Wednesday, April 26, 2017

VDZ JPK: Gesamtumsatz in 2016 stabil (+0,7%), Printumsatz sinkt (-4,1%), Inlandsumsatz sinkt leicht (-1,8%)

... der Auslandsumsatz wächst (+8,5%), Digital + Serviceumsätze steigen (nur) einstellig (+9,3%).

Für 2017 ist die Grundstimmung vorsichtig optimistisch, wenn da nur nicht diese Big Player und Plattformen im Internet wären und die digitale Werbebudgets (fast) unter sich aufteilen. Und dann erst die Politik in Berlin und Brüssel, die (nach Meinung der Zeitschriftenverleger) zu wenig für Urheber- und Verlegerrechte tun, die nicht die Wettbewerbsregeln im Internet zum Vorteil und Bestandsschutz für die Verleger verschärfen und besser kontrollieren sowie sanktionieren. Mit Werbeverboten die Einnahmequellen beschneiden, usw.           via / mehr VDZ PM 25.04.2017

Publikumszeitschriften: Zahlen zur Entwicklung 2013 - 2016



Anmerkung: Mit dem bisherigen Informations- und Serviceangebot der Verlage können diese, wenn überhaupt, nur wenig Wachstum erzielen (Ausnahmen bestätigen da die Regel). Print ist und bleibt angeschlagen, es gibt kaum Hoffnung, dass Werbekunden in Scharen ihre Budgets wieder zu Gunsten von Print umschichten. Ob die Mitarbeiterzahlen über die letzten Jahre wirklich konstant sind, trotzt aller Restrukturierungsmaßnahmen und Entlassungen? Auch die Entwicklung der Anzahl der von WIP registrierten Zeitschriften dämpft die bei jeder Gelegenheit verbreitete Hochstimmung "es gab noch nie so viele Zeitschriften im Land" doch etwas.


Aus der Trendumfrage: Erwartete Umsatzentwicklung

Aus der Trendumfrage: Erwartete Umsatzanteile


Quelle: VDZ Trendumfrage 2017

Anmerkung: Im Schnitt liegt die Erwartung / Zielsetzung des Umsatzwachstums und der Umsatzanteil Digital (und Services) für 2017 mit nur 20 % viel zu niedrig. Ein deutliches Wachstum werden so viele Verleger und Medien nicht generieren.


Die VDZ JPK-Präsentation 2017 (62 Seiten, PDF)


Stephan Scherzer, Hauptgeschäftsführer VDZ berichtet zu(r)

Relevanz und Leistung der Verlagsbranche (14 Seiten)
Branchen-Kennzahlen und Trend-Umfrage: Verleger erwarten stabile Geschäftsentwicklung (14 Seiten)
Medienpolitische Themen (17 Seiten)

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