Showing posts with label Switzerland. Show all posts
Showing posts with label Switzerland. Show all posts

Saturday, September 06, 2008

CHIP 30 Jahre: CHIP, CHIP Hurra! (Teil 3 und Schluss)

... und CHIP ist - auch nach jetzt 30 Jahren - noch immer da! Herzliche Glückwunsch und alles Gute für die kommenden Jahre!

Der Button und Schlachruf der ersten Jahre von CHIP



Ja, am 7. September 1978 war es soweit - CHIP ist da!
CHIPdie Zeitschrift für Mikrocomputer-Technik in Hobby und Beruf
Ausgabe Nr. 1 September / Oktober 1978
Erstverkaufstag Donnerstag, 7. September 1978



und liegt (seit heute) an mehr als 15.000 Kiosken und Bahnhofsbuchhandlungen, sowie rund 100 Elektronik/Computershops in Deutschland, Österreich und der Schweiz zum Verkauf aus. Der Einzelverkaufpreis 4,50 DEM [2,30 EUR] (Abo-Preis 24, 00 DEM [12,27 EUR]- für 6 Hefte).

Übrigens:
Zu dieser Zeit gab es nach Angaben von IDC erst rund 6.800 Computer- und Small Business System in Deutschland und verkauft haben wir von den beiden Ausgaben in 1978 durchschnittlich 30.967 Hefte (inkl. 9.800 Abos) und mitfinanziert von 19,5 Seiten Anzeigen.

Die heutige CHIP Mannschaft hatte das Jubiläum sicherheitshalber schon einmal im Frühjahr dieses Jahres mit einem Relaunch zur Ausgabe April 2008 gefeiert ...

[Nachtrag:


und feiert mit der Ausgabe 10/2008 CHIP noch einmal und die Leser bekommen zum 30sten Geschenke, Preise & die Charter Edition als PDF].

... Dazu gibt es auch ein Video mit dem jetzigen Chefredakteur (und Geschäftsführer) Thomas Pyczak, der das Erfolgsrezept von Deutschlands dienstältester Computerzeitschrift für die letzten 30 Jahren zu erklären versucht und demonstriert wie er Werbeagenturen und Mediaplanern heute davon überzeugt, dass sie und ihre Kunden in CHIP werben müssen (zum Video auf chip.de). Er malt das folgende Profil: CHIP Damals - CHIP Heute


Nun ja, das Bild welches Thomas Pyczak vom typischen Leser in den Anfangsjahren zeichnet trifft es wohl nicht ganz ;-) ... und ob der 1,2 Mio. Bill-alike Leser-Claim alle überzeugt, wir wissen es nicht.

CHIP war damals und für viele Jahre der Zugang und die Begleitung für viele in eine Welt mit dem Computer in Beruf und Hobby. Auch aus diesem Grunde hat die LASI 1981 (Leseranalyse Special Interest) schon überdurchschnittlich viele Unternehmer, Führungskräfte, Selbständige, Mediziner usw. für CHIP ausgewiesen. Auch in den Altersgruppen von 20 – 49 Jahren war CHIP ein häufig genutztes Medium um die eigene Wettbewerbsfähigkeit, den beruflichen Aufstieg und das die Interessen und Hobbys viele Leser, Väter und Söhne zu unterstützen. Hier ein Chart, mit Altersstruktur (im Vergleich zur Gesamtbevölkerung, LASI 1981):


(Updated - siehe Kommentar)

Das Credo unseres Teams war damals die antizipierte stürmische Entwicklung mitzugehen, publizistisch zu begleiten und für alle Beteiligten wesentlichen Nutzen zu schaffen und Services anzubieten. Ganz wesentlich dabei war natürlich der stetige Dialog mit den Lesern schon die erste Ausgabe hatte zwei Kontaktkarten Leser – Redaktion,



Warum haben damals Franzis und Heise das Feld bestellt und es uns dann großzügig überlassen? Nun, die in 1975 im Windschatten der Funkschau gestartete Zeitschrift elo hatte sensationelle Abverkaufszahlen und ansehnliche Anzeigenverkäufe und man wollte diese Pfründe nicht gefährden, sondern das aufkeimende Themenfeld mit 'abfrühstücken'. (Das erinnert mich immer ein wenig an die Populare Electronic, die in 1975 - Januar Ausgabe (den getürkten) Altair 8800 Computer groß auf der Titelseite präsentiert hat, aber im Bereich Mikrocomputer und Personal Computer nie wirklich in der Spitzengruppe der Spezialtitel mithalten konnte.

Heise Verlag hatte erst 1977 seine erste 'Fachzeitschrift' "ELRAD - Magazin für Elektronik und technische Rechneranwendungen" gestartet und der damalige Chefredakteur glaubte noch jahrelang, dass das nix wird. Späte, nach eine Beilage 'computing today' in ELRAD, startete dann 1983, erst langsam, dafür um so gründlicher die Computerzeitschrift c't - magazin für computertechnik erscheint erstmalig.

Der einzige direkte Wettbewerber war im Sommer 1978 Winfried Hofacker mit seiner Zeitschrift elcomp und die war die erste (eigenständige) Mikrocomputer Zeitschrift in Deutschland - wenn auch nur mit (ca.) 2 Wochen Vorsprung.

Und das kam so: Winfried Hofacker, hatte von den CHIP-Plänen gehört - ich hatte mit dem Anzeigenverkauf bereits begonnen und so rief er mich an um herauszubekommen, ob das stimmt und wann das erste Heft erscheint. Er versuchte mich zu überzeugen, dass das bei Vogel wohl nichts wird und wir das besser lassen sollte sonst würden wir nur unnötig Geld in den Sand setzen. Da seine fürsorglichen Worte nicht auf fruchtbaren Boden fielen, fragte er dann wann denn die erste Ausgabe erscheinen würde um dann anzukündigen, dass er auch ein Heft plane und dies auf jeden Fall vor uns erscheinen würde ...

Der Erfolg der ersten Jahre kann sich sehen lassen

Die durchschnittlichen Heftverkäufe der ersten Jahre (Einzelverkauf, Abo)
(jeweils IV. Quartal)

1978: 28.467 Hefte (inkl. 9.800 Abo)
1979: 40.026 Hefte + 40,6 % (inkl. 15.370 Abo)
1980: 53.191 Hefte + 32,9 % (inkl. 19.892 Abo)
1981: 66.104 Hefte + 24,3 % (inkl. 20.816 Abo)
1982: 83.162 Hefte + 25,8 %
1983: 138.866 Hefte + 67,0 %

Auch das Anzeigenaufkommen entwickelten sich bestens
(und nicht immer zur Freude aller Leser)

1978: durchschnittlich 19, 5 Seiten (2 Ausgaben)
1979: durchschnittlich 24,6 Seiten (10 Ausgaben)
1980: durchschnittlich 37,3 Seiten (12 Ausgaben)
1981: durchschnittlich 55,7 Seiten
1982: durchschnittlich 78,5 Seiten

Die Chefredakteure CHIP

Start 1978 Henning Wriedt, Founding Editor, Chefredakteur
1978 - 1982 Günter Knauft, Chefredakteur
1980 - 1989 Richard Kerler, Redaktionsdirektor, Blattmacher
1982 - 1984 Richard Kerler, Chefredakteur (und Redaktionsdirektor)
1985 - 1989 Reiner Korbmann, Chefredakteur
1989 - 1993 Gerald Dick, Redaktionsdirektor
1985 - 1991 Martin Stübs, Chefredakteur
1989 - 1990 Wolfgang Dürpisch
1991 - 1993 Gerald Dick, Chefredakteur (und Redaktionsdirektor)
1993 - 1996 Dieter Winckler, Chefredakteur
1993 - 1999 Rainer Grabowski, Chefredakteur
1999- heute Thomas Pyczak, Chefredakteur, Geschäftsführer

Den Erfolg der neuen Mikrocomputer Zeitschrift für Beruf und Hobby CHIP hatten sich die beiden damaligen Geschäftsführer des Vogel Verlags Friedrich Fischer und Kurt Eckernkamp von Anfang an auf die Fahne geschrieben, man war sich des Risikos bewußt und der Tatsache, dass man zunächst eine Durststrecke zurücklegen mußte. Untereinander hatte man abgesprochen, dass jeder auf seinem Platz alles notwendige tun werde, um dem für den Fachzeitschriftenverlag Vogel mutigen Ausflug in die Welt des Kioskverkaufs zu sichern und ein neues Kapitel profitablen Wachstums des Vogel Verlags aufzuschlagen. Das galt für sowohl für die Bereitstellung der notwendigen finanziellen Ressourcen für den Start und die Marktdurchsetzung, aber auch die Freistellung von Regeln, Gepflogenheiten und Limits, wenn sie dem Wachstum der jungen Pflanze CHIP nicht zuträglich waren.


Dr. Friedrich Fischer * 25-03-1930 - †26-03-1979

Nachdem Friedrich Fischer der Verleger, Mentor und Promotor hinter CHIP nur ein halbes Jahr später am 26 März 1979 für uns alle plötzlich verstorben ist, übernahm Kurt Eckernkamp das Erbe und hat es bis zu seinem Rückzug aus dem aktiven Verlagsgeschäft, wie seinen Augapfel gehütet, gefördert und gepflegt und denen die CHIP voranbringen wollten, immer Gehör und ein großes Maß an Vertrauen geschenkt. Danke!

Die ersten 5 Jahre CHIP & Co waren - wie diese Zusammenstellung zeigt - nicht weniger stürmisch und nicht weniger produktiv als der Markt.



weiter (in einer Rohfassung) auf 1978 - 1983 Vogel Medien

Teil 1: 30 Jahre: CHIP September 1978 - 2008
Teil 2: 30 Jahre: CHIP - die Vorgeschichte (Kurzfassung)
Teil 3: CHIP, CHIP Hurra! (Schluss)

Aller Beiträge zu CHIP auf diesem Blog

siehe auch Google Sites: Vogel Jahre 1978 - 1983

P.S.
Vielleicht versteht der geneigte Leser, wenn ich heute manchmal schmunzeln muss, wenn ich von der brilliante Idee einer Augmentation, Markenspreizung und/oder Marktdurchdringung und -erweiterung lese oder jemanden von dem 'neuen' Gebot der Stunde sprechen höre ...

Saturday, July 19, 2008

PoD: Ein Book-Paperpacks Expresso

Der Libri BoD Dienst meldet, dass man für Deutschland, Österreich und die Schweiz einen Exklusivvertrag über den Vertrieb der 'Espresso Book Machine' (Hersteller: Kyocera und Konica-Minolta) von On Demand Books (New York, N.Y.) abgeschlossen habe. Imho: Libri ist vielleicht nicht gerade der ideale Partner für die Entwicklung diese Dienstleistungsstruktur (für Buchhandlungen und Buchkäufer), siehe unten.

Ein Verkaufsvideo



Video 3:09 min

Ich halte die Aussage von Friederike Künzel (PoD, zitiert bei Golem) "als Ort [der Aufstellung] kämen neben Buchhandlungen auch Bibliotheken oder öffentliche Orte wie Flughäfen in Frage", ein wenig für Augenwischerei.

Die Investitionen bzw. Miet- und Wartungsraten für eine (mehrere) Druck-Schneide-Binde-Maschine lohnen sich nur bei hohen 'Kunden-/Publikumsverkehr. So dürfte sich für Aufstellung nur für sehr wenige Buchhandlungen lohnen, sich nur wenige für diesen Vertriebsweg 'qualifizieren'. Viele Große, mittlere, kleinere und spezialisierte Buchhandlung würden ihre Kunden sicher nur ungern zu dem / einen Buchhandels-Platzhirsch schicken, um einen Kaufvertrag via Wettbewerber zu erfüllen. Andererseits kann sich Libri wohl kaum erlauben, ihren Koop-Partnern des vertreibenden Buchhandels zu offensichtlich Konkurrenz zu machen ...

Bisher stehen solche Maschinen vorwiegend in Öffentlichen- / Universitätsbibliotheken und Service-Centern und in Japan würde man eine solche Book Expresso Bar vielleicht auch mit Safeway-Anbindung (USA: Wal-Mart Stores) aufstellen, nicht unerfahren in Auslieferungsprozess von Online-Buchhändlern, bei der jetzt verfügbaren Version 1.5 dauert ein 300 Seiten Paperback von der Bestellung zum Auswurf ca. 7 Minuten, mit der geplanten, neuen Version 2.0 soll sich diese Zeit auf 3 Min. verringern. Staus sind da vorprogrammiert und den Prozess der Bestellung und Abholung kann / sollte man zeitlich und räumlich entflechten.

Wer gelegentlich mal Kopiershops besucht weiß auch, dass selbst die modernsten Kopierer von Ausfällen, z.b. Papierstaus, nicht gefeit sind und den sachkundige Betreuer brauchen ...

via Golem

Wednesday, May 28, 2008

Das Geheimtreffen der deutschen Fachpresse im Kurhaus geht weiter

Wenn der Kongress der deutschen Fachpresse in USA stattfinden würde (ausgerichtet vom Schwesternverband der Deutschen Fachpresse , der american business media , dann gäbe es heute morgen zu Begrüßung, zum Morgenkaffee und im Internet schon das zweite pPaper und ePaper (im Internet) mit den Themen und Diskussionen des Kongresses, aber wir sind ja in Deutschland.

Wie wir von einer/m 'embedded Journalist' aus dem gut abgeschirmten Zentrum der Tagung erfahren konnten, hat gestern die aus der Schweiz angereiste Miriam Meckel für alle Beteiligten eine beruhigende 'Entwarnung' im Gepäck. Sie empfahl (nach Angaben unseres Informanten) erst einmal ganz in Ruhe zu prüfen, wer der Beteiligten am Business-Modell Fachverlag welche Prozesse (und wie) beeinflusst und ob man nicht auch ganz gut ohne den jeweils anderen auskommt. Eine Entschleunigung der Schweizer Art, sozusagen.

Folgende Statements wurden uns zugespielt. Allerdings haben wir die Befürchtung, dass Miriam Meckel / uns und damit ihnen das ein oder andere Statement untergejubelt wurde, um sich selbst treu bleiben zu können.

Wer kann uns helfen Original und Fälschung zu erkennen?

1. Die unabgesprochenen, einseitigen Veränderungen im Verhalten der Leser-, Autoren- und Anzeigenkunden bedrohen das Kerngeschäft der B2B Verlage nicht wirklich. Falsch oder richtig?

2. Das Businessmodell der Fachverlage bedrohen die Geschäfte von Industrie, Handel und Handwerk nicht wirklich anhaltend. Es gibt heute attraktive und effektive Wege die Defizite in den Leistungsangeboten von Fachverlagen kostengünstig auszugleichen'. Falsch oder richtig?

3. Die Fachverlage sollten sich nicht verrückt machen, Autoren, Leserkunden und Anzeigenkunden sind geborene Assets von Fachverlagen und denen, die das anders sehen bzw. die sich in einer solchen Rolle nicht wohlfühlen, braucht man nicht nachweinen. Falsch oder richtig?

4. Autoren, Leser- und Anzeigenkunden brauchen sich keine Sorge um das finanzielle Wohlergehen seiner (ehemaligen) Partner zu machen. Dort wo sich Verlagsdienstleister nicht selbst bewegen, kommen neue Dienstleister und Partner, manchmal sogar mit erfrischend innovativen und kooperativen Ideen und Modellen. Falsch oder richtig?

5. Verlage sollten mal prüfen, ob neuartige Verhaltensweisen der User im Netz wie Interaktivität, Social Networking, Visualisierung, bei maßgeschneiderten Angeboten für Leser, Anzeigenkunden und Autoren irgendwie berücksichtigt werden können, dabei aber aufpassen, dass sie sich deswegen nicht 'verbiegen' und vom rechten Pfad abkommen. Falsch oder richtig?

Für den entscheidenden, sachdienliche Hinweis, der hilft, die Originalstatements zu rekonstruieren, setzen wir 1/2 Strategie-/Beratungstag zur Belohnung aus (den Rechtsweg zur Erlangung einer Belohnung schließen wir hiermit ausdrücklich aus).

Hier können Sie nachhören, was Miriam Meckel in Wiesbaden tatsächlich gesagt, bzw. nicht gesagt hat ... Video

Thursday, May 01, 2008

News(Paper) Interactivity Index

'Nice' application from Nicolas Kayser-Bril (on Journalismenterprise.com) where you can compare two newspapers (and from different countries). At the moment: there are newspaper from UK, Spain, Portugal, Macedonia, Hungary, Poland and Switzerland . Nicolas welcomes participation ... an it is very easy to do so here



more

via OJB

Wednesday, April 02, 2008

Projekt Best Ager: deutschsprachige Publikationen, Magazine

Auf dem Projekt-Blog 'Im-Besten-Alter' habe ich einmal gelistet (jeweils mit Cover und Link), was mir als 'Best Ager'-Publikationen bisher unter die Augen gekommen ist ...

- (Frauen) Ab 40
- Brigitte Woman
- (Mens) Best Life
- Evergreen
- INVIVO
- Lenz
- Tengo
- Rubin
- Senioren-Ratgeber
- Senioren-Zeitschrift Frankfurt
- Zeitlupe (Schweiz)

und kurz vor dem Neustart
- My Life

Ergänzungen und Korrekturen willkommen!

Tuesday, February 12, 2008

Wie attraktive sind deutsche Mediamarken für internationale Besucher

Hier die Zahlen für Dezember von ComScore
(das sind auch Printleser / TV-Zuschauer aus Österreich und der Schweiz)


mehr

Nun, da gibt es ja noch reichlich Entwicklungspotenzial (nach oben) ...

Monday, October 22, 2007

Facebook Statistik Deutschland


Registrierte User in Deutschland: 259.760

davon
95.060 männlich
97.340 weiblich
67.360 sind noch unentschieden ;-)

Nach Altersgruppen



Zum Vergleich

19.951.900 User aus USA
6.407.580 User aus UK
1.498.320 User aus Australien
891.480 User aus Norwegen
828.940 User aus Schweden
605.820 User aus Südafrika
429.540 User aus Frankreich
327.760 User aus der Türkei
121.000 User aus Italien
115.980 User aus Saudi Arabien
109.840 User aus den Niederlande
99.600 User aus der Schweiz

Stand: 22-Oct-2007
Auszählung via Facebook Flyer Tool

Sunday, July 15, 2007

Any Problem with our Bilingual Blog Deutsch / English?

Letzte Woche hatte ich Sie gefragt, wie Sie mit dem Deutsch/English - Mix auf diesem Blog zurechtkommen und ob ich das beibehalten oder ändern sollte.

Die Antwort ist ziemlich deutlich:

81 % haben damit 'Kein Problem / No Problem'

13 % empfehlen 'Besser zwei separate Blogs / Split it up in two'

6 % sagen, I'm only interested in English posts'

0 % 'Ich interessiere mich nur für deutschsprachige Einträge'

Danke für Ihre Rückmeldung! Wir werden also den Mix beibehalten - mein Blogsoftware-Provider ermöglicht, soweit mir bekannt, keine Kategorie bzw. Label-Feeds!? - und für unsere nicht deutschsprechenden Leser ein Label '1-English' einführen.


P.S. 1)
Snapshot: Rund 50 % der (auswertbaren) Leser unserer Blogs kommt nicht aus Deutschland, Österreich, Schweiz.

P.S. 2)
;-) Auch wenn der Sprachenmix bedeutet, dass Listen aus Deutschland z.B. Medienblogs oder USA nicht listen - aber das lässt sich verkraften.

Thursday, May 31, 2007

Wie und Wo B2B Einkäufer im Internet suchen

Enquiro Search Solution hat eine Studie aus 2004 aktualisiert und beschreibt, wie B2B- Einkaufsentscheider und -vorbereiter im Zusammenhang mit Einkaufsentscheidungen im Internet suchen. Die größte Rolle spielen - wie schon in 2004 - die allgemeinen Suchmaschinen (e.g. Google) schon an zweiter Stelle kommen die Websites der Hersteller ...



Download Business-toBusiness Survey 2007
(nach Registrierung: PDF, 52 Seiten)

via SearchEngineWatch.com

Nachtrag 1-Juni-2008
Suchmaschinenmarketing: Im B-to-B-Marketing spielt Google keine Rolle

Ganz anders, sehen das rund 200 Geschäftsführer sowie Marketing- und Vertriebsleiter - die bereits Suchmschinenmarketing betreiben, glaubt man den Ergebnissen einer Befragung durch Forsa im Auftrag des F.A.Z.-Instituts und der Business-Suchmaschine Wer liefert was? , Österreich und der Schweiz.

Aus den Ergebnissen (zitiert nach absatzwirtschaft):

94 % der B-to-B-Marketing- und Vertriebsentscheider (die Suchmaschinenmarketing betreiben) setzen auf Business-Suchmaschinen. Allgemeine Suchmaschinen begeistern nur jeden zweiten (Anmerkung: 59 % laut ECIN News 30-Mai-2007). Die Befragten geben daher 52 % ihres Online-Werbebudgets für Einträge bei Business-Suchmaschinen aus, für allgemeinen Suchmaschinen 13 % ... mehr

Da bleiben Fragen offen. Zum Beispiel:

- Lieferte etwa 'Wer liefert was? ihre Kundenadressen als Ausgangspunkt für die Adressenschöpfung?
- Dürfen Einkaufsentscheider eigentlich Google nutzen? Schaden sie damit ihrer Firma oder 'nur' dem Geschäftsmodell von eintragsfinanzierten Business-Suchmaschinen?
-Ist es an der Zeit, dass die Befragten Marketing- und Vertriebsleiter ihr Werbeausgabenstruktur überdenken?

P.S.
Eine solche Untersuchung gab es doch schon einmal in 2005 (F.A.Z.-Institut, Wer liefert was? GmbH und Mummert Communications), ohne das sich die Einkäufer davon beindrucken haben lassen?

Friday, November 03, 2006

Update Turkey Media Landscape

Ruken Baris updates on the European Journalism Centre (EJC) website the

Turkey Media Landscape

Content:
- The written press
- Audiovisual media (Radio, TV)
- Media regulations: Radio and Television Supreme Council (RTÜK)
- Media ownership
- The EU candidacy and the media
- Journalist organisations and working conditions
- Internet
- References


Chart: Average Daily Sales of National Newspapers




Chart: Ownership Patterns of Major Cross Media Companies
(incl. Joint Ventures)



Full Report

via EJC Media News Digest (3-Nov-2006)

Other Countryreports available:
Armenia - Austria - Belgium - Bosnia and Herzegovina - Bulgaria- Croatia- Cyprus - Czech Republic - Denmark - Estonia - Finland - Germany - Greece - Hungary - Ireland - Italy - Latvia - Lithuania - Luxembourg - Malta - Netherlands - Norway - Poland - Portugal - Romania - Russia - Slovenia - Spain - Sweden - Switzerland - Turkey - UK - Ukraine

Tuesday, October 24, 2006

Worldwide Press Freedom Index 2006

Befreier, Befreite und Unfreie - Anspruch und Wirklichkeit

Auf Platz 1 Finnland (mit Island, Irland und den Niederlande)

- Platz 5 Tschechien
- Platz 6 Norwegen (mit Estonien)
- Platz 8 Skowakei und Schweiz
- Platz 23 Deutschland (mit Benin und Jamaika)
- Platz 27 Litauen und Vereinigtes Königsreich
- Platz 35 Australien, Bulgarien, Frankreich und Mali
- Platz 41 Spanien und El Salvador
- Platz 51 Japan
- Platz 53 USA (mit Botswana, Kroatien und Tonga)
- Platz 105 Indien und Ukraine
- Platz 130 Afghanistan
- Platz 147 Russland
- Platz 154 Irak
- Platz 163 China

auf Platz 168 (und letzter Platz) Nordkorea

Die kompletten Index Listen

Wednesday, September 06, 2006

Die Anfänge der Fachpresse in Deutschland

Die American Business Media Association (ABM) läßt im Rahmen der '100' Jahrfeiern

ABM 100 - American Business Media - A Century moving Business Forward

Bill Hogue ein 'Coffee Table Book' über die Geschichte der Business Medien schreiben.

Das wird sicher eine sehr 'amerikanische Business Mediengeschichte' und deshalb habe ich gleich einmal nachgefragt, was denn die Deutsche Fachpresse (im VDZ) über die Anfänge der Fachpresse weiß bzw. in ihren Archiven hat und ich habe für 10 Minuten im Internet recherchiert.

Ernüchtert vom mageren Ergebnis der Internet-Recherche habe ich mich dann an einen ehemaligen, sehr geschätzten Kollegen Gerhard Kase erinnert (der es sicher nicht immer leicht mit mir und meinen 'unkonventionellen' Ideen hatte). Kase war Mitte der 60er Jahre und bis weit in die 80er Jahre als Werbeleiter beim Vogel Verlag tätig, hat sich in den Fachverbänden für die Professionalisierung der Fachwerbung engagiert und war als Redner geschätzt. Nach seiner Pensionierung hat er noch viele Jahre das Archiv des Vogel Verlages geführt und ausgebaut.

Aus dieser Tätigkeit heraus hat er auch in 1991 die Herausgabe der 100 Jahre Schrift Vogel's

Miteinander erfolgreich 1891 - 1991

geleitet und die Anfänge der Fachzeitschriften in Europa wie folgt beschrieben:

"Mit beginnender Neuzeit und ihrer gesteigerten Wirtschaftstätigkeit tritt das Problem, wie man Angebot und Nachfrage besser zusammenbringen könne, mehr und mehr in den Vordergrund. Bereits Ende des 16. Jahrhunderts berichtet der französische Philosoph Michel Montaigne von der wirtschaftspolitischen Idee einer zentralen Nachrichtenstelle zur Förderung von Handel und Gewerbe. Das ist an sich nichts Neues; was fehlt ist ein Medium, das umfassend, schnell und weiträumig über den Markt informiert.

Aber es soll noch etliche Jahrzehnte dauern, bis Thoephraste Renaudot als Generalkommissar für das Armenwesen in Frankreich mit seinem "Büro D'Adresse" den Gedanken einer Erfassung des Güteraustauschs wieder aufgreift. Dieses Büro wird zum Markstein in der französischen Pressegeschichte, denn hier erscheint 1631 (Anmerkung: es war der 3. Juli 1631) die erste Ausgabe der berühmten "Gazette". Die erste Marktzeitschrift, das erste Offertenblatt ist geschaffen.


Source: gallica
Renaudot findet bald Nachahmer. 1637 erscheint in London der "(London) Intelligencer", der wenige Jahre später aufgrund enger Bindungen Hamburger Kaufleute zu den britischen Inseln eine hanseatische Entsprechung findet: Seit 1673 bringt der "Relations-Courier" in seiner Rubrik 'Kaufen und Verkaufen' Orientierung über die Marktlage.

Aber nicht der Hamburger 'Courier' bestimmt in der Folgezeit das Gesicht wirtschaftlich orientierter Medien, sondern die Anfang des 18. Jahrhunderts herausgegebenen "Intelligenz-Blätter", die sich enger an das französische Vorbild halten .... "


Leider hat diese Ausgabe kein Quellenverzeichnis und Gerhard Kase kann ich nicht mehr fragen, er ist am 20. November 2001 im Alter von 82 Jahren verstorben.

Also habe ich weitergekramt und Peter Johanek's "Die Vogel Story" aus dem Jahr 1972 gefunden, in der die Anfänge der Fachpresse noch detaillierter beschrieben sind und die, wie es sich für einen Wissenschaftler gehört, auch mit Anmerkungen und umfangreicher Biographie ausgestattet ist.

Dort wird dann auch der eigentliche Beginn der gewerblichen Fachzeitschriften mit dem Erscheinen des "Börsenblatt des Deutschen Buchhandels" in 1834, als dem ersten Branchenblatt eines einzelnen Berufs- und Industriezweigs, angegeben.

Die rasante Entwicklung der Fachpresse zeigt folgende Statistik zum Bestand an Fachtiteln in D:
(aus Johanek’s Die Vogel Story

Titelanzahl (im Jahre ...)

Jahr 1867: 1140
Jahr 1874: 1855
Jahr 1880: 2727
Jahr 1890: 2994
Jahr 1900: 4820
Jahr 1910: 5861


Die Aufbereitung der Geschichte der Fachzeitschrift (und nicht nur als Auftakt für eine Verlagsstory) wäre eine lohnende Aufgabe, auch hier in Deutschland. Oder?

P.S. 1)
Die Kommentarfunktion des Blogs eignet sich prima für Hinweise, Anmerkungen, usw.


P.S. 2)
Internet Recherche
Viele deutsche Verlage, haben natürlich für ihren Gründer, einen oder erste Zeitschriftentitel, den Verlag einen Blick in die Anfänge im Internet publiziert eine zusammenfassende Darstellung ist mir (bisher noch nicht aufgefallen).

Für die Schweiz macht Martin Stadelmann, macht einen Rundumschlag zur Geschichte der Fachpresse
SFJ - AJS - AGS - Geschichte der Fachpresse

DSpace at Rice University
Early History of Newspaper (PDF)
Related Posts with Thumbnails