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Thursday, November 12, 2009

OC&C Studie: Klassische Medienmarken haben Nachholbedarf im Internet

Die Welt ist voller Nachrichten darüber, das Verlage und Sender ihre Online Aktivitäten forcieren um ihre Marken auch auf dieser Plattform in der ersten Reihe mitzuspielen. Eine aktuelle Studie von OC&C Strategy Consultants (Autoren: Michael Rzesnitzek und Andreas von Buchwaldt) bestätigt jedoch, dass dies vielen Medienhäusern nur "sub-optimal" gelungen ist (oder auch, von diesen überhaupt nur zielführend versucht worden wäre).

Übersicht Reichweiten Print - TV - Verlage







Aus dem Release:
"Fast alle Print-Champions sind online schwächer als offline

Von den zehn reichweitenstärksten Print-Titeln erzielt einzig das Nachrichtenmagazin Der Spiegel mit einem Online-Anteil von 48 Prozent fast ein Gleichgewicht zwischen Off- und Online-Reichweite.
Etwas abgeschlagen folgt Focus mit einem Online-Anteil von 40 Prozent. Das Münchner Nachrichtenmagazin hat – mit Blick auf die „Gesamtreichweite“ (Print und Online addiert) – allerdings knapp drei Millionen Leser/Nutzer weniger als die Hamburger Konkurrenz vom Spiegel. Die Bild-Zeitung erhöht ihre Online-Reichweite auf 32 Prozent. Mit schwacher Online-Präsenz zeigen sich neben den
Fernsehzeitschriften TV14 (1%) und TV Spielfilm (8%) die Springer-Titel Bild der Frau (2%) und Sport Bild (7%). Keine Überraschung ergibt sich mit Blick auf die junge, internetaffine Zielgruppe der 14- bis 29-Jährigen: Die zehn reichweitenstärksten Print-Titel erreichen hier ausnahmslos mehr Online-User als in ihren anderen Zielgruppensegmenten. Innerhalb dieser Zielgruppe erreicht der Spiegel heute bereits mehr Leser mit dem Online-Angebot (57%) als mit der Print-Ausgabe ..."

und
- Thematische Gewinner: Computer, Wirtschaft und Nachrichten
- Thematische Verlierer: Women & People, Programmies und Jugend
- Verlage: Springer und Burda führende „Transformatoren“, Bauer abgeschlagen
- Schleppende Online-Transformation bei TV Sendern, nur ProSieben und RTL

Mehr / der komplette Studiebericht 'Offline vs Online'
Digitale Transformation traditioneller Medienmarken und -unternehmen (OC&C Insight, 14 S., PDF) unter occstrategy.de

Monday, March 23, 2009

Mobile China Stats: SMS, Music, Newspaper

Mobile China has about 465 Mio. subscribers about 71,5 % market share (out of 650 Mio.)

Some stats about their subscribers (via IDG PCWorld)

607,1 Mrd. SMS send (growing)
76 Mio. downloaded full music tracks (a longtail business: about 1 Mio. songs are on offer)
41,5 Mio. subscribers paid for 'mobile newspapers' (about 110 mobile newspaper are on offer)

via twitter Mobile Zeitgeist

Does anyone know how many paid subscribers the Mobile German Newspaper claim have?

Tuesday, November 18, 2008

Sueddeutsche Zeitung: Die Selbstorganisation des Stellenabbau

Ich weiss nicht, ob diese Mail eines SZ-Redaktion Ressort-Leiters gefakt ist (ich würde es mir wünschen), die Thomas Knüwer auf Indiskretion (handelsblatt.de) veöffentlicht echt ist, aber wenn sie authentisch ist, dann ist beim SV nicht nur im Verlagsmanagement, sondern auch dem Redaktionsmanagement ein dilletantischer Club der Amateure am werkeln und tanzen - keine guten Aussichten für die Sueddeutsche und ihre Leser.

Zum Rundschreiben und Thomas Knüwers Beitrag

Nachgedanken:
O.k. verständlich, dass die Sorge den Arbeitsplätzen und den Kollegen gilt, die sich vielleicht schwer tun, einen neuen Job zu finden und/oder zu suchen. Auf der anderen Seite sind in diesen stürmischen Zeiten gerade die JournalistenkollegInnen für die Qualität, den Bestand und die Weiterentwicklung der SZ notwendig, die auch anderswo und in anderer Konstellation ihre 'Brötchen' verdienen könnten und sich dessen sicher sind.

Monday, October 20, 2008

Bürgerjournalismus im Netz, TV und Print

Früher konnte man Amateurjournalisten noch als harmlos belächelen, heute sind sie (leider) eine Realität, die (leider) nicht mehr verschwinden mag ... von Thomas Schuler auf Sueddeutsche.de

Ja, so ist das, irgend jemand muss ja die Themen anfassen ... die die Bürger berühren (aber auch die 'alte Bedeutung', dass Journalisten für die Bürger schreiben, wäre einen Versuch Wert.)

"Vor 15Jahren verstand er unter Public oder Civic Journalism das Bemühen von Journalisten, Interessen der Leser stärker zu beachten. [Jay] Rosen wollte mehr auf die Anliegen der Bürger eingehen. Journalismus sollte nicht nur über Probleme berichten, sondern auch Lösungen bieten.

OC&C: Wie fit sind TV und Print für's Netz

Die OC&C Strategieberatung hat die Reichweiten von führenden deutschsprachigen TV & Print Marken im angestammten Terain untersucht und mit den Reichweiten im Internet verglichen. Dazu gibt es jetzt ein ePaper und (für die, die ihre Position im Netz verbessern wollen) auch eine qualifizierte Strategieberatung ...

Reichweitenvergleich einzelner Medienmarken


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Die Reichweiten Print / TV vs. Online



Quelle: OC&C Strategy Consultants

Mehr, und in lesbarer Form bei OC&C anfordern

Früherere Einträge
Big 5 Studie: Deutsche Verlage im Online-Check

Investionen Traditioneller Medienmarken in Digitale Medien

Tuesday, May 20, 2008

Anzeigenentwicklung 2001 - 2007: Allgemeine Industrie Fachzeitschriften

Das Top 100 Ranking Fachzeitschriften von W&V ist jetzt in Ausgabe 18/2008 erschienen und deshalb - wie auch in den Vorjahren - auf der Basis der Zahlen von horizont und w&v hier der Vergleich der Entwicklung des Anzeigenaufkommen (Brutto) für den Maschinenmarkt, den Industrie-Anzeiger, die Produktion und Scope. Das MM Magazin (Vogel Medien) und die Produktion (Süddeutscher Verlag / mi) haben in 2007 deutlich zugelegt und vom Boom der Branche (insb. Maschinenbau) profitiert. Der Industrieanzeiger (Konradin) und Scope (Hoppenstedt) sind auf der Stelle getreten und haben weitere Marktanteile abgegeben.


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es bleibt noch viel Arbeit zu tun und die Erlöse aus Online- und Mobilangeboten, Events und Services sowie grenzüberscheitende Aktivitäten wachsen eher gemächlich; mit Vorteil Vogel ...

Frühere Einträge:
Maschinenbau bricht alle Rekorde - wo bleiben die Rekorde der Fachpresse

Wie Fachjournalisten und B2B Kommunikatoren das Internet & Web 2.0 nutzen

Anzeigenentwicklung 2001 - 2007: Horizont & WUV im Vergleich

Das Top 100 Ranking Fachzeitschriften (nach Anzeigenumsätzen Brutto) von W&V ist jetzt in Ausgabe 18/2008 erschienen und deshalb - wie in den letzten Jahr - auf der Basis der Zahlen von horizont und W&V hier ein Vergleich der Entwicklung des Anzeigenaufkommen von 2001 bis 2007 : W&V konnte den Umsatz halten (plus 0,1 Mio. Euro) und seinen Marktanteil, weil Horizont nun schon im zweiten Jahr in Folge (minus 0,5 Mio. Euro) verloren hat, leicht ausbauen.


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Ob das Einnahmenniveau von 2001 im Bereich Printanzeigen (selbst ohne Berücksichtigung der Preisentwicklung) jemals wieder erreicht wird? W.C.

Warum man sich bei den Verlagen dfv und Süddeutscher Verlag nicht mehr Mühe gibt mit profitablem Wachstum aus Online- und Mobilangeboten, Events und Services sowie grenzüberscheitende Aktivitäten?

Frühere Einträge:
dfv - Deutscher Fachverlag 2007 mit Umsatzplus, nur schlappe 3,4 % im Bereich Online

Wie Fachjournalisten und B2B Kommunikatoren das Internet & Web 2.0 nutzen

Sunday, January 20, 2008

W&V: Wie korrupt ist die Mediabranche

eine Fragestellung, die das führende Branchenblatt (Eigenaussage) der Branche, angesichts der Ermittlungen gegen Jürgen Blomenkamp (GroupM), Michael Bohn (ZenithOptimedia), Peter Christmann (ProSiebenSat1 i.S. SevenOne Media), Marianne Dölz (Initiative), Florian von Hornstein (Mediaplus), Manfred Kluge (Omni Mediagroup), Martin Krapf (IP Deutschland, RTL), Alexander Ruzicka (Ex-Aegis) ... sicher zurecht stellt und in der aktuellen Ausgabe 03/2007 Seite 14ff eine Bestandsaufnahme versucht.

Nun der W&V (Süddeutscher Verlag) ist Teil der Medienbranche und lebt wohl auch von ihr und ihren Handlungen [Disclosure: das gilt zum Teil auch für mich] und da ist es ein wenig schwierig, objektive Bestandsaufnahme und Analyse zu betreiben? Jedenfalls wird die Rolle der Printmedien in diesem 'Spiel' nicht so recht gewürdigt.

Doch halt, es gibt ja Stefan Krüger (Baujahr 1968), Chefredakteur bei W&V, der im Editorial der gesamten Branche bescheinigt, dass

"deren Zweck weitgehend allein das [im] Aushandeln ebenso fantasievoller wie millionenschwerer Rabatt-Deals besteht ..."

[da werden sich die Mediaschaffenden Deutschlands sicher alle wieder finden ... und endlich verstehen warum und wofür sie arbeiten] und fordert für die Handelnden eine 'neue Rechtssicherheit'.

W&V Wie korrupt ist die Mediabranche?

Sunday, May 13, 2007

Investor Relation: Fakten statt Mythen über die Zeitungsbranche

Wenn die Dürrmeier's, Gottschagg's, Schwingenstein's und Seidlein's (Süddeutscher Verlag) am 8. Mai in London auf dem Kapitalmarkttag des WAN (Capital Markets Day) Gavin O'Reilly (Präsident des WAN und Vorstand der Geschäftsführung bei Independent News & Media Ltd.) zugehört hätten, dann würden sie sich den geplanten Verkauf ihrer Anteile am Süddeutschen Verlag noch einmal gründlich überlegen und über neue, weltweite Investitionen in die Zeitungsbranche nachdenken (und nicht nur weil Klaus Lutz und seinen Frauen/Mannen für 2006 und den Verkaufsprospekt ein so gutes Ergebnis präsentiert haben).

Gavin's Präsentation "Fakten statt Märchen über die Zeitung" war an die Vertreter des Kapitals, die Investoren und Analysten gerichtet, denen 'alles spricht für die Zeitung - oder die 'die Aussichten für den Zeitungsmarkt stehen im krassen Gegensatz zur gängigen Meinung und sind besser als je zuvor' ...

Nach einer Meldung der WAN nahmen am Capital Markets Day Analysten, Anlageberater und sonstige Vertreter von großen Banken und Investmenthäusern wie Bear Stearns, Citigroup, Goldman Sachs, Merrill Lynch, Morgan Stanley, UBS, Deutsche Bank, JP Morgan, Alliance Bernstein und Fidelity International teil und haben Gavin's "Richtigstellung einiger der absurden und schädlichen Behauptungen" über die Zeitungsbranche gehört (- ob sie das auch internalisiert haben, bleibt abzuwarten). Unter anderem:

- Zeitungen sind das einzige wahre Massenmedium, weil sie gegen eine Marktaufsplitterung weit gehend immun sind

- unter den etablierten Medien sind die Zeitungen weit konjunkturresistenter als ihre Wettbewerber (wer hat behauptet Zeitungen seien in einer Konjunkturkrise?)

- über 1,4 Milliarden Menschen lesen täglich Zeitung

- die Anzahl der Bezahlzeitungen in 2006 stieg auf 10,794 - plus 3,2 %

- die Auflage der Bezahltzeitungen in 2006 stieg auf 510,4 Mio. - plus 1,9 %

- der Werbeumsatz legte binnen 12 Monaten um 4 % zu

- die Zeitungen können sich des Ansturms der digitalen Medien wesentlich besser erwehren als Rundfunk und Fernsehen

- wenn es je ein Risiko gegeben hat, dann haben die Zeitungsverlage Risikoportfolio verbessert und tätigen weiter große Investitionen in ihre Zukunft



Weitere Daten in der Präsentation "Fakten statt Märchen über die Zeitung" in englischer Sprache (PDF, download).

P.S. 1:
Zu der Initiative The 'facts about newspapers in 2007… not the myths' gehört auch "eine mehrsprachige und in mehreren Ländern durchgeführte Kampagne, mit deren Hilfe WAN ein notwendiges Gegengewicht zu den fehlerhaften Informationen über die Zeitung schaffen will."

P.S. 2:
Ob Warren Buffet seine Investitionsempfehlungen schon geändert hat, ist nicht bekannt.
Warren Buffett: Newspapers are still Profitable but in Permanent Decline

P.S. 3:
Die Leistungen der WAN für Ihre Mitglieder schätze ich deutlich höher ein, als dass was in diese Kampagne aufgetischt wird.

Tuesday, March 06, 2007

Senfstau Leif

sorry, Senfstau live.

Dass der netzwerk recherche Vorsitzende, SWR-Chefreporter und Politikwissenschaftler Thomas Leif die Techniken der Moderation beherrscht, hat er am gestrigen Abend zum MedienDisput Berlin Journalismus - 2.0: zwischen Senfstau und Trendsettern wieder bewiesen. Dass er die Techniken nicht zielführender eingesetzt hat und die Podiumsteilnehmer ihn nicht dazu gezwungen haben mehr zum Abbau des Senfstaus zu tun, lag wohl auch an dem konzeptionellen Aufbau. Mit dem ersten Fragebereich 'Das ökonomische Prinzip' landete Thomas Leif bereits einen Demobilisierungsschlag im cerebralen System der Journalisten, bloggenden Journalisten und dem journalistischen Blogger.

Von Sascha Lobo (ich will, ich muss an einen kommerziellen Erfolg glauben - schließlich habe ich mit Spreeblick (Johnny Häusler) die adical gegründet, über möglichst Kosten deckend, irgendwann profitabel bis zu Hans-Jürgen Jakobs (SZ) ist bereits heute unsere profitabelste Sparte (was er mit einem lachenden und einem weinenden Auge sieht und sicher erst nach den Specials-/Sonderprodukten der SZ-Reihen).


Von Links: Sascha Lobo (Zentrale Intelligenz) Wolfgang Büchner (Spiegel online), Katharina Borchert (WAZ online), Thomas Leif (SWR, nr), Hans-Jürgen Jakobs (Süddeutsche Zeitung online), Peter Schink (Welt online) und Thilo Trump (www.Result.de)

Selbst in dem Podiumteilnehmer naheliegensten Themenblock Journalismus kam es nicht so richtig zu einer Auflösung des Staus. Einig war man sich, dass Blogger nicht Journalisten per se ersetzen können und ersetzen werden, dass Blogs selbst bei hohen Nutzerzahlen Massenmedien nicht überflüssig machen und dass Blogs vielleicht doch ein journalistisches Format sind, dass man lernen und nutzen kann - auch als Journalist und als Community Hoster Media. Wie die Zusammenarbeit, eine wechselseitige Befruchtung, die Vernetzung und ein neues Eco-System aussieht, aussehen könnte, bleibt wohl einer zukünftigen Diskussion vorbehalten.

Im dritten Themenblog gesellschaftspolitische Aspekte war, so mein Eindruck, auf dem Podium die Mehrheitseinschätzung, das Deutschland in Personal & Citizen Publishing wohl deshalb ein Entwicklungsland ist, weil die (Massen-) Medienlandschaft bei uns im politischen und gesellschaftlichen Bereich in Deutschland so viel besser funktioniert - als in den USA, oder in Frankreich, China, usw. und deshalb die 'Szene' sich in Deutschland vorwiegend im Special Interest Bereich abspielt (Plastikstühle). Zarte Anregungen, dass es z.B. im lokalen Bereich vielleicht doch einen Bedarf gibt (Karl-Heinz Wenzlaff), fanden wenig Widerhall auf dem Podium.

Der Web 2.0 Marktforscher Thilo Trump machte mit seinen Beiträgen deutlich, dass es noch Bedarf an Marktforschung gibt und dass die Zukunftsgestaltung nicht die bevorzugte Domain der Marktforscher ist.

Mehr Links, siehe Ankündigung

Thursday, February 15, 2007

Sueddeutscher Verlag in Polen: Marketing & more

Ursprünglich hatte der Süddeutscher Verlag (SVHFI) im Oktober 2006 bei der Gründung eines JV mit Bridge WM angekündigt:

- im Januar 2007 eine Lose-Blatt Sammlung für Marketing-Entscheider zu starten

- ab Februar 2007 ein Marketing-Magazin (zunächst monatlich) herausgegeben

bisher gab es davon noch nicht viel zu sehen ..

Jetzt hat ein polnischer Blogger-Kollege einen ausführlichen Beitrag (in Polnisch, mit Text und Bild garniert), wohl ein Zeichen dafür, dass sich bald etwas tut ... oder tun könnte. Mehr

Ein stummer Preview


Früherer Eintrag:
Süddeutscher Verlag gründet JV in Polen

Tuesday, October 31, 2006

Süddeutscher Verlag gründet JV in Polen

Medical Tribune Polska, Warschau (75 %) und Bridge WM, Krakau (25 %) gründen das Joint Venture 'Marketing Tribune Polska'.

Gemeinsam will man

- im Januar 2007 eine Lose-Blatt Sammlung für Marketing-Entscheider starten und

- ab Februar 2007 ein Marketing-Magazin (zunächst monatlich) herausgegeben.

Die 'lokalen Pfunde' (im Themenbereich Marketing und MaKo) und das Mediumangebot Online bringt der Partner Bridge WM Sp. z o.o, Kraków mit seinem Internet-Portal marketing-news.pl ein - laut SV Pressemitteilung - mit bereits 50.000 registierten Nutzern ...



mit einem Blog! und 5 Newslettern inklusive.


Direkter Online Wettbewerber: mediarun.pl

Früherer Eintrag:
Süddeutscher Verlag kauft Fachmagazine in Ungarn

Wednesday, August 30, 2006

Süddeutscher Verlag kauft Fachmagazine in Ungarn

In Mittel- und Osteuropa ist der Süddeutsche Verlag bisher nur über die Medical Tribune Gruppe (erfolgreich) tätig. Anfang der Woche kam die Nachricht , dass Medical Tribune Kiadó Kft. (Ungarn) jetzt fünf Titel von der Geomédia Kiadói Zrt. (Magyar Mediprint) übernommen hat

KREATÍV(in der Nähe von w&v)
ÉLELMISZER (Lebensmittel-Handel),
A VENDÉG (Gastronomie)
TURIZMUS TREND und
HOTEL (Tourismus)

Die Umbenennung von Medical Tribune Kiadó Kft. in 'Professional Publishing Hungary' (?) deutet darauf hin, dass Klaus Josef Lutz, Geschäftsführer des Süddeutschen Verlages und seine Mannen und Frauen noch mehr vor haben.

Warum gerade in Ungarn? Das liegt sicher daran, dass die Speerspitze der Wachstumsoption 'Internationalisierung MOE', Herr Fabian Müller (Titel: Regional Director Central-Eastern Europe), seinen Sitz in Budapest hat (und auch GF der dortigen Gesellschaft ist).

Ob der SV die Wachstumsoption ernst meint, wird man erst sehen, wenn sich Pläne für andere, dynamischere Märkte in MOE realisieren und die 'Brands' der SVHFI zum Einsatz kommen.


P.S.
Erst kürzlich hatte die Axel Springer AG Geomedia Programmzeitschrift 'Sárga RTV' abgekauft ... und wenn man sich das Portfolio anschaut, gibt es da noch jede Menge Anlässe für weitere Nachrichten.



Nützliche Adressen (für Verlage in Ungarn)

Disclosure:
Mit dem SVHFI hatte ich Anfang des Jahres ein kurzes Encounter zum Thema 'Strategische Internationalisierung' - an diesem Kauf war ich nicht beteiligt.

In meiner Zeit bei Vogel Media International, war ich u.a. auch 4 Jahre Mitgeschäftsführer bei unserer Gesellschaft in Budapest.

Tuesday, March 07, 2006

Die guten ins Koepfchen, die schlechten in den Papierkorb

oder Mehr als 60 % der Fachzeitschriften landen ungelesen im Papierkorb

Nach den Ergebnissen der Entscheideranalyse Fachzeitschriften erhalten pro Monat Fachzeitschriften im Schnitt 6,5 Zeitschriften pro Monat, "lesen" davon aber nur 2,5 Titel ...


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Etwas mehr Markttransparenz im deutschen Fachzeitschriftenmarkt will die neue Entscheideranalyse Fachzeitschriften von Zenithmedia schaffen - sehen Sie selbst (PDF), ob Sie der Ansatz überzeugt und hilft in die "richtige" Fachzeitschrift zu investieren.

Beteiligt waren
Vogel Industrie Medien, Würzburg
verlag moderne industrie, Landsberg und Hüthig GmbH, Heidelberg
Konradin Verlagsgruppe, Leinfelden/Echterdingen
Henrich Publikationen, Gilching
Hoppenstedt Bonnier Zeitschriften GmbH, Dortmund
DE – Der Elektro- und Gebäudetechniker, Pflaum Verlag München
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