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Wednesday, July 06, 2011

AWA 2011 zeigt die Veränderung der Mediennutzung, in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik

Heute morgen fand in Berlin die AWA-Präsentation 2011 der Allensbacher Markt- und Werbeträger Analyse statt. Diese Charts stehen jetzt auch als PDFs zum freien Download im Internet. Es sind

Michael Sommer
Veränderung von Politik und Märkten durch das Internet

Aus der Präsentation
'Aktiven u. strukturierten Inhalt sucht man im Internet'



Der Unterschied im Informationsverhalten - Altersgruppen

Wednesday, January 26, 2011

ma 2011 Pressemedien I: Zeitschriftenreichweiten bleiben konstant - Die Leselust ist ungebrochen

und/oder auf meedia.de
Print-MA: Zeitschriften verlieren Leser - Bei der Mehrheit der Titel schrumpft die Reichweite

Chart: ma Presse 2011 LpA 1

Dies ist eine interaktive Info-Grafik. Über die Doppelstriche im Datenslider neben der Grafik können Sie die Auswahl variieren. Wenn Sie mit der Maus über die Datenreihen fahren, erhalten Sie die genauen Werte der einzelnen Datenpunkte. Außerdem können Sie die Grafik als Bild speichern. Wenn Sie diese Info-Grafik in Ihre Webseite einbinden möchten, können Sie sich dafür mit einem Klick auf den Menüpunkt „Einbinden“ den Embed Code kopieren.
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ma Presse 2011 LpA 1
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Chart: ma Presse 2011 LpA 4

Dies ist eine interaktive Info-Grafik. Über die Doppelstriche im Datenslider neben der Grafik können Sie die Auswahl variieren. Wenn Sie mit der Maus über die Datenreihen fahren, erhalten Sie die genauen Werte der einzelnen Datenpunkte. Außerdem können Sie die Grafik als Bild speichern. Wenn Sie diese Info-Grafik in Ihre Webseite einbinden möchten, können Sie sich dafür mit einem Klick auf den Menüpunkt „Einbinden“ den Embed Code kopieren.
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via / more agma-mmc.de

Friday, June 11, 2010

FOLIO: Video: The Christian Science Monitor Transition

CSM editor John Yemma describes the transition from daily print to a new digital focus to Matt Kinsman from Folio:



See also:
The CSM Economics - Publisher Jonathan Wells and Matt Kinsman

Monday, April 19, 2010

Bulletproof Media: Crossmedia Studie 2010

Wie heute schon getwittert hat Bulletproof Media eine Studie zum Thema Crossmedia in (Print-)Verlagen veröffentlicht. Sie beschreibt wie sich Verlage strukturell und inhaltlich aufstellen, um die Herausforderungen der Digitalisierung bewältigen zu können und welche Erwartungen und Befürchtungen sie haben. Die komplette Studie kann hier angefordert werden (kommt dann per eMail):

Die Verteilung der Stichprobe

40 % Regionale Tageszeitungen
33 % Fachzeitschriften
21 % Publikumszeitschriften
6 % Überregionale Tageszeitungen


Ich will hier nur einen Aspekt herausgreifen, der die riesige Distanz zwischen Glaube und Hoffnung zeigt. Zunächst die Hoffnung (in der Studie Erwartungshaltung) und rationale Begründung von Crossmedia:


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Fast alle Teilnehmer bezeichnen Crossmedia für sehr wichtig (72 %) oder wichtig (26 %). Und nahezu durchgängig sammelt die Begründung "um Werbekunden ein attraktives Umfeld zu bieten" für Crossmedia die meisten Stimmen - bei Fachzeitschriften sind sogar 100 %. Die Erhöhung des Kundenwertes (CVM) und die Überführung / Begleitung der Leser von Print nach Online sammeln die wenigsten Stimmen für eine rationalen Begründung für Crossmedia-Aktivitäten

Und jetzt der Glaube, die Zustimmung zu Statements - Glaube ist besser wissen, oder der Durchbruchsversuch, die Überlagerung  irrationaler Ängste:


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Da gibt es rd. 70 % Zustimmung für On brand all media" - wohl eine Referenz an das Beratergedöns, kaum weniger die Angst vor dem Digitalen Wettbewerb(ern). Rd. 50 % befürchten dann aber doch, dass "Verschiedene Mediengattungen, verschiedene Zielgruppen bedeuten" und dann der Hammer nur rd. 5 % glauben, dass digitale Erlöse in den nächsten Umsatzrückgängen aus dem Kerngeschäft kompensieren ... und haben wohl auch nicht die Liebe für's digitale und mobile Geschäft, die geeigneten Produkte, Services und Applikationen.

Wie oben geschrieben, die Studie gibt es hier

Tuesday, April 13, 2010

Print Media Industry Outlook 2010 - XXXX ist Zukunft - Teil 2: Die strategischen Aufgaben der Medienindustrie 2010ff

Das von TrendOne veranstaltete Thesenpapier des VDZ 'PrintPlus - Print ist Zukunft' hatte u.a. anderem TIMElabs auf Grid Media auf die Schippe genommen 'Der Wunsch als Vater des Gedankens'

Jetzt legt Isaac van Deelen, (TIMElabs Management Consulting) nach und identifiziert und beschreibt aus seiner Sicht die strategischen Aufgaben der Medienbranche und ihrer Manager für das Jahr 2010ff. Lesenswert!



Ich zitiere einmal die Kurzfassung
§1
Digitalisierung ist Gegenwart; die Zeit, die Digitalisierung als Zukunft zu betrachten, ist rum. Eine Reihe Folgeerscheinungen jedoch sind derzeit noch “in statu nascendi”.

§2
Konvergenz und Realtime sind die Sprengsätze der Printbranche.

§3
Zeitungen stehen vor einem grundlegenden Umbruch. „Zurück zu Qualität“ heisst, diffenzierende, identifizierbare Positionerung und LÖSUNGSbeiträge zu gesellschaftlichen Fragen liefern.

§4
Das (wirtschaftlich einzig zukunftstaugliche) Modell für das Printgeschäft von Zeitungen:
Überregionale (frei wählbare) MarkenMäntel verbinden sich mit regionaler Qualitätsberichterstattung und Marktservices.

§5
Schon Radio und TV hatten die Zeitung auf dem Zeitstrahl beschnitten. Das Netz aber übernimmt nun das „Realtime-Mandat“ vollständig, ohne die Restriktionen von Druckterminen und Sendeplänen - und in jedem medialen
Format.

§6
Zeitschriften haben sehr schlechte Karten. Zeitungen (und Branchenfremde) dringen in ihr Terrain vor, selbst fehlt es ihnen aber an „Nötigkeit“. Fach- wie Publikumszeitschriften haben ihre Existenzbereichtigung zu einem guten Stück der Werberwirtschaft geopfert. Erfolge wie u.a. Landlust stützen eher den negativen Trend, anstatt als Beleg für Widerstandsfähigkeit zu taugen.

§7
Mit dem Tablet steigt der Phoenix aus der Asche; eine Revolution! Alle Bedingungen einer Disruption sind versammelt. Das ist eine Chance für alle Publisher - allerdings auch für alle anderen (etwa die Googles, Apples und Amazons, …), die sie ergreifen. Die alten Verlage werden sich beim Pricing verzocken.

§8
Eine Zusammenfassung: Carpe Diem

§9
Der Nachtarock: Print ist ...

Wer sich hier schon wiederfindet und / oder noch am Zweifeln ist hier geht es zu der aufklärerischen und mahnenden Langfassung.

P.S.
ePaper 20 Seiten, hier als Download (PDF)

Monday, December 14, 2009

Andreas Trojan befragt Erhardt F. Heinold "zu einem Transformationsprozess in Verlagen"

der so nicht stattfindet. Und natürlich hat der geschätzte Kollege Erhardt F. Heinhold (HSP) auf die Frage von Andreas Trojan kluge Antworten. Deswegen kann ich mich hier auf ein paar anderslautende Aussagen beschränken, die auch gesagt und meiner Meinung nach von den Verantwortlichen internalisiert (zum Maßstab ihres Handelns gemacht) werden sollten.

Den Fachzeitschriften laufen seit geraumer Zeit die Anzeigenkunden davon. Was sind die Gründe dafür – eine unselige Mischung aus Wirtschaftskrise und Werbung im Onlinebereich?

Weder "unselig" noch eine "Mischung aus Wirtschaftskrise und Werbung im Onlinebereich". Die (Werbe-)kunden und deren Kunden sind schon längst weitergezogen und haben ein ganz anderes Informationsverhalten, effizientere Prozesse und zahlreiche Möglichkeiten Kunden zu erreichen und mit Kunden zu kommunizieren. Die Fachmedien haben ihre Rolle als wesentlicher Player im B2B Geschäft auf das Drucken und Liefern von Anzeigen in mehr oder weniger relevantem Umfeld von Redaktion reduziert. B2B Unternehmen aber kommunizieren heute auf vielfältige Weise mit ihren Kunden und investieren aus ihrem Marketingbudget gut das 20-fache was sie an Anzeigenplatzierungskosten für bzw. in Fachmedien ausgegeben wird. Fachmedien und Fachmediendienstleister strengen sich viel zu wenig an durch qualifizierte, den Bedürfnissen angepasste Dienstleistungen und Gütern den gewünschten Erfolg der Kunden zu mehren.

[EFH: ... Man muss komplexe Online-Angebote machen, es müssen für die Kunden Events veranstaltet werden, Serviceleistungen stehen ganz oben an]

Das hört sich nach alles nach Personalaufwand an. In der Krise hört das kein Verleger gern.

Nein, dass ist der gute Teil der Nachricht. Wenn solche Leistungen nur von (qualifizierten) Mitarbeitern erbracht werden können, bedeutet dies ja mehr qualifizierte, gute und sicher Arbeitsplätze und eine Berufung der Besten in die Dienste der Fachmedien- und Fachmedien-Service-Anbieter. Da würden sich dann auch wieder statt Freistellungsspezialisten, die Dienstleister und Spezialisten in den Chefetagen und Fachbereichen tummeln, die etwas vom Geschäft der Fachmedien und dem Geschäft der Kunden von Fachmedien verstehen und Wertestellungen bilden statt abbauen. Viel Anzeigenverkäufer, um ein Beispiel zu nennen, sind ja heute kaum noch in der Lage die eigenen Angebote zu verstehen und wohlwollenden Werbetreibenden und ihren Agenturen zu vermitteln, geschweige denn etwas nützliches zu den Marketing- und Werbeaufgaben der Kunden beizutragen, was über die eigenen Medien hinausgeht. Wie gesagt, nur ein Beispiel, wir könnten das hier mit Vertrieb, Redaktion, Mafo, usw. fortsetzen.   

Wie lange wird es Fachzeitschriften, die allein in Printform erscheinen, noch geben?

Wahrscheinlich gibt es die Print-only Fachzeitschrift noch ewig (in Internetzeiten ausgedrückt), jedenfalls wird es sie solange geben, wie sich die Macher abmühen mit der Fachzeitschrift einen Nutzen für den Leser- und Anzeigenkunden zu schaffen und die Werbetreibenden 'alten Schlages' und/oder die Abonnenten noch nicht ausgestorben sind. Konkret. Auch in den nächsten Jahren gibt es einen Markt für gedruckte Fachzeitschriften und wer dieses Genre beherrscht wird auch noch lange gutes Geld damit machen.

Es gibt aber einen wesentlich größeren Markt jenseits der gedruckten Fachzeitschrift und mit zahlreichen Spezialisierungsmöglichkeiten für Fachmedien und Fachmedien-Dienstleistern und um an dieser Wertschöpfung teilzuhaben, müssen sich Fachpublikationen in Inhalten, Format und Frequenz ganz radikal verändern. Statt Leitmedium zu sein, werden solchen Publikationen Bindemittel, Spezialpublikationen,  Boutique-Angebote und Ergänzung zu anderen real-time, Time-slice,  Datenbanken, Events, Services und Applikationen sein.
  
Wenn man Online-Plattformen so mancher Zeitschrift ansieht, so kann man nicht wirklich von einer interaktiven Spielwiese sprechen. Was wird hier falsch gemacht? Was kann man überhaupt erwarten?

Die Zeit ist schon etwas fortgeschritten, mit einer Spielwiese allein hinkt man der Realität hinterher. Die "Online-Plattform der Zeitschrift" wie in der Frage formuliert ist tot, oder jedenfalls sind deren Tage angezählt. Wir haben zu wenig "Spielwiesen" auf denen Neues ausprobiert, mit den Kunden getestet und weiterentwickelt wird. Doch noch viel kritischer ist, dass es dort zuwenig gibt was Kunden kaufen können, zu wenig Service und Servicepersonal gibt, die auf den Kunden zugehen, ihn beraten und Angebote machen und vermitteln, dass man sich für ihn und seine Bedürfnisse interessiert

Es gibt ja bereits Kooperationen, etwa DuMont und die "Frankfurter Rundschau", die Verbreitung von Content für mobile Lesegeräte planen. Was halten Sie davon?

Mobile Lesegeräte werden ganz sicher (bzw. sind schon) ein wesentlicher Baustein unseres Informations- und Kommunikations-Environment. Ob Kooperationen zwischen Verlagen in der Verbreitung von Content auf solchen Geräten eine tragende Rolle spielen können, bezweifle ich eher. Die Standards werden doch von anderen Anbietern vorangetragen und Verlage sollten eher, quasi als Format-Agnostiker, ihre Algorithmen und Inhalte auf jede vom Leser/Nutzer genutzte Plattform liefern und mit Services und Güterangeboten anreichern.

Klar, Kooperationen und strategische Allianzen sind immer überlegenswert und manchmal auch sinnvoll, sie müssen aber auf konkreten Nutzen hin angelegt sein und einigermaßen erfolgsversprechend sein.

Transformationsprozess? Es gibt keine Transformation - die digitale, mobile und real-time Welt ist disruptive. Fachmedien und Fachmediendienstleister müssen sich neu erfinden!

Das Interview mit den Orginalantworten von Erhardt F. Heinold zu den Fragen von Andreas Trojan gibt es hier auf boersenblatt.net

Thursday, November 12, 2009

OC&C Studie: Klassische Medienmarken haben Nachholbedarf im Internet

Die Welt ist voller Nachrichten darüber, das Verlage und Sender ihre Online Aktivitäten forcieren um ihre Marken auch auf dieser Plattform in der ersten Reihe mitzuspielen. Eine aktuelle Studie von OC&C Strategy Consultants (Autoren: Michael Rzesnitzek und Andreas von Buchwaldt) bestätigt jedoch, dass dies vielen Medienhäusern nur "sub-optimal" gelungen ist (oder auch, von diesen überhaupt nur zielführend versucht worden wäre).

Übersicht Reichweiten Print - TV - Verlage







Aus dem Release:
"Fast alle Print-Champions sind online schwächer als offline

Von den zehn reichweitenstärksten Print-Titeln erzielt einzig das Nachrichtenmagazin Der Spiegel mit einem Online-Anteil von 48 Prozent fast ein Gleichgewicht zwischen Off- und Online-Reichweite.
Etwas abgeschlagen folgt Focus mit einem Online-Anteil von 40 Prozent. Das Münchner Nachrichtenmagazin hat – mit Blick auf die „Gesamtreichweite“ (Print und Online addiert) – allerdings knapp drei Millionen Leser/Nutzer weniger als die Hamburger Konkurrenz vom Spiegel. Die Bild-Zeitung erhöht ihre Online-Reichweite auf 32 Prozent. Mit schwacher Online-Präsenz zeigen sich neben den
Fernsehzeitschriften TV14 (1%) und TV Spielfilm (8%) die Springer-Titel Bild der Frau (2%) und Sport Bild (7%). Keine Überraschung ergibt sich mit Blick auf die junge, internetaffine Zielgruppe der 14- bis 29-Jährigen: Die zehn reichweitenstärksten Print-Titel erreichen hier ausnahmslos mehr Online-User als in ihren anderen Zielgruppensegmenten. Innerhalb dieser Zielgruppe erreicht der Spiegel heute bereits mehr Leser mit dem Online-Angebot (57%) als mit der Print-Ausgabe ..."

und
- Thematische Gewinner: Computer, Wirtschaft und Nachrichten
- Thematische Verlierer: Women & People, Programmies und Jugend
- Verlage: Springer und Burda führende „Transformatoren“, Bauer abgeschlagen
- Schleppende Online-Transformation bei TV Sendern, nur ProSieben und RTL

Mehr / der komplette Studiebericht 'Offline vs Online'
Digitale Transformation traditioneller Medienmarken und -unternehmen (OC&C Insight, 14 S., PDF) unter occstrategy.de

Thursday, October 08, 2009

62 % der Printmendien-Entscheider befinden sich auf der falschen Party

Sie glauben sie seien (nur) in einer konjunkturellen Krise. Bei der Vorstellung der Ergebnisse des Printmedien-Entscheider-Panel der Deutschen Post hatte ich hier schon erwähnt, dass 62 % der Printmedien-Entscheider glauben wollen, dass es sich bei der aktuellen sog. Krise um eine konjunkturelle Krise handelt. Und es ist zu vermuten, dass viele dieser Entscheider in Übereinstimmung mit dieser Einschätzung wohl auch völlig inadäquat planen und handeln.

Immerhin 38 % der Entscheider schätzen die aktuelle Situation, als eine strukturelle Krise ein und planen, so man sie denn lässt, auch einen Weg aus der strukturellen Krise oder warten bis die strukturelle Krise vorbei ist.

Und da kommt der Wermutstropfen für alle die auf diese dämliche Frage geantwortet haben, die Printmedien befinden sich gar nicht in einer Krise, den das Wesen einer Krise ist ja gemeinhin, dass sie irgendwann zu Ende geht und dass ist, mit Verlaub mit dem was wir gerade erleben (und hoffentlich überleben) nicht zu erwarten. Es ist keine Krise, es ist die Unterbrechung des gesamten Modells Publishing - das ganz Öko-Umfeld hat sich geändert nur die Publisher nicht oder ein klein wenig. Die Digitalisierung ist für die Publishing ein sog. disruptive Technologie.

Und, es mag ja an den Vorgaben gelegen haben, so sehen dann auch die Erwartungen aus, was man selbst bzw. die Branche wohl tun wird:



Teil I: Deutsche Post: Printmedien-Entscheider-Panel 2009

Wednesday, October 07, 2009

Deutsche Post: Printmedien-Entscheider-Panel 2009

Die Deutsche Post befragt eine ihrer größten und treuesten Kundengruppe ...

Ist die gegenwärtige Krise eine strukturelle oder eine konjunkturelle

- 62 % sagten an, es handelt sich um eine konjunkturelle Krise
- 38 % es handelt sich um eine strukturelle Krise

Wann ist mit einer wirtschaftlichen Erholung für die Printmedien zu rechnen?

- 0,0 % erwarten diese noch in 2009
- 58,3 % für 2010
- 32,0 % für 2011
- 5,8 % später als 2011

Rechnen die Befragten für 2009 / 2010 mit steigenden oder fallenden Vertriebserlösen?

- nur 2,9 % rechnen mit steigenden Erlösen
- 44,7 % mit gleichen Erlösen
- 51,5 % mit fallenden Erlösen



mehr zur Entwicklung der Branche, Paid Content, Überlebensfähigkeit der Tageszeitungen, Cross medial Aktivitäten, eBooks, Corporate Publishing, usw. als Download via VDZ (PDF). Ersatz-Link

Tuesday, September 29, 2009

mediaweek's Media Outlook for 2010: Crawling From the Wreckage

Mediaweek.com published it's Outlook 2010 (and review) on Broadcast + Cable TV, Radio, Out-of-Home

Digital


Print



with projections from PwC, VSS and Zenith ... more

Tuesday, September 22, 2009

NIIU [sprich: Into You] - das Beste aus dem Web und nun in der pZeitung

Update zu unserem Posting 8. Februar 2009

Wanja Sören Oberhof’s @niiu_media + Hendrik Tiedemann’s @interti Projekt niiu.de die personalisierte pZeitung sei jetzt kurz vor dem Start (in Berlin), schreibt Jürgen Vielmeier auf YuccaTreePost ... mehr.

Zum Start mal für print-affine Studenten konzipiert (und soweit ich weiß auch getestet), jetzt für alle Printfans in Berlin im bezahlten Abonnement direkt an die Haustür bzw. den Briefkasten.

Monday, August 24, 2009

Thomas Knüwer erklärt Zeitungsverlegern und Printverlagen ihr 'Gefangenendilemma'


aber wer unteren unseren Zeitungs- und Zeitschriften-Verlegern und -Managern treibt sein Geschäft schon unter Berücksichtigung der Erkenntnissen der Spieltheorie?

Lieber Thomas Knüwer versuchen Sie's doch noch einmal mit der Chaos-Theorie ... na, und vielleicht mit Fuzzy Logic? Mehr

Die Abbildung stammt und eine lesenswerte Einführung zum sog. Prisonner's Dilemma gibt es u.a. auf dem Scienceblog von Ali Ariba

Liegt die Pressevielfalt in der Presseeinfalt



... ohne Worte.

Die gibt es von/auf Alexander Svensson 'Wortfeld'

Heiliger Bernd erhalte uns die Print-Pressevielfalt und den Glauben an den Qualitätsjournalismus

Braucht die Welt flimmernde, tönende Werbung auf Papier


Source: Adage
nein, nein, nein ... die Welt von Print wird mit dem Pepsi Video Ad im Time Magazine (Ausgabe 18-September) nicht neu erfunden und auch nicht verjüngt. Die damit erzielbare Aufmerksamkeit ist dem Neuigkeits-Ungewöhnlichsgrad geschuldet, lenkt die Aufmerksamkeit auf Marke und Ad Technologie und ist sicherlich auch nicht daß, was man unter ressourcen schonend und nachhaltigkeit verstehen möchte.

Via/mehr auf Adage.com [Englisch]

Time Inc. Pressrelease

Früherer Eintrag:
Esquire ePaper Cover Hits the Newsstand

Wednesday, July 29, 2009

Warum brauchen wir arrogante, besserwissende Chefredakteure und Journalisten

als Vormünder und Gatekepper mit Tausende von uninteressanten Artikeln, in oft sinnfreier Zusammenstellung und Darbietungsform? Und wir sollen die dafür Verantwortlichen auch noch bezahlen, wo wir doch alle unsere 'Soziale News Filter' haben, die wir auswählen und als Freunde sehen können?

Chris Anderson diskutiert auf Salon.com die Herausforderungen der Presse durch das Internet und die sozialen Medien. Gedankensplitter:

Media und Newsmedia sind die Barrieren, die sich den Nutzern in den Weg stellen, ihn behindern

Wofür nach News suchen? Sie kommen zu uns via Twitter, per eMail, RSS und in Konversationen

Klar lese ich auch viele Mainstream Artikel, aber immer nur dann, wenn sie mir von meinen Freunden (und sozialen Filtern) empfohlen werden

Das Problem mit diesen Artikeln ist ja auch nicht wie sie entstehen, sondern wie sie gepackt und zugeteilt werden. Und die guten sind absolut in der Minderzahl zu dem was insgesamt angeboten wird

Und wo ist das Web-basierende Business Modell? Mehr / lesenswert

Tuesday, July 14, 2009

IT&C Magazine in Print & Online auf Vormarsch oder Rückzug

Irgendwie wissen ja alle, dass sich das Medienangebot in den letzten Jahren etwas erweitert hat und einige Leser/Nutzer von Klassik-Print auf Internet- und/oder Mobil-Angebote umgestiegen sind.

Wenn man einmal genauer analysiert was Tageszeitungen, Publikumszeitungen oder auch Fachmedien im Internet und Mobile anbieten, könnte man glauben, die Medienmacher wissen das nicht und vernachlässigen die Verkaufsregale dort sträflich.

In der IVW Meldung Print zum II. Quartal 2009 haben die Computer-, Games-, und Kommunikationstitel kräftig Feder lassen müssen und so wollte ich herausfinden, ob die ITK Titel einfach nur die Vorreiter sind und ihre Leser / Nutzer jetzt eben auf anderen Plattformen zu bedienen und zu unterhalten.

Ich stelle hier die Auflagenmeldung II. Quartal 2009 vs. 2008 die IVW Online Messung Visits (Juni 2009 vs. 2008) gegenüber ...



und ich sehe deutliche Abweichungen bei den Transferleistungen der Anbietern.

Wednesday, July 08, 2009

Keynoter Thomas Crampton: Why Newspaper Executives Will Not Like My Speech

at WAN-IFRA's Newsroom Summit in Kuala Lumpur today:

- In the two years since leaving my job as one of their globe-trotting newspaper correspondents, I have not once purchased a single copy of the International Herald Tribune.

- In my job as Asia-Pacific director of Digital Influence 360 at Ogilvy, I spend my time speaking with companies about how they no longer need to go through media.

- The downward slide of newspapers due to the Internet got steeper due to the economic crisis, but I think it will get steeper still.

- In the era of environmental concern, could you imagine inventing a business based on chewing up dead trees, spraying them with ink and then distributing them - on a daily basis - with a fleet of pollution spewing vehicles?
via / more at thomascrampton.com

Tuesday, July 07, 2009

AWA 2009: Die Entwicklung der Printaffinität und printaffiner Zielgruppen

aus der AWA 2009 Präsentation von Johannes Schneller ein paar Highlights

Anteil der Printmedien an den Werbeaufwendungen



Quelle: IfD-Allensbach, Carat International / Aegis Media

Die Fragestellung ermittel hohe Printaffinität



Quelle AWA, Bevölkerung Bundesrepublik ab 14 Jahre

Printaffinität der Bevölkerung und in der Altersgruppe 14 - 29 Jahre



Quelle AWA, Bevölkerung Bundesrepublik ab 14 Jahre

Und entgegen einer alten Regel steigt die TV-Nutzung bisher nicht an, was ja vielleicht auch ein wenig an dem Programmangebot liegt ;-)

Die gesamte Präsentation als PDF (40 seiten)

AWA 2009: Gesamtreichweite Printmedien sinkt um 3, 5 %

Die Gesamtreichweite der Printmedien ist laut AWA 2009 (Allensbacher Markt- und Werbeträger Analyse) das siebte Jahr in Folge gesunken und zwar um 3,5% (ähnlich wie im Vorjahr).

Die Reichweite der Publikumszeitschriften und Wochenzeitungen sank gar um 4,8%. (Grafik nachgereicht)


Erste Analysen u.a. auf dwdl.de und kress.de

Für die an der AWA 2009 teilnehmendenen 273 Titel hier die Reichweiten pro Ausgabe auch zum Abgleich innerhalb der Kategorien.

Die Lage und Stimmung der Verbraucher im Umfeld der Wirtschaftskrise
Renate Köcher

Ernährung als Spiegel des gesellschaftlichen Struktur- und Mentalitätswandels
Michael Sommer

Die Entwicklung der Printaffinität und printaffiner Zielgruppen
Johannes Schneller

Zur Aktualität der Marken und Markenkommunikation

Gerhard Faehling

Sie wollen selbst zählen? Es gibt mehrere Zahlservice-Angebote u.a. von G+J

Früherer Eintrag mit einer Liste verschiedener Media- und Zählangeboten

Monday, June 22, 2009

Dow Jones Interview with Mathias Doepfner: Consumer are willing to pay for content

via / more at dowjones.de

- consumers will pay for high quality online content within the next 5 years

- transform Axel Springer from a print media publisher to a multimedia company, and generate 50% of its sales from online operations within the next decade (now about 17 % and 8 % of its operating income)
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