Tuesday, November 02, 2010

VDZ Jahrespressekonferenz 2010: Es fängt an wieder Spass zu machen

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10:03 Wolfgang Fürstner

Zeitschriften-Verlage auf Erholungskurs ... die Stimmung unter den Verlagen, es mache wieder Freude im Verlagsbusiness tätig zu sein (Hubert Burda). Die Verleger kennen ihre Stärken und man meint zu wissen, wo es lang geht.

Die VDZ Herbstumfrage 2010
130 Mitglieder haben teilgenommen ... Publikumszeitschriften und Fachmedien

- die Nutzung von Zeitschriften ist nicht zurückgegangen, ist stabil (CN)
- im Saldo kamen (IVW geprüft) 9 Zeitschriftentitel hinzu
- Gesamtauflage (IVW geprüft) gering zurückgegangen, um 0,9 % (Bordexemplare, Sonstige)
- Umsatzerwartungen: 1 % plus in 2010, 1,1 % plus in 2011


Quelle:
CN 3.0 – 14.0; Basis Gesamtbevölkerung 14 – 69 Jahre, PZ-Nutzer: Personen, die an einem normalen Werktag zumindest bis zu einer halben Stunde Zeitschriften lesen, Online-Nutzer: Personen, die das Internet für private und/oder berufliche Zwecke nutzen

Sie wollen wissen, wie sich das "zumindest bis zu einer halben Stunde" auflöst? Von 0 Minuten bis zu 2 Stunden an einem Werktag hier

Erwartungen für 2011


Mitarbeiterentwicklung 2009 - 2011


10:15 Womit verdienen Verlage ihr Geld


bis 2013 wird das klassische Vertriebs- und Anzeigengeschäfte nur noch rund 63 % [Nachtrag: genau 63,7 %, oder mit Rubrikenanzeigen 72,7 %] ausmachen, der steigende Anteil kommt aus online- und internetbasierenden Geschäfte, den Mobile Diensten und Rubrikenmarkt


Quelle: VDZ Herbstumfrage 2010

Welche Themen sind für Verlage am wichtigsten (Herbstumfrage)

1. Stabilisierung u. Ausbau der Vertriebserlöse
2. Stabilisierung u. Ausbau der Anzeigenerlöse
3. Ausbau digitaler Geschäftsfelder mit redaktionellem Content
4. Durchführung von Rationalisierungsmaßnahmen
5. Eingehen von Kooperationen
6. Ausbau digitaler Geschäftsfelder ohne redaktionellem Content

Last: Forcierung der Internationalisierung


Quelle: VDZ Herbstumfrage 2010 (ca. Werte nachgetragen)

Weitere Themen die den Verband beschäftigen:
- Presse-Grosso
- Verlage in neuem Umfeld, mit neuen verlagsfremden Wettbewerbern
- Digitalisierung
- Politische Rahmenbedingungen in DE, der EU
u.a. Digitaler Wettbewerb, Monopolbestrebungen verhindern
u.a. Leistungsschutzrecht
u.a. Werbefreiheit
u.a. Direktmarketing - Verschlechterung durch Verbraucherschutz
u.a. Quellenschutzrecht für Journalisten und Redaktionen

10:35 Neue Architektur öffentlich-rechtlicher und privatwirtschaftlich Medien


Quelle: VDZ

Nachtrag
Die Charts und Script der Präsentation von Wolfgang Fürstner

Vorspann:
Für heute 10.00 Uhr hat der VDZ zu seiner Jahrespressekonferenz eingeladen. Im Tagungszentrum des Hauses der Bundespressekonferenz will Wolfgang Fürstner, der VDZ-Hauptgeschäftsführer, darüber informieren

Was für Zeitschriften und Zeitschriftenverlage der richtige Weg sei, sich im und mit dem Medienwandel zu behaupten? Wo die Zeitschriftenbranche heute steht, wie sie das Jahr 2010 bewältigt hat und welche Perspektiven der VDZ für Publikums- und Fachzeitschriften sowie für die konfessionelle Presse im Jahr 2011ff sehen.

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