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Monday, August 25, 2008

Sind Blogger regelmäßig und dauerhaft journalistisch tätig?

Manche schon. Sie schreiben und informieren oft regelmäßiger und vielleicht auch umfangreicher sowie mit Informationen und Hintergründen, die die Einheitspresse nicht oder ohne jede Eigenleistung als Wiedergabe von Pressemitteilungen publiziert. Aber, zumindest nach Thomas Dreesen's (DFJV) Definition, unterliegen Blogger in Deutschland noch immer der Anscheinvermutung, dass sie als Amateur- und Hobbyjournalisten und nicht als Berufsjournalisten tätig sind.

Ja, wenn Blogger eine Arbeitsvereinbarung vorlegen können, oder einen Auftrag eines traditionellen Medienorgans, und dann gelegentlich etwas abliefern, dass wäre dann schon etwas anderes. Die neuen 'Verlags'-gründer haben es nicht einfach.

Tuesday, June 10, 2008

DFJV-Studie: Freie Journalisten in Deutschland

Im Auftrag des Deutschen Fachjournalistenverbands führte das Instituts für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung (IFKM) an der LMU in München eine Online-Befragung zu Berufsstruktur, Selbstverständnis, Arbeitszufriedenheit und Auftragsentwicklung 2008 freier Journalisten in Deutschland durch.

Die Schlagzeile 'Google schlägt Pressesprecher' stammt - wie auch die erste Grafik - direkt vom Verband (die beiden anderen Grafiken sind der Studie entnommen).




Aufträge erhalten die freien Journalisten von folgenden Medien




Fast 40 % der Befragten geben eine Nebentätigkeit in PR und/oder Werbung an



Zum Download der Studie

Saturday, February 09, 2008

Transparenz: Die Sponsoren von turi2



Wahrscheinlich hält Peter Turi das mit seiner journalistischen Ethik und der seines Informations-Blogdienstes für Medienmacher für vereinbar. Ich bin mir da eher unsicher, was meinen Sie?

Wie stellt Peter Turi - als Autor, Blogverleger und Spendensammler in einer Person - für seine User sicher, dass es hier die Trennung von Church & State eingehalten wird, eingehalten werden kann? Wofür fließen Geld, Resourcen, Services, mit welchen Pflichten und Nebenpflichten?

via wirres.net

Der novellierte Pressekodex des Deutschen Presserats (PDF)

Ethik-Kodex des Deutschen Fachjournalistenverbands (DFJV) [PDF]
Ethik-Kodex des Deutschen Fachjournalistenverbands (DFJV) (PDF)

Friday, December 07, 2007

Wie Fachjournalisten und B2B Kommunikatoren das Internet & Web 2.0 nutzen

Unsere Online-Umfrage (14. November - 7. Dezember 2007) ist nicht repräsentativ, Teilnehmer haben sich selbst 'ausgewählt' und die Fallzahl ist gering. Da wir kein klassisches Medium für (Fach-)Journalisten sind haben wir mit dem Presseservice press1.de kooperiert, der zusätzliche Teilnehmer einwerben wollten und der Deutsche Fachjournalisten-Verband (DFJV) wollte in einem Rundschreiben auf die Umfrage hinweisen. Ralf Jaeckel (Herausgeber des Jaeckel-Reports) hatte sich auf unsere Anfrage erst gar nicht gemeldet.

Berücksichtigt man, dass die Ergebnisse sich nur aus Antworten von im Netz bereits aktive Fachjournalisten und B2B Kommunikatoren zusammensetzt, kann man für den Teilnehmerkreis insgesamt keine Vorreiterrolle in Sachen Internet & Web 2.0 Nutzung herauslesen, sondern viel marschieren in wesentlichen Bereichen im Hauptfeld oder auch vorsichtig hinterher.

Was und wofür nutzen die Umfrageteilnehmer das Internet / Web 2.0 Elemente in ihrem Job

Zur Ideenfindung, für News, Beiträge schreiben, Faktenprüfung, etc. nutze ich ...
(Mehrfachantworten)


Onlineumfrage: 74 Teilnehmer

Welches sind die bevorzugt Kommunikationswege ...

Für News & Informationen von mir bereits bekannten Quellen bevorzuge ich folgende Kommunikationswege
(Mehrfachantworten)


Onlineumfrage: 74 Teilnehmer

Wer hat teilgenommen (Selbstauskunft)

Wo liegt Ihr persönlicher Arbeitsschwerpunkt


Ich arbeite als


Verraten Sie uns bitte zu welcher Altersgruppe Sie gehören ...



Danke an alle Teilnehmer!

Wenn Sie die gesamte Auswertung als PDF interessiert, bitte via Kommentar oder eMail anfordern!

Nachtrag: Auswertung als PDF

Link zur Umfrage

Mehr zur Umfrage
Wie Fachjournalisten und B2B Presseleute das Internet & Web 2.0 nutzen (Umfrage)

Wednesday, November 28, 2007

Erinnerung: Umfrage Fachjournalisten und Internet

Die Umfrage läuft noch vier Tage - bis 1. Dezember 07. Falls Sie im Fachjournalismus tätig sind und Ihre Internet / Web 2.0 Nutzung und Präferenzen noch nicht genannt haben, hier ist nochmals der Link zur Umfrage.

Jede Stimme zählt! Bitte auch weitersagen / weiterleiten!

(Maximaler Zeitbedarf ca. 5 Minuten für sieben Fragen.)

Wednesday, October 10, 2007

Weblogs – Konkurrenz oder Bereicherung für den Journalismus?

Die 10 Thesen des DFJV (Deutscher Fachjournalisten Verband) zur Debatte um Weblogs und Journalismus

Download (PDF)

Rainer Meyer lässt seinen Don Alphonso schreiben, er empfinde diese 10 Thesen als arrogante Wortwichserei ... und antwortet (den Typen die ihn langweilen und mit denen er sich nicht gemein machen möchte) ebenfalls mit 10 'Thesen'

* Aus der Wikipedia:
Eine These ist ein Gedanke oder Satz, dessen Wahrheitsinhalt eines Beweises bedarf ... (und so haben wir jetzt schon 20 Thesen deren Inhalt eines Beweises bedarf)

Monday, October 09, 2006

Bürgerjournalismus, Hobby- und Profi-Fotografen und ...

(richtige) Journalisten, und solchen, die sich nur so nennen (dürfen) ...

Stefan Niggemeier beschreibt auf FAZ.NET eine Szene auf dem Oktoberfest mit 'guten' und 'schlechten' Fotografen und 'guten' und 'schechten' Medien und macht sich so seine Gedanken was 'Journalisten' eigentlich als die besseren Menschen unserer Medienwelt ausmacht und priviligiert ...

Lesens- und Nachdenkenswert auf FAZ.NET

via Heiko Hebig der meint (und hier m. E. irrt)
'Bürgerjournalismus ist keine Kunst'

Frühere Einträge
Fürchtet Euch nicht Medienprofis - die Bürgerjournalisten sind die wahren Demokraten und (noch) heimlichen Stars

Verdienen Full-Time Blogger einen Presseausweis

Tuesday, September 26, 2006

Verdienen Full-Time Blogger einen Presseausweis

Was trennt, was eint Journalisten und Blogger? Eine Plage für nicht Auskunftsfreudige und Auskunftswillige sind beide, die jede noch so clevere Kommunikationsplanung (aktuelles Beispiel: OpenBC) obsulet machen können.

Welche Rechte und Pflichten, die für Journalisten gelten oder könnten auch für Blogger gelten? Wie sieht es mit dem Informanten-/Quellenschutz aus? Was sind akzeptable, nicht-akzeptable und 'planbare' Verhaltensweisen, usw.

In Deutschland sind die Landesorganisationen der Verleger und der Deutsche Journalisten-Verband für die Ausgabe des bundeseinheitlichen Presseausweis verantwortlich. Wenn man sich auf Messen und Kongressen umsieht, sieht man viele Manager und Mitarbeiter von sog. Mainstream-Medien, die dem Kriterium "Full-time-Jounalisten" nur schwerlich entsprechen.

Wenn Blogger bei den Medien angestellt sind (oder für diese arbeiten), scheint das aber Ruck-Zuck zu gehen, dann bekommen Nicht-Journalisten und Nicht-full-time Blogger doch zu einem offiziellen Presseausweis.

Wie sich die Verlegerverbände zu diesem Thema stellen, habe ich beim VDZ einmal nachgefragt. Geantwortet hat mir heute Stefan Michalk (Pressesprecher des VDZ) per eMail:

1. In Deutschland sind insbesondere der VDZ und seine Landesverbände berechtigt Presseausweise an Journalisten auszugeben. Stellt der VDZ zur Zeit für (full-time) Blogger Presseausweise aus?

Presseausweise werden gemäß den Richtlinien vergeben, die zwischen dem Bundesinnenministerium, respektive den Innenministern der Länder und den ausstellenden Verbänden (DJV, dju, BDZV, VDZ) vereinbart wurden. Darin heißt es unter anderem, "nicht jede redaktionelle Tätigkeit berechtigt zum Führen eines Presseausweises". Da es sich beim Bloggen nicht um eine klassische , hauptberufliche journalistische Tätigkeit handelt, ist sicherlich im Einzelfall zu prüfen, ob ein Blogger, einen Pressausweis erhalten kann.

2. Wurde das Thema innerhalb des VDZ und seiner Verbände schon diskutiert? Welche Bedingungen würden vorausgesetzt? Und gibt es bereits eine zeitliche Perspektive bis zu einer Entscheidung?

Das Thema wurde bisher nicht diskutiert. Bedingungen siehe oben. Wichtigste Bedingung ist, dass der Blogger seine Arbeit hauptberuflich ausführt, will heißen damit seine Brötchen verdient, und dass es sich um eine journalistische Tätigkeit handelt. Blogger sind weder von vornherin berechtigt einen Presseausweis zu führen, noch sind sie von vornherein ausgeschlossen.

3. Können Sie sich vorstellen, dass sich der VDZ in der nächsten Zeit mit dem Thema befasst? Oder wer wäre für Blogger in Deutschland Antragsstelle für Blogger?

Sind die Voraussetzungen für die Erteilung eines Presseausweises erfüllt, kann der Antrag bei allen ausstellenden Verbänden gestellt werden.

4. Wenn Blogger bei den sog. Klassischen Medien' angestellt sind oder für diese arbeiten, erhalten sie ohne Beanstandung ihren Presseausweis über den jeweiligen Brötchengeber, was empfehlen Sie ‚freien' (full-time) Bloggern?

Bei Festanstellung bei einem klassischen Medium ist davon auszugehen, dass die Tätigkeit einerseits im Schwerpunkt journalistisch ist und andererseits hauptberuflich erfolgt. Freien Fulltime Bloggern ist zu empfehlen, mit ihrem Blog journalistisch zu arbeiten und so erfolgreich zu sein, dass sie damit ihr Geld verdienen. Damit sind die wichtigsten Voraussetzungen zum Erhalt eines Presseausweise gegeben.

Besten Dank für die Beantwortung!

Wie ist Ihre Meinung zu diesen Themen? Ist das ein Thema? Brauchen Blogger, Blogleser und 'Kommunikatoren' nicht eine Idee zu 'Do and Don'ts' für Blogger?

Informationsseite zum bundeseinheitlichem Presseausweis

Ein Draft (English) für
A Bloggers' Code of Ethics

Wednesday, July 19, 2006

Fachpresse Kongress & Tagungen: Die Vorträge

Die verfügbaren Präsentationen (PDF) aus dem Jahr 2006 gibt es auf den jeweiligen Websites:

Kongressveranstaltung 30.5.

Uli Veigel: Medien: Wie viel Marke Sie sich in Zukunft leisten können
Dr. Friedrich Wehrle: SI-Marken
Klaus Josef Lutz: Erfolgreiche Markendehnung

Fachtagung Online 31.5.

Ingo Schloo: Google-basierte Geschäftsmodelle
Christian Petersen: Suchmaschinenmarketing
William K. Furlong: Vertical Search
Karen Heidl: TechTarget.com
Dieter Schumacher: GOOGLEismus

Fachtagung Vertrieb 31.5.

A. Lex / B. Kalumenos: Grenzen und Möglichkeiten von Kooperationen
Dr. Kai Kysela: Dialog-Marketing
A. Bein / N. Brecht: Vertrieb über Zeitschriftenagenturen
Michael Schallmeyer: Auflagenkontrolle im Ausland
Björn Maskow: Inkasso/Mahnwesen

Workshop Betriebswirtschaft 31.5 .

H.Hopfner / M. Reithwiesner: Wandel in der Fachinformation - Haufe Verlag
Dr. Manfred Antoni: Vom Print-Business zum E-Business
Amos Kotte: Fachpresse in Zahlen (insbesondere den 2. Teil)

Fachtagung Anzeigenmarketing 31.5.

Andrea Voegele: Media-Daten
Norbert Stahl: Anzeigenverkauf in Fachverlagen
Karl-Heinz Behrens: Vertriebsdatenbank
H. Scheffler/ R. Eberhardt: Wirkungsanalyse Fachmedien

Konferenz Fachjournalismus 31.5.

Dort wurde nichts präsentiert, sondern nur gearbeitet ... wenn Sie Fragen zu dieser Konferenz haben, fragen Sie Ralf Jaeckel, er leitet diese Tagung schon seit vielen Jahren ...

Übrigens:
der Kongress 2007 findet am 22. und 23. Mai 2007 in Wiesbaden statt.

Wednesday, May 18, 2005

Fachpresse Kongress: Ist die Fachpresse unterwegs?

Und wenn ja, wohin eigentlich? Seit heute Morgen tagt die deutsche Fachpresse in Wiesbaden unter dem Leitsatz

Portfolio 2010 - Umdenken in Fachverlagen

Das soll in Vorträgen und Praxisbeispielen, Fachkonferenz und Workshops zu Thema Fachjournalismus Betriebswirtschaft, Anzeigenverkauf, Vertrieb, Online und IT angestoßen, diskutiert und internalisiert werden?

In der Pressemitteilung zur Fachpresse Statistik 2004 steht, dass "nur" 42 % (im Vorjahr waren es in der Prognose noch 46 % - im Ergebnis sogar 55 %) der an der Umfrage teilnehmenden Fachverlage an eine Verbesserung der Jahresergebnisse in 2005 (gegenüber dem Vorjahr) glauben. Bedeutet dies, dass der Rest schon dort angekommen ist, wo man sich idealerweise sieht, oder, dass man nicht so recht an das glaubt, was man in 2005 geplant und tut?

Ich wünsche mir, dass 100 % (oder mind. 85 %) an ihren Erfolg glauben.

Es ist höchste "Eisenbahn" für die Fachmedien wieder mehr Relevanz, Nutzen, Zufriedenheit und Begeisterung bei ihren Kunden zu gewinnen und zwar bevor sich bestehende Kunden (vielleicht wehmütig, aber nicht unzufrieden) entwöhnen und neue präsumtive Kunden erst gar nicht in Versuchung kommen die Segnungen der Fachmedien kennen zu lernen.

Die Ansätze sind bekannt. Aber es gilt auch hier (abgewandelt):

Es wird nichts Gutes, außer man macht es!

Ideen, Konzept, Crosscheck, Implementierungsunterstützung .... gerne!
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