Showing posts with label DuMont Schauberg. Show all posts
Showing posts with label DuMont Schauberg. Show all posts

Wednesday, May 13, 2009

Marian Semm: Lessons Learned @Zeitung online 2009

Kollege Marian Semm hat aus Köln fleissig vom Zeitung online 2009 Kongress getwittert.

Hier seine getwitterten Lektionen gelernt (mehr)

1. Wir haben (immer noch) kein Businesmodell für Zeitung online

2. In der Zwischenzeit sollten wir an unserer Reichweite arbeiten

3. Es gibt gute Ansätze für lokale Fotocommunity (Lensing), Mobilportal (Dumont Net) und Zeitung 3.0 (HH Abendblatt)

4. In der Nische tut man sich leichter - ob thematisch oder geographisch (die Jungfrau-Zeitung und ihr Tal...)

5. "What Would Google Do?" war hier nicht die Frage (auch wenn ein Vortrag so hieß)... ein Fehler?

6. Targetting per Datamining, Semantic Web, schlauer UGC-Einsatz sind noch fern (Ausnahmen bestätigen die Regel)

7. Österreicher haben Charme (Schantin, Riedl), Schweizer Witz (Gossenweiler), Niederländer Käse (Ackermans)

via Twitter @marian_semm

Monday, March 23, 2009

Mobile China Stats: SMS, Music, Newspaper

Mobile China has about 465 Mio. subscribers about 71,5 % market share (out of 650 Mio.)

Some stats about their subscribers (via IDG PCWorld)

607,1 Mrd. SMS send (growing)
76 Mio. downloaded full music tracks (a longtail business: about 1 Mio. songs are on offer)
41,5 Mio. subscribers paid for 'mobile newspapers' (about 110 mobile newspaper are on offer)

via twitter Mobile Zeitgeist

Does anyone know how many paid subscribers the Mobile German Newspaper claim have?

Sunday, January 25, 2009

Transaktionsmonitor Verlagswesen 2008 in Deutschland

Der Transaktionsmonitor von Bartholomäus & Cie wertet für 2008 insgesamt 261 Transaktionen aus, eine Zunahme gegenüber 2007 von 8,75 % (2007 vs 2006 + 46 %). Gemessen am Umsatz der Unternehmen ein Marktvolumen von ca. 8,6 Mrd. Euro oder + 3 % (nach +27 % 2007 vs. 2006).

58 Deals im Bereich Fachmedien
54 Deals im Bereich General Interest
37 Deals im Bereich verbreitender Buchhandel
32 Deals im Bereich Special Interest

Nach dem Volumen der Transaktion lagen Tageszeitungen und der verbreitende Buchhandel vorn und Bertelsmann / G+J lag mit insgesamt 20 Deals (in dieser Auswertung) vorn, vor Holtzbrinck (18) SBM (13), Burda (12), WAZ (9), Axel Springer (8), DuMont (8) ...

Die größten Deals (nach dem Kaufpreis) sind allerdings nicht unbedingt klassisches Verlagsgeschäft



Und hier nach Umsatz des gekauften Unternehmens



Eine Zusammenfassung als Download (29 Seiten, PDF)

Den kompletten Bericht Transaktionsmonitor Verlagswesen 2008 kann man hier käuflich erwerben.

Thursday, January 15, 2009

Social Media Marketing der Verlage im deutschsprachigen Raum

von Leander Wattig (per Kommentar)

Seine alphabetische Liste beginnt mit
und geht mit Beispielen für Eichborn, Emons Verlag, GU/Gräfe und Unzer, Herbert von Halem Verlag, Hueber, Kiepenheuer & Witsch, Klett Gruppe, Loewe Verlag, MairDuMont, Panini, Piper Verlag, Ravensburger Buchverlag Otto Maier, Rowohlt, Schöffling & Co. Verlag, STARK Verlag. Verlagsgruppe Droemer Knaur, Lübbe, Oetinger, Random House und Ueberreuter, sowie Verlag Ulmer und Voland & Quist weiter. Hier geht es zur kompletten Beispielliste.


jetzt auch als Webpage zum Mitmachen

Tuesday, January 13, 2009

Deal:M. DuMont Schauberg übernimmt David Montgomery's Verlagsgeschäft in Deutschland

Heute soll es offiziell bekannt gegeben werden. Für 152 Mio. Euro (laut FTD) übernehmen die Kölner

Berliner Zeitung
Hamburger Morgenpost
Berliner Kurier
Tip und die
Netzeitung (bzw. was davon noch übrig ist)

vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbehörde, der aber wohl nichts im Wege steht ... mehr auf FTD

Nachgetragen:
SZ-Bilanz: Verloren und Goodbye, Rommel

Saturday, December 20, 2008

Beispiele für Social Media Marketing von Publikums-Buchverlagen

Leander Wattig hat auf seinem Blog eine umfangreiche Liste zusammengetragen, mit dem was Publikums-Buchverlage im deutschsprachigen Raum im Bereich Social Media und Social Media Marketing "schon" machen. Wie man sieht gibt es da noch Luft für Marketing näher am Kunden / näher am Leser.

Interessant wäre auch die Antwort auf Frage, welche Ziele konkret mit den genannten Aktivitäten intendiert waren, wie diese Angebote genutzt und die Zielerreichung gemessen und bemessen wird.

Seine alphabetische Liste beginnt mit
und geht mit Beispielen für Eichborn, Emons Verlag, GU/Gräfe und Unzer, Herbert von Halem Verlag, Hueber, Kiepenheuer & Witsch, Klett Gruppe, Loewe Verlag, MairDuMont, Panini, Piper Verlag, Ravensburger Buchverlag Otto Maier, Rowohlt, Schöffling & Co. Verlag, STARK Verlag. Verlagsgruppe Droemer Knaur, Lübbe, Oetinger, Random House und Ueberreuter, sowie Verlag Ulmer und Voland & Quist weiter. Hier geht es zur kompletten Beispielliste.

Eine beachtenswerte und lobenswerte Fleißarbeit. Ergänzungen, Erfahrungsberichte sind bei Leander Wattig (oder auch hier) sicher immer willkommen!

(Hallo Herr Wattig, Danke für die viele Arbeit die Sie in diese Liste gesteckt haben. Wie wäre es denn, wenn Sie die Liste auch als Wiki / Google-Sites anlegen?)

Und, was mich noch brennender interessieren würde wäre, mit welchen Innovationen Verlage in den letzten 12 Monaten ihr Geschäftsmodell an die Lebenswirklichkeit ihre tatsächlichen und präsumtiven Leser angepasst haben und/oder planen dies im Jahr 2009 zu tun ... und vielleicht gibt es ja jemanden der dies untersucht und der Branche als Spiegel und Anregungen vorhält, damit die Innovationen nicht immer von Branchenfremden (oder aus dem fernen Ausland kommen müssen).

Ankündigungen, Sneak-Previews, Meldungen und Fehlanzeigen willkommen!

Frühere Einträge:
Book Publisher look to Asia

Studie: Wie die Top 25 Fachmedien das Internet nutzen (Auswertung)

Update Zeitungsstudie 'Was Zeitungen im Web machen'

Monday, August 27, 2007

In zehn Jahren ist Google tot

zitiert sich Christian DuMont Schütte, geschäftsführender Gesellschafter bei M. DuMont Schauberg ... im Interview mit Georg Meck in der FAZ Sonntagszeitung sich selbst.

Er findet die Finanzierung von Google durch die Verleger pervers, Rupert Murdoch's Ankündigung darüber nachzudenken, dass Subskriptionsmodell zu schleifen hat bei ihm (s)eine Welt zusammenbrechen lassen und bestätigt, dass DuMont Schauberg Interesse an der SZ hat ...

Schaun mer mal ...

Nachtrag:
Sie haben nichts ungewöhnliches gemerkt? Kollege Thomas Knüwer ist der neue (Auf-)Spiesser und nimmt den Unsinn den Christian verzapft auf die Schippe ...

Thursday, October 05, 2006

Wie Consultants den Sparkurs der Verlage sehen

Die Titelseite von w&v vom 28-Sept-2006 (sie kennen die schon aus dem letzten Beitrag) hat es mir angetan, mit Titeln u.a.

- Exklusive w&v Aktion: Zünde(l)nde Ideen
- Die gesamte Werbung steht auf dem Prüfstand
- Wie Consultants den Sparkurs der Verlage sehen
- Online-Werbung wird teurer (Rabatte schwinden), usw.

da muss ich mich unbedingt schlau machen -

Zuvor aber erst einmal einen Blick auf die Einnahmen /Performance der Kommunikationspresse (im Anzeigenbereich)


auf der Basis von Bruttopreisen und ohne Berücksichtigung der Preisentwicklung

Ja, auch von diesem Beispiel lässt sich ableiten, dass Sparen sicher einer notwendigen der Ansätze ist, um dieser Entwicklung zu begegnen. Aber wo kann man sparen? Wo soll man und wie lange kann man sparen? Und ist Sparen der einzige oder der bessere Weg (in Richtung Nichts)?

Mal sehen was Manuela Pauker dazu recherchiert hat und dem geneigten Leser präsentiert:

Axel Springer spart nach einer "Formulierungshilfe von Roland Berger" 400 Arbeitsplätze ein = die Summe aus abzubauenden und auszulagernden Stellen
(Zu meiner aktiven Zeit waren Berger Studien immer irgendwie im Verdacht als "Unterstützung für schwache oder/und feige Manager - ob das heute noch so ist, wohl eher nicht oder hat Manfred Döpfner das nötig?)

Bei der Verlagsgruppe Handelsblatt(Holtzbrinck Gruppe), so berichtet Manuela Pauker, steigt Michael Grabner noch selbst in die Bütt und verkündigt zusammen mit dem neuen Management, dass es zukünftig für 120 Leute im Laden nichts mehr zu tun gibt, was der Rede oder das Geld der Kunden wert wäre.

Gelistet werden weiter: Rheinische Post und DuMont Schauberg.

Wie der erste genannte Consultant (ISA Consult) den Sparkurs "sieht" ist noch nicht bekannt, da er aber für den Betriebsrat / verdi Gegenvorschläge machen soll, erwartet man sich sicher Spar- oder/und Erlöspotenziale (auch) anderswo ...

Kleine Anmerkung aus meiner Praxis:
Ich hatte einmal einen GF, der meinte bei jedem Vorschlag: Martin, ist ja toll was sie alles so machen und bewegen. Sie müssen sich einmal umschauen, sie rennen einfach zu schnell, die Leute kommen ihnen nicht nach. Es fehlt uns nicht an Ideen, sondern an Leute diese Ideen umsetzen und managen ... (vielleicht sollte ich ihn anrufen, dass es jetzt 520 gut ausgebildete, qualifizierte und motivierte Know-how-Träger gibt).



Der zweite Consultant, Andreas von Buchwaldt (OCC Strategy Consultants), sieht die Sparrunden im Grunde als den richtigen Schritt, aber man müsse prüfen, wo und zusätzliche Ergebnispotenziale ausschöpfen.

Der dritte Consultant und Medienexperte bei Booz Allen Hamilton, Thomas Künstner, antwortet unter der Überschrift 'Nicht alle werden das (was) überleben'

und startet dann die wiederkehrende Diskussion (zuletzt 2000/2001) ist das jetzt / war das jetzt eine Struktur- oder eine Konjunkturkrise, damned! Zeigt dann viel Verständnis für Verhinderer und Zauderer, die sich lieber von anderen Fressen lassen, als sich selbst und mit ihrem Klientel neu zu erfinden und beschreibt die Vorteile der unbelasteten Newcomer gegen die etablierten Anbieter. Mit einem digitalen Anteil von 25 % habe man gute Chancen noch dabei zu sein ...

Zurück zur Überschrift bei w&v:
Wie Consultants den Sparkurs der Verlage sehen

Hat uns der w&v Beitrag klüger gemacht?

Fängt das Sparen jetzt erst richtig an? Oder muss es langsam aufhören? Oder ...

Vielleicht müssen wir als Dienstleister schnell (nicht langsam) überlegen, wie Leute ihr Leben leben und ihre Arbeit und Arbeitsprozesse (hier: Kommunikationsfachpresse siehe oben) gestalten (wollen) und ob wir sie dabei mit unseren Angeboten unterstützen können. Mit Dienstleistungsangeboten, die nützlich sind und für die Leute und Unternehmen gerne löhnen.

Natürlich lese ich auch Horizont (meist online) und wenn ich Zeit zum Lesen finde, schreibe ich dann auch über die Parallelausgabe dieser Woche und den Beitrag:

Printhäuser treiben den Strukturwandel voran
- Erschließung der digitalen Medien ist das Gebot der Stunde / Umbau erfordert harte Einschnitte
Related Posts with Thumbnails