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Wednesday, June 18, 2014

Anmerkungen zum ZAW Jahrbuch Werbung 2014: BIP, Äpfel + Birnen, die Medien glauben (II.)

Inzwischen konnte ich ein wenig im ZAW Jahrbuch - Werbung 2014 blättern und finde das Kompendium ist weiterhin ein nützliches Nachschlagewerk über (verfügbare) werbestatische Daten in Deutschland (leider noch immer nicht digital). Es bietet auf rund 360 Seiten (deutlich verschlankt) vor allem Statistiken, Daten und Adresse der Werbewirtschaft und ihrer Verbände. Einen Mix aus Äpfel und Birnen oder wie internationale Mitleser sagen würden, Äpfel und Orangen und wie in den vergangenen Jahren werden ausgewertete Daten zu erfassbaren Daten. In 2014 inkl. Sponsoring (FASPO), Werbeartikel (GWW Daten), Werbung per Post (Deutsche Post) und Suchwortvermarktung (BVDW Daten).

Aus dem Inhalt 
Werbewirtschaft in Zahlen
Volkswirtschaftliche Faktoren, Nettoumsatzentwicklung der Werbeträger 2013, Arbeitsmarkt Werbewirtschaft, deutsche Werbewirtschaft im internationalen Vergleich

Werbepolitische Entwicklungen in Deutschland und der EU
Wettbewerbsrecht, Verbraucherpolitik, Kinder, Datenschutz, Audiovisuelle Medien, Energiekennzeichnung, Lebensmittel, Alkoholhaltige Getränke, Tabakprodukte, Glücksspiel, Kosmetische Produkte, Arzneimittel, Finanzdienstleistungen

Selbstregulierung der Werbewirtschaft
Deutscher Werberat, Deutscher Datenschutzrat Online-Werbung (DDOW), Clearingstelle Online-Werbung und Urheberrecht (COWU), internationale Werbeselbstkontrolle

Branchen der Werbewirtschaft
Alkoholfreie Getränke, Anzeigenblätter, Arzneimittel, Auskunfts- und Verzeichnismedien, Außenwerbung (Out of Home), Automobilindustrie, Brauwirtschaft, Dialogmarketing, Digitale Werbewirtschaft, Druck- und Medienindustrie, Einzelhandel, Fachzeitschriften, Fernsehwerbung, Finanzdienstleistungen, Glücksspiel, Kinowerbung, Kommunikationsagenturen, Lebensmittelwirtschaft, Markt- und Sozialforschung, Mediaagenturen, Messewirtschaft, Publikumszeitschriften, Radiowerbung, Spielwaren, Spirituosen-Industrie, Sponsoring, Süßwaren, Systemgastronomie, Tabakprodukte, Werbeartikelwirtschaft, Werbefilmproduktion, Zeitungen

Werbeberufe – Berufsstände und Studienmöglichkeiten
Art Directors Club für Deutschland (ADC) e.V., DWG Deutsche Werbewissenschaftliche Gesellschaft e.V., Kommunikationsverband e.V., Konferenz der Akademien für Kommunikation, Marketing, Medien e.V. (KdA)

Der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft ZAW
Aufgaben und Strukturen, Präsidium, Mitgliedsorganisationen, Assoziierte Mitglieder, Geschäftsstelle, Freiheit für die Werbung e.V.

Die Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW): 
Aufgaben und Strukturen, Verwaltungsrat

Meine Empfehlung:
20 € / Studenten 10 € (plus Versandkosten) investieren und das Jahrbuch des ZAW - Werbung 2014 in das Bücherregal stellen und darauf hoffen, dass der ZAW in 2015ff den Sprung ins Digitale schafft

siehe auch:
Der ZAW macht sich Sorgen um den Werbeaufschwung in Deutschland

Ein paar zusätzliche Beobachtungen - während eines ersten Durchblätterns - hier kurz angemerkt:

BIP und Werbeinvestitionen / Werbeeinnahmen der Werbeträger

Mit den Zahlenreihen früherer ZAW Jahrbücher nicht mehr vergleichbar zeigt eine Tabelle 2009 - 2013 (BIP in jeweiligen Preisen)

einen Rückgang des Anteils der Werbeinvestitionen am BIP um 8,9 % und
einen Rückgang des Anteils der Werbeeinnahmen der Medien am BIP um 12,5 %

während im gleichen Zeitraum die Werbeinvestitionen um 4,4 % und die Werbeeinnahmen der Medien um 0,5 % gestiegen sind. (Jahrbuch 2014, Seite 6)

Nettowerbeeinnahmen der erfassbaren [Anmerkung d.V.: erfassten) Werbeträger in Deutschland

Im ZAW Handbuch werden die z.B.

die Nettowerbeeinnahmen des Fernsehens für 2013 mit 4,125 Mrd. €, plus 2,2 % angegeben, während der Nielsenwerbetrend per Dezember 2013
von Bruttowerbeeinnahmen des Fernsehens für 2013 von 11, 336 Mrd. €, plus 5,7 % berichtet,

also eine brutto / netto Differenz von 65,6 % ausmacht, so man denn Äpfel mit Birnen vergleichen will.

Ein anderes Extrem - in umgekehrte Richtung - ist der Ausweis bei den Fachzeitschriften

die Nettowerbeeinnahmen der Fachzeitschriften für 2013 mit 889,0 Mio. €, plus 3,6 % angegeben (Fachpressestatistik), während der Nielsenwerbetrend per Dezember 2013
von Bruttowerbeeinnahmen der Fachzeitschriften für 2013 von 401,4 Mio. €, minus 3,7 % berichtet
 
(was hier wohl in erster Linie mit der Ausschnittsbetrachtung (200+ Fachzeitschriften), aber deutlich macht - falls die andere Zahl stimmt - dass der Trend auch mal in die falsche Richtung zeigt.)

Glauben die Werbeträger an die positive Wirkung der Werbung (oder handeln sie jedenfalls so)

Nach den Nielsen-Werbetrends tun sie das. Zwei Beispiele

Fachzeitschriften investierten in 2013 (brutto) 116,4 Mio. € oder 29,5 % aller Werbung in Fachzeitschriften (Werbetrend, siehe oben), Platz zwei nehmen die Dienstleistungen mit 36,4 Mio. oder 9,2 % und Platz 3 der KFZ Markt mit 27,7 Mio. € oder  7,0 % ein. (Jahrbuch 2014, Seite 154)

Publikumszeitschriften investierten in 2013 (brutto) 901,8 Mio. € oder 25,9 % aller Werbung in Publikumszeitschriften (Werbetrend, siehe oben), Platz zwei nimmt die Werbung für Körberpflege mit 326,7 Mio. oder 9,4 % und Platz 3 der KFZ Markt mit 273, 6 Mio. oder 7,9 % ein. (Jahrbuch 2014, Seite 214)

P.S.
Übrigens, u.a. Mediaagenturen, Radio, TV sind wesentlich weniger überzeugt von der Wirksamkeit der Werbung, gemessen an eigenen Investitionen in (ausgewerteten) Werbeträger 

Thursday, May 08, 2014

Fachmedien: Werbeträgerstatistik und Kommunikationslösungen für B2B Märkte

Jetzt kurz vor dem Kongress der Deutschen Fachpresse bemüht sich der Verband, die Branchenpresse und die Werbestatistiker die Fachmedien ins rechte Licht zu rücken. Den Startschuss gab die Fachpressestatistik 2013, die für 2013 von Zuwächsen im Fachmediengeschäft berichten konnte (hier).

Heute erschien Horizont 2014/19 mit den Top 150 Fachzeitschriften - über die ich hier aber nicht berichten darf - denn der Erwerb für 7,29 Euro (ePaper) berechtigt nur zur ausschließlichen Nutzung zum persönlichen Gebrauch und w&v wird nicht lange auf sich warten lassen.

Zum ersten Quartal 2014 vermeldete der Nielsen Werbetrend für Fachzeitschriften ein Minus von 1,7 % (brutto) und heute weist die Werbeträgerstatistik der vertriebsunion meynen für das I. Quartal 2014 ein Minus von 1,2 % (Wert) und - 2,9 % (Seiten) aus. Die Gewinner und Verlierer zeigt die Tabelle.













































Wenn sich nächste Woche in Essen die Fachmedien-Verleger und -Manager zum Kongress der Deutschen Fachpresse treffen, kennen sie mehr oder weniger die Bilanz des ersten Halbjahrs und wir wünschen ihnen, dass die Einnahmen auf Digitalen Angeboten und Services den Rückgang im Anzeigengeschäft mehr als Ausgleichen und sie mit weitere nützlichen Anregungen für ihr Geschäft nach Hause fahren.

Das Motto des Kongress ist: Kommunikationslösungen für B2B-Märkte und da spielen Fachmedien auch zukünftig eine wichtige (aber in der Bedeutung abnehmend) Rolle. Schon angemeldet? Dann lassen Sie uns Treffen uns um gute Lösungen streiten.

Noch nicht angemeldet? Hier können Sie das hier noch nachholen!

P.S.
Mehr Info zur vu Werbeträgerstatistik gibt es hier.

Monday, May 05, 2014

Wie viele Zeitungen und Zeitschriften gibt es in Deutschland? - Ausgabe 2014 -

[letzte Aktualisierung 2-Oktober-2014]

Schon lange überfällig, ein Update im Jahr 2014 zu den im Web und dann auf diesem Blog über 12.000 mal  recherchierten Fragestellung:

Wie viele Zeitungen gibt es in Deutschland?
Wie viele Zeitschriften gibt es in Deutschland?
Wie viele Fachzeitschriften gibt es in Deutschland?
Wie viele Anzeigenblätter gibt es in Deutschland?

[...  und wie viele Zeitungen und Zeitschriften gibt es in Österreich? in der Schweiz?]

Die Zusammenfassung für Deutschland

IVW 2014-QI (gemeldet und geprüft)

   381 Zeitungen Gesamt [mit ePaper 178]

   361 Tageszeitungen und Sonntagszeitungen   [mit ePaper 175]
     20 Wochenzeitungen [mit ePaper 3]

   842 Publikumszeitschriften [mit ePaper 66]

1.137 Fachzeitschriften [mit ePaper 10]

Laut ADA / BVDA (per 1-Januar 2014)
1.406 Anzeigenblätter

Nach Angaben der Verbände bzw. eigene Schätzungen

Zeitschriften Gesamt: ca. 11.000 – 12.200 Titel
(mit mind. quartalmäßiges Erscheinen)

davon
ca. 1.600 Publikumszeitschriften (laut VDZ 2014-QI: 1.587)
ca. 4.000 Fachzeitschriften (laut Deutsche Fachpresse 2013: 3.800 Titel)
ca. 4.400 Wissenschaftliche Zeitschriften (geschätzt)
ca. 1.000 - 2.200 Fachtitel aus Klein- und Kleinst-Verlagen (geschätzt)


Im Detail ...

Monday, April 07, 2014

VDZ Jahrespressekonferenz 2014. Trendumfrage dokumentiert eine insgesamt 'Stabile Entwicklung'

Heute vormittag hatte der Verband der Deutschen Zeitschriftenverleger (VDZ) zur Jahrespresskonferenz geladen ...

Gesamtumsatz deutscher Zeitschriftenverlage 
- über alle Geschäftsfelder - weltweit
14,85 Mrd. EUR (Inland: 10,81 Mrd. EUR, Ausland: 4,04 Mrd. EUR)
- keine direkten Vergleichsdaten; nach bisheriger Zählart Verlagsgeschäfte: 7,5 Rd. EUR

Titel in Produktion (per März 2014)  1.587 Titeln  (per März 2013: 1.542) + 2, 9 %

Gesamt-Heftauflage - jetzt inkl. ePaper - und (trotz) Titelwachstum 'stabil'

Auflagenentwicklung Publikumszeitschriften

Verkaufte Auflage (in Mio.)

2011:  110,7
2012:  109,7
2013:  106,4 (inkl ePaper IVW)

Einzelverkauf

2011:  44,3
2012:  43,6
2013:  41,5

VDZ-Trendumfrage sagen die Verlage für 2014 voraus, dass sie im Schnitt 34 % ihrer Umsätze im Digitalen (15 %) bzw Sonstigen Geschäft (19 %) erwirtschaften (2013: 32,1 %) wollen, das bedeute

+ 14,8 % Online
-  1,5 % Anzeigen
-  0,5 % Vertrieb
+ 6,1 % Sonstiges

Nicht überraschen sehen
75% im Mobile-Geschäft einen wesentlicher Wachstumstreiber und
92% wollen sich noch stärker auf die Entwicklung mobiler Angebote konzentrieren

Hier einige ausgewählte Charts aus der Präsentation von Stephan Scherzer
















via VDZ Pressemitteilung

Slidedeck (47 Seiten, PDF)

Friday, January 24, 2014

Die verkaufte IVW Auflage (gedruckter) Zeitungen und Zeitschriften in Deutschland sinkt (weiter)

Im Vergleich 2013-IV vs. 2012-IV

- 3,53 %  Tageszeitungen
- 1,05 %  Wochenzeitungen
- 3,35 %  Publikumszeitschriften
- 2,54 %  Fachzeitschriften
- 6,24 %  Kundenzeitschriften













































via / mehr auf ivw.de

Thursday, October 17, 2013

Event: VDZ Publishers' Summit + Publishers' Night 2013, Berlin | 22./23. Oktober

Meetup for Business

Noch knapp fünf Tage und dann treffen sich rund 900 Zeitschriftenverleger und Zeitschriftenmacher um einmal mehr - aus der Sicht der Branche - um die Zukunft der Zeitschriften.

Eingerahmt von den Mitgliederversammlungen der Publikumszeitschriften, der Fachpresse und der Konfessioneller Presse (am 22.10.) sowie der VDZ Delegiertenversammlung (am 23.10.) und gekrönt von der Publishers' Night mit der Preisverleihung und mit illusteren Gästen.

Regine Sixt erhält die "Goldenen Victoria 2013 für Integration"

Airbus wird ausgezeichnet mit der "Goldenen Victoria für die Europäische Idee"

Claus-Dietrich Lahrs (HUGO BOSS) erhält die "Goldene Victoria für den Unternehmer des Jahres"

Shimon Perez (Israelischer Staatspräsident) erhielt "Goldenen Victoria 2013 für das Lebenswerk"
Sie wurde bereits im August 2013 in Tel Aviv überreicht. Eine Würdigung seiner Verdienste und eine ausführliche Berichterstattung gibt es in der aktuellen PRINT&more Ausgabe

Zum Programm des Publishers' Summit 2013

Am 22.10. (Tag 1) u.a. 

Herausforderungen und Chancen für die Medien - eine neue Studie
Referentin: Renate Köcher (Institut für Demoskopie Allensbach)

ESCADA - View on Fashion 2.0
Referent: Bruno Sälzer (ESCADA)

Print und P.O.S.
Referent: Markus Mosa (EDEKA)

Orientierungsversuche in einer sich bewegenden Medienlandschaft
Podiumsdiskussion mit Mathias Döpfner (Axel Springer), Julia Jäkel (Gruner+Jahr), Renate Köcher, Philipp Welte (Hubert Burda Media), moderiert von Sebastian Turner (Falling Walls Conference)

Ab 16:15 dann vier einstündige Expertenpanels zu den 'Zukunftsperspektiven' von Journalistischen Angeboten und Formaten, Vertriebserlösen, Anzeigenerlösen sowie Organisation und Management.

Am 23.10. (Tag 2) u.a.

B2B Media - eine internationale Perspektive
Referent: Adrian Barrick (UBM)

Selbstorganisation als Entwicklungsprinzip des Gehirns + eines Verlages
Referent: Gerald Hüther (Uni Göttingen)

Nicht geschenkt - Kampf für die Pressefreiheit 
Im Gespräch Ana Lilia Pérez (Journalistin + Buchautorin) und Nina Plonka (Stern)

Die Chefredakteursrunde:
Schafft unser Journalismus politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Relevanz
Im Panel: Wolfgang Büchner (Spiegel), Giovanni di Lorenzo (Die Zeit), Jan-Eric Peters (Welt-Gruppe), Jörg Quoos (FOCUS) und Dominik Wichmann (Stern), moderiert von Jochen Kalka (WUV)

Das ausführliche Programm für VDZ Publishers' Summit + Publishers' Night 2013 gibt es hier

Für Spätkommer und Schnellentschlossenen sind noch ein paar Teilnehmerplätze reserviert! Hier geht es zur Last Minute Anmeldung.

Die Hashtags für das Publishers' Summit #PS2013 bzw. Publishers Night #PN2013.

Friday, August 02, 2013

VU Meynen Werbeträgerstatistik 2013 für Fach- und Wirtschaftsmedien Jan - Juni 2013: Umsatz - 8,5 %, Seiten - 10,3 %

Während Nielsen [DE] den Werbetrend für Jan - Juni 2013 für Fachzeitschriften mit einem Minus von -2,2 % (nach Preisliste brutto) ausweist, kommt die heute erschienene Werbeträgerstatistik der VU Meynen für das 1. Halbjahr 2013 beim Umsatz (Wert) auf minus 8,5% und nach Seiten auf ein Minus von 10,3 %, verschlechtert sich also noch einmal leicht gegenüber dem I. Quartal 2013.



Copyright by vertriebsunion meynen

Die detaillierten Daten und Informationen über das Dienstleistungsangebot der Vertriebsunion gibt es über Heike Baronello .

Zum Vergleich
Mitte Juli 2013 hatten wir hier den Ausweis des Nielsen Werbetrends für das erste Halbjahr 2013 (vs. Vorjahr) publiziert:  - 2,2 % ( I. Quartal 13: - 3,8 %).

Wednesday, April 17, 2013

Zur VDZ-Trend-Umfrage 2013 unter Verlagen der Publikums- und Fachzeitschriften sowie der Konfessionellen Presse (II)

siehe auch Blogpost zur VDZ JPK mit den Charts.

Befragungszeitraum: März 2013
Samplegröße: 50 Struktur / Zusammensetzung  unbekannt
In der Auswertung berücksichtigte Rückläufe: 40
[repräsentieren ~6 Mrd. € Umsatz-DE] *)

Die den Beteiligten zugesagte Diskretion schließt nach Auskunft des VDZ's auch die Fragestellung ein, die über die veröffentlichten Ergebnisse hinausgehen. Schade, schade!

1. Da wir die Struktur der 40 Teilnehmer (nach PZ, FZ, KP, Umsatzgrößen, etc.) nicht kennen, lassen sich die Ergebnisse aus früheren Jahren, nicht wirklich vergleichen. So wurden für die Herbstumfrage z.b. noch 120 Teilnehmer ausgewertet.

2. Da die 40 Teilnehmer an der Frühjahrsumfrage bereits rd. 85 % des Umsatzes (bzw. 6 Mrd. Euro) der 427 VDZ Mitglieder repräsentieren sollen, sind die Ergebnisse nicht unbedingt für die gesamte Magazin-Verlagsbranche repräsentativ.

3. Schade dass die vermuteten / geplanten Umsatzanteile für Sonstiges (18%) und Online / Internet (14) nicht weiter aufgegliedert werden (wie in den Vorjahren), sodass daraus nur wenig Erkenntnisgewinn für die Branche publiziert wird, wohin die Reise gehen könnte.

4. Auch bei den veröffentlichten Zahlen zur Entwicklung des zukünftigen Geschäfts, bei der Bestimmung der Wachstumstreiber, gibt es jetzt nur noch einen pauschalen Wert und für wenige(r) Antwortmöglichkeiten, während z.b. in 2010 noch nach 'weniger wichtig', 'wichtig' und 'besonders wichtig' skaliert und publiziert wurde.

5. Auch die Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung, der kulturellen, technologischen und rechtlichem Entwicklung und die vermutete / geplante Ertragsentwicklung fehlt - jedenfalls bei den veröffentlichten Zahlen.


Hier noch einmal kompakt, die - wenigen - aus der VDZ Trendumfrage 2013 publizierten Daten:

VDZ-Trend-Umfrage 2013 – erwartete Umsatzentwicklung gegenüber 2012

+ 13,0 % Online/Internet/Mobile
+   4,0 % Sonstiges
-    0,6 % Vertrieb - nur Print (?)
-    1,8 % Anzeigen - nur Print (?)

VDZ-Trend-Umfrage 2013 – für 2013 erwartete Umsatzanteile für

68 % Print
18 % Sonstiges
14 % Digital

VDZ-Trend-Umfrage 2013 – Diversifikation

Diversifikation - wie z.b. eCommerce und Rubrikengeschäft
88 % ist ein wichtiger Baustein in unserer Strategie
12 % spielt bisher keine/eine untergeordnete Rolle:

Investitionen in Diversifikationsprodukte...
56 % werden steigen:
44 % bleiben in etwa gleich:

VDZ-Trend-Umfrage 2013 – Print- und Digitalgeschäft

88 % sie Digitalisierung wird noch konsequenter vorangetrieben
75 % Angebote für Smartphones und Tablets werden zum entscheidenden Treiber für Paid Content

63 % Spezifische Titel-Neugründungen sind erfolgversprechend
50 % Bezahlmodelle für journalistische Inhalte werden die Rückgänge im Vertriebsmarkt nicht substituieren können, aber nennenswerte Erlöse erzielen

VDZ-Trend-Umfrage 2013 – Wachstumsfelder für Verlagshäuser

63 % Digitale Angebote für ausgewählte Zielgruppen/Themen
56 % Plattformübergreifende Kommunikationslösungen
44 % Bewegtbild-Angebote
19 % Branded-Content-Angebote


*) Die VDZ-Trend-Umfrage 2013 repräsentiert ausgewählte VDZ-Mitglieder mit einem Gesamtumsatz von 8,8 Mrd. Euro (Inland: 6,0 Mrd./Ausland: 2,8 Mrd.) und 39.294 Mitarbeitern (Inland: 24.920/Ausland: 14.374).

Thursday, February 14, 2013

Nielsen Werbetrend Januar 2013 - Überraschung, auch Internet im Minus, Out-of-Home, Radio + TV Up



Der Werbetrend für Mobile Werbung wird im Januar 2013 mit 5.195 TEUR ausgewiesen (keine Vergleichswert für Jan 2012). Methodische Hinweise zur Mobile Werbestatistik siehe unten!

via / more at Nielsen.de

Thursday, January 10, 2013

Die umsatzstärksten Medienunternehmen, Verlage (Sammlung)

The largest media groups and companies, publishers (collection)(ein Quellenverzeichnis - in Arbeit) 

IFM Mediendatenbank

I. Top 50 Media Konzerne Weltweit 
(basierend auf Daten von 2011)

(Auszug) via / mehr
Neuauflage: voraussichtlich April 2013

Vom Kollegen Rudiger Wischenbart - im Auftrag von Livres Hebdo

Tipp: diese Daten von Databeast.org (als DB Anwendung)
Wer führt die 50 größten Medienkonzerne der Welt?


II. The Global 50: The World's Largest Book Publishers, 2012
(basierend auf Daten von 2011)

Die Liste wird jährlich von Rudiger Wischenbart im Auftrag von Livres Hebdo erstellt und in Koop von Livres Hebdo, buchreport, Publishers Weekly, The Bookseller (u.a.) veröffentlicht.



(Auszug) Stand: Juni 2012 via / more
Neuauflage: voraussichtlich Juni 2013



III. 100 größten europäischen Medienkonzerne2012 - im jährlichen W&V-Ranking 
(basierend auf Daten von 2011)

Erschienen in W&V - Werben & Verkaufen 34/2012
(S. 44 - 47, in Print, als ePaper ... erhältlich


;

IV. Die grössten deutschen Medienunternehmen 2010/1
(basierend auf Daten von 2011)
Chart Top 100 (PDF) und Verlage Datenbank auf horizont.net 
(in 2012 nicht fortgeführt)


IFM Mediendatenbank (2)

V. Top 10 Medienkonzerne Deutschland



via / mehr

Hinweis:
auf mediadb.eu gibt es außerdem
Top 10 Medienkonzerne USA
Top 50 Zeitungen weltweit im Vergleich, u.v.a.m.

Tipp: Media Perspektiven Ausgabe 11/2012 Seite 593
Ranking der Verlage als Herausgeber deutscher Tageszeitungen nach Auflagenhöhe 2012

Tipp: HORIZONT Ausgabe 24/2012 Seite 27 ff
Ranking der Top 150 Fachzeitschriften 2012




VI. Die TOP 100 Buch Verlage  D-A-CH (Deutschland, Österreich, Schweiz)
(basierend auf Daten von 2011)

Rang
1 Springer Science+Business Media, Berlin
2 Klett-Gruppe, Stuttgart
3 Franz Cornelsen Bildungsgruppe, Berlin
4 Random House, München
5 Westermann Verlagsgruppe, Braunschweig
6 Wolters Kluwer Deutschland, Köln
7 Haufe Gruppe, Freiburg
8 Weka Holding, Kissing
9 MairDumont, Ostfildern
10 C.H. Beck, München

Stand: April 2012
via / mehr

Bestellungmöglichkeit auf buchreport.de

Neuauflage: voraussichtlich April 2013
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