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Sunday, July 05, 2009

Die Welt schrumpft und wird International

Ab Februar 2010 soll, so berichtet der Kontakter, die Welt als 'Welt International' als Wochenzeitung 48-Seiten in einer Auflage von 125.000 Exemplaren erscheinen, und die Top-Entscheider als Board-Exemplare (jedenfalls 50 %) erreichen. Die Inhalte sollen übersetzte Artikel aus Welt und Welt am Sonntag sein.

Ich fasse es nicht. Wenn Mathias Döpfner sein Risikoportfolio spreizen will, ich hätte da noch ein paar Vorschläge mit günstigerer Prognose.

Monday, June 22, 2009

Dow Jones Interview with Mathias Doepfner: Consumer are willing to pay for content

via / more at dowjones.de

- consumers will pay for high quality online content within the next 5 years

- transform Axel Springer from a print media publisher to a multimedia company, and generate 50% of its sales from online operations within the next decade (now about 17 % and 8 % of its operating income)

Monday, October 20, 2008

OC&C: Wie fit sind TV und Print für's Netz

Die OC&C Strategieberatung hat die Reichweiten von führenden deutschsprachigen TV & Print Marken im angestammten Terain untersucht und mit den Reichweiten im Internet verglichen. Dazu gibt es jetzt ein ePaper und (für die, die ihre Position im Netz verbessern wollen) auch eine qualifizierte Strategieberatung ...

Reichweitenvergleich einzelner Medienmarken


vergrößern

Die Reichweiten Print / TV vs. Online



Quelle: OC&C Strategy Consultants

Mehr, und in lesbarer Form bei OC&C anfordern

Früherere Einträge
Big 5 Studie: Deutsche Verlage im Online-Check

Investionen Traditioneller Medienmarken in Digitale Medien

Monday, October 06, 2008

Die deutsche Publikumspresse im Jahre 2008

von Andreas Vogel in Media Perspektiven 9/2008, Seite 467ff

Die vier großen Publikumszeitschriften mach rd. 62 % der Gesamtauflage aller Publikumszeitschriften unter sich aus.

Die Schere zwischen Brutto und Netto



Konzentration: Vier Unternehmen kommen auf fast 2/3 der Gesamtauflage



Die Big Four (Auszug)



dies und noch viel mehr ... hier (PDF)

via w&v

Tuesday, August 12, 2008

Wachstumstreiber für Verlage: Internationalisierung - nicht für Alle

Ende April '08 hatten wir - auf der Basis der Fachpressestatistik - feststellen müssen, dass sich der postulierte Nr. 1 Wachstumstreiber für Verlage (VDZ / KPMG Studie) jedenfalls bei den deutschen Fachmedien eher negative entwickelt. Der Anteil des Auslandsumsatzes reduzierte sich nach der vom Fachverband vorgelgten Statistik von 13 % (2006) auf 11,2% in 2007 (mehr).

In den letzten Tagen haben wir uns einmal genauer angeschaut, wie sich der Wachstumstreiber Cross-Border Publishing bei einzelnen Verlagen niedergeschlagen hat. Hier einen kleinen Auszug mit Verlagen die 2007 und 1999 ihre Auslandsumsätze ausgewiesen hatten.

Umsatzanteil Ausland am Gesamtumsatz ausgewählter Verlage


Quelle für 1999 Medien 2001, w&v, für 2007 Horizont Liste Top 100 Medienunternehmen

Aus meiner Erfahrung in der Linie (für Vogel Media International) und Beratung ist ganz deutlich, nur wer die Internationalisierung als strategisches Ziel in die Unternehmenszielsetzung aufnimmt und systematisch verfolgt, kann langfristig davon profitieren.

Kommerzielles eMartin.net Angebot
Unser Trainings- / Coaching-Angebote Internationalisierung (PDF)

Sunday, July 13, 2008

Fine, Fiene & Welt adè - Da Capo

Daniel Fienes schreibt auf df zum vorläufigen Ende des Podcast 'Was mit Medien' bei Welt Online.

Fine!
"Da sitze ich jetzt vor meinem Blog und während ich diese Zeilen tippe, lacht das eine Auge und das andere weint: Nach genau 1 1/2 Jahren endet die Partnerschaft von unserem Podcast “Was mit Medien” mit Welt Online. Am 01.08. verabschieden wir uns in eine Sommerpause ..."

Warum?
"Das Ende der Kooperation ist das Ergebnis einer Entscheidung in einem großen Haus. Und wie das in einem großen Haus ist; wir sind auch nicht die einzigen, die es getroffen hat ...

Und jetzt? Das


via Jan Tißler

Sunday, March 09, 2008

Turi2.iptv: Andreas Wiele der Kannibale von HH/Berlin

war doch schon immer mein Motto. Wenn schon Kannibalisierung, dann doch lieber selbst zubeißen und etwas für die Arterhaltung tun ...


auf turi2.tv

P.S.
Und wenn gofeminin.de auch stagniert , dann bringt diese Beteiligung, jedenfalls nach Andreas Wiele, Springer doch immerhin 58 % Rendite - siehe auch 'Dem Burda sein auFeminin'

Thursday, March 06, 2008

Russland will ausländische Beteiligung bei Medien (u.a.) einschränken

Gleb Bryanski berichtete gestern auf Reuters, dass Russland plant die Beteiligung ausländischer Unternehmen im Bereich Internet Providern, Print- und Online-Medien einzuschränken. Und der Zeitpunkt rückt näher, die zweite Lesung im Parlament ist noch für März angekündigt. Inzwischen seine weitere Sektoren auf die Liste gesetzt worden, in denen Restriktionen bzw. spezielle Genehmigungsverfahren eingeführt werden sollen ... mehr [EN]

Ich denke, wir können davon ausgehen, dass auch bereits in Russland aktive Medienunternehmen und Joint Venture nicht ungeschoren davon kommen, seien es nun Modern Times Group (40 % an CTC Media), Sanoma (früher VNU) mit Vedomosti und Independent Media, Burda oder Springer ...

Früherer Eintrag:
Verlagsszene Russland

Monday, February 25, 2008

Burda investiert ins Frauen-Netzwerk Glam Inc.

und will das Netzwerk-Modell auch hierzulande umsetzen ...

Springer hat ja schon goFeminin, aber kommt dort nicht so recht voran mehr

Ich wundere mich schon lange warum deutsche Verleger dieses Modell nicht aufgeriffen haben ... schliesslich ist das Glam Netzwerk das am schnellsten wachsenden Frauen-Portale und Nr. 1 in USA, Kanada und UK.

Dem Burda sein auFeminin

Jetzt steigt Burda (ein klein wenig) beim Glam Media Network ein, berichtet heute die FAZ und Marcel Reichart kündigt an, dass man das Glam Modell nach Deutschland übertragen wird. Und so sieht das Glam Modell aus ...


vergrößern von Glam Media
Meiner Meinung nach ein Modell nicht nur für Frauen-Zielgruppen, sondern insgesamt und (hoffentlich) trägt Burda auch etwas zum Erfolg in USA bei, denn dies interessiert die Amerikaner und Investoren deutlich mehr, als was sonst 'irgendwo' in der Welt passiert.

Ganz zufällig habe ich vor ein paar Monaten mit jemand von Burda gesprochen ... aus der Vorbereitung dieser Begegnung ist dieses Bild und ein paar Informationen, welche vielleicht interessieren (2 Monate alt)

Glam hat heute ca. 450 Publishing Partnern – und ist die No. 1 in USA, Kanada, UK

Zum Vergleich auFeminin (in Deutschland goFeminin.de)

auFeminin ist da eher konventionell gestrickt. Die auFeminin Group bezeichnet sich selbst als das No. 1 Frauenportal in Europa mit insgesamt 19,9 Millionen Unique Users in Europa (Stand: April 2007) – knapp 55 % oder 10, 9 Mio. davon kommen aus Frankreich.

Da ich damals - für einen Gesamtüberblick nur die PageViews - alle Länder finden konnte, hier die Verteilung nach Ländern. Nach den Statistiken des Adservers gab es 613,3 Mio. PageViews im April 2007

davon
- 351,0 Mio. In Frankreich = 57, 2 %
- 101,7 Mio. in Spanien = 16,6 % enFemenino.com
- 79,1 Mio. in Italien = 12,9 % alFemminile.com
- 59,8 Mio. in Deutschland = 9,8 % goFeminin.de
- 16,5 Mio. in UK = 2,7 % soFeminine.co.uk

Anmerkung:
An goFeminin.de ist Springer mit 63,84 % beteiligt und goFeminin.de hat seither deutlich nur leicht (s.u.) zugelegt - aber das wissen Sie ja eh: goFeminin IVW Jan 08

Visits 6,45 Mio
PageImpressions 63,81 Mio.
davon
Redaktioneller Content: 34,93 Mio. PIs
User-Generierte-Inhalte: 27,86 Mio. PIs
Die führenden Frauen-Portale im WWW


via/mehr auf VentureBeat

Nachtrag - dazu passend - vom WSJ:
Online Ad Networks Raise Big Money In Latest Efforts

"... Glam, a closely held company that has both its own sites and an ad network of partner Web publishers, has raised $65 million from investors and an additional $20 million in debt, on top of $30 million in investments it had received to date. The investments -- by parties including Hubert Burda Media, GLG Partners, Duff Ackerman & Goodrich and Hercules Technology Growth Capital -- value Glam at around $500 million, say people familiar with the matter ..." mehr
Inzwischen ist auch Burda's Pressemitteilung online.

Dazu passend nachgereicht:
Jochen Wegner (CDR Focus Online) im Interview, Journalist (März 2008)

... auf der anderen Seite werden wir immer mehr assoziierte Websites lose an uns binden, um ihren eigenen Charakter bewahren und dennoch Inhalte, Traffic und Vermarktung mit ihnen teilen zu können ...

via Tivoli MMM

Saturday, November 10, 2007

Magazines Must Move On Mobile Initiatives

Erik Sass reports from the the 'American Magazine Conference' (30-Oct-2007, MediaPost):

- Magazines have been slow to launch mobile content initiatives. They must shift into high gear - or risk missing out on a new wave of digital commerce that will rival the emergence of the Internet as an economic engine in the 1990s ...

- Today of the top 50 US magazines, only one-third have introduced mobile initiatives - (over 85% of the U.S. population owns a mobile device, and 35 million of these surf the mobile Web)

- Japan is far ahead of the use of mobile devices to enable direct-response print advertising, could give magazines' print versions a boost

More about the panel and mobile monetizing opportunities

Nachtrag:
WELT KOMPAKT (Springer) führt als erste Tageszeitung in Deutschland den sog. QR-Code (quick response) bzw. 2D Code ein und verbindet so Print und Online (Pressemitteilung Welt, 9. Oktober 07)

Monday, February 12, 2007

Die Überraschung: 'Springer baut Online-Geschäft aus'

Heute die Super-Headline im Handelsblatt und sensationelle Geständnisse von Mathias Döpfner im Interview mit Hans-Peter Siebenhaar.

'Springer baut Online-Geschäft aus' - wow, wer hätte das erwartet? Fünf Prozent seines Umsatzes macht Springer heute online und - der absolute Knaller - hat Lust auf mehr ...

Viel mehr weiß man - nach 8 geschenkten PI's - dann aber auch nicht, die PI's aber werden dringend gebraucht in der Web-Statistik des Handelsbatt.


laut IVW Online 1/2007
Visits: 5.848.314
PageImpressions 27.869.953

Saturday, November 18, 2006

Peter Würtenberger: In Großbritannien hat die Online-Werbung bereits die Print- Werbung

Heise News vom 17-Nov-2006:

Bei "Welt" und "Berliner Morgenpost" kommt nun das Internet zuerst

Gratulation! Fortschritt(chen)! ...
still, heimlich, leise wundere ich mich aber warum nicht zuerst die 'Leser' kommen ...

In diesem Posting geht es um folgendes Zitat - dass auch durch Wiederholungen und Varianten nicht richtiger wird!:

Zitat:
"Peter Würtenberger (Springer), betont:
"In Großbritannien hat die Online-Werbung bereits die Print- Werbung überholt."

(ob er das so auch seinen Bossen sagt, gesagt hat und dies die Basis für den Businessplan ist?)

Das Gerücht begann im Mai 2006 seine Runde zu machen:

GroupM's Futures Director Adam Smith sagte damals, dass in UK 2006 die Onlinewerbung das Werbevolumen in den gedruckten 'National Newspapers' überholen wird (- Nationale Newspaper, wir würden dazu vielleicht Kategorie 'Überregionale Zeitungen' sagen).

Früheres Posting zum Thema: hier

Für meine interessierte Leser (und Herrn Würtenberger) hier die IPA's Zahlen zu den Werbeausgaben UK nach Mediakategorie (für 2005)

Alle Angaben in Mio. UKP

1.919 - National Newspaper
2.994 - Regional Newspaper
827 - Consumer Magazines
1.064 - Business & Professional
1.131 - Directories
653 - (Press Production Cost)

8.589 - Total Press

1.366 - Internet


4.820 - Television

2.371 - Direct Mail

1.043 - Outdoor & Transport

(579) Radio - die Angabe für 2005 fehlt (heute morgen)

188 - Cinema

Die IPA Zahlen und Entwicklung 1991 - 2005 gibt es hier


(die anderen Links zum Thema hier)

Monday, July 03, 2006

Spiegel Online jetzt bei Springer

jedenfalls wenn es nach dem wuv.de Newsletter (30-06-2006) geht ...

"Springer bündelt Digital-Angebot
Unter der Rubrik 'Spiegel Digital' auf Spiegel Online schafft das Nachrichtenmagazin eine einheitliche Plattform für seine digitalen Angebote."

Übrigens, diese 'Spiegel Digital Bündelung' ist wieder eine gutes Beispiel für das marktferne Denken und Konzipieren - interne Klassifikationen werden zu 'Marken' hochstilisiert, die außerhalb des Unternehmens niemanden wirklich interessieren ...

Friday, March 11, 2005

Verlag, Verleger kommt von "Vor-legen" ... - Denkste!

Verleger kommt von "Vor-legen" ... so habe ich jedenfalls meinen jungen Kollegen und Mitarbeiter in Beijing, Hanoi, Istanbul, Jakarta Mumbai, New York, Praha usw. immer auch versucht diese Seite der Rolle und der Aufgabe eines Publishers zu erklären.

Rebeca Cliffe, bei unserem Partner EPS Ltd., London beschreibt jetzt in EPS INSIGHTS vom 11/03/2005 einen anderen Trend: Jetzt wird der Autor (vom Verlag) zur Kasse gebeten! Jetzt wird der Autor zum Selbst-Vor-leger!

Ob dies dem produzierenden und verbreitenden Buchhandel das so gut bekommt?

Rebeca schreibt:

AUTHOR-PAYS: BLACKWELL JOINS THE FOLD

Blackwell Publishing has launched Online Open, a new service giving its contributing authors the chance to pay to see their articles available online for free. Is an industry-wide pattern beginning to emerge?

Blackwell Publishing recently announced it would allow accepted authors to pay a publication fee of USD2,500 (UKP1,250) in order to make their work freely available on its online journals platform, Blackwell Synergy, if they so wish. Articles published under the new Online Open service will also appear in the print edition of journals, where the free online access will be flagged up to readers. Online Open will operate on a trial basis through to the end of 2006, and the initial list of which journals are to participate will be made public within the next two months, with other journals added as they choose to join.

The new Blackwell offering invites comparison with recent rollouts of author-pays options by Springer and the American Institute of Physics (AIP). Springer announced Open Choice in July 2004, giving authors theoption of paying USD 3,000 to have their work available for free online.The American Institute of Physics started offering a similar model, with a USD 2,000 fee, in 1 January 2005.

More at EPS Update Note

Nachtrag 11-Mar-2005:
Es gibt auch die Modelle für Open Access ohne Kosten für den Autor:

Quelle: Börsenblatt 2/2005 auf Buchmesse.de Brancheninformation

Vor allem naturwissenschaftliche Fachverlage reagieren auf die Forderung nach freiem Zugang zu Forschungsergebnissen ... mehr

Beschrieben werden folgende Open Access Publishing Modelle:

- Open Choice bei Springer
- Elsevier Science ermöglicht Open Access unter bestimmten Auflagen
- Die Nature Publishing Group bietet einen Manuscript Tracking Service
- eFirst-Service bei Thieme
- Public Library of Science (PLoS): Konkurrenz zu den Fachverlagen
- Open Access: Förderprojekte in Deutschland
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