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Friday, September 06, 2013

TNS Infratest / BLM: Relevanz der Medien für die Meinungsbildung wird von Bildung und Alter bestimmt

Aus der Präsentation: Relevanz der Medien für die Meinungsbildung
- zu den empirische Grundlagen zum MedienVielfaltsMonitor der BLM (PDF)



Die Ergebnisse zeigen, dass bei den "Schul-Gebildeten" in unserem Lande das Internet längst das wichtigste Informationsmedium ist und das Fernsehen abgelöst hat ... bemerkenswert aber auch, dass die "Gebildeten" mehr als 3 mal so oft als der Rest der Befragten, Zeitschriften als ihr wichtigstes Informationsmedium bezeichnen.

Auch wenn über alle Befragten TV und Radio die Relevanzliste noch unangefochten anführen ...



Aber auch bei einer Aufsplitten nach Altersgruppen zeigen sich deutliche Unterschiede im Ranking und Nutzungsniveau. Und in der Gruppe 14 - 29 Jahren liegen TV und Internet nahe beieinander ....



Die gesamte Präsentation als Download (PDF)

Wednesday, October 31, 2012

OMD Studie: Media Map 2015-2020


Mitte Oktober hat die OMD mit der Studie Media Map 2015-2020 die Vorgängerstudie Media Map 2010-2015 fortgesetzt. Neue Technologien und ihre Durchsetzung verändern die Mediennutzung und damit das Spielfeld, die Regeln und die Mitspieler für Medienanbieter und Mediendienstleister. Da wir keinen direkten Zugriff auf Studie haben und die Pressemitteilung nur wenig konkretes "verrät"
"Die Digitalisierung verändert das Spielfeld der Mediennutzung in allen Bereichen: Bereits in weniger als acht Jahren wird jede zweite Minute auf Inhalte entfallen, die über das Internet bereitgestellt werden. Das prognostiziert die Mediaagentur OMD in ihrer soeben veröffentlichten Zukunftsstudie OMD media map 2015-2020. Gründe dafür sind u.a. intuitive Endgeräte, die neue Nutzungsanlässe schaffen, wie Smart TVs, Smartphones oder Tablet PCs sowie die  zunehmende Verfügbarkeit von hochwertigen Bewegtbildinhalten über Internetdevices. So werden 2020 in Betrachtung der Medienformate fast 50% des Medienkonsums auf die Bereiche Video und Bewegtbild entfallen. Audio-Content wie beispielsweise Hörfunk wird in Zukunft ebenfalls zu signifikanteren Teilen als bisher über das Internet konsumiert werden. Insgesamt wird die durchschnittliche Mediennutzung in  den nächsten Jahren trotz technischer Innovationen nur noch leicht ansteigen: von aktuell ca. 9,5 Stunden pro Tag auf ca. 10 Stunden pro Tag in 2020 ..."
mehr
habe ich den angebotenen Media Map Abstract (12 S., PDF) angefordert und das können Sie auf omdgermany.de auch (kein direkter Download) oder die Studie käuflich erwerben.

Aus dem Inhalt:

Digitalisierung als Trendtreiber


Mediennutzung



Handlungsempfehlung


3. Etablieren Sie neue Währungen für die Messung des Erfolgs / Zielerreichung.
4. Engagieren Sie eng vernetzte Full Service-Lösungsanbieter (mMn: das neue "Full" ist das Netz!)
5. Investieren Sie nachhaltig in Innovationen mit Mehrwert im Dialog mit dem Nutzer

Zur Vorgängerstudie

OMD Studie: Media Map 2010-2015

Sunday, September 16, 2012

Werbeinvestitionen in 'Klassische Online-Werbung' nach Wirtschaftsbereichen - Rückzug der Medien?


Die Medien sind ja bekannterweise eine fleißig werbende Branche, jedenfalls nach Werbeausgaben (brutto). Nach der im Rahmen des OVK Online Reports 2012-02 vorgelegten Nielsen Statistik (OVK) haben sich die Medien im 1 Halbjahr 2012 mit klassischer Online-Werbung vornehm zurückgehalten und nur noch 3,3 % (in 2011 noch 7,0 %) ihrer Werbeinvestitionen dafür ausgegeben. Ansonsten hat (laut Nielsen) in den Top10 nur noch der Wirtschaftsbereich 'Handel und Versand' den Anteil Displaywerbung reduziert.




Welchen Werbeformen diese Budgetkürzungen der Medien zugute gekommen ist, geht aus der Veröffentlichung nicht hervor. Haben die Medien effizientere Werbeformen entdeckt? Online? Offline? Mobile? Wirbt man mehr in owned Media?, oder ....?

Den OVK Online Report 2012-02 (38 S., PDF) gibt es hier

Sunday, February 05, 2012

Nach KIM- und JIM, jetzt auch die FIM Studie 2011 des Medienpädagogischen Forschungsverbund SW

Die (sicher nicht) repräsentative Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest untersuchte unter anderem auch Medienausstattung, Mediennutzung und Mediengespräche und Gesprächspartner. Die Studie wurde im Mai / Juni 2011 vom Institut ENMIGA GfK durchgeführt und die Ergebnisse sind am 2. Februar 2012 veröffentlicht worden.

Hier 3 Sample-Charts zu Gesprächsthemen und Gesprächspartnern aus Eltern bzw. Kinderbeurteilung







Befragt wurden insgesamt 260 Haushalte/Familien, 468 Eltern-Personen und 388 Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene (zwischen 3 + 19 Jahren) Die Antworten der 3 - 5jährige wurden (ersatzweise) von einem Elternteil gegeben, 6 - 11 jährige habe je nach Wunsch der Eltern alleine oder im Beisein der Eltern geantwortet ... mehr Studie (100 Seiten, PDF)

via Pressemitteilung vom 2.02.2012

Friday, February 03, 2012

Gerd Leonhard: Die Zukunft der Medien

Keynote auf dem MediaFutureDay TPC Switzerland

Ein lockerer Vortrag, vor allem auch über über die Kunst des Loslassens ... Mediafuturist's Webiste


Meine Kurzfassung
Nicht Vergangenem nachtrauern, im Hier und Jetzt ankommen und Heute und Morgen aktiv (mit-)gestalten.

Tuesday, December 22, 2009

Dirk Manthey's Medientrends für 2010

Wohlweislich mit dem Disclaimer:
"Weil man sich mit kaum etwas so schön blamieren kann wie mit einem Blick in die Zukunft, hier zehn Prognosen für das Mediengeschäft 2010 – mehr aus dem internationalen als dem nationalen Blickwinkel gesehen. Mit der Gewissheit, dass vieles bestimmt mal wieder ganz anders kommen wird ..."

Hier Manthey's 10 Medientrends für 2010 lesen

1. Paid Content wird viele Enttäuschungen bringen
Insbesondere für die Leser / Nutzer / präsumtiven Käufer, an welche die Leistungsverwerter so gerne ganz am Schluss oder gleich gar nicht denken. Und, für die allermeisten Schöpfer von Content, wird "Paid Content" eine schlechtbezahlte Ware bleiben.

2. Markenartikel werden auf breiter Front ins Internet gehen
Ich denke Markenartikler müssen, um erfolgreich zu sein, zu ihren Kunden gehen, nahe bei ihren Kunden sein und dafür, dass Marketing Online und Mobile Nutzen spendet, fehlt es noch massiv an der Qualifizierung der Qualifizierung für die Medien und Lebensräume

3. Der ganz große Trend heißt Mobiles Internet
Ob es auch 2010 nur ein Trend bleibt? Ich würde schon heute vieles was ich am PC oder Netbook mache an meinem Smartphone machen, aber die unwägbaren Kosten und unechten Flatrates halten mich davon ab. Allerdings ist die Auswahl an sinnvollen und systemübergreifenden Anwendungen noch (sehr) überschaubar.

4.Das iPhone wird weltweit Smartphone Nr. 1 – trotz Google

die "10 Medientrends auf meedia.de "

weiter für Kunden / Clients

Saturday, November 28, 2009

JIM Studie 2009: Informationsverhalten und Mediennutzung der 12 - 19 jährigen

eine (seit 1998 jährliche) Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest (mpfs).




Quelle: JIM 2009, Angaben in % -  vergrößern




Quelle: JIM 2009, Angaben in %

Auch wenn die Fallzahl doch sehr gering ist, hier eine Aufschlüsselung nach Jungen und Mädchen, welche Medien ihnen wichtig bzw. sehr wichtig sind (und dann vielleicht auch Auskunft und Hinweise über die Kaufbereitschaft und die zukünftige Nutzung von Medien geben könnte.



In der Studie gibt es weiteren Aussagen zu

- Medienausstattung
- Freizeitaktivitäten
- Themeninteressen und Informationsverhalten
- Medienbeschäftigung in der Freizeit
- Die Wichtigkeit der Medien und ihre Bedeutung im Alltag
- Radio und Musik, Information über Musik
- Fernsehennutzung
- Büchernutzung
- Computer und Internet: Nutzungsart, Nutzungsfrequenz und Nutzungsorte
- Computer-/Konsolen- und Onlinespiele: Nutzungshäufigkeit und Nutzungsdauer, Inhaltliche Präferenzen
- Kommunikation im Netz
- Online-Shopping
- Handy: Ausstattung, Nutzung und Kosten
- Privacy, Jugendschutz

Download Studie (68 Seiten, PDF)

via Pressemitteilung

Friday, November 13, 2009

Gut die Hälfte der Jugendlichen glauben nicht, dass klassischen Medien vom unserem Erdball verschwinden

oder anders gesagt, 54 % der von Spickmich.de Befragten glauben nicht, dass das Internet das Fernsehen, das Radio, die Zeitschriften und Zeitungen irgendwann verdrängt haben wird  ... 34 % glauben das und 11 % ist's eh egal.

Ulrich von Schweinnitz bastelt daraus auf bigtrends/turi2 die frohe Botschaft 

Jugendliche geben klassischen Medien eine Zukunft


mehr auf bigtrends

P.S.
Ich wundere mich immer wieder, wie tolerant und sozial angepasst junge Menschen heute sind, reden und handeln. Ganz nach dem Motto: Leben und leben lassen

Tuesday, March 03, 2009

Walter Ludwig: Essays zur Systemtheorie, Wirtschafts- und Medienkrise

Ein unermütlicher, treuer, sich hier durch nichts abschrecken lassender Mitleser auf diesem Blog, der ehemalige (Vogel) und heutige Kollege Walther Ludwig, hat sich, angesteckt von einer intensiven Beschäftigung mit Niklas Luhmann und dessen Systemtheorie (sagt ihnen jetzt nicht viel - siehe Video auf YouTube, unten) und die Analysemethoden auf die Medien als Träger von Kommunikation und die aktuelle Wirtschaftskrise und deren (theoretische) Bewältigung angewandt und einen Essays-Zyklus zur Wirtschaftskrise und Systemtheorie verfasst.

Teil III - VI beschäftigen sich wesentlich auch mit den Medien als Systemträger. *)

Wirtschaftskrise und Systemtheorie III
Medien - Kommunikation als Operationsform der Gesellschaft

Wirtschaftskrise und Systemtheorie IV
Medien und Gesellschaft - Luhmann´s Gesellschaftstheorie

Wirtschaftskrise und Systemtheorie V
Kommunikation verstehen - Luhmanns Gesellschaftstheorie

Wirtschaftskrise und Systemtheorie VI
Krise klassischer Verbreitungsmedien: Luhmann´s Gesellschaftstheorie

*) Der Vollständigkeit halber noch die ersten beiden Essays :

Wirtschaftskrise und Systemtheorie I
Vereinfachungen - Lineare, idealisierte oder vereinfachende Modelle

Wirtschaftskrise und Systemtheorie II
Dynamik der Wirtschaftsfaktoren - Technologie (Innovation), Unternehmen, Kapital


Alle Beiträge von Walther Ludwig auf NTnomics: the chrash 2.0


Häh? Niklas Luhmann? Soziale systeme? Systemtheorie?

Niklas Luhmann Systemtheorie





Niklas Luhmann über soziale Systeme

Friday, December 12, 2008

Marcel Weiss verzweifelt: Über die Unfähigkeit

bzw. den Unwillen von Verlagen und Medienmanagern (und anderen) dazu zu lernen, zur Anpassung ... hier (inkl. Diskussion)

Da steh ich immer noch, ich armer Tor und kann doch nichts anders! Bitte nehmt das Problem weg!

Frühere Einträge:
Best Practice: Staatliche Unterstützung für schwächelnde Zeitungen (in Schweden)

Nationale Initiative Rettet die Printmedien

Jürgen Habermas sorgt sich um die Qualitätspresse

Friday, November 14, 2008

Süddeutsche Zeitung vor Sparrunde

welcher klassische Print- (und Online-) Anbieter hätte nicht gerne die Krise mit Ansage verschlafen?

Hat aber nicht funktioniert und nun tritt das (auch bisher verantwortliche) Management an - oft auch Zuhilfe nahme eines Bufferberaters- das bisher Versäumte (Verschlafene) auf dem Rücken der (unwilligen ) Leser- & Anzeigenkunden und der Produzenten über Leistungskürzungen, Einsparungen und Kündigung nachzuholen

Laut Robin Meyer-Lucht auf Carta liegt das Sparziel des Süddeutschen Verlags im deutlich zweistelligem Bereich ... mehr

Nachtrag:
meedia: Seit Mai analysiert der Süddeutsche Verlag den Niedergang

Frühere Einträge
Sparen, sparen, sparen ... für Profit

Schickler soll die Sanierung bzw. das Sparprogramm der WAZ-Gruppe 'verkaufen' helfen

What to do, if your advertising client insists that he is not in the advertising buying business?


What to do, if your readers insist that they are not in the Newspaper / Magazine buying business?
(not published yet)

What to do, if you employees insist that you are the manager and you should pay the price first and foremost?
(not published yet)

Monday, September 29, 2008

Dem Medienwandel begegnen: Ziel- und Anspruchslos

"In 80 Prozent der deutschen Zeitungsverlage hat man schlichtweg die Digitalisierung und ihre gesammelten Konsequenzen immer noch nicht begriffen. Man meint weiterhin, es gehe darum, den Online-Auftritt etwas aufzuhübschen und ggf. als Krönung der journalistischen Schöpfung ab und an ein selbstgedrehtes Video einzubauen. Dass Onlinemedien die Welt so verändern wie vor Jahrhunderten der Buchdruck, dass nichts mehr so sein wird wie es mal war und dass demnach ein ganzes Haus neustrukturiert werden müsste und dies nicht durch die Einstellung von eineinhalb Onlineredakteuren passieren kann- dieses (Achtung, Neudeutsch!) 'big picture' sehen immer noch die Allerwenigsten."

Hört sich irgendwie nach tiefer Depression an, was Christian Jakubetz da auf JakBlog schreibt
Wasch mich, aber mach mich nicht nass

Friday, September 12, 2008

Wer braucht heutzutage denn noch Fachmedien?

Warum sollten auf Gewinnerzielung ausgerichtete Unternehmen Verlage und deren Online und Offline Medien finanzieren, deren Profite mehren, solange diese nichts anderes und nichts besseres tun, als was Unternehmen mindestens genauso gut, oft besser, kostengünstiger und zielführender veranstalten können?

Die tatsächlichen und präsumtiven Leser / Nutzer von Fachmedienangeboten gehen heute immer selbstverständlicher mit anderen Angeboten, Werkzeugen und Hilfsmittel um, die ihnen effizient helfen ihren Job zum Wohle der Firma und zum eigenen Komfort bei der Erlangung des Lebensunterhalts zu leisten. Und wer dort (noch) nicht angekommen ist, lernt besser fleißig mit den neuen Angeboten umzugehen, wenn er auf den Erhalt seines Jobs Wert legt.

Es grenzt ja heute schon fast als Arbeitsverweigerung, wenn jemand morgens in die Firma kommt und nicht gleich seinen Arbeitsplatz-Computer hochfährt, sondern erst einmal seine Fachzeitschrift aufschlägt, dann heißt es etwas: "Sagen Sie mal Meyer, Sie wollen heute wohl nicht anfangen zu arbeiten". Doch was sehen wir wenn der Computer hochgefahren ist? Auf diesem Bildschirm gibt es viele kleine Icons mit nützlichen (und weniger nützlichen) Anwendungen verbunden. News, Datenbanken, Tools, Fachkollegen-Netzwerk von dem für die eigene Branche, Aufgabenstellung, etc., der ach so wichtigen, unverzichtbaren Fachmedium, fast immer Fehlanzeige, diese kommen nicht oder selten vor, haben keinen Platz mehr am Arbeitsplatz!

Warum eigentlich?

Das Größte überhaupt in Marketing heute, ist Search ... damit fängt heute fast alles an. Ob in der Entwicklung, der Konstruktion, dem Einkauf, dem Verkauf ...

Welche Unterstützung bietet Ihnen ihr Fachmedium (Fachmedien)? Ist es nicht so, die sitzen auf ihren Algorithmen und auf ihren Daten und wünschen, verlangen, dass Sie auf ein Wochen-/Monatsmagazin warten, auf einen Update auf der Website und/oder Newsletter, erschweren Ihnen das Organisieren und Wiederfinden von Informationen aus dem Archiv, usw. ...

Warum dieser Beitrag?

Wenn Fachmedien heute fortschrittlich sein wollen, dann machen Sie u.a. in Lead Generation. D.h., sie holen sich die von Ihnen erstellten und/oder bezahlten Werke auf ihre Websites, locken damit den ein oder anderengeneigten Nutzer an, verdienen dannl über die Werbung, welche sie diesen Besuchern einspielen, fragen ein paar Daten zum Nutzer ab und wollen ihnen diese Nutzerdaten, dann für viel Geld als 'Leads' verkaufen.

Mit diesem beitrag will heute Unternehmen mit einer eigenen Website auffordern, eigene und fremde (inklusive die der Fachmedien) Inhalte auf ihre Website zu holen und ihren Besuchern mehr Nutzen zu bieten. Stellen Sie ihre (und fremde) eBooks, Whitepapers, Webinars, etc. auf ihrer Website prominent zur Verfügung, dann bekommen sie die Kredits und den Kontakt direkt und preisgünstig auf ihre Website.

Laden Sie ihre relevanten Fachmedien ein, interessante Angebot auf Ihrer Unternehmenswebsite zu promoten, schließlich haben Sie die Nutzer zu bieten, die am Thema wirklich interessiert sind. So gewinnen so nützlichen Informationen und Dienstleistungen der Fachmedien erheblich an Reichweite, schmiegen sich an die Arbeitsprozesse der Kunden an und sparen jede Menge Kosten, die sie jetzt für innovative Dienste zum Wohle ihrer Branche, Funktion, etc. nutzen können?

Was meinen Sie? Brauchen Sie (verschlafene) Fachmedien und wenn ja, wozu?
(Fortsetzung folgt, vielleicht)

Frühere Einträge:
Search Engine Considered The Most Important Development in Marketing

Marken-Websites überholen die Media-Online-Websites in denen sie (noch) werben

Sunday, June 22, 2008

Zukunftgespräche: Digitalisierung der Verlagswelt (Audio)

Mit Gutenberg ins Internet, vom Inforadio des rbb [Audio MP3 49:50 Min.)

Beim 46. Zukunftsgespräch (rbb) im Rahmen des Berliner Bücherfestes (21. Juni 2008) diskutiert

Detlef Bluhm, Börsenvereins des Deutschen Buchhandels (LV Berlin-Brandenburg)

Sybille Lewitscharoff, Autorin

Sascha Lobo, Zentrale Intelligenz Agentur

René Strien, Aufbau Verlagsgruppe

über die Zukunft von Büchern, Verlagen und Autoren. Moderator: Alfred Eichhorn, Inforadio des rbb

In Kurzform:
Mit dem Kampf für das Buch (zwischen zwei Buchdeckel) führen wir (wie Alt gegen Neu/Jung seit Jahrtausenden) einen Stellvertreterkrieg für den Bewahrung und nicht der Entwicklung der Kultur (und u.a. die Lese- und Sprachfähigkeit). Da 'wir'nicht wissen ob, wann und wie dieser Kulturkampf gewonnen wird, bereiten wir uns auch auf eine digital Welt vor (u.a. Libreka) ... die Geschäftsmodelle sind allerdings noch nicht ausgereift, aber alles was nichts kostet ist nichts Wert und wer etwas ohne Bezahlung herunterlädt ist ein Dieb ..

Zur Erinnerung, die Veranstaltung fand im Rahmen der Zukunftsgespräche auf dem Berliner Bücherfest statt. Ob Bücherfreunde nach dieser Diskussion jetzt schlauer sind? Autoren wissen, wie sie zukünftig ihre Leser finden und in Kontakt stehen (und besser bezahlt werden)? Oder/und Verlagsmanager ihr Geschäft jetzt auch im und mittels Internet erfolgreich aufstellen? Hören sie selbst ...

Ich fand beide Veranstaltung nicht viel Wert, vielleicht stimmt Sybille Lewitscharoffs 'Was nichts kostet ist nichts Wert' These ja doch!?

Leider auch nichts wert,
im Sinne von kostenlos als PDF

Wie das Internet den Buchmarkt verändert
von Arnold Picot & Christoph Janello, Friedrich Ebert Stiftun

Friday, May 09, 2008

Who are the New Leaders of B-to-B Media New Paths to Success?

Tony Silber (Folio:) wraps up ABM's Spring Meeting 2008:

... it was a meeting reflecting an industry in transition and did not recapture the good old days, neither in subjects, participants nor style

... some strong sessions on events, the industry's new financial owners, and from the CEO perspective

... transition in leadership, but where to? Heavy weight print publisher CEO's and owner's are now a minority, the new leader's private-equity Exec's mulling over on the cross road between in and out (most didn't perform over the last years as anticipated), Web first or/and Web Only company?

... large (troubled or 'on the block') player in the hiding: John French (Penton), Tad Smith (RBI), Scott Mozarsky (UBM), Tony Uphoff (TechWeb), Mike Reilly (Randall Reilly), Jason Young (Ziff Davis Media)

... at least on 'print preferred publisher' was seen by Tony, quoting him with: "There wasn't one word about how to successfully run a print publishing business in the last three days."

More

Why I post about the American Business Media Spring Meeting in La Quinta, CA? In May we have the annual Fachpresse Kongress in Wiesbaden (27-Mai-2008) ...

Dieser Kongress steht unter dem Motto 'Nur wer sich ändert, bleibt sich treu'. Obwohl dort sicher mehr 'bevorzugt Print'-Verlage anwesend sind, könnte das Statement des Verlegers oben, dann auch in Wiesbaden fallen "Ich habe nichts gehört, was mir hilft meinen Verlag erfolgreich zu führen" und auch meine tatsächlichen und präsumtiven Kunden, waren nicht vertreten.

Auszug aus dem Programm: (Update 20-Mai-2008)

- Wie das Internet die traditionellen Medien verändert - Miriam Meckel, Uni St. Gallen

- Internet, Journalismus und Jagd auf den Unique User - Andreas Nölting, Manager Magazin

- Neue Wege für neue Medien - Arnd Benninghoff, Holtzbrinck eLab

Zu sog. "neuen" Geschäftsmodellen diskutieren Alexander von Reibnitz (VDZ) (ein "Vorschau-Video" gibt es auf Media-Treff

- Erfolgreich mit Paid Content - Markus Reithwiesner, Haufe Mediengruppe

- Be Part of the Lead Generation: Business Effizienz Portale - Stefan Eiselein, Vogel Business Medien

- Webinare: brakonlinefortbildung.de - Burkhard Schulz, Wolters Kluwer Deutschland


Übrigens, unser Wunschthema wäre gewesen 'Die Renaissance der Fachmedien' aber, es hat niemand auf uns gehört ;-)

Aber vielleicht bringen es ja die Fachtagungen, -Konferenzen und -Workshops am 28-Mai.2007:

Fachtagung Anzeigenmarketing
Workshop Betriebswirtschaft
Fachkonferenz Fachbuch
Fachtagung Vertrieb
Konferenz Fachjournalismus
Fachtagung Online

Das komplette Programm hier

Für die Konferenz Fachjournalismus kommt als Gast aus den Staaten Rick Kline (seit 1981 Präsident von Gardner Publications, Koop mit Hanser) mit dem Vortrag: Developing an Internet Category Killer Strategy for B2B Publishing - ob das wohl hilft?

Merker für 2009:
Wie wäre es mit einem Workshop 'B2B Publishing für Verleger' oder in Anlehnung an den Titel 'How to lead B2B Media to Success?'

Sunday, March 16, 2008

Welche journalistischen Angebote im Internet holen auf, welche Angebote fallen zurück ...

wie versprochen

Die Aufstellung erhält nur einige von mir ausgewählte Angebote, ich hoffe trotzdem, dass sie zum Nachdenken anregt. Den Indexpunkt Februar 2007 (= 100) habe ich gewählt damit der Zeitraum überschaubar ist, Vergleichzahlen verfügbar sind und wir uns vielleicht noch besser auf Veränderungen im Angebot erinnern können. Bitte immer im Hinterkopf zu behalten, dass zum Stichtag, die Angebote ganz unterschiedliche Entwicklungsstadien erreicht hatten.

Die Sortierung richtet sich nach dem Zuwachs der PI's für das redaktionelle Angebot (dritte Kolumne). Die beiden anderen Zahlenreihe Visits und PIs (Gesamt) geben einen Hinweis, ob sich an der Nutzung des Gesamtangebots etwas verändert hat, und wenn ja, wie stark und in welche Richtung.

Die Indexwert für Februar 2008 (Basis 2/2007 = 100)

Lesebeispiel: Nach dieser Darstellung hat Die Welt online (Index 372) über die letzten 12 Monate den größten Erfolg beim Leser für sich verbucht ... die Zeit Online (Index 106) liegt in diesem Feld deutlich hinter dem Branchenschnitt ... und goFeminin.de hat redaktionell deutlich verloren.



(Die Excel-Tabelle mit den absoluten Werten)

P.S.
Alle anderen Auswertungen können sie jederzeit selbst mit den Datensammlungen von IVW Online vornehmen (oder jemand damit beauftragen).

Früherer Eintrag:
Sind Klicks die Belohnung für relevante, redaktionelle Inhalte im Netz

Wirres 'Blatt'kritik: Die Zeit Online

Sunday, April 22, 2007

Zukunft des Online-Journalismus: Studie zu Nachrichten-Sites im Internet

Steffen Range (Springer) und Roland Schweins (Handelsblatt) haben im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung die Studie

Klicks, Quoten, Reizwörter:
Nachrichten-Sites im Internet -

Wie das Web den Journalismus verändert

erstellt und jetzt online gestellt. (120 Seiten, PDF)

P.S.
Zur Förderung des Qualitätsjournalismus betreiben die Autoren das Blog Werkanon

Thursday, December 14, 2006

Booz Allen Hamilton: Web 2.0 verändert das Leben und Einkaufsverhalten in Deutschland

Die BAH Pressemitteilung über eine 'weltweite erste Kundenbefragung zum Leben und Einkaufsverhalten der Deutschen' (?) flatterte heute morgen in meinen eBriefkasten:

Die Überschrift
Web 2.0 verändert Leben und Einkaufsverhalten von mehr als 12 Millionen Deutschen

klingt schon mal nicht schlecht (aber auch ein wenig unspezifisch, nachdem Burda vorgestern schon 11,45 Mio Web 2.0 Mitmacher entdeckt hat) und was machen die anderen 85 % der Deutschen? Untouched? Oder der intelligentere Teil Deutschlands?

Ca. 12,4 Millionen Deutsche macht eine Studie der BAH als Web 2.0 Nutzer aus und diese brächten nur eine geringe, zusätzliche Wertschöpfung (zur Validierung der Ergebnisse wird nix verraten).

Aber weiter mit dem Pressetext:
Die größten Potenzial (im Internet / Web 2.0?) – mit jährlichen Wachstumsraten von 60% – sieht BAH in

- kostenpflichtigen Diensten wie Musikdownloads

- Premium-Mitgliedschaften in Community-Angeboten und

- Online-Games

Und:
Das Gesamtvolumen für Onlinewerbung steigt nach BAH von 1,3 Mrd. Euro (2005) auf (nur) 2,8 Mrd. Euro (2008)
der E-Commerce-Markt wächst bis 2008 mit jährlich 35% auf 35 Mrd. Euro

Die Pressemitteilung (demnächst hier)

Prognosen, das wissen wir alle, sind eh sehr schwierig und insbesondere dann, wenn sie die Zukunft betreffen. Also getrost vergessen.

@Robert Ardelt:
Könnte ich diese Pressemitteilung noch einmal als 'Social Media Pressemitteilung' erhalten?


Früherer Eintrag:
Burda findet 11,45 Mio. Web 2.0 Mitmacher
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