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Sunday, December 05, 2010

Barack Obama and Hillary Clinton defend Wikileaks Efforts to make Governments more Accountable

Excerpt from Hillary's "Freedom of Internet" speech:

"The spread of information networks is forming a new nervous system for our planet. When something happens in Haiti, [USA] or Hunan the rest of us learn about it in real time - from real people [Wikileaks and other whistleblowers]. And we can respond in real time as well. Americans eager to help in the aftermath of a disaster, [Julian Assange] and the girl trapped in that supermarket are connected in ways that we weren’t a generation ago. That same principle applies to almost all of humanity. As we sit here today, any of you - or any of our children - can take out tools we carry with us every day and transmit this discussion to billions across the world.

In many respects, information has never been so free. There are more ways to spread more ideas to more people than at any moment in history. Even in authoritarian [but especially in democratic and free] countries, information networks are helping people discover new facts and making governments more accountable.

During his visit to China in November, President Obama held a town hall meeting with an online component to highlight the importance of the internet. In response to a question that was sent in over the internet, he defended the right of people to freely access [US Diplomatic Cable] information, and said that the more freely information flows, the stronger societies become. He spoke about how access to information helps citizens to hold their governments accountable, generates new ideas, and encourages creativity. The United States’ belief in that truth is what brings me here today [to defend Wikileaks action] ..."

[all text in [] are my additions, Hillary and Barack might have sayed it this way, but Cablegate was not invented than]

Full text of Hillary's speech at foreignpolicy.com

Wednesday, April 21, 2010

Damn it, schon wieder reichts nur für einen undankbarer 2. Platz für Deutschland

Government requests directed to Google and YouTube
"Like other technology and communications companies, we regularly receive requests from government agencies around the world to remove content from our services, or provide information about users of our services and products. The map shows the number of requests that we received between July 1, 2009 and December 31, 2009, with certain limitations ..."

vergrößern
mehr auf Google Governmentrequest

via @wblau

Tuesday, March 23, 2010

A Global Anti-Censorship Policy by Google

or PR-lead "Don't be Evil" Anti-Censorship Policy China in line with U.S. Government's battle with China and to try to balance the many problems they have with privacy concerns, with anti-monopoly inquires, etc.

Sure, Google is not consistent in its outrage. CNN lists:

Bahrain, Bangladesh, Belarus, Brazil, Burma, Cuba, Ethiopia, Fiji, Indonesia, India, Iran, Morocco, North Korea, Pakistan, Saudi Arabia, Spain, Syria, Thailand, Tunisia, Turkey, Turkmenistan, the UAE, Uzbekistan, and Vietnam ... where Google is self-censoring results.

And you can add many other countries, e.g. Germany and more to come. Via / more at wired.com

Check out the rsf.org  Press Freedom Index 2009

Saturday, January 16, 2010

Geert Hofstede's Kulturdimensionen: China - USA - Germany

Da in den Tagen seit der politischen "Kriegs"erklärung von Google und des State Departement der Blogpost National-Kultur-Dimensionen: Asien besonders häufig im Archiv aufgerufen wird, hier auch die Gegenüberstellung China - USA und als Wiederholung und zum direkten Vergleich das Chart China - Deutschland

Legende
PDI = Power Distance Index
IDV = Individualism
MAS = Masculinity
UAI = Uncertainty Avoidance Index
LTO = Long-Term Orientation






Und in Zahlen


Wie schon im Beitrag Internationalisierung: Modelle für Kultur- und Verhaltensdifferenzierung (zum Vortrag an der HdM, Stuttgart) erwähnt, gibt es die Zahlen für alle bisher validierten Länder und Regionen hier.

Monday, May 04, 2009

ePetitionen Bundestag gegen Internetzensur

Es gibt dort zwar über 1100 Petitionen in Prüfung, abgeschlossen und "in der Mitzeichnung". Die zum Thema Indizierung und Sperrung von Internetseiten (Franziska Heine, 22.04.2009) liegt bereits nach Mitzeichnern auf Platz 5 aller bisherigen Petitionen auf ePetition. Zeichnen Sie mit

[Ergänzung:
Auf Wikipedia.de sind weitere Petitionen aufgeführt mit hohen Mitzeichnerzahlen; nach den Angaben dort (Vorläufersystem?) war die Petition "Halbierung der Besteuerung von Diesel und Benzin" mit 128.194 Unterstützern die bisher erfolgreichste Petition.]


1. Reformvorschläge in der Sozialversicherung - Bedingungsloses Grundeinkommen
In der Prüfung seit 18.02.2009
52973 Mitzeichner

2. Heilberufe - Vergütung der Ausbildungskandidaten
In der Prüfung seit 01.03.2009
10244 Mitzeichner

3.Vergütung für medizinische Leistungen - Honorarreform mit regionalen Spielräumen
In der Prüfung seit 18.04.2009
7665 Mitzeichner

4. Tierschutz - Verbot von Pelztierfarmen
In der Prüfung seit 21.02.2009
3698 Mitzeichner

5. Internet - keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten
Ende Mitzeichnungsfrist: 16.06.2009
3520 Mitzeichner (bis soeben)

4-Mai-2009
Update 17:55: 6.365 Mitzeichner = Platz 4
Update 19:25: 8.062 Mitzeichner = Platz 3
Update 22:38: 11.281 Mitzeichner = Platz 2

5-Mai-2009
Update 08:55: 14.785 Mitzeichner = Platz 2
Update 21:00: 25.547 Mitzeichner = Platz 2

6-Mai-2009
Update 09:33: 30.060 Mitzeichner = Platz 2

7-Mai-2009
Update 00:16 40.026 Mitzeichner

8-Mai-2009
Update 01:16 50.026 Mitzeichner
[Server hängt ca. 23.25 bei 59.692 Mitzeichnern = Platz 1]

9-Mai-2009
Update 07:21 60.560 Mitzeichner

Ich bin mir ziemlich sicher, daß die 100.000 Mitzeichner Marke geknackt wird! Ob die politischen Verantwortlichen das hören, das verstehen? Ich weiß es nicht ...

Saturday, April 11, 2009

Die Internetzensur richtet sich in Deutschland ein

zunächst nur bei den Providern

Deutsche Telekom
Vodafone/Arcor
Telefonica/O2
Kabel Deutschland
Hansenet/Alice

aber da kann man ja nachhelfen.

Der Einstieg der Politik und des Bundeskriminalamtes in die Internetzensur erfolgt, da kann man sich, jedenfalls inhaltlich, kaum wehren, über kinderpornographische Webseiten [auf ausländischen Servern].

Was sonst noch 'nicht gut für die Volksgesundheit und die Bürger dieses Landes ist, werden wir in den nächsten Jahren erleben ... wehren können sich die Provider gegen solche Eingriffe des Staates und der Justiz dann nicht mehr. Es gilt leider auch hier, was geht, wird wohl auch genutzt ...

Zeit also, um sich rechtzeitig von Providern eines von Staat und Polizei kontrollierten Internets unabhängig zu machen und für die RSF.org [Reporters sans frontières | Reporters without Borders] auch eine deutschsprachige Ausgabe ihres Handbuchs für Cyper Dissidenten in Deutschland vorzubereiten. Die englische Ausgabe gibt es hier (PDF).

via FTD

BMFSFJ: Eckpunkte zur Bekämpfung der Kinderpornografie im Internet

Nachtrag:
Liste der deutschen Zensurprovider - zensurprovider.de

Nachtrag 2:
So gehts Internetzensur Wikileaks:
Denic schaltet Wikileaks auf Antrag derDresdener Staatsanwaltschaft ab

so scheint es jedenfalls nicht gewesen zu sein ...
Wikileaks.de: Denic wehrt sich gegen Sperr-Vorwurf auf heise.de

Frühere Beiträge zur
(Un-)Freiheit von Presse und Internet

Saturday, March 28, 2009

Newspapers’ decline is a sign of democracy’s health

and not a symptom of its death

A Columbia Journalism School panel on the future of the newspaper industry ended with a solemn and bold pronouncement: “If print newspapers disappear, it will be a fundamental threat to our democracy.”

Are printed newspapers really a precondition for democracy? No! Not really, free speech and free access to all media [including the Internet] are!

via / recommended read


I also like and dislike the following proposition in David Eaves and Taylor Owen paper 'Missing Link'
- of course, just for the purpose of learning (PDF)
Nostalgia is not a growth model
[Postulating] Objectivity is condescending
Newspapers: great creators, poor distributors


More on

Internetsperre umgehen - in 27 Sekunden

Dieses Video ist ausschließlich für Mitleser, Nutzer und Freunde bestimmt, die in Ländern leben, die sich um die Freiheit ihrer Bürger und Medien wenig scheren ... und in vorauseilender Fürsorge jedmöglichen 'Schaden' von den ihnen Anvertrauten fernhalten wollen!



RSF-Handbook for Cyber-Dissident (English, 81 pg, PDF)

P.S.
Statt Internet-Sperren (die, laut Beispielgeber Schweden, nicht den gewünschten Erfolg brachten) würde ich empfehlen, wenn schon Listen für die staatsanwaltlichen Hilfsorgane, dann mit der Verpflichtung Pre-Rolls vor das Ausführen von Seitenaufrufen zu setzen, mit freundlichen Grüßen von Ihrem Staatsanwalt, mit freundlichen Grüßen Ihre Ursula von der Leyen, Ihr Wolfgang Schäuble, ...

oder von der Internet police in China lernen wie man sogenannten 'Gelegenheitstäter' einen Schrecken einjagt ... und die Polizei auf den Bildschirm schicken "Hallo, wir sehen genau was Du da gerade Verbotenes, Scheußliches machst ... " (und sind schon unterwegs)

Tuesday, July 15, 2008

Bayern kontrolliert ab 1. August bayerische Internet-Fernseh-Angebote

Na und. Irgendwie verstehe ich die 'Aufregung' nicht. Die Bayern (und bald sicher viele anderen Landesmedienanstalten wollen Internet-Fernsehen (Live-Stream-Angebote) kontrollieren. Ich finde das nicht toll, aber 'Unternehmertum' (auch im Internet) bedeutet ja auch unter den gegebenen (und sich verändernden) Rahmenbedingung erfolgreich zu sein und Profite zu erzielen.

(Freudig) erregen würde es mich, wenn - selbst wenn dann Arbeitsplätze und Kosten wegfallen - die Landesanstalten bzw. die Politik die Kontrolle und Regulierung für alle Fernseh- und Radio-Angebote zurückfährt bzw. zurückfahren lässt.

Freiräume nur fürs Internet zu fordern ist ein wenig kurzsichtig, oder? Neue Freiheiten zu fordern und schaffen, weil Internet, Mobile, etc. andere Realitäten schaffen, scheint mir das (An-)Gebot der Stunde ...

Pressemitteilung des Medienrat der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM)

Thursday, June 05, 2008

Dmitri Medwedew in Berlin - eine Art Grundsatzerklärung

Ziemlich entspannt dieser Dmitri Medwedjew [Дми́трий Анато́льевич Медве́дев], selbstbewußt (wie ihm und Russland das auch zusteht) erklärt er seinen und Russlands Willen für eine verantwortungsvolle, gemeinsame europäische Zukunft, für die, auch das wird deutlich, noch viel Arbeit und Einsicht auf allen Seiten ins Haus steht ...

In die Zukunft Russlands will/wird man sich nicht reinreden lassen; Blogbildung und selbstindizierte Sonderrechte für einzelne Staaten und jenseits des Rechts / Internationaler Vereinbarung stehender Mächte wird substanzieller Widerstand angekündigt.

Die besondere Beziehung zwischen Russland und Deutschland sei keine Privileg, sondern eine immer wieder zu beweisende vertrauensvolle und für beide Seiten nützliche Partnerschaft zum Wohl beider Länder und der internationalen Gemeinschaft.

Kein Thema für das sich die Politik, die Wirtschaft und die Presse interessieren könnte, hat Dmitri Medwedjew vermieden, aber auch klar gemacht, dass strittige Ansichten immer nur auf Augenhöhe diskutiert werden könnten, dass Einmischungen in innere Angelegenheiten, nicht benötigt werden und auch nicht honoriert würden und ungefragte Nachhilfe w.c. auf fruchtbaren Boden fällt, in Russland nicht und reziprok wohl auch nicht bei den Ländern die anderen so gerne public-private Lessions angedeien lassen.

Was die Pressefreiheit und u.a. die ungeklärten Todesfälle von Journalisten angeht, wiederholte Medwedjew, dass es da Nachholbedarf gebe und er sich für eine vollständige Klärung einsetze. Die Rücknahme der noch unter Putin verabschiedeten verschärften Pressegesetze, könnte eine Indiz in diese Richtung sein. Besonders "interessant" fand ich die Einlassung, dass es erst einmal gegolten habe die Eingluß der privaten Wirtschaft auf Presse & TV zurückzuweisen und es nun gelte, den Einfluss des Staates abzuwehren - ob es da Fortschritte gibt, wird die Zeit zeigen.

Was sich ja schon in der gängigen Praxis gezeigt hat, hält die russische Führung die Informationsverteilung und Meinungsbildung über das Internet für letztlich nicht steuerbar und deshalb versucht man in diesem Environment eine eigene starke Position aufzubauen und bei Bedarf auch die Antipoden gleich mit zu installieren ...

Nach unserer Einschätzung bieten sich insbesondere im Special Interest & B2B Bereich auf Papier, aber vor allem im Internet und Mobile Bereich lukrative Möglichkeiten für internationale Online und Offline Anbieter an. Hätten wir en richtigen Beratungskunden, würden wir in den nächste Jahren ein Feuerwerk für KMUs / SMB's zünden.

Sunday, March 16, 2008

What can people - who don't care to be taken care of by others without asking - do, to access this blog?

We don't publish, send or discuss anything here on this, any government, tax office, intelligent agency should be worried about ... but often we encounter that some of our friends, colleges and/or business partner can not access this blog content without problems.

Confronted with this, we started to recommend using our various full RSS/Atom-Feeds ..., but 'caring governments' meanwhile eye also feeds. The only one not worked on until now is our Mobile Feed (see left column).

Next, specially for our peers in China, India and Pakistan, we recommended to use Mirrors like http://www.pkblogs.com/ [for our blogspot blog http://www.pkblogs.com/hemartin/] and Proxy-Services (list publicproxyservers.com; tools.rosinstrument.com/proxy/).

Next, of course encrypting is another way to make sniffing more difficult, but for both sites, the sniffers and the stealth surfer Services like Tor, XeroBank, etc. together with the use of proxy-services.

The latest on my list of recommendations is to "tunnel the Great Firewalls" (of course tunneling is nothing new and we did not imagine that we need it for our blog conversation) by building your own secure Virtual Private Network (VPN), e.g. with witopia's personalVPN™ (the tip came via TheAtlantic.com)

We are not (and do not want to become) an expert in this field. If you look around, there is great help available for free, e.g. in the brand new edition of the RSF Handbook for Bloggers and Cyber-Dissident (PDF)

Wednesday, February 13, 2008

RSF: Freedom Of The Press 2008 Report

Reporter Without Borders stellte heute in Washington und Berlin ihren Report 2008 vor.


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2008 Annual Report 171 pg, 3,3 MB (PDF)

Nachgedanken:
Man kann ja zu den Einfärbungen und Scheren der RSF ganz unterschiedlicher Meinung sein. Drei Grundannahmen bringen mich aber immer wieder zum Grübeln, ob RSF den Ansprüchen der Realität nicht zu weit entrückt und/oder einseitig fixiert ist:

1. Wenn man sich die Weltkarte des RSF einmal klustert, dann wird man den Eindruck nicht los, dass der gewählte Blickwinkel und der angelegte Maßstab, vielleicht nicht auf alle Regionen, Einstellungen und Lebensverhältnissen passt.

2. Von Länder wie z.B. China, Libyen, Saudia Arabien, Weißrussland u.a. die von der Meinungsfreiheit, freier Meinungsäußerung und Selbstbestimmung ihrer Bürger, so wir das kennen, ganz offensichtlich nichts halten, wäre es doch schizophren anzunehmen, dass sie diese Rechte / Freiheiten der "Presse" zugestehen.

3. Warum bieten Länder die als Hort der Freiheit gelten, ich nenne hier einmal stellvertretend die Vereinigten Staaten, Frankreich nur eine sog. 'Zufriedenstellende Situation' in Sachen Pressefreiheit? Und warum erregt dies ungleich weniger Aufsehen und Protest, als wenn ein "unfreies" Land auch eine "unfreie" Presse zulässt? Warum wird z.B. Indien ausladend als eine der ältesten und freien Demokratien in Asien gelobt und die "Nennenswerten Probleme" bezüglich (unserer Ansprüche an) Pressefreiheit (und die Lebensverhältnisse) sind – in diesem Zusammenhang so gut wie kein Thema in der sogenannten freien Welt.

(Einmal ganz davon abgesehen davon, dass die Berichte zu Deutschland nur vernachlassungswürdigee Spots auf der weißen Weste hinterlassen haben.)

Tuesday, January 22, 2008

Wal-Mart wirft 1.000 Magazine aus dem Verkauf

Hierzulande wollen Verleger ihre Verkaufsstellen in Supermärkten und Ladenketten weiter auf- und ausbauen. Für viel- und schnelldrehende Angebote sicher ein geeigneter Ort um das Klientel dort anzusprechen, wo es einkauft. Bei nicht wirtschaftlichen Abverkaufsmengen und mangenden Zuzahlungen, kann dieser Kanal aber auch schnell wieder verschlossen sein.

Und was passiert, wenn sich die Zeitschriftenkäufer an die Convenience-Verkaufsstellen gewöhnen hat und Titel, die dort nicht (oder nicht mehr) im Angebot sind, auch nicht mehr nachzufragen?

Der Presse-Grosso wirbt mit dem Slogan "Garant für Pressefreiheit und Pressevielfalt", er bedient (Stand: KW 39/2007) 119.232 Verkaufsstellen in Deutschland. Aus der EHASTRA 2006 (PDF) ergibt sich folgende Verteilung der Umsatzgrößen, pro Woche, pro Verkaufstelle (zu den Abgabepreisen des Grosso's):



Was können die Beteiligten tun, wenn die Umsätze am POS jede Relevanz für das Business verlieren und die "Wirtschaftlichkeit" des Einzelverkaufs für den vertreibenden Zeitschriftenhandel flöten geht?

In USA hat jetzt Wal-Mart, die etwa 20 % des Einzelverkauf in USA repräsentieren, Knall auf Fall 1000 Magazine aus den Verkaufsregalen geworfen, darunter Magazine wie Forbes, Fortune, BusinessWeek und Fanity Fair.

Peter Kafka schreibt dazu auf Silicon Alley Insider:

"The world's biggest retailer is pulling Conde Nast's pub, and more than 1,000 other mags, off its shelves. Some of these are small fry mags you've never heard of, but there are some big mass market titles here as well - notably the big three business mags: Forbes, Fortune (TWX), BusinessWeek (MHP).

No official word from Wal-Mart about the reasoning behind the move, but we don't need one. Wal-Mart is ruthless about maximizing every inch of its floorspace, and it's clearly decided that it's only worth keeping a handful of magazine titles on its racks ..." more

Wednesday, July 04, 2007

Den Worten Taten folgen lassen: Unterstützung für Nowaja Gaseta

Am 11. Mai 2007 wurde die russische Nowaja Gaseta mit dem Henri Nannen Preis 2007 für Pressefreiheit ausgezeichnet. In seiner Dankesrede forderte Chefredakteur Dimitrij Muratow die anwesenden Wirtschafts- und Medienführer dazu auf, Nowaja Gaseta nicht nur mit Worten, sondern auch finanziell, z.B. durch das Schalten von Anzeigen in der regierungskritischen Zeitung zu unterstützen und das Überleben der Nowaja Gaseta zu sichern.

Heute hat der Stern angekündigt, dass der Stern morgen in Nowaja Gaseta eine erste bezahlte 'Gratulationsanzeige" zum Henry Nannen Preis 2007 veröffentlichen wird, um so die finanzielle Basis des Blattes zu stärken - und die 'Zurückhaltung' russischer Unternehmen bei Anzeigenschaltungen ein wenig auszugleichen.

Bisher kommittet haben sich auch der Spiegel-Verlag ("Der Spiegel"), der Focus Magazin Verlag ("Focus"), der Axel Springer Verlag ("Bild"), die Süddeutsche Zeitung GmbH ("Süddeutsche Zeitung"), die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck ("Handelsblatt"), die Motor Presse Stuttgart ("auto, motor und sport"), der VDI Verlag ("VDI Nachrichten"), die Werbeagenturen Scholz & Friends, Publicis und DraftFCP, der Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA und als erstes und einziges Nicht-Medienunternehmen BMW ... (aber die Liste ist noch offen!).

Werbung auf diesem Blog? Für eine gute Sache ... darf, muss sein!

Hinweis: Beitrag auf Krusenstern.ch
Die nationalen Medien in Russland: Who's who (März 2007)

Sunday, June 10, 2007

Journalismus und die Einschränkung der Pressefreiheit in der Mitte und dem Osten Europas

Die nr-Pressemitteilung und eine Studie, die bereits in den Überschriften ein erstes "mangelhaft" zu den geografischen Gegebenheiten Europas verdient. Wo ist denn die (geografische) Mitte Europas?

Warum nutzen Journalisten heute noch den, eine (von uns bestimmte) Richtung vorgebenden Begriff, der "Transformationsländern"? Obwohl wir inzwischen spüren, dass wir es sind, die mit der "Transformation" in ein neues Europa, die größten Anlaufschwierigkeiten haben?

Ich wünschte mir wirklich, wir würden diesen Begriff "Osteuropa" aus der Zeit des Kalten Kriegs aufgeben, wenn wir unseres 'östlichen Nachbarn meinen ...


Quelle: bilateral.info

und anerkennen, dass es ein Europa gibt und wenn wir es geografisch aufteilen wollen, dann in ein West-, Mittel- und Osteuropa (und gerne auch Nord- und Südeuropa in allen Kombinationen). Auch die in der Studie verwendete Bezeichnung "Mittelost" (statt Mitteleuropa) ist eine Reflexion aus einer westeuropäischen Sicht (der 80er Jahre).

Mitteleuropa im 21. Jahrhundert könnte man diese Länder zuordnen

Quelle: Wikipedia

und Südosteuropa (im 21. Jahrhundert) diese Länder

Quelle: Wikipedia

Doch nun zur Studie

Die 118-seitige Studie, für die Simone Schlindwein verantwortlich zeichnet, soll "nach Einschätzung der Herausgeber" eine grundlegende Reflexion der westeuropäischen Sichtweise auf Osteuropa fördern - (und gängige Klischees abbauen helfen). Im Hauptteil (nach Seiten) beleuchtet detailliert die Situation der Medien in zehn wichtigen Transformationsländern, unter besonderer Berücksichtigung von Russland und Polen und geht dann mit Empfehlungen für Politik und Medien zu Ende.

Die Studie „Zwischen Propaganda und Kommerz – Medien(un)freiheit in Südost-, Mittelost und Südeuropa“ ist kostenlos auf netzwerkrecherche.de abrufbar.

Diese Studie dient (auch) der inhaltlichen Vorbereitung für die nr- Jahreskonferenz 15. - 16. Juni in Hamburg und wird die Diskussion unter den Teilnehmern sicher fördern.


Hinweis:
Zur Zeit findet auf Krusenstein.ch der 1. Blog-Carnival Russische Medien statt - vielleicht kann eine(r) der ExpertInnen noch etwas dazu beitragen

Friday, May 25, 2007

Bamberger Hegelwoche 2007 und die Medien

Jan Schmidt (Bamblog) weist auf die diesjährigen '18. Bamberger Hegelwochen 12. - 14. Juni' hin. Dort wollen Journalisten und Wissenschaftler unter dem Motto 'Macht und Verantwortung der Medien' diskutieren, ob die Medien eingeklemmt zwischen Anspruch, Selbstzweifel und Wirtschaftlichkeit, zwischen Pressefreiheit, Abhängigkeit und Zensur ... ihren Auftrag noch erfüllen.

Prof. Dr. Siegfried Weischenberg, Kommunikationswissenschaftler an der Universität Hamburg eröffnet die (halbe) Woche mit dem Vortrag “Hegel hat verloren. Wie die Medien heute arbeiten und was sie uns damit antun.” (Einen 'Stein im Brett' hat Hegel vielleicht noch bei den Lesern, Zuhörern und Zuschauern, die sich gerade in 'personaler Autonomie' im Gebrauch der 'Vernunft' bzw. 'vernünftiger Urteilskraft' üben).

Mehr auf der Website der Bamberger Hegelwochen

Friday, May 11, 2007

Erster Blog-Carnival: Russian Media / Russlands Medien

Der hier im (Zusammenhang mit dem Russland) schon mehrfach zitierte und sehr engagierte Kollege Jürg Vollmer vom Blog krusenstern.ch ruft zum ersten 'Blog-Carnival Russian Media' auf. (Was ist ein Blog-Carnival? - siehe unten)

Der Starttermin (11. Mai 2007) fällt zusammen mit der Preisverleihung und Übergabe des Henri-Nannen-Preis 2007 an die 'Nowaja Gaseta' (Moskau), eine der ganz wenigen noch erscheinenden unabhängigen Zeitungen Russlands, als Anerkennung und als Unterstützung für ihren Kampf für die Pressefreiheit.

In der Ausschreibung zum Blog-Carnival schreibt Jürg Vollmer:
Der Name Blog-Karneval ist darauf zurückzuführen, dass sich amerikanische Blogger schon in der "Blog-Steinzeit" im September 2002 (!) unter dem Titel „Carnival of the Vanities" organisierten, um mit einfachsten Mitteln möglichst vielfältige Meinungen zusammen zu bringen.

Das Prinzip ist auch bei diesem Blog-Karneval dasselbe: Der Initiator gibt das Thema vor ("Russische Medien"), setzt eine Frist für die Anmeldung (11. bis 31. Mai 2007) sowie für die Publikation in Deutsch oder Englisch (1. bis 30. Juni 2007) und fasst die Ergebnisse dann mit Links und eigenem Kommentar versehen zusammen.

Welches Ziel hat der Blog-Karneval?
Mit diesem Blog-Karneval werden möglichst viele verschiedene Informationen und Meinungen über „Russische Medien" gesammelt. Dahinter steckt der Gedanke, dass die russischen Medien von der Putin-Regierung immer stärker eingeschränkt werden, je näher die russischen Parlamentswahlen im Oktober 2007 und die Präsidentenwahlen im März 2008 rücken ... und dieses Projekt ist für die mutigen Journalisten und Verleger auch ein Zeichen dafür, dass sie nicht ganz alleine sind ...

Mehr auf Krusenstern

P.S.
Warum die Beiträge nur in Deutsch oder Englisch und nicht Russisch geschrieben (oder übersetzt) werden können? Vielleicht lässt sich das noch nachholen - auch in Russland gibt es ja das Internet als Informationsquelle!

Russland Berichterstattung: Klassische Medien vs. Weblog - ein Vergleich

Verlagsszene Russland

(Cross-posting von HEM on Media, Marketing & Internet)

Erster Blog-Carnival: Russian Media / Russlands Medien

Der hier im (Zusammenhang mit dem Russland) schon mehrfach zitierte und sehr engagierte Kollege Jürg Vollmer vom Blog krusenstern.ch ruft zum ersten 'Blog-Carnival Russian Media' auf. (Was ist ein Blog-Carnival / Blog-Karneval? - siehe unten)


Der Starttermin (11. Mai 2007) fällt zusammen mit der Preisverleihung und Übergabe des Henri-Nannen-Preis 2007 an die 'Nowaja Gaseta' (Moskau), eine der ganz wenigen noch erscheinenden unabhängigen Zeitungen Russlands, als Anerkennung und als Unterstützung für ihren Kampf für die Pressefreiheit.

In der Ausschreibung zum Blog-Carnival schreibt Jürg Vollmer:
Der Name Blog-Karneval ist darauf zurückzuführen, dass sich amerikanische Blogger schon in der "Blog-Steinzeit" im September 2002 (!) unter dem Titel „Carnival of the Vanities" organisierten, um mit einfachsten Mitteln möglichst vielfältige Meinungen zusammen zu bringen.

Das Prinzip ist auch bei diesem Blog-Karneval dasselbe: Der Initiator gibt das Thema vor ("Russische Medien"), setzt eine Frist für die Anmeldung (11. bis 31. Mai 2007) sowie für die Publikation in Deutsch oder Englisch (1. bis 30. Juni 2007) und fasst die Ergebnisse dann mit Links und eigenem Kommentar versehen zusammen.

Welches Ziel hat der Blog-Karneval?
Mit diesem Blog-Karneval werden möglichst viele verschiedene Informationen und Meinungen über „Russische Medien" gesammelt. Dahinter steckt der Gedanke, dass die russischen Medien von der Putin-Regierung immer stärker eingeschränkt werden, je näher die russischen Parlamentswahlen im Oktober 2007 und die Präsidentenwahlen im März 2008 rücken ... und dieses Projekt ist für die mutigen Journalisten und Verleger auch ein Zeichen dafür, dass sie nicht ganz alleine sind ...

Mehr auf Krusenstern

P.S.
Warum die Beiträge nur in Deutsch oder Englisch und nicht Russisch geschrieben (oder übersetzt) werden können? Vielleicht lässt sich das noch nachholen - auch in Russland gibt es ja das Internet als Informationsquelle!

Russland Berichterstattung: Klassische Medien vs. Weblog - ein Vergleich

Verlagsszene Russland

Thursday, March 15, 2007

The State of the News Media: Gobal Voices

I had a short entry about the 4th Report 'The State of the News media' on my media, marketing & internet blog. Here a heavy quote from this report on the Citizen Journalismus Site Global Voices - one of only four 'High Achievers' in the Digital Journalism section checking on the following criteria's:

- user customization
- user participation
- use of multimedia
- site depth
- editorial branding and
- revenue streams.

This is what the report says about 'Global Voices'

Full quote:
"Of all the Web sites we examined, Global Voices was in many ways the least conventional. The end result was that it scored high in several of the areas we measured. It was the only citizen media site that would fit our definition of a high achiever, a site that earned top marks in three of five content areas.

The site is non-profit, with an emphasis on relating information that the staff editors find interesting, not on providing the top news of the hour (or minute or day).

But Global Voices takes a unique four-step approach to identifying what is interesting. First, rather than searching stories from mainstream news outlets, editors cull through a vast number of blogs from around the world. The editors, who themselves are located across the globe, then decide which postings are worth passing on. Next, they add their own comments or background information to put the blog entries in context. Finally, when necessary, entries are translated into English, often by a different “language” editor.

Take, for example, January 10. In the afternoon the lead was “Philippine free press under attack.” The entry featured a lead-in by an editor noting that the Philippine press has been “one of the freest in the world” since Ferdinand Marcos was deposed, but reporting that the current first family “is harassing journalists by filing libel cases” against them. The post then ran blurbs from the Pinoy Press and the site Freedom Watch. The next post used the same approach to look at the Iraqi government’s efforts to register bloggers.

In our inventory, the site scored well, in the top tier, on customization. While its home page could not be modified by users, there were many RSS and podcast options available to users.

Global Voices was also one of only three sites studied to score in the top tier for depth. It did well because of the large number of stories it grouped together in packages and the archive it included.

The site also earned top marks for the degree to which it was offering a unique brand in which its own editorial process and judgment was emphasized. With thestories chosen by paid editors and with content that came from wholly staff, even when citing other sources, it exercised significant editorial quality control. The banner across the top of the page pays tribute to its many authors. The page’s logo and name sit next to the headshots of four bloggers, each one linking a short bio and a compilation of that blogger’s work. Each post then has the link to the original blog as well as a tag-line of the Global Voices editor. And running down a side column is the list of blog authors and the number of posts each has contributed to date.

The site also scored well, in the second tier, for user participation. It did not offer live discussion and interactive polls, two of the more controversial elements of web participation. But it contained a good deal of opportunity for users interact. In addition to the editorial choices, user content — through a user-based blog — is a big part of this site. At the end of each piece users are invited to “Start the conversation” by posting comments, which are moderated by site editors.

The one content area where this remarkably well rounded site did not stand out is for multimedia. This site is about words, 95% of the content available from the home page was narrative.

The site’s score for revenue streams placed it in the bottom tier as well – perhaps not surprising since it is a non-profit.

The strongest impression one has when visiting this site, however, is its international feel. The largest box of text is a list of countries from Afghanistan to Zimbabwe. Next to that is a thinner blue box with a list of topics ranging from Arts & Culture to Governance to History to Youth. Under that is a slim one-line search box that runs the width of the page.

Global Voices is not a site to visit to get the latest headlines or find out what the media are talking about. But it shines a bright light on issues the big media often pass by."

GV and all the profils of the 38 websites checked.
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