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Friday, November 21, 2014

Monday, November 17, 2014

Book-in-Browsers: Zukunft, Potenzial und aktuelle Beispiele

Die Ankündigung "The Pelican is back" von Penguin Random House hat die Diskussion (und hoffentlich auch den Wettbewerb) um eine 'bessere Zukunft' von Digital Books im Web vs. eBooks in Silos von Unternehmen oder Standardisierungsorganisatzionen neu belebt und gibt zur Hoffnung Anlass.

Anders als in 1935, dem Beginn der Paperback Revolution ...
"From the 1935 launch of Britain's Penguin until 1960 – the year in which dollar sales from paperback books first surpassed those of hardcovers – the paperback revolutionized the readership, marketing, distribution, circulation, and reception of books and reading in the United States, Canada, and many other nations..."


via CRC Studio  |   Animated Paperback Timeline


ist Penguin in 2014 nicht der Erfinder oder Initiator einer neuen, offenen Digital Publishing Revolution. Penguin könnte aber, der Book-in-Browsers Bewegung das Auftrieb und das Standing geben, um sich gegen geschlossenen Systeme wie idpf EPUB3, Amazon KF8 anzutreten und sich durchzusetzen. Btw., ich wäre sehr überrascht, wenn sich Amazon mit den ersteigerten Domains .buch, .buy, pay auf diese Zukunft vorbereitet und den Markt für sich zu nutzen versucht

Book-in-Browser Proponenten sind u.a.

O'Reilly Atlas
https://atlas.oreilly.com/

PressBooks
http://pressbooks.com/

Sobooks
https://sobooks.de/

Pelican books
https://www.pelicanbooks.com/


Unser geschätzte Kollege Fabian Kernein Digital-Publishing- und XML-Professional mit Leib und Seele , laut Eigendarstellung [dpc consulting] - hat gestern, wohl ausgelöst durch das Land Rover 'The vanishing game'




das aktuellste Vorzeigeprojekt für Visual Storytelling, auf seiner Website unter der Überschrift 'Artgerechte Content-Haltung' über das Potenzial, die Grenzen und lobenswerte Beispiele für das Browser-in-Books Publishing Modell geschrieben.

Jetzt auf dpc-consulting.org weiterlesen

Am 23. - 24. Oktober 2014 fand in New York, N.Y. die IV. Books in Browser Conference statt.

Auswählen und  Nachhören [EN]:  Abstracts   |   Recorded Sessions


Monday, October 27, 2014

Live-Webinar 13-Nov-2014: Herausforderungen und Gestaltungsmöglichkeiten für Buchverlage im Hier und Jetzt.



Die heute planbare Zukunft des Buches und der Buchindustrie leitet sich aus der Beobachtung, Analyse und Interpretation der Gegenwart ab. Die beste Art, sich auf den Wandel vorzubereiten und von den Veränderungen zu profitieren, ist noch immer, diese selbst zu gestalten bzw. mitzugestalten.

Im Rückblick betrachten viele die Entwicklung der Vorbuch-Ära, die Geschichte des Buches und der Buchindustrie als einen planvollen, logischen Prozess, immer mit göttlichem oder weltlichem Segen und Wohlstand (in Macht, Geld oder spiritueller und kultureller Erhabenheit) für alle Beteiligten. Aber das war nie wahr und das wird auch in Zukunft nicht so sein.

Einladung zum Webinar
Herausforderungen und Gestaltungsmöglichkeiten
für Buchverlage im Hier und Jetzt

am 13. November 2014, 15:00 - 16:00 Uhr (MEZ)


In diesem Webinar wollen wir einige der wichtigsten Brechungen und Veränderungen, vor denen die Buchbranche heute (und morgen) steht, herausarbeiten sowie Hebel und Gestaltungsmöglichkeiten aufzeigen, die heute viel zu viele in der Buchbranche Branchenfremden überlassen – obwohl deren Experimente und Lösungsansätze die Geschäfte und die Geschäftsmodelle der Buchbranche empfindlich stören können.



Das Webinar wird gesponsert von

Lumina Datamatics GmbH, Griesheim 
Chennai - London - Mumbai - New York

Weitere Informationen  |  Anmeldung

Friday, July 18, 2014

When I was young: I joined a book club

Mein erste Buchclub war der damals und heute Marktführer, der Bertelsmann Buchclub - bei dem bin damals auch gleich mehrmals beigetreten bin und von den Erst-/Willkomens-Angeboten Gebrauch machen konnte (aber zuvor fleißig an meiner Unterschrift geübt hatte, damit niemand sollte erkennen, dass ich erst 12 und 13 Jahre alt war.

Ein zweiter Buchclub der mir gut in Erinnerung ist, war der MBC Management Buchclub (gibt es nicht mehr, Initiator war damals der Verlag moderne industrie) und dort habe ich für viele Jahre ab 1968 fast jedes neu aufgelegte Buch erworben und nach nützlichem Wissen durchforstet, sowie der Ableger (Bertelsmann und andere) The English Buchclub.

Natürlich gab es auch andere Buchclubs mit attraktiven Programmangeboten und Erstbestellungs-Willkommenspakete: Deutscher Bücherbund (erste Holtzbrinck, dann Leo Kirch, dann Bertelsmann), die Nummer 2 am Mark; die gewerkschaftsnahe Büchergilde Gutenberg, nach Mitgliedern die Nummer 3; die Herder-Buchgemeinde, usw.

Laut Buchreport war 1981 knapp jeder 8. Bundesbürger (7,3 Mio. aus 61,1 Mio. BRD Gesamtbevölkerung) und in fast jedem 3. Haushalt (29,8 %) ein Mitglied in einem Buchclub.  

Wie Michael Kollmannsberger in "Buchgemeinschaften im deutschen Buchmarkt: Funktion, Leistungen, Wechselwirkungen" (1995) schreibt betrug der Umsatz der Buchclubs in Deutschland 1992 rd. 1,1 Mrd. DEM (Buchanteil 55 %, sinkend).

Warum versuchen unsere klassischen Buchverlage (oder der Buchhandel) nicht, diese Idee des Buchclubs - mit allen Bells & Whistles - in unsere digitale, mobile, vernetze Zeit zu transformieren und als Channel, Ort der Begegnung auf- und auszubauen, sondern stampfen, wie jetzt Bertelsmann für Ende 2015 angekündigt hat, die Restbestände ersatzlos ein?


ISBN 3447036281 [Google Book]

Warum, schreibe ich gerade heute über eine so antiquierte Angebots- und Vertriebsform wie Buchclubs? Weil, mich heute morgen SocialMedia Today und Wiley zu ihrem 'Social Business Book Club eingeladen haben und "the best content about social media, digital marketing, and transformation from the world's best thinkers" inkl. Books / eBooks, Begegnungen und Gespräche mit führenden Autoren über Webinars und in Hangouts  [LINK]

The next free Google Hangout:
On July 24th, you are invite you to attend a free Google Hangout with Jeb Blount, author of "People Love You: The Real Secret to Delivering Legendary Customer Experiences." Speak with the author directly and have your questions answered

Wenn ich heute Verleger wäre oder auch Buchhändler wäre, ich hätte (mit Partnern, Lesern, Autoren) nicht nur einen, sondern mehrere, ja viele spezialisierte, individuelle, interessen und ereignisorientierte  "Buchclubs" und würde die Chancen von Social Media, Social Networking und Digitalisierung nutzen.

P.S.
Aber vielleicht gibt es das ja auch alles (neben den Reader- und Autoren-Communities) und ich bin aus dem relevanten Raster geflogen.

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New rules of the road for the Subscription Economy by Tien Tzuo (Zuora) at Economist Group


Book flatrates (only a few of them, please feel free to add)

24symbols

Entitle

Kindle Owners Lending Library

Kindle Unlimited

Oyster books

Readfy 

Safari

Scripd

skoobe 


Readers und/oder Authors communities

AuthorsDen 

Bookish

BookLikes

Goodreads (Amazon)

LibraryThing 

shelfari (Amazon)

wattpad 

webook

WritersCafe.org

Zola Books

Tuesday, July 01, 2014

Der Buchhandel in 2013 - wie beherrschend ist Amazon für Verlage, Buchhandlungen, Autoren und Leser

Eine Zahlenspielerei - die korrigiert und/oder fortgesetzt wir, wenn neuere Erkenntnisse 'auftauchen'. 

Der Gesamtumsatz des Buchhandels in D-A-CH betrug 2013 (nach den Angaben der jeweiligen Verbände, Amazon nach buchreport, Österreich nach eigenen Schätzungen/HR, eine Mitgliederumfrage dort erfolgt erst im August 2014).

Der Buchumsatz in D-A-CH (deutschsprachig)

in Millionen Euro's

  9.536 Mio. € Deutschland
     754 Mio. € Österreich (inkl. Zeitungen, Zeitschriften, Landkarten)
     526 Mio. € Schweiz (Deutschschweizer Buchhandel, Gesamtschweiz ~ 682Mio. Euro)

10.816 Mio. @ D-A-CH (deutschsprachig)

Nach dieser Summenbildung ergibt sich folgende Rankreihe / Marktanteile der "Buchhändler" 

Nr. 1  mit  ~20,0 %  sind die Verlage-Direktverkäufe  ca. 2.163 Mio Euro
Nr. 2  mit  ~15,7 %  Amazon (inkl. Marktplatz, Gebrauchtmarkt, KDE geschätzt ~35 %)
                                  ca. 1.700 Mio. Euro
(u.a. Buchreport Schätzung), bzw.
                 ~ 10,2 %  Amazon (ohne Marktplatz, Gebrauchtmarkt)  ca. 1.105 Mio. Euro
Nr. 3  mit ~   9,6 %  Thalia ca. 1.040 Mio. Euro
Nr. 4  mit ~   7,7 %  Weltbild / Weltbild plus ca. 830 Mio. Euro
Nr. 5  mit ~   1,5 %  Mayersche Buchhandlungen ca. 165 Mio. Euro

Demnächst im August wird ja die 2014er Ausgabe Buch und Buchhandel in Zahlen beim Börsenverein des Deutschen Buchhandels erscheinen, die Zahlen aus Wien sind für August angekündigt (die Schweizer Zahlen liegen bereits vor). Wenn sich wesentliche Änderungen ergeben, bitte gerne als Kommentar oder einer Direktnachricht für eine Korrektur hier hinterlassen.

Nachtrag:
Grafisch sieht das dann ungefähr so aus (für ein Facebook Positing erstellt)






Saturday, June 21, 2014

Tweets [und mehr] von der 1st Electric Book Fair, Berlin #ebf14 - Updated -

Eine Idee im Herbst 2013 von Nikola Richter, Christiane Frohmann, Fabian Thomas, Andrea Nienhaus und anderen aufgegriffen und heute als einzigartige, erste EBF heute um 9:00 im Supermarkt, Berlin gestartet. Eine Veranstaltung - so Nikola Richter in ihrer Begrüßung - bei der die Teilnehmer die Themen und das Programm wesentlich bestimmt haben.

Von den "Jung-"verlegerInnen, Autoren, Lesern, Technologieentwicklern und -anbietern, über Bibliotheken und Serviceanbietern bis hin zu traditionellen Verlagsmenschen - und viele Gespräche ging um das Buch zwischen Buchdeckel, digitale und e(nhanced)Books, neue Nutzungs- und Vertriebsformen und im späteren Verlauf auch um Literatur. Neben dem Program im Plenum 'Electric Enquete' genannt, gab es dann zahlreiche Themen-/Gesprächstische, im Electric Café.

Hier die aktuellen Tweets #ebf14
[beendet, nächste Woche soll es dann die aufgezeichneten Sessions auf electricbookfair.de geben]
  

Notes und Tweets ...
(ganz subjectiv und ohne Anspruch auf Vollständigkeit)

Tobias Schwarz ‏@Isarmatrose  22h
"The book is not the end, but the beginning." – @r_Nash #ebf14

Sebastian Posth ‏@sposth  22h
#ebf14 @R_Nash Ebooks are neither containers nor files: but rather services.

Holger Ehling (Nicht wörtlich): Die Probleme und der Auftrag der (öffentlichen) Bibliotheken interessieren mich / die Verlage nicht, die wollen Geld, richtiges Geld sehen #ebf14

Und wer formuliert jetzt für AutorInnen, Leser-/NutzerInnen:
Verlage und deren Geschäftsmodelle interessieren uns nicht, wir wollen gelesen werden, mit unseren Nutzer-/Leserinnen in direktem Austausch und Communities stehen und wir als Nutzer-Leserinnen brauchen die Mittelsmänner nicht, wollen direkten Zugang und Austausch. Kundenorientierte Service Unternehmen, die unsere Lese-/Nutzungserlebnis bereichern sind uns aber willkommen ....

Katja Marczinske ‏@Kamarzi Jürgen Schulze vom Null Papier Verlag: "Die Meinung anderer Leute ist mir völlig egal." #ebf14

Fabian Kern @fabian_kern
Warum probiert eigentlich niemand wirklich, Kundengruppen zu erschließen, die keine Printbücher lesen? #ebf14  .... und die um ein mehrfach größere Gruppe der Format-Agnostiker mit digital-/mobile adäquaten Angeboten?

Fabian Kern @fabian_kern
Ontologien für Content-Erschließung: wäre schön, wenn die Buchverlage wenigstens mal mit Fachverlagen (WoltersKluwer) reden würden. #ebf14

Fabian Kern @fabian_kern
Ontologien für Content-Erschließung: wäre schön, wenn die Buchverlage wenigstens mal mit Fachverlagen (WoltersKluwer) reden würden. #ebf14

Fabian Kern @fabian_kern
Ich wünsche mir dass jeder, der die "gläserner Leser"-Metapher benutzt, mal einen Haufen echte Hadoop-Datensätze liest. #ebf14

Alena Dausacker @geistesgift
"Der traditionelle Verlag meint mit 'Kunde' den Buchhändler, der eBook-Verlag meint den Leser." @bastei_luebbe #ebf14

Jennifer Windhorst @jennifereichler
Panel zu Big Data. 1: "Big Data gibt es hier quasi nicht." Rest: "Metadaten, Metadaten, oh spannende Zukunft." #ebf14 #kurzzusammenfassung

Jennifer Windhorst @jennifereichler
Es soll um Big Data gehen und am Ende wird immer noch über Verschlagwortung gesprochen. Ach, Buchbranche ;) #ebf14

Alena Dausacker @geistesgift
Discoverability ist ein sehr leidiges Thema. #ebf14 [HEM: und die Buchbranche hat selbst Discovery noch viel Nachholbedarf]

Fabian Kern @fabian_kern
"Wie sieht das Buchregal, der Messestand, das Schaufenster der Zukunft aus?" Wie wäre es, das mal Leser und Kunden zu fragen? #ebf14

Für mich? 
Buchregal? Vielleicht eine Desinfektionsstation für Smartphones, Tablet, Reader 
Messe? People, Köpfe, Konversation ... (und Diskussionen + Lesungen), 
Schaufenster? Verklebt, Zutritt nur für Clubmitglieder (natürlich mit Türsteher)

Sophie Schmidt @sophie_liebt
"Da kann Amazon nicht alleine die Antwort sein". Hm. Kann nicht? Oder will man nicht, weil man das unangenehm fände? #ebf14

Stefan Jacobasch @jacobasch
#ebf14 Kaum einer mochte Amazon - naja, war auch überwiegend Verlagsvolk anwesend. Autoren und Leser haben kein so drastisches Feindbild.

Sascha Brossmann @brsma
Kaspar Dornfeld: «warum an die alten Konventionen aus dem Papierbereich halten?» #ebf14 +1

Alena Dausacker @geistesgift
Ich wünschte, es wären ein paar Leute aus der Spielebranche hier. #ebf14

Vector Kümel @ooovector
Ebooks brauchen Avatare statt Buchcover. #ebf14

Laura Sonnefeld ‏@frausonnefeld
Leider wird das Thema digitaler Content für #Kinder hier sehr ausgeklammert. Dabei passiert gerade da sehr viel. #ebf14

Patrick Hutsch @StarskynHutsch
It's all about Literatur und Technik. Wider den Dualismus, zusammen gehört's. Nur so wird ein (E)Buch draus. @RugeElisabeth #ebf14

Wibke Ladwig @sinnundverstand
@FrohmannVerlag Gibt es nun eine Aufzeichnung? #ebf14 Antwort:  Nächste Woche, wird noch bearbeitet.

mikrotext @mkrtxt
Das ist eine @Slowmedia Performance #ebf14 @FAZ_Feuilleton @MannvomBalkon

Zum Trost: The publishing industry isn’t dead – but it is (just) evolving http://thenextweb.com/dd/2014/06/21/publishing-industry-isnt-dead-evolving/ #ebf14

Great job w #ebf14 @mkrtxt @FrohmannVerlag @thedailyfrown @a_nienhaus Tipp: weniger über's alte System, mehr über neue Möglichkeiten reden

Empfehlung:
Diskutiert nicht so oft, so viel über die Chancen / Einschränkungen unter dem bestehendem Eco-System sondern unter den Bedingungen, die ihr braucht um überzeugende, verkaufende Dienste anbietet

Zusammenfassungen

Kathrin Passig ‏@kathrinpassig
Meine #ebf14-Notizen sind jetzt hier und kommentierbar: https://docs.google.com/document/d/1oyNOr-JHVc_pZNS2Z5lgTKm62T4izL5shCasopqaIUg/edit

Tina Giesler @type_area
Kurznotizen zur #ebf14 http://www.typearea.de/2014/06/kurznotizen-zur-ebf14/

Martin Hähnel @openmedi
Notizen zur #ebf14 http://blog.openmedi.de/notizen-zur-number-ebf14/

Kai Wels @kaipiranha
DER ELEKTRISIERTE SUPERMARKT – #EBF14
http://www.kaipiranha.de/der-elektrisierte-supermarkt-ebf14/

Katja Marczinske @Kamarzi
Katja hat einen Traum: Wie die Buchbranche ticken sollte
http://blog.buecherfrauen.de/ich-habe-einen-traum-wie-die-buchbranche-ticken-sollte/#more-1175

Danke an @ALL für Tweets, Zusammenfassungen und Gespräche!

Tuesday, June 03, 2014

Börsenverein des Deutschen Buchhandels: Die Charts zur Wirtschaftspressekonferenz 3. Juni 2014

via http://www.boersenverein.de/buchmarkt2013
Ausgewählte Zahlen:

Geschätzte Umsätze der Buchbranche (ohne Berücksichtung der Preisentwicklung)
2011: -  1,4 %
2012: -  0,8 %
2013: + 0,2 %
2014: -  3,8 %

Titelproduktion Erstauflagen
2011: 82.048
2012: 79.860
2013: 81.919

Lizenzen
2011: 8.000
2012: 6.855
2013: 6.466

Verlage und eBooks
2011: erst 49 % der Verlage, haben eBooks im Programm, 51 % nicht
2012: erst 53 % der Verlage, haben eBooks im Programm, 47 % nicht
2013: jetzt haben 65 % der Verlage eBooks im Programm, 35 % noch immer nicht



Das Tabellen-Kompendium

Börsenverein des Deutschen Buchhandels: Tabellenkompendium zur Wirtschaftspressekonferenz


Nachtrag:Inzwischen hat der Börsenverein die obigen Charts auch auf Slideshare.de veröffentlich. Dort gibt es jetzt (seit 55 Minuten) zusätzlich den Jahresbericht des Börsenvereins 2013 / 2014.


Die Anzahl der Mitglieder im Börsenverein ist auch in 2013, trotz 227 Neumitgliedern (und durch rechnerisch 366 Austritten) auf jetzt 5.382 gesunken, ein Nettoverlust von 139 Mitgliedern.




Weitere Zahlen gibt es wohl erst Ende Juni 2014 im Kompendium 'Buch und Buchhandel in Zahlen'.

Wednesday, October 16, 2013

Die Frankfurter Buchmesse 2013 (im Rückblick) Stats + Anmerkungen (Updated)

Irgendwie Mist, liebe Presseleute und Öffentlichkeitsarbeiter der Buchmesse, dass man sich die Messestatistik und die Vergleiche / Entwicklung der Buchmesse mühsam zusammensuchen muss. (Oder, meine Recherchefähigkeiten sind einfach ungenügend für ein solches Posting.) Daher heute nur soviel:

Besucher

275.342 Besucher insg. (in 2012: 281.753) -   2,28 %
142.921 Fachbesucher (in 2012: 171.250)  - 16,54 %

Anmerkung:
Die bisher kommunizierten 142.921 Fachbesucher für die FBM13 repräsentieren nur die (alle) Besucher der ersten 3 Tage, dazu kämen noch die Fachbesucher des Wochenendes - die Auszählung soll Ende des Jahres 2013 veröffentlicht werden - insgesamt gäbe es keine / kaum Abweichungen zum Vorjahr (laut Auskunft der Buchmesse). 


Eine Aufteilung für 2013 um die Schwerpunkte der Verschiebungen zu erkennen, hat die Buchmesse nach meinem Kenntnisstand bisher noch nicht veröffentlicht (oder ?)

Aufteilung der Fachbesucher in 2012 
13,2 % Bookseller
10,1 % Publisher
  9,8 % Bibliothekar, Dokumentare
  7,3 % Dozenten, Lehrer, Ausbilder
  7,2 % Autoren

Aussteller
Auch keine konkrete Zahlen gibt es zum (optisch wahrnehmbaren) Rückgang bei den Ausstellern, dort heißt/hieß es nur "7.300 Aussteller aus etwa 100 Ländern" oder auch "aus rund 90 Ländern" (in 2012: 7307 Aussteller aus 97 Ländern).

Der Buchmesse Katalog 2013 zeigt insgesamt 6.352 Ausstellereinträge (inkl. Unteraussteller ?). Falls man das so zählen darf, wäre dies ein Aussteller-Rückgang von 13,1 %.

Aus einer Pressemitteilung der Messe (13-Oktober-2013):
Tektonische Verschiebungen im Publishing
"Mit insgesamt rund 7.300 Ausstellern aus über 100 Ländern und einem Andrang von ..."
“Die Messe habe gezeigt, dass sich „neue tektonische Verschiebungen“ im Publishing abzeichnen: „Wir sehen ein Fortschreiten der Konzentration im Verlagswesen, aber auch eine Fülle neuer, kreativer Player – darunter Start-ups, aber auch Techies, Investoren und Business Developer aus allen kreativen Branchen.“  
"Fünf Tage lang beherrschten Bücher und die Buchmesse auch die sozialen Medien – das Hashtag #fbm13 hielt sich an der Spitze bei Twitter. Über 9.000 Journalisten waren zur Messe angereist, darunter rund 17 Prozent mehr internationale Medienmacher als im Vorjahr."
Social Media

13.140 Tweets (in den letzten 7 Tagen) laut Topsy ....



(Teil 2: folgt)

Buchmesse 2013: Amazon on The Global Transition to Online Bookselling

Präsentation von Russ Grandinetti (Amazon) at Publishers Launch Frankfurt 2013


Die Absatzzahlen in der Präsentation von Russ Grandinetti stammen wohl aus Bowker's Global eBook Monitor und sind Stückabsatz-Zahlen (und keine Umsatzanteile), wie vollständig über alle Vertriebswege USA diese sind, weiss ich auch nicht ... in Umsatzwerten würde ich nach diesen Zahlen einen eBook Anteil bei etwa 30 % schätzen.

Und für Deutschland, solange AMAZON.de und anderen eBook-/eCommerce Player keine konkreten Zahlen liefern, haben wir ja - je nach Absicht und Neigung - (u.a.) Bowker Global, GfK Verbraucherpanel Media*Scope Buch sowie diverse Umfragen und Orakels (im Auftrag) des Börsenvereins, da kann man ja immer die "passende Zahl" finden.

Ich erinnere nur an das Zahlenangebot der  
eBook Studie des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels 2012 (veröffentlicht Juni 2013)

Friday, June 07, 2013

Die eBook Studie des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels 2012

Der durchschnittliche Anteil von eBooks am Buchverlagsumsätzen ist 2012 auf 9,5 % gestiegen. Das sind ein knappes Drittel mehr als Verlage für 2012 prognostiziert hatten. Die Prognose für 2015 liegt jetzt bei einem Anteil von 16,2 %. und dürfte mMn im Ergebnis noch ein wenig höher liegen.

Welcher Teufel reitet die Verlage eigentlich, wenn in der gleichen Umfrage nur 28 % davon ausgehen, das der Anteil von eBooks 2015 bei über 10 % liegen würde ( 11% bei über 25 %). Ja, und so verhalten sich die Verlage (ein Durchschnitt) auch. Nur 53 % der Novitäten sind laut der Studie auch als eBook verfügbar und bieten bisher nur 29 % der Backlist als eBooks an.

Der Vertrieb von eBooks lief (2012) zu 72 % über den Online-Buchhandel, zu 14 % über die eigene Website (2011: noch 21 %) und zu 8 % über Sonstige, inkl. über stationäre Sortimenter. Der eBook Umsatzanteil bei Sortimentern betrug ganz 0,5 % (ganz nach dem Motto: die Hoffnung stirbt zuletzt).

Sehr variantenreich und vielseitig einsetzbar ist diese Darstellung:

Lesebeispiel:

Variante 1): Der Umsatzanteil von eBooks hat sich von 2011 auf 2012 verdreifacht!
Variante 2): Der Umsatzanteil von eBooks (in Verlagen) beträgt jetzt 9,5 % (oder 2,4 %, oder 0,5 %)
Variante 3): Zum Teufel mit eBooks im Sortiment, ein stagnierender oder gar rückläufiger Anteil von 0,5 % am Umsatz rechnet sich

(oder jede andere Variante, die bestätigt, was man gerade beweisen will)



Wirtschaftspressegespräch des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels (7. Juni 2013)

Heute morgen rief der Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V. zum Wirtschaftspressegespräch nach Frankfurt. Hier die vorgestellten Daten ....

Die Wirtschaftszahlen des deutschen Buchhandels


Das Tabellenkompendium zum Pressegespräch

Thursday, January 10, 2013

Die umsatzstärksten Medienunternehmen, Verlage (Sammlung)

The largest media groups and companies, publishers (collection)(ein Quellenverzeichnis - in Arbeit) 

IFM Mediendatenbank

I. Top 50 Media Konzerne Weltweit 
(basierend auf Daten von 2011)

(Auszug) via / mehr
Neuauflage: voraussichtlich April 2013

Vom Kollegen Rudiger Wischenbart - im Auftrag von Livres Hebdo

Tipp: diese Daten von Databeast.org (als DB Anwendung)
Wer führt die 50 größten Medienkonzerne der Welt?


II. The Global 50: The World's Largest Book Publishers, 2012
(basierend auf Daten von 2011)

Die Liste wird jährlich von Rudiger Wischenbart im Auftrag von Livres Hebdo erstellt und in Koop von Livres Hebdo, buchreport, Publishers Weekly, The Bookseller (u.a.) veröffentlicht.



(Auszug) Stand: Juni 2012 via / more
Neuauflage: voraussichtlich Juni 2013



III. 100 größten europäischen Medienkonzerne2012 - im jährlichen W&V-Ranking 
(basierend auf Daten von 2011)

Erschienen in W&V - Werben & Verkaufen 34/2012
(S. 44 - 47, in Print, als ePaper ... erhältlich


;

IV. Die grössten deutschen Medienunternehmen 2010/1
(basierend auf Daten von 2011)
Chart Top 100 (PDF) und Verlage Datenbank auf horizont.net 
(in 2012 nicht fortgeführt)


IFM Mediendatenbank (2)

V. Top 10 Medienkonzerne Deutschland



via / mehr

Hinweis:
auf mediadb.eu gibt es außerdem
Top 10 Medienkonzerne USA
Top 50 Zeitungen weltweit im Vergleich, u.v.a.m.

Tipp: Media Perspektiven Ausgabe 11/2012 Seite 593
Ranking der Verlage als Herausgeber deutscher Tageszeitungen nach Auflagenhöhe 2012

Tipp: HORIZONT Ausgabe 24/2012 Seite 27 ff
Ranking der Top 150 Fachzeitschriften 2012




VI. Die TOP 100 Buch Verlage  D-A-CH (Deutschland, Österreich, Schweiz)
(basierend auf Daten von 2011)

Rang
1 Springer Science+Business Media, Berlin
2 Klett-Gruppe, Stuttgart
3 Franz Cornelsen Bildungsgruppe, Berlin
4 Random House, München
5 Westermann Verlagsgruppe, Braunschweig
6 Wolters Kluwer Deutschland, Köln
7 Haufe Gruppe, Freiburg
8 Weka Holding, Kissing
9 MairDumont, Ostfildern
10 C.H. Beck, München

Stand: April 2012
via / mehr

Bestellungmöglichkeit auf buchreport.de

Neuauflage: voraussichtlich April 2013
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