Showing posts with label Buchverlage. Show all posts
Showing posts with label Buchverlage. Show all posts

Wednesday, June 22, 2016

Zur AKEP-Jahrestagung 2016: upstairs / downstairs - Gewinner & Verlierer der Digitalisierung

Am 22. Juni 2016 fand die letzte AKEP (Elektronisches Publizieren) Jahrestagung #akep16 des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels statt. Denn, der AKEP und der AK eCOM (eBooks und eCommerce) im Rahmen der Verbandsreform in einer neu installierten IG Digital auf.


Die Sprecher der neuen IG Digital sind: Michael Döschner-Apostolidis (Verlagsleiter elektronisches Publizieren, VG Droemer Knaur), Carmen Udina (Leiterin dtv-Digital) und Jochen Grieving (Buchhandlung Transfer Bücher und Medien) (von links)

Die bisherigen AKEP Sprecher Jürgen Harth und Beate Muschler, sowie die AK eCOM Sprecher Susanne Martin und Tobias Schmid treten ins Glied zurück.

Die IG Digital beinhaltet die Fachgruppen (’interessanterweise’ Peer Group genannt) Digitaler Buchhandel, Kommunikation & Marketing, Herstellung, eBooks, Bibliotheken sowie Apps & Mobile Publishing
‏@akeplog Strukturreform: Aus AKEP und AK eCom wird heute die IG Digital. Verlage und Handel unter einem Digital-Dach. #akep16

‏@akeplog Vielen Dank auch an die bisherigen AKEP-Sprecher Beate Muschler und Jürgen Harth. Good Job! #akep16

‏@boev Sprecherteam IG Digital: Michael Döschner-Apostolidis, Carmen Udina & Jochen Grieving. (Foto: Tobias Bohm) #akep16 ‏


Die Keynotes
- vom Digisauier und Internet-Publizisten Tim Cole über die Digitale Transformation im Allgemeinen und die Buchbranche im Besonderen und

- Keynoter Christian Hoffmeister: Market needs versus resources feeds, oder Können Verlage leisten, was der Markt will?

passten sowohl vom Inhalt, der Gemengenlage und in der Jetztzeit nicht so recht zu den Teilnehmern und deren Aufgaben, Know-how und Erkenntnisstand die sich zur #akep16 in Berlin eingefunden hatten.

Tom Cole's betagte Trends der Digitalen Transformation: Digitalisierung, Vernetzung und Mobilität war (jedenfalls für mich) ein Verschnitt der Future der vergangenen 30 Jahre und wirkte für die meisten Teilnehmer, welche sich tagtäglich und dass oft schon viele Jahre in etwas so, als wenn man ihnen heute Alvin Toffler's Thesen aus seinem 'Future Shock' (erschienen 1970) vorlesen würde und die Digitale Transformation und die Bedeutung für die Buchbranche aus Zeitgründen leider weglassen müsste.
@ninare Da ist die Buchbranche leider sehr gut drin: "Das Neue ist nicht aufzuhalten, man kann es nur hinauszögern." #akep16 ...

und das - wie man sieht - mit anhaltendem Erfolg ;)
Tim Cole's Website   Buch Digitale Transformation

Der launige Vortrag von Christian Hoffmeister (DCI) war dazu ein willkommener (und notwendiger) Ausgleich und fand ihren Höhepunkt in wiederholten Appellen, doch bitte die eigene Perspektive öfters mal zu verändernder bzw. zu verlassen und Notwendigkeit anders auf das eigene Geschäftsmodell zu blicken. Stichworte #Querdenken #Out-of-the-Box und Anleihen aus Kreativitätstrainings.




@greubel "Verlage sind Hubs, die Erfolg für Autoren organisieren." Christian Hoffmeisters Keynote bei der #akep16
bzw. könnten zum Beispiel Hubs sein, die den Erfolg von Autoren organisieren und mit Know-how, Tools und Services unterstützen

Bei der Keynote wurde mir allerdings nicht ganz klar, warum ausgerechnet der Fisch es sich zur Lebensaufgabe zu machen soll, dem Angelhaken und dem Angler Sinn zu geben und dessen Aufwand zu be-/entlohnen. Aber vielleicht ist das ja auch nur eine Anleihe aus der gängigen Praxis, in der sich Verlage lautstark beschweren, dass der tatsächliche und/oder präsumtive Käufer und Leser ihrem Geschäftsmodell nicht zum geplanten Erfolg verhilft.

Die Keynotes wurden u.a. von Daniel Lenz ausführlich gewürdigt hier entlang

Anmerkungen:
Ich denke vor 30/50 Jahren (oder so) war es sinnvoll über eine Digitalisierung unseres Lebens, unserer Welt (der Industrie, des Handels, der Dienstleistungen und Services, etc. zusprechen, darüber nachzudenken was das für uns persönlich, der Gesellschaft und die Wirtschaft bedeutet und wie und wann wir uns darauf einstellen, vorbereiten und gegebenenfalls (for the better) nutzen können.

Wenn ich das hier einmal auf unsere Branche einenge, dann findet die Digitale Transformation seit Jahrzehnten außerhalb Branchen und sektionsübergreifend statt und die herstellende und vertreibend Buchbranche ist verdammt schlecht aufgestellt ihre Geschäftsmodell in der digitalen Welt erfolgreich und profitable zu betreiben.

Es geht meiner Meinung nicht darum, ob ein Unternehmen digitalisiert, ist sondern ob man sein Geschäftsmodell in dieser digitalen Welt betreiben will und so aufgestellt ist, dass man das auch erfolgreich betreiben kann.



Die Shortcuts, waren teilweise nicht so kurz, wie angedacht und haben dann nur wenig Zeit für die Diskussion übriggelassen.

Markus Becker-Melching (BV deutscher Banken) versuchte zu erklären, dass Fintech und Banken ja eigentlich am gleichen Strang ziehen (ob auch in die gleiche Richtung?) und da die Fintech Repräsentantin Susanne Krehl (Barzahlen.de) sich mit Barzahlungs-Fintech-Lösung beschäftigt und Banken am liebsten gar nichts mehr mit Bargeld zu tun haben wollen, wurde das auch nicht ausdiskutiert.

P.S. Dass das Konzept 'Blockchains' auf dem Podium nicht einmal angesprochen wurde hat mich dann schon ein wenig gewundert. Würde es doch gut zu den Autoren - Leser Beziehungen passen.

Knut Nicholas Krause (KNK Verlagssoftware) berichtete von seinem letzten CES Besuch: VR + AR. Mehrwert für Verlagsbranche?

Ausführlich ja, aber für die AKEP Profis, dann vielleicht doch nicht so neu und mit wenig konkret umzusetzenden Anwendungsbeispiel.

Nach der Mittagspause starteten dann die parallelen Sessions (Fortsetzung folgt, vielleicht)


Hier Links zur umfangreichen Berichterstattung auf dem apeklog.de

#akep16: Das war die AKEP-Jahrestagung am 22. Juni in Berlin
#akep16: Lieber Kunde, wann kaufst du?

Tuesday, June 07, 2016

Die Wirtschaftszahlen der Deutschen Buchbranche im Jahr 2015 - WiPK 7. Juni 2016

Heute präsentierte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels seine Zahlen auf der Wirtschaftpressekonferenz in Frankfurt. Hier die Ergebnisse:

Buchmarkt gesamt 2015
Buchmarkt eBooks 2015
Buchmarkt Innovationen 2015ff
Buchmarkt Wirtschaftszahlen 2015




Innovationen im deutschen Buchmarkt in 2015ff - WiPK 7. Juni 2016

Heute präsentierte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels seine Zahlen auf der Wirtschaftpressekonferenz in Frankfurt. Hier die Ergebnisse:

Buchmarkt gesamt 2015
Buchmarkt eBooks 2015
Buchmarkt Innovationen 2015ff
Buchmarkt Wirtschaftszahlen 2015


Innovationen im deutschen Buchmarkt

Datenquelle:
In die Innovationsumfrage des Börsenvereins unter Mitgliedsverlagen aus dem Frühjahr 2016 sind die Antworten von rund 150 Marktteilnehmern eingeflossen. Sie bietet Tendenzaussagen zum Umgang mit dem Thema Innovation sowie Entwicklung und Einführung von Neuheiten im Unternehmen.

Der deutsche eBook Markt 2015 in Zahlen - WiPK 7. Juni 2016

Heute präsentierte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels seine Zahlen auf der Wirtschaftpressekonferenz in Frankfurt. Hier die Ergebnisse:

Buchmarkt gesamt 2015
Buchmarkt eBooks 2015
Buchmarkt Innovationen 2015ff
Buchmarkt Wirtschaftszahlen 2015

Der eBook Markt in Deutschland ist in 2015 um 8,9 % gestiegen
und der Preis pro eBook um 3,7 % gefallen (eine Ausschnittsbetrachtung)




Datenquelle
Die Hochrechnungen der eBook-Absätze und -Umsätze stammen aus dem GfK Consumer Panel Media*Scope Buch mit insgesamt 25.000 Personen, die monatlich zu ihren Bucheinkäufen befragt werden. Sie sind repräsentativ für die deutsche Wohnbevölkerung ab zehn Jahren, für insgesamt 67,7 Mio. Personen.

Der deutsche Buchmarkt 2015 in Zahlen - WiPK 7. Juni 2016

Heute präsentierte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels seine Zahlen auf der Wirtschaftpressekonferenz in Frankfurt. Hier die Ergebnisse:

Buchmarkt gesamt 2015
Buchmarkt eBooks 2015
Buchmarkt Innovationen 2015ff
Buchmarkt Wirtschaftszahlen 2015

Die Entwicklung des Buchmarktes in Deutschland (geschätzt)

Ohne Berücksichtigung der Teuerungsrate von Büchern (und Fachmedien) in den letzten 10 Jahren, ist der Umsatz nach den Schätzungen des Börsenvereins in etwa gleichgeblieben.






Tuesday, August 11, 2015

Interessiert sich im Internet / Mobile überhaupt jemand für Bücher, kauft dort (sogar) Bücher?

Wenn es nach den AGOF Studien internet facts + mobile facts geht, ist dass der Fall und ein höher Anteil derer die im Internet nach Büchern suchen kauft dann auch dort ein (siehe Tabelle)





und da drängt sich dann der Gedanke auf, warum viele Verlag, Autoren, Buchhändler im Internet / Mobile Marketing nicht noch eine (oder zwei) Schippe(n) zulegen. Geht da noch was?

(Nachträgliche Textkorrektur im Chart 12.08.2015)

Sunday, August 09, 2015

BOEV: Kompendium Buch und Buchhandel in Zahlen 2015 erschienen

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V. hat am 6. August sein jährliches, 63. Ausgabe des Kompendiums 'Buch und Buchhandel in Zahlen' 2015 veröffentlicht. Es bietet u.a.

- einen Überblick über die wirtschaftliche Lage des Buchhandels
- Daten zur Produktion, Umsatz, Warengruppen- und Editionsformen und deren Entwicklung
- eine kurze Übersicht zum eBook Markt (Privater Konsum) - eine eigene Studie gibt in 2015 nicht
- eine Zusammenfassung ausgewählter Ergebnisse von Studien zu Buchkäufern und Buchlesern
- betriebswirtschaftliche Kennzahlen für Verlage und Buchhandel und Preisentwicklung
- Informationen zum Handel und Lizenzmarkt International
- Informationen zur Beschäftigung und Ausbildungssituation

Buch und Buchhandel in Zahlen 2015


Die Sammlung baut auf den bereits auf der Wirtschaftspressekonferenz (9. Juni 2015) Rahmendaten und den Verlautbarungen / Reden der Funktionäre auf der Leipziger Buchmesse und den Buchtagen, Berlin auf. Sie ist zu beziehen als Softcover (Print) ISBN 978-3-7657-3297-3 und eBook (PDF)  978-3-7657-3298-0 im qualifizierten, gut sortierten Buchhandel.

Einigen bemerkenswerten Fakten:

Tuesday, June 09, 2015

Börsenverein des Deutschen Buchhandels: Die wichtigsten Daten & Charts zur Wirtschaftspressekonferenz am 9. Juni 2015

Ausgewählte Zahlen für 2014:

Umsatzentwicklung der deutschen Buchbranche (ohne Berücksichtung der Preisentwicklung)

2014: -  2,3 %                              
2013: + 0,2 %
2012: -  0,8 %
2011: -  1,4 %

Die Vertriebswege





Anteile Editionsformen
72,9 % Hardcover
23,3 % Taschenbuch
  3,9 % Hörbuch

[ 4.3 % eBook ]

Anteile Sachgruppen
32,4 % Belletristik
15,8 % Kinder- und Jugendbuch
14,9 % Ratgeber
11,2 % Wissenschaft
10,1 % Sachbuch
  9,2 % Schule + Lernen
  6,5 % Reise

Titelproduktion Erstauflagen

2014: 73.863
2013: 81.919
2012: 79.860
2011: 82.048

Lizenzen

2014: 6.443
2013: 6.466
2012: 6.855
2011: 8.000

Verlage und eBooks

2014: ???
2013: 65 % der Verlage haben eBooks im Programm, 35 % noch nicht
2012: 53 % der Verlage haben eBooks im Programm, 47 % nicht
2011: 49 % der Verlage haben eBooks im Programm, 51 % nicht

via / mehr unter boersenverein.de   |   auf Slideshare


Tuesday, April 21, 2015

Destatis: Rund 22 Mio. Personen in Deutschland, kauften online auch Bücher und Zeitungen, nach AGOF ~ 25 Mio.


Wenige Tage vor dem Welttag des Buches am 23. Mai 2015 veröffentlichte Destatis Daten über Bestellungen und Einkäufen von Büchern und Zeitschriften im Internet. Jede zweite Person (ab 10 Jahren), die in den letzten 12 Monaten überhaupt etwas im Internet eingekauft hatte, kaufte auch Bücher und/oder Zeitschriften.


Aus der Pressemitteilung vom 21. April 2015:

Jede zweite Person ab 10 Jahren, die 2014 angab, in den letzten 12 Monaten vor der Befragung Einkäufe oder Bestellungen über das Internet erledigt zu haben, hat in diesem Zeitraum Bücher, Zeitungen und/oder Zeitschriften online bestellt oder gekauft. Wie das Statistische Bundesamt anlässlich des Welttages des Buches am 23. April weiter mitteilt, entspricht das rund 22 Millionen Personen. Als Bücher gelten dabei sowohl klassische als auch digitale Bücher („E-Books“).

Der Anteil unter den 25- bis 44-jährigen Online-Einkäuferinnen und -Einkäufern von Büchern oder Zeitungen lag mit 55 % etwas über dem Durchschnitt. Unter den 45- bis 64-Jährigen war der Anteil mit 52 % ebenfalls leicht überdurchschnittlich. In der Altersklasse 16 bis 24 Jahre kauften nur 37 % der Online-Shopper Bücher oder Zeitungen über das Internet.

Unter den hoch gebildeten Online-Einkäuferinnen und -Einkäufern ab 16 Jahren nutzten 65 % das Angebot für Bücher und Zeitungen im Internet. Personen mit mittlerem Bildungsstand (48 %) oder niedrigem Bildungsstand (33 %) bestellten Lesestoff dagegen seltener im Netz. Bezogen auf die soziale Stellung erwarben 52 % der Erwerbstätigen, 47 % der Schülerinnen, Schüler und Studierenden, 49 % der Personen im Ruhestand, jedoch nur 37 % der Arbeitslosen Bücher und Zeitungen über das Internet (jeweils Online-Einkäuferinnen und -käufer ab 16 Jahren). 

Die letztverfügbaren AGOF Zahlen weisen aus, dass online und mobile sowohl beim Interesse, der Suche und dem Kauf Bücher eine herausragende Rolle spielen:

internet facts 2015-01

Generelles Produktinteresse an Büchern:  57,4 % aus 55,48 Mio. (Platz 1), also rund 31,8 Mio. Personen

Informationen zu Büchern im Internet gesucht: 59 % (Platz 1)


 Bücher im Internet gekauft: 45 % (Platz 1)




das entspricht einer Conversion Rate von 74,4 %.


mobile facts 2014-IV

Generelles Interesse an Büchern:  55,9 % aus 34,26 Mio. (Platz 4), also rund 19, 2 Mio. Personen

Informationen zu Büchern mobile gesucht: 35,6 % (Platz 3)
Bücher im Internet gekauft: 22 % (Platz 2)

entspricht einer Conversion Rate von 61,8 %.

Und was machen Verlage aus diesen (oft ungehobenen) Schätzen, Möglichkeiten?

Holen sie diese Interessenten online / mobile ab und auf ihre eigenen Websites / Social Media Outlets ?

Was bieten sie auf ihren Websites und Outlets an um Verweil- und Kauflust zu steigern?  Die Anreize / Basis für den nächsten Besuch zu schaffen und eine Beziehung zwischen Besucher und Verlag anzubahnen?

Und, spiegeln sich diese Kontakt- und Interaktionenchancen auch in den geplanten und/oder getätigten Marketing- und Werbeinvestitionen wieder?     





Quelle: Chart aus einem Webinar 'Gestaltungsmöglichkeiten für Buchverlage'(November 2014)

Friday, November 21, 2014

Monday, November 17, 2014

Book-in-Browsers: Zukunft, Potenzial und aktuelle Beispiele

Die Ankündigung "The Pelican is back" von Penguin Random House hat die Diskussion (und hoffentlich auch den Wettbewerb) um eine 'bessere Zukunft' von Digital Books im Web vs. eBooks in Silos von Unternehmen oder Standardisierungsorganisatzionen neu belebt und gibt zur Hoffnung Anlass.

Anders als in 1935, dem Beginn der Paperback Revolution ...
"From the 1935 launch of Britain's Penguin until 1960 – the year in which dollar sales from paperback books first surpassed those of hardcovers – the paperback revolutionized the readership, marketing, distribution, circulation, and reception of books and reading in the United States, Canada, and many other nations..."


via CRC Studio  |   Animated Paperback Timeline


ist Penguin in 2014 nicht der Erfinder oder Initiator einer neuen, offenen Digital Publishing Revolution. Penguin könnte aber, der Book-in-Browsers Bewegung das Auftrieb und das Standing geben, um sich gegen geschlossenen Systeme wie idpf EPUB3, Amazon KF8 anzutreten und sich durchzusetzen. Btw., ich wäre sehr überrascht, wenn sich Amazon mit den ersteigerten Domains .buch, .buy, pay auf diese Zukunft vorbereitet und den Markt für sich zu nutzen versucht

Book-in-Browser Proponenten sind u.a.

O'Reilly Atlas
https://atlas.oreilly.com/

PressBooks
http://pressbooks.com/

Sobooks
https://sobooks.de/

Pelican books
https://www.pelicanbooks.com/


Unser geschätzte Kollege Fabian Kernein Digital-Publishing- und XML-Professional mit Leib und Seele , laut Eigendarstellung [dpc consulting] - hat gestern, wohl ausgelöst durch das Land Rover 'The vanishing game'




das aktuellste Vorzeigeprojekt für Visual Storytelling, auf seiner Website unter der Überschrift 'Artgerechte Content-Haltung' über das Potenzial, die Grenzen und lobenswerte Beispiele für das Browser-in-Books Publishing Modell geschrieben.

Jetzt auf dpc-consulting.org weiterlesen

Am 23. - 24. Oktober 2014 fand in New York, N.Y. die IV. Books in Browser Conference statt.

Auswählen und  Nachhören [EN]:  Abstracts   |   Recorded Sessions


Monday, October 27, 2014

Live-Webinar 13-Nov-2014: Herausforderungen und Gestaltungsmöglichkeiten für Buchverlage im Hier und Jetzt.



Die heute planbare Zukunft des Buches und der Buchindustrie leitet sich aus der Beobachtung, Analyse und Interpretation der Gegenwart ab. Die beste Art, sich auf den Wandel vorzubereiten und von den Veränderungen zu profitieren, ist noch immer, diese selbst zu gestalten bzw. mitzugestalten.

Im Rückblick betrachten viele die Entwicklung der Vorbuch-Ära, die Geschichte des Buches und der Buchindustrie als einen planvollen, logischen Prozess, immer mit göttlichem oder weltlichem Segen und Wohlstand (in Macht, Geld oder spiritueller und kultureller Erhabenheit) für alle Beteiligten. Aber das war nie wahr und das wird auch in Zukunft nicht so sein.

Einladung zum Webinar
Herausforderungen und Gestaltungsmöglichkeiten
für Buchverlage im Hier und Jetzt

am 13. November 2014, 15:00 - 16:00 Uhr (MEZ)


In diesem Webinar wollen wir einige der wichtigsten Brechungen und Veränderungen, vor denen die Buchbranche heute (und morgen) steht, herausarbeiten sowie Hebel und Gestaltungsmöglichkeiten aufzeigen, die heute viel zu viele in der Buchbranche Branchenfremden überlassen – obwohl deren Experimente und Lösungsansätze die Geschäfte und die Geschäftsmodelle der Buchbranche empfindlich stören können.



Das Webinar wird gesponsert von

Lumina Datamatics GmbH, Griesheim 
Chennai - London - Mumbai - New York

Weitere Informationen  |  Anmeldung

Friday, July 18, 2014

When I was young: I joined a book club

Mein erste Buchclub war der damals und heute Marktführer, der Bertelsmann Buchclub - bei dem bin damals auch gleich mehrmals beigetreten bin und von den Erst-/Willkomens-Angeboten Gebrauch machen konnte (aber zuvor fleißig an meiner Unterschrift geübt hatte, damit niemand sollte erkennen, dass ich erst 12 und 13 Jahre alt war.

Ein zweiter Buchclub der mir gut in Erinnerung ist, war der MBC Management Buchclub (gibt es nicht mehr, Initiator war damals der Verlag moderne industrie) und dort habe ich für viele Jahre ab 1968 fast jedes neu aufgelegte Buch erworben und nach nützlichem Wissen durchforstet, sowie der Ableger (Bertelsmann und andere) The English Buchclub.

Natürlich gab es auch andere Buchclubs mit attraktiven Programmangeboten und Erstbestellungs-Willkommenspakete: Deutscher Bücherbund (erste Holtzbrinck, dann Leo Kirch, dann Bertelsmann), die Nummer 2 am Mark; die gewerkschaftsnahe Büchergilde Gutenberg, nach Mitgliedern die Nummer 3; die Herder-Buchgemeinde, usw.

Laut Buchreport war 1981 knapp jeder 8. Bundesbürger (7,3 Mio. aus 61,1 Mio. BRD Gesamtbevölkerung) und in fast jedem 3. Haushalt (29,8 %) ein Mitglied in einem Buchclub.  

Wie Michael Kollmannsberger in "Buchgemeinschaften im deutschen Buchmarkt: Funktion, Leistungen, Wechselwirkungen" (1995) schreibt betrug der Umsatz der Buchclubs in Deutschland 1992 rd. 1,1 Mrd. DEM (Buchanteil 55 %, sinkend).

Warum versuchen unsere klassischen Buchverlage (oder der Buchhandel) nicht, diese Idee des Buchclubs - mit allen Bells & Whistles - in unsere digitale, mobile, vernetze Zeit zu transformieren und als Channel, Ort der Begegnung auf- und auszubauen, sondern stampfen, wie jetzt Bertelsmann für Ende 2015 angekündigt hat, die Restbestände ersatzlos ein?


ISBN 3447036281 [Google Book]

Warum, schreibe ich gerade heute über eine so antiquierte Angebots- und Vertriebsform wie Buchclubs? Weil, mich heute morgen SocialMedia Today und Wiley zu ihrem 'Social Business Book Club eingeladen haben und "the best content about social media, digital marketing, and transformation from the world's best thinkers" inkl. Books / eBooks, Begegnungen und Gespräche mit führenden Autoren über Webinars und in Hangouts  [LINK]

The next free Google Hangout:
On July 24th, you are invite you to attend a free Google Hangout with Jeb Blount, author of "People Love You: The Real Secret to Delivering Legendary Customer Experiences." Speak with the author directly and have your questions answered

Wenn ich heute Verleger wäre oder auch Buchhändler wäre, ich hätte (mit Partnern, Lesern, Autoren) nicht nur einen, sondern mehrere, ja viele spezialisierte, individuelle, interessen und ereignisorientierte  "Buchclubs" und würde die Chancen von Social Media, Social Networking und Digitalisierung nutzen.

P.S.
Aber vielleicht gibt es das ja auch alles (neben den Reader- und Autoren-Communities) und ich bin aus dem relevanten Raster geflogen.

Related

Amazons' news room release
Introducing Kindle Unlimited: Unlimited Reading and Listening on Any Device—Just $9.99 a Month

Why Are E-Book Subscription Start-Ups So Hot? by Stephanie Meyers at Inc.

Startups Pitching A “Netflix For E-Books” May Have A Tough Sell by Sarah Perez at techchrunch.com

New rules of the road for the Subscription Economy by Tien Tzuo (Zuora) at Economist Group


Book flatrates (only a few of them, please feel free to add)

24symbols

Entitle

Kindle Owners Lending Library

Kindle Unlimited

Oyster books

Readfy 

Safari

Scripd

skoobe 


Readers und/oder Authors communities

AuthorsDen 

Bookish

BookLikes

Goodreads (Amazon)

LibraryThing 

shelfari (Amazon)

wattpad 

webook

WritersCafe.org

Zola Books

Tuesday, July 01, 2014

Der Buchhandel in 2013 - wie beherrschend ist Amazon für Verlage, Buchhandlungen, Autoren und Leser

Eine Zahlenspielerei - die korrigiert und/oder fortgesetzt wir, wenn neuere Erkenntnisse 'auftauchen'. 

Der Gesamtumsatz des Buchhandels in D-A-CH betrug 2013 (nach den Angaben der jeweiligen Verbände, Amazon nach buchreport, Österreich nach eigenen Schätzungen/HR, eine Mitgliederumfrage dort erfolgt erst im August 2014).

Der Buchumsatz in D-A-CH (deutschsprachig)

in Millionen Euro's

  9.536 Mio. € Deutschland
     754 Mio. € Österreich (inkl. Zeitungen, Zeitschriften, Landkarten)
     526 Mio. € Schweiz (Deutschschweizer Buchhandel, Gesamtschweiz ~ 682Mio. Euro)

10.816 Mio. @ D-A-CH (deutschsprachig)

Nach dieser Summenbildung ergibt sich folgende Rankreihe / Marktanteile der "Buchhändler" 

Nr. 1  mit  ~20,0 %  sind die Verlage-Direktverkäufe  ca. 2.163 Mio Euro
Nr. 2  mit  ~15,7 %  Amazon (inkl. Marktplatz, Gebrauchtmarkt, KDE geschätzt ~35 %)
                                  ca. 1.700 Mio. Euro
(u.a. Buchreport Schätzung), bzw.
                 ~ 10,2 %  Amazon (ohne Marktplatz, Gebrauchtmarkt)  ca. 1.105 Mio. Euro
Nr. 3  mit ~   9,6 %  Thalia ca. 1.040 Mio. Euro
Nr. 4  mit ~   7,7 %  Weltbild / Weltbild plus ca. 830 Mio. Euro
Nr. 5  mit ~   1,5 %  Mayersche Buchhandlungen ca. 165 Mio. Euro

Demnächst im August wird ja die 2014er Ausgabe Buch und Buchhandel in Zahlen beim Börsenverein des Deutschen Buchhandels erscheinen, die Zahlen aus Wien sind für August angekündigt (die Schweizer Zahlen liegen bereits vor). Wenn sich wesentliche Änderungen ergeben, bitte gerne als Kommentar oder einer Direktnachricht für eine Korrektur hier hinterlassen.

Nachtrag:
Grafisch sieht das dann ungefähr so aus (für ein Facebook Positing erstellt)






Saturday, June 21, 2014

Tweets [und mehr] von der 1st Electric Book Fair, Berlin #ebf14 - Updated -

Eine Idee im Herbst 2013 von Nikola Richter, Christiane Frohmann, Fabian Thomas, Andrea Nienhaus und anderen aufgegriffen und heute als einzigartige, erste EBF heute um 9:00 im Supermarkt, Berlin gestartet. Eine Veranstaltung - so Nikola Richter in ihrer Begrüßung - bei der die Teilnehmer die Themen und das Programm wesentlich bestimmt haben.

Von den "Jung-"verlegerInnen, Autoren, Lesern, Technologieentwicklern und -anbietern, über Bibliotheken und Serviceanbietern bis hin zu traditionellen Verlagsmenschen - und viele Gespräche ging um das Buch zwischen Buchdeckel, digitale und e(nhanced)Books, neue Nutzungs- und Vertriebsformen und im späteren Verlauf auch um Literatur. Neben dem Program im Plenum 'Electric Enquete' genannt, gab es dann zahlreiche Themen-/Gesprächstische, im Electric Café.

Hier die aktuellen Tweets #ebf14
[beendet, nächste Woche soll es dann die aufgezeichneten Sessions auf electricbookfair.de geben]
  

Notes und Tweets ...
(ganz subjectiv und ohne Anspruch auf Vollständigkeit)

Tobias Schwarz ‏@Isarmatrose  22h
"The book is not the end, but the beginning." – @r_Nash #ebf14

Sebastian Posth ‏@sposth  22h
#ebf14 @R_Nash Ebooks are neither containers nor files: but rather services.

Holger Ehling (Nicht wörtlich): Die Probleme und der Auftrag der (öffentlichen) Bibliotheken interessieren mich / die Verlage nicht, die wollen Geld, richtiges Geld sehen #ebf14

Und wer formuliert jetzt für AutorInnen, Leser-/NutzerInnen:
Verlage und deren Geschäftsmodelle interessieren uns nicht, wir wollen gelesen werden, mit unseren Nutzer-/Leserinnen in direktem Austausch und Communities stehen und wir als Nutzer-Leserinnen brauchen die Mittelsmänner nicht, wollen direkten Zugang und Austausch. Kundenorientierte Service Unternehmen, die unsere Lese-/Nutzungserlebnis bereichern sind uns aber willkommen ....

Katja Marczinske ‏@Kamarzi Jürgen Schulze vom Null Papier Verlag: "Die Meinung anderer Leute ist mir völlig egal." #ebf14

Fabian Kern @fabian_kern
Warum probiert eigentlich niemand wirklich, Kundengruppen zu erschließen, die keine Printbücher lesen? #ebf14  .... und die um ein mehrfach größere Gruppe der Format-Agnostiker mit digital-/mobile adäquaten Angeboten?

Fabian Kern @fabian_kern
Ontologien für Content-Erschließung: wäre schön, wenn die Buchverlage wenigstens mal mit Fachverlagen (WoltersKluwer) reden würden. #ebf14

Fabian Kern @fabian_kern
Ontologien für Content-Erschließung: wäre schön, wenn die Buchverlage wenigstens mal mit Fachverlagen (WoltersKluwer) reden würden. #ebf14

Fabian Kern @fabian_kern
Ich wünsche mir dass jeder, der die "gläserner Leser"-Metapher benutzt, mal einen Haufen echte Hadoop-Datensätze liest. #ebf14

Alena Dausacker @geistesgift
"Der traditionelle Verlag meint mit 'Kunde' den Buchhändler, der eBook-Verlag meint den Leser." @bastei_luebbe #ebf14

Jennifer Windhorst @jennifereichler
Panel zu Big Data. 1: "Big Data gibt es hier quasi nicht." Rest: "Metadaten, Metadaten, oh spannende Zukunft." #ebf14 #kurzzusammenfassung

Jennifer Windhorst @jennifereichler
Es soll um Big Data gehen und am Ende wird immer noch über Verschlagwortung gesprochen. Ach, Buchbranche ;) #ebf14

Alena Dausacker @geistesgift
Discoverability ist ein sehr leidiges Thema. #ebf14 [HEM: und die Buchbranche hat selbst Discovery noch viel Nachholbedarf]

Fabian Kern @fabian_kern
"Wie sieht das Buchregal, der Messestand, das Schaufenster der Zukunft aus?" Wie wäre es, das mal Leser und Kunden zu fragen? #ebf14

Für mich? 
Buchregal? Vielleicht eine Desinfektionsstation für Smartphones, Tablet, Reader 
Messe? People, Köpfe, Konversation ... (und Diskussionen + Lesungen), 
Schaufenster? Verklebt, Zutritt nur für Clubmitglieder (natürlich mit Türsteher)

Sophie Schmidt @sophie_liebt
"Da kann Amazon nicht alleine die Antwort sein". Hm. Kann nicht? Oder will man nicht, weil man das unangenehm fände? #ebf14

Stefan Jacobasch @jacobasch
#ebf14 Kaum einer mochte Amazon - naja, war auch überwiegend Verlagsvolk anwesend. Autoren und Leser haben kein so drastisches Feindbild.

Sascha Brossmann @brsma
Kaspar Dornfeld: «warum an die alten Konventionen aus dem Papierbereich halten?» #ebf14 +1

Alena Dausacker @geistesgift
Ich wünschte, es wären ein paar Leute aus der Spielebranche hier. #ebf14

Vector Kümel @ooovector
Ebooks brauchen Avatare statt Buchcover. #ebf14

Laura Sonnefeld ‏@frausonnefeld
Leider wird das Thema digitaler Content für #Kinder hier sehr ausgeklammert. Dabei passiert gerade da sehr viel. #ebf14

Patrick Hutsch @StarskynHutsch
It's all about Literatur und Technik. Wider den Dualismus, zusammen gehört's. Nur so wird ein (E)Buch draus. @RugeElisabeth #ebf14

Wibke Ladwig @sinnundverstand
@FrohmannVerlag Gibt es nun eine Aufzeichnung? #ebf14 Antwort:  Nächste Woche, wird noch bearbeitet.

mikrotext @mkrtxt
Das ist eine @Slowmedia Performance #ebf14 @FAZ_Feuilleton @MannvomBalkon

Zum Trost: The publishing industry isn’t dead – but it is (just) evolving http://thenextweb.com/dd/2014/06/21/publishing-industry-isnt-dead-evolving/ #ebf14

Great job w #ebf14 @mkrtxt @FrohmannVerlag @thedailyfrown @a_nienhaus Tipp: weniger über's alte System, mehr über neue Möglichkeiten reden

Empfehlung:
Diskutiert nicht so oft, so viel über die Chancen / Einschränkungen unter dem bestehendem Eco-System sondern unter den Bedingungen, die ihr braucht um überzeugende, verkaufende Dienste anbietet

Zusammenfassungen

Kathrin Passig ‏@kathrinpassig
Meine #ebf14-Notizen sind jetzt hier und kommentierbar: https://docs.google.com/document/d/1oyNOr-JHVc_pZNS2Z5lgTKm62T4izL5shCasopqaIUg/edit

Tina Giesler @type_area
Kurznotizen zur #ebf14 http://www.typearea.de/2014/06/kurznotizen-zur-ebf14/

Martin Hähnel @openmedi
Notizen zur #ebf14 http://blog.openmedi.de/notizen-zur-number-ebf14/

Kai Wels @kaipiranha
DER ELEKTRISIERTE SUPERMARKT – #EBF14
http://www.kaipiranha.de/der-elektrisierte-supermarkt-ebf14/

Katja Marczinske @Kamarzi
Katja hat einen Traum: Wie die Buchbranche ticken sollte
http://blog.buecherfrauen.de/ich-habe-einen-traum-wie-die-buchbranche-ticken-sollte/#more-1175

Danke an @ALL für Tweets, Zusammenfassungen und Gespräche!

Tuesday, June 03, 2014

Börsenverein des Deutschen Buchhandels: Die Charts zur Wirtschaftspressekonferenz 3. Juni 2014

via http://www.boersenverein.de/buchmarkt2013
Ausgewählte Zahlen:

Geschätzte Umsätze der Buchbranche (ohne Berücksichtung der Preisentwicklung)
2011: -  1,4 %
2012: -  0,8 %
2013: + 0,2 %
2014: -  3,8 %

Titelproduktion Erstauflagen
2011: 82.048
2012: 79.860
2013: 81.919

Lizenzen
2011: 8.000
2012: 6.855
2013: 6.466

Verlage und eBooks
2011: erst 49 % der Verlage haben eBooks im Programm, 51 % nicht
2012: erst 53 % der Verlage haben eBooks im Programm, 47 % nicht
2013: jetzt haben 65 % der Verlage eBooks im Programm, 35 % noch immer nicht



Das Tabellen-Kompendium

Börsenverein des Deutschen Buchhandels: Tabellenkompendium zur Wirtschaftspressekonferenz


Nachtrag:Inzwischen hat der Börsenverein die obigen Charts auch auf Slideshare.de veröffentlich. Dort gibt es jetzt (seit 55 Minuten) zusätzlich den Jahresbericht des Börsenvereins 2013 / 2014.


Die Anzahl der Mitglieder im Börsenverein ist auch in 2013, trotz 227 Neumitgliedern (und durch rechnerisch 366 Austritten) auf jetzt 5.382 gesunken, ein Nettoverlust von 139 Mitgliedern.




Weitere Zahlen gibt es wohl erst Ende Juni 2014 im Kompendium 'Buch und Buchhandel in Zahlen'.

Wednesday, October 16, 2013

Die Frankfurter Buchmesse 2013 (im Rückblick) Stats + Anmerkungen (Updated)

Irgendwie Mist, liebe Presseleute und Öffentlichkeitsarbeiter der Buchmesse, dass man sich die Messestatistik und die Vergleiche / Entwicklung der Buchmesse mühsam zusammensuchen muss. (Oder, meine Recherchefähigkeiten sind einfach ungenügend für ein solches Posting.) Daher heute nur soviel:

Besucher

275.342 Besucher insg. (in 2012: 281.753) -   2,28 %
142.921 Fachbesucher (in 2012: 171.250)  - 16,54 %

Anmerkung:
Die bisher kommunizierten 142.921 Fachbesucher für die FBM13 repräsentieren nur die (alle) Besucher der ersten 3 Tage, dazu kämen noch die Fachbesucher des Wochenendes - die Auszählung soll Ende des Jahres 2013 veröffentlicht werden - insgesamt gäbe es keine / kaum Abweichungen zum Vorjahr (laut Auskunft der Buchmesse). 


Eine Aufteilung für 2013 um die Schwerpunkte der Verschiebungen zu erkennen, hat die Buchmesse nach meinem Kenntnisstand bisher noch nicht veröffentlicht (oder ?)

Aufteilung der Fachbesucher in 2012 
13,2 % Bookseller
10,1 % Publisher
  9,8 % Bibliothekar, Dokumentare
  7,3 % Dozenten, Lehrer, Ausbilder
  7,2 % Autoren

Aussteller
Auch keine konkrete Zahlen gibt es zum (optisch wahrnehmbaren) Rückgang bei den Ausstellern, dort heißt/hieß es nur "7.300 Aussteller aus etwa 100 Ländern" oder auch "aus rund 90 Ländern" (in 2012: 7307 Aussteller aus 97 Ländern).

Der Buchmesse Katalog 2013 zeigt insgesamt 6.352 Ausstellereinträge (inkl. Unteraussteller ?). Falls man das so zählen darf, wäre dies ein Aussteller-Rückgang von 13,1 %.

Aus einer Pressemitteilung der Messe (13-Oktober-2013):
Tektonische Verschiebungen im Publishing
"Mit insgesamt rund 7.300 Ausstellern aus über 100 Ländern und einem Andrang von ..."
“Die Messe habe gezeigt, dass sich „neue tektonische Verschiebungen“ im Publishing abzeichnen: „Wir sehen ein Fortschreiten der Konzentration im Verlagswesen, aber auch eine Fülle neuer, kreativer Player – darunter Start-ups, aber auch Techies, Investoren und Business Developer aus allen kreativen Branchen.“  
"Fünf Tage lang beherrschten Bücher und die Buchmesse auch die sozialen Medien – das Hashtag #fbm13 hielt sich an der Spitze bei Twitter. Über 9.000 Journalisten waren zur Messe angereist, darunter rund 17 Prozent mehr internationale Medienmacher als im Vorjahr."
Social Media

13.140 Tweets (in den letzten 7 Tagen) laut Topsy ....



(Teil 2: folgt)

Buchmesse 2013: Amazon on The Global Transition to Online Bookselling

Präsentation von Russ Grandinetti (Amazon) at Publishers Launch Frankfurt 2013


Die Absatzzahlen in der Präsentation von Russ Grandinetti stammen wohl aus Bowker's Global eBook Monitor und sind Stückabsatz-Zahlen (und keine Umsatzanteile), wie vollständig über alle Vertriebswege USA diese sind, weiss ich auch nicht ... in Umsatzwerten würde ich nach diesen Zahlen einen eBook Anteil bei etwa 30 % schätzen.

Und für Deutschland, solange AMAZON.de und anderen eBook-/eCommerce Player keine konkreten Zahlen liefern, haben wir ja - je nach Absicht und Neigung - (u.a.) Bowker Global, GfK Verbraucherpanel Media*Scope Buch sowie diverse Umfragen und Orakels (im Auftrag) des Börsenvereins, da kann man ja immer die "passende Zahl" finden.

Ich erinnere nur an das Zahlenangebot der  
eBook Studie des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels 2012 (veröffentlicht Juni 2013)

Friday, June 07, 2013

Die eBook Studie des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels 2012

Der durchschnittliche Anteil von eBooks am Buchverlagsumsätzen ist 2012 auf 9,5 % gestiegen. Das sind ein knappes Drittel mehr als Verlage für 2012 prognostiziert hatten. Die Prognose für 2015 liegt jetzt bei einem Anteil von 16,2 %. und dürfte mMn im Ergebnis noch ein wenig höher liegen.

Welcher Teufel reitet die Verlage eigentlich, wenn in der gleichen Umfrage nur 28 % davon ausgehen, das der Anteil von eBooks 2015 bei über 10 % liegen würde ( 11% bei über 25 %). Ja, und so verhalten sich die Verlage (ein Durchschnitt) auch. Nur 53 % der Novitäten sind laut der Studie auch als eBook verfügbar und bieten bisher nur 29 % der Backlist als eBooks an.

Der Vertrieb von eBooks lief (2012) zu 72 % über den Online-Buchhandel, zu 14 % über die eigene Website (2011: noch 21 %) und zu 8 % über Sonstige, inkl. über stationäre Sortimenter. Der eBook Umsatzanteil bei Sortimentern betrug ganz 0,5 % (ganz nach dem Motto: die Hoffnung stirbt zuletzt).

Sehr variantenreich und vielseitig einsetzbar ist diese Darstellung:

Lesebeispiel:

Variante 1): Der Umsatzanteil von eBooks hat sich von 2011 auf 2012 verdreifacht!
Variante 2): Der Umsatzanteil von eBooks (in Verlagen) beträgt jetzt 9,5 % (oder 2,4 %, oder 0,5 %)
Variante 3): Zum Teufel mit eBooks im Sortiment, ein stagnierender oder gar rückläufiger Anteil von 0,5 % am Umsatz rechnet sich

(oder jede andere Variante, die bestätigt, was man gerade beweisen will)



Wirtschaftspressegespräch des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels (7. Juni 2013)

Heute morgen rief der Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V. zum Wirtschaftspressegespräch nach Frankfurt. Hier die vorgestellten Daten ....

Die Wirtschaftszahlen des deutschen Buchhandels


Das Tabellenkompendium zum Pressegespräch

Related Posts with Thumbnails