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Monday, February 12, 2007

Michael Grabner's Abschied von Holtzbrinck

Lobende Worte zum lange geplanten und angekündigtem Abschied von Michael Grabner und jetzt übernimmt der Chef und geschäftsführende GesellschafterStefan von Holtzbrinck den Fahrersitz und die direkte Verantwortung für die Zeitungsgruppe.

Grabners Nachfolger wird der bisherige kaufmännische Geschäftsführer Jochen Gutbrod, muss aber auf den Beifahrersitz und übernimmt den Bereich 'Wirtschaftsinformationen'.

Da Michael Grabner 'eigentlich' noch recht jung ist - jedenfalls so jung wie ich - wird man von ihm noch einiges hören und das vielleicht nicht nur beschränkte auf die Alpenrepublik Österreich.

Die Pressemitteilung (12-März-2007)
Neue Führungsstruktur in der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck

Friday, January 05, 2007

'WSJ' Mitarbeiter bezweifeln die 'Weisheit' ihres Arbeitgebers Dow Jones - mit einer 'NY Times' Anzeige

Jennifer Saba berichtet auf Editors&Publisher (2-Jan-2006):

" While Dow Jones is touting the debut of a skinnier Wall Street Journal today, many employees at the paper want to see more heft. The union representing staffers at the Journal took out an ad today in a rival, The New York Times, calling into question Dow Jones’ commitment to quality journalism.

"This size of the paper isn't the only thing shrinking at the Wall Street Journal," reads the headline of the ad accompanied by a hand dangling a miniature version of the paper. "Today the publishers are unveiling a smaller paper in a bid to save money," the ad continues. "Unfortunately, if the newspaper's owner, Dow Jones & Co., has its way, the quality of the paper is also in danger of shrinking ... "

Zum Beitrag

Wie würde das hier bei uns aussehen?

Zum Beispiel, wenn sich die Mitarbeiter der Holtzbrinck Gruppe/ Handelsblatt Gruppe aufregen, warum Stephan von Holtzbrinck, Michael Grabner und Konstantin Urban (jetzt) über 50 Euro und deutlich unter 100 Mio. Euro - wahrscheinlich so um die 80/85 Mio. Euro für ein Studentenverzeichnis (studiVZ) - investieren und ein paar Ideen liefern, wie man damit was Vernünftiges für die Leser/Nutzer, den Nutzen & die Qualität des Angebots, die Sicherung und Entwicklung des Verlags und der Arbeitsplätze tun könnte?

Sprudeln die Gewinne so reichlich, dass man händeringend nach kurzfristig realisierbaren Abschreibungsmöglichkeiten sucht?

Nachtrag:
Auf azreal74.de gibt Alexander Hüsing einen detailierten Überblick zu den Aktivitäten und Beteiligen der Holtzbrinck Ventures, Holtzbrinck Networks und Holtzbrinck eLab... hier

Thursday, October 05, 2006

Wie Consultants den Sparkurs der Verlage sehen

Die Titelseite von w&v vom 28-Sept-2006 (sie kennen die schon aus dem letzten Beitrag) hat es mir angetan, mit Titeln u.a.

- Exklusive w&v Aktion: Zünde(l)nde Ideen
- Die gesamte Werbung steht auf dem Prüfstand
- Wie Consultants den Sparkurs der Verlage sehen
- Online-Werbung wird teurer (Rabatte schwinden), usw.

da muss ich mich unbedingt schlau machen -

Zuvor aber erst einmal einen Blick auf die Einnahmen /Performance der Kommunikationspresse (im Anzeigenbereich)


auf der Basis von Bruttopreisen und ohne Berücksichtigung der Preisentwicklung

Ja, auch von diesem Beispiel lässt sich ableiten, dass Sparen sicher einer notwendigen der Ansätze ist, um dieser Entwicklung zu begegnen. Aber wo kann man sparen? Wo soll man und wie lange kann man sparen? Und ist Sparen der einzige oder der bessere Weg (in Richtung Nichts)?

Mal sehen was Manuela Pauker dazu recherchiert hat und dem geneigten Leser präsentiert:

Axel Springer spart nach einer "Formulierungshilfe von Roland Berger" 400 Arbeitsplätze ein = die Summe aus abzubauenden und auszulagernden Stellen
(Zu meiner aktiven Zeit waren Berger Studien immer irgendwie im Verdacht als "Unterstützung für schwache oder/und feige Manager - ob das heute noch so ist, wohl eher nicht oder hat Manfred Döpfner das nötig?)

Bei der Verlagsgruppe Handelsblatt(Holtzbrinck Gruppe), so berichtet Manuela Pauker, steigt Michael Grabner noch selbst in die Bütt und verkündigt zusammen mit dem neuen Management, dass es zukünftig für 120 Leute im Laden nichts mehr zu tun gibt, was der Rede oder das Geld der Kunden wert wäre.

Gelistet werden weiter: Rheinische Post und DuMont Schauberg.

Wie der erste genannte Consultant (ISA Consult) den Sparkurs "sieht" ist noch nicht bekannt, da er aber für den Betriebsrat / verdi Gegenvorschläge machen soll, erwartet man sich sicher Spar- oder/und Erlöspotenziale (auch) anderswo ...

Kleine Anmerkung aus meiner Praxis:
Ich hatte einmal einen GF, der meinte bei jedem Vorschlag: Martin, ist ja toll was sie alles so machen und bewegen. Sie müssen sich einmal umschauen, sie rennen einfach zu schnell, die Leute kommen ihnen nicht nach. Es fehlt uns nicht an Ideen, sondern an Leute diese Ideen umsetzen und managen ... (vielleicht sollte ich ihn anrufen, dass es jetzt 520 gut ausgebildete, qualifizierte und motivierte Know-how-Träger gibt).



Der zweite Consultant, Andreas von Buchwaldt (OCC Strategy Consultants), sieht die Sparrunden im Grunde als den richtigen Schritt, aber man müsse prüfen, wo und zusätzliche Ergebnispotenziale ausschöpfen.

Der dritte Consultant und Medienexperte bei Booz Allen Hamilton, Thomas Künstner, antwortet unter der Überschrift 'Nicht alle werden das (was) überleben'

und startet dann die wiederkehrende Diskussion (zuletzt 2000/2001) ist das jetzt / war das jetzt eine Struktur- oder eine Konjunkturkrise, damned! Zeigt dann viel Verständnis für Verhinderer und Zauderer, die sich lieber von anderen Fressen lassen, als sich selbst und mit ihrem Klientel neu zu erfinden und beschreibt die Vorteile der unbelasteten Newcomer gegen die etablierten Anbieter. Mit einem digitalen Anteil von 25 % habe man gute Chancen noch dabei zu sein ...

Zurück zur Überschrift bei w&v:
Wie Consultants den Sparkurs der Verlage sehen

Hat uns der w&v Beitrag klüger gemacht?

Fängt das Sparen jetzt erst richtig an? Oder muss es langsam aufhören? Oder ...

Vielleicht müssen wir als Dienstleister schnell (nicht langsam) überlegen, wie Leute ihr Leben leben und ihre Arbeit und Arbeitsprozesse (hier: Kommunikationsfachpresse siehe oben) gestalten (wollen) und ob wir sie dabei mit unseren Angeboten unterstützen können. Mit Dienstleistungsangeboten, die nützlich sind und für die Leute und Unternehmen gerne löhnen.

Natürlich lese ich auch Horizont (meist online) und wenn ich Zeit zum Lesen finde, schreibe ich dann auch über die Parallelausgabe dieser Woche und den Beitrag:

Printhäuser treiben den Strukturwandel voran
- Erschließung der digitalen Medien ist das Gebot der Stunde / Umbau erfordert harte Einschnitte

Monday, July 31, 2006

Harald Müsse verlässt Verlagsgruppe Handelsblatt

Nach einer Meldung von Horizont, steht Harald Müsse bei der Verlagsgruppe Handelsblatt, Düsseldorf kurz vor der Ablösung und würde, wie "Focus" berichtet, vorübergehend durch Michael Grabner ersetzt.

Mehr ...
(zur Zeit auf der Titelseite von Horizont falsch verlinkt)

Früherer Eintrag (19-Mai-2006)
Andreas Arntzen geht, Joachim Liebler kommt

Im Pressearchiv der HB Gruppe (und bei Holtzbrinck) steht dazu zur Zeit noch nichts!
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