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Wednesday, October 16, 2013

Buchmesse 2013: Amazon on The Global Transition to Online Bookselling

Präsentation von Russ Grandinetti (Amazon) at Publishers Launch Frankfurt 2013


Die Absatzzahlen in der Präsentation von Russ Grandinetti stammen wohl aus Bowker's Global eBook Monitor und sind Stückabsatz-Zahlen (und keine Umsatzanteile), wie vollständig über alle Vertriebswege USA diese sind, weiss ich auch nicht ... in Umsatzwerten würde ich nach diesen Zahlen einen eBook Anteil bei etwa 30 % schätzen.

Und für Deutschland, solange AMAZON.de und anderen eBook-/eCommerce Player keine konkreten Zahlen liefern, haben wir ja - je nach Absicht und Neigung - (u.a.) Bowker Global, GfK Verbraucherpanel Media*Scope Buch sowie diverse Umfragen und Orakels (im Auftrag) des Börsenvereins, da kann man ja immer die "passende Zahl" finden.

Ich erinnere nur an das Zahlenangebot der  
eBook Studie des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels 2012 (veröffentlicht Juni 2013)

Tuesday, October 01, 2013

Bitkom-Studie: Die Nutzung von eBooks in Deutschland (PK 1.10.2013)

via Pressemitteilung / mehr von der heutigen Pressekonferenz

Deutliche Bremsspuren bei eReaders + Tablet-PCs


Der Computer und Smartphone dominieren bei den Lesegeräten




Leichte Verfügbarkeit von Büchern wichtigster Grund für die Nutzung von eBooks



Alternative Nutzungsmodelle zum Kauf



Alle Charts aus der Pressekonferenz zur neuen eBook Studie (14 S., PDF)

Wednesday, September 25, 2013

Bitkom: Verkäufe von eBook-Readern 2011 - 2013 (DE)

Im Jahr 2013 werden voraussichtlich 832.000 eReader verkauft - Wachstum im Kriechgang oder Ende eines Bläschens? Wer braucht schon, wer will schon ein "single-use" Gerät, wenn preiswerte Tablet-PCs, Smart Phones und Netbooks "aufrüsten".

Die Daten über die (tatsächlichen) Abverkäufe kommen von der GfK, die Prognose wagt BITKOM. Übrigens, die ursprüngliche Absatzprognose von BITKOM lag bei 1,4 Mio verkauften Geräten für das Jahr 2013 - hoffentlich ist das Tolino-Anbieterkonsortium jetzt nicht "enttäuscht".



Via/mehr auf bitkom.org [PM]

Tuesday, September 03, 2013

AGOF Sonderauswertung Bücher: Interesse, Kauf und Werbeaufwendungen (Nielsen)

(basierend auf  internet facts 2013-05 und Nielsen Werbetrend 1 Hj. 2013)

Sonderauswertung Bücher 

Internetnutzer in den letzten 3 Monaten (WNK): 51,45 Mio.

davon
60,1 % sind (sehr) interessiert an Büchern (= 30,91 Mio.)
62,0 % haben schon mal online nach Büchern gesucht (= 31,87 Mio.)   
46,9 % haben in den letzten 12 Monaten online Büchern gekauft (= 24,15 Mio.)

Kurz gefasst: 
Internetnutzer sind als Leser/Käufer für Buchverlage und Buchhändler nicht ganz irrelevant

Die Werbebudgets der Buchbranche (nach dem Nielsen Werbetrend 1. HJ 2013)
werden noch zu 85,6 % in Printprodukten ge-/verstreut:


















Sonderauswertung als Download (PDF)
AGOF facts & figures Buecher zur internet facts 2013-05

Friday, June 07, 2013

Die eBook Studie des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels 2012

Der durchschnittliche Anteil von eBooks am Buchverlagsumsätzen ist 2012 auf 9,5 % gestiegen. Das sind ein knappes Drittel mehr als Verlage für 2012 prognostiziert hatten. Die Prognose für 2015 liegt jetzt bei einem Anteil von 16,2 %. und dürfte mMn im Ergebnis noch ein wenig höher liegen.

Welcher Teufel reitet die Verlage eigentlich, wenn in der gleichen Umfrage nur 28 % davon ausgehen, das der Anteil von eBooks 2015 bei über 10 % liegen würde ( 11% bei über 25 %). Ja, und so verhalten sich die Verlage (ein Durchschnitt) auch. Nur 53 % der Novitäten sind laut der Studie auch als eBook verfügbar und bieten bisher nur 29 % der Backlist als eBooks an.

Der Vertrieb von eBooks lief (2012) zu 72 % über den Online-Buchhandel, zu 14 % über die eigene Website (2011: noch 21 %) und zu 8 % über Sonstige, inkl. über stationäre Sortimenter. Der eBook Umsatzanteil bei Sortimentern betrug ganz 0,5 % (ganz nach dem Motto: die Hoffnung stirbt zuletzt.

Sehr variantenreich und vielseitig einsetzbar ist diese Darstellung:

Lesebeispiel:

Variante 1): Der Umsatzanteil von eBooks hat sich von 2011 auf 2012 verdreifacht!
Variante 2): Der Umsatzanteil von eBooks (in Verlagen) beträgt jetzt 9,5 % (oder 2,4 %, oder 0,5 %)
Variante 3): Zum Teufel mit eBooks im Sortiment, ein stagnierender oder gar rückläufiger Anteil von 0,5 % am Umsatz rechnet sich

(oder jede andere Variante, die bestätigt, was man gerade beweisen will)



Wednesday, April 17, 2013

MPFS veröffentlicht KIM-STUDIE 2012 zur Mediennutzung der 6 - 13-Jährigen

MPFS veröffentlicht KIM-STUDIE 2012 zur Mediennutzung von der 6 - 13-jährigen.
Kids wissen was sie wollen. Ihre Lieblingsseiten sind Facebook, Youtube ...  mehr [PM, PDF]

Aus den Ergebnissen:






Re: SchülerVZ, so schnell kann es gehen. Bis Ende April müssen sich die Kids eine neue Heimat suchen (und werden sie auch finden).

Download der kompletten Studie (83 S., PDF)

Nachtrag:
Download der miniKIM 2012 (63 S., PDF)

Inhalte KIM Studie 2012

Friday, January 18, 2013

Deutscher Buchmarkt: Umsatz nach Warengruppen 2009 - 2011, Vorschau 2012

Auch wenn die Datenlage noch dünn ist und detailierter Zahlen erst auf der Wirtschafts-PK des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels im Juni 2013 veröffentlicht werden, hier schon einmal vorab eine kurze Übersicht zu den Anteilen der Warengruppe der Jahre 2009 - 2011.



Vorab hat GfK / Börsenverein im Branchenmonitor Buch Januar 2013 schon einmal verraten, der Umsatzanteil der Warengruppe am Gesamtmarkt im Jahr 2012: wächst auf 38,5 % (nur Sortimentsbuchhandel u. Warenhäuser (Barumsätze) und eCommerce)

Siehe auch
Branchen-Monitor Buch: 2012 (1) Die Schere geht auf
Branchen-Monitor Buch: 2012 (2) Auf die Belletristik ist Verlass

Thursday, September 27, 2012

Meetup at Frankfurt Book Fair | Buchmesse 2012


Vor 50 Jahren - im Jahr1962 - war ich als Stift (heute nennt man das Azubi) in einem Würzburger Buch- und Zeitschriftenverlag zum ersten Mal auf der Frankfurter Buchmesse.

Na klar, dass ich auch in diesem Jahr die Frankfurter Buchmesse nicht versäume und auf gute Begegnungen und Gespräche gespannt bin.

Mit meinem Beratungskunden Datamatics Global Services habe ich vereinbart, dass ich auf ihrem Stand E1320 in Halle 4.0 meinen Hauptstützpunkt aufschlage (und dort ansteuerbar bin).

Die Datamatics Global Services zeigt am Stand u.a. ihr 'Content Tagging & Billing Konzept', ihre PDF to eBook engine (I-DPUB) und bietet Buchverlagen einen "Gratistest für eBook Convertierung/Herstellung' an.

Wenn Sie diese oder andere Lösungen und Services im Verlagsumfeld interessieren, bringe ich Sie gerne mit den Datamatics Experten aus Deutschland, UK, USA und Indien zusammen.


Wednesday, March 14, 2012

GfK zur Leipziger Buchmesse: eBooks-Umsatz steigt um 77%, 1/4 des Gesamtumsatz Bücher wird online generiert

aus der heute veröffentlichten Pressemitteilung


- der Anteil von eBooks am - von der GfK gesamten ausgewerteten - deutschen Buchumsatz lag 2011 bei knapp 1 %. Ein stolze Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 77 %.

- im Jahr 2011 wurde (in DE) rd. 1/4 des Gesamtumsatzes des Büchermarkts über Online-Shops generiert

- die Zahl der Downloads wuchs 34 %, auf eBooks entfällt ein Umsatzanteil von 9% (neben Musik, Hörbücher, Games, Video, usw.)

- die Zahl der eReader Besitzer betrug im Jannuar 2012 rd. 1,6 Mio. (zum Vergleich Januar 2011: 380.000) - eine Vervierfachung

In English (PDF)

Sunday, October 23, 2011

Buchmarkt: Skandalöse eBook Forschung, verdammungswürdige eBook Lobby


Studien die rechtzeitig vor/zur Buchmesse erschienene geben Valentin Frimmer Gelegenheit für die gut, alte Buchkultur zu werben ... und alle die eBooks für einen Fortschritt, jedenfalls für eine nicht auf Dauer auszublendende Entwicklung halten, ins Gebetbuch zu schreiben. Die Studien sammeln ein paar Pluspunkte für das Lesen auf elektronischen Medien vs. Papier Medien und das kann, dass darf nicht sein. Aber


  • Braucht der geneigte Leser Studien um eBooks zu lesen (zu lizenzieren, zu kaufen) - oder Gelegenheiten?


  • Lassen sich Verleger von Studien, die einmal mehr belegen, dass (außerhalb der Branche) der Aufbruch ins Digitale bereits im vollen Gange ist, beunruhigen - oder braucht es ein Näschen und ein wenig Mut für neue und angepasste Geschäftsmodelle?
      
  • Kauft der geneigte Leser, weil Studien den Vorteil von eBook nachweisen wollen - oder will der Leser verführt werden?
  • Wie lange kann, will der produzierende und vertreibende Buchhandel noch Autoren und Leser möglichst unattraktive machen - bis er sich überflüssig macht?


Und die Zeitungs- und Zeitschriftenverlage?

Wie ernsthaft sich deutsche Verlage um das Generieren von Erlösen mit ePaper bemühen kann man (seit Jahren) u.a. auch an den geprüften IVW Titel ablesen ...
[die IVW Prüfung dient insbesondere dem Nachweis der Auflagehöhe gegenüber den Anzeigenkunden]

Auflagenkontrolle IVW III. Quartal 2011

Papier    390 Zeitungen
ePaper     80 Zeitungen

Papier    897 Publikumszeitschriften
ePaper     13 Publikumszeitschriften

Papier  1.154 Fachzeitschriften
ePaper       3 Fachzeitschriften

Quelle: IVW


Monday, September 12, 2011

Du spinnst wohl: A Digital Book Library - nicht mit uns

Na dann, halt ohne Euch...

Amazon plant jetzt Kunden- und Autorenwünschen nachzukommen und Bücher gegen eine fixe Library-Jahresgebühr allen zugänglich zu machen. Die SZ vermutet zwar, dies sei ein weiterer Schritt Amazons zu einem geschlossenen Kindle-Kosmos, aber ich denke es ist eine wichtige Komponente eines kundenorientierten Buchgeschäfts heute und in der Zukunft.

Frustriert von der geschlossenen Abwehr [wir sind doch nicht blöd und kannibalisieren unser Geschäft] hatte ich im Februar 2009 geblogt: 

I am still wait for the announcement of the (paid) My Online Library Card which allows / offers me

a.) Search and on the spot reading for free ... all resources, all devices

b.) Multiple Levels of Membership, with extended Services like online/Offline Storage > xGB ,

c.) Bookmarking, Index-, Citation and Source Builder, ... and professional tooling set for institution, companies, etc. (on automatic counts for number of user/volume)

O.k., maybe my use of books, papers and magazines a kind a queer. I am open to pay for service, which support my needs and doing. No, I don't want a library card for Amazon, one for Google Book search, one for Indigo, one for Libri, one for xy - but I want one-for-all!

I don't care how you are sorting out who is doing the data processing job and makes sure that all participants are paid (well) for their work, content and service.

Blogpost: Shortcovers a Kindle Killer?

Wieder überlässt die Buchbranche die Innovationen anderen und echauffiert sich dann, wenn Kunden sich erlauben das gut finden und nutzen ...

Oder habe ich eine diesbezügliche These zur Kuhzunft der Buchbranche überlesen?

Friday, July 08, 2011

Wirtschaftspressegespräch 2011: Buch + Buchhandel 2010 in Zahlen

Für das Jahr 2010 berichtet der Börsenverein des Deutschen Buchhandels heute (8. Juli 2011)

Herstellender Buchhandel in Deutschland

84.351 Erstauflagen (2009: 81.793)
11.439 Übersetzungen (2009: 11.800)
  8.191 Lizenzverträge / Titel (2009: 6.278)

Vertriebswege: Gewinner und Verlierer in 2010

-  10,1 % Warenhäuser
-    2,8 % Sortimentsbuchhandel
-    0,9 % Buchgemeinschaften

+   0,4 % Alle Vertriebswege
+   0,6 % Versandbuchhandel
+   1,5 % Verlage Direkt
+   1,7 % Sonstige Verkaufsstellen
+ 13,8 % Internetbuchhandel

Quelle: Wirtschaftspressegespräch 2011 (Präsentation, PDF)

Entwicklung der (geschätzten) Umsätze 2007 - 2010
(die % Entwicklung 2010 bezieht sich auf das Jahr 2009)



Quelle: Wirtschaftspressegespräch 2011 (Tabellen, PDF)

via / more auf Börsenverein.de

Wednesday, January 19, 2011

Destatis Preis-Kaleidoskop: Verbraucherpreise für Zeitungen +Zeitschriften, Bücher 2010 vs 2009

Sicher besuchen sie regelmäßig Destatis.de, die Website des Statistischen Bundesamts und sind auch schon mal über die informative Anwendung 'Preis-Kaleidoskop' gestolpert. Hier lässt sich - grafisch-interaktiv - der Waren- und Dienstleistungskatalog des Bundesamtes durchstreifen und nach dem Gewicht der jeweiligen Warengruppe und Dienstleistunggruppe suchen und und ihrem Beitrag zur (Verbraucher-)Preissteigerung.

Auf dem Chart haben wir die Preisentwicklung von Zeitungen und Zeitschriften, Büchern und Bild- und Tonträgern Dezember 2010 vs Dezember 2009 aktiviert.
 


P.S.
Die (Gesamt-)Inflationsrate für den Verbraucherkorb lag im Dezember bei 1,7 %.

Snapshot Dezember 2010. Hier selbst entdecken und stöbern.

Monday, August 30, 2010

AGOF: internet facts 2010-I: Branchenbericht Bücher

- eine Sonderauswertung zur Frankfurter Buchmesse:


Quelle: agof.de

Sonderberichtsband Bücher ePaper (PDF)| Tabellen (xls)

via / more at AGOF.de

Tuesday, August 03, 2010

Wer geht schon in einen Laden in dem er nichts findet, nichts kaufen kann?

(es sei denn, er setzt sich gegen alle Widerstände der Betreiber und gegen die Verkäufer durch.)

Am Wochenende habe ich 'Jahrbuch Senioren-Marketing 2010 / 2011' besprochen. Ich gebe zu, um das Buch zu kaufen oder einen Link im Blogpost zu setzen, gehe ich normalerweise auf Amazon.de . In diesem speziellen Fall suche ich die (falsche) Verlagswebsite auf, weil das Jahrbuch in der HORIZON EDITION erschienen ist und die Leser hier mit den Lesern auf horizont.net wohl die größte Schnittmenge haben.

Vorab:
Mit Hilfe einer Kollegin aus dem dfv-buchverlag haben wir dann doch einen Link auf horizont.net gefunden

1. Ich suche also nach nach 'HorizontEdition'

- erst auf der Website - Fehlanzeige,
- dann per Site-Search - Fehlanzeige,
- dann unter Services (ja eigen Bücher zu verkaufen ist hier ein Service) - dort gibt es HORIZONT Bücher, aber Fehlanzeige
[ist eben auch eine 'Horizont Edition' und kein 'Horizont Buch']

2. Also zurück, vielleicht hat man auf horizont.net ja mal darüber berichtet

- Sitesuche 'Jahrbuch Seniorenmarketing' - Fehlanzeige
- Sitesuche 'Seniorenmarketing' - Fehlanzeige (vielleicht denke ich, ist das kein Thema für horizont.net Leser?)

3. wie 2. nur über Google - Fehlanzeige - Fehlanzeige

Nun, ich weiß ja nicht genau, wie viele Besucher bis hierher aufgegeben hätten und wie viele ihre Suche fortgesetzt hätten, aber es drängt sich doch der Eindruck auf, verkaufen will man hier nicht!

P.S.
Die Auflösung: Unter Service gibt es zusätzlich einen Link dfv-buchshop ... und dort wird man dann fündig

Sunday, August 01, 2010

Neuerscheinung: Jahrbuch Senioren-Marketing 2010/2011

(Cross-posting auf http://Im-Besten-Alter.blogspot.com)

Herausgeber sind (auch im 4. Jahrgang) die Gründer und Inhaber des Meyer-Hentschel Instituts, Saarbrücken, Dr. Hanne Meyer-Hentschel und Dr. Gundolf Meyer-Hentschel. Diese beschäftigen sich schon seit 1985 mit den Bedürfnissen, Wünschen und Verhaltensweisen älterer Kunden und gelten als Mitbegründer des Seniorenmarketings in Europa.

Im Jahrbuch Seniorenmarketing 2010/2011 findet der Leser jede Menge Informationen, Tipps und Beispielen für einen erfolgreichen Weg in ein von den Herausgebern und dem dfv *) ausgerufenen Age of Details. Die Themensammlung des Jahrbuchs reichen von Altersbildern und Marktsegmentierung über die Beispiele erfolgreicher Ansprachen älterer Kunden in der Werbung und auf Messen bis hin zu Strategien für Einzelhandel, Möbelindustrie, Tourismus, Kommunen und die Überlegungen über Zukunft der Altenheime.

*) Der Deutsche Fachverlag bringt das Jahrbuch im Rahmen seiner Reihe EditionHorizont heraus (bietet es aber auf horizont.net selbst nicht an).



342 Seiten, mit zahlreichen Grafiken, Abbildungen und Tabellen
EUR 98,00 / ISBN: 978-3-86641-220-0
EditionHorizont (Shop)
Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag GmbH, Buchverlag, Frankfurt a.M.

Aus dem Inhalt

Die "Ansprache" älterer Verbraucher

Hanne Meyer-Hentschel: Neue Altersbilder braucht das Land (siehe auch "Sechster Altenbericht" der Sachverständigenkommission „Altersbilder in der Gesellschaft“)

Karsten Völker: Über die werbliche Ansprache von Best Agern und der BAUER BEST AGE-Award 2009 (eine Koop mit Feierabend.de) Zum Bauer Best Ager Award 2010 (76 Seiten, PDF) [[Und wer sich traut: Die Best Ager Kombi von Bauer]]

Doris Lulay: Über Live-Kommunikation Events für die Generation 50plus und "Die 66" Messe

Marketingstrategien im Wachstumsmarkt "Alter"

Ulrike Stöcker: EDEKA und die Idee des Supermarkts der Generationen

Guido Laukamp und Katharina Afflerbach: Über Viking Flusskreuzfahrten Marketing für Best Ager

André Petras (TNS Infratest, Semiometrie): Werteorientierte Vermarktungsstrategien und ihre Anwendung für PKW-Modelle

Annette Gross: Über Tischkulturen - Ess- und Trinkgenuss (für ältere und behinderte Menschen in Pflegeinrichtungen) ohne Hindernisse

Der ältere Menschen als Konsumenten, Arbeitnehmer und Bürger

Carolin Eitner: Über die Initiative "Wirtschaftsfaktor Alter" des BM für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und BM für Wirtschaft und Technologie

Walter Döring: Die Chancen und Herausforderungen der älter werdenden Gesellschaft für das eigene Unternehmen nutzen und dadurch zukunftssicher machen

Hans Jörg Rothen (Bertelsmann Stiftung): Über die Notwendigkeit eine Neuorientierung und Neuausrichtung der kommunalen Seniorenpolitik und das Projekt "Neues Altern in der Stadt"

Wachstumsmarkt "Alter" als Treiber für Innovationen

Siegfried Röck: Beim Küchenkauf auch an später denken … (unter Einsatz des mhmc Age Explorer)

Hartmut Strese und Christine Weiß: Über den Zukunftsmarkt AAL - Assistenzsysteme im Dienste des älteren Menschen

Markus Leser (Curavica): Zu Trends (oder antizipierten Trends in Trends im Heimbereich


Summary:
Und nach 342 Seiten, am Ende des Buches kommen wir zum Ausgang des Postings zurück. Ein 'Age of Details', ein Buch of Details und aneinandergereihter Beiträge und (man verzeihe mir) ohne das Versprechen "Jahrbuch Seniorenmarketing 2010 / 2011" einzulösen. Wenn Marketing bedeutet vom Kunden herzudenken, dann fehlt mir hier doch allzuoft der "Kunde" als Ausgang des Marketing (sie erinnern sich an die 5 P's: People, Product, Price, Place und Promotion) und schon gar nicht die neue Marketing Formel DI + SPS = C [where D=Data on I=Interaction and S=Stories on P/S=Products/Services brings in the C=Connection your can build on]. Wenn ich mich zwischen der Ausgabe 2010 / 2011 und der ersten Auflage 2006 / 2007 entscheiden müsste, würde ich zur ersten Ausgabe der Edition Horizont greifen.

Aus meinem Blickwinkel wurden in Jahrbuch Senioren-Marketing 2010/2011 u.a. sträflich vernachlässigt:

Dass sich Best Ager (wie alle anderen auch) nicht über ihr Alter sondern über ihre Interessen, Themen und/oder Lebensumstände (teilweise behandelt)

• Die Bedeutung von Best Agern für Gesellschaft, Bildung, Kultur, Wirtschaft, usw.
• Themeninteresse und Nachfrage z.B.
- Ernährung, Fitness & Sport
- Gesundheit, Assistenz und Fürsorge (teilweise behandelt)
- Finanzen, Vorsorge
- Kultur & Entertainment [z.B. Literatur, Musik, Konzerte, Museen]
- Mode, Kosmetik
- Reise & Touristik (ist mehr als Kreuzfahrten)
- Unterhaltungselektronik,
- Computer, Mobil und Internet
• Informations- und Kommunikationsverhalten, Mediennutzung
• Social Media und Social Netzwerke

Und wie schön wäre es doch, wenn dieses Jahrbuch eine (mehrere) Online Repräsentanz(en) hätte und Themen, Player und Interessenten vernetzen würde ... ?!

Sunday, March 28, 2010

Das buchreport-Ranking: Die 100 größten deutschsprachigen (Buch-)Verlage

In der vergangenen Woche wurde der Schleier über den Ergebnissen der 20. Umfrage mit der Veröffentlichung im buchreport.magazin (April) gelüftet (und auf 36 Seiten analysiert). Die Basis des "aktuellen" Rankings sind die Umsätze aus dem Jahr 2008.


Die 10 größten Buch-Verlagsgruppen nach Umsatz (in Mio. €)

569 € - Springer Science + Business

434 € - Klett-Gruppe

354 € - Cornelsen

259 € - Random House

247 € - Westermann

186 € - Haufe

177 € - Weka
175 € - MairDumont
175 € - Weltbild
175 € - Wolters Kluwer Deutschland

Quelle: Grafik geklaut aus dem buchreport Newsletter

Wie uns der buchreport verät, weisen nur 15 Verlage einen dreistelligen Millionenumsatz aus und die Eintrittsschwelle für die Top 100 liegt für das Jahr 2008 bei einem Umsatz von 7,4 Mio. € ...

via / mehr auf buchreport.de

Friday, March 12, 2010

Der private Buchmarkt 2009 - eine Hochrechnungen aus dem GfK-Buchmarktpanel

Das Panel - repräsentativ für die deutsche Bevölkerung mit einem Alter ab zehn Jahren - besteht aus 20.000 Personen. In der Analyse sind nur deutsche Personen erfasst, die in Privathaushalten leben.

Aus diesem Grund sind auch Buchkäufe von staatlichen Einrichtungen wie Bibliotheken, Schulen und Unternehmen nicht berücksichtigt. Ferner sind Buchkäufe Deutscher welche in öffentlichen Einrichtungen wie beispielsweise Heimen, Justizvollzugsanstalten, etc. leben, sowie ausländischer Mitbürger nicht berücksichtigt. Und auch Schulbücher und Fachliteratür finden keine Aufnahme diese Analyseergebnisse.


Die Hochrechnung der GfK ergab

1. Deutsche ab 10 Jahren in Privathaushalten kaufen (und verschenken) immer mehr Bücher

2. 36 Mio. Deutsche ab 10 Jahren in Privathaushalten (+2 % zum Vorjahr) kauften 2009 ein oder mehrere Bücher

3. 36 Mio. Deutsche ab 10 Jahren in Privathaushalten (+2 % zum Vorjahr) kauften rd. 400 Millionen Bücher

3.a. Im Schnitt ergibt das für jeden der 36 Mio. deutsche Privatpersonen ab 10 Jahren: 11 gekaufte Bücher / Jahr

4. 36 Mio. Deutsche ab 10 Jahren in Privathaushalten verschenkten fast 100 Mio. Bücher, im Schnitt 3 Bücher

Die Anteile der Altergruppen unter den Buchkäufern entwickle sich in den letzten Jahren unterschiedlich, berichtet die GfK. Auf die Altersgruppe der

- 10- bis 19-Jährigen entfallen 4 % (blieb konstant für die letzten 5 Jahre)-
- 20- bis 29-Jährigen entfallen 11 % (blieb konstant für die letzten 5 Jahre)
- 30- bis 39-Jährigen entfallen 16 % in 2009, vor 5 Jahren waren es noch 20 %

via / mehr Pressemitteilung GfK

Doch wie sicher ist dieser (abschmelzende) Sockel von zur Zeit knapp 36 Mio. Buchkäufern?

Laut GfK, die auch das Buchpanel betreibt, in einer Untersuchung 'Das Buch im Medienportfolio' für die Buchhandelsverbände: (mehr)

- nur 17 % der deutschsprachige Mediennutzer in D-A-CH würden auf Bücher nicht verzichten können

- nur 25 % der Mediennutzer in D-A-CH würden auf Fernsehen nicht verzichten können
- nur 31 % der Mediennutzer in D-A-CH würden auf das Internet nicht verzichten können

Als kleinen Service für den besseren Durchblick

Im Vergleich zu 1997 fehlen 5 Mio. Buchkäufer [41,3 zu knapp 35 Mio.]


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Der Stückabsatz von Büchern erhöhte sich von 1998 - 2009 um rd. 170.000 oder 4,4 %
- ob Hörbucher und eBook 2009 mitgezählt wurden geht aus der Meldung nicht hervor.



vergrößern


Die Buchkäufer nach Altersgruppen - für die Jahre 2001 - 2006

Sunday, January 10, 2010

eBooks und digitale Lesegeräte werden es auch 2010 in Deutschland schwer haben

so der Einstieg zu einem Beitrag über eBooks von Frederik Birghan auf ibusiness.de vom 30.12.2009.

Quelle: zitiert aus SZV-E-Mail-Rundbrief 1/2010

"Verlagsexperte Hugo E. Martin verweist auf die exzellenten Zahlen, die das traditionelle Buchgeschäft in diesem Jahr erwirtschaftet hat: Laut GfK gab es 2009 ein dickes Plus. Dieses erfolgreiche Erlösmodell zu kannibalisieren, besteht auch für 2010 wenig Neigung in der Branche."

"An Lesegeräten mangelt es nicht. Das Problem allein an Lesegeräten festzumachen, scheint ohnehin wenig zielführend. Zu Recht weist Hugo E. Martin darauf hin, dass zu dieser Gattung nicht allein die weltweit etwa zwei Millionen E-Reader zu zählen sind, sondern ebenso die 1,3 Milliarden PCs und eine Milliarde Mobilfunkgeräte. Für Apples iPhone etwa gibt es seit kurzem eine App, mit der sich auch E-Books im Amazon-Format betrachten lassen. Weitere Geräte wie Multimedia-Tablets kommen auf den Markt oder stehen vor der Markteinführung."


Zugegeben, wenn man wenig Zeit hat, schreibt man gerne viel, gibt sich auch wenig Mühe die Aussagen zu verdichten - insbesondere dann, wenn man nach dem "VG-Tarif" bezahlt wird - deshalb hier in Langform mein Input:

Welche Faktoren könnten Verlage dazu animieren, ihren Fokus stärker auf eBooks und die digitale Distribution zu richten?

Wenn das so einfach wäre, dann müsste ich mir ja einen anderen Job suchen. Die erste Verzweigung unter den Verlagen und ihren Managern ist die Frage, will ich einfach (solange) weitermachen, solange sich das traditionelle Buchgeschäft lohnt oder will ich mich mit und den Folgen der Digitalisierung und der daraus entstehenden technologische Umwälzungen auseinandersetzen und gegebenenfalls darauf ein neues, angepasstes Geschäftsmodell aufsetzen.

Dem "Willigen" könnte dann helfen, dass ein signifikanter Teil der Kundschaft diese Technologie bereits für sich erschlossen hat und/oder dabei ist diese in unterschiedlichem Tempo für sich zu adaptieren.

Wenn Verlage ihre Kunden allein in der Zielgruppe der 13,5 Mio. 50plus Menschen ausmachen, die ihre Bücher am liebsten in kleineren Buchhandlungen einkaufen, die persönliche Beratung und Empfehlungen schätzen sowie ein Vertrauensverhältnis zum Buchhändler aufbauen (GfK/Sinus) sieht das anders aus als bei denen, die vorwiegend an die lesewütigen, gebildeten jungen Damen zwischen 14 und 19 Jahren verkaufen wollen (JIM 2009).

In beiden Fällen können sie sich die Frage nach den Absatzchancen von eBook-Reader und Tablets sparen, damit werden die jungen Damen nicht in den Pausenhöfen der Schulen oder an ihren Treffpunkten mit einem Handy, plus eReader oder iTablet herumlaufen und die "Alten" werden nicht zum Kaffee in die kleine Buchhandlung am Ort kommen um sich ein eBook auf ihrem eBook-Reader installieren zu lassen.

Doch zurück zur ihrer Frage:
Welche Faktoren könnten Verlage dazu animieren, ihren Fokus stärker auf eBooks und die digitale Distribution zu richten?

1. Wenn der Buchumsatz wieder sinkt (statt, wie in diesem Jahr steigt)
2. Die Kunden, die digitale Formate einfordern
3. Die Autoren auf digitalen Ausgaben bestehen (oder selbst publizieren)
4. Die Ertragssituation, wenn sich Verlage Papier, Herstellung und die jetzige Absatzorganisation, Abläufe und Margen nicht mehr leisten können (und dies auch erkennen)
5. Die Überzeugungskraft der großen Zahl von digitalen Lesegeräte
(weltweit 1,3 Mrd. PCs, 1 Mrd. Mobile Phones, etwas 2 Mio. eBook-Reader)
6. Der Zusammenbruch des Systems des vertreibenden Buchhandels
7. Die Aufhebung der Buchpreisbindung
8. Die Anpassung des Urheberrechts und urheberrechtsnaher Gesetze an die technische und gesellschaftliche Entwicklung

Background / Splitter
Vielleicht erst einmal, warum die Fokussierung auf eBooks und damit der digitale Vertrieb für Verlage nicht gar soviel Sinn macht:

Nach den GFK Zahlen lief der Buchverkauf in Deutschland in diesem Jahr im Plus. Auf die Buchpreisbindung und den eingespielten Vertriebskanälen haben sich die Verlage eingestellt und nehmen die Probleme mit Konditionsforderungen, Retouren, … in Kauf. Das Festhalten an den Strukturen fällt um so leichter, weil direkte Beziehungen zwischen Verlag und Leser/Buchkäufern eher die Ausnahme sind.

Welcher Zeitrahmen bleibt ihnen noch für eine vernünftige Marktpräsenz? Oder bleiben E-Reader und Multimedia-Tablets auf absehbare Zeit ein Gadget für englischsprachige Early-User hierzulande?

Dass wir hier in Deutschland nicht nur absolute sondern auch prozentual eine wesentlich geringere Anzahl an sog “Early Adapters” haben, ist ja nicht neu und natürlich nutzen und kaufen wir auch gehypte / Trend-Gadgets, wenn wird diese mit Vernunftgründen Dritten erklären können oder dies von Dritten gefordert wird.

Wenn es keine überzeugende und bereits Auswahl von Titeln gibt, läuft der Verkauf von eReadern / iTablets usw. Nur schleppend – ich denke es wird auch mittelfristig (und schon gar nicht langfristig) zu einem Renner.

Wenn die Preisstrategie, die Kalkulation und die Argumentation, sich nicht mit dem Käufer auseinandersetzt sondern auf den heutigen / vergangenen Kalkulationsvorgaben eines klassischen Verlags aufsetzt wird das nichts.

Wenn Verlage meinen, mit einer Hardcover- und einer Paperpack-Ausgabe schon das maximale getan zu haben, dann werde die Bestseller-Autoren und Ausgaben (vielleicht bleiben) und der Rest muss sehen, wie er publiziert und mit den Buchlesern kommuniziert (und liefert. Dies ist aber, digital, mobile und in bestehenden Netzwerken nicht so schwierig.

Zurück zur ihrer Frage:
Welcher Zeitrahmen bleibt ihnen noch für eine vernünftige Marktpräsenz? Oder bleiben E-Reader und Multimedia-Tablets auf absehbare Zeit ein Gadget für englischsprachige Early-User hierzulande?

1. Ich denke nicht, dass es einen Zeitrahmen gibt zu dem das Geschäft noch bzw. nicht mehr zu retten ist – es kommt sehr auf die Kundschaft (Autoren+Leser), das Programm, die Zielsetzung
2. Wie schon gesagt, ich sehe den Markt für eBooks zig, hundert Mal größer als die Bezugsgröße eBook-Reader – entscheidend wird sein, dass Verlage die vorhandenen Gerätschaften beim Kunden bedienen können und zu Preisen, welche den Kunden „vernünftig“ erscheinen
3. Ohne breites Angebot zu attraktiven Preisen, wird die Verbreitung solcher Gadgets hier noch einmal deutlich geringer sein als im Ausland.

Alle Einträge zu eBooks

Früherer Eintrag
Wem gehört (eigentlich) ein Interview?
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