Studien die rechtzeitig vor/zur Buchmesse erschienene geben Valentin Frimmer Gelegenheit für die gut, alte Buchkultur zu werben ... und alle die eBooks für einen Fortschritt, jedenfalls für eine nicht auf Dauer auszublendende Entwicklung halten, ins Gebetbuch zu schreiben. Die Studien sammeln ein paar Pluspunkte für das Lesen auf elektronischen Medien vs. Papier Medien und das kann, dass darf nicht sein. Aber
- Braucht der geneigte Leser Studien um eBooks zu lesen (zu lizenzieren, zu kaufen) - oder Gelegenheiten?
- Lassen sich Verleger von Studien, die einmal mehr belegen, dass (außerhalb der Branche) der Aufbruch ins Digitale bereits im vollen Gange ist, beunruhigen - oder braucht es ein Näschen und ein wenig Mut für neue und angepasste Geschäftsmodelle?
- Kauft der geneigte Leser, weil Studien den Vorteil von eBook nachweisen wollen - oder will der Leser verführt werden?
- Wie lange kann, will der produzierende und vertreibende Buchhandel noch Autoren und Leser möglichst unattraktive machen - bis er sich überflüssig macht?
Und die Zeitungs- und Zeitschriftenverlage?
Wie ernsthaft sich deutsche Verlage um das Generieren von Erlösen mit ePaper bemühen kann man (seit Jahren) u.a. auch an den geprüften IVW Titel ablesen ...
[die IVW Prüfung dient insbesondere dem Nachweis der Auflagehöhe gegenüber den Anzeigenkunden]
Auflagenkontrolle IVW III. Quartal 2011
Papier 390 Zeitungen
ePaper 80 Zeitungen
Papier 897 Publikumszeitschriften
ePaper 13 Publikumszeitschriften
Papier 1.154 Fachzeitschriften
ePaper 3 Fachzeitschriften
Quelle: IVW