Recherche zur Verfügung stellt?

P.S.
Ich weiss auch nicht, warum Simon Feldmer nicht Zahlen nennt um zu zeigen wie toll die SZ bisher an ihrem Archiv (1,50 pro Abruf) verdient hat. Dann könnten wir alle sehen, wie dumm das Angebot von Goggle ist.
Ich weiß auch nicht wieviel die FAZ mit ihrem Archive netto verdient ... aber, als User, käme ich nicht auf die Idee x Zeitungsarchive einzeln zu recherchieren, ganz nach dem Motto, was nicht über Google gefunden wird, das existiert nicht.

Fachmedien als Mediendienstleister, nein danke!

Heute bin ich auf Einladung des AA auf dem Wirtschaftstag der 8. Botschafterkonferenz. Die Teilnehmerliste hat rund 800 Namen gelistet und 'was man so kennt' ist vertreten und nutzt die Gelegenheit zum persönlichen Kennenlernen, um, wenn Bedarf ist in den Regionen

- Asien / Pazifik (insbesondere auch China, Indien)
- Lateinamerika (insbesondere Argentinien, Brasilien, Mexiko)
- Mittel- und Osteuropa / Kaukasus / Zentralasien
- Naher- und Mittlerer Osten
- Nordafrika und Subsahara Afrika

direkt auf die Botschafter, Leiter der Wirtschaftsabteilungen und Generalkonsulate zugehen zu können. Gleich sind die Mittagsgespräche mit den LeiterInnen der Auslandsvertretungen zu Ende und die Regionalforen beginnen.

Ein Blick auf die Teilnehmerliste hat mich nachdenklich gemacht, ich konnte unter den 800plus Namen nicht einen einzigen Vertreter von Fachverlagen entdecken. Auch die, die vorgeben ihren Kunden auch im Auslandsgeschäft 'dienen' zu wollen, haben die Kontaktmöglichkeiten und das Abgreifen von Informationen, wo der Schuh drückt, mit den Spitzen der Industrie (meine bisherigen Kontakte waren nicht unterhalb des CEO Levels angesiedelt), den Industrieverbänden, Auslandsvertretungen und AHK's nicht genutzt ...

Wie wollen Fachmedien wahrgenommen werden? Von ihrer Industrie, ihrer Branche, von ihren Werbekunden, die heute im Schnitt bereits 50 % (und teilweise wesentlich mehr) ihre Umsätze und 50 % ihres Profits im Ausland machen?

Zur Erinnerung:
Der Nr. 1 der Wachstumstreiber für Verlage ist die Internationalisierung (Selbsteinschätzung der Verlage) - sowohl in der Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit als auch in der Potenzialeinschätzung. Der Wirtschaftstag im Rahmen der 8. Konferenz der LeiterInnen der deutschen Auslandsvertretungen war eine (leider verpasste) Gelegenheit, die für diese Geschäftsziele nützlichen Kontakte anzubahnen bzw. vorhandene zu pflegen und den Plänen, Ideen und Sorgen präsumtiver Partner / Kunden aufmerksam zuzuhören.

In 10 Minuten geht es mit den Regionalforen weiter. Wo bitteschön findet das Regionalforum 6: Lateinamerika statt, einer für deutsche Fachmedien nur wenig bekannte Wachstumsregion?

Monday, September 08, 2008

Esquire ePaper Cover Hits the Newsstand



via The Raw Feed

Früherer Eintrag:
Folio: The Technology Behind Esquire’s Mags ePaper Cover

Die IVW Zahlen Online August 2008

liegen jetzt hier vor



und wurden / werden schon vielfach kommentiert ...

Sven Gösmann: 'Ich kann das Gejammer um die Zeitungskrise nicht mehr hören'

und will "durch gute Inhalte, eine kontinuierliche technische und journalistische Entwicklung, eine intelligente Bewerbung des Auftritts in der Zeitung" die Zahl der Page Impressions (PI’s) von derzeit 51 Mio. monatlich” noch steigern ... mehr

Wann so frage ich mich, begreifen Zeitungen in Deutschland endlich, dass das Schaufeln und Anhäufen von Inhalten auf ihren Online-Portalen (zwar ehrenwert ist, aber) nicht die Bohne (in PIs) bringt ... und die Nutzer völlig kalt lässt?

(... obwohl die RP mit ihrer Lokalisierungsstrategie, für viele anderen Mitspieler und Spielverweigerer noch Nachahmungspotenzial hat.)

via Ronnie Grob

P.S.
Da sind die Kollegen aus Jakarta, mit denen ich gestern konferiert habe, schon ein ganzes Stück weiter und haben auch ein paar mehr PI's zu vermelden ... (obwohl die Internet Population dort nur rund 25 Mio. ausmacht).

How Do You Score in Social Media

'Impulse presentation' by John H. Bell (360° Digital Influence, Ogilvy PR)



Link to YourSocialMediaScore Interactive Website

via Murphy's Law

(Cross posted on Hugo E. Martin on Media, Marketing & Internet)

How Do You Score in Social Media

'Impulse presentation' by John H. Bell (360° Digital Influence, Ogilvy PR)



Link to YourSocialMediaScore Interactive Website

via Murphy's Law

Sunday, September 07, 2008

Peter Kim's Liste mit Social Media Marketing Beispielen zu 202 Brands (and growing)

Auf Being Peter Kim gibt es eine Liste von Peter mit großen und kleinen, erfolgreichen und weniger erfolgreichen Brands und ihren Social Media Marketing & Social Media Aktivitäten:



hier gehts zur vollständigen (gepflegten) Liste

Auf der US-centric Liste gibt es auch einige wenige deutsche Unternehmen z.b. adidas, BMW, PUMA ...

Siehe auch Wort|ge|fecht, das mit
50+ Social Media-Fallbeispiele

Frühere Beiträge:
Social media Einsatz in Direct Marketing und Branding

New Media & Social Media Werkzeuge sind im B2B Marketing angekommen


Merker :
BMW Graffiti Car Contest

Peter Kim's Liste mit Social Media Marketing Beispielen zu 202 Brands (and growing)

Auf Being Peter Kim gibt es eine Liste von Peter mit großen und kleinen, erfolgreichen und weniger erfolgreichen Brands und ihren Social Media Marketing & Social Media Aktivitäten:



hier gehts zur vollständigen (gepflegten) Liste

Deutsche Unternehmen habe ich auf den ersten Blick nicht entdeckt, aber die kann man hier und/oder dort jederzeit nachtragen ... [Nachtrag: Mit Peters Hilfe auf den zweiten Blick: adidas, BMW, PUMA ... ]

Siehe auch Wort|ge|fecht, das mit
50+ Social Media-Fallbeispiele

Frühere Beiträge:
Social media Einsatz in Direct Marketing und Branding

New Media & Social Media Werkzeuge sind im B2B Marketing angekommen

Saturday, September 06, 2008

CHIP 30 Jahre: CHIP, CHIP Hurra! (Teil 3 und Schluss)

... und CHIP ist - auch nach jetzt 30 Jahren - noch immer da! Herzliche Glückwunsch und alles Gute für die kommenden Jahre!

Der Button und Schlachruf der ersten Jahre von CHIP



Ja, am 7. September 1978 war es soweit - CHIP ist da!
CHIPdie Zeitschrift für Mikrocomputer-Technik in Hobby und Beruf
Ausgabe Nr. 1 September / Oktober 1978
Erstverkaufstag Donnerstag, 7. September 1978



und liegt (seit heute) an mehr als 15.000 Kiosken und Bahnhofsbuchhandlungen, sowie rund 100 Elektronik/Computershops in Deutschland, Österreich und der Schweiz zum Verkauf aus. Der Einzelverkaufpreis 4,50 DEM [2,30 EUR] (Abo-Preis 24, 00 DEM [12,27 EUR]- für 6 Hefte).

Übrigens:
Zu dieser Zeit gab es nach Angaben von IDC erst rund 6.800 Computer- und Small Business System in Deutschland und verkauft haben wir von den beiden Ausgaben in 1978 durchschnittlich 30.967 Hefte (inkl. 9.800 Abos) und mitfinanziert von 19,5 Seiten Anzeigen.

Die heutige CHIP Mannschaft hatte das Jubiläum sicherheitshalber schon einmal im Frühjahr dieses Jahres mit einem Relaunch zur Ausgabe April 2008 gefeiert ...

[Nachtrag:


und feiert mit der Ausgabe 10/2008 CHIP noch einmal und die Leser bekommen zum 30sten Geschenke, Preise & die Charter Edition als PDF].

... Dazu gibt es auch ein Video mit dem jetzigen Chefredakteur (und Geschäftsführer) Thomas Pyczak, der das Erfolgsrezept von Deutschlands dienstältester Computerzeitschrift für die letzten 30 Jahren zu erklären versucht und demonstriert wie er Werbeagenturen und Mediaplanern heute davon überzeugt, dass sie und ihre Kunden in CHIP werben müssen (zum Video auf chip.de). Er malt das folgende Profil: CHIP Damals - CHIP Heute


Nun ja, das Bild welches Thomas Pyczak vom typischen Leser in den Anfangsjahren zeichnet trifft es wohl nicht ganz ;-) ... und ob der 1,2 Mio. Bill-alike Leser-Claim alle überzeugt, wir wissen es nicht.

CHIP war damals und für viele Jahre der Zugang und die Begleitung für viele in eine Welt mit dem Computer in Beruf und Hobby. Auch aus diesem Grunde hat die LASI 1981 (Leseranalyse Special Interest) schon überdurchschnittlich viele Unternehmer, Führungskräfte, Selbständige, Mediziner usw. für CHIP ausgewiesen. Auch in den Altersgruppen von 20 – 49 Jahren war CHIP ein häufig genutztes Medium um die eigene Wettbewerbsfähigkeit, den beruflichen Aufstieg und das die Interessen und Hobbys viele Leser, Väter und Söhne zu unterstützen. Hier ein Chart, mit Altersstruktur (im Vergleich zur Gesamtbevölkerung, LASI 1981):


(Updated - siehe Kommentar)

Das Credo unseres Teams war damals die antizipierte stürmische Entwicklung mitzugehen, publizistisch zu begleiten und für alle Beteiligten wesentlichen Nutzen zu schaffen und Services anzubieten. Ganz wesentlich dabei war natürlich der stetige Dialog mit den Lesern schon die erste Ausgabe hatte zwei Kontaktkarten Leser – Redaktion,



Warum haben damals Franzis und Heise das Feld bestellt und es uns dann großzügig überlassen? Nun, die in 1975 im Windschatten der Funkschau gestartete Zeitschrift elo hatte sensationelle Abverkaufszahlen und ansehnliche Anzeigenverkäufe und man wollte diese Pfründe nicht gefährden, sondern das aufkeimende Themenfeld mit 'abfrühstücken'. (Das erinnert mich immer ein wenig an die Populare Electronic, die in 1975 - Januar Ausgabe (den getürkten) Altair 8800 Computer groß auf der Titelseite präsentiert hat, aber im Bereich Mikrocomputer und Personal Computer nie wirklich in der Spitzengruppe der Spezialtitel mithalten konnte.

Heise Verlag hatte erst 1977 seine erste 'Fachzeitschrift' "ELRAD - Magazin für Elektronik und technische Rechneranwendungen" gestartet und der damalige Chefredakteur glaubte noch jahrelang, dass das nix wird. Späte, nach eine Beilage 'computing today' in ELRAD, startete dann 1983, erst langsam, dafür um so gründlicher die Computerzeitschrift c't - magazin für computertechnik erscheint erstmalig.

Der einzige direkte Wettbewerber war im Sommer 1978 Winfried Hofacker mit seiner Zeitschrift elcomp und die war die erste (eigenständige) Mikrocomputer Zeitschrift in Deutschland - wenn auch nur mit (ca.) 2 Wochen Vorsprung.

Und das kam so: Winfried Hofacker, hatte von den CHIP-Plänen gehört - ich hatte mit dem Anzeigenverkauf bereits begonnen und so rief er mich an um herauszubekommen, ob das stimmt und wann das erste Heft erscheint. Er versuchte mich zu überzeugen, dass das bei Vogel wohl nichts wird und wir das besser lassen sollte sonst würden wir nur unnötig Geld in den Sand setzen. Da seine fürsorglichen Worte nicht auf fruchtbaren Boden fielen, fragte er dann wann denn die erste Ausgabe erscheinen würde um dann anzukündigen, dass er auch ein Heft plane und dies auf jeden Fall vor uns erscheinen würde ...

Der Erfolg der ersten Jahre kann sich sehen lassen

Die durchschnittlichen Heftverkäufe der ersten Jahre (Einzelverkauf, Abo)
(jeweils IV. Quartal)

1978: 28.467 Hefte (inkl. 9.800 Abo)
1979: 40.026 Hefte + 40,6 % (inkl. 15.370 Abo)
1980: 53.191 Hefte + 32,9 % (inkl. 19.892 Abo)
1981: 66.104 Hefte + 24,3 % (inkl. 20.816 Abo)
1982: 83.162 Hefte + 25,8 %
1983: 138.866 Hefte + 67,0 %

Auch das Anzeigenaufkommen entwickelten sich bestens
(und nicht immer zur Freude aller Leser)

1978: durchschnittlich 19, 5 Seiten (2 Ausgaben)
1979: durchschnittlich 24,6 Seiten (10 Ausgaben)
1980: durchschnittlich 37,3 Seiten (12 Ausgaben)
1981: durchschnittlich 55,7 Seiten
1982: durchschnittlich 78,5 Seiten

Die Chefredakteure CHIP

Start 1978 Henning Wriedt, Founding Editor, Chefredakteur
1978 - 1982 Günter Knauft, Chefredakteur
1980 - 1989 Richard Kerler, Redaktionsdirektor, Blattmacher
1982 - 1984 Richard Kerler, Chefredakteur (und Redaktionsdirektor)
1985 - 1989 Reiner Korbmann, Chefredakteur
1989 - 1993 Gerald Dick, Redaktionsdirektor
1985 - 1991 Martin Stübs, Chefredakteur
1989 - 1990 Wolfgang Dürpisch
1991 - 1993 Gerald Dick, Chefredakteur (und Redaktionsdirektor)
1993 - 1996 Dieter Winckler, Chefredakteur
1993 - 1999 Rainer Grabowski, Chefredakteur
1999- heute Thomas Pyczak, Chefredakteur, Geschäftsführer

Den Erfolg der neuen Mikrocomputer Zeitschrift für Beruf und Hobby CHIP hatten sich die beiden damaligen Geschäftsführer des Vogel Verlags Friedrich Fischer und Kurt Eckernkamp von Anfang an auf die Fahne geschrieben, man war sich des Risikos bewußt und der Tatsache, dass man zunächst eine Durststrecke zurücklegen mußte. Untereinander hatte man abgesprochen, dass jeder auf seinem Platz alles notwendige tun werde, um dem für den Fachzeitschriftenverlag Vogel mutigen Ausflug in die Welt des Kioskverkaufs zu sichern und ein neues Kapitel profitablen Wachstums des Vogel Verlags aufzuschlagen. Das galt für sowohl für die Bereitstellung der notwendigen finanziellen Ressourcen für den Start und die Marktdurchsetzung, aber auch die Freistellung von Regeln, Gepflogenheiten und Limits, wenn sie dem Wachstum der jungen Pflanze CHIP nicht zuträglich waren.


Dr. Friedrich Fischer * 25-03-1930 - †26-03-1979

Nachdem Friedrich Fischer der Verleger, Mentor und Promotor hinter CHIP nur ein halbes Jahr später am 26 März 1979 für uns alle plötzlich verstorben ist, übernahm Kurt Eckernkamp das Erbe und hat es bis zu seinem Rückzug aus dem aktiven Verlagsgeschäft, wie seinen Augapfel gehütet, gefördert und gepflegt und denen die CHIP voranbringen wollten, immer Gehör und ein großes Maß an Vertrauen geschenkt. Danke!

Die ersten 5 Jahre CHIP & Co waren - wie diese Zusammenstellung zeigt - nicht weniger stürmisch und nicht weniger produktiv als der Markt.



weiter (in einer Rohfassung) auf 1978 - 1983 Vogel Medien

Teil 1: 30 Jahre: CHIP September 1978 - 2008
Teil 2: 30 Jahre: CHIP - die Vorgeschichte (Kurzfassung)
Teil 3: CHIP, CHIP Hurra! (Schluss)

Aller Beiträge zu CHIP auf diesem Blog

siehe auch Google Sites: Vogel Jahre 1978 - 1983

P.S.
Vielleicht versteht der geneigte Leser, wenn ich heute manchmal schmunzeln muss, wenn ich von der brilliante Idee einer Augmentation, Markenspreizung und/oder Marktdurchdringung und -erweiterung lese oder jemanden von dem 'neuen' Gebot der Stunde sprechen höre ...
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