Start: 9:46
Zum Auftakt spricht Erhardt F. Heinold (HSP) über Zeitschriften auf dem Weg in eine mehrmediale Zukunft

Quelle: Akademie des Deutschen Buchhandels
Einerseits, andererseits - Print ist nach wie vor die einzige stabile Einnahmequelle, warum sind die Printmedienmacher so verunsichert?
Die Anzeigenumsätze brechen weg (und kommen vielleicht nicht zurück) was kann man tun? Welche neuen Angebote sind attraktive Einnahmengeneratoren ... und auf welche staatlich Unterstützung können wir hoffen.
10:05
Rainer Esser, Die Zeit
Von der Wochenzeitschrift zur innovativen Medienmarke: Die Zeit auf Erfolgskurs
Die Zeit macht jetzt (auf unerwartetes,) auf nackte Männer

Quelle: Akademie des Deutschen Buchhandels
Rainer Esser erzählt atmosphärisches aus der Zeit (Gräfin, Helmut Schmidt, Redaktionsgranten) und seit dem die "Zeit Redaktion" nicht mehr verunsichert sondern neu aufgeladen ist, macht es wieder Spass u. bringt Erfolg.
Bei der Zeit heißt das Motto: nicht auf Teufel komm raus Kosten runter, sondern besser werden ... Was man nicht macht (oder ausprobiert) kann man auch nicht verbessern ...
Ach ja, es gibt auch Zeit Online aber damit machen wir noch kein Geld ...
10:48
Karl-Heinz Bonny (Landwirtschaftsverlag)
Vom Trendsetter zum Marktführer: Das Beispiel Landlust

Quelle: Akademie des Deutschen Buchhandels
Die Geschichte ist schon oft erzählt und war für den Landwirtschaftsverlag, die Macher und den Markt ein unerwarteter Erfolg. Und damit kam die Zeit der Me-To-Zeitschriftenmacher.
11:40
Stefan Rühling, Vogel Business Media
Best Practice Business Media

Quelle: Akademie des Deutschen Buchhandels
Best Practice will Stefan Rühling das noch nicht nennen, aber Media- und Kommunikationsangebote - die Strategie wird dann nachträglich "erklärt" und formuliert. Man will den Wandel annehmen, ist auf dem Weg zum Dienstleister und will Medienpartner (bleiben). Will aber Gatekeeper bleiben.
ca. 12:28
Jan Ossenbrink, NWB Verlag
Mit dem Kunden gehen – Vom Loseblattwerk zur mehrmedialen Zeitschriftenmarke

Quelle: Akademie des Deutschen Buchhandels
Der Loseblattwerke Markt schrumpft, bringt aber noch gute Erträge, sichert das Unternehmen ab. Lösungen müssen beim Kunden und mit dem Kunden gesucht werden ...
Programänderung:
13:55
Jetzt kommt Birte Hackenjos,
Vom Printprodukt zum Informationsproviding – Die Haufe-Strategie

Quelle: Akademie des Deutschen Buchhandels
Informationsprovidung für / am Arbeitsplatz mit Content, Apllikationen, Training / Weiterbildung, Services / Dienstleistungen und Community.
Integration von Loseblatt, Applikationen, und Events als Packet. Stichwort CVM. Haufe TV, Appli-Einbindungen kommen ...
2:28
Thomas Musch, CDR Tour
Von der Zeitschrift zum Medien- und Eventmarke: Das Konzept

Quelle: Akademie des Deutschen Buchhandels
Tour-Marke Magazin, Specials, Event, Buch, Koops. Seit 96 Online aber ohne Konzept. Neu, Tour Forum mit User Generated Content (mit allen Problemen / Lernerfahrungen).
Zur Tour als Eventmarke: Schwierigkeit eine solche Marke über Profi, Semiprofi u. Spassfahrer spreizen; Jeantex (für Profi) funktioniert am besten.
2:55
Peter Schneider, dfv corporate media
Vom Fachverlag zum Customized Publishing-Dienstleister

Quelle: Akademie des Deutschen Buchhandels
90 % der Unternehmen (5 Mrd. plus Umsatz), nur 1/3 des Geschäfts läuft über Verlagen, 1/3 der Unternehmen will stärker Zielgruppen-spezifisch gehen - gute Chance für Fachmedienanbieter.
ca. 4:00
Jörg Künkel, KünkelLopka
Allheilmittel Relaunch? Wie Zeitschriften attraktive Werbeträger bleiben

Quelle: Akademie des Deutschen Buchhandels
Print sicher für 5 Jahre, Neues aus der Nähe und Nutzen des Kunden, Co-opetition, sowie effiziente Prozesse
ca. 4:35
Neue Vertriebs- und Erlösmodelle -
Wohin entwickelt sich das Geschäftsmodell Zeitschrift?

Quelle: Akademie des Deutschen Buchhandels
Die Teilnehmer:
Michael Himmelstoss, Carl Hanser Verlag Fachzeitschriften
Martin Korosec, Verlag Werben & Verkaufen
Christian Rotta, Deutscher Apotheker Verlag
Moderation: Ehrhardt F- Heinold
Geschäftsmodell Online Hanser Fachmedien: wir dürf(t)en nix verschenken (was aber im Wettbewerb verdammt schwer fällt)
Online Geschäftsmodelle werben und verkaufen: Unser Paid Content ist Print
Online Geschäftsmodell Deutscher Apotheker Verlag: Unabhängig von Medienformen alles in Subskriptions (-varianten) im Abo anbieten und verkaufen (Content, Application, Event), plus Abo
17:01 die Zukunftskonferenz Zeitschriften 2009 ist beendet.