Friday, July 03, 2015

AWA 2015 ohne Überraschungen: Sinkende Reichweiten bei Print Zeitungen und Zeitschriften - die biologische Lösung

Am 2. Juli hat das Institut für Demoskopie Allensbach die Ergebnisse der Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse, kurz AWA 2015, mit dem Schwerpunkt Printmedien [Übersicht aller Medien in der Untersuchung] in Hamburg vorgestellt.

Die Vorträge sind veröffentlicht und wer zählen muss und/oder zählen will kann beginnen.

Johannes Schneller
Auf dem Weg zu neuen Gleichgewichten? Stabilität und Dynamik bei den Mustern der Mediennutzung (PDF)

Michael Sommer
Auf dem Weg zu einer spezifischen Jugendkultur? (PDF)

Steffen de Sombre
Die Renaissance der Meinungsführer (PDF)

Renate Köcher
Aufschwung macht Laune: Zur Entwicklung der finanziellen Spielräume und der Konsumfreude (PDF)


Hier nur drei Charts - alles andere gibt es auf der AWA 2015 Ergebnisseite -

Die Reichweite von Print (in der AWA) sinkt weiter - extrem auch bei den 14 - 29 jährigen, von denen noch ein Großteil mit Print aufgewachsen ist. Hier das Chart für die Tageszeitungen



Wie fragil diese Reichweitenmessung ist? Nur 4 % der Befragten (lesen und) kaufen regionale Abonnements-Tageszeitungen selbst


Gesucht werden Informationen, zu denen man sich näher informieren will (im Durchschnitt aller Altersgruppen) bevorzugt im Internet



Die Printaffinität sinkt deutlich, insbesondere auch bei den 14 - 29 jährigen - nur noch 37% bevorzugen für "längere Texte" Papier, bei den 30 - 44 jährigen - nur noch 52 % (und das alles unabhängig vom tatsächlichen Verhalten (Frequenz, Dauer) im Tagesablauf)




Nur (noch) ein knappes Drittel der Befragten (30, 2 %) gibt an:
"Ich kann mir etwas, das ich auf Papier gelesen habe besser merken als etwas, das ich auf dem Bildschirm gelesen habe"

Nachtrag zum Thema Bücher: Kauf und Interesse
(via #Presse boersenblatt.de und AWA Codeplan)

BuchkäuferInnen
2015: 40, 4 Mio. (deutschsprachigen Wohnbevölkerung ab 14 Jahren) haben mind. ein Buch gekauft
zum Vergleich 2014: 41,6 Mio. -2,9 %

Interesse an Büchern
2015: haben 47,5 Mio. (deutschsprachigen Wohnbevölkerung ab 14 Jahren)
zum Vergleich 2014: 49,2 Mio. -3,5 %

Ganz besonders Interesse an Bücher
2015: haben 20,5 Mio. (deutschsprachigen Wohnbevölkerung ab 14 Jahren)
zum Vergleich 2014: 22,0 Mio. -6,8 %

eBooks

2015: (deutschsprachigen Wohnbevölkerung ab 14 Jahren)
5,9 Mio. haben bereits digitale Bücher gelesen, d.s. 8,5 %
8,0 Mio. haben Interesse am Lesen von eBooks, d.s. 11,5 %
47,8 Mio. haben kein Interesse am Lesen von eBooks, d.s. 69,1 % 

Tuesday, June 09, 2015

Börsenverein des Deutschen Buchhandels: Die wichtigsten Daten & Charts zur Wirtschaftspressekonferenz am 9. Juni 2015

Ausgewählte Zahlen für 2014:

Umsatzentwicklung der deutschen Buchbranche (ohne Berücksichtung der Preisentwicklung)

2014: -  2,3 %                              
2013: +  0,2 %
2012: -  0,8 %
2011: -  1,4 %

Die Vertriebswege





Anteile Editionsformen
72,9 % Hardcover
23,3 % Taschenbuch
  3,9 % Hörbuch

[ 4.3 % eBook ]

Anteile Sachgruppen
32,4 % Belletristik
15,8 % Kinder- und Jugendbuch
14,9 % Ratgeber
11,2 % Wissenschaft
10,1 % Sachbuch
  9,2 % Schule + Lernen
  6,5 % Reise

Titelproduktion Erstauflagen

2014: 73.863
2013: 81.919
2012: 79.860
2011: 82.048

Lizenzen

2014: 6.443
2013: 6.466
2012: 6.855
2011: 8.000

Verlage und eBooks

2014: ???
2013: 65 % der Verlage haben eBooks im Programm, 35 % noch nicht
2012: 53 % der Verlage haben eBooks im Programm, 47 % nicht
2011: 49 % der Verlage haben eBooks im Programm, 51 % nicht

via / mehr unter boersenverein.de   |   auf Slideshare


Monday, June 08, 2015

Umfrage: Das Leben als IT-Dienstleister von Verlagen ein Wunschkonzert?

Unser geschätzter Kollege Aljoscha Walser (Narses Beratungsges.) stellte im Vorfeld des Publishers Forum 2015 IT-Dienstleistern die Frage:

"Stellen Sie sich vor, Ihnen könnten drei Wünsche erfüllt werden, durch die sich Ihre Zusammenarbeit mit der Kundengruppe 'Verlage' verbessert. Was würden Sie sich wünschen?"

Die Antworten ordnet Aljoscha Walser drei Kategorien zu: Handlungsbedarf in den Bereichen Standards, industrielle Professionalität und Management.









Eine Auswertung der Antworten zur ersten Befragungswelle fasst die Narses Beratungsges. in einem ePaper (12 Seiten, PDF) zusammen. Bestellung info@narses.de (kostenfrei).

Die für Verlage essentielle Frage, was können Anbieter von Verlagssoftware, CRM, eBooks und Developer für die Gegenwart der Geschäftsmodells 'Verlage' und der Sicherung der Zukunft tun, wird dann wohl in den weiteren Runden der Umfrage abgefragt - die Ergebnisse sollen im September 2015 veröffentlicht werden.

via / mehr

Thursday, June 04, 2015

Der deutsche Werbemarkt 2014, laut Nielsen Werbetrend bzw. ZAW Jahresbericht - eine Gegenüberstellung

Kann man Unvergleichliches vergleichen? Nein, aber mal gegenüberstellen...




dann wird schnell deutlich, dass Zahlenwerke nur jeweils eine mögliche (konstruierte) Wirklichkeit (Ausschnittsbetrachtung) darstellen und mit Vorsicht behandelt und wiedergegeben werden sollten.

mehr zum Nielsen Werbetrend Jahr 2014

mehr zum ZAW Report Jahr 2014

Thursday, May 28, 2015

IVW Geschäftsbericht 2014/2015: Zeitungen, Publikumszeitschriften, Fachzeitschriften

Wer studiert schon gerne Geschäftsbericht? Deshalb hier ein paar Auszüge mit dem Datensatz zum IV. Quartal 2014 und im Vorjahresvergleich für Print


- Tages- und Wochenzeitungen
- Publikumszeitschriften
- Fachzeitschriften
- Kundenzeitschriften

 
Tageszeitungen



Quelle:Jahresbericht IVW 2014/2015

Wochenzeitungen

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