Einige Ergebnisse der Studie 'Digital Publishing 2012' der Unternehmensberatung Schickler und Horizont wurde auf dem 1. Zeitungsgipfel vom GF Rolf-Dieter Lafrenz vorgestellt und standen ganz unter dem Motto / dem Wunsch / der Hoffnung 'Paid Content für regionale Tageszeitungen wird, muss sich durchsetzen'.
Das glaubt auch die Mehrheit der für die Studie (83) befragten Geschäftsführer regionaler Tageszeitungen in Deutschland
46 % glaube, ja
46 % glaube, eher ja
8 % glaube, eher nein
Interessant auch, welche Hürden die Geschäftsführer bei der Umsetzung (Ihrer?) digitalen Strategie sehen (akzeptieren oder/und bekämpfen)
77 % Fehlende Vermarktungsmodelle
69 % Geringe Erlöspotenziale
69 % Fehlende Kapazitäten
24 % IT-Voraussetzungen
16 % Fehlendes Know-how
Vielleicht liegt das Ranking ja auch ein wenig an der digitalen Strategie (so vorhanden) und das sehen dann auch die Befragten so, die Mehrheit (53 %) beurteilt die digital Strategie ihres Verlages als nicht ausreichend um den (nötigen) Strukturwandeln der Tageszeitungen zu meistern, 47 % schätzen, dass ihre digitale Strategie ausreicht - niemand hat - so oder so - Zweifel am Sieg und/oder Niederlage.
Die offensichtliche Unlust der Verlage sich mit der journalistischen Leistung selbst beschäftigen, wird durch die (selbst-)Einschätzung über die erzielbaren Erträge sicher nicht gefördert.
Wirtschaftlichkeit des Digital Publishing
Source: Schickler / Horizont Digital Publishing Studie Juni 2012
... vielleicht würde ja ein "Trainer"-wechsel, die in den Verlagen vorhandenen Potenziale freisetzen, die Mannschaft motivieren (statt freisetzen)?
Mehr zur Schickler / Horizont 'Digital Publishing Studie 2012' auf Schickler.de (PDF)