The Monetising Media Conference Tweets #MoMe14



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Tuesday, November 13, 2012

David Carr: Brand building in a digital world (Slidedeck)


Great presentation - not only for Grads - by David Carr, Planning Director, Digital Strategy Director, Head of UX at JWT [ on Twitter @djc1805 , his Blog ]

"A quick (and at times tongue in cheek) introduction to some digital planning, strategy and UX ideas for the 2012 Grad programme" ...




Monday, December 06, 2010

Top 100 Marken: 60 % nutzen Social Media Dienste aktiv

Hinweis/Korrektur:
Dies ist eine unfreiwillige, nachlässige Wiederholung eines Blogposts aus dem Dezember 2009

umfassende Strategien und Konzepte sind Mangelware. Eine neue alte Studie aus 2009 der Uni Oldenburg und construktiv untersucht die größten (?) Marken in Deutschland und zeigt u.a.

Social Media Nutzung nach Plattformen


Twitter ist der beliebteste Social Media-Dienst. 39% der Marken nutzen ihn, gefolgt von YouTube (37%), Facebook (28%) und Corporate Blogs (12%).

Nutzung von Social Media Diensten innerhalb bestimmter Branchen



92 % der Unternehmen aus der Telekommunikationsbranche nutzen Social Media. Gefolgt von der Elektro-/Unterhaltungselektronik (80%) und erst an 3. Stelle kommt die Print-, Medien-, Film und Musikindustrie. Schlusslichter sind die Kreditindustrie (40 %) und die Hersteller von chemischen Erzeugnissen (18%).

Der Wermutstropfen. 5 % der aktivsten Marken, stehen für 54 % der Social Media Aktivitäten ... aber verlleicht ändert sich das ja jetzt, wo doch Billboard sich gerade entschieden hat, jetzt auch den "Social Buzz" zu charten [Motto: "You know a new medium has arrived, when Billboard decides to chart it"]

Alle Studienergebnisse als PDF gibt es hier

via / more im construktiv Social Newsroom

Friday, September 17, 2010

Best Global Brands 2010 - by Brand Value (der "alten" Welt)

Die Top 5 Global Brands und die Brands mit "Deutsche(m)" Migrationshintergrund


alle 100 Best Global Brands 2010 auf interbrand.com | Full Report (64 pg., PDF)

Friday, September 03, 2010

Monday, December 07, 2009

Studie: Wie nutzen Deutschlands größte Marken Social Media?

Eine Studie der Universität Oldenburg in Zusammenarbeit mit der Agentur construktiv.

Aus den Ergebnisse der Studie (Executive Summary):

- 60% der 100 größten Marken nutzen in Deutschland bereits aktiv Social Media.

- Eine umfassende Social Media-Strategie ist die Ausnahme: Nur 5% bedienen zugleich Facebook, Twitter, YouTube und Corporate Blogs.

- Generell gilt: Je aktiver Social Media betrieben wird, desto stärker ist die Resonanz der Internetnutzer.





Quelle: Universität Oldenburg | construktiv

Die Studie als Download (27 Seiten, PDF)

Saturday, November 14, 2009

iab: Building Brands Online Study and Action Plan

Based on a survey of over 700 leading marketer decision makers or influencers and with in-depth interviews with senior executives from leading companies throughout the interactive advertising ecosystem iab und Bain & Company released Building Brands Online, a ground-breaking study and action plan on brand advertising online

From the results:
Value of Advertising Media



Media Quality: Reach vs. Call to Action



Expected Growth 2008 - 2011



Best Media for which Brand Objectives


enlarge

More / a summary of this study on iab.net (31 pg., PDF)

Friday, July 10, 2009

JWT AnxietyIndex Shows Big Differences February - May 2009

JWT’s AnxietyIndex (launched in February 2003) tracks the levels and intensity of consumer anxiety as well as the drivers of anxiety to help brand management and marketing strategies.

The Matrix JWT is Using



This snapshot for the last period shows the Level of Anxiety during Spring 2009.



If you sort the countries analyzed by Intensity of Anxiety "Very Nervous / Anxious" the differences are even more prominent and meaningful



Source: JWT AnxietyIndex

If you want to work with this index, you have to study the development over a certain period to get a glimpse of what is actually going on here on JWT Anxietyindex.com

@AnxietyIndex on twitter

Previous posts
Internationalisierung: Modelle für Kultur- und Verhaltensdifferenzierung

National-Kultur-Dimensionen: Asien / Asia

Tuesday, December 02, 2008

Brand Value equals The Gap Between Fiction and Reality

when b2c meets the b2b value preposition - there must be a crisis going on (or around the corner)

From Jonathan Salem Baskin on btobonline.com via / more

With consumers feeling economically pinched, ... strong brands suffer just like weak ones, whether measured by top-line sales or stock valuation. Branding doesn't make bank borrowing easier, supply contracts more inviolate or employees less likely to worry about their job security. The vast sums of money invested in brand equity turn out to have been spent on transitory feel-good images and aspirations.

B-to-B marketers, didn't call it “branding,” but labeled it “sales support,” “customer service,” “supply chain compliance,” “distribution” or something else.
Any marketing activity has to deliver relevance to motivating sales, ...

P.S.
Jonathan Salem Baskin is author of “Branding Only Works on Cattle: The New Way to Get Known (And Drive Your Competitors Crazy)”

Wednesday, November 26, 2008

Nick Brien: Time to start selling



Nick Brien (CEO Interpublic Mediabrands) says, the best strategy for ad agencies in the recession is to anticipate and support their client's likely desire to shift from brand building to hard-sell advertising ... more adage.com

via werbeblogger.de

Thursday, November 06, 2008

Internationalisierung: Modelle für Kultur- und Verhaltensdifferenzierung

In der letzte Woche hatte ich, für eine Veranstaltung des Carl Hanser Verlags und dem Club Stuttgart (Kommunikationsverband.de), erstmals eine deutsche Übersetzung der Geert Hofstede‘s 5 und Fons Trompenaar‘s 7 Kulturdimensionen gebraucht. Solche Modell waren und sind e i n Ansatz um Anregungen zu finden, was man bei der Glokalisierung von Produkten & Service angeboten, Kommunikationskonzepten und Brandmanagement so alles falsch machen kann (und dann besser etwas anderes, etwas neues ausprobiert) und sind kein Ersatz für eine gewisse Emotionale Intelligenz und Interkulturelle Kompetenz.

Vielleicht können sie solche Ansätze für ihre Arbeit auch gebrauchen (solche Dimensionen sind übrigens auch im eigenen Unternehmen und Umfeld zu beobachten und zu beachten) und/oder haben damit bereits Erfahrungen, die sie mit anderen teilen und sich darüber austauschen wollen.

5 bestimmende Dimensionen in Nationalkulturen nach Geert Hofstede

(die Beispiele beziehen sich auf die Länder Mittel- u. Osteuropas, dem Thema des Vortrags)
Geert Hofstede untersuchte Einstellungen und Verhalten von Menschen aus 74 Nationen & Regionen (ursprünglich um herauszufinden welchen Einfluss diese auf das Verhalten von Unternehmen, deren Organisation und Führung haben) und arbeitete in seiner Studie „national influences" erst vier, später dann fünf bestimmende Kulturdimensionen heraus – die heute auch breite Anwendung in Kommunikation & Marketing finden:

Power Distance Index - Machtdistanz Index (PDI)
gibt an, inwieweit weniger mächtige Individuen eine ungleiche Verteilung von Macht akzeptieren und erwarten. Eine hohe Machtdistanz steht dafür, dass Macht sehr ungleich verteilt ist und dies von den weniger erfolgreichen akzeptiert ist, geringe Machtdistanz steht dafür, dass Macht weniger ungleich verteilt ist.
Beispiele: Hoch Slowakei (104), Russland (93), Rumänien (90) – geringer: Deutschland (35), Estland (40), Ungarn (46)

Individualism - Individualismus vs. Kollektivismus (IDV)
Sind Menschen eher individualistisch oder eher kollektivistisch (nicht im politischen Sinne) ausgerichtet. Selbstverwirklichung versus Einklang mit der Gruppe! Skala von 0 (stark kollektivistisch) bis 100 (= stark individualistisch) China and Japan
Beispiele: Hoch Ungarn (80), Deutschland (67), Polen (60) niedrig: Rumänien (30), Bulgarien (30), Russland (39)

Masculinity - Maskulinität vs. Femininität (MAS)
Ausprägung der jeweils vorherrschenden Werte (bei beiden Geschlechtern). Die Distanz, die Toleranz und Nachahmung zwischen Männern und Frauen und deren Werten. Maskulinität steht dabei für Leistung und Erfolg, Feminine Kultur ist eher sensibel, für Andere sorgend und Lebensqualität.
Beispiele: Eher maskulin: Slowakei (110), Ungarn (88), Deutschland (66) - eher feminin: Estland (30), Russland (36), Bulgarien (40).

Uncertainty Avoidance Index - Risikobereitschaft und Unsicherheitsvermeidung (UAI)
Wie hoch ist die Bereitschaft Risiken einzugehen und mit Unsicherheit klar zu kommen? Kulturen, die Unsicherheit vermeiden wollen, zeichnen sich durch viele Gesetze, Richtlinien, Sicherheitsmaßnahmen aus. Die Mitglieder sind emotionaler. Kulturen, die Unsicherheit akzeptieren sind tolerant, haben wenige Regeln, sind Relativisten. Mehr Sicherheit kann erzeugt werden, durch Technologie & Vorsorge, Gesetze & Ordnung sowie Religion.
Beispiele Hoch: Russland (95), Polen (93), Rumänien (90) - niedriger: Slowakei (51), Estland (60).

Long-Term Orientation - Lang- oder kurzfristige Ausrichtung (LTO)
Zeigt, wie groß der zeitliche Planungshorizont in einer Gesellschaft ist. Werte von Mitgliedern einer Organisation, die langfristig ausgerichtet sind: Sparsamkeit, Beharrlichkeit. Werte von Mitgliedern einer Organisation, die kurzfristig ausgerichtet sind: Flexibilität, Egoismus. (Nachträglich, als Referenz zum zunehmenden Einfluss Chinas / Ost-Asien)
Beispiele: Höchster Wert MOE: Ungarn (50) - geringster Wert: Tschechien (13)

Mehr dazu und die Indizes für alle 74 untersuchten Ländern / Regionen gibt es auf geert-hofstede.com

Marieke De Mooij (die Autorin von 'Consumer Behavior and Culture: Consequences for Global Marketing and Advertising', ISBN 978-0761926689) gibt in ihrem (frei verfügbarem) Beitrag im International Journal of Advertising "Convergence and divergence in consumer behaviour: implications for global advertising" (PDF) ein Einblick für die Anwendung der Hofstede'schen Dimensionen.


Die 7 Kulturdimensionen nach Fons Trompenaar und Charles Hampden-Turner

Universalismus vs. Partikularismus (was wichtiger ist, Regeln oder Beziehungen)?

Individualismus vs. Kollektivismus (funktionieren wir in / als Teil einer Gruppe oder als Personen)?

Neutral vs. emotional (zeigen wir unsere Emotionen)?

Präzise definiert vs. unscharf, nicht ausdrücklich bestimmt (wird Verantwortung ausdrücklich zugeteilt oder unscharf akzeptiert)?

Leistungsprinzip vs. Zuschreibung / Anerkennung (erhalten wir unseren Status durch Leistung oder durch Zuschreibung (der Gruppe, Herkunft, etc.)?

Sequentiell vs. synchron (machen wir Dinge einzeln nacheinander oder mehrere Dinge parallel)?

Eigenkontrolle vs. externe Kontrolle (kontrollieren wir unser Umfeld oder werden wir davon kontrolliert?)

Mehr dazu auf der Trompenaars Hampden-Turner Consulting Webpage

Die Charts zu meinem Kurzvortrag (bezogen auf MOE) gibt es hier (auf Slideshare) - und Beratung und Coaching von solchen Prozessen auch in den anderen eMartin.net Regionen (u.a. Süd-Osteuropa und Asien) auf Anfrage.

P.S.
In dem Vortrag bin ich auch kurz (und nicht zum ersten Mal) auf das Richard D. Lewis Differenzierungsmodell nach Verhaltenstypen eingegangen. (siehe u.a. Handbuch internationale Kompetenz, ISBN 978-3593363936)

Monday, November 03, 2008

Marketing & Branding in Mittel- und Osteuropa

Hier ein Auszug aus der Kurzpräsentation auf einer Veranstaltung des Hanser Verlags München und des Kommunikationsverbands Club Stuttgart, in der Hochschule der Medien.

Tuesday, September 09, 2008

Eurocom Study: Search Engine Considered The Most Important Development in Marketing

by Eurocom Worldwide and Simpson Financial & Technology PR

Search engines (e.g. Google, Yahoo) are the most important development in marketing in the last 10 years ...

33,9 % I agree strongly
44,8 % I agree somewhat

13,1 % I neither agree nor disagree

5,9 % I disagree somewhat
2,3 % I disagree strongly

so 78,7 % agree and now wonder that David Levin (UBM, CMP) stated at the FIPP/ABM B2B conference this morning

small is beautiful and media brands themselves are not really relevant to the customers
- according to my friend Paul

If you want to see more results on Marketing and/or PR Issues just contact Eurocom Worldwide or in German speaking contries SchwartzPublicRelations in Munich (Isabel Radwan)

Sunday, September 07, 2008

Peter Kim's Liste mit Social Media Marketing Beispielen zu 202 Brands (and growing)

Auf Being Peter Kim gibt es eine Liste von Peter mit großen und kleinen, erfolgreichen und weniger erfolgreichen Brands und ihren Social Media Marketing & Social Media Aktivitäten:



hier gehts zur vollständigen (gepflegten) Liste

Deutsche Unternehmen habe ich auf den ersten Blick nicht entdeckt, aber die kann man hier und/oder dort jederzeit nachtragen ... [Nachtrag: Mit Peters Hilfe auf den zweiten Blick: adidas, BMW, PUMA ... ]

Siehe auch Wort|ge|fecht, das mit
50+ Social Media-Fallbeispiele

Frühere Beiträge:
Social media Einsatz in Direct Marketing und Branding

New Media & Social Media Werkzeuge sind im B2B Marketing angekommen

Saturday, September 06, 2008

CHIP 30 Jahre: CHIP, CHIP Hurra! (Teil 3 und Schluss)

... und CHIP ist - auch nach jetzt 30 Jahren - noch immer da! Herzliche Glückwunsch und alles Gute für die kommenden Jahre!

Der Button und Schlachruf der ersten Jahre von CHIP



Ja, am 7. September 1978 war es soweit - CHIP ist da!
CHIPdie Zeitschrift für Mikrocomputer-Technik in Hobby und Beruf
Ausgabe Nr. 1 September / Oktober 1978
Erstverkaufstag Donnerstag, 7. September 1978



und liegt (seit heute) an mehr als 15.000 Kiosken und Bahnhofsbuchhandlungen, sowie rund 100 Elektronik/Computershops in Deutschland, Österreich und der Schweiz zum Verkauf aus. Der Einzelverkaufpreis 4,50 DEM [2,30 EUR] (Abo-Preis 24, 00 DEM [12,27 EUR]- für 6 Hefte).

Übrigens:
Zu dieser Zeit gab es nach Angaben von IDC erst rund 6.800 Computer- und Small Business System in Deutschland und verkauft haben wir von den beiden Ausgaben in 1978 durchschnittlich 30.967 Hefte (inkl. 9.800 Abos) und mitfinanziert von 19,5 Seiten Anzeigen.

Die heutige CHIP Mannschaft hatte das Jubiläum sicherheitshalber schon einmal im Frühjahr dieses Jahres mit einem Relaunch zur Ausgabe April 2008 gefeiert ...

[Nachtrag:


und feiert mit der Ausgabe 10/2008 CHIP noch einmal und die Leser bekommen zum 30sten Geschenke, Preise & die Charter Edition als PDF].

... Dazu gibt es auch ein Video mit dem jetzigen Chefredakteur (und Geschäftsführer) Thomas Pyczak, der das Erfolgsrezept von Deutschlands dienstältester Computerzeitschrift für die letzten 30 Jahren zu erklären versucht und demonstriert wie er Werbeagenturen und Mediaplanern heute davon überzeugt, dass sie und ihre Kunden in CHIP werben müssen (zum Video auf chip.de). Er malt das folgende Profil: CHIP Damals - CHIP Heute


Nun ja, das Bild welches Thomas Pyczak vom typischen Leser in den Anfangsjahren zeichnet trifft es wohl nicht ganz ;-) ... und ob der 1,2 Mio. Bill-alike Leser-Claim alle überzeugt, wir wissen es nicht.

CHIP war damals und für viele Jahre der Zugang und die Begleitung für viele in eine Welt mit dem Computer in Beruf und Hobby. Auch aus diesem Grunde hat die LASI 1981 (Leseranalyse Special Interest) schon überdurchschnittlich viele Unternehmer, Führungskräfte, Selbständige, Mediziner usw. für CHIP ausgewiesen. Auch in den Altersgruppen von 20 – 49 Jahren war CHIP ein häufig genutztes Medium um die eigene Wettbewerbsfähigkeit, den beruflichen Aufstieg und das die Interessen und Hobbys viele Leser, Väter und Söhne zu unterstützen. Hier ein Chart, mit Altersstruktur (im Vergleich zur Gesamtbevölkerung, LASI 1981):


(Updated - siehe Kommentar)

Das Credo unseres Teams war damals die antizipierte stürmische Entwicklung mitzugehen, publizistisch zu begleiten und für alle Beteiligten wesentlichen Nutzen zu schaffen und Services anzubieten. Ganz wesentlich dabei war natürlich der stetige Dialog mit den Lesern schon die erste Ausgabe hatte zwei Kontaktkarten Leser – Redaktion,



Warum haben damals Franzis und Heise das Feld bestellt und es uns dann großzügig überlassen? Nun, die in 1975 im Windschatten der Funkschau gestartete Zeitschrift elo hatte sensationelle Abverkaufszahlen und ansehnliche Anzeigenverkäufe und man wollte diese Pfründe nicht gefährden, sondern das aufkeimende Themenfeld mit 'abfrühstücken'. (Das erinnert mich immer ein wenig an die Populare Electronic, die in 1975 - Januar Ausgabe (den getürkten) Altair 8800 Computer groß auf der Titelseite präsentiert hat, aber im Bereich Mikrocomputer und Personal Computer nie wirklich in der Spitzengruppe der Spezialtitel mithalten konnte.

Heise Verlag hatte erst 1977 seine erste 'Fachzeitschrift' "ELRAD - Magazin für Elektronik und technische Rechneranwendungen" gestartet und der damalige Chefredakteur glaubte noch jahrelang, dass das nix wird. Späte, nach eine Beilage 'computing today' in ELRAD, startete dann 1983, erst langsam, dafür um so gründlicher die Computerzeitschrift c't - magazin für computertechnik erscheint erstmalig.

Der einzige direkte Wettbewerber war im Sommer 1978 Winfried Hofacker mit seiner Zeitschrift elcomp und die war die erste (eigenständige) Mikrocomputer Zeitschrift in Deutschland - wenn auch nur mit (ca.) 2 Wochen Vorsprung.

Und das kam so: Winfried Hofacker, hatte von den CHIP-Plänen gehört - ich hatte mit dem Anzeigenverkauf bereits begonnen und so rief er mich an um herauszubekommen, ob das stimmt und wann das erste Heft erscheint. Er versuchte mich zu überzeugen, dass das bei Vogel wohl nichts wird und wir das besser lassen sollte sonst würden wir nur unnötig Geld in den Sand setzen. Da seine fürsorglichen Worte nicht auf fruchtbaren Boden fielen, fragte er dann wann denn die erste Ausgabe erscheinen würde um dann anzukündigen, dass er auch ein Heft plane und dies auf jeden Fall vor uns erscheinen würde ...

Der Erfolg der ersten Jahre kann sich sehen lassen

Die durchschnittlichen Heftverkäufe der ersten Jahre (Einzelverkauf, Abo)
(jeweils IV. Quartal)

1978: 28.467 Hefte (inkl. 9.800 Abo)
1979: 40.026 Hefte + 40,6 % (inkl. 15.370 Abo)
1980: 53.191 Hefte + 32,9 % (inkl. 19.892 Abo)
1981: 66.104 Hefte + 24,3 % (inkl. 20.816 Abo)
1982: 83.162 Hefte + 25,8 %
1983: 138.866 Hefte + 67,0 %

Auch das Anzeigenaufkommen entwickelten sich bestens
(und nicht immer zur Freude aller Leser)

1978: durchschnittlich 19, 5 Seiten (2 Ausgaben)
1979: durchschnittlich 24,6 Seiten (10 Ausgaben)
1980: durchschnittlich 37,3 Seiten (12 Ausgaben)
1981: durchschnittlich 55,7 Seiten
1982: durchschnittlich 78,5 Seiten

Die Chefredakteure CHIP

Start 1978 Henning Wriedt, Founding Editor, Chefredakteur
1978 - 1982 Günter Knauft, Chefredakteur
1980 - 1989 Richard Kerler, Redaktionsdirektor, Blattmacher
1982 - 1984 Richard Kerler, Chefredakteur (und Redaktionsdirektor)
1985 - 1989 Reiner Korbmann, Chefredakteur
1989 - 1993 Gerald Dick, Redaktionsdirektor
1985 - 1991 Martin Stübs, Chefredakteur
1989 - 1990 Wolfgang Dürpisch
1991 - 1993 Gerald Dick, Chefredakteur (und Redaktionsdirektor)
1993 - 1996 Dieter Winckler, Chefredakteur
1993 - 1999 Rainer Grabowski, Chefredakteur
1999- heute Thomas Pyczak, Chefredakteur, Geschäftsführer

Den Erfolg der neuen Mikrocomputer Zeitschrift für Beruf und Hobby CHIP hatten sich die beiden damaligen Geschäftsführer des Vogel Verlags Friedrich Fischer und Kurt Eckernkamp von Anfang an auf die Fahne geschrieben, man war sich des Risikos bewußt und der Tatsache, dass man zunächst eine Durststrecke zurücklegen mußte. Untereinander hatte man abgesprochen, dass jeder auf seinem Platz alles notwendige tun werde, um dem für den Fachzeitschriftenverlag Vogel mutigen Ausflug in die Welt des Kioskverkaufs zu sichern und ein neues Kapitel profitablen Wachstums des Vogel Verlags aufzuschlagen. Das galt für sowohl für die Bereitstellung der notwendigen finanziellen Ressourcen für den Start und die Marktdurchsetzung, aber auch die Freistellung von Regeln, Gepflogenheiten und Limits, wenn sie dem Wachstum der jungen Pflanze CHIP nicht zuträglich waren.


Dr. Friedrich Fischer * 25-03-1930 - †26-03-1979

Nachdem Friedrich Fischer der Verleger, Mentor und Promotor hinter CHIP nur ein halbes Jahr später am 26 März 1979 für uns alle plötzlich verstorben ist, übernahm Kurt Eckernkamp das Erbe und hat es bis zu seinem Rückzug aus dem aktiven Verlagsgeschäft, wie seinen Augapfel gehütet, gefördert und gepflegt und denen die CHIP voranbringen wollten, immer Gehör und ein großes Maß an Vertrauen geschenkt. Danke!

Die ersten 5 Jahre CHIP & Co waren - wie diese Zusammenstellung zeigt - nicht weniger stürmisch und nicht weniger produktiv als der Markt.



weiter (in einer Rohfassung) auf 1978 - 1983 Vogel Medien

Teil 1: 30 Jahre: CHIP September 1978 - 2008
Teil 2: 30 Jahre: CHIP - die Vorgeschichte (Kurzfassung)
Teil 3: CHIP, CHIP Hurra! (Schluss)

Aller Beiträge zu CHIP auf diesem Blog

siehe auch Google Sites: Vogel Jahre 1978 - 1983

P.S.
Vielleicht versteht der geneigte Leser, wenn ich heute manchmal schmunzeln muss, wenn ich von der brilliante Idee einer Augmentation, Markenspreizung und/oder Marktdurchdringung und -erweiterung lese oder jemanden von dem 'neuen' Gebot der Stunde sprechen höre ...

Monday, March 10, 2008

Business & Social Media - warten bis ALLES wieder vorbei ist?

Social Media ist vielleicht als Begriff 'over-hyped', aber die Komponenten und Wirkungszusammenhänge die Social Media ausmachen, spielen (und nicht erst seit heute) eine wichtige Rolle für Unternehmen, Marken und Marketing.

In Deutschland haben das viele Unternehmen nicht verstanden oder wollen es nicht verstehen (und Verlage gruppieren sich als Unternehmen sowie in Redaktionsmarketing, Vertriebsmarketing und Anzeigenmarkt besonders gerne in der Nachhut ein). Vielleicht ist dies ein Grund warum tns media intelligence/Cymfony nur Senior Marketing Executives in US und Kanada, sowie UK und Frankreich gefragt hat.

Knapp die Hälfte der Befragten der Studie waren der Auffassung, dass Social Media die Aufmerksamkeit des Managements und signifikante Ressourcen verdienen und rund 30 % meinen, dass man damit besser keine Zeit mehr verliert.



95 % der Befragten sind überzeugt, dass die Bedeutung von Social Media im Bereich Marketing in den nächsten Jahren deutlich wachsen wird.

Welche Zielsetzungen stehen beim Einsatz zur Zeit im Vordergrund?



Welches Potential haben folgende Social Media Ressourcen ...



mehr auf Marketingcharts.com

Worauf warten sie/wir noch?

Sunday, February 17, 2008

Leben Printmarken im Netz weiter?

Glaubt Torben Waleczek (Tagesspiegel 16-Feb-2008) an das Weiterleben von Printmarken in einer zweiten (besseren?) Welt oder jedenfalls an einen Jungbrunnen für abgehalfterte Printmarken?

Brockhaus (bifab), Max (Burda) u.a.

Meine Meinung:
Heute muss man seiner Reputation nicht mehr Schaden zufügen meinen viele Verlagsmanager, wenn eine Publikation eingestellt werden soll, werden muss. Falls der Titel auf zu wenig Interesse stößt, man keine zündenden Ideen für einen Relaunch hat und/oder er einfach unwirtschaftlich ist, stellt man die Printmarke nicht ein, sondern verkündet (im Trend der Zeit) 'Jetzt neu, Online only' und 'schreibt die Marke ins Netz'. Allerdings, ob es sich dann dabei um ein verbessertes Angebot und Nutzenversprechen für die geneigten Leser/User handelt oder doch eher um ein Perma-Obituary, ist nicht immer auf den ersten Blick zu unterscheiden.

Wer sich ernsthaft mit dem Thema, mit dieser Aufgabenstellung beschäftigt weiß, dass der Transfer einer Marke jede Menge Grips, Geld, Zeit und Geduld kostet ... und nicht immer gelingt. Es fängt schon damit an, dass man eine Printmarke gleich auf die ziemlich bescheidenen Anfänge Online & Mobil aufklebt und das Markenbild im Hirn des Leser/Users erschüttert ... statt ihr und den Lesern / Usern (ja auch Anzeigenkunden) Zeit und Raum zu geben sie erst als Medienmarke zu erleben und umzuwerten.

Friday, February 15, 2008

Focus - Fakten für Ihre Zukunft

statt Helmut Markwort's Fakten, Fakten, Fakten ...



Der neue Claim der Medienmarke, begeistert mich nicht - will ich mir so etwas auch nicht von jemanden konfigurieren lassen. Und Sie?


Agentur: OgilvyOne Worldwide
Mediaplanung: Mindshare.

via kress.de



15 Jahre und einen Monat: Fakten, Fakten, Fakten

Friday, January 25, 2008

Hauptsache man redet bzw. man schreibt über uns

Diese 'Wahrheit' scheint bei Nokia zur Zeit nicht zu funktionieren ...

Der Marken-Monitor der psychonomics AG, Köln berichtet von einem BrandIndex-Score Absturz der Marke Nokia von plus 23 auf minus 22 Indexpunkten

Auch wenn die Vorgänge nicht wirklich etwas mit der 'Produktqualität' und dem 'Preis'ing' zu tun haben, haben auch diese Werte deutlich unter den Vorgängen um die Schließung in Bochum gelitten (Release):

Im Qualitätsindex rutschte Nokia von 62 auf 45 Indexpunkte ab

Im Preis-/Leistungsverhältnis sank der Wert von 16 auf 6 Indexpunkte und in der Bewertung als

Potenzieller Arbeitgeber stürzte Nokia von plus 44 auf minus 8 Indexpunkte

Nun ja, wahrscheinlich gilt diese 'Regel' ganz generell nicht mehr ... in einer Zeit in der sich 'Consumer' mit ihren 'Produzent' auf Augenhöhe - oder eben gar nicht mehr 'begegnen'.
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