The Monetising Media Conference Tweets #MoMe14



Showing posts with label Best Ager. Show all posts
Showing posts with label Best Ager. Show all posts

Saturday, December 15, 2012

Die Mär von der Überforderung von Jung und Alt im Netz


... vielleicht ja auch nur propagiert, um Jung und Alt gängeln zu dürfen (zu müssen) und die selbsterteilte, bezahlte Fürsorgepflicht und das eigene Gatekeeper-Geschäftsmodell nicht zu gefährden?!

Die Stiftung: Internetforschung befragte im Auftrag von ERGO Direkt Versicherungen mehr als 3.000 Internetnutzer ab 18 Jahren, wie sie sich im World Wide Web umgehen, sich zurecht finden und was ihnen dabei Sorgen bereitet.

Aus den Ergebnisse:

Selbsteinschätzung 


Das Internet ist zum alltäglichen Medium geworden. Gerade einmal 3 % der (befragten) Internetnutzer sehen sich als Anfänger im Netz. Selbst in der Altersgruppe 70+ fühlen sich über 93 % im Netz zuhause.

Keine Spur von Überforderung im Netz



Die große Mehrheit der Onliner kommt ohne Probleme alleine im Netz zurecht. Trotz wachsender Datenflut und immer neuer technischer Möglichkeiten wirkt das Internet auf immerhin sechs von zehn Nutzern übersichtlich. Auch die über 60-Jährigen haben keine Probleme, sich online zu orientieren. Bei den über 70-Jährigen benötigt nur etwa jeder Dritte Unterstützung beim Online-Surfen.

Einsam ohne Internet


Vier von zehn Nutzern unter 30 Jahren und ebenso viele Nutzer der Generation 70+ haben Angst vor Vereinsamung. Ohne das Internet fürchten sie den Anschluss an Freunde oder Familie zu verlieren. In der Altersgruppe zwischen 40 und 69 Jahren machen sich darüber nur 20,8 % Sorgen.

Etwa jeder Zweite hat Angst, ohne das Internet etwas zu verpassen. 53 % ist es wichtig zu wissen, was im Netz gerade angesagt ist, um im Freundeskreis mitreden zu können. Bei den Älteren ist dieses Interesse weniger ausgeprägt.

mehr ...
Eine Online-Umfrage der Stiftung:Internetforschung im Auftrag von ERGO Direkt Versicherungen

Tabellenband zur Befragung (59 Seiten, PDF)

Wednesday, December 12, 2012

Publizistikpreis Senioren 2013 ausgeschrieben

Auch die 8. Ausschreibung des Publizistikpreis Senioren 2013- einer Initiative des Meyer-Hentschel Institut 's und der Feierabend.de  - richtet sich wieder an Wort- und Bild-JournalistInnen. Die Auszeichnung ist insgesamt mit 3.000 Euro dotiert.


Die Themen 
Senioren bilden die größte und am stärksten wachsende Bevölkerungsgruppe. Themen der Wettbewerbsbeiträge können die sozialen, politischen oder wirtschaftlichen Folgen dieser Entwicklung sein, können Probleme und Lösungsmöglichkeiten darstellen. Auch Arbeiten, die den Alternsprozess transparenter machen, die Beziehungen zwischen jung und alt thematisieren oder innovative Aspekte des Alterns beleuchten, können angemeldet werden. In diesem Jahr können zum dritten Mal Fotos eingereicht werden, die einen Beitrag zu einem realistischen Altersbild leisten wollen.

Die Bewertungskriterien
Die Arbeiten sollen ein breites Publikum informieren, interessant und unterhaltsam sein. Sie sollen darüber hinaus die Leser, Hörer oder Zuschauer motivieren, sich mit dem Thema Alter auseinanderzusetzen und den Übergang in eine Gesellschaft des langen Lebens fördern.

Weitere Bedingungen
Für den Publizistikpreis 2013 können Arbeiten eingereicht werden, die im Jahr 2012 veröffentlicht wurden. Dabei werden Beiträge bzw. Fotos aus Zeitungen, Zeitschriften, Radio und Fernsehen sowie aus Online-Medien akzeptiert. Jeder Teilnehmer kann bis zu drei Arbeiten einreichen.

Einsendeschluss ist der 8. Februar 2013.

Vorsitzende der Jury
Ursula Lehr, Bundesministerin a.D., Gründungsdirektorin des Deutschen Zentrums für Alternsforschung.

via / mehr

Die Preisträger der 7. Ausschreibung (Jahr 2012)

Cross-Posting: 'Im Besten Alter' Blog

Tuesday, March 08, 2011

Die sog. Werberelevanten sind auf dem Rückzug

Wer diese 'nicht-werberelavante' Zielgruppen, in der Produktentwicklung, im Angebot und im Marketing links liegen lässt, dürfte bald ein Problem (mehr) haben



Thursday, February 17, 2011

Know How, Kapazität für Best Ager Projekte gesucht?

Ich habe Interesse und Kapazität um an interessanten Best Ager Projekte (und Anpassungen) von Online- und Offline-Angeboten, u.a. für

- Konzepterstellung
- Konzeptbewertung
- Marketing und Vermarktung
- operative Begleitung, Unterstützung bei der Umsetzung
- Interims-Management

mitzuarbeiten und zum Erfolg zu verhelfen.

Die sogenannten Best Ager, Silversurfer, Senioren, etc. sind eine auf Einstellung, Interessen, Zielen und Lebensumständen bezogen sehr heterogene Alters"gruppe". Aber

- aus diesem Altersspektrum rekrutieren sich 31,2 % aller Onliner in Deutschland (Quelle: (N)Onliner Studie 2010)

- sie ist die (mit Abstand) am schnellsten wachsende Onliner-Gruppe - 56 % der Nutzungsplaner sind 50 J. und älter

- sie hat bezogen auf das frei verfügbare Haushaltseinkommen pro Person, die meiste "Kohle"

Die Zahlen des (N)Onliner Atlas 2010


Mehr zum Themenkreis auch im 'Im-Besten-Alter' Blog

Friday, November 26, 2010

ITK Produkte und Services: Entscheidungshilfe im Internet

nicht mehr ganz neu, die Bitkom Studie (März 2010), aber mit Hilfe der Pressestelle - für einen Vortrag - heute wiedergefunden: (ab 14 Jahren)

67 % der Internetnutzer ab 65 Jahre, lesen vor einem Kauf die Bewertungen anderer Verbraucher
48 % der Internetnutzer lesen vor einem Kauf die Bewertungen anderer Verbraucher
37 % der Internetnutzer informieren sich ausschließlich im Internet
31 % der Internetnutzer ab 65 J. sagen, sie lassen sich bei Kaufentscheidungen von der Bewertung anderer beeinflussen
31 % der Internetnutzer sagen, sie lassen sich bei Kaufentscheidungen von die Bewertungen anderer beeinflussen

55 % der Bevölkerung suchen Online nach Informationen über Produkte und Preise
33 % auf den Websites der Anbieter
29 % auf Preisvergleichseiten
29 % über Testberichten von Online Medien
12 % auf Verbraucherportalen
  7 % in Foren / Blogs

die Meldung auf Bitkom.org

Sunday, October 24, 2010

Journalisten über das Alter und Älterwerden und unerledigte Hausaufgaben

trifft ...


Die Frage an die Journalisten:
Wer sollte sich Ihrer Meinung nach vor allem für ein neues Altersbild einsetzen, etwas dafür tun?



zeigt auf, dass Defizite auf Seiten der Medien und Journalisten (zumindest) wahrgenommen werden

aus der Studie Altersbilder der Bosch-Stiftung (44 Seiten, PDF)

Tuesday, September 14, 2010

Beratung und Unterstützung von Best Agern und SeniorenInnen am PC und Online (und In-Person)

In eigener Sache: (Entwurf - Ergänzungen willkommen)

Da meine tatsächlichen und präsumtiven Gesprächspartner in Sachen Best Agern und Nutzen und Nutzung des Internets nicht viel am Hut und/oder zu wenig Fantasie haben, werde ich mich mehr direkt um die kümmern, die nach Rat, Entscheidungshilfe, Wissensvermittlung und Unterstützung suchen.

Unter den 55plus | Best Agern | Senioren | Silver Surfern und in deren Umfeld ist sowohl das Interesse, die Bereitschaft und (nicht immer freiwillig) die dafür notwendige Zeit und das Geld vorhanden - aber es besteht oft eine gewisse Unsicherheit, ob der Informationsstand und die eigenen Fähigkeiten ausreichen um ein Projekt auch erfolgreich zu Ende zu bringen.

Egal, ob man z.b.

- das Internet als Recherche-Werkzeug, als News- und Informationsquelle besser nutzen möchte
- für seine Interessen, für ein Hobby PC, Software und das Internet nutzen möchte
- seine Gedanken, Erfahrungen und Sammlungen zu Papier, sorry auf den PC und Online bringen und mit anderen Teilen möchte
- mit den Kindern, Verwandten oder Bekannten die weiter weg wohnen bzw. im Ausland im Kontakt bleiben möchte
- ein Freundes - oder/und Unterstützungs-Netzwerk aufbauen möchte
- etwas eigenes oder fremdes im Internet anbieten, vermarkten, verkaufen will

es ist immer gut zu wissen, dass man (im Bedarfsfall) jemanden fragen kann, dass jemand da ist der etwas erklären und / oder zeigen kann und gegebenenfalls auch vor Ort und der weiterhilft, wenn man sich irgendwie festgefahren hat und selbst nicht weiterkommt.

Diesen Direktservice als BestAger Coach biete ich zunächst schwerpunktmäßig hier in Berlin an. Gerne auch anderswo, in Deutschland, im Ausland - wenn das den Beteiligten sinnvoll und nützlich erscheint.

Wenn Sie sich in dieser Beschreibung wiederfinden und kompetente und auf den Punkt gebrachte Unterstützung schätzen würden, schreiben Sie mir / rufen Sie mich an

Telefon: 030 - 236278 36 | eMail


Beispiel 1:
Ein Musiker hat über 40 Jahre hin Einspielungen gemacht, einige CD's sind erschienen. Nun ist der Musiker pensioniert, möchte aber die neu gewonnene Freiheit nutzen um sein Gesamtwerk Online verfügbar zu machen und zu dokumentieren

Beispiel 2:
Ein Wissenschaftler, später als Unternehmer erfolgreicher, hat zu seinem Thema des Herzens ein Buch geschrieben. Mit viel Mühen hat er nach langer Suche einen Verlag gefunden, der das Werk veröffentlicht (die dem Lektor abgetrotzte Auflage: 3.000 - nach 1,5 Jahren sind gerade einmal 1.200 Bücher verkauft und die Restauflage liegt wie Blei - Backliste und (natürlich) keinerlei Verkaufsaktivitäten des Verlages. Jetzt will der Unternehmer etwas unternehmen, er schätzt dass es rd. 8.000 potentielle Leser gibt und ist wild entschlossen, sein Wissen an die Interessenten weiterzugeben

Beispiel 3:
Eine jetzt pensionierte Mutter von 3 Kindern ist mit 62 Jahren in Rente gegangen (worden). Die Tochter lebt jetzt in Australien, die älteste Sohn in den Staaten und der jüngste Sohn treibt sich immer irgendwo in der Welt herum. Sie fühlt sich fit genug über die neuen Kommunikationsmöglichkeiten über PC und Internet mit ihren Kindern und Enkeln in Verbindung zu bleiben. Sie nimmt nun an einem Volkshochschulkurs teil, doch der Referent versetzt sie in Angst und schrecken, ob sie die „Wissenschaft“ und das Fachchinesisch jemals verstehen wird ..

Beispiel 4.
....

Serviceangebote u.a.
Beratung über den Nutzen und die Nutzung von Werkzeugen für ihre Ziele und Wünsche
Das Einrichten von Profilen und die Nutzen von sog. Sozialen Netzwerken (z.b. Facebook)
Das Einrichten und Betreiben von Blogs, Microblogs (z.b. Twitter)
Die Nutzung von Text, Bild, Grafik, Videosoftware
Das Schreiben und Vermarkten von Büchern, Audio und Video
Beratung welche Einrichtungen, Anwendungssoftware, Serviceprovider man für eine bestimmte Aufgabe braucht und wie man sie optimal einsetzt

P.S.
Natürlich würde ich auch gerne etwas im Zusammenhang Best Ager + Medien auf die Beine stellen und/oder dabei beraten und habe dazu auch eine ganze Menge Ideen. Bei Interesse, bitte melden!

Sunday, August 01, 2010

Neuerscheinung: Jahrbuch Senioren-Marketing 2010/2011

(Cross-posting auf http://Im-Besten-Alter.blogspot.com)

Herausgeber sind (auch im 4. Jahrgang) die Gründer und Inhaber des Meyer-Hentschel Instituts, Saarbrücken, Dr. Hanne Meyer-Hentschel und Dr. Gundolf Meyer-Hentschel. Diese beschäftigen sich schon seit 1985 mit den Bedürfnissen, Wünschen und Verhaltensweisen älterer Kunden und gelten als Mitbegründer des Seniorenmarketings in Europa.

Im Jahrbuch Seniorenmarketing 2010/2011 findet der Leser jede Menge Informationen, Tipps und Beispielen für einen erfolgreichen Weg in ein von den Herausgebern und dem dfv *) ausgerufenen Age of Details. Die Themensammlung des Jahrbuchs reichen von Altersbildern und Marktsegmentierung über die Beispiele erfolgreicher Ansprachen älterer Kunden in der Werbung und auf Messen bis hin zu Strategien für Einzelhandel, Möbelindustrie, Tourismus, Kommunen und die Überlegungen über Zukunft der Altenheime.

*) Der Deutsche Fachverlag bringt das Jahrbuch im Rahmen seiner Reihe EditionHorizont heraus (bietet es aber auf horizont.net selbst nicht an).



342 Seiten, mit zahlreichen Grafiken, Abbildungen und Tabellen
EUR 98,00 / ISBN: 978-3-86641-220-0
EditionHorizont (Shop)
Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag GmbH, Buchverlag, Frankfurt a.M.

Aus dem Inhalt

Die "Ansprache" älterer Verbraucher

Hanne Meyer-Hentschel: Neue Altersbilder braucht das Land (siehe auch "Sechster Altenbericht" der Sachverständigenkommission „Altersbilder in der Gesellschaft“)

Karsten Völker: Über die werbliche Ansprache von Best Agern und der BAUER BEST AGE-Award 2009 (eine Koop mit Feierabend.de) Zum Bauer Best Ager Award 2010 (76 Seiten, PDF) [[Und wer sich traut: Die Best Ager Kombi von Bauer]]

Doris Lulay: Über Live-Kommunikation Events für die Generation 50plus und "Die 66" Messe

Marketingstrategien im Wachstumsmarkt "Alter"

Ulrike Stöcker: EDEKA und die Idee des Supermarkts der Generationen

Guido Laukamp und Katharina Afflerbach: Über Viking Flusskreuzfahrten Marketing für Best Ager

André Petras (TNS Infratest, Semiometrie): Werteorientierte Vermarktungsstrategien und ihre Anwendung für PKW-Modelle

Annette Gross: Über Tischkulturen - Ess- und Trinkgenuss (für ältere und behinderte Menschen in Pflegeinrichtungen) ohne Hindernisse

Der ältere Menschen als Konsumenten, Arbeitnehmer und Bürger

Carolin Eitner: Über die Initiative "Wirtschaftsfaktor Alter" des BM für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und BM für Wirtschaft und Technologie

Walter Döring: Die Chancen und Herausforderungen der älter werdenden Gesellschaft für das eigene Unternehmen nutzen und dadurch zukunftssicher machen

Hans Jörg Rothen (Bertelsmann Stiftung): Über die Notwendigkeit eine Neuorientierung und Neuausrichtung der kommunalen Seniorenpolitik und das Projekt "Neues Altern in der Stadt"

Wachstumsmarkt "Alter" als Treiber für Innovationen

Siegfried Röck: Beim Küchenkauf auch an später denken … (unter Einsatz des mhmc Age Explorer)

Hartmut Strese und Christine Weiß: Über den Zukunftsmarkt AAL - Assistenzsysteme im Dienste des älteren Menschen

Markus Leser (Curavica): Zu Trends (oder antizipierten Trends in Trends im Heimbereich


Summary:
Und nach 342 Seiten, am Ende des Buches kommen wir zum Ausgang des Postings zurück. Ein 'Age of Details', ein Buch of Details und aneinandergereihter Beiträge und (man verzeihe mir) ohne das Versprechen "Jahrbuch Seniorenmarketing 2010 / 2011" einzulösen. Wenn Marketing bedeutet vom Kunden herzudenken, dann fehlt mir hier doch allzuoft der "Kunde" als Ausgang des Marketing (sie erinnern sich an die 5 P's: People, Product, Price, Place und Promotion) und schon gar nicht die neue Marketing Formel DI + SPS = C [where D=Data on I=Interaction and S=Stories on P/S=Products/Services brings in the C=Connection your can build on]. Wenn ich mich zwischen der Ausgabe 2010 / 2011 und der ersten Auflage 2006 / 2007 entscheiden müsste, würde ich zur ersten Ausgabe der Edition Horizont greifen.

Aus meinem Blickwinkel wurden in Jahrbuch Senioren-Marketing 2010/2011 u.a. sträflich vernachlässigt:

Dass sich Best Ager (wie alle anderen auch) nicht über ihr Alter sondern über ihre Interessen, Themen und/oder Lebensumstände (teilweise behandelt)

• Die Bedeutung von Best Agern für Gesellschaft, Bildung, Kultur, Wirtschaft, usw.
• Themeninteresse und Nachfrage z.B.
- Ernährung, Fitness & Sport
- Gesundheit, Assistenz und Fürsorge (teilweise behandelt)
- Finanzen, Vorsorge
- Kultur & Entertainment [z.B. Literatur, Musik, Konzerte, Museen]
- Mode, Kosmetik
- Reise & Touristik (ist mehr als Kreuzfahrten)
- Unterhaltungselektronik,
- Computer, Mobil und Internet
• Informations- und Kommunikationsverhalten, Mediennutzung
• Social Media und Social Netzwerke

Und wie schön wäre es doch, wenn dieses Jahrbuch eine (mehrere) Online Repräsentanz(en) hätte und Themen, Player und Interessenten vernetzen würde ... ?!

Saturday, July 31, 2010

Expertenforum: Best Ager & Silver Surfer - Demographiefeste Strategien für Print & Online

Veranstaltungsort: Hamburg, 26. Oktober 2010

Aus dem Newsletter der VDZ Akademie ...
Sehr geehrter Herr Martin,

heute möchten wir Sie gerne auf das neue Expertenforum:

"Best Ager & Silver Surfer - Demographiefeste Strategien für Print & Online" hinweisen.

Mehr als 30 Millionen Deutsche sind heute über 50 Jahre alt. Laut aktuellen Schätzungen wird die Bevölkerungszahl von derzeit 81,8 Mio. Menschen im Jahr 2010 bis 2060 auf 65 Mio. Menschen drastisch weiter schrumpfen. Damit wird jeder zweite Deutsche 50 Jahre und älter sein.

Mit dieser Entwicklung einher geht eine Verlagerung potenzieller Kunden in höhere Altersgruppen. Best Ager sind längst quer durch alle Branchen die wahren Könige unter den Kunden und deren Bedürfnisse und Wünsche rücken verstärkt in den unternehmerischen Fokus. Damit löst die Generation 50plus die bisher stark umworbene Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen langsam, aber sicher ab. Es wird prognostiziert, dass die Best Ager in den nächsten Jahren zur wichtigsten Käufergruppe in Deutschland werden ..., usw.

Sven König und Kai H. Helfritz, MBA

Unter den Experten die hier / mir schon aufgefallen sind u.a.

Mathias Knigge, Gesellschafter und Geschäftsführer, grauwert Büro für demografiefeste Produkte und Dienstleistungen

Hanne Meyer-Hentschel, Mitbegründerin und Mitinhaber, Meyer-Hentschel Institut; Herausgeber Jahrbuch Senioren-Marketing (dfv)

Hiroyuki Murata, President, Murata Associates und im Advisors Board des immn (international mature marketing network)

Stephanie Rumpff, Business Development Senior Managerin, PricewaterhouseCoopers (Chancen durch die "Generation 55+" )

Dazu kommen Experten aus verschiedenen Disziplinen

Susanne Fittkau, Geschäftsführerin, Fittkau & Maaß Consulting

Lars Harden, Geschäftsführer, aserto Kommunikationsanalysen und Beratung

André Petras, Head of Semiometrie Centre Germany, TNS Infratest

Michael Schießl, Geschäftsführer, eye square

Besonders überrascht hat mich, wie viel Expertentum zum Thema Silversurfer bereits in den Verlagshäusern vorhanden zu sein scheint:

Jochen Beckmann, Verlagsgeschäftsführer Frauen- und Programmzeitschriften, Axel Springer Verlag

Rüdiger Dienst, Geschäftsführer, Mediengruppe Klambt Zeitschriften & Magazine

Andreas Lebert, Chefredakteur Brigitte/Brigitte Woman/Brigitte Balance/BYM, Gruner + Jahr

Horst Ohligschläger, Geschäftsführer, Bayard Mediengruppe Deutschland

Alexander Wilde, Gründer und Vorstand, Feierabend.de

Adrian Weser, Head of Marketing Research & Services, Bauer Media Group


Weitere Infos zum Expertenforum, Anmeldung auf VDZ Akademie

Friday, March 12, 2010

Studie: Internet Nutzung im Alter - iExclude?



via / mehr FHS eSociety Blog 'eInclusion: Warum ältere Menschen häufig noch Offliner sind'

Eine neue Studie hat den “digitalen Generationengraben” in der Schweiz analysiert. Die Studie wurde durchgeführt von der Universität Zürich im Auftrag von Pro Senectute Schweiz und mit Unterstützung des BAKOM. Im Mittelpunkt stehen die Hindernisse der IKT-Nutzung älterer Menschen. Und da gibt es auch jede Menge Erkenntnisse die dem Rest von Europa helfen könnten die Problemzonen abzuschmelzen ....

Hier zwei Charts aus der Präsentation als Appetizer




Die Ergebnisse der Studie sind auf der Website des Zentrums für Gerontologie der Universität Zürich abrufbar: (Gesamtbericht (PDF, 6 MB), Pressemitteilung, Präsentation, Kurzversion und eine barrierefreie Versionen für Sehbehinderte ...

Monday, December 07, 2009

Motorola's Media Study Reveals Disappearing Generation Gap

2009 Media Engagement Barometer
commissioned by Motorola’s Home & Networks Mobility business



Consumers are interviewed in relation to a new study that reveals a disappearing generational gap in media consumption habits.

From the results

- Connectivity is more of a lifestyle issue. Being accessible at all times is seen as a necessity across generations (Millennials, 79 percent; Gen Xers, 64 percent; Boomers, 65 percent).

- There is a two-way dialogue between consumers of all ages as they engage with technology products and share their experiences. The majority of Americans report influencing the decisions of their children (75 percent), friends (74 percent), colleagues (67 percent) and parents (58 percent).

- Parents, grandparents and children alike are actively engaged in the tech sphere of influence. Gen X and Boomer parents reveal that they are influencing their children’s tech habits (Gen Xers, 87 percent and Boomers, 79 percent) even more than their Gen X (62 percent) and Millennial (76 percent) children influence their habits.

More
Motorola Survey Reveals Shift in Media Consumption Habits Across Generations

Motorola’s Media Engagement Barometer: The Fast Facts (PDF)

via @mtext

Saturday, July 11, 2009

Neues pMagazin: Seniorenwirtschaft

Seit Juni gibt es jetzt eine Fachzeitschrift für die Fach- und Führungskräfte in der 'Seniorenwirtschaft'. Als Herausgeber zeichnen das Deutsche Institut für Sozialwirtschaft, Lüneburg und das Institut Arbeit und Technik, Gelsenkirchen (bei Nomos, C.H.Beck Gruppe).



Chefredakteur ist Prof Dr. Bernd Maelicke. Geplant sind 6 Ausgaben pro Jahr.

Erfreulich, dass die Seniorenwirtschaft in Deutschland jetzt ihr eigenes Fachmedium bekommt. Ob sich damit auch schnell etwas im Ranking der in Gerentologieforschung führenden Länder ändern wird?
(Die nachstehenden Zahlen sind schon etwas älter, falls es neuere Auswertungen gibt, bitte ich um einen Hinweis!)



Ein Blick ins ersten Heft verspricht schon einmal interessante Beiträge, Allerdings habe ich so meine Zweifel, ob das Drucken von Aufsätzen auf Papier, ergänzt mit einigen Service-Notizen noch zeitgemäß und ausreichend für ein Fachmedium ist und sich an die potentiellen Nutzer und der Nutzungsgewohnheiten anschmiegt.

Informationen zum Abonnement

Cross-posting auf Im-Besten-Alter

Monday, May 11, 2009

Gehirn-Jogging bringts nicht, ist nutzlos

die meisten der angebotenen Produkte gegen altersbedingte Minderleistung des Gehirns und Krankheiten wie Alzheimer sind nutzlos, schreiben Forscher in einer gemeinsamen Erklärung, so berichtet der Spiegel und meint damit Pillen, Nahrungsergänzungsmittel und Hirnjogging-8Software-)Programme ...

Geht es ein bisserl differenzierter Herr Lubbadeh? Wer formuliert denn 'Jogging ist gesund' wenn er Pillen, Nahrungsergänzungsmittel und was Joggern von der Ausrüstungs-, Gesundheits- und Pharmaindustrie angeboten wird, meint?


Quelle: Stanford Center on Longevity - MPIB

In der Erklärung, der PM des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung heißt es dann auch:
„Die Erklärung bezieht sich vor allem auf kommerzielle Anbieter, die das Blaue vom Himmel versprechen“ und "„Das Zaubermittel, das die alterungsbedingte Minderung der Hirnleistung oder gar Alzheimer aufhält, gibt es bislang nicht“ und "Die Unterzeichner unterstützen ausdrücklich die weitere Forschung zu softwarebasierten kognitiven Trainingsprogrammen."

Das Memorandum (Englisch, PDF)

Ich muss das einfach aufgreifen, weil ich 'Betroffener / Praktizierender' bin und schon in 1972 mal einen Job nicht bekommen haben, weil der Vorstand einer blau-weisen Marke meinte, jemand der Brain-Jogging und intelektuelles Blödeln in seinem CV stehen hat, seinen Mitarbeitern im Bereich Personalentwicklung nicht zumuten könne ... [ich habe es übrigens nicht bereut].

Ich, als bekennender Jogging-Abstinenzler, dachte bisher immer, dass der Nutzen des Joggings im Jogging und nicht im Kaufen von Schuhen, Bekleidung, Pillen und Nahrungsergänzungsmittel oder im darüber lesen und/oder zuschauen liegt ...

Dass die Einnahme von Pillen und Nahrungsergänzungsmittel nicht gleichzusetzen sind mit aktiven Gehirn-Jogging ist allzu offensichtlich. Ob aber tatsächlich mentale und intellektuelle Programme, unterstützt durch Software-Programme nur fauler Zauber sind, ist, so lese ich das auch in den Verlautbarungen, ist noch nicht raus bzw. noch nicht ausreichend erforscht.

Den Optimismus der beteiligten Wissenschaftler, dass da wohl was geht hat Jens Lubbadeh vom Spiegel wohl verschluckt!? und empfiehlt dafür Jogging 'Gesunder Körper = gesunder Geist".

Zitat:
Die Ergebnisse einiger neuerer Untersuchungen geben Anlass zu Optimismus. „Moderne Technik bietet ein großes Potential für die soziale und geistige Anregung im Alter“, ergänzt Ulman Lindenberger. „Technik, soziale Teilhabe und Altern bilden keine Gegensätze.

Die moderne Informationstechnologie kann auch älteren Erwachsenen, die beispielsweise in ihrer körperlichen Mobilität eingeschränkt sind, sinnvolle Möglichkeiten bieten. Soziale Kontakte könnten mit ihrer Hilfe aufrecht erhalten oder sogar neu geknüpft werden. Zukünftige software-basierte kognitive Trainingsprogramme sollten diese soziale Dimension von vornherein berücksichtigen. Ihre langfristige Wirksamkeit sollte in Verlaufsstudien überprüft werden.“

Ich habe Mitte der 70er Jahre in London mit Maxwell Cade und Goeffrey Blundell an zahleichen Biofeedback Tests und Training mitgearbeitet und was wir dort u.a. mit den ersten Mind Mirror nachgewiesen haben und aufgezeichnen könnten, macht mich zuversichtlich, dass mehr Forschung in diese Richtung tatsächlich etwas bringen könnte, bringen wird.

Ob Spiegel lesen auch zukünfzig zu den erwartungsvollen Ansätzen für Gehirn-Jogging zählt? Forscher sehen da eher Internet-Aktivitäten im Vorteil! Siehe den Beitrag: Gehirn Jogging: Buch gegen Internet

Früherer Beitrag (Mind Mirror)
Die Los Angeles Times & Social Media Lernen

[Cross-Posting auf Hugo E. Martin on Media + Marketing]

Monday, January 26, 2009

Holtzbrinck übernimmt Konrolle bei Platinnetz.de

Über seine Beteiligung Holtzbrinck Venture übernimmt die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck die Mehrheit bei Platinnetz.de (vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbehörden). Die Gründer Heike and Markus Helfenstein steigen aus (Jan Bromberger steht weiter im Impressum, als verantwortlich für Entwicklung - und da (u.a.) gibt es ja auch bei Platinnetz noch eine ganze Menge zu tun), die Geschäftsführung liegt bei Stefan Vosskoetter.



Platinnetz.de bedient "ältere Onliner" ab 40+ oder ab 50+, da legt man sich nicht so genau fest. In der IVW Auswertung für Dezember 2008 wird die 40plus Community mit 802.195 Besuchen und 26.093.770 PIs ausgewiesen,davon rd. 17,5 Mio unter User-generated content, 7,4 Mio.Kommunikation und 1,1 Mio. Redaktionelle Inhalte

mehr bei deutsche-startup.de und wuv.de

P.S.
Eine Übersicht von Best Ager Netzwerken (Magazinen und mehr) gibt es auf dem Projektblog 'Im-Besten-Alter'

Wednesday, August 13, 2008

Horizont: Best Ager Report

in der Printausgabe von Horizont 33/2008 Online-Beitrag

Unter anderem mit Ergebnissen einer Studie vom Link Institut im Juli '08 für Horizont / dfv durchgeführt hat.

Soweit die Aussagen (schon) Online sind, bestätigt die Telefonumfrage bei 1000 Personen ab 14 Jahren (?), dass die 50plus die Werbung als "nicht für sich gemacht" ansieht, dass die Werbung nicht so recht ankommt und auch nicht fürchterlich zum haben wollen, haben müssen reizt. Hier, hier.

Für alle die ihre Fachinformationen vorwiegend oder ausschließlich Online 'konsumieren' noch der Hinweis, dass Nicole Pakalski / Jochen Zimmer ankündigt, dass die 'Print-First-Inhalte', 'Online-Later' auch Online gehen (im Print-Archiv).

Und das steht schon Online:

Wie die Werbung die Zielgruppe 50plus wahrnimmt bzw. bedient
Wie Best Ager die Werbung wahrnehmen
Top 5 Radioprogramme mit dem höchsten 50plus-Anteil

Und falls Sie die Frage interessiert, auf welchem AGOF Angebot proportional die meisten 'Alten' zu finden sind, diese Tabelle (aus Horizont) sagt es ihnen.

Wo ab 50-Jährige im Internet proportional am stärksten vertreten sind



Das Problem dabei, es sind in der AGOF nicht besonders viele Spezialangebote für 50plus / oder 50plus Communities vertreten, sodass die Aussage für Werbe- und Marketing eher einen geringen hat (und andere AGOF-Angebote bieten in absoluten Zahlen auch deutlich höhere Reichweiten in der 50plus Zielgruppe).

P.S.
Und wer da meint Leute ab 50plus definieren sich wesentlich durch ihr Alter, der liegt eh schon daneben. Als Verlag und als Werbetreibender.

Frühere Einträge:
Werbung die nicht ankommt - nicht ankommen soll?

Content & Advertising are not made for me

Tuesday, July 22, 2008

Burda's Community: Freizeitfreunde.de

Was kommt wohl dabei heraus, wenn die Redaktionen der Burda Medien Park Verlage / Burda Senator Verlag – verantwortlich für Freizeit Revue, Freizeit Spaß, Freizeit Aktuell, Viel Spaß, neue woche, Glücks-Revue und (?) Lisa, Young, Burda Modemagazin, Mein schöner Garten - und der Freizeit Revue Chefredakteur Robert Pölzer (Medien Innovation GmbH) die redaktionelle und inhaltliche Verantwortung für ein (neue) Burda Best-Ager-Portal trägt?



So erklärt Hubert Burda Media die neue Plattform:
"Freizeitfreunde.de ist das neue Freizeitnetz für Menschen im besten Alter und die neue Online-Community der Entertainment-Weeklies-Gruppe aus den Burda Medien Park Verlagen mit den Titeln FREIZEIT REVUE, FREIZEIT SPASS, Viel Spaß, neue woche, Glücks-Revue und Freizeit AKTUELL. Redaktioneller Content rund um die Themen Aktuelles, Reise, Gesundheit, Ratgeber, Unterhaltung, Liebe & Partnerschaft und user-generated Content werden auf dem Best-Ager-Portal eng verwoben und mit den Funktionalitäten eines Social Network verknüpft ..."

Die Community soll für alle geneigten Nutzer unter Freizeitfreunde.de stattfinden und den verschiedenen Marken hat man 'Landing-Pages' eingerichtet ... siehe auch die Burda Pressemitteilung

Die Social Community läuft unter "Burda Social Brands" was darauf hinweist, dass man bei Hubert Burda noch nicht verstanden hat, dass die Social Brands den Communities selbst gehören, höchstens 'zu treuen Händen geliehen' sind und jederzeit auch wieder entzogen werden können. Freizeitfreunde.de es ist eine (geschützte) Burda Marke.

Mein erste Eindruck: Irgendwie, noch eine Site. Warum auch nicht, das braucht man doch heute für seine "Magazin" Leser!? Nirgendwo habe ich (bisher) Burda's erotisierenden Verführungskünste verspürt, warum ich mich gerade hier anmelden soll. Die Site ist ziemlich inhaltsüberladen und mixt (bis auf die konventionelle Titelzeile)



Inhalte (redaktionelle & solche aus der Community), ein paar Social Media Features gnadenlos mit Community Features. Doch, wo versteckt eigentliche sich der 'Markenkern' des neuen Plattformangebots?

Ein Übersicht über andere 'Im-besten-Alter' / 'Silversurfer', etc. -Angebote gibt es auf unserem Projektblog 'Im-besten-Alter'

P.S.
Für Online & Community Management zeichnet Daniela von Heyl, für's Projektmanagement Achara Rossow und die Redaktion Andreas Binder und Steffi Weickert verantwortlich. Die Onlinevermarktung sind die Kollegen von Tomorrow Focus AG in München verantwortlich.

Tuesday, June 03, 2008

Stiefkind: Social Networks in Deutschland

Erst vorgestern hatte uns Forrester Research geschockt mit der Aussage, dass in Deutschland überhaupt nur 10 % der Online-Nutzer Social Networks besuchen (Monat). Fast hätten wir es geglaubt und daraus einen Bericht gemacht. Da aber gleichzeitig die Besucherzahl auf SN für Frankreich in Höhe von 3 % berichtet wird, können wir die Forrester Zahlen ganz 'easy' als Märchen abtun.

Endlich mal nicht auf dem letzten Platz (sondern nur dem vorletzten ...)



Setzen wir dem doch einfach (für Deutschland) die Reichweiten von FAZ / Nielsen Media für April '08 und die jeweils letzten Unternehmensangaben zu den Mitgliedern entgegen

1. StudiVZ: 3,68 Mio. (nach Unternehmensangaben 5,6 Mio Mitglieder 5/08)
2. SchülerVZ: 2,65 Mio. (nach Unternehmensangaben 3,4 Mio. Mitglieder 5/08)
3. MySpace: 2,24 Mio. (??)
4. Wer Kennt Wen: 2,13 Mio. (nach Unternehmensangaben 2,5 Mio. Mitglieder 5/08)
5. Lokalisten: 1,20 Mio. (nach Unternehmensangaben 1,5 plus Mitglieder (04/08)
6. Xing: 0,99 Mio. (nach Unternehmensangaben 1,8 Mio. Mitglieder 5/08)
außer Konkurrenz (siehe unten)
- Facebook 1,2 Mio. (Jan-Mar 08) (Facebook Stats 0,55 Mio. Mitglieder 6/08)

das wären für die führenden sieben Netzwerke 14 Mio. Social Network Besucher (von rd. 40 Mio. Online Nutzern insg. laut (N)onliner 2007). Und dazu kommen noch ein paar Milliönchen für die anderen 100plus Social Networks (Martin Weigert) in Deutschland.

Und wenn Ihnen das noch ein wenig unsicher erscheint, da gibt es ja noch die AGOF Internetfacts (IV/2007) und die ComScore Daten (allerdings schon vom Juli 2007), die 14,8 Mio Unique Visitors auf Social Network Sites für Germany ausgewiesen hatten.

Da bleibt doch nur eine Frage offen, wo ist eigentlich Facebook? Nielsen hatte Facebook nicht ausgewiesen, weil die verfügbare Datenbasis 'zu gering' war um eine Monatsauswertungen vorzunehmen).

Hier also die 'bescheidene' Mitgliederentwicklung für Facebook per 3-Juni-2008

Monday, May 26, 2008

Weltbild Verlag zukünftig ohne Zeitschriften

Als wir vor ein paar Wochen im Zusammenhang mit einem 'Im-Besten-Alter'-Projekt die Zeitschriftensparte der Verlagsgruppe Weltbild angeschaut haben, waren wir heftig geschockt von dem was da (nicht) passiert.

Dort heißt es u.a.:

"Das Verlegen von Zeitschriften ist von unverändert hoher Bedeutung für das Medienhaus Weltbild. Rund 20 Titel erreichen Monat für Monat eine verkaufte Auflage von über 1,5 Millionen Exemplaren. Die Zeitschriften der Verlagsgruppe setzen auf qualitativ hochwertige, gut gemachte Unterhaltung und Information.

Thematisch decken sie die Segmente Frau und Familie, Kinder und Jugend, Best Ager, Haus und Garten sowie den Special Interest-Bereich ab. Verlagsorte sind Augsburg (Verlagsgruppe Weltbild GmbH; Bayard Media GmbH & Co. KG, 50-Prozent-Beteiligung), Nürnberg (Johann Michael Sailer Verlag) und Offenburg (Living & More Verlag GmbH, Joint Venture mit dem OZ-Verlag, Rheinfelden)."


und so sieht es dann dort (auf der Website) von Weltbild aus:



Auch die Best-Ager-Zeitschrift 'Lenz', ein JV mit Bayard, war da irgendwie vertreten ...


(aber auch nicht viel mehr).

Jetzt hat sich Carel Halff (der König des deutschen Buchhandels) und die Verlagsgruppe Weltbild seinen Zeitschriftenbereich mit mehr als 20 Titeln an das Verlagshaus Bayard abgegeben, ob (und wenn ja) was die Franzosen hier bauen ist noch nicht bekannt. (via Kress.de)

Viel besser sieht es (jedenfalls im Internet) bei Bayard selbst auch nicht aus (Profil Group Bayard)



man scheint auch hier in der neuen Medienwelt noch nicht angekommen zus sein. Eine englischsprachige Version der Website ist jedenfalls schon einmal angekündigt.

Für die Zeitschrift Lenz (zusammen mit 'Frau im Leben'kommt man auf ca. 300.000 Auflage) ist in Deutschland (noch) der Chefredakteur Jürgen Sinn der Dreh- und Angelpunkt, doch ob das für zukünftige Vertriebs-, Anzeigen und Online-Erfolge ausreicht? An der Website-Visitenkarte wird zur Zeit gebastelt, mit der strengen Maßgabe die Druckauflage auf keinen Fall zu gefährten. Doch ob das reicht um in diesem Marktfeld zu einem führenden Anbieter, cross.medialem Angebot, Aggergator und Netzwerk zu werden?

Mal sehen wer der neue starke Mann, die starke Frau wird ...

Saturday, April 19, 2008

Aus für Men's: BestLife in Deutschland

Der Verlag Rodale-Motor-Presse stellt Best Life, das Magazin für Männer, die ihren Erfolg leben ein. Die am Montag erscheinende Ausgabe Mai / Juni 2008,



wird die (vorläufig) letzte Printausgabe für 'reifere' Männer aus Hamburg sein. Nach der IVW für's IV. Quartal 2007 hat Best Life zuletzt eine verkaufte Auflage von 64.534 - dies bedeutete einen Rückgang gegenüber dem IV. Quartal 2006 um 14, 03 % (75.067 Exemplare).

Warum man in Deutschland die "die international Erfolgsgeschichte" nicht "mitmachen" konnte oder wollte, davon schreibt Stefan Braunschweig in seiner Pressemitteilung vom 18-April-2008 nichts.

Auf der BestLife Website heißt es zu dem (2003/2005 ??) in Deutschland entwickeltem Titel (noch):
"BEST LIFE ist ein deutscher Exportschlager. In Hamburg von Rodale-Motor-Presse entwickelt, sorgt der Titel bereits in den USA für Furore. Als nächste Länderausgaben folgen die Niederlande, Spanien und Italien ..." (Stand 19-April-2008)

Der Erfolg in USA lässt sich sehen ...



BestLife (US) schaffte es auf Platz 7 der 2007 HotList unter 50 (Magazinen) bei adweek


(Ausschnitt aus der adweek Liste)

Nun, vielleicht wird man es ja irgendwann mit einem Re-import versuchen, mit allem was Männern wichtig ist?! (Claim der US Ausgabe: For men who recognize that life is better because you know more, not just because you have more) und ganz ohne vorausnehmende Vorsicht den Erfolg von Men's Health zu beschädigen.

Wednesday, April 02, 2008

Web-Fitness: Ab 25 Jahren geht's bergab

Der Usability-Guru Jakob Nielsen hat am 31. März mal wieder zugeschlagen. Doch diesmal sind nicht die ungelehrigen Website Designer und Einwickler schuld, sondern die biologischen Zerfallserscheinungen, bei Leuten ab 25 Jahren. Ab diesem Zeitpunkt verliert (so Jakob Nielsen) der Nutzer pro Jahr 0,8 % seiner Fähigkeit die Inhalte und Funktionen zu erfassen und durchs Netz zu navigieren.

Erst dachte ich, nun ja 28 % das geht ja noch - und bisher noch gar nicht bemerkt - doch zu früh gefreut. Senior Citizen (ab 65 Jahren), so das Verdikt von Jakob, sind dann bereits jenseits von Gut und Böse, sie hätten dann so dramatisch abgebaut und seien gar um 74 % langsamer als User bis 25 Jahre.

Aber für uns, die 'Hoffnungslosen im Geiste' hat er nun spezielle Web Usability Guidelines für Senior Citizen entwickelt und so kommt ja hoffentlich etwas Geld in (seine) Kasse. [Nielsen Norman Group]

Den Eintrag Middle-Aged Users' Declining Web Performance auf useit.com (in Englisch) gibt es hier

Die Futurezone.ORF.at hat einen Bericht in Deutsch

Und die Web Usability Guidelines für Senior Citizen gibt es hier für schlaffe 125 USD als PDF.
http://www.nngroup.com/reports/seniors/

via Jörg Kantel auf Der schockwellenreiter
Related Posts with Thumbnails