The Monetising Media Conference Tweets #MoMe14



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Monday, May 06, 2013

Die VG Handelsblatt (Holtzbrinck) übernimmt das Onlineportal MEEDIA.de

rückwirkend zum 1. April 2013 zu 100% und will daraus, damit mehr machen. Über den Preis schweigen sich Dirk Manthey (und Georg Altrogge) und Gabor Steingart aus.

via / mehr Pressemitteilung 6. Mai 2013

Aktueller Snapshot der Medienportale - IVW / AGOF



Mal sehen, wie das Bild in einem Jahr aussieht ...

Monday, December 14, 2009

comScore Ad-Metrix: Die Online Display Könige von Deutschland

comScore hat heute den Start eines comScore Ad Metrix Deutschland bekanntgegeben und liefert schon einmal die Zahlen für den Monat September 2009. Und siehe da, die Google Sites kommen unter den Publishern von Display-Anzeigen erst auf Platz 5 und die Verlagsgruppe Georg von Holzbrinck liegt - Dank StudiVZ & Co auf Platz 1 noch vor Deutsche Telekom Platz 2.



Die Top 10 Online Display Advertisers führt die Deutsche Telekom, vor eBay, Gameforge Sites und United Online, Inc an. Mehr

Thursday, July 09, 2009

Die VZ's von Holtzbrinck mit Nachrichten aus der Heimat

Den Auftakt machen Der Tagesspiegel (Holtzbrinck) für Berlin, das Hamburger Abendblatt (Axel Springer) für Hamburg und die Süddeutsche Zeitung (Süddeutscher Verlag / Südwestdeutsche MedienHolding) für München ...

Hier ein Screenshot für Berlin



aus der Pressemitteilung:
"Die Nutzer finden in ihren jeweiligen Heimatprofilen u. a. aktuelle Nachrichten aus ihrer Region, Restaurant-, Bar-, Disco- und Partytipps sowie das Neueste aus ihrem Lieblings-Fußball-Klub. Die Mitglieder sind von ihrer neuen "Heimat" im VZ schon jetzt begeistert und hinterlassen zahlreiche Pinnwandeinträge wie beispielsweise "Det wurde aba och ma Zeit", "Hamburg meine Perle!" oder "Teures Pflaster, aber in Bayern das Beste".

Mehr

Sunday, July 05, 2009

Abonnentenwerbung - wie eine Koalition gegen vom Kunden bezahlte Inhalte

Der Einwerbung neuer Abonnenten ist mit Abstand der beste Platz, die ideale Situation mit dem zu werbenden Abonnenten über den Wert der journalistischen Inhalte, gepackten und verpackten Nutzen, Formaten und die Bedingungen des “Gütertausches” zu informieren, zu reden und zu vereinbaren.

Vorsichtig gesprochen, nicht jeder Abonnentenwerber, nicht jeder Verlag nutzt diese Chance und kann damit auch nur in ganz geringem Maße bei dem präsumtiven Leser/Nutzer die Wertschätzung für die Verlagsleistung aufbauen.

Beispielhaft drei “Bad Praxis-Beispiel, die man ganz schnell in einen Bad-Verlag ausgliedern sollte.

1. Verlage machen Abo-Werbung auf Teufel komm raus und ohne Rücksicht auf Verluste

Dabei wird oft vergessen, dass dort wo zusätzliche (oder nachrückende) Abonnenten nicht mit höheren Erlöse für Werbung honoriert werden, viele Abonnementmaßnahmen der Verlage, auch einen negativen R.O.I. erwirtschaften und oft auch nicht erwünscht sind. Zugegeben, letzteres gilt nicht nur für Abonnentenwerbung, aber eben auch.

2. Verlage entwerten ihr Produkte und Dienstleistungen

Zum Beispiel: Aktuelle Abonnement-Angebote


Beispiel: Wirtschaftswoche ‘Leser werben Leser’

Der geworbene Leser zahlt 179,90 Euro / netto 167,29 Euro

Der Werber bekommt 140,00 Euro bar auf die Hand (oder eine andere Prämie)

d.h. der Erlös aus diesem Format der Abowerbung für den Verlag ist 27, 29 Euro (16,74 %), bei 52 Ausgaben wären das 0,525 Euro je Ausgabe

davon muss der Verlag dann u.a. direkte Kosten bestreiten, wie
den Postversand der Wirtschaftswoche
die Papier- und Herstellungskosten des Magazins
die Administration für das Abonnement und Leser Werbeprämie
die Werbemaßnahme für das Abonnement

Quizfrage:
Wie lange muss das Abo halten, damit der erste Cent in der Redaktion oder gar in der Tasche des Verlegers ankommt?


3. Neue Formate und Dienstleistungen werden verschenkt

Irgendwie übertragen die Werber ihre eigene Wertschätzungs-Skala auch auf die neuen und (vielleicht) zukunftsträchtigen Angebote. Zuerst hat man Online-Anzeigen im Internet an Print-Advertising “verschenkt”, dann wurden die Internet-Angebote an Print-Abonnenten als nachgereichte Draufgabe etabliert und die "Print-Centered-All-Inclusive” behindert die Wertbildung und damit die Voraussetzung für zukünftige Geschäfte noch immer. Dabei gibt es clevere Lösungen, welche man zumindest mit den rund 40 Mio. Internet-Aktiven einüben könnte. Kleines Beispiel gefällig?

Die Zeit - Das 'Premiumabonnement'

Der geworbene Print-Leser zahlt 166,40 Euro / netto 155,61 Euro

Der Werber bekommt eine Geld-Prämie in Höhe von 70,00 Euro (auf Zeit.de 60 Euro oder eine andere Prämie).

Der Leser bekommt die wöchentliche Ausgabe frei Haus (und einen kostenlosen Zugang zum Premiumbereich der Zeit Online - siehe unten).

Der Erlös aus diesem Angebotsformat für den Verlag ist 85,61 Euro, bei 52 Print-Ausgaben sind das 1,646 Euro (auf 52 Wochen umgerechnet) pro Ausgabe.

Weil das aber nicht genug ist, bekommt der Abonnent für seine 85,61 Euro zusätzlich ein Werteversprechen von 150 Euro, das sind 'Zeit Premium Klassik' 60 Euro, 'Zeit Audio Abo' 90 Euro. So entwertet man dass, womit man morgen Geld verdienen möchte und schimpft dann auf die Anwender / Nutzer die solches wertbestimmtes Handeln als Handlungsanleitung internalisiert.

P.S.
Es handelt sich hier nicht um Extrembeispiele, auf die man nur kommt, wenn man lange sucht. Die Angaben zu den Geldprämien stammen alle von der Website Leserservice.de (deutsche Post) bzw. Wiwo.de und zeit.de

Thursday, March 26, 2009

Foolsday, today?: Dieter von Holtzbrinck kauft die VHB-Titel, Tagesspiegel und Halb-Zeit

aus der Verlagsgruppe von Holtzbrinck meldet Kress.de - bisher noch nicht bestätigt - und würde damit die Familiengruppe um seinen jüngeren Stiefbruder gleich zweimal wesentlich entlasten. Stichtag 1.Juni 2009.

Inzwischen wurde der Deal bestätigt
Pressemitteilung: Dieter von Holtzbrinck erwirbt Beteiligungen an den überregionalen Zeitungen der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck

meedia: Machtwechsel bei den von Holtzbrincks

Die handelnden Brüder Dieter und Stefan im Interview (Handelsblatt)
Ein familäre Lösung für die aktuellen Herausforderungen und ein Rückkehr nach getaner Arbeit sei nicht ausgeschlossen ...

Monday, March 23, 2009

Mobile China Stats: SMS, Music, Newspaper

Mobile China has about 465 Mio. subscribers about 71,5 % market share (out of 650 Mio.)

Some stats about their subscribers (via IDG PCWorld)

607,1 Mrd. SMS send (growing)
76 Mio. downloaded full music tracks (a longtail business: about 1 Mio. songs are on offer)
41,5 Mio. subscribers paid for 'mobile newspapers' (about 110 mobile newspaper are on offer)

via twitter Mobile Zeitgeist

Does anyone know how many paid subscribers the Mobile German Newspaper claim have?

Sunday, February 15, 2009

WiWo: Schwindelnde Vielfalt auf dem Zeitungsmarkt

die WirtschaftsWoche Karte des deutschen Zeitschriftenmarkts (auf wiwo.de) zeigt was die 10 größten Verlagsgruppen ihr eigen nennen dürfen - 60 % des Marketes.



zum Beitrag WiWo Map (und Poster, PDF)

andere Beiträge zum Thema Zeitungen

Thursday, January 29, 2009

Ole Reißmann beschreibt den Twingly Blogstream auf Handelsblatt.com

[vielleicht korrekter, die Darstellung der Suche nach Trackbacks via Twingly]
Nachtrag: und so sieht das dann 1 Stunde später (vielleicht) auf handelsblatt.com aus



und die Diskussion darüber ob und für wen das gut ist ... auf medienlese.com

Hier der Beitrag Handelsblatt.com nutzt Twingly im Handelsblatt

Edelblogger Thomas Knüwer - aus dem gleichen Haus - schrieb gestern auf Indiskretion Ehrensache

"Meinen eigenen Arbeitgeber lobe ich hier recht selten. Heute aber schon, weil ich das, was morgen offiziell verkündet und starten wird, für ziemlich gelungen halte - und es uns zu Vorreitern in Deutschland macht.

Also: Handelsblatt.com wird ab morgen neben jedem Artikel Weblogs verlinken, die diesen Artikel zitieren, beziehungsweise verlinken ..."

Die Pressemitteilung des VHB macht aus den Trackbacks ein journalistisches Highlight für den Leser:

... ab sofort zu jedem Artikel thematisch passende Beiträge aus der Welt der Blogs angezeigt. Die Nutzer von Handelsblatt.com haben somit zukünftig die Möglichkeit, ein Thema nochmal aus einem anderen interessanten Blickwinkel zu betrachten.

Tuesday, December 16, 2008

Zeit für zoomer.de und tagespiegel.de

Update knapp 2 Monate später: 9. Februar 2009



Kristina Judith berichtet auf turi2.de,



dass Stefan von Holtzbrinck Einsicht hatte mit zoomer.de und dieses jetzt als Jugendportal mit Zeit Online verschmelzen wird. Die Macht hat dann, auch gleich für tagesspiegel.de, Wolfgang Blau. Peter Neumann soll den Übergang sicherstellen und wird dann abgelöst. Die Häuptlinge Mercedes Bunz und Frank Syré und sieben (von 24 zoomer-Leuten) sollen übernommen werden, der Rest muss gehen ... ob Zeit Online am Standort Berlin an Tempo zulegt (zulegen darf) lesen sie (auch nicht) auf Turi2

Pressemitteilung Zeit Online


Frühere Einträge:
StudiVZ will noch 2009 in die Schwarze Zahlen kommen
... Ist eigentlich bekannt, wer entscheidet was aus Zoomer.de wird, werden soll?

Relaunch Zoomer 2.0

Holtzbrinck's Zoomer.de ist online

Sunday, November 30, 2008

StudiVZ will noch 2009 in die Schwarze Zahlen kommen



schreibt die WiWo und begründet ihre Hoffnung wage mit dem Ausscheiden von Marcus Riecke. Die Wiwo zitiert den bei der Holtzbrinck-Gruppe fürs Internet-Geschäft verantwortlichen (wer hat sich wohl diesen organisatorischen Blödsinn einfallen lassen) Jochen Gutbrod mit:

In „2010 wollen wir dann [bei den x-VZ] einem Umsatz von 30 Millionen Euro auch Gewinne machen“ ... ob das helfen wird die anstehenden Einsparungen bei der Verlagsgruppe Handelsblatt besser zu verkaufen?

Wie man in den letzten Woche bei lieben Kollegen lesen konnte, hofft man bei Holtzbrinck für 2008 (noch) auf einen x-VZ-Umsatz um die 10 Mio. Euro und dass (nur) einen 10 Mio. Euro Zuschuss aus den (noch) prallgefüllten Kassen der Holtzbrinck-Gruppe fällig wird.

Ob dies unter dem Dach der Holtzbrinck passieren könnte? Wohl eher nicht, denn dort gibt es, auch wenn sich der Internet-Unternehmer des Jahres 2007 und Zweitplatzierte auf der W&V Liste der mutigsten und innovatives Manager mit der richtigen Weichenstellung Manager der Branche für 2008, Stefan Holtzbrinck dies tausendmal dementiert, weder die Idee, noch ein Konzept und schon gar nicht die Einstellung und die Macher, die der Beziehungen zwischen den Nutzern und der Bezogenheit dienliche Services anbieten und anbieten können. Also wird man wohl weiter nach einem Käufer suchen und wenn der Preis (für den Käufer) dann stimmt, wird man auch fündig werden.

via Turi2

P.S.

Ist eigentlich bekannt, wer entscheidet was aus Zoomer.de wird, werden soll?

Frühere Einträge:
Schüler und Studenten tummeln sich bei Holtzbrinck

Facebook to Magazines: Bring Us Your Content

Verriß: StudiVZ has lost the plot

Thursday, November 20, 2008

Holtzbrinck's Watchberlin.de vor dem Aus

jedenfalls nach den Informationen von Ivo Lotion auf lokalrunde.org

"Wie ich eben erfahren habe, wird watchberlin.de zum Dezember nicht mehr finanziert. Schade ..."

twitterte tknuewer aus dem (gleichen) Medienreich

... dabei hätte Holtzbrinck auf Watchberlin.de doch die Möglichkeit gehabt, im Wachstumsbereich Video / IP-TV so viel auszuprobieren und zu lernen, wirklich schade!

Nachtrag:
Christian Storbeck (Link korrigiert) auf meedia.de hat mehr

Monday, October 20, 2008

OC&C: Wie fit sind TV und Print für's Netz

Die OC&C Strategieberatung hat die Reichweiten von führenden deutschsprachigen TV & Print Marken im angestammten Terain untersucht und mit den Reichweiten im Internet verglichen. Dazu gibt es jetzt ein ePaper und (für die, die ihre Position im Netz verbessern wollen) auch eine qualifizierte Strategieberatung ...

Reichweitenvergleich einzelner Medienmarken


vergrößern

Die Reichweiten Print / TV vs. Online



Quelle: OC&C Strategy Consultants

Mehr, und in lesbarer Form bei OC&C anfordern

Früherere Einträge
Big 5 Studie: Deutsche Verlage im Online-Check

Investionen Traditioneller Medienmarken in Digitale Medien

Saturday, October 04, 2008

Handelsblatt: Harald Uhligs Ökonomie Blog - das war einmal / das ist jetzt wieder

Update:
Harald Uhlig bloggt jetzt wieder, und erstaunlicher Weise wieder unter den strengen Augen des Hausmeisters Handelsblatt.de

viel Talent und Intelligenz zeigt das Handelsblatt beim Umgang und bei der Integration von Social Media im Angebot auf Handelsblatt.com ...

via/mehr auf Blogs! Buch Blog von Don Alphonso

Harald Uhlig schrieb am 01.10.2008 auf 'Makro und mehr' sein Abschiedsposting

[Mein] Letzter Blog-Eintrag wurde gelöscht

Mein letzter Blog-Eintrag vom Sonntag wurde von der Redaktion des Handelsblatts gelöscht und ist daher hier nicht mehr verfügbar. Ich habe versucht, gegenwärtigen Ereignissen meine eigene Interpretation zu geben, die man teilen mag oder nicht oder die man sonstwie bewerten mag. Es ist meine feste Auffassung, daß die ungefilterte Interpretation (ausgeschlossen Beleidigungen etc.) und die Diskussion darum mit den Lesern die Kernfunktion eines funktionierenden Blogs ist. Aufgrund dieses Prinzips habe ich keinen Beitrag meiner Leser gelöscht, es sei denn, es handelte sich offensichtlich um Spam. Aufgrund des gleichen Prinzips habe ich mich daher entschlossen, daß mir kein anderer Weg bleibt als die Bitte an die Handelsblatt-Redaktion, meinen Blog zu schließen. Ich gehe davon aus, daß das bald passieren wird, und das dies mein letzter Eintrag ist. Ich danke dem Handelsblatt für die Möglichkeit und das in mich gesetzte Vertrauen, mit diesem Blog meinen Beitrag zu den Diskussionen leisten zu dürfen, und ich danke allen Lesern für Ihr Interesse und Ihre Beiträge. Mir hat es Spaß gemacht, und es tut mir aufrichtig leid, daß es nun vorbei ist. Ich hoffe, es geht Ihnen ebenso. Ich wünsche allen in diesen Zeiten viel Glück und Erfolg.

huhlig um #22:32 in
hier von Ansichtssachen der Beitrag

Nachtrag
Eine Woche nach dem Vorgang meldet sich jetzt auch der 'Vorzeigeblogger' des Handelsblatts zu Wort:

Thomas Knüwer hält den gelöschten Blogeintrag von Harald Uhlig für grenzwertig, möglicherweise gar justiziabel und macht das Wochenende und den Lerndefizite des Handelsblattes in Sachen Social Media dafür verantwortlich, das es so gelaufen ist (ohne mit Harald Uhlig vor dem Eingriff gesprochen zu haben).

Harald Uhlig und die Erkenntnis der eigenen Lernbedürftigkeit

Ich denke, sowohl das Vorher als auch das Nachher hätte anders und für das Handelsblatt vorteilhafter aussehen können. Zum Beispiel hätte man mit Harald Uhlig (vorher oder jedenfalls gleich danach) reden können. Man hätte ihn bitten können (dass, was jetzt als Aufforderung zum Run auf die Commerzbank interpretiert wird) in einem auffallenderem Konjunktiv auszudrücken oder zu entschärfen. Man hätte ihn sogar bitten können, den Beitrag vorläufig selbst zu sperren, bis man eine gemeinsam tragbare Lösung gefunden hätte . Man hätte ihm die Schlüssel abnehmen können, aber nein, überforderte Wachhabende, liquidieren erst einmal das Gesagte und fragen dann (vielleicht) ... mehr, mehr, mehr

2. Nachtrag:
Olaf Storbeck (Redakteur Wirtschaftswissenschaft / Economics Editor) stellt den umstrittenen Beitrag auf Indiskretion Ehrensache ein - jetzt können sich alle die den Google-Cache nicht rechtzeitig bemüht haben, selbst urteilen ...
Die Welt-Finanzkrise: was ist los mit Commerzbank, Dresdner Bank, UBS und Fortis?
(5. Kommentar: 05.10.2008 - 12:27)

Sunday, September 28, 2008

Verlagsgruppe Handelsblatt: Laurence Mehls musste gehen - die gewählte Schlagzahl reichte nicht für einen Sieg

Jetzt ist Dr. Tobias Schulz-Isenbeck (seit 2005 Leiter Controlling und M&A/Prokurist der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck) Sprecher der Geschäftsführung ... nomen est omen? Funktion gleich Programm?

Zum 1. September 2006 sind die beiden gemeinsam angetreten und zogen 14 Monate später folgend Bilanz: (Meine Zusammenfassung des w&v Interviews damals)

"Wir haben viel Aufräumarbeiten machen müssen, mit den Ergebnissen sind wir (grundsätzlich) zufrieden, demnächst machen sich Synergien bemerkbar und die Bitte "bleiben Sie gespannt was Sie von uns 2008 ff erwarten können" (insbesondere Online). Ob auch Stefan von Holtzbrinck zufrieden ist, steht nicht da."

Doch die vorgelegte Geschwindigkeit (von nicht allzu ambitionierten Geschäftsplänen) reichte nicht um Boden gut zu machen. Schlimmer noch, der Markt bewegte sich weiterhin deutlich schneller als die Handelsblattgruppe ... dazu kommt jetzt noch die Finanzkrise und der Abschwung und die Fortsetzung, Verschärfung der Branchenstrukturkrise ...

Ich fürchte, mit (deutschem) Controller-Selbstverständnis gibt es da auch in Zukunft keine die Beteiligten zufriedenstellende Lösung. Vielleicht sollte die Printleute bei Holtzbrinck Philip Meyer's 'The Elite Newspaper of the Future' lesen (und danach handeln) und im Bereich die Dienstleistungen, Online und Mobile mit ihrer Klientel ein Feuerwerk der Ideen zünden, von Angeboten die in 3 Monaten (und nicht in 9 Monaten oder 24 Monaten) live gehen. Aber auch bei Holtzbrinck hört (und bezahlt) man lieber die Berater, die da sagen, das wird schon nicht so schlimm ... einfach Kurs halten und durch.

Saturday, August 30, 2008

Das Holtzbrinck divestment in MOE geht weiter: Economia Czech Republic

Wie schon am 22. Juli gemeldet geht der Rückzug von Holtzbrinck / Verlagsgruppe Handelsblatt aus MOE weiter. Jetzt hat Zdeněk Bakala "zugebissen" und über Respekt Media a.s. (wöchentliches Magazine Respekt) die Mehrheit bei Economia übernommen. Ob das bisherige und zukünftige Management (Michal Klima, Zdenek Mrkva) mit dem Minderheitsanteil lange Freude haben bleibt abzuwarten und eine Verschmelzung mit Respekt Media könnte in nicht so lange auf sich warten lassen.

Über die Kaufsumme wurde Stillschweigen vereinbart und die Kartellbehörde (UOHS) muss noch zustimmen.

CBW Czech Business Weekly hatte Anfang August einen Beitrag von Irena Buřívalová, welcher die Interessenten für die den Kauf der Anteile näher beleuchtet und als die von Holtzbrinck erhoffte Kaufsumme 100 Mio. Euro plus nannte. So viel gab es am Ende, nach meiner Einschätzung jedenfalls, aber doch nicht.

Tuesday, August 12, 2008

Wachstumstreiber für Verlage: Internationalisierung - nicht für Alle

Ende April '08 hatten wir - auf der Basis der Fachpressestatistik - feststellen müssen, dass sich der postulierte Nr. 1 Wachstumstreiber für Verlage (VDZ / KPMG Studie) jedenfalls bei den deutschen Fachmedien eher negative entwickelt. Der Anteil des Auslandsumsatzes reduzierte sich nach der vom Fachverband vorgelgten Statistik von 13 % (2006) auf 11,2% in 2007 (mehr).

In den letzten Tagen haben wir uns einmal genauer angeschaut, wie sich der Wachstumstreiber Cross-Border Publishing bei einzelnen Verlagen niedergeschlagen hat. Hier einen kleinen Auszug mit Verlagen die 2007 und 1999 ihre Auslandsumsätze ausgewiesen hatten.

Umsatzanteil Ausland am Gesamtumsatz ausgewählter Verlage


Quelle für 1999 Medien 2001, w&v, für 2007 Horizont Liste Top 100 Medienunternehmen

Aus meiner Erfahrung in der Linie (für Vogel Media International) und Beratung ist ganz deutlich, nur wer die Internationalisierung als strategisches Ziel in die Unternehmenszielsetzung aufnimmt und systematisch verfolgt, kann langfristig davon profitieren.

Kommerzielles eMartin.net Angebot
Unser Trainings- / Coaching-Angebote Internationalisierung (PDF)

Tuesday, July 22, 2008

Tuesday, May 13, 2008

Holtzbrincks Social Netzwerke schließen sich Google's OpenSocial an

So berichtet heute Alexander Hüsing quasi aus der Familie (Holtzbrinck) auf deutsche-Startup.de studiVZ soll noch im Sommer mit diesen Erweiterungen an den Start. SchuelerVZ und - falls dann noch auf dem Markt - MeinVZ dürften folgen.

mehr

Früherer Eintrag:
OpenSocial - Google, MySpace and many more

Wednesday, May 07, 2008

Holtzbrinck: Jochen Gutbrod mit Zahlen für das Geschäftsjahr 2007

Im Februar 2008 waren es die Stuttgarter Nachrichten, heute ist es die Süddeutsche Zeitung in der Jochen Gutbrod einige (positive) Zahlen zur Performance der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck anbietet:

Gesamtumsatz 2007: 2.490 Mio. Euro (2006: 2.243 Mio.) plus 11 %

Operative Ergebnis: 222 Mio. Euro ( 2006: 207 Mio.) plus 7,2 %

Gewinn nach Steuern: 215 Mio. Euro (2006: 66 Mio.)

Umsätze aus Internetaktivitäten: ca. 284 Mio. Euro, oder rd. 11,4 %

Mehr zum Holtzbrinckjahr 2007 Süddeutsche Zeitung

Mehr zum Holtzbrinckjahr 2006 Stuttgarter Nachrichten hier

Sunday, March 16, 2008

Wirres 'Blatt'kritik: Zeit Online

Vor einiger Teit hatte ich auch schon einmal die Ehre in der überfüllten Teeküche der Zeit Online Redaktions-Teeküche zu sitzen ...

jetzt war Felix Schwenzel zur Blattkritik geladen, hier sein Befund/ Bericht

Ob der neue Chefredakteur Wolfgang Blau - seit 1. März 2008, der Nachfolger von Gero von Randow - hat den Ausführungen bereits gelauscht hat? Auch die Zeitansage schweigt sich darüber aus, der letzte Eintrag ist dort übrigens vom 28. Februar (diesen Jahres).

Vorab aus der angekündigten Untersuchung der Entwicklung journalistischer Angebote
Gemessen an den Besuchen plus 20, 4 % haben sich die PI's für redaktionelle Inhalte mit plus 5,9 % unterdurchschnittlich und auch deutlich unter Durchschnitt zu den führenden Newsportalen entwickelt

Zeit Online

2/2007
Besuche 5.822.478
PI's Redaktionelle Inhalte: 32.207.708

5/2007
Besuche 5.999.624
PI's Redaktionelle Inhalte: 29.544.911

8/2007
Besuche 5.637.130
PI's Redaktionelle Inhalte: 28.866.881

11/2007
Besuche 6.274.862
PI's Redaktionelle Inhalte: 31.916.533

2/2008
Besuche 7.008.184
PI's Redaktionelle Inhalte: 34.122.883

(Basis: IVW Online)

Zum Vergleich die Entwicklung Print IV/2007 vs. IV/2006

Abonnement
IV/2006: 307.313
IV/2007: 302.324 minus 1,6 %

Einzelverkauf
IV/2006: 117.861
IV/2007: 107.463 minus 8,8 %

Inkl. Boardexemplare (minus 6,5 %) und Sonstiger Verkauf (plus 95,2 %) errechnet sich dann ein Plus von 0,2 % für den Jahresvergleich der verkauften Auflage.

(Basis: IVW Online)
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