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Wednesday, June 22, 2016

Zur AKEP-Jahrestagung 2016: upstairs / downstairs - Gewinner & Verlierer der Digitalisierung

Am 22. Juni 2016 fand die letzte AKEP (Elektronisches Publizieren) Jahrestagung #akep16 des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels statt. Denn, der AKEP und der AK eCOM (eBooks und eCommerce) im Rahmen der Verbandsreform in einer neu installierten IG Digital auf.


Die Sprecher der neuen IG Digital sind: Michael Döschner-Apostolidis (Verlagsleiter elektronisches Publizieren, VG Droemer Knaur), Carmen Udina (Leiterin dtv-Digital) und Jochen Grieving (Buchhandlung Transfer Bücher und Medien) (von links)

Die bisherigen AKEP Sprecher Jürgen Harth und Beate Muschler, sowie die AK eCOM Sprecher Susanne Martin und Tobias Schmid treten ins Glied zurück.

Die IG Digital beinhaltet die Fachgruppen (’interessanterweise’ Peer Group genannt) Digitaler Buchhandel, Kommunikation & Marketing, Herstellung, eBooks, Bibliotheken sowie Apps & Mobile Publishing
‏@akeplog Strukturreform: Aus AKEP und AK eCom wird heute die IG Digital. Verlage und Handel unter einem Digital-Dach. #akep16

‏@akeplog Vielen Dank auch an die bisherigen AKEP-Sprecher Beate Muschler und Jürgen Harth. Good Job! #akep16

‏@boev Sprecherteam IG Digital: Michael Döschner-Apostolidis, Carmen Udina & Jochen Grieving. (Foto: Tobias Bohm) #akep16 ‏


Die Keynotes
- vom Digisauier und Internet-Publizisten Tim Cole über die Digitale Transformation im Allgemeinen und die Buchbranche im Besonderen und

- Keynoter Christian Hoffmeister: Market needs versus resources feeds, oder Können Verlage leisten, was der Markt will?

passten sowohl vom Inhalt, der Gemengenlage und in der Jetztzeit nicht so recht zu den Teilnehmern und deren Aufgaben, Know-how und Erkenntnisstand die sich zur #akep16 in Berlin eingefunden hatten.

Tom Cole's betagte Trends der Digitalen Transformation: Digitalisierung, Vernetzung und Mobilität war (jedenfalls für mich) ein Verschnitt der Future der vergangenen 30 Jahre und wirkte für die meisten Teilnehmer, welche sich tagtäglich und dass oft schon viele Jahre in etwas so, als wenn man ihnen heute Alvin Toffler's Thesen aus seinem 'Future Shock' (erschienen 1970) vorlesen würde und die Digitale Transformation und die Bedeutung für die Buchbranche aus Zeitgründen leider weglassen müsste.
@ninare Da ist die Buchbranche leider sehr gut drin: "Das Neue ist nicht aufzuhalten, man kann es nur hinauszögern." #akep16 ...

und das - wie man sieht - mit anhaltendem Erfolg ;)
Tim Cole's Website   Buch Digitale Transformation

Der launige Vortrag von Christian Hoffmeister (DCI) war dazu ein willkommener (und notwendiger) Ausgleich und fand ihren Höhepunkt in wiederholten Appellen, doch bitte die eigene Perspektive öfters mal zu verändernder bzw. zu verlassen und Notwendigkeit anders auf das eigene Geschäftsmodell zu blicken. Stichworte #Querdenken #Out-of-the-Box und Anleihen aus Kreativitätstrainings.




@greubel "Verlage sind Hubs, die Erfolg für Autoren organisieren." Christian Hoffmeisters Keynote bei der #akep16
bzw. könnten zum Beispiel Hubs sein, die den Erfolg von Autoren organisieren und mit Know-how, Tools und Services unterstützen

Bei der Keynote wurde mir allerdings nicht ganz klar, warum ausgerechnet der Fisch es sich zur Lebensaufgabe zu machen soll, dem Angelhaken und dem Angler Sinn zu geben und dessen Aufwand zu be-/entlohnen. Aber vielleicht ist das ja auch nur eine Anleihe aus der gängigen Praxis, in der sich Verlage lautstark beschweren, dass der tatsächliche und/oder präsumtive Käufer und Leser ihrem Geschäftsmodell nicht zum geplanten Erfolg verhilft.

Die Keynotes wurden u.a. von Daniel Lenz ausführlich gewürdigt hier entlang

Anmerkungen:
Ich denke vor 30/50 Jahren (oder so) war es sinnvoll über eine Digitalisierung unseres Lebens, unserer Welt (der Industrie, des Handels, der Dienstleistungen und Services, etc. zusprechen, darüber nachzudenken was das für uns persönlich, der Gesellschaft und die Wirtschaft bedeutet und wie und wann wir uns darauf einstellen, vorbereiten und gegebenenfalls (for the better) nutzen können.

Wenn ich das hier einmal auf unsere Branche einenge, dann findet die Digitale Transformation seit Jahrzehnten außerhalb Branchen und sektionsübergreifend statt und die herstellende und vertreibend Buchbranche ist verdammt schlecht aufgestellt ihre Geschäftsmodell in der digitalen Welt erfolgreich und profitable zu betreiben.

Es geht meiner Meinung nicht darum, ob ein Unternehmen digitalisiert, ist sondern ob man sein Geschäftsmodell in dieser digitalen Welt betreiben will und so aufgestellt ist, dass man das auch erfolgreich betreiben kann.



Die Shortcuts, waren teilweise nicht so kurz, wie angedacht und haben dann nur wenig Zeit für die Diskussion übriggelassen.

Markus Becker-Melching (BV deutscher Banken) versuchte zu erklären, dass Fintech und Banken ja eigentlich am gleichen Strang ziehen (ob auch in die gleiche Richtung?) und da die Fintech Repräsentantin Susanne Krehl (Barzahlen.de) sich mit Barzahlungs-Fintech-Lösung beschäftigt und Banken am liebsten gar nichts mehr mit Bargeld zu tun haben wollen, wurde das auch nicht ausdiskutiert.

P.S. Dass das Konzept 'Blockchains' auf dem Podium nicht einmal angesprochen wurde hat mich dann schon ein wenig gewundert. Würde es doch gut zu den Autoren - Leser Beziehungen passen.

Knut Nicholas Krause (KNK Verlagssoftware) berichtete von seinem letzten CES Besuch: VR + AR. Mehrwert für Verlagsbranche?

Ausführlich ja, aber für die AKEP Profis, dann vielleicht doch nicht so neu und mit wenig konkret umzusetzenden Anwendungsbeispiel.

Nach der Mittagspause starteten dann die parallelen Sessions (Fortsetzung folgt, vielleicht)


Hier Links zur umfangreichen Berichterstattung auf dem apeklog.de

#akep16: Das war die AKEP-Jahrestagung am 22. Juni in Berlin
#akep16: Lieber Kunde, wann kaufst du?

Thursday, April 28, 2016

Fachpresse-Statistik 2015 (III): Umsatz Digitales - Online 2006 - 2015

Da die Fachpressestatistik und der Verband bei Nachfragen nicht sehr auskunftfreudig sind (oder keine validen Daten liefern können) und unsere Rechenversuche häufig scheitern, posten wir hier was sich auf der Basis der jährlichen Umfrage, Hochrechnungen oder/und Schätzungen darstellen lässt. Veränderungen in der Zuordnung von Umsätzen über die Jahre, welche nicht ersichtlich sind und nicht kommuniziert werden, müssen leider außen vor bleiben.

Umsatz und Umsatzanteil Digital - Online von 2005 - 2015 


Umsatzwachstum Digital - Online in Mio. € von 2006 - 2015




Wachstumsraten in % nach Kategorien von 2012 - 2015



Nicht alle Entwicklungen und der Verlauf erschließen sich aus der Logik der Entwicklung am Markt. Trotzdem hoffen wir, dass die Darstellung im Abgleich mit den eigenen Unternehmensdaten und der Marktentwicklung zu Fragen anregt. Da gibt es die Vorreiter der Branche, die Zögernde, die hinten Nachlaufende und die Schlusslichter.

In der Summe und in den Kategorien sehen wir noch viel Luft und Ergebnispotenzial (nach oben).

Siehe auch
Fachpresse-Statistik 2015 - Zahlen zum deutschen Fachmedienmarkt
Fachpresse-Statistik 2015 (II) - Auslandsumsatz der deutschen Fachmedien


Alle Postings zur Fachpresse-Statistik von 2004 bis heute #Fachpresse-Statistik

Fachpresse-Statistik 2015 (II) : Auslandsumsatz der deutschen Fachmedienanbieter

Zugegeben, es ist nicht viel was die Fachpressestatistik der Deutschen Fachpresse über das Auslandsgeschäft der Fachmedien-Anbieter verrät. Doch nach der Prognose der Teilnehmer der Umfrage gibt es für 2016 positive Erwartungen.

Die Prognose für leicht steigend / steigende Auslandsumsätze

2015 für 2016: 18 % (darin enthalten: 12 % leicht steigend)
2014 für 2015: 12 %
2013 für 2014: 11 %
2012 für 2013: 23 %

(wurde vor 2012 nicht ausgewiesen)

Auslandsumsatz deutscher Fachmedienanbieter steigt
- bezogen auf die europäische / globale Vernetzung, m.M.n. aber viel zu langsam




Aufteilung nach Umsatzkategorien 



Insbesondere bei Umsätzen aus Dienstleistungen ein völlig unbefriedigendes Ergebnis. Aber auch im Digitalem erheblich unter den Möglichkeiten und Erfordernissen um im internationalen Fachmediengeschäft eine führende Rolle zu spielen.


Siehe auch
Fachpresse-Statistik 2015 - Zahlen zum deutschen Fachmedienmarkt
Fachpresse-Statistik 2015 (III) - Umsatz Digitales - Online 

Alle Postings zur Fachpresse-Statistik von 2004 bis heute: #Fachpresse-Statistik

Wednesday, April 13, 2016

VDZ Jahrespressekonferenz 2016 - Ergebnis 2015, Trendumfrage 2016, Wünsche 2016ff

Stephan Scherzer, Hauptgeschäftsführer des VDZ auf der Jahrespressekonferenz 2016
Aus dem Jahresbericht

Präsentation VDZ-Jahrespressekonferenz 2016 (62 S., PDF)
Gesamtumsatz der deutschen Zeitungsverlage

2014:  15,1 Mrd. Euro
2015: 14,7 Mrd. Euro     - 2,6 %

-- Inlandsumsatz

2014:  10,96 Mrd. Euro
2015: 11,18 Mrd. Euro   + 2,0 %

-- Auslandsumsatz

2014:   4,14 Mrd. Euro
2015:  3,52 Mrd. Euro    -15,0 %


-- Print (Umsatz und Vertrieb)

2014:   9,88 Mrd. Euro
2015:  9,41 Mrd. Euro     - 4,8 %

-- Digital, Sonstiges (leider keine Aufschlüsselung)

2014:    5,22 Mrd. Euro
2015:   5,29 Mrd. Euro   + 1,3 %

Zur Auflagenentwicklung Publikumszeitschriften (in Mio.)

Saturday, January 30, 2016

BDZV / Schickler Trend-Umfrage: Was Verleger + Geschäftführer der deutschen Zeitungsbranche für 2016ff erwarten, planen

via / mehr BDVZ Pressemitteilung vom 26. Januar 2016


Zu den Ergebnissen der Trendumfrage:

Die Teilnehmer prognostizieren für 2016 ein anhaltendes digitales Wachstum im Kerngeschäft





Die befragten Verlage wollen ihre Reichweite über die Nutzung digitaler Plattformen Dritter ausbauen








Die Markenbildung steht im Fokus. Zielgruppenspezifische Produkte sollen das Kerngeschäft stärken






eCommerce sehen die Teilnehmer als den vorherrschenden Trend jenseits des Kerngeschäfts





Bei eCommerce Vorhaben setzen die teilnehmenden Verlage mehrheitlich auf Kooperationen und eigene Stärken






Informationen zu Umfrage:
Ausgewertet wurden für diese Onlineumfrage 69 Antworten (Zeitraum: 14.12.2015 - 8.01.2016).
Das sind 28% der insg. 250 Einladungen. Damit repräsentieren die Ergebnisse der Trendumfrage 39% der Auflage der deutschen Tageszeitungen

Zum Download: Slidedecks der Präsentation (23 Charts, PDF)

Thursday, January 28, 2016

M&A Studie Deutschland: Transaktionsmonitor Verlagswesen 2015 erschienen

Bereits zum zwölften Mal veröffentlicht Bartholomäus & Cie heute den Transaktionsmonitor Verlagswesen. Das Team um Axel Bartholomäus hat für das Jahr 2015 insg. 257 Transaktionen (in 2014: 262) also ein kleines Minus von 2 % gegenüber dem Vorjahr ausgewertet und ein  Marktvolumen (Umsatz) von  ~ 7.600 Millionen Euro (in 2014: 7.200 Euro) berechnet, also ein Plus von 7 % gegenüber dem Vorjahr.


Bei der Zuordnung der Transaktionen zu Marktsegmenten nach Anzahl der Deals zeigt die
zeigen sich die Segmente Fachmedien, Publikumsmedien, eCommerce und Tageszeitungen als besonders aktiv. Nach Umsatzvolumina liegen Tageszeitungs- und Fachmedien-Deals (bedingt durch die einige wenigen Großtransaktionen) weit vorne.



Die Top M&A-Deals in 2015



Die drei größten Deals (nach Umsatz des übernommenen Unternehmens)

- Springer Science + Business Media und Macmillan Science & Education fusionieren zu einem der global
führenden Anbieter im Bereich Wissenschaft, Bildung und Fachmedien;

- Axel Springer und Funke Media bündeln ihre Werbevermarktung in einem JV, an dem ASV 74,9% hält;

- G+J und Bertelsmann übernehmen die 25,1% von Axel Springer am 2005 gegründeten Druck-JV;

stehen für 56 % des gesamten hier ausgewerteten 2015er M&A Volumens in Deutschland.





Die Verteilung der Transaktionen nach Formaten weist der Transaktionsmonitor von Bartholomäus & Cie im Vergleich 2015 vs. 2011 aus. Die Anzahl der Deals sog. Klassischer Formate waren 2015 weiter rückläufig (minus 26 % zu 2011) machen aber noch immer 43 % aller Transaktionen aus. 33 % der Deals beziehen sich auf Digitale Formate, ein Plus von 74 % und 17 % auf eCommerce, ein Plus von 31 %.



Die Studie „Transaktionsmonitor Verlagswesen 2015“ beinhaltet (auf rund 100 Seiten):

- die wesentlichen Trends und Entwicklungen bei Übernahmen und Beteiligungen in Deutschland

- die Auswertung des Geschehens in vier Marktsegmenten

- eine detaillierte Chronik von 257 registrierten Transaktionen des Jahres 2015 und eine Einschätzung der M&A Entwicklung für das Jahr 2016



Jetzt hier bestellen (PDF oder Print) und / oder (zunächst) eine kostenfreie Zusammenfassung (PDF) anfordern!



P.S.
Im Transaktionsmonitor bezieht sich Transaktionsgröße / Marktvolumen jeweils auf den letzten veröffentlichen Umsatz der gekauften, übernommenen Objekte, Unternehmungen; in der Transaktionschronik werden bekannte Kaufpreise genannt. 



Saturday, December 19, 2015

OC&C-Insight: Nicht-markenbezogene Online-Aktivitäten von deutschen Medienunternehmen 2015

Wie in den Vorjahren widmen die OC&C Strategy Consultants den nicht-markenbezogenen Online-Aktivitäten großer deutscher Medienunternehmen eine Ausgabe 20-seitige Ausgabe in der Publikationsreihe OC&C Insight

In Stichworten: Konsolidierung (Kerngeschäft), Wachstum in Content + eCommerce, werbefinanzierte Modelle, zunehmende Professionalisierung im Management

Für einige Medienunternehmen gehört Digitales zum Kerngeschäft, für andere nette Zusatzgeschäfte, für einige ist Digitales eine Investition in die Zukunft und für andere wieder ein Spuk, der hoffentlich bald zu Ende geht. IMO eine übergreifende Gesamtstrategie und Führung gibt es bei den wenigsten Unternehmen und deshalb redet, streitet man so gerne über die Wege und so wenig über die Ziele und das Warum? Aber vielleicht wird ja 2016 alles ganz anders!?

Hier einige Übersichtscharts (Stand November 2015)


Veränderungen in 2015 vs. 2014 nach Geschäftskategorien



Veränderungen in 2015 vs. 2014 nach Geschäftseinnahmemodellen


Veränderungen in 2015 vs. 2014 nach Unternehmen




Veränderung in 2015 vs. 2014 Umsatzanteile Digital nach Unternehmen

 
Die aktuelle OC&C Insight Ausgabe gibt es Online / im Download (PDF)  hier

P.S.
Eine Liste der aktuellen Beteiligungen (Stand November 2015) wurde auf horizent.net veröffentlicht wg. #LSR (direkter Link auf Anfrage)

Sunday, July 26, 2015

Statista Digital Market Outlook: Digitale Medien in Deutschland - Ausblick bis 2020 (II.)

Teil 1: Statista publiziert umfangreiche Datensammlung zu Digitalen Märkten: Bestand, Kennzahlen und Entwicklung

Für den Bereich Digitale Medien in Deutschland weist Statista für 2014 einen Gesamtumsatz von 1.855 Mio. Euro aus und prognostizierte für 2020 einen Umsatz von 4.305 Mio. Euro  + 132 %. Der höchste Zuwachs wird im Bereich Digitale Publikationen erwartet

Digitale Videos - das sind TVoD, SVoD, EST 
Gesamtumsatz 2014: 203 Mio. Euro, prognostizierte Umsatz 2020: 543 Mio. Euro  + 167 %

Digitale Musik - das sind Download und Streaming
Gesamtumsatz 2014: 353 Mio. Euro, prognostizierte Umsatz 2020: 787 Mio. Euro  + 123 %

Digitale Games - das sind Download Vollversionen, Mobile Games, Online-/Browsergames  + 90 %
Gesamtumsatz 2014: 893 Mio. Euro, prognostizierte Umsatz 2020: 1.697 Mio. Euro

Digitale Publikationen - das sind eBooks, eMagazins, ePapers
Gesamtumsatz 2014: 407 Mio. Euro, prognostizierte Umsatz 2020: 1.279 Mio. Euro  + 214 %

alle Daten und Charts zu Digitalen Medien gibt es hier .

Welche Daten liefert Statista für 'Digitale Publikationen'

Die Nutzerzahlen (hier definiert mit Käufern) von ePublikationen sollen von 6,7 Mio. in 2014 auf 12,6 Mio. in 2020 steigen, das wäre ein Plus von 88%. Für

eMagazine wird von 2014 - 2020 mit einer Steigerung von 300 % gerechnet
ePapers (eNewspaper) wird von 2014 - 2020 mit einer Steigerung von 94,4 % gerechnet
eBooks wird von 2014 - 2020 mit einer Steigerung von 62,5 % gerechnet

Zwei Datencharts aus dem Statista-Angebot 'ePublishing'







Average Revenue per User (ARPU)


Lesebeispiel: der durchschnittliche Erlös pro Nutzer  im Sektor eBooks lag 2014 bei 40,84 Euro und soll in 2020 bei 95,47 Euro liegen, ein plus von 134 %



Ein Wort zur Vorsicht:
Unseren Kunden würden wir nicht empfehlen auf dieser Basis ihre eigene Planung aufzustellen. Die Zahlen sind nur angenommene Durchschnittswerte für den - wie immer definierten Gesamtmarkt. Die Märkte entwickeln sich je nach Angebot, Leser / Nutzer, Themen, Pricing, Vertriebswegen und Wettbewerb sehr unterschiedlich und es ist mir für Deutschland keine Statistik bekannt, die den Gesamtmarkt abbildet.

Zur Entwicklung der Umsätze im Bereich 'Digitales Publishing' (ab 2015 Prognose)





















Alle Daten zum Statista Outlook 'Digitalen Medien' gibt es hier .

Die Startseite für den Digital Market Outlook  in Deutsch  |   in English


Postings zu Statista's Digital Market Outlook im Blog
Teil I:  
Umfangreiche Datensammlung zu Digitalen Märkten: Bestand, Kennzahlen und Entwicklung bis 2020

Teil II:
Die Entwicklung des Digitalen Medienmarktes in Deutschland bis 2020

Teil III:
Die Entwicklung des Digitalen Werbemarktes in Deutschland bis 2020


Wednesday, April 22, 2015

Fachpresse-Statistik 2014 (II.): die Erwartungen der Mitglieder der Deutschen Fachpresse für 2015

Erwartungen für die Entwicklung auf dem deutsche Fachmedienmarkt in 2015 - eine Ausschnittsbetrachtung via Deutsche Fachpresse.


(Teil I.) Fachpresse-Statistik 2014 veröffentlicht: Gesamtumsatz +1,3%, Fachzeitschriften +1,0%, Digital +8,2%, Services -7,8%


Erwartung zur Umsatzentwicklung in 2015



Lesebeispiel:
Die Erwartungen der Teilnehmer der Befragung an den Umsatz für Fachzeitschriften und Fachbücher liegen unter der Vorjahresprognose. Zugenommen hat die Zuversicht das der Umsatz mit Digitalen Medien wächst und mit Dienstleistungen wachsen (muss).

Erwartung zur Ergebnisentwicklung in 2015


Lesebeispiel:
Die Ergebniserwartungen der Teilnehmer der Befragung liegen auf Vorjahresniveau. Leider wurde die Frage nach der Höhe der geplanten verlegerischen Investitionen nicht gestellt (oder nicht beantwortet).

Erwartungen für das internationalem Geschäft



Lesebeispiel:
In die Entwicklung des internationalen Geschäfts setzen die Teilnehmer der Befragung keine großen Erwartungen und haben mehrheitlich wohl auch keine Strategie und keine Pläne.

Erwartungen bezüglich Mitarbeiterentwicklung in 2015




Lesebeispiel:
Gegenüber 2014 planen deutlich weniger Teilnehmer der Befragung eine Reduzierung des Mitarbeiterstammes, ein kanppes Drittel plant Neueinstellungen.

Quelle: Fachpresse-Statistik 2014 der Deutschen Fachpresse (Alle Charts)

Fachpresse-Statistik 2014 veröffentlicht: Gesamtumsatz +1,3%, Fachzeitschriften +1,0%, Digital +8,2%, Services -7,8%

Verlagsangebote und Ergebnisse im Jahr 2014 sowie die Erwartungen für das Jahr 2015 auf dem deutsche Fachmedienmarkt - eine Ausschnittsbetrachtung via Deutsche Fachpresse.

Umsätze der Deutschen Fachmedienhäuser in 2014 vs. 2013


Lesebeispiel:
Der Gesamtumsatz der deutschen Fachmedienhäusern erhöhte sich 2014 um 1,3 % auf 3,247 Milliarden Euro.

 
Ergebnisentwicklung der Deutschen Fachmedienhäusern in 2014 vs. 2013


Lesebeispiel:
Die von den Befragungsteilnehmern gemeldeten Jahresergebnisse liegen unter dem Durchschnitt derer des Vorjahresergebnisses.

Wednesday, February 25, 2015

Schickler / BDZV Studie: Zeitungsverlage auf Innovationskurs - die Trends der Zeitungsbranche 2015

Heute präsentierten der BDZV und die Unternehmensberatung SCHICKLER in Berlin die Trends der Zeitungsbranche 2015.

Aus der Pressemitteilung:

Die deutsche Zeitungsbranche ist in allen Bereichen auf Innovationskurs. Dies ist das Ergebnis der am 25. Februar in Berlin vorgestellten Studie „Trends der Zeitungsbranche 2015“, die der BDZV gemeinsam mit der Unternehmensberatung SCHICKLER durchgeführt hat.

Drei Trends der Branche wurden deutlich:

1. Print stabilisiert sich langsam, das Digitalgeschäft ist ein starker Wachstumstreiber

2. Diversifikation: Verlage stellen sich breiter auf und entwickeln neue Geschäftsmodelle

3. Die Digitalisierung wird in drei Dimensionen vorangetrieben

jetzt weiterlesen auf bdzv.de

Aus der Präsentation (21 Charts)

Investitionen in Digitales, Neue Produkte und Diversifikation



Diversikation schlägt Digitale Journalistische Produkte
- insb. bei größeren Verlagen






Für kleinere Verlage stehen überwiegend (Digitale?) Journalistische Produkte im Fokus




2015 bringt die nächste Generation digitaler Zeitungsprodukte - das wird spannend, oder ... auch nicht.



Die Präsentationschart (21 Seiten) jetzt hier herunterladen (PDF)

Wednesday, October 22, 2014

Digitale Medien und digitale Lesen machen vielleicht doch nicht dumm, führen nicht zwangsläufig in die digitale Demenz

Nachtrag:
Charts + Videomitschnitte der Fachtagung "Digitale Medien: Chancen für das Lesen" gibt es hier.

Die Stiftung Lesen hat ja schon in mehreren Beiträgen und einem Positionspapier (Rubrik Digitale Lesewelten) über die Forschung, die Chancen und Empfehlungen zur Eignung und Einsatz von Digitalen Medien zur digitalen Leseförderung, Lernen und Verstehen abgegeben. Dies ist - jedenfalls bei mir - in den lautstarken Promotionen der 'Papier-Lese-Fraktion' ein wenig untergegangen.

Jetzt bietet die Stiftung Lesen - in Kooperation mit Microsoft Deutschland, dem BMBF und im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2014 - zum ersten Mal eine Veranstaltung (Vorträge, Workshops und Diskussionen) an, die sich mit den Chancen der digitalen Medien beschäftigen soll. Die Tagung richtet sich an Multiplikatoren und Interessierte aus Kindertagesstätte, Schule, Jugendarbeit, Bibliothek, Medienarbeit und Kulturvermittlung sowie Ehrenamtliche und Studierende.

Event Informationen

Die digitale Gesellschaft „Digitale Medien: Chancen für das Lesen“ am 25. November 2014, 9:30-17:00 Uhr in Berlin, DE




Vorträge
12.00-12.45 Nadia Kutscher
Always on: Aufwachsen mit digitalen Medien – Herausforderungen und Perspektiven

13.30-14.15 Lena Kraska
Printtexte versus digitale Texte – Unterschiede bzgl. kindlicher Lesestrategien

Workshops
10:00-11:30/14:30-16:00 Vorlesen mit Apps – Friederike Siller + Anika Lampe
10:00-11:30/14:30-16:00 Lesen und Gaming – Jan M. Boelmann, Peter Tscherne + Benjamin Rostalski
10:00-11:30/14.30:16.00 Social Reading – Stephan Porombka + Michael Frank Neuhaus

Abschlussgespräch
16.15-17.00 Digitale Medien: Chancen für das Lesen? 

Ort: Microsoft Berlin, Unter den Linden 17, 10117 Berlin

Weitere Informationen   |  Jetzt Anmelden

Friday, May 09, 2014

pv-digest: IPPT-Index misst den relativen Erfolg (Umsatz) von Presse Apps für iPad's

via / mehr Pressemitteilung (PDF) / eMail [Auszug pv digest #5/2014 vom 8. Mai 2014]

Der Index Presseprodukte auf Tablets (IPPT) des pv-digest zeigt den Vertriebserfolg von Verlags-Apps in Relation zu anderen Angeboten und da zeigt es sich, dass sich viele Verlage den "täglichen Dankgebeten" des Mathias Döpfner für Steve's / Apple's iPad angeschlossen haben. Verlags-Apps sind zahlreich vorhanden, werden genutzt (oder zumindest heruntergeladen) und nehmen im Vergleich zu anderen Apps-Kategorien einen Platz im oberen / mittleren Drittel - von Indexwert 63 (April 2014) bis 70 (Februar 2014) - ein, wie dieses Chart (Nov 13 - April 14) zeigt





Lesebeispiel April 2014:
Spiele-Apps nehmen unangefochten den Rang 1 ein und erhalten in der Skala einen Maximalwert von 100 Punkten. Für Verlags-Apps errechnet pv-digest einen Umsatz-Ranking-Index (ca.) 63 und für Produktivitäts-Apps einen Indexwert von 40.


Und jetzt die schlechte Nachricht: Der Boom der lean-back (und entmündigenden) Tablet-PC's ist nach den letzten Verkaufsauswertungen (weltweit) erst einmal gestoppt
und bei den weiter im Trend und Konsumrausch liegenden Smartphones, würde nach einem analog errechneten Indexwert Verlags-Apps gerade mal den Indexwert 9 erreichen (April 2014).

Liebe Verlage es gibt was zu tun, strengt Euch mehr an!

P.S.
Die Errechnung des Indexwertes erklärt Markus Schöberl so:
Die IPPT Werte liegen zwischen minimal 0 und maximal 100 an, wobei 0 bedeuten würde, dass sich unter den umsatzstärksten 200 iPad-Apps keine Verlagsprodukte finden. Und ein IPPT von 100 würde bedeuten, dass die Top10-Apps ausnahmslos journalistische Angebote sind.

Monday, March 17, 2014

Event: 7th Digital Magazine Media Conference Digital Innovators' Summit Berlin, 24-25 March 2014



Next week the Digital Innovators' Summit goes in its 7th round and will bring together a big crowd of 500 from 35 plus countries. The event in Germany's capital Berlin on 24-25 March 2014, is held at the Deutsche Telekom Representative Office [Franzoesische Strasse 33 a-c, 0117 Berlin] and is hosted as in previous years by FIPP, VDZ and emediaSF.

Some Highlights from the 2014 Digital Innovators Summit

Scott Lamb, Buzzfeed (USA)
Buzzfeed - Understanding the Art & Science of Social Sharing

Miranda Mulligan, Northwestern University Knight Lab (USA)
Innovating Journalism at the Intersection of Media and Technology

Ed O’Keefe, NowThis News (USA) | Slides (PDF)
Native Storytelling for Mobile and Social

Juan Señor and John Wilpers, Innovation Media Consulting Group (USA, UK) | Slides (PDF)
Presenting the findings and 5th Edition of 'Digital Innovations in Magazine Media'

James Mann, Financial Times (UK)
FT's B2B digital strategy - Changing the Relationship with the Customer

Thomas Balduff, Janrain (USA)
Data: It's not how big. It's how you use it

Peter Holsback, Egmont Hjemmet Mortensen (Norway),
Petteri Vainikka, Enreach Solutions AB (Sweden)
The Value of Data to Publishers

The Future Media Lab. Workshop “Technology Disruptions”
Marcel Boulogne, EU Commission DG CONNECT (Belgium), Joelle Frijters, Improve Digital (The Netherlands), Bernard Cools, Space (Belgium)

Nachtrag:
some Speakers' slidedecks from the DIS Digital Innovators' Summit 2014 


Via / more  Program | Speaker | Registration

Touchpoints im Social Web
Twitter    Hashtag   #disummit  |  Facebook  |  Google+

Tuesday, March 04, 2014

Bulletproof Media Studie: Das Digitale Transformations-Dilemma - Paid Content und Kundenbindung

Untersucht u.a. Kundenloyalität, Content-Beurteilung, Plattform

Zum Inhalt:

Sekundäranalysen:
- Marktentwicklung digitale Medienmärkte
- Marktentwicklungsprognose Medienmärkte Buch, Film, Musik
- Preis- und Kunden-Entwicklung digitale Musik,-Downloads,
- EST-Preisentwicklung, eBook-Preisentwicklung

sowie eine Theoriemodell: Kundenbindung

Einen Einblick - auf 74 Charts - gibt diese Slideshare Präsentation



Die BPM Studie und weitere Informationen gibts hier - je nach Unternehmensgröße - zum Preis von 599 - 1.990 Euro (plus MwSt.) Umfang: 175 Seiten.

Tuesday, September 24, 2013

FIPP's World Digital Media Factbook 2013-14 (2nd edition) published

The second edition of FIPP's World Digital Media Factbook 2013-14 was launched today at the FIPP World Magazine Congress 2013 in Roma by Martha Stone.

The World Digital Media Factbook 2013-2014 explores revenue and usage trends across digital platforms, including social media, video, mobile, tablets, internet, and beyond. It features more than 500 data sets from more than 65 major research companies from around the world including comScore, GfK MRI, IDATE, IDG Connect, McPheters, mediaIDEAS, MPA, MAGNAGLOBAL, Nielsen, OPA, Pew, PricewaterhouseCoopers, WARC, ZenithOptimedia, Zinio etc.

Case studies include Meredith’s expansion of its magazine audience through digital, The Economist’s education business and Future’s transformation into a profitable digital magazine publisher.

More information and how to order your WDM Factbook copy on FIPP.com
(214 pg., paper & digital flipping paper)

Register for FIPP's webinar - Overview findings & opportunities /w Martha Stone (Oct. 25th, 2013)

Download the Executive Summary / Teaser (20 pages, PDF)

Thursday, June 20, 2013

Reuters Institute for the Study of Journalism: Digital News Report 2013

Reuters' Digital News Report 2013 provides on 112 pages a wealth of data for media and media executives to think, plan and worry about their business.


Link: Download (PDF)

Aus den Ergebnissen:

Wie Medienkategorien insgesamt performen



Die Rolle der traditionellen Medienmarken
- in Deutschland mit 71 % im hinteren Feld


Friday, May 10, 2013

PPA UK: 4th Annual Publishing Future Report 2013


via PPA, the Professional Publishers Association UK: Publishing Futures 2013: At a glance






Print share on publishers total turnover will decline further. Over the next 2 years in the consumer print magazine market about 9 % and with B2B print magazines by 20 %.



Digital share on publishers total turnover will grow substantial. Over the next 2 years in the consumer publishing market by 88 % and with B2B publishing by 32 %.






Publishers think that their total advertising revenue share will be nore less stable over the next 2 years. Digital would create more or less compensation for the losses in print ads.



According to this figures print circulation share will decline over the period of the next 2 years. 6 % in consumer magazine publishing and 17 % in B2B

About: Publishing Futures is an annual bellwether survey from the PPA carried out and produced by Wessenden Marketing. The 2013 survey is the fourth in the project’s history and comprises data from 96 UK consumer, business and digital publishers that are responsible for over 5,100 branded activities.

P.S.
If you are not a PPA member, you can buy the Publishing Futures report 2013 for (hefty) 495 UKP - about 586 Euro - (plus VAT) here.

Compare what Publishers in the U.S. [here] and Germany [here] [here] [here] expect for their business in 2013ff
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