Immerhin 38 % der Entscheider schätzen die aktuelle Situation, als eine strukturelle Krise ein und planen, so man sie denn lässt, auch einen Weg aus der strukturellen Krise oder warten bis die strukturelle Krise vorbei ist.
Und da kommt der Wermutstropfen für alle die auf diese dämliche Frage geantwortet haben, die Printmedien befinden sich gar nicht in einer Krise, den das Wesen einer Krise ist ja gemeinhin, dass sie irgendwann zu Ende geht und dass ist, mit Verlaub mit dem was wir gerade erleben (und hoffentlich überleben) nicht zu erwarten. Es ist keine Krise, es ist die Unterbrechung des gesamten Modells Publishing - das ganz Öko-Umfeld hat sich geändert nur die Publisher nicht oder ein klein wenig. Die Digitalisierung ist für die Publishing ein sog. disruptive Technologie.
Und, es mag ja an den Vorgaben gelegen haben, so sehen dann auch die Erwartungen aus, was man selbst bzw. die Branche wohl tun wird:

Teil I: Deutsche Post: Printmedien-Entscheider-Panel 2009