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Tuesday, March 04, 2014

Bulletproof Media Studie: Das Digitale Transformations-Dilemma - Paid Content und Kundenbindung

Untersucht u.a. Kundenloyalität, Content-Beurteilung, Plattform

Zum Inhalt:

Sekundäranalysen:
- Marktentwicklung digitale Medienmärkte
- Marktentwicklungsprognose Medienmärkte Buch, Film, Musik
- Preis- und Kunden-Entwicklung digitale Musik,-Downloads,
- EST-Preisentwicklung, eBook-Preisentwicklung

sowie eine Theoriemodell: Kundenbindung

Einen Einblick - auf 74 Charts - gibt diese Slideshare Präsentation



Die BPM Studie und weitere Informationen gibts hier - je nach Unternehmensgröße - zum Preis von 599 - 1.990 Euro (plus MwSt.) Umfang: 175 Seiten.

Wednesday, July 24, 2013

IVW: Wie entwickeln sich die ePaper Auflagen vs. Print in Deutschland

(für IVW geprüfte Angebote)

Dazu haben wir die Auflagenmeldung IVW 2013-QII der Vorjahresmeldung des QII gegenüber gestellt.

  • bei Tageszeitungen hat sich die ePaper Verkaufsauflage um 93,8 % erhöht
  • bei Wochenzeitungen hat sich die ePaper Verkaufsauflage um 1.419 % erhöht (Die Zeit hat ePaper erst ab 2012-QIV ausgewiesen
  • bei Publikumszeitschriften hat sich die ePaper Verkaufsauflage um 2,4 % reduziert
  • bei Fachzeitschriften hat sich die ePaper Verkaufsauflage um 1,7 % erhöht

Da scheint noch etwas Luft (nach oben) auf der Suche nach "Paid Content" Umsätzmöglichkeiten für Verlage, oder?

Anmerkung:
Die Erhöhungen sind zu einem wesentlichen Teil der Tatsache geschuldet, dass nicht alle Zeitungen in der Auswertung bereits im II. Quartal 2012 ePapers an die IVW gemeldet hatten. 




Related
How Digital Magazines selling in U.S. (on Facebook)

Wednesday, March 24, 2010

Im Jahre 2010 startet der VDZ die Arbeitsgruppe ePublishing

Auf dem Kickoff der AG in Hamburg nahmen (30 Personen aus) 25 Verlagen teil. Als Sprecher der Arbeitsgruppe wurde Olaf Conrad (DPV Deutscher Pressevertrieb) gewählt, der die AG zusammen mit Alexander von Reibnitz (VDZ, Digitale Medien und Neue Geschäftsfelder) leitet. Das Themenspektrum umfasst digitale Geschäftsmodelle, digitalen Content und Services, digitale Vermarktung, digitale Distribution, Geräte und Standards.

Olaf Conrad wird in der Mitteilung zitiert mit
"Die Verlage benötigen eine anbieterübergreifende Plattform für den Vertrieb digitaler Versionen ihrer Zeitschriften, Zeitungen und Bücher“.

Alexander von Reibnitz mit

„ePublishing bietet den Verlagen die Chance wieder einen größeren Teil der digitalen Wertschöpfungskette zu besetzen ePublishing kann sich so als „Game-Changer“ für Verlage erweisen und zusätzliche Umsätze erzielen, neue Zielgruppen für ihre Publikationen erschließen und weitere Werbungtreibende anziehen.“

Die nicht in Hamburg vertretenen ca. 375 VDZ Mitgliedsverlage können die versäumten Präsentationen nachträglich beim VDZ abrufen.

Quelle: Presseinformation VDZ

Friday, June 26, 2009

texterity: 2009 Digital Edition Reader Survey

Some findings:

- 90% of digital readers are “very satisfied” or “satisfied” with their digital edition
- 92% of digital edition readers read their issue within a week and over 52% read it immediately or the same day.
- Over 91% of all digital edition readers take one or more actions when reading advertisements or articles.
- 61% of digital readers have read 3 or 4 of the last four issues, similar to the rate for an “average” print reader.
- Top Reasons for Reading Digital: Environmental friendliness, ease of saving, and convenience of searching

Request (and than download) Survey-Results (31 pages, PDF)

About the survey:
- BPA Worldwide certified
- 33,784 responses from readers of digital magazine/newspapers
- from 164 publications representing 55 publishers of consumer, trade, professional, and association magazines and newspapers
- 2/3 trade/professional and 1/3 consumer readers
- Targeted to readers who have “read at least one digital publication” recently

Wednesday, June 03, 2009

Forrester: eReader and eBook Market Ready to Go Mainstream

Forrester started a new series called the "eReader Revolution". The first paper in this series is entitled

How Big Is The eReader Opportunity?

From the executive Summary:
"The eReader market is hot: Barely a day goes by without an announcement of a new device release or acquisition. Amazon.com, leveraging its position as a dominant book retailer, has catalyzed the market for eBooks, but that's just the beginning of the eReader revolution. Competitors will attack Amazon's market position by launching new features, expanding content beyond books, dominating markets outside the US, reducing costs, and improving relationships with publishers. While frequent book readers drive device and content sales today, the next five years will see an explosion of the eReader textbook market, and in 10 years, the market will be driven by businesses going green in government, education, health, and other sectors. With retailers, mobile operators, and device manufacturers all vying for a piece of the eReader action, publishers should proactively shape their own eReader opportunity — or miss their last best chance to control their own destiny ..."
more

Drivers of Growth for eReader Devices and Content


larger

via / more on readwriteweb.com

Friday, April 17, 2009

Digital Editions: The Fastest-Growing Format in Magazines


By Jane E. Zarem on foliomag.com

"Six years ago, digital editions more often than not were the last redoubt of a print magazine in decline. Three years ago, they were an intriguing option for international circulation. Today and into the next decade, digital magazines represent opportunity. They’re a format that combines the best of a print magazine (curated material, lush layouts and great images, all organized into an easy-to-read start and finish), with the best of e-media (hyperlinks, search, archiving, measurability, video and audio). They’re a less-expensive platform for publishing. And they offer an avenue to the new imperatives of lead-generation and social media. It’s no wonder they’re growing at triple-digit rates ..."
In this Folio: Special report Digital Magazines 2009

Digital Editions: The Fastest-Growing Format in Magazines
The State of Digital Magazine Delivery, 2009.

State of the Art
The latest features and technologies being integrated into digital magazines.

Advertisers: Hooked on Digital
Marketers are taking an increasingly favorable look at the format.

Does Digital Delivery Save Costs?
That argument may be won as print costs increase

The Mobile Opportunity Comes into View
Mobile is where media, not just digital editions, are heading

Selecting a Provider
The most important criterion: Plan ahead

Going All Digital: New Opportunity or Last Hurrah?
What may have been true six years ago no longer is today

Check out what works for You.
No sorry, Check what works for your existing and potential readers / user?

Tuesday, October 14, 2008

Neues aus der Glaserei: Die Verleger führen den Kampf des Don Quijote

(dem Ritter von der traurigen Gestalt bzw. dem traurigen Gesicht) gegen die Windmühlen in der Mancha heute glocal gegen Google fort ... lesenswert

via ix hybrisverlage

Das Buchverlagswesen: Eine Zeitreise ins Jahr 1948

Im Jahr 1948 (oder war es 1949?) befragte der „Börsenvereins Deutscher Verleger- und Buchhändler-Verbände“ / und die 1949 erstmals stattfindende Frankfurter Buchmesse ihre Mitglieder und die ehrenwerten Verleger, was denn nach ihrer Kenntnis die Entwicklung der nächsten 60 Jahre im Buchverlagswesen wesentlich mitbestimmen würde.

Die (überraschenden) Antworten (von damals)

1. der Online-Buchhandel, da waren sich 30 % sicher
2. modernes Büchermarketing meinten 20 %
3. die Buchmessen standen für 15 % hoch in Kurs
4. neu entstehende Buchhandelsketten antozipierten 17 %

Hätten Sie's gewusst?

Sorry, die Antworten stammen aus einer Befragung im Jahre 2008 und was heute Buchverleger und Verlagsmanager für die Jahre bis 2068 voraussagen und über den Einfluss der Digitalisierung auf ihr Geschäft denken (bzw. befürchten), können sie hier lesen: Branchenumfrage der Frankfurter Buchmesse anno 2008 lesen ...

P.S.
Ich werde dann 2068 noch einmal auf die Ergebnisse zurückkommen, versprochen ;-)

Monday, October 13, 2008

Buchmesse: eBooks und/oder Literatur

Nimmt man dass was in den Medien über die diesjährige Buchmesse zu lesen ist, schaut man sich das Veranstaltungsprogramm auf und rund um die Buchmesse an, könnte man meinen, auf der Internationalen Buchmesse 2008 dreht sich fast alles um (wiederauferstandene) eBook Gerätschaften, die Identitätskrise und Selbstfindung der Branche und fast nichts (mehr), jedenfalls ziemlich wenig, um Literatur.

Nur ein Beispiel:
Die neue Generation des Buchs: eBooks auf der Messe ... Rund 200 Fachveranstaltungen setzen sich mit dem Thema Digitalisierung allgemein auseinander: Digitalisierung à la carte

Ich gebe ja zu, vielleicht liegt das ganz wesentlich an meiner "Quellenlage" und schließlich, ist das kein Literatur-Blog - trotzdem zieht es mich, wie seit 1962, diese Woche wieder nach Frankfurt. Sehen, sprechen wir uns in Frankfurt?

Für mich muss hat der Literaturbetrieb nur eine fröhlichere Zukunft, wenn er sich wieder stärker auf die Beziehungen zwischen Literatur und Leser konzentriert und dieser förderlich ist, bereichernd in Komfort und Lust zur Verfügung steht. Und ja, Autoren, produzierender und vertreibender Buchhandel müssen ihr Geschäftsmodell neu erfinden und an die Beschaffungs- und Lesegewohnheiten ihrer Kunden anpassen.

Das eBook als eigenständiges Empfangs- und Lesegerät wird es nach meiner Meinung nicht schaffen Print abzulösen. Es bleibt ein elitäres und teures Gerät für die Mehrzahl der rd. 45 Millionen Buchleser unattraktiv (und oft auch unerschwinglich). Ja, trotzdem empfehle ich meinen Kunden, die digitale Varianten von Büchern und Literatur proaktiv zu betreiben. Wer eBook-Geschäfte ernst nimmt, bietet seine Werke in digitaler Form an und zwar für alle 'Ausgabegeräte' und mit Unterstützung eines unbeschränkten Formatwechsels auch nach dem Verkauf und dem Herunterladen. Dann stehen nämlich (den rund 45 Millionen Buchlesern in Deutschland) nicht nur 'schwer zu refinanzierende 'eBook Reader' als Ausgabegeräte zur Verfügung, sondern alle PCs, Notebook, Netbooks, Smart Phones (und natürlich auch PoD Stationen) und dann macht verkaufen auch so richtig Spaß.

P.S.
Zum Erfolg des Amazon Kindle in USA:
Nach den Gallup Ergebnissen zur Frage "Wie viele Bücher haben Sie gelesen, zumindest angefangen zu lesen" gaben an, in 1990: 6 Bücher, in 1999: 10 Bücher und in 2005: 5 Bücher und 27 % der Befragten gaben an, sie hätten überhaupt kein Buch gelesen. Was im Umkehrschluss ja bedeutet, dass es in den Staaten rund 175 Millionen Buchleser gibt und da ist es doch eher egal für den produzierenden und vertreibenden Buchhandel, ob Amazon in den USA nun 50.000 oder 200.000 Kindle verkauft hat bzw. bis zum Jahresende verkauft.

Gemessen an Geschwindigkeit des technischen Fortschritts von eBooks in den nächsten Jahren, den Preisen der Gerätschaft und der Preispolitik Print vs. Digital rechnet sich die Investition so ungefähr nach dem 60sten digitalen Buch pro Jahr ... mit der Preispolitik in Deutschland sind es noch ein paar Bucheinkäufe mehr ... und das alles nur auf einem 'eigenen' Gerät.

Frühere Einträge
Schaffen eBooks in Deutschland, Europa den Durchbruch

US Buchgeschäft von Bertelsmann verfehlt Halbjahresziele deutlich

Alle eBook Einträge auf diesem Blog

Monday, June 30, 2008

ePaper in Deutschland - ungezählt und/oder ungeliebt?

Es ist schon ein paar Jahre her, dass wir hier die führenden deutschsprachigen Tageszeitungen nach ihrer ePaper-Verbreitung gelistet hatten. Hier zur Erinnerung ...



Jetzt hat mir Piotr (e-Kiosk.pl) ein paar Zahlen über den Anteil von ePaper bei einigen polnischen Zeitungen / Newsmagazinen geliefert

Anteil ePaper Auflage polnischer Titel

6 % Gazeta Wyborcza
5 % Wprost
3 % Polityka
3 % Newsweek
2 % Gazeta Pawna

Und zum Vergleich in Deutschland - hat sich da in den letzten Jahren etwas bewegt? Nicht wirklich. Jedenfalls nicht, wenn man die IVW-Meldungen als Basis nimmt. Fast alle Magazine lassen ihre (tatsächlichen oder möglichen) ePaper-Auflage unter den Tisch fallen, mit ganz, ganz wenigen Ausnahmen: z.B. ADAC motorwelt mit immerhin 106.803 (Anteil 0,76 %) . Und auch die Suche nach ePaper-Auflagen für Fachzeitschriften bringt bei IVW.de nur 4 aktive Titel/Ausgaben.

Anteile ePaper Auflage deutscher Zeitungstitel



Liegt es an mangelndem Interesse der Leser / Nutzer? Der Werbetreibenden? Der Verlage oder vielleicht geeigneten Dienstleistern?

In Deutschland bietet ePaperstar.de zur Zeit

10 Fachzeitschriften
98 Zeitschriften
16 Zeitungen

an und LeserAuskunft.de hat jetzt den Verkauf von ePaper (PDF) jetzt auf Pressekatalog.de integriert ...

Die führenden Anbieter / Dienstleister in Polen sind

eGazety.pl mit 111 Titeln
Nexto.pl mit 93 Titeln und
e-Kiosk.pl mit 80 Titeln

Wer mehr zur Situation in Polen erfahre möchte, klicke hier auf money.pl (und kann dann gleich seine polnischen Sprachkenntnisse auffrischen ...

In USA tut sich auch im Bereich B2B wesentlich mehr BPA Digital Editions Report 2007

Alle Einträge Digital Delivery

Ob es den deutschen Verlagen zu geht? Ob Kosteneinsparungen im Vertrieb und die Distribution und Einbindung von eMagazinen und eZeitungen in Unternehmen, Organisationen, Netzwerken und Prozesse nichts zählen?

Sunday, June 01, 2008

Jeff Bezos: A Passion for Kindle and Digital Delivery

via News CNET by Dan Farber

During an interview with Walt Moosberg at the The Wall Street Journal’s D6: All Things Digital conference

About the number of the Amazon Kindle eBook reader sold so fare ... no numbers, but

"On a title-by-title basis, with 125,000 titles for Kindle, and you look at Amazon's physical sale of the same books, Kindle sales are more than 6 percent of the universe of 125,000 titles"

About the fate of physical books ...

"We see Kindle as an effort to improve the book, even though it hasn't changed in 500 years," and "the vast majority of books will be read electronically. Just as horses haven't gone away, books will be around."

more

Thursday, May 15, 2008

BPA Digital Editions Report 2007: Moderate Increase

CM, the Circulation Magazine, writes about the BPA December 2007 Digital Magazine Reporting:

There is an increase of BPA controlled Digital Magazine Editions from 214 to 224 (plus 4,5 %) and still mainly in the field of IT, Tech, Electronics and Engineering



via / more at the CM Magazine website

O.k. this is still, a lot more as the 'full list' of IVW (Germany Circulation Controll) shows for Digital Magazines in the first Quarter 2008 (vs. I. Q. 2007)



P.S.
My collegue and friend Piotr Kubiszewski (e-kiosk Poland) tells me that Digital Editions in Poland work very well, I will ask him to provide some figures her ...

Tuesday, April 15, 2008

Ein Plädoyer für Musik 2.0 - Publishing und Distribution

von Gerd Leonhard, dessen Ideen u.a. die 'einladenden und (einahmen-)verteilenden Toolbooths' im Netzwerk nicht für die Musikpublishing-Industrie, sondern auch ganz generell für die Publishing Industrie bemerkenswert sind ...



Seine Präsentation Music 2.0 als PDF (8,6 MB), sein neues Buch Music 2.0

via Nico Zorn

Tuesday, April 01, 2008

Martin Weigert's Zehn Thesen zur digitalen Zukunft

Nachtrag:
Jetzt hat Martin Weigert (zweinull.cc) zurückgeschlagen, er schreibt in einem neuen Beitrag:

" ... reagierte dieser Herr (das soll ich sein) in einer Art und Weise (siehe These 7), die symptomatischer nicht hätte sein können. Da ist es dann nicht nur schwierig, mit sachlichen Argumenten zu antworten, sondern für Webunternehmen auch fast unmöglich, jemanden mit dieser Einstellung vom Gegenteil zu überzeugen und bei ihm die Bereitschaft zu fördern, für ausgewählte, qualitative Inhalte und Dienste im Web zu bezahlen. "

Zum Beitrag: Das Problem mit der Gratiskultur

Ich wollte schon nachfragen, wieviel er denn bereit sei für einen 50 Fuss Container Inhalt zu bezahlen, doch da schrieb er schon an Mike, dass er natürlich nicht gemeint hätte, so einfach für Inhalte per see, sondern für "Qualität und eine besondere Premiumleistung" - na dann!


und die Aufforderung seinen 10 Thesen zu widersprechen, zu diskutieren ...

1. Print als Massenmedium stirbt
Meines Erachtens falsch, jedenfalls nicht im 21. Jahrhundert. Print gibt Anteile und Segmente ab, was ja auch gut für die Umwelt ist, u.a. als Tages-, Morgen- und/oder Abendzeitung.

2. Social Networks werden Kommunikationstool für jedermann
Meine Meinung: Entlang soziale Netzwerke, in sozialen Netzwerken wird kommuniziert - Netzwerke sind keine Kommunikationstools

3. E-Mail verschwindet nicht
(Na, von Zeit zu Zeit verschwinden auch eMails), aber da stimme ich zu, eMail Kommunikation - eigentlich der digitale Transport Mails / Briefen - hat sich etabliert, wird aber in ihrer Bedeutung (gegenüber IM, Chat, Video-Messinging, Social Tools wie Wikis, etc) erheblich abnehmen.

4. “The Winner takes it all”-Theorie behält Gültigkeit
In der Praxis lässt es sich aber auch im Long Tail und mit Innovationen ganz gut leben.

5. Personalisierte Werbung wird zum Standard
Personalisierte Werbung muss nichts “Anzeige(n)” - institutionalisierte Werbung verliert an Wert, 'entschwindet' der Aufmerksamkeit aktiver Consumers

6. E-Commerce steigt zu populärem Geschäftsmodell auf
eCommerce als Geschäftsmodell? populär? Das ist zu hoch für mich …

7. Bezahlte Inhalte erleben Renaissance
Kein Schwanz Niemand bezahlt gerne für Inhalte … und an die Wiedergeburt glaube ich schon gar nicht. Wie wär es mit Aufbereitung, Verpackung, Komfort, Timing, Retrival, etc.

8. Marketing wird erheblich komplizierter
Marketing wird erheblich einfacher, weil man es jetzt direkt mit jedem seiner Kunden auskaspern kann

9. Physische Distribution von Musik und Film ist bald Geschichte
Ob die physische Distribution auf Zwischenträger geschichtswürdig ist/war? Immerhin kann man eine gut gemachte Verpackung ins “Bücherregal” stellen

10. Lineares Fernsehen wird sich (vorerst) behaupten
Nun es stirbt als Massenmedium genauso nicht, wie Print, wie Radio …

In der regen Diskussion verteidigt Martin Weigert seine Thesen dann auch schon einmal mit Zitaten von Honecker (Print=Mauer, statt Gorbaschow's 'Wer zu spät kommt ...') und innovativen Definitionen und Annahmen (Massenmedien, der Vernunft der Konsumenten). Wie andere auch, habe ich damit argumentiert, dass bisher jedenfalls, neue Massenmedien, alte Massenmedien nicht ersetzt haben, sondern sich alle irgendwie 'neu' eingerichtet, eingerüttelt haben.

Dabei habe ich noch einmal den 'The State of the Newsmedia 2004' (die neue Ausgabe ist gerade erschienen) ausgegraben. Dieser führt aus, dass (in USA) das Problem in den späten 40er Jahren begonnen hat. Seit dieser Zeit sank - mehr oder weniger kontinuierlich - der Anteil der Amerikaner eine Zeitung gelesen haben. Dass die absoluten Auflagen trotzdem gestiegen sind lag an der wachsenden Bevölkerung, in den 80ern waren dann die Auflagen stabil und ab 1990 dann, waren die Auflagen rückläufig.


Source: Editor and Publisher Yearbook data

Wie man aber aus diesem Chart sieht, hatte das neue Massenmedium TV ganz extreme Auswirkungen auf das alte Massenmedium 'zeitung' in der Erscheinungsform 'Abendzeitung' - denn da saß von nun an die Nation vor der Glotze .... (die Fortführung bis 2006, hier)


Source: Editor and Publisher Yearbook data

und die Anzahl der angebotenen, verfügbaren Zeitungen (die Fortführung bis 2006, hier)

Insofern stimme ich der These zu, dass die Verfügbarkeit und Nutzung von Internet & Mobile ganz erhebliche Auswirkungen auf Print hat und weiter haben wird. Ob aber, besser, wie aber Print überlebt liegt an dem Willen, der Klugheit und Geschicklichkeit der Anbieter von Print und ihrer Anpassungsfähigkeit an die Bedürfnisse und das verhalten ihres Klientels.

Frühere Einträge:
US Newspaper Anzeigenumsätze stürzen 2007 weiter ab: minus 9, 4 %

Why Big Newspapers Applaud Some Declines in Circulation

More about Newspaper on this Blog

Friday, February 01, 2008

Amazon kauf Audible für 300 million USD

berichtet Franklin Paul auf Reuters.com:

"Online retailer Amazon.com Inc said on Thursday it reached a deal to buy digital audio books provider Audible Inc [mit über 80,000 Titeln, ca. 455.000 Kunden] for about $300 million, aiming to bolster its audio download offerings.

Amazon has been building a digital music store to compete with Apple Inc's iTunes, and has signed deals with major music companies like Vivendi's Universal Music Group and Warner Music Group Corp ..."


und arbeitet schon seit Mai 2000 eng mit Audible im digitalen Buchvertrieb zusammen.

Wie Stacey Higginbotham auf GigaOM schreibt, wird Audible aber weiterhin über iTunes verkaufen. Btw., dieser Kanal macht heute etwa 1/3 des Umsatzes von Audible aus.

Meine Meinung:
Amazon hat verstanden, dass im digitalen Vertrieb (e.g. Musik, Bücher, Zeitschriften) Musik ist und sind bereits heute gut aufgestellt - im Gegensatz zu viele Verlagsmanagern, die weder Kundenverhalten, noch attraktive Kostensparpotenzial dazu bringen können, sich des Themas ernsthaft anzunehmen.

Saturday, November 17, 2007

Dave, What Makes a Magazine a Magazine?

David Renards (mediaIDEAS) definition:

A magazine is a very distinct unit which has the following six key properties regardless of the delivery medium used:

1. Metered: a magazine is divided into defined "pages" of content that are presented together; in print this is not only bound sheets of paper but also, as has become more prevalent with the stylepress, pamphlets, lithographs or other objects; ...

2. Edited: the editor selects the articles and images, and on-line the videos and sounds, that fill each “page” as opposed to supplying a stream of aggregated data (news, articles, images, video) that is selected automatically by virtual intelligent agents;

3. Designed: the included content is arranged and formated to enhance the reading and visual experience;

4. Date-stamped: an issue is published on a specific date which becomes the indelible time stamp of the publication;

5. Permanent: in a magazine all the content for an issue is set by its release date; even though the edited content for an issue can be more than what each reader is presented with, to allow for varying levels of customization, once it is created, it is set and can no longer be changed or corrupted apart for minor revisions;

6. Periodic: a magazine is created to have subsequent issues and it may have more than 52 a year or, in the end, only be published once.



Read his full article 'The Definition of a Print and Digital Magazine'

What do you think?

Sunday, June 11, 2006

Readers are Satisfied with Digital Magazine Editions

and publisher could benefit from it! (But at least in Germany, they wait until IVW makes the next few steps).

via Folio: Magazine

In a survey conducted from (partisan) Texterity Inc. (certified by BPA Worldwide) more than 30.000 digital magazine readers of 45 different publications (b-to-b and consumer magazines, from 13 publisher) and more than 20 % of them answered.

(Read: X % of respondence say, they ...)

91 % take action after reading an ad
83 % looked at an advertisers Web site
46 % no longer use or infrequently use the print version of the magazine
41 % forwarded advertiser information to a friend of colleague
37 % contacted the advertiser for more information
33 % increased their use of the publications Web site after subscribing
32 % recommended a product or service
24 % purchased a product or service based on ads in the digital edition

and 5-to-1 prefer to renew a digital subscriptions versus print.

More at Folio:

Which meaning do these results have?

To mee:
- The reader does not care much about whether a magazine comes on paper or on print. It looks like a competition of finding the time for either print or ePaper.

- eMagazines integrate well into to information intake, handling and retrieval at work and at home.

- Publishers (clearly would have a cost advantage in production and delivery cost and more integration and interactivity) are still reluctant - and have not sorted out am understanding and 'deal' with advertisers ...

A quote (from Folio: ) from Peter Meirs (Time Inc.)
'Technology Shaping Media'- Speech at a MPA Luncheon:

"The future of digital magazines, he said, is looking brighter as magazines are becoming more practical, and infusing digital versions with rich media and flexible screens. "It's a little like a magazine, a little like a Web site," he said. "A magazine is a linear collection with a beginning, middle and end, while a Web site is an amorphous entity." More ...
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