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Monday, October 17, 2016

Die Buchreport Studie Discovery (2016) - jetzt auch in einer Kompaktversion

Jetzt gibt es die Buchreport / Codex Group Studie 'Wie Buchkäufer / Leser auf neue Bücher aufmerksam werden' auch als Kompaktversion (32 S., PDF). Sie zeigt auf

  • auf welche Impulse es bei Buch-Entdeckungen wirklich ankommt,
  • wo Leser im Geschäft und im Onlineshop am besten zum Kauf animiert werden,
  • mit welchen Werbe- und Marketingmitteln Sie Ihre Zielgruppe erreichen und
  • durch welche Kommunikationskanäle Sie die Leser von heute und morgen an Ihren Verlag binden.



Übersicht der erhobenen Quellen in denen Käufer / Leser Buchinfos suchen und entdecken






Wie landen Buchempfehlung beim Käufer / Leser




Das Gros der Empfehlungen für da zuletzt gekaufte Buch erfolgt von Angesicht zu Angesicht (für 89% die häufigste Art der Empfehlung). Nur 6 % der persönlichen Empfehlungen kamen - nach dieser Studie - über Social Media (Twitter, Facebook, Snapchat, Instagram, etc.)

via / mehr / Erwerb




Zur Methodologie

- Repräsentative Befragung von 2506 erwachsenen Deutschen (über 18 Jahre alt)
- die Befragten haben im vergangenen Monat mindestens ein Buch gekauft
- Online-Erhebung vom 8. bis 16. Februar 2016

Siehe dazu auch die aktuelle Bitkom-Befragung (Oktober 2016)
Bitkom Studie eBooks 2016: Wie werden die Leser auf neue Bücher aufmerksam

Thursday, October 13, 2016

Bitkom Studie eBooks 2016 (II): Welche Wünsche haben Buchleser in Sachen eBooks?

Nur 75 % der Bundesbürger lesen - nach der neuen Bitkom Umfrage - überhaupt Bücher 


Ein Drittel der (Überhaupt-)Buchleser liest nach der Umfrage zu eBooks Nutzung (auch) eBooks und zwei Dritteln tun das (noch) nicht. Warum es nicht mehr eBook Leser sind, ergibt sich einmal aus der Liebe zu gedruckten Büchern, der erlernten Praxis und Gewöhnung, sowie dem Angebot (und dem Preis).



Aus dem Potenzial der Nichtnutzer von eBooks, können sich bereits heute rund ein Drittel vorstellen in Zukunft (auch) eBooks zu lesen.

Doch da gibt es ein paar Wünsche unter anderem




Sollte es in diesen Fragen keinen Fortschritt, keine (auch wirtschaftlich) überzeugende Lösungen geben, stützt und stärkt das nicht den klassischen Buchhandel, Buchverkauf sondern treibt noch mehr Buchkäufer / Buchleser in alternative Nutzungsmodelle.

Bitkom Studie 2016 zur Nutzung von eBooks (Download 16 S., PDF)

Rea
Mehr zum Thema auf dem Blog

Bitkom Pressekonferenz 6.10.15: Ergebnisse der eBook Umfrage zur #FBM15


Die Big-5 Verlage haben sich mit ihrem Pricing und dem Agency Modell (gewollt?) ihre Erfolgschancen im eBook Markt vermasselt


Der eBook Markt U.S. 2012-2015: Die BIG 5 verlieren weiter

Tuesday, August 09, 2016

Börsenverein: Buch und Buchhandel in Zahlen 2016 - Kompendium zur wirtschaftlichen Entwicklung des deutschen Buchmarkt erschienen

Alle Jahre wieder - in 2016 zum 64. Mal - veröffentlicht der Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V. das Kompendium Buch und Buchhandel in Zahlen 2016 mit Daten u.a. zu

- Daten zur Umsatzentwicklung, zur Titelproduktion und Lizenzen der Buchverlage
- Daten zu den Vertriebswegen und zur Entwicklung in den Warengruppen und Editionsformen
- Betriebswirtschaftliche Kennzahlen des produzierenden und vertreibenden Buchhandels, sowie der Preisentwicklung
- Zahlen des Betriebsvergleichs Sortimentsbuchhandel (2014)
- Daten zu Buchkäufern und Buchlesern und ihrem dem Kauf-/Leseverhalten

- sowie beim Börsenverein (verfügbare) Zahlen zum e-Book-Markt in Deutschland

Das Kompendium ist für alle im Buchgeschäft Tätigen und Verantwortlichen, sowie für die an der wirtschaftlichen Lage und den Perspektiven Interessierten der Buchbranche eine kaum verzichtbare Datenquelle (und Investition).

Inhaltsverzeichnis


Buch und Buchhandel in Zahlen 2016
Umfang 156 Seiten, August 2016
Herausgeber: Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.,

ISBN eBook 978-3-7657-3301-7 (PDF)
ISBN pBook 978-3-7657-3300-0

Buchumsatz nach Absatzkanälen

Wednesday, June 22, 2016

Zur AKEP-Jahrestagung 2016: upstairs / downstairs - Gewinner & Verlierer der Digitalisierung

Am 22. Juni 2016 fand die letzte AKEP (Elektronisches Publizieren) Jahrestagung #akep16 des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels statt. Denn, der AKEP und der AK eCOM (eBooks und eCommerce) im Rahmen der Verbandsreform in einer neu installierten IG Digital auf.


Die Sprecher der neuen IG Digital sind: Michael Döschner-Apostolidis (Verlagsleiter elektronisches Publizieren, VG Droemer Knaur), Carmen Udina (Leiterin dtv-Digital) und Jochen Grieving (Buchhandlung Transfer Bücher und Medien) (von links)

Die bisherigen AKEP Sprecher Jürgen Harth und Beate Muschler, sowie die AK eCOM Sprecher Susanne Martin und Tobias Schmid treten ins Glied zurück.

Die IG Digital beinhaltet die Fachgruppen (’interessanterweise’ Peer Group genannt) Digitaler Buchhandel, Kommunikation & Marketing, Herstellung, eBooks, Bibliotheken sowie Apps & Mobile Publishing
‏@akeplog Strukturreform: Aus AKEP und AK eCom wird heute die IG Digital. Verlage und Handel unter einem Digital-Dach. #akep16

‏@akeplog Vielen Dank auch an die bisherigen AKEP-Sprecher Beate Muschler und Jürgen Harth. Good Job! #akep16

‏@boev Sprecherteam IG Digital: Michael Döschner-Apostolidis, Carmen Udina & Jochen Grieving. (Foto: Tobias Bohm) #akep16 ‏


Die Keynotes
- vom Digisauier und Internet-Publizisten Tim Cole über die Digitale Transformation im Allgemeinen und die Buchbranche im Besonderen und

- Keynoter Christian Hoffmeister: Market needs versus resources feeds, oder Können Verlage leisten, was der Markt will?

Tuesday, June 07, 2016

Die Wirtschaftszahlen der Deutschen Buchbranche im Jahr 2015 - WiPK 7. Juni 2016

Heute präsentierte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels seine Zahlen auf der Wirtschaftpressekonferenz in Frankfurt. Hier die Ergebnisse:

Buchmarkt gesamt 2015
Buchmarkt eBooks 2015
Buchmarkt Innovationen 2015ff
Buchmarkt Wirtschaftszahlen 2015




Innovationen im deutschen Buchmarkt in 2015ff - WiPK 7. Juni 2016

Heute präsentierte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels seine Zahlen auf der Wirtschaftpressekonferenz in Frankfurt. Hier die Ergebnisse:

Buchmarkt gesamt 2015
Buchmarkt eBooks 2015
Buchmarkt Innovationen 2015ff
Buchmarkt Wirtschaftszahlen 2015


Innovationen im deutschen Buchmarkt

Datenquelle:
In die Innovationsumfrage des Börsenvereins unter Mitgliedsverlagen aus dem Frühjahr 2016 sind die Antworten von rund 150 Marktteilnehmern eingeflossen. Sie bietet Tendenzaussagen zum Umgang mit dem Thema Innovation sowie Entwicklung und Einführung von Neuheiten im Unternehmen.

Der deutsche eBook Markt 2015 in Zahlen - WiPK 7. Juni 2016

Heute präsentierte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels seine Zahlen auf der Wirtschaftpressekonferenz in Frankfurt. Hier die Ergebnisse:

Buchmarkt gesamt 2015
Buchmarkt eBooks 2015
Buchmarkt Innovationen 2015ff
Buchmarkt Wirtschaftszahlen 2015

Der eBook Markt in Deutschland ist in 2015 um 8,9 % gestiegen
und der Preis pro eBook um 3,7 % gefallen (eine Ausschnittsbetrachtung)




Datenquelle
Die Hochrechnungen der eBook-Absätze und -Umsätze stammen aus dem GfK Consumer Panel Media*Scope Buch mit insgesamt 25.000 Personen, die monatlich zu ihren Bucheinkäufen befragt werden. Sie sind repräsentativ für die deutsche Wohnbevölkerung ab zehn Jahren, für insgesamt 67,7 Mio. Personen.

Der deutsche Buchmarkt 2015 in Zahlen - WiPK 7. Juni 2016

Heute präsentierte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels seine Zahlen auf der Wirtschaftpressekonferenz in Frankfurt. Hier die Ergebnisse:

Buchmarkt gesamt 2015
Buchmarkt eBooks 2015
Buchmarkt Innovationen 2015ff
Buchmarkt Wirtschaftszahlen 2015

Die Entwicklung des Buchmarktes in Deutschland (geschätzt)

Ohne Berücksichtigung der Teuerungsrate von Büchern (und Fachmedien) in den letzten 10 Jahren, ist der Umsatz nach den Schätzungen des Börsenvereins in etwa gleichgeblieben.






Monday, April 04, 2016

Codex & buchreport Studie: Der Kunde ist König (und seine Königin(en) sind die Autoren)

Eine neue Codex & buchreport Studie bringen den Käufer / Leser zurück ins Spiel. Zurecht (und dankenswerter Weise), denn der hat neben den AutorInnen, Verlagen und dem vertreibenden Buchhandel doch auch ein klein wenig mitzureden (und zu bezahlen) wenn es um die Zukunft des Buches und der Buchbranche geht. Lobenswert, dass in dieser (nach Aussagen der Macher repräsentativer) Studie 2506 "Deutsche" ab 18 Jahren über ihre Journey zum Buch Auskunft geben... Methodik, Inhalte (7 Seiten, PDF)


Aus den Ergebnissen:

Wednesday, October 14, 2015

Neue Studie: Buchkäufer und Buchleser 2015 - Profile, Motive, Einstellungen

Im Auftrag des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels haben die GfK SE und das SINUS-Institut Profile, Motive und Einstellungen der Buchkäufer und -leser in Deutschland untersucht und heute auf der Buchmesse vorgestellt.

Einige Studienergebnisse 2015 (in 2008)

- 59 % der deutschen Bevölkerung sind Buchkäufern, d.h. haben im letzten Jahr mindestens ein Buch gekauft (2008: 57 %). 62 % der Frauen und 54 % der Männer.

- 83 % sind Buchleser d.h. haben in den letzten 12 Monaten mind. ein Buch gelesen/angelesen (2008: 90 %). Eine deutliche Zunahme von Nichtlesern, plus 70%.

- Je älter desto Buchkäufer, kaum altersbezogene Abweichungen bei Buchlesern

- 64 % kaufen ihre Bücher beim/nach dem Stöbern im Laden. 43 % auf Empfehlung von Freunden, Bekannten, Kollegen, 32% nach Stöbern im Internet (shop)

- 51% der deutschen Bevölkerung wollen ohne Bücher nicht leben ....

Anmerkung: wobei die Klassifizierung "Buchleser" mind. 1 Buch in den letzten 12 Monaten gelesen / angelesen, die Kundengruppe vielleicht größer erscheinen lässt, als sie tatsächlich ist, dito. Buchkäufer.


Buchleser - Buchkäufer


Zwischen 2008 und 2015 ein leichter Rückgang bei den Nichtkäufern, aber ein deutlicher Zuwachs bei den Nichtlesern (plus 70%).


Buchkäufer - Nichtkäufer nach Altersgruppen

Mehr als die Hälfte der 11 - 39 jährigen gehört zu der Gruppe der Nichtkäufer (innert der letzten 12 Monate).

Tuesday, October 06, 2015

Bitkom Pressekonferenz 6.10.15: Ergebnisse der eBook Umfrage zur #FBM15

Die jährliche Bitkom-Umfrage vor der Buchmesse:

- eBooks 25% lesen eBooks (2014: 24%)
- alternative Nutzungsmodelle gewinnen an Bedeutung
- bei den Lesegeräten geht der Trend zu Smartphones, Notebook/Laptop halten ihre Spitzenposition,  eReaders für Vielleser

via / mehr PM vom 6.10.2015
https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Jeder-Vierte-liest-digitale-Buecher.html


Bitkom Pressekonferenz 6.10.15: Ergebnisse der eBook Umfrage zur #FBM15


Nachtrag:
Den Trend zu alternativen Nutzungs-/Zugangsmodellen (u.a. Leihe / Abo) bestätigt auch eine GfK Media*Scope Auswertung für das 1 Hj. 2015.  

eBook-Kauf vs. Leihe / Abo

Im 1. Hj. 2015 kauften in Deutschland 2,9 Mio. Personen (ab 10 Jahren) für knapp 95 Mio. EUR eBook (ohne Fach- und Schulbücher), ein Plus von 13 %

Knapp 50 % (1,4 Mio. Personen ab 10 J.) nutzten digitale Bezahlabos bzw. Online-Ausleihe Angebote im Wert von knapp 30 Mio. EUR

Quelle: GfK Entertainment via Fachpresse ‪#‎LSR‬

Die eBook Preispolitik deutscher Verlage, entwöhnt Käufer / Leser vom klassischen Buchkauf und treibt sie zu alternativen Nutzung-/Zugangsquellen. 

Passend zum Thema:
 

Tuesday, August 11, 2015

Interessiert sich im Internet / Mobile überhaupt jemand für Bücher, kauft dort (sogar) Bücher?

Wenn es nach den AGOF Studien internet facts + mobile facts geht, ist dass der Fall und ein höher Anteil derer die im Internet nach Büchern suchen kauft dann auch dort ein (siehe Tabelle)





und da drängt sich dann der Gedanke auf, warum viele Verlag, Autoren, Buchhändler im Internet / Mobile Marketing nicht noch eine (oder zwei) Schippe(n) zulegen. Geht da noch was?

(Nachträgliche Textkorrektur im Chart 12.08.2015)

Sunday, August 09, 2015

BOEV: Kompendium Buch und Buchhandel in Zahlen 2015 erschienen

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V. hat am 6. August sein jährliches, 63. Ausgabe des Kompendiums 'Buch und Buchhandel in Zahlen' 2015 veröffentlicht. Es bietet u.a.

- einen Überblick über die wirtschaftliche Lage des Buchhandels
- Daten zur Produktion, Umsatz, Warengruppen- und Editionsformen und deren Entwicklung
- eine kurze Übersicht zum eBook Markt (Privater Konsum) - eine eigene Studie gibt in 2015 nicht
- eine Zusammenfassung ausgewählter Ergebnisse von Studien zu Buchkäufern und Buchlesern
- betriebswirtschaftliche Kennzahlen für Verlage und Buchhandel und Preisentwicklung
- Informationen zum Handel und Lizenzmarkt International
- Informationen zur Beschäftigung und Ausbildungssituation

Buch und Buchhandel in Zahlen 2015


Die Sammlung baut auf den bereits auf der Wirtschaftspressekonferenz (9. Juni 2015) Rahmendaten und den Verlautbarungen / Reden der Funktionäre auf der Leipziger Buchmesse und den Buchtagen, Berlin auf. Sie ist zu beziehen als Softcover (Print) ISBN 978-3-7657-3297-3 und eBook (PDF)  978-3-7657-3298-0 im qualifizierten, gut sortierten Buchhandel.

Einigen bemerkenswerten Fakten:

Tuesday, June 09, 2015

Börsenverein des Deutschen Buchhandels: Die wichtigsten Daten & Charts zur Wirtschaftspressekonferenz am 9. Juni 2015

Ausgewählte Zahlen für 2014:

Umsatzentwicklung der deutschen Buchbranche (ohne Berücksichtung der Preisentwicklung)

2014: -  2,3 %                              
2013: + 0,2 %
2012: -  0,8 %
2011: -  1,4 %

Die Vertriebswege





Anteile Editionsformen
72,9 % Hardcover
23,3 % Taschenbuch
  3,9 % Hörbuch

[ 4.3 % eBook ]

Anteile Sachgruppen
32,4 % Belletristik
15,8 % Kinder- und Jugendbuch
14,9 % Ratgeber
11,2 % Wissenschaft
10,1 % Sachbuch
  9,2 % Schule + Lernen
  6,5 % Reise

Titelproduktion Erstauflagen

2014: 73.863
2013: 81.919
2012: 79.860
2011: 82.048

Lizenzen

2014: 6.443
2013: 6.466
2012: 6.855
2011: 8.000

Verlage und eBooks

2014: ???
2013: 65 % der Verlage haben eBooks im Programm, 35 % noch nicht
2012: 53 % der Verlage haben eBooks im Programm, 47 % nicht
2011: 49 % der Verlage haben eBooks im Programm, 51 % nicht

via / mehr unter boersenverein.de   |   auf Slideshare


Tuesday, April 21, 2015

Destatis: Rund 22 Mio. Personen in Deutschland, kauften online auch Bücher und Zeitungen, nach AGOF ~ 25 Mio.


Wenige Tage vor dem Welttag des Buches am 23. Mai 2015 veröffentlichte Destatis Daten über Bestellungen und Einkäufen von Büchern und Zeitschriften im Internet. Jede zweite Person (ab 10 Jahren), die in den letzten 12 Monaten überhaupt etwas im Internet eingekauft hatte, kaufte auch Bücher und/oder Zeitschriften.


Aus der Pressemitteilung vom 21. April 2015:

Jede zweite Person ab 10 Jahren, die 2014 angab, in den letzten 12 Monaten vor der Befragung Einkäufe oder Bestellungen über das Internet erledigt zu haben, hat in diesem Zeitraum Bücher, Zeitungen und/oder Zeitschriften online bestellt oder gekauft. Wie das Statistische Bundesamt anlässlich des Welttages des Buches am 23. April weiter mitteilt, entspricht das rund 22 Millionen Personen. Als Bücher gelten dabei sowohl klassische als auch digitale Bücher („E-Books“).

Der Anteil unter den 25- bis 44-jährigen Online-Einkäuferinnen und -Einkäufern von Büchern oder Zeitungen lag mit 55 % etwas über dem Durchschnitt. Unter den 45- bis 64-Jährigen war der Anteil mit 52 % ebenfalls leicht überdurchschnittlich. In der Altersklasse 16 bis 24 Jahre kauften nur 37 % der Online-Shopper Bücher oder Zeitungen über das Internet.

Unter den hoch gebildeten Online-Einkäuferinnen und -Einkäufern ab 16 Jahren nutzten 65 % das Angebot für Bücher und Zeitungen im Internet. Personen mit mittlerem Bildungsstand (48 %) oder niedrigem Bildungsstand (33 %) bestellten Lesestoff dagegen seltener im Netz. Bezogen auf die soziale Stellung erwarben 52 % der Erwerbstätigen, 47 % der Schülerinnen, Schüler und Studierenden, 49 % der Personen im Ruhestand, jedoch nur 37 % der Arbeitslosen Bücher und Zeitungen über das Internet (jeweils Online-Einkäuferinnen und -käufer ab 16 Jahren). 

Die letztverfügbaren AGOF Zahlen weisen aus, dass online und mobile sowohl beim Interesse, der Suche und dem Kauf Bücher eine herausragende Rolle spielen:

internet facts 2015-01

Generelles Produktinteresse an Büchern:  57,4 % aus 55,48 Mio. (Platz 1), also rund 31,8 Mio. Personen

Informationen zu Büchern im Internet gesucht: 59 % (Platz 1)


 Bücher im Internet gekauft: 45 % (Platz 1)




das entspricht einer Conversion Rate von 74,4 %.


mobile facts 2014-IV

Generelles Interesse an Büchern:  55,9 % aus 34,26 Mio. (Platz 4), also rund 19, 2 Mio. Personen

Informationen zu Büchern mobile gesucht: 35,6 % (Platz 3)
Bücher im Internet gekauft: 22 % (Platz 2)

entspricht einer Conversion Rate von 61,8 %.

Und was machen Verlage aus diesen (oft ungehobenen) Schätzen, Möglichkeiten?

Holen sie diese Interessenten online / mobile ab und auf ihre eigenen Websites / Social Media Outlets ?

Was bieten sie auf ihren Websites und Outlets an um Verweil- und Kauflust zu steigern?  Die Anreize / Basis für den nächsten Besuch zu schaffen und eine Beziehung zwischen Besucher und Verlag anzubahnen?

Und, spiegeln sich diese Kontakt- und Interaktionenchancen auch in den geplanten und/oder getätigten Marketing- und Werbeinvestitionen wieder?     





Quelle: Chart aus einem Webinar 'Gestaltungsmöglichkeiten für Buchverlage'(November 2014)

Friday, November 21, 2014

Friday, July 18, 2014

When I was young: I joined a book club

Mein erste Buchclub war der damals und heute Marktführer, der Bertelsmann Buchclub - bei dem bin damals auch gleich mehrmals beigetreten bin und von den Erst-/Willkomens-Angeboten Gebrauch machen konnte (aber zuvor fleißig an meiner Unterschrift geübt hatte, damit niemand sollte erkennen, dass ich erst 12 und 13 Jahre alt war.

Ein zweiter Buchclub der mir gut in Erinnerung ist, war der MBC Management Buchclub (gibt es nicht mehr, Initiator war damals der Verlag moderne industrie) und dort habe ich für viele Jahre ab 1968 fast jedes neu aufgelegte Buch erworben und nach nützlichem Wissen durchforstet, sowie der Ableger (Bertelsmann und andere) The English Buchclub.

Natürlich gab es auch andere Buchclubs mit attraktiven Programmangeboten und Erstbestellungs-Willkommenspakete: Deutscher Bücherbund (erste Holtzbrinck, dann Leo Kirch, dann Bertelsmann), die Nummer 2 am Mark; die gewerkschaftsnahe Büchergilde Gutenberg, nach Mitgliedern die Nummer 3; die Herder-Buchgemeinde, usw.

Laut Buchreport war 1981 knapp jeder 8. Bundesbürger (7,3 Mio. aus 61,1 Mio. BRD Gesamtbevölkerung) und in fast jedem 3. Haushalt (29,8 %) ein Mitglied in einem Buchclub.  

Wie Michael Kollmannsberger in "Buchgemeinschaften im deutschen Buchmarkt: Funktion, Leistungen, Wechselwirkungen" (1995) schreibt betrug der Umsatz der Buchclubs in Deutschland 1992 rd. 1,1 Mrd. DEM (Buchanteil 55 %, sinkend).

Warum versuchen unsere klassischen Buchverlage (oder der Buchhandel) nicht, diese Idee des Buchclubs - mit allen Bells & Whistles - in unsere digitale, mobile, vernetze Zeit zu transformieren und als Channel, Ort der Begegnung auf- und auszubauen, sondern stampfen, wie jetzt Bertelsmann für Ende 2015 angekündigt hat, die Restbestände ersatzlos ein?


ISBN 3447036281 [Google Book]

Warum, schreibe ich gerade heute über eine so antiquierte Angebots- und Vertriebsform wie Buchclubs? Weil, mich heute morgen SocialMedia Today und Wiley zu ihrem 'Social Business Book Club eingeladen haben und "the best content about social media, digital marketing, and transformation from the world's best thinkers" inkl. Books / eBooks, Begegnungen und Gespräche mit führenden Autoren über Webinars und in Hangouts  [LINK]

The next free Google Hangout:
On July 24th, you are invite you to attend a free Google Hangout with Jeb Blount, author of "People Love You: The Real Secret to Delivering Legendary Customer Experiences." Speak with the author directly and have your questions answered

Wenn ich heute Verleger wäre oder auch Buchhändler wäre, ich hätte (mit Partnern, Lesern, Autoren) nicht nur einen, sondern mehrere, ja viele spezialisierte, individuelle, interessen und ereignisorientierte  "Buchclubs" und würde die Chancen von Social Media, Social Networking und Digitalisierung nutzen.

P.S.
Aber vielleicht gibt es das ja auch alles (neben den Reader- und Autoren-Communities) und ich bin aus dem relevanten Raster geflogen.

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Book flatrates (only a few of them, please feel free to add)

24symbols

Entitle

Kindle Owners Lending Library

Kindle Unlimited

Oyster books

Readfy 

Safari

Scripd

skoobe 


Readers und/oder Authors communities

AuthorsDen 

Bookish

BookLikes

Goodreads (Amazon)

LibraryThing 

shelfari (Amazon)

wattpad 

webook

WritersCafe.org

Zola Books

Tuesday, July 01, 2014

Der Buchhandel in 2013 - wie beherrschend ist Amazon für Verlage, Buchhandlungen, Autoren und Leser

Eine Zahlenspielerei - die korrigiert und/oder fortgesetzt wir, wenn neuere Erkenntnisse 'auftauchen'. 

Der Gesamtumsatz des Buchhandels in D-A-CH betrug 2013 (nach den Angaben der jeweiligen Verbände, Amazon nach buchreport, Österreich nach eigenen Schätzungen/HR, eine Mitgliederumfrage dort erfolgt erst im August 2014).

Der Buchumsatz in D-A-CH (deutschsprachig)

in Millionen Euro's

  9.536 Mio. € Deutschland
     754 Mio. € Österreich (inkl. Zeitungen, Zeitschriften, Landkarten)
     526 Mio. € Schweiz (Deutschschweizer Buchhandel, Gesamtschweiz ~ 682Mio. Euro)

10.816 Mio. @ D-A-CH (deutschsprachig)

Nach dieser Summenbildung ergibt sich folgende Rankreihe / Marktanteile der "Buchhändler" 

Nr. 1  mit  ~20,0 %  sind die Verlage-Direktverkäufe  ca. 2.163 Mio Euro
Nr. 2  mit  ~15,7 %  Amazon (inkl. Marktplatz, Gebrauchtmarkt, KDE geschätzt ~35 %)
                                  ca. 1.700 Mio. Euro
(u.a. Buchreport Schätzung), bzw.
                 ~ 10,2 %  Amazon (ohne Marktplatz, Gebrauchtmarkt)  ca. 1.105 Mio. Euro
Nr. 3  mit ~   9,6 %  Thalia ca. 1.040 Mio. Euro
Nr. 4  mit ~   7,7 %  Weltbild / Weltbild plus ca. 830 Mio. Euro
Nr. 5  mit ~   1,5 %  Mayersche Buchhandlungen ca. 165 Mio. Euro

Demnächst im August wird ja die 2014er Ausgabe Buch und Buchhandel in Zahlen beim Börsenverein des Deutschen Buchhandels erscheinen, die Zahlen aus Wien sind für August angekündigt (die Schweizer Zahlen liegen bereits vor). Wenn sich wesentliche Änderungen ergeben, bitte gerne als Kommentar oder einer Direktnachricht für eine Korrektur hier hinterlassen.

Nachtrag:
Grafisch sieht das dann ungefähr so aus (für ein Facebook Positing erstellt)






Tuesday, June 03, 2014

Börsenverein des Deutschen Buchhandels: Die Charts zur Wirtschaftspressekonferenz 3. Juni 2014

via http://www.boersenverein.de/buchmarkt2013
Ausgewählte Zahlen:

Geschätzte Umsätze der Buchbranche (ohne Berücksichtung der Preisentwicklung)
2011: -  1,4 %
2012: -  0,8 %
2013: + 0,2 %
2014: -  3,8 %

Titelproduktion Erstauflagen
2011: 82.048
2012: 79.860
2013: 81.919

Lizenzen
2011: 8.000
2012: 6.855
2013: 6.466

Verlage und eBooks
2011: erst 49 % der Verlage haben eBooks im Programm, 51 % nicht
2012: erst 53 % der Verlage haben eBooks im Programm, 47 % nicht
2013: jetzt haben 65 % der Verlage eBooks im Programm, 35 % noch immer nicht



Das Tabellen-Kompendium

Börsenverein des Deutschen Buchhandels: Tabellenkompendium zur Wirtschaftspressekonferenz


Nachtrag:Inzwischen hat der Börsenverein die obigen Charts auch auf Slideshare.de veröffentlich. Dort gibt es jetzt (seit 55 Minuten) zusätzlich den Jahresbericht des Börsenvereins 2013 / 2014.


Die Anzahl der Mitglieder im Börsenverein ist auch in 2013, trotz 227 Neumitgliedern (und durch rechnerisch 366 Austritten) auf jetzt 5.382 gesunken, ein Nettoverlust von 139 Mitgliedern.




Weitere Zahlen gibt es wohl erst Ende Juni 2014 im Kompendium 'Buch und Buchhandel in Zahlen'.

Wednesday, October 16, 2013

Buchmesse 2013: Amazon on The Global Transition to Online Bookselling

Präsentation von Russ Grandinetti (Amazon) at Publishers Launch Frankfurt 2013


Die Absatzzahlen in der Präsentation von Russ Grandinetti stammen wohl aus Bowker's Global eBook Monitor und sind Stückabsatz-Zahlen (und keine Umsatzanteile), wie vollständig über alle Vertriebswege USA diese sind, weiss ich auch nicht ... in Umsatzwerten würde ich nach diesen Zahlen einen eBook Anteil bei etwa 30 % schätzen.

Und für Deutschland, solange AMAZON.de und anderen eBook-/eCommerce Player keine konkreten Zahlen liefern, haben wir ja - je nach Absicht und Neigung - (u.a.) Bowker Global, GfK Verbraucherpanel Media*Scope Buch sowie diverse Umfragen und Orakels (im Auftrag) des Börsenvereins, da kann man ja immer die "passende Zahl" finden.

Ich erinnere nur an das Zahlenangebot der  
eBook Studie des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels 2012 (veröffentlicht Juni 2013)

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