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Wednesday, September 25, 2013

Folio's 2013 Magazine Manufacturing and Production Technology Survey

Folio's annual Magazine Manufacturing and Production Technology Survey (2012 Survey) offers a good idea about the status and direction technology in magazine publishing goes. Responses include B2B publishing (38%), Consumer Special Interest (28%), Association journals/newsletter (25%), Consumer general interest (7 %). The predominant delivery format is still 1) print, far down the road 2) web, 3) tablet app (see chart below) ... via/more at folio mag

Here some results from the latest Survey







 
Download Folio's ePaper with all results and methology here (6 pages, PDF)

Thursday, July 04, 2013

Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse 2013 vorgestellt

Heute wurde in Hamburg die AWA 2013 vorgestellt und in fünf Vorträgen vorgestellt bzw. interpretiert.

Nach diesen Zahlen geht es Print noch lange gut. Sechs von zehn Zeitschriften (in der AWA) können im Vergleich zum Vorjahr in der Reichweite zulegen (45 Titel) oder sind jedenfalls stabil (102 Titel).

[Nachtrag: Kollege Jens Schröder, vom Presseverlag meedia.de hat mal wieder ganz pingelich hingeschaut ;) wg. #LSR nicht verlinkt ]








Jung und Alt, ALLE präferieren Print


Und Politik interessiert auch im Wahljahr 2013 nicht die Bohne ....




Ausgewählte Ergebnisse gibt es u.a. in den PDF-Handouts zu den Vorträgen 2013:

Johannes Schneller
Aktuelle Entwicklungen von Printaffinität und Printmedien

Steffen de Sombre, Oliver Bruttel
Generationsspezifische Konsumstile und Mediennutzung hier | hier

Renate Köcher
Unberechenbare Konsumenten? Stabilität und Volatilität von Interessen und Konsum

Gerhard Faehling
Attraktive Zielgruppen der AWA für die Mediaevaluation
(zur Zeit nicht Online erreichbar)

Den Auszüge aus dem Codebuch  u.a. für

Informationsverhalten, Medienkonsum, Werbung (PDF)

Kultur, Bücher, Sprachen (PDF)

Computer, Internet, Telekommunikation (PDF)


via / weniger in der PM Allensbacher Kurzbericht zur AWA 2013

P.S.
Die Einzelmeldungen der Verlage und Titel müllen gerade meinen Posteingang zu

BVDM JPK: Die Druckindustrie schrumpft weiter - 20,5 Mrd. Euro Umsatz in 2012, minus 2,5 % zum Vorjahr

und auch für das ersten Tertial 2013 musste der BVDM einen Umsatzrückgang von 3,4 % vermelden und eine Umkehr des Trends ist nicht in Sicht. Im Gegensatz zum Bundesverband Deutscher Zeitschriftenverleger war der Bundesverband Druck und Medien in seiner Jahreskonferenz geradezu auskunftsfreudig:

  • die 9.403 Unternehmen (Vorjahr 9.746) waren in 2012 zu 81,8 % (Vorjahr 81,4 %) ausgelastet
  • die Branche beschäftigt in 2012 insg. 151.385 Personen (Vorjahr 154.524)
  • in 2012 lernten 14.722 Auszubildende einen Beruf in der Druck- und Medienwirtschaft (Vorjahr 15.057)
  • die Erzeugerpreise für Druckleistungen stiegen in 2012 um 1,1 %



via / mehr
http://www.bvdm-online.de/Aktuelles/index.php?&action=load&Group=0&ID=419

Monday, March 25, 2013

Deutsche Fachpresse: Werbetrend B2B 2013

Die Deutsche Fachpresse veröffentlichte letzte Woche eine Pressemitteilung zu ihrer WerbeTrend Studie 2013. Die Studie selbst gibt es (un-)sinniger Weise nur für die Mitglieder und so wird mit dem bereits ausgegebenem Geld (der Mitglieder) auch noch zahlreiche Gesprächsansätze mit werbetreibenden Unternehmen sowie mit Werbeagenturen und Mediaplanern achtlos aus dem Fenster gekippt.

Die Pressemeldung teilt mit: Anzeigenleiter in Fachverlage erwarten moderatem Rückgang, Mediaagenturen + Marketingleiter in werbetreibenden Unternehmen rechnen mit einem moderatem Wachstum der B2B Werbeaufwendungen. Die Treiber des Wachstums sind Digitale Formate, Direktmarketing ...  mehr

Aus den Ergebnissen:

Entwicklung der Werbeaufwendungen, ingesamt



Lesebeispiel:
Aus diesem Chart könnte man herauslesen, dass Werbetreibende und Agenturen optimistischer sind was die Zukunft der B2B Kommunikation angeht. 4 der an der Umfrage teilnehmenden Fachverlagen sind der Meinung sie seien gut aufgestellt, haben die richtigen, verkaufenden Angebote für B2B Kommunikation. Vom Rest (187 Fachverlage) erwarten Webetreibende und Agenturen mehr als sich die Verlage selbst zutrauen.


Entwicklung der Werbeaufwendungen: Printanzeigen



Lesebeispiel:
Die Gruppe derer, die hier eine Steigerung erwarten ist eher klein. Ein gutes Drittel (hofft?) die Werbeaufwendungen für Printanzeigen werden in etwas konstant bleiben und die zahlenmäßig größte Gruppe erwartet einen Rückgang und der Pessimismus der Mediaeinkäufer ist signifikant höher als bei den Verlagen und der werbenden Industrie.


Entwicklung der Werbeaufwendungen Digital (ohne eigene Websites)



Lesebeispiel:
Die Mehrzahl der Befragten sieht hier eine deutliche Steigerung heraus. Auffällig ist auch die Diskrepanz zwischen Verlagen sowie Unternehmen und deren Agenturen zur Einschätzung zu einem Wachstum bzw. einer Konstanz bei den Ausgaben.

Also, höchste Zeit einmal miteinander zureden und auszutauschen, sonst wird das nix! Und die Freigabe der Ergebnisse für eine breite Diskussion könnte ein wesentlicher Beitrag für die Steigerung des zukünftigen Erfolgs der Fachmedien-Dienstleister sein.

Monday, October 29, 2012

VDZ-Studie: Winning Abroad - zur Internationalisierung des Verlagsgeschäfts

Heute Vormittag haben VDZ, KPMG und die Hochschule Fresenius ihre neueste Studie zum Stand und Planung der 'Internationalisierung von Verlagen' (Deutschland) vorgestellt. Die Auswertung der Angaben der 53 beteiligten Verlagshäuser gibt es ab 9. Oktober 2012 (nach dem Publisher Summit 2012) auf VDZ.de.

In 2012 sind 58 % der befragten Verlage bereits (irgendwie) im Auslands aktiv. Fast 80 % der Verlage ab 15 Mio. Euro, während nur ein gutes Drittel der Verlag mit einem Umsatz < 15 Mio. Euro Auslandsgeschäfte machen.

63 % der befragten Verlage machen im Ausland Printgeschäfte und (bereits) 50 % Digitale Geschäfte. Weitere Verlage planen bis 2015 im Ausland Geschäfte zu tätigen.



Bisher bildeten Westeuropa, Mittel- und Osteuropa, Nordamerika sowie - vor allen in den letzten 10 Jahren China - den Schwerpunkt. Fantasie betreibt die Hoffnung das Indien bis 2015 mit China gleichzieht, Russland steht nach dieser Umfrage zur Zeit nicht besonders in der Gunst der Verlage und in Brasilien und dem Nahen Osten soll sich die Zahl der aktiven deutschen Verlage verdoppeln.


Heute liegt (nach dieser Auswertung) der anteilige Auslandsumsatz Print bei 15,3 %, Digital bei 8,3 % und wird nach Einschätzung der Befragten bis 2015 etwa ansteigen.

Via / mehr auf vdz.de

Nachgereicht: Die Kurzfassung der Präsentation in Hamburg



Wednesday, October 24, 2012

Die ACTA 2012: Aktuelles zur Akzeptanz und Nutzung über alle Medienkanäle (Präsentationen 18.10.)

Die Allensbacher Computer- und Technik-Analyse (kurz: ACTA) 2012 beobachtet und liefert wichtige Daten zur Akzeptanz und Nutzung digitaler Techniken in Deutschland und schlüsselt die Reichweiten der Medien in diesem Sektor auf.

Vorweg: Die Akzeptanz des Lesen am Bildschirm hat deutlich zugenommen und bietet dem Lesen auf Papier pari (wenn man die Nichtnutzer von Computern, Smartphones mal außen vor lässt):



Man beachte, dass innerhalb der gesamten deutschsprachigen Bevölkerung (14 - 69 Jahre) die Mehrheit der 14 - 29 jährigen bereits "genauso gerne Texte am Bildschirm lesen", ebenso wie alle (14 - 69 jährigen) die in dieser Untersuchung als Ambitionierte PC Nutzer, Profis, als Tablet PC Nutzer und Technische Avantgard kategorisiert werden.

Wer sich auf "Mehr als die Hälfte der deutschsprachigen Bevölkerung (ab 14 J.) liest lieber auf Papier" ausruht und abwartet, wacht vielleich zu spät auf.


Hier die 4 Präsentationen des Allensbacher Instituts vom 18. Oktober 2012

Medienmarken: Print und die digitalen Kanäle von Johannes Schneller
 


Der Smartphone-Boom verändert die Internetnutzung von Steffen de Sombre



Kommunikationspotentiale sozialer Netzwerke von Oliver Bruttel 



Handel 3.0: Dynamische Veränderung des Handels von Renate Köcher


Monday, December 19, 2011

Deutsche Post "Printmedien-Entscheider-Panel 2011" Vertrieb - Anzeigen - Online - Paid Content

Im Nachgang zu den Tweets vom 8. Dezember, hier noch ein paar Einzelergebnisse aus dem Printmedien Entscheider Panel, die für unsere Leser interessant sein dürften ...



70 % der Befragten rechnen mit sinkende Vertriebserlöse für Print, das sind 18,8 Prozentpunkte mehr als 2009. Nur 7 % rechnen mit steigenden Vertriebserlösen.

Zum Vergleich: eMartin.net Umfrageergebnisse 2011





63 % der Befragten gehen in 2012 von einem etwa gleichbleibenden Werbegeschäft für Print aus, 21 % erwarten eine Zunahme der Werbeeinnahmen.


Zum Vergleich: eMartin.net Umfrageergebnisse 2011




Der Anteil derer, die Online in den nächsten beiden Jahren ein deutlich höheren Anteil am Gesamtumsatz erwarten, hat zugenommen. Ein Viertel erwartet für Onlinegeschäfte einen Anteil von 25 % und mehr. 78 % glauben aber, dass die Online-Werbeerlöse den Rückgang der Printwerbeerlöse nicht kompensieren können.

Zum Vergleich: eMartin.net Umfrageergebnisse 2011



Der Anteil der Befragten, die zustimmen (befürchten), dass Journalistische Inhalte im Netz weiterhin kostenlos bleiben, hat sich gegenüber 2009 noch einmal erhöht (+ 7,3 Prozentpunkt). Die größten Chancen sehen die Teilnehmer in spezifischen Themenumfeldern und mit Kombi-Angeboten für Print + Onlinenutzung und mobilen Bezahlangebote (Tablets und Smartphones).

Quelle: Deutsche Post DHL Presseservice [PM]

Für mehr Ergebnis-Charts, pls DM @hemartin oder einen Kommentar hinterlassen

Monday, December 05, 2011

Ergebnisse Verlagsumfrage: Umsatzentwicklung Printmedien 2012 vs. 2011 - Vertrieb + Anzeigen

Entwicklung Vertriebsumsatz: Printmedien


Lesebeispiel:
Mit einer Zunahme oder auch nur Gleichstand bei den Vertriebsumsätzen in 2012 rechnet kaum ein Teilnehmer. 51 % rechnen gar mit einem Rückgang von mehr als 5 %.

Entwicklung Anzeigenumsatz: Printmedien


Lesebeispiel:
2/3 der Teilnehmer erwarten in 2012 wieder eine Zunahme im Anzeigenumsatz für gedruckte Medien. Die Hälfte allerdings nur von bis zu 2 %, also nah an (bzw. unterhalb) der Preisentwicklung. [ Anzeigenpreise der Publikumszeitschriften steigen für das Jahr 2012 moderat um 2,6 Prozent ]


(Steckbrief: 43 Teilnehmer, nicht repräsentative Online-Umfrage, 5. - 29.11. 2011)

Interessiert an der Gesamtauswertung? ePaper (14. Seiten, PDF). Bitte über Kommentare, per eMail oder @hemartin anfordern.

Wednesday, July 20, 2011

Nachgetragen: Promedia Umfrage zur Nutzung von Tageszeitungen durch SchülerInnen

Klar, die Umfrage ist auch ein Poll in eigener Sache "Medienerziehung Pro Print ". Da in der Promedia-Pressemitteilung zur Bedeutung der Zeitung und des Zeitungsprojekts u.a. mit

- insgesamt greifen sie nach einem Zeitungsprojekt zu knapp zwei Dritteln mindestens gelegentlich zur Tageszeitung

- 68,2 % der Umfrageteilnehmer sind sich sicher, dass die tagesaktuellen Printmedien auch in Zukunft bestehen werden und der Optimismus steige bei der Teilnehmergruppe der 14 - 19-Jährigen sogar auf 71,2 % an

argumentiert und fleißig abgedruckt wird, lohnt sich vielleicht ein zweiter Blick auf die Ergebnisse ... und angemerkt, es geht hierbei um Tageszeitungen (gelegentlich) ... nach der Teilnahme an dem Zeitungsprojekt

Anzahl der Umfrageteilnehmer nach Altersgruppen

  8 - 13 Jahre:    701 Teilnehmer
14 - 19 Jahre: 1.422 Teilnehmer
  8 - 19 Jahre: 2.123 Teilnehmer



Mindestens 'Gelegentlich' lesen 65,3 % eine Tageszeitung. Als Beurteilungskriterium, ob hier ein treuer TageszeitungsleserIn heranwächst, würde ich hier eher 'Immer' bis 'Häufig' heranziehen ...



Nach einem erfolgreichen Zeitungsprojekt in der Schule ... glauben 68,2 %, dass es (auch) noch gedruckte Zeitungen geben wird ...


Aber knapp 40 %, bei den 14 - 19-jährigen sogar 45,1 % haben auch nach dem Projekt eine Präferenz fürs Internet als Nachrichtenquelle.

Interessant wäre wohl auch die Frage gewesen, wo findest Du Nachrichten / wo finden Dich Nachrichten, die für Dich wichtig / interessant sind am häufigsten.

Quelle: Ausstellungstafeln zur Promedia Umfrage (PDF)

Postskriptum:
Um Promotion für das Lesen von gedruckten Zeitungen zu betreiben, sind diese Zahlen "hoffnungsvoll". Wenn allerdings Zeitungsmacher sich mit solchen Zahlen trösten bzw. zum Vorwand nehmen um die Hände in den Schoß zu legen, dann sehe ich schwarz für unsere Branche, für unsere Mission!

Sunday, July 10, 2011

Snapshot India: Print Advertising 2010

1.210.000.000 Inder (Zensus 2011) und 153 000 $Millionäre [zum Vergleich China: 534,500; Deutschland: 924 000], die Meldungen über ein Wachstum der Werbeausgaben in Indien, die hierzulande (und allen entwickelnden Industrie- und Werbeländer) weit, weit in der Vergangenheit liegen sowie eine Zunahme bei den Ausgaben für Printwerbung um 31 % (2010 vs 2009) beflügeln die Phantasie auch der deutschen Verleger.

Indien: für Print ein Wachsender Markt von Kai Helfritz (VDZ AK International)

Diese "Nachholeffekte" in Sachen Printwerbung (und wachsende Titel, Auflagen) wird durch die sozio-ökonomische Entwicklung und z.B. die Fortschritte bei der Alphabetisierung (noch immer können rd. 31 % der indischen Bevölkerung weder lesen und schreiben) noch verstärkt. Die Entwicklung bei den Digitalen Medien (Internet / wesentlich via Mobile) läuft noch deutlich schneller (wieder auf einer sehr geringen Basis). Hier ein Snapshoot: Indien - Print Advertising 2010

2010 Growth of Indian Print Advertising (Volume)



2010 Print Advertising: Share of Sectors



2010 Print Advertising: Top Categories



2010 Print Ad Share between Newspapers and Magazines



Source: AdEX India via exchange4media.com more Part 1 Part 2

Archive: Analysis Print Advertising at exchange4media

Und zu guter Letzt:

Indien: Werbeausgaben nach Medium für 2011

42,9 %  Fernsehwerbung
42,7 %  Zeitungswerbung
  5,1 %  Plakatwerbung
  3,2 %  Radiowerbung
  3,0 %  Internetwerbung (Display)
  2,6 %  Magazinwerbung
  0,6 %  Kinowerbung

Source: ZenithOptimedia, Worldmagazine Trends (Prognose)

In eigener Sache: Ich bin käuflich! Indien, China ..... und natürlich auch in / für Deutschland.

Nachtrag:
India: Advertising growth takes a break amid slowdown Business Standard

Wednesday, July 06, 2011

Print wieder auf dem (kleinen) Vormarsch

Das jedenfalls hat die neue AWA 2011 ermittelt. Unser Dank geht an die Alten, die Jungen, die Frauen und an die 5,7 Mio. deutschsprachigen, ausländischen Bevölkerung, die zum Wachstum der Gesamtkontakte von Print beitragen.









Basis: Bundesrepublik Deutschland, deutsprachige Bevölkerung ab 14 Jahre
Quelle: Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse AWA 2010, AWA 2011


Mehr zur AWA 2011

AWA 2011 zeigt die Veränderung der Mediennutzung, in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik

Heute morgen fand in Berlin die AWA-Präsentation 2011 der Allensbacher Markt- und Werbeträger Analyse statt. Diese Charts stehen jetzt auch als PDFs zum freien Download im Internet. Es sind

Michael Sommer
Veränderung von Politik und Märkten durch das Internet

Aus der Präsentation
'Aktiven u. strukturierten Inhalt sucht man im Internet'



Der Unterschied im Informationsverhalten - Altersgruppen

Wednesday, January 26, 2011

ma 2011 Pressemedien I: Zeitschriftenreichweiten bleiben konstant - Die Leselust ist ungebrochen

und/oder auf meedia.de
Print-MA: Zeitschriften verlieren Leser - Bei der Mehrheit der Titel schrumpft die Reichweite

Chart: ma Presse 2011 LpA 1

Dies ist eine interaktive Info-Grafik. Über die Doppelstriche im Datenslider neben der Grafik können Sie die Auswahl variieren. Wenn Sie mit der Maus über die Datenreihen fahren, erhalten Sie die genauen Werte der einzelnen Datenpunkte. Außerdem können Sie die Grafik als Bild speichern. Wenn Sie diese Info-Grafik in Ihre Webseite einbinden möchten, können Sie sich dafür mit einem Klick auf den Menüpunkt „Einbinden“ den Embed Code kopieren.
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ma Presse 2011 LpA 1
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Chart: ma Presse 2011 LpA 4

Dies ist eine interaktive Info-Grafik. Über die Doppelstriche im Datenslider neben der Grafik können Sie die Auswahl variieren. Wenn Sie mit der Maus über die Datenreihen fahren, erhalten Sie die genauen Werte der einzelnen Datenpunkte. Außerdem können Sie die Grafik als Bild speichern. Wenn Sie diese Info-Grafik in Ihre Webseite einbinden möchten, können Sie sich dafür mit einem Klick auf den Menüpunkt „Einbinden“ den Embed Code kopieren.
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ma Presse 2011 LpA 4
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via / more agma-mmc.de

Friday, June 11, 2010

FOLIO: Video: The Christian Science Monitor Transition

CSM editor John Yemma describes the transition from daily print to a new digital focus to Matt Kinsman from Folio:



See also:
The CSM Economics - Publisher Jonathan Wells and Matt Kinsman

Monday, April 19, 2010

Bulletproof Media: Crossmedia Studie 2010

Wie heute schon getwittert hat Bulletproof Media eine Studie zum Thema Crossmedia in (Print-)Verlagen veröffentlicht. Sie beschreibt wie sich Verlage strukturell und inhaltlich aufstellen, um die Herausforderungen der Digitalisierung bewältigen zu können und welche Erwartungen und Befürchtungen sie haben. Die komplette Studie kann hier angefordert werden (kommt dann per eMail):

Die Verteilung der Stichprobe

40 % Regionale Tageszeitungen
33 % Fachzeitschriften
21 % Publikumszeitschriften
6 % Überregionale Tageszeitungen


Ich will hier nur einen Aspekt herausgreifen, der die riesige Distanz zwischen Glaube und Hoffnung zeigt. Zunächst die Hoffnung (in der Studie Erwartungshaltung) und rationale Begründung von Crossmedia:


vergrößern

Fast alle Teilnehmer bezeichnen Crossmedia für sehr wichtig (72 %) oder wichtig (26 %). Und nahezu durchgängig sammelt die Begründung "um Werbekunden ein attraktives Umfeld zu bieten" für Crossmedia die meisten Stimmen - bei Fachzeitschriften sind sogar 100 %. Die Erhöhung des Kundenwertes (CVM) und die Überführung / Begleitung der Leser von Print nach Online sammeln die wenigsten Stimmen für eine rationalen Begründung für Crossmedia-Aktivitäten

Und jetzt der Glaube, die Zustimmung zu Statements - Glaube ist besser wissen, oder der Durchbruchsversuch, die Überlagerung  irrationaler Ängste:


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Da gibt es rd. 70 % Zustimmung für On brand all media" - wohl eine Referenz an das Beratergedöns, kaum weniger die Angst vor dem Digitalen Wettbewerb(ern). Rd. 50 % befürchten dann aber doch, dass "Verschiedene Mediengattungen, verschiedene Zielgruppen bedeuten" und dann der Hammer nur rd. 5 % glauben, dass digitale Erlöse in den nächsten Umsatzrückgängen aus dem Kerngeschäft kompensieren ... und haben wohl auch nicht die Liebe für's digitale und mobile Geschäft, die geeigneten Produkte, Services und Applikationen.

Wie oben geschrieben, die Studie gibt es hier

Tuesday, April 13, 2010

Print Media Industry Outlook 2010 - XXXX ist Zukunft - Teil 2: Die strategischen Aufgaben der Medienindustrie 2010ff

Das von TrendOne veranstaltete Thesenpapier des VDZ 'PrintPlus - Print ist Zukunft' hatte u.a. anderem TIMElabs auf Grid Media auf die Schippe genommen 'Der Wunsch als Vater des Gedankens'

Jetzt legt Isaac van Deelen, (TIMElabs Management Consulting) nach und identifiziert und beschreibt aus seiner Sicht die strategischen Aufgaben der Medienbranche und ihrer Manager für das Jahr 2010ff. Lesenswert!



Ich zitiere einmal die Kurzfassung
§1
Digitalisierung ist Gegenwart; die Zeit, die Digitalisierung als Zukunft zu betrachten, ist rum. Eine Reihe Folgeerscheinungen jedoch sind derzeit noch “in statu nascendi”.

§2
Konvergenz und Realtime sind die Sprengsätze der Printbranche.

§3
Zeitungen stehen vor einem grundlegenden Umbruch. „Zurück zu Qualität“ heisst, diffenzierende, identifizierbare Positionerung und LÖSUNGSbeiträge zu gesellschaftlichen Fragen liefern.

§4
Das (wirtschaftlich einzig zukunftstaugliche) Modell für das Printgeschäft von Zeitungen:
Überregionale (frei wählbare) MarkenMäntel verbinden sich mit regionaler Qualitätsberichterstattung und Marktservices.

§5
Schon Radio und TV hatten die Zeitung auf dem Zeitstrahl beschnitten. Das Netz aber übernimmt nun das „Realtime-Mandat“ vollständig, ohne die Restriktionen von Druckterminen und Sendeplänen - und in jedem medialen
Format.

§6
Zeitschriften haben sehr schlechte Karten. Zeitungen (und Branchenfremde) dringen in ihr Terrain vor, selbst fehlt es ihnen aber an „Nötigkeit“. Fach- wie Publikumszeitschriften haben ihre Existenzbereichtigung zu einem guten Stück der Werberwirtschaft geopfert. Erfolge wie u.a. Landlust stützen eher den negativen Trend, anstatt als Beleg für Widerstandsfähigkeit zu taugen.

§7
Mit dem Tablet steigt der Phoenix aus der Asche; eine Revolution! Alle Bedingungen einer Disruption sind versammelt. Das ist eine Chance für alle Publisher - allerdings auch für alle anderen (etwa die Googles, Apples und Amazons, …), die sie ergreifen. Die alten Verlage werden sich beim Pricing verzocken.

§8
Eine Zusammenfassung: Carpe Diem

§9
Der Nachtarock: Print ist ...

Wer sich hier schon wiederfindet und / oder noch am Zweifeln ist hier geht es zu der aufklärerischen und mahnenden Langfassung.

P.S.
ePaper 20 Seiten, hier als Download (PDF)

Monday, December 14, 2009

Andreas Trojan befragt Erhardt F. Heinold "zu einem Transformationsprozess in Verlagen"

der so nicht stattfindet. Und natürlich hat der geschätzte Kollege Erhardt F. Heinhold (HSP) auf die Frage von Andreas Trojan kluge Antworten. Deswegen kann ich mich hier auf ein paar anderslautende Aussagen beschränken, die auch gesagt und meiner Meinung nach von den Verantwortlichen internalisiert (zum Maßstab ihres Handelns gemacht) werden sollten.

Den Fachzeitschriften laufen seit geraumer Zeit die Anzeigenkunden davon. Was sind die Gründe dafür – eine unselige Mischung aus Wirtschaftskrise und Werbung im Onlinebereich?

Weder "unselig" noch eine "Mischung aus Wirtschaftskrise und Werbung im Onlinebereich". Die (Werbe-)kunden und deren Kunden sind schon längst weitergezogen und haben ein ganz anderes Informationsverhalten, effizientere Prozesse und zahlreiche Möglichkeiten Kunden zu erreichen und mit Kunden zu kommunizieren. Die Fachmedien haben ihre Rolle als wesentlicher Player im B2B Geschäft auf das Drucken und Liefern von Anzeigen in mehr oder weniger relevantem Umfeld von Redaktion reduziert. B2B Unternehmen aber kommunizieren heute auf vielfältige Weise mit ihren Kunden und investieren aus ihrem Marketingbudget gut das 20-fache was sie an Anzeigenplatzierungskosten für bzw. in Fachmedien ausgegeben wird. Fachmedien und Fachmediendienstleister strengen sich viel zu wenig an durch qualifizierte, den Bedürfnissen angepasste Dienstleistungen und Gütern den gewünschten Erfolg der Kunden zu mehren.

[EFH: ... Man muss komplexe Online-Angebote machen, es müssen für die Kunden Events veranstaltet werden, Serviceleistungen stehen ganz oben an]

Das hört sich nach alles nach Personalaufwand an. In der Krise hört das kein Verleger gern.

Nein, dass ist der gute Teil der Nachricht. Wenn solche Leistungen nur von (qualifizierten) Mitarbeitern erbracht werden können, bedeutet dies ja mehr qualifizierte, gute und sicher Arbeitsplätze und eine Berufung der Besten in die Dienste der Fachmedien- und Fachmedien-Service-Anbieter. Da würden sich dann auch wieder statt Freistellungsspezialisten, die Dienstleister und Spezialisten in den Chefetagen und Fachbereichen tummeln, die etwas vom Geschäft der Fachmedien und dem Geschäft der Kunden von Fachmedien verstehen und Wertestellungen bilden statt abbauen. Viel Anzeigenverkäufer, um ein Beispiel zu nennen, sind ja heute kaum noch in der Lage die eigenen Angebote zu verstehen und wohlwollenden Werbetreibenden und ihren Agenturen zu vermitteln, geschweige denn etwas nützliches zu den Marketing- und Werbeaufgaben der Kunden beizutragen, was über die eigenen Medien hinausgeht. Wie gesagt, nur ein Beispiel, wir könnten das hier mit Vertrieb, Redaktion, Mafo, usw. fortsetzen.   

Wie lange wird es Fachzeitschriften, die allein in Printform erscheinen, noch geben?

Wahrscheinlich gibt es die Print-only Fachzeitschrift noch ewig (in Internetzeiten ausgedrückt), jedenfalls wird es sie solange geben, wie sich die Macher abmühen mit der Fachzeitschrift einen Nutzen für den Leser- und Anzeigenkunden zu schaffen und die Werbetreibenden 'alten Schlages' und/oder die Abonnenten noch nicht ausgestorben sind. Konkret. Auch in den nächsten Jahren gibt es einen Markt für gedruckte Fachzeitschriften und wer dieses Genre beherrscht wird auch noch lange gutes Geld damit machen.

Es gibt aber einen wesentlich größeren Markt jenseits der gedruckten Fachzeitschrift und mit zahlreichen Spezialisierungsmöglichkeiten für Fachmedien und Fachmedien-Dienstleistern und um an dieser Wertschöpfung teilzuhaben, müssen sich Fachpublikationen in Inhalten, Format und Frequenz ganz radikal verändern. Statt Leitmedium zu sein, werden solchen Publikationen Bindemittel, Spezialpublikationen,  Boutique-Angebote und Ergänzung zu anderen real-time, Time-slice,  Datenbanken, Events, Services und Applikationen sein.
  
Wenn man Online-Plattformen so mancher Zeitschrift ansieht, so kann man nicht wirklich von einer interaktiven Spielwiese sprechen. Was wird hier falsch gemacht? Was kann man überhaupt erwarten?

Die Zeit ist schon etwas fortgeschritten, mit einer Spielwiese allein hinkt man der Realität hinterher. Die "Online-Plattform der Zeitschrift" wie in der Frage formuliert ist tot, oder jedenfalls sind deren Tage angezählt. Wir haben zu wenig "Spielwiesen" auf denen Neues ausprobiert, mit den Kunden getestet und weiterentwickelt wird. Doch noch viel kritischer ist, dass es dort zuwenig gibt was Kunden kaufen können, zu wenig Service und Servicepersonal gibt, die auf den Kunden zugehen, ihn beraten und Angebote machen und vermitteln, dass man sich für ihn und seine Bedürfnisse interessiert

Es gibt ja bereits Kooperationen, etwa DuMont und die "Frankfurter Rundschau", die Verbreitung von Content für mobile Lesegeräte planen. Was halten Sie davon?

Mobile Lesegeräte werden ganz sicher (bzw. sind schon) ein wesentlicher Baustein unseres Informations- und Kommunikations-Environment. Ob Kooperationen zwischen Verlagen in der Verbreitung von Content auf solchen Geräten eine tragende Rolle spielen können, bezweifle ich eher. Die Standards werden doch von anderen Anbietern vorangetragen und Verlage sollten eher, quasi als Format-Agnostiker, ihre Algorithmen und Inhalte auf jede vom Leser/Nutzer genutzte Plattform liefern und mit Services und Güterangeboten anreichern.

Klar, Kooperationen und strategische Allianzen sind immer überlegenswert und manchmal auch sinnvoll, sie müssen aber auf konkreten Nutzen hin angelegt sein und einigermaßen erfolgsversprechend sein.

Transformationsprozess? Es gibt keine Transformation - die digitale, mobile und real-time Welt ist disruptive. Fachmedien und Fachmediendienstleister müssen sich neu erfinden!

Das Interview mit den Orginalantworten von Erhardt F. Heinold zu den Fragen von Andreas Trojan gibt es hier auf boersenblatt.net

Thursday, November 12, 2009

OC&C Studie: Klassische Medienmarken haben Nachholbedarf im Internet

Die Welt ist voller Nachrichten darüber, das Verlage und Sender ihre Online Aktivitäten forcieren um ihre Marken auch auf dieser Plattform in der ersten Reihe mitzuspielen. Eine aktuelle Studie von OC&C Strategy Consultants (Autoren: Michael Rzesnitzek und Andreas von Buchwaldt) bestätigt jedoch, dass dies vielen Medienhäusern nur "sub-optimal" gelungen ist (oder auch, von diesen überhaupt nur zielführend versucht worden wäre).

Übersicht Reichweiten Print - TV - Verlage







Aus dem Release:
"Fast alle Print-Champions sind online schwächer als offline

Von den zehn reichweitenstärksten Print-Titeln erzielt einzig das Nachrichtenmagazin Der Spiegel mit einem Online-Anteil von 48 Prozent fast ein Gleichgewicht zwischen Off- und Online-Reichweite.
Etwas abgeschlagen folgt Focus mit einem Online-Anteil von 40 Prozent. Das Münchner Nachrichtenmagazin hat – mit Blick auf die „Gesamtreichweite“ (Print und Online addiert) – allerdings knapp drei Millionen Leser/Nutzer weniger als die Hamburger Konkurrenz vom Spiegel. Die Bild-Zeitung erhöht ihre Online-Reichweite auf 32 Prozent. Mit schwacher Online-Präsenz zeigen sich neben den
Fernsehzeitschriften TV14 (1%) und TV Spielfilm (8%) die Springer-Titel Bild der Frau (2%) und Sport Bild (7%). Keine Überraschung ergibt sich mit Blick auf die junge, internetaffine Zielgruppe der 14- bis 29-Jährigen: Die zehn reichweitenstärksten Print-Titel erreichen hier ausnahmslos mehr Online-User als in ihren anderen Zielgruppensegmenten. Innerhalb dieser Zielgruppe erreicht der Spiegel heute bereits mehr Leser mit dem Online-Angebot (57%) als mit der Print-Ausgabe ..."

und
- Thematische Gewinner: Computer, Wirtschaft und Nachrichten
- Thematische Verlierer: Women & People, Programmies und Jugend
- Verlage: Springer und Burda führende „Transformatoren“, Bauer abgeschlagen
- Schleppende Online-Transformation bei TV Sendern, nur ProSieben und RTL

Mehr / der komplette Studiebericht 'Offline vs Online'
Digitale Transformation traditioneller Medienmarken und -unternehmen (OC&C Insight, 14 S., PDF) unter occstrategy.de
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