Saturday, September 08, 2012

Folio: The 2012 Magazine Manufacturing and Production Technology Survey


von Readex Research & Folio: Mag

Die Magazinbranche kämpft
- gegen die Veränderungen im Marketing- und Werbeverhalten der werbenden Unternehmen,
- gegen die Veränderungen im Informationsverhalten und in der Mediennutzung der Leser (Nutzer),
- um qualifizierte Fach- und Führungskräfte
- gegen finanzielles Ungemach, sei es bei den Einnahmen, den Renditen oder der Schuldenlast aus Fehlinvestitionen, aus Versäumnissen rechtzeitig auf Veränderungen zu reagieren und aus Eigentümerwechseln mit Finanzierungsmodellen jenseits von gut und böse.

Die Readex / Folio: Studie bestätigt wieder einmal, Medienhäuser (hier Magazinverlagen in USA) laufen - wenn Kopf in den Sandstecken und langes Abwarten nicht hilft - am liebsten internationalen Technologieanbietern hinterher (einige schließen diese sogar in ihr Morgengebet ein) und wundern sich dann, das diese ihr eigenes Geschäft betreiben und weiterentwickeln.

Wir teilen die Einschätzung, dass die geschaffenen, verfügbaren Werkzeuge für nicht Printerzeugnisse der Verlage noch in den Kinderschuhen stecken und wundern uns gleichzeitig, warum Verlage Millionen in Eigenentwicklungen stecken, deren konzeptionelle Idee bis zu Fertigstellung und dem Einsatz schon längst überholt ist. Warum den Kunden (und ihrem Erfolg) so wenig Beachtung geschenkt wird, warum man die Kunden und ihr Business, ihre Anforderungen so sträflich außen vor lässt, ist eine weitere Hypothek welche viele Unternehmen und ihre Verbände leichtfertig aufnehmen.

Hier einige Ergebnisse aus der jährlichen Umfrage "The 2012 Magazine Manufacturing and Production Technology Survey" - die ausführlichen Ergebnisse [EN] gibt es auf foliomag.com

Anmerkung: 
die Teilnahme an dieser Umfrage war 2012 deutlich geringer als 2011 und in die Ergebnisse sind nur 144 auswertbare Fragebogen ausgewertet - die der Consumer- und B2B-Verlage   



100% der verkauften Auflage liefern 42 % der Teilnehmer ausschließlich als gedruckte Ausgabe. Durchschnittlich liefern B2B Verlage 78 % und Consumer-/Special Interest Verlage 88 % der Auflage in der gedruckten Version.



19 % der Teilnehmer berichten von einem erhöhten Budget (vs. 14 % in 2011), wobei aber der Durchschnittswert der Investitionen in neue Produktionstechnologien deutlich zurück geht.



Interessant und ein wenig erschreckend ist der Level des Einsatzes (bzw. Nichteinsatz) von ausgewählten Technologien


... und die Zufriedenheit mit den eingesetzten Technologien



Den kompletten Beitrag gibt es auf Folio:


P.S.
Anfang der 80 Jahre war unser Systemhaus eines der ersten der Ventura Publisher und Pagemaker hier in Deutschland eingeführt und in Seminaren und Workshops Verlagen, Satzstudios und Druckereien näher gebracht hatte. Ich bezweifle sehr, dass der Markt den Anbietern und Nutzern 30 Jahre Zeit lässt um auch mit ihren WEB / Mobile Produktionsmittel "sehr oder einigermaßen zufrieden zu sein"
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