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Tuesday, November 25, 2014

Digitalisierung als Kulturprozess - Workshops 5, 6 + 20.12. 2014

Thursday, October 23, 2014

Digital Amnesia by Bregtje van der Haak [HD video, 50 min, 2014]

via @BregtjevdH on Twitter

Digital Amnesia

Directed by Bregtje van der Haak / produced by VPRO Backlight, The Netherlands

Our memory is dissipating. Hard drives only last five years, a webpage is forever changing and there’s no machine left that reads 15-year old floppy disks. Digital data is vulnerable. Yet entire libraries are shredded and lost to budget cuts, because we assume everything can be found online. But is that really true? For the first time in history, we have the technological means to save our entire past, yet it seems to be going up in smoke. Will we suffer from collective amnesia? 


This VPRO Backlight documentary tracks down the amnesiac zeitgeist starting at the Royal Tropical Institute in Amsterdam, whose world-famous 250-year old library was lost to budget cuts. The 400.000 Books were saved from the shredder by Ismail Serageldin, director of the world-famous Library of Alexandria, who is turning the legendary library of classical antiquity into a new knowledge hub for the digital world.

Images as well as texts risk being lost in this ‘Digital Dark Age’. In an old McDonald’s restaurant in Mountain View, CA, retired NASA engineer Dennis Wingo is trying to retrieve the very first images of the moon. Upstate New York, Jason Scott has founded The Archive Team, a network of young activists that saves websites that are at risk of disappearing forever. In San Francisco, we visit Brewster Kahle’s Internet Archive that’s going against the trend to destroy archives, and the Long Now Foundation, which has put the long-term back on the agenda by building a clock that only ticks once a year and should last 10,000 years, in an attempt to reconnect with generations thousands of years from now.


Thursday, October 02, 2014

Internet: A Better Place (Germany) (around the World) Report

Betterplace lab Trendreport 2014: Die guten Seiten des Internets (Deutschland Report)



Betterplace lab Report 2014: How the Internet and Mobile improving lives around the World



Tipp: (November 2013)
Engagementreport "Jugendliche digital": Jung, Digital, Engagiert 
von Telefónica Deutschland und betterplace lab auf slideshare


Wednesday, November 20, 2013

Der 1. VDZ Tech Summit, Köln - hier nacherzählt in Tweets #vdzts

@hemartin Start des 1. VDZ Tech Summit in Köln. Meetup in person, via Twitter #vdzts http://blog.hemartin.net/2013/10/einladung-zum-1-vdz-tech-summit-koln-am.html … #VDZ_Akademie

Ein Blick auf die Referentenliste: 20 Männer, 1 Frau (und die ist ausgeliehen von FF, CC Google #vdzts

Lt. Sven König @VDZAkademie sind rd. 120 Teilnehmer hier #vdzts - bisher 8 weibliche Teilnehmer identifiziert, besser als bei den Referenten [Nachtrag: 9 inkl. Google Referentin]

Und, das 1. VDZ Tech Summit war keine Twitterkonferenz...

@jrh73 Die Tweetcoverage ist extrem dünn - Topsy zält gerade mal 124 Tweets. Die ITler haben zwar fast alle Smart phones, Tablets. Aber 2/3 verstaut, einige machen Notizen [und das Mitteilungsbedürfnis konzentriert sich auf F2F in den Pausen].

und wird hier in (ausgewählten) Tweets "nacherzählt" (einen ausführlicheren Bericht wird es in der nächsten Ausgabe des VDZ Magazines Print&more geben). Danke an alle Mit-Twitterer!

Malte von Trotha (Styria CFO) Man braucht keine IT um erfolgreich zu sein ... #vdzts Verlage haben (da?) Nachholbedarf

@muellerPrange IT gilt als Hygienefaktor, die leider nur (negativ) auffällt, wenn sie nicht funktioniert. #vdzts

Malte von Trotha: IT sei negativ, Digital positiv besetzt. Das hat sich in der Außenkommunikation vieler Verlage nicht durchgesetzt #VDZTS

@haukeberndt #vdzts Voller Saal, Hr. von Trotha (Styria) sieht Nachholbedarf in Sachen IT pic.twitter.com/zjil8R0Zqd

@haukeberndt von Trotha: Handlungsdruck - Technologie als Basis im Hintergrund, Umsetzung statt Wasserfallmodell mit agilen Methoden #vdzts


                                                                                         Foto: Vollmer Fotojetzt.com / VDZ Akademie

Jetzt Christian Gerlich (Holtzbrinck) Über die Rolle der IT und die IT-Strategie in dezentralen Verlags-Organisationen #vdzts



@zatho911 #vdzts Digital bei Holtzbrinck sehr dezentral

@zatho911 #vdzts jeder Bereich einen eigenen CTO und Council Ansätze


@muellerprange #Holzbrinck sieht 4 Einflussfaktoren für die Medien: #Social, #Mobile, #Informationen, #Cloud. #vdzts

@kokojubadotcom Heute auf dem ersten VDZ Tech Summit in Köln. Sehr interessante Gespräche und Vorträge #vdzts

Ulrich Hermann (Wolters Kluwer, DE) stellt die Veränderung von @wolterskluwer vom Fachverleger zum Info-Dienstleister #vdzts

@zatho911 #vdzts Dr. Hermann, toller Vergleich - Bücherregal und Schnittstellen zum Arbeitsprozess, Markt und Schnittstelle

@vdz_akademie "#Content ist das Benzin damit die Firma läuft" - Dr. Ulrich Hermann über den Wandel von Fachverlagen hin zu Info Dienstleistern #vdzts

@muellerprange Prozesse in Medienhäusern können nur schwer mit rasanten technologischen Entwicklungen Schritt halten. #vdzts

#vdzts Herrmann Müssen heute Print + Digital anbieten, dazu Workflow SW und Dienste und Services


Foto: Vollmer Fotojetzt.com / VDZ Akademie

#vdzts Herrman: mit Jurion ein verlagsübergreifendes Angebot für die Vermarktung von Inhalten (41 Verlage) als "Branchen"-Lösung

@vdz_akademie Evolution ist nicht genug! #vdzts Speaker Dr. Hermann darüber wie Wolters Kluwer kooperativ über das eigene Poduktportfolio herausgeht

@vdz_akademie Was #Google den Medienhäusern zu bieten hat erklärt Petra Sonnenberg zusammen mit dem CIO der Ligatus Group, Wolfgang Heider auf dem #vdzts

@zatho911 #vdzts Google, Umfrage bei Medien, chat, doku share und video als top themen

@rschild: VDZ Tech Summit = Verkaufsveranstaltung für Google zum Spottpreis von über €1.000 Teilnahmegebühr #vdzts

Jetzt #vdzts Julian Schwarze (G+J) IT-Systeme + Prozesse zur Integrierten Print- + Online-Vermarktung: Planung, Technik + Change Management


@zatho911 #vdzts GJ, faehrt best of breed Ansätze, selbstentwickelt wird im CRM

#vdzts JS GJ Systemunterstützung Verkauf: MS Dynamics Auftragsabwicklung: Verlagsmanager, Produktion: double click Abrechnung: VM + SAP






@vdz_akademie Semantische Suche: "Eine Website ohne Suggestfunktion ist fast so schlimm wie eine Website ohne Suchfunktion" - Prof. Dr. Guenther @ #vdzts

@muellerprange Julian Schwarze erklärt Transparent die IT von Gruner+Jahr zur integrierten Print- und Online- Vermarktung. #vdzts

Jetzt Manuel Wortmann (Basecom) + Jan Uhlenbrok (NOZ) Das Content-Cockpit - die Brücke zwischen Inhalt und Technik #vdzts

NOZ: Cockpit bietet Zugriff auf alle Quellen; Rückkanal für Kommentare, Kennzahlen, etc. und erleichtert die Arbeit des Redakteurs #vdzts

[Heiner Ulrich]
@haukeberndt: Exklusiver Preview auf die neue iPad Spiegel-App - jetzt 2 statt 3 spaltig #vdzts pic.twitter.com/Nl2C3a2eJc

Winfried Hanuschik @vdzts Verzeichnisse neu denken. Mit Upsales Umsatz steigern und kosten senken Bsp. FestspielGuide http://www.crescendo.de/



@muellerprange #PortMedia produziert Verzeichnisse mit einem durchdachten PDF Formular bei 50% Deckungsbeitrag. #vdzts

@rschild VDZ Tech Summit: endlich ein wirklich guter Vortrag, Winfried Hanuschick von Port Media über Verzeichnisse #vdzts

[Paul Kötter]
@zatho911 #vdzts Kienbaum, 60k IT Fachkräfte fehlen in Deutschland

@zatho911 #vdzts Kienbaum 49% latent wechselwillig - huch hat mich überrascht

@zatho911 #vdzts Kienbaum, Attraktivität über digitale Strategie, people business und auch der Standort

@zatho911 #vdzts Kienbaum, die Standortfrage ist neu, in der Rekrutierung hat sich auch in den letzten 3 Jahren sehr viel verändert, Mangel ab 2020

Jörg Heidrich (Heise) mit Cloud-Computing und Big Data in Medienunternehmen: Rechtliche Anforderungen an die IT-Sicherheit #vdzts



Jetzt Johannes Helbig (Deutsche Post, CIO) Enterprise Architektur + Innovation - Strukturvoraussetzungen zur Komplexitätsbeherrschung #vdzts



@vdz_akademie "IT wird selbst zum Produkt" - Dr. Johannes Helbig, CIO Deutsche Post zum Thema Enterprise-Architektur und Innovation #vdzts

@zatho911 #vdzts DP Helbig, SOA und Rekombinierung, Enterprise Bus System, incentives um in zentrale System einzuzahlen
Johannes Mettler (Salesresult) #vdzts Big Data in Verlagen - (warum) lohnt sich der Aufwand. Sollte man lieber Actionable Data (nennen)

@VDZ_Akademie Johannes Mettler, Partner Salesresult sieht keine Alternative zu #BIGdata - "Wie wollen Sie sonst herausfinden was Ihr Kunde will?" #vdzts
@muellerPrange: Typische Verlage kennen nur 15% Ihrer potentiellen Kunden. Big Data kann ihnen die restlichen 85% Vorstellen. #vdzts












@VDZ_Akademie: Podiumsdiskussion auf dem #vdzts - wem gehören die Kundendaten? pic.twitter.com/w6fxLJ7p1N

@Zatho911 #vdzts Podiumsdiskussion, was lernen wir daraus,  Datenschutz ist ein wichtiges Thema, jetzt behindert es aber die Diskussion...

Last Daniel Keller (AS CIO) Pull statt Push. Transformation eines Verlagshauses zum digitalen, nachfragegetriebenen Medienunternehmen #vdzts

@zatho911 #vdzts Daniel Keller, CIO axel springer - Transformation radikale Digitalisierung

@VDZ_Akademie: Daniel Keller, CIO Axel Springer schließt den #vdzts mit einem Vortrag zur Transformation der Verlagshäuser hin zu digita…

@muellerprange Nach der Transformation zu neuen Business Prozessen in Medienhäusern sieht axel springer die IT als Teil des Produktes. #vdzts

Heinrich Seeger fasst zusammen und entlässt das #vdzts 2. VDZ Tech Summit 22.11. 2014

@vdz_akademie Der #vdzts geht zu Ende - Danke an Speaker & Teilnehmer für konstruktive Einblicke, Anregungen und Perspektiven!

Vormerken: 2. VDZ Tech Summit am 20. November 2014, in Hamburg.

Tuesday, October 22, 2013

VDZ-Studie: Erlösstrategien 2013 - 2015 in Coop mit KPMG und der HS Fresenius

Nach dem Kenntnisstand von 83 Vorständen, Geschäftsführern, Verlagsleitern und Abteilungsleiter ist heute (2013) für 75 % ihrer Unternehmen (62 Teilnehmern der Umfrage) Print der Hauptschwerpunkt der Verlagstätigkeit und sinkt in zwei Jahren (2015) um 28 %, während er Hauptschwerpunkt Digital von heute 6 % auf 18 % also um 200 % steigt.

Die Grafik zeigt die sehr unterschiedlichen Werte nach Art und/oder Größe des Verlags



Aus den Antworten zur Frage 'Was sind in Ihrem Verlag derzeit die wichtigsten Aufgaben im Printgeschäft' lässt herauslesen, dass die Restrukturierung des Bereichs Print für einen Großteil der Verlage noch nicht abgeschlossen sind. Etwa die Aufgabe Effizienzsteigerung/Kostensenkung 93 % (Sehr wichtig + eher wichtig), Ausbau des Abo-Geschäfts 82 %, Erschließung neuer Vertriebsweg 77 %.

;

Die Teilnehmer an der Umfrage glauben zwar, dass sie mit bezahltem Content und Contentsyndikation anteilmäßig von 2013 auf 2015 um knapp 50 % (47 %) auf dann 22 % zulegen können, aber schätzen den Umsatzanteil von Onlinewerbung am Digitalen Umsatz im Jahr 2015 noch immer auf über 60 % ein.



mehr zur Studie auch auf eMartin.net

Aller Ergebnisse diese Befragung und Handlungsempfehlungen gibt es auf 34 Seiten als ePaper (PDF) für 70,21 Euro auf VDZ.de, gedruckt etwas billiger ;)

Wednesday, October 31, 2012

OMD Studie: Media Map 2015-2020


Mitte Oktober hat die OMD mit der Studie Media Map 2015-2020 die Vorgängerstudie Media Map 2010-2015 fortgesetzt. Neue Technologien und ihre Durchsetzung verändern die Mediennutzung und damit das Spielfeld, die Regeln und die Mitspieler für Medienanbieter und Mediendienstleister. Da wir keinen direkten Zugriff auf Studie haben und die Pressemitteilung nur wenig konkretes "verrät"
"Die Digitalisierung verändert das Spielfeld der Mediennutzung in allen Bereichen: Bereits in weniger als acht Jahren wird jede zweite Minute auf Inhalte entfallen, die über das Internet bereitgestellt werden. Das prognostiziert die Mediaagentur OMD in ihrer soeben veröffentlichten Zukunftsstudie OMD media map 2015-2020. Gründe dafür sind u.a. intuitive Endgeräte, die neue Nutzungsanlässe schaffen, wie Smart TVs, Smartphones oder Tablet PCs sowie die  zunehmende Verfügbarkeit von hochwertigen Bewegtbildinhalten über Internetdevices. So werden 2020 in Betrachtung der Medienformate fast 50% des Medienkonsums auf die Bereiche Video und Bewegtbild entfallen. Audio-Content wie beispielsweise Hörfunk wird in Zukunft ebenfalls zu signifikanteren Teilen als bisher über das Internet konsumiert werden. Insgesamt wird die durchschnittliche Mediennutzung in  den nächsten Jahren trotz technischer Innovationen nur noch leicht ansteigen: von aktuell ca. 9,5 Stunden pro Tag auf ca. 10 Stunden pro Tag in 2020 ..."
mehr
habe ich den angebotenen Media Map Abstract (12 S., PDF) angefordert und das können Sie auf omdgermany.de auch (kein direkter Download) oder die Studie käuflich erwerben.

Aus dem Inhalt:

Digitalisierung als Trendtreiber


Mediennutzung



Handlungsempfehlung


3. Etablieren Sie neue Währungen für die Messung des Erfolgs / Zielerreichung.
4. Engagieren Sie eng vernetzte Full Service-Lösungsanbieter (mMn: das neue "Full" ist das Netz!)
5. Investieren Sie nachhaltig in Innovationen mit Mehrwert im Dialog mit dem Nutzer

Zur Vorgängerstudie

OMD Studie: Media Map 2010-2015

Wednesday, August 01, 2012

paidContent 50: The world's most successful digital media companies (fast) ohne Deutschland



In der Forbes Global 500 Liste (2011) - auf den Rängen 1 - 50 - findet man fünf Unternehmen aus Deutschland:

Platz 13: Volkswagen
Platz 24: Daimler
Platz 27: Allianz
Platz 29: E.ON
Platz 47: Siemens





Im IfM Ranking (Institut für Medien- und Kommunikationspolitik) schaffen es noch 4 Medienkonzerne aus Deutschland unter die Top 50

Platz   8: Bertelsmann
Platz 19: ARD
Platz 39: Axel Springer
Platz 46: ProSiebenSat.1


 

Auf der paidContent 50 Liste (vom 31-Juli-2012) 'the world's most successful digital media companies' findet man gerade einmal ein Unternehmen aus Deutschland

 
und zwar auf

Platz 33:     Axel Springer                       Diversified                             $1.34B


und das war's dann auch schon.

Liegt das an den Spielern? Den Trainern? Den Eignern oder/und den Fans?



Wednesday, February 29, 2012

Event: Digital Innovators' Summit 2012 - March 12/13, Berlin



Shortly after CeBIT 2012 [06. - 10. März 2012] the world of publishing - invited by FIPP, VDZ an emedia-sf - comes to Berlin to learn and exchange ideas, solutions, implementations and lessons learned of compelling digital media innovations for magazine publishers. It is the 5th Digital Magazine Media Conference and you can expect an exciting crowd for P2P, a great selection of speakers and lots of ideas to check, adapt, improve and implement for the success of your media company.

The Digital Innovators' Summit 2012 Website promotes this event with
The premiere international event for digital media is back, featuring yet again top notch speakers, innovators, sessions and exhibitors.  The motto of the upcoming Digital Innovators’ Summit, Consumer – Commerce – Community – Conversion, brings into focus the four “c’s” that will help publishers succeed in their digital efforts.

Over two days in Berlin, on 12-13 March 2012, the Digital Innovators’ Summit will inform and inspire you with knowledge, concepts and ideas that will make you more effective with your digital media efforts.
DIS 2012 Speakers' list is quite impressive and I'm specially looking forward to

Going International with Digital by Jens Müffelmann (Axel Springer, DE)

How to approach Social Media by Svida Alisjahbana (Femina Group, ID)
btw., did you know that Indonesia is by far the No. 1 Social Media country of the World?

The [Twitter] Keynote by Katie Stanton (Twitter, US)

Making Content Work [the right way] with Lewis D'Vorkin (Forbes, US), Terry McDonell (Sports Illustrated, US) and Stephan Noller (nugg.ad, DE)

Mobile Strategy and Best Practices by Ulla McGee (IDG, US)

Story telling for tablet devices (engagement and usability) by Josh Koppel (Scroll Motion, US)

and of course the annual presentation of


Online Innovations in Magazines (3rd edition) by Juan Senor and John Wilpers (Innovation Media Consulting Group, UK)

Link to Program | Registration

DIS 2012 on Facebook |  Twitter

Thursday, January 20, 2011

M&A Transaktionsmonitor Verlagswesen 2010: Digitale Deals

Berichte
Transaktionsmonitor Verlagswesen 2010 erschienen | Fachmedien Deals


Laut Bartholomäus & Cie. stieg der Gesamtanteil digitaler Deals am Kauf-, Beteiligungs- und Fusions-Geschehen Verlagswesen in 2010 auf 36 % (nach 29 % im Vorjahr). Schwerpunkt der Investitionen waren eCommerce sowie Community-/Netzwerk-Geschäftsmodelle.

Axel Bartholomäus schreibt dazu:

"Die großen Verlagsgruppen setzten auch 2010 den strategischen Umbau von Print- zu digitalen Medien konsequent fort, verzichteten dabei jedoch im Gegensatz zu den Vorjahren auf ganz große „Mega-Deals“. Axel Springer, Holtzbrinck und die großen Publikumsverlage investierten fast ausschließlich in digitale Geschäftsmodelle, und veräußerten zugleich überwiegend klassische Print-Beteiligungen.

Infolge der Verlagerung von Werbeumsätzen in Online-Medien und der erfolgreichen Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle erfahren „klassische“ Print-Medien tendenziell eine strategische Entwertung, während digitale Medien im Wert steigen; Teilweise erreichten diese Bewertungen sogar das Niveau der „new economy“ vor 10 Jahren; dies wurde zum Jahresende deutlich, als die bekannten US-Portale „Facebook“ und „Groupon“ im Rahmen von Finanzierungsrunden extrem hoch bewertet wurden (beispielsweise „Facebook“ mit 25 mal Umsatz) ..."

Bemerkenswert vor allem der hohe Anteil von 'digitalen Deals' am Gesamtgeschehen

im Segment 'General Interest 81 %
im Segment 'Special Interest 47 %

den größten Anteil daran hatten die großen Verlagsgruppen, die sowohl direkt als auch über VC-Gesellschaften investierten ...

50 Deals betrafen b2c-Portale (nach 48), 7 Deals b2b-Portale (4), 4 reine Softwareunternehmen, 3 TV- bzw. Radioformate (3), 4 Online-Buchhändler (4) sowie 5 Werbevermarkter (3)

Mehr dazu gibt es in einer Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse und Analysen auf der Website der Unternehmensberatung ba-cie.de

(PDF, gegen Kontaktinfo)

Dort kann man das komplette Studienpaper „Transaktionsmonitor Verlagswesen 2010“ erwerben, welches alle 205 registrierten Transaktionen detailliert dokumentiert und analysiert, gegen eine Schutzgebühr von 249 € (PDF-Version) bzw. 299 € (Print-Version).

Friday, December 03, 2010

initiative D21: Typologisierungsversuch im Alltag einer [Vor-] Digitalen Gesellschaft (Update 2010)

durchgeführt von TNS Infratest. Die Studie „Digitale Gesellschaft in Deutschland – Sechs Nutzertypen im Vergleich“ versucht den IST-Zustand der deutschen Gesellschaft im Jahre 2010 im Umgang mit den digitalen Medien zu beschreiben und zu typologisieren:

Digitale Avantgarde
2010: 5 % | 2009: 3%

Die Avantgarde mit rd. 67 % Zuwachs gegenüber 2009. Wow!

Die digitalen Profis
2010: 12 % | 2009: 12 %

Profi werden ist nicht schwer, Profi sein dagegen sehr, oder wie heißt der Spruch noch einmal?

Die Trendnutzer
2010: 20 % | 2009: 11 %

Hat sich in der Definition Trendnutzer etwas geändert?

Die Berufsnutzer
2010: 7 % | 2009: 9 %

Spannend. Wer kann mir gelegentlich erklären, warum es heute anteilig weniger Berufsnutzer als 2009 gibt, geben soll?

Die Gelegenheitsnutzer
2010: 28 % | 2009: 30 %

Die Digitalen Außenseiter
2010: 28 % 2009: 35 %

via / mehr auf tns-infratest (PM)

Download Sonderauswertung zum (N)onliner Atlas 2010 auf initative21.de (28 Seiten (brutto), PDF)

Blogeintrag zur 1. Ausgabe der Studie „Digitale Gesellschaft in Deutschland – Sechs Nutzertypen im Vergleich“

Wednesday, April 07, 2010

The Gutenberg Parenthesis: Thomas Pettitt on parallels between the pre-print era and our own Internet age

via / more at niemanlab.org

Thomas Pettitt on the Gutenberg Parentheses from Nieman Journalism Lab on Vimeo.

Kirchner + Robrecht: Marktübersicht Elektronische Lesegeräte: Geschäftsmodelle und Technologien

in der 3. Auflage (131 Seiten, PDF) mit 67 eReader- und 32 Tablet-Lesegeräten
  • Technische Entwicklung
  • Geschäftsmodelle
  • Herausforderungen
  • Geräteübersicht
Wohl der aktuellen Diskussion (dem Hype) um iPad's & Co ist das Kirchner + Robrecht Positionierungs-Chart für Tablets geschuldet.



Bis alle 36 Mio. Buchkäufer in Deutschland ein eTablet oder eReader verfügbar haben dürfte es noch ein "paar" Jahre dauern ;) .

Die Studie zitiert u.a. die INNOFACT Befragung (1.042 Verbraucher) zur „Bekanntheit und Akzeptanz von E-Books“  aus Dez 2009 (PM, PDF). Wenn man, was nicht sehr klug ist, das einmal hochrechnet ...

- 3,5 Mio. Personen - 7 % der Internetnutzer Können Sie sich [ja, auf jeden Fall] vorstellen, einen E-Book-Reader zu kaufen

- 11,1 Mio. Personen - 24 % der Internetnutzer Können Sie sich [ja, eventuell] vorstellen, einen E-Book-Reader zu kaufen

- rd. 37 Mio. Personen - 79 % der Internetnutzer wissen was ein eBook ist

Nach einem Bericht auf horizont.net schätzt Kollege Marco Olavarria (auf XING) "dass sich bis 2012 rund 2 Millionen iPad's verkaufen könnten" und auch andere Tablet-Hersteller von dem Hype um Apple profitieren.

Die komplette Marktübersicht jetzt downloaden! Auf kirchner-robrecht.de (nach Registrierung)

Mehr zu Kirchner + Robrecht (und den vorhergehenden Auflagen der Marktübersicht)

Wednesday, March 24, 2010

Im Jahre 2010 startet der VDZ die Arbeitsgruppe ePublishing

Auf dem Kickoff der AG in Hamburg nahmen (30 Personen aus) 25 Verlagen teil. Als Sprecher der Arbeitsgruppe wurde Olaf Conrad (DPV Deutscher Pressevertrieb) gewählt, der die AG zusammen mit Alexander von Reibnitz (VDZ, Digitale Medien und Neue Geschäftsfelder) leitet. Das Themenspektrum umfasst digitale Geschäftsmodelle, digitalen Content und Services, digitale Vermarktung, digitale Distribution, Geräte und Standards.

Olaf Conrad wird in der Mitteilung zitiert mit
"Die Verlage benötigen eine anbieterübergreifende Plattform für den Vertrieb digitaler Versionen ihrer Zeitschriften, Zeitungen und Bücher“.

Alexander von Reibnitz mit

„ePublishing bietet den Verlagen die Chance wieder einen größeren Teil der digitalen Wertschöpfungskette zu besetzen ePublishing kann sich so als „Game-Changer“ für Verlage erweisen und zusätzliche Umsätze erzielen, neue Zielgruppen für ihre Publikationen erschließen und weitere Werbungtreibende anziehen.“

Die nicht in Hamburg vertretenen ca. 375 VDZ Mitgliedsverlage können die versäumten Präsentationen nachträglich beim VDZ abrufen.

Quelle: Presseinformation VDZ

Tuesday, March 23, 2010

initiative D21 Typologisierungsversuch im Alltag einer [Vor-] Digitalen Gesellschaft



durchgeführt von TNS Infratest. Die Studie „Digitale Gesellschaft in Deutschland – Sechs Nutzertypen im Vergleich“ versucht den IST-Zustand (2009) der deutschen Gesellschaft im Umgang mit den digitalen Medien zu beschreiben und zu typologisieren:

3 % der Gesamtbevölkerung bilden die Digitale Avantgarde
Die jüngste Gruppe (Durchschnittsalter 30,5 Jahren) ist gleichzeitig mit drei Prozent auch die kleinste Gruppe. Die digitale Avantgarde hat dabei ein eher geringes Einkommen und lebt oft in einem Singlehaushalt. Ihre digitale Infrastruktur lässt kaum Wünsche offen. Auffällig hoch sind dabei die mobile und geschäftliche Internetnutzung.

In allen Bereichen verfügt die digitale Avantgarde über sehr hohe Kompetenzen und bildet bei den komplexen digitalen Themen die Spitze der Gesellschaft. Ihr Wissensstand um die digitale Welt ist dagegen nicht ganz so ausgeprägt wie bei den digitalen Profis. Mehr durch „trial and error“ statt das Lesen von Anleitungen eignet sich der digitale Avantgarde seine Kompetenzen an. Von den digitalen Medien lässt diese Gruppe kaum ab:

Durchschnittlich elf Stunden verbringen sie täglich vor dem Computer. Neben der Arbeit ist daher auch das Freizeitverhalten oft von den digitalen Medien bestimmt.

12 % - sind die digitalen Profis
Der durchschnittliche digitale Profi ist 36,1 Jahre alt, meist männlich und berufstätig. Dieser Typus verfügt sowohl Zuhause als auch im Büro über eine sehr gute digitale Infrastruktur. Seine Kompetenzen sind umfangreich, was sich insbesondere in ihren professionellen Fähigkeiten widerspiegelt. Ob Makroprogrammierung oder Tabellenkalkulation, der digitale Profi fühlt sich auch auf diesem komplexen Terrain zuhause.

Eher selten suchen die digitalen Profis im Vergleich zu den Trendnutzern und der digitalen Avantgarde Zerstreuung in der digitalen Welt oder nutzen diese zur Selbstdarstellung. Bei der Nutzungsvielfalt stehen daher nützliche Anwendungen, wie z.B. Online Shopping, Preisrecherche und Nachrichten lesen, im Vordergrund.

11 % - sind Trendnutzer
Diese Gruppe hat sowohl den höchsten Männer- (78 Prozent) als auch Schüleranteil (13 Prozent). Das Durchschnittsalter der Trendnutzer ist mit 35,9 Jahren recht jung. Bei den Trendnutzern ist häufig die ganze Bandbreite an digitalen Geräten vorhanden. Der Trend geht dabei klar zum Zweitcomputer.

Die Mitglieder dieser Gruppe verfügen über umfassende Kompetenzen am Computer und kennen sich bis auf wenige Ausnahmen bestens in der digitalen Welt aus. Die Trendnutzer wenden besonders gerne Web 2.0-Applikationen an und erkennen die großen Vorteile der digitalen Medien für sich.

9 % - sind die Berufsnutzer
Durchschnittlich 42,2 Jahre alt, hat diese Gruppe den höchsten Anteil an Berufstätigen. Im Vergleich zu den Gelegenheitsnutzern haben die Berufsnutzer eine deutlich bessere digitale Infrastruktur an ihrem Arbeitsplatz und nutzen dementsprechend auch dort überdurchschnittlich das Internet. Hingegen ist die private Nutzung sogar leicht unter dem Niveau der Gelegenheitsnutzer. Die Nutzungsvielfalt der Berufsnutzer beschränkt sich eher auf nützliche Anwendungen wie E-Mail oder Textverarbeitung.

30 % - sind die Gelegenheitsnutzer
Die Gelegenheitsnutzer sind durchschnittlich 41,9 Jahre alt. Sie nehmen im Vergleich zu den digitalen Außenseitern zumindest teilweise am Geschehen in der digitalen Gesellschaft teil. 98 Prozent besitzen einen PC oder ein Notebook, drei Viertel bereits eine Digitalkamera. Passend dazu verbringen nahezu alle Gelegenheitsnutzer Zeit mit Computer und Internet – vor allem für private Zwecke. Der Gelegenheitsnutzer kennt bereits viele Basisbegriffe der digitalen Welt, hat aber besonders beim Thema Sicherheit großen Nachholbedarf.

Insgesamt erkennt dieser Typ klar die Vorteile des Internets, fördert aber nicht seine Weiterentwicklung und bevorzugt eher klassische Medien.

35 % - sind die digitalen Außenseiter (der digitalen Gesellschaft der TNS Infratest)
Die digitalen Außenseiter sind die größte und gleichzeitig mit einem Durchschnittsalter von 62,4 Jahren die älteste Gruppe. Im Vergleich zu den anderen Typen haben sie das geringste digitale Potenzial, die geringste Computer-und Internetnutzung sowie die negativste Einstellung gegenüber digitalen Themen. Nur ein Viertel verfügt bei der digitalen Infrastruktur über eine Basisausstattung (Computer und Drucker). Kompetenzen im Umgang mit den digitalen Medien sind folglich kaum vorhanden. Selbst Begriffe wie E-Mail, Betriebssystem oder Homepage sind den digitalen Außenseitern weitgehend unbekannt und nur ein Fünftel der digitalen Außenseiter ist in der Lage, sich im Internet zu Recht zu finden.

Disclosure:
Die meisten meiner Kunden, Partner und Freunde würden mich wohl aus ihrem Blickwinkel als "Digitalen Außenseiter" beschreiben. Es kommt halt immer ein wenig darauf an, von welchem Standpunkt aus man diese "Typen" betrachtet.

Hier gibt es die Presseinformation der initiative D21 | Studien-ePaper (24 S., PDF)

Tweets:
RT @initiatived21: nur 26% der Deutschen sind Teil der digitalen Gesellschaft => Ergebnisse der Studie finden Sie hier http://bit.ly/9UJa0J

SZ: German Internet-Angst http://bit.ly/ap5QqQ Waren wir nicht immer schon ein wenig langsam und unaufgeregt? Und haben Innovationen ...?

Sunday, January 31, 2010

W&V: Was elf Leute meinen, wie die Globalisierung (und die Digitalisierung) die Medienbranche verändern

W&V: Davos: Wie die Globalisierung die Medienbranche verändert - 11 Meinungen in Text & Clips http://bit.ly/9xlVxS

Manchmal reicht es nicht nur einfach mal so einen Tweet abzusetzen und dann die Zeit anderer Leute zu verplempern. Der RT "Nochmal Hm" von @carstenknop, hat mich bewogen einmal nachzulesen, was diese "11 geborenen Experten" zum Thema abgesondert haben - zu einem Thema, dass doch bitteschön längst durchsein müsste.

Werben&Verkaufen
Zwei Drittel aller Erlöse des deutschen Online-Medien-Markts fließen heute bereits in ausländische, insbesondere US-amerikanische Unternehmen, ab ... Hollywoodstudios denken über Online-Plattformen nach und die deutschen User surfen mehr denn je auf ausländischen Seiten. Eine solch dominante Rolle ausländischer Player kannte der klassische Medienmarkt bislang nicht. (zum Orginalbeitrag)

Bodo Hombach: Man muss selbst die Chancen der weltweiten Vernetzung nutzen

Arndt Groth: als Vermarketer international aufgestellt zu sein bringt Vorteile / Chancen bei global-gesteuerten Budgets

Joel Berger: der Werbemarkt ist gobal und mit lokalen Nischen

Christoph Keese: Globalisierung ist eine Freiheitsbewegung, die wir begrüßen. Wir fordern aber Bedingungen die verhindern, dass deutsche Verlage nur 160 Mio. und Google 2 Mrd. Euro Umsatz

Alexander von Reibnitz: es ist die Digitalisierung, die den Markteintritt für Dritte zu sehr geringen Kosten ermöglicht und dem müssen wir uns stellen

Rich Riley: es heißt nicht umsonst WWW, wir haben seit Dezember eine deutsche Startseite

Jean-Pierre Fumagalli: skallierbare Technologie für Gesamt-Europe und darüber hinaus wird von den meisten (traditionellen) Unternehmen unterschätzt und nicht vorangetrieben

Marc Schröder: Der Online-Medien-Markt ist und bleibt in weiten Teilen ein regionaler und nationaler Markt. Die Kenntnis der lokalen, regionalen und landesspezifischen Gegebenheiten und die Produktion von relevanten Inhalten sind und bleiben für die Medien auch online echte Erfolgsfaktoren.

Sven Dörrenbächer: Budgets werden zunehmend international und an internationale Anbieter vergeben

Sascha Jansen. Auf der Suche nach den besten Lösungen muss der Blick zwangsläufig über die eigenen Landesgrenzen hinausgehen. Das 'Innovation Management' wird dadurch deutlich komplexer und diffiziler.

Michael Kleindl: schnell, kooperationsbereit und mutig - gegen eine übermächtige Konkurrenz im Vorteil

Hören Sie noch einmal in die Clips hinein, lesen Sie die kurzen Statements ... auf W&V

Das ist mein Kurz-Resumeé:

Hört sich alles irgendwie unfertig an und das nach 10plus Jahren Diskussion. Entweder ich muss mir die lokale / sprachliche / kulturelle Nische suchen (und kann damit schneller / langsamer und erfolgreicher sein) oder ich muss mich anschicken meine Lösungen international anzubieten um den Nutzen, Kosten und Ertrag zu skalieren und durch Anpassungsfähigkeit und Geschwindigkeit den lokalen und internationalen Wettbewerb auszustechen..

Persönlich ist mir völlig egal, wo Medienangebote herkommen und in welcher Form (der Engpass ist die zur Verfügung stehende Zeit und die Verfügbarkeit zu gegebener Zeit und an gegebenen Ort), wenn die Medienanbieter ihren Job gemacht haben und den Nutzen biete den ich erwarte ... oder der mich (positiv) überrascht.
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