Nachdem Medienunternehmen seit Jahren, über Jahrzehnten hinweg ihren Leserkunden (Print) vermittelt (ja abtrainiert) haben, dass Inhalte nichts kosten, man wolle ja nur eine kleine Convenience-Gebühr für Papier, Produktion und Haustürlieferung zum Frühstück (oder ähnlich), sucht man jetzt, da sich im Web, jedenfalls nach Hubert Burda, nur lousy pennies für Werbung generieren lassen, verzweifelt nach einem neuen Ansatz zu einem 'Pay for Content'.
Björn Czieslik (turi2.de) befragt Hans Kleinsteuber zu seiner Sicht (Erwartungen und Hoffnungen) an ein Weiterleben journalistischer Medien. Also vulgo über Abo-Gebühren, Micropayment, Flatrates, staatliche Rettungspakete und Regulierung, Spenden, ...
P.S.
Ein Großteil der Abowerbeaktionen (nicht nur) deutscher Zeitungs- und Magazinverlage erzielen nach meinen Beobachtungen einen negativen R.O.I. - fallen also für 'Printed Paid Content' aus
Frühere Einträge
Sponsorship sichert Qualitätsjournalismus
Mäzenentum und Spendenfinanzierter Journalismus
Re: CQJR
Schafft das Primat der Finanzer in der Medienwelt wieder ab!