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Thursday, September 19, 2013

SevenOne Media / ProSiebenSat.1: Status quo der Mediennutzung 2013

aus den Ergebnissen:         (siehe auch PM vom 17. September 2013) #dmexco

Die Reichweite der Übertragungswege / Medienkategorien



Wie gespreizt (und unvergleichbar) die Internet-Nutzung mit der anderer Medien ist


Die Bedeutungsprognose für Medien (der 14 - 49-jährigen)  überrascht nicht (wirklich)



Disclaimer: 
Die Fallzahl der "repräsentativen CAT Umfrage" ist mit 1010 Fällen noch etwas geringer als die der ARD/ZDF Online Studie (1.389 ab 14 Jahre, open end), sie beschränkt sich auf die Altersgruppe 14 - 49 Jahre (die sog. Werberelevanten in der TV-Sprache), sie ist "nur" ein Snapshot und kommt - wie auch die ARD/ZDF Online / Massenmedienstudie - weder aus einer neutralen Ecke, noch aus der Printfraktion.

Die gesamte Studienauswertung gibt es im SevenOne Research Flash Nr. 19 (22 Seiten, PDF)

Friday, September 06, 2013

TNS Infratest / BLM: Relevanz der Medien für die Meinungsbildung wird von Bildung und Alter bestimmt

Aus der Präsentation: Relevanz der Medien für die Meinungsbildung
- zu den empirische Grundlagen zum MedienVielfaltsMonitor der BLM (PDF)



Die Ergebnisse zeigen, dass bei den "Schul-Gebildeten" in unserem Lande das Internet längst das wichtigste Informationsmedium ist und das Fernsehen abgelöst hat ... bemerkenswert aber auch, dass die "Gebildeten" mehr als 3 mal so oft als der Rest der Befragten, Zeitschriften als ihr wichtigstes Informationsmedium bezeichnen.

Auch wenn über alle Befragten TV und Radio die Relevanzliste noch unangefochten anführen ...



Aber auch bei einer Aufsplitten nach Altersgruppen zeigen sich deutliche Unterschiede im Ranking und Nutzungsniveau. Und in der Gruppe 14 - 29 Jahren liegen TV und Internet nahe beieinander ....



Die gesamte Präsentation als Download (PDF)

Wednesday, September 04, 2013

Media Perspektiven: Zur ARD/ZDF Online Langzeitstudie 2013

Anmerkung:
Wie man den Blogeinträgen aus 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 entnehmen kann schätze ich die Langzeitstudie (seit 1997) wegen der Hinweise auf mögliche qualitative Veränderungen und weniger wegen Bestandsangaben und Hochrechnungen ...


Aus den Ergebnissen
  • Der Anteil der Internetnutzer stieg (laut Studie) auf 77,2 % (2012: 75,9 %)
  • Die tägliche Nutzungsdauer wird jetzt mit 169 Minuten (2012: 133 Minuten) + 27,1 % ausgewiesen
    - bei den 14 - 29-Jährigen mit 218 Minuten
  • Jedem Onlinehaushalt stehen durchschnittlich 5,3 internetfähige Endgeräte zur Verfügung.  

Genutzter Internetzugang



Nutzungshäufigkeit und Tagesverlauf



 
Nutzung von Web 2.0 Anwendungen




In Media Perspektiven 2013 - Ausgabe 7/8 sind jetzt die ersten Beiträge und statistische Daten zur Langzeitstudie ARD/ZDF Online Studie 2013 erschienen

Rasanter Anstieg des Internetkonsums - Onliner fast drei Stunden täglich im Netz
von Birgit van Eimeren und Beate Frees (PDF)

Multioptionales Fernsehen in digitalen Medienumgebungen
von Beate Frees und Birgit van Eimeren (PDF)

"Always on" - Smatphone, Tablet & Co. als neue Taktgeber im Netz
von Birgit van Eimeren (PDF)

Wer nutzt was im Social Web?
von Katrin Busemann (PDF)

plus einem Statistik-Datenteil (PDF) - aus dem auch die hier gezeigten Grafiken stammen - alle Ergebnisse gibt es auf ard-zdf-onlinestudie.de. | via / mehr media-perspektiven.de

Tuesday, July 02, 2013

TNS-Infratest: Medien informieren heute besser als noch vor 5 Jahren

und ein knappes Fünftel der Befragten (19 %) hat im Internet mindestens schon einmal bezahlt.







Bemerkenswert, dass Zeitschriften - in dieser Befragung und über alle Kategorien - die mit Abstand schwächste Positivbilanz ausweisen.

Weitere Ergebnisse:

  • 19 % der Befragten haben schon einmal für einen Artikel / eine Ausgabe bezahlt 
  • 29 % der Befragten können sich vorstellen für Online Informationen einmal zu bezahlen 
  • 63 % der Befragten schätzen gut recherchierte Informationen und können sich vorstellen dafür zu bezahlen (Print + Online) 
  • 64 % der Befragten bevorzugen Internetangebote - ohne dafür zu bezahlen
via / mehr TNS-Infratest

Wednesday, May 15, 2013

Nielsen Werbetrend 'Above-the-line-Medien' per April 2013 vs. 2012: jetzt 0,4 % im Minus


Zeitungen verbessern sich auf - 9,0 % (Vormonat: -11,0 %), Publikumsmagazine verbessern weiter sich auf -4,2 % (-5,4 %) und Fachzeitschriften auf - 3,1 % (- 3,8 %). Radio gewinnt, Internet wechselt die Vorzeichen und TV verliert deutlich.



Der Werbetrend für Mobile Werbung wird für April 2013 mit 6.821 TEUR ausgewiesen, per April sind das 25.766 TEUR (keine Vergleichswerte).

Die Markentwicklung der 50 Top-Branchen

via / more at Nielsen.de

Thursday, April 18, 2013

Nielsen Werbetrend 'Above-the-line-Medien' per März 2013 vs. 2012: jetzt (nahezu) auf Vorjahresniveau 0,1 % minus


Vormonat: per Februar 2013 noch minus 0,8 %

Zeitungen hinken weiter hinterher -11,0 % (-10,6 %), Publikumsmagazine verbessern sich -5,4 % (-8,1 %) und Fachzeitschriften jetzt -3,8 % (-5,3 %)



Der Werbetrend für Mobile Werbung wird für März 2013 mit 7.522 TEUR ausgewiesen, per März sind das 18.945 TEUR (keine Vergleichswerte).

Die Markentwicklung der 50 Top-Branchen

via / more at Nielsen.de

Thursday, February 14, 2013

Nielsen Werbetrend Januar 2013 - Überraschung, auch Internet im Minus, Out-of-Home, Radio + TV Up



Der Werbetrend für Mobile Werbung wird im Januar 2013 mit 5.195 TEUR ausgewiesen (keine Vergleichswert für Jan 2012). Methodische Hinweise zur Mobile Werbestatistik siehe unten!

via / more at Nielsen.de

Monday, December 03, 2012

JIM 2012 - Jugend, Information, (Multi-)Media Studie erschienen


Am 30. November ist die neue Basisstudie zum Medienumgang 12- bis 19-Jähriger des Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest erschienen.

Aus der Ankündigung
"Für Jugendliche bleiben Soziale Netzwerke ein zentraler Aspekt der Internetnutzung. Online-Communities zählen neben Suchmaschinen und Videoportalen zu den drei am häufigsten ausgeübten Anwendungen im Internet und werden von insgesamt 78 Prozent der 12- bis 19-Jährigen zumindest mehrmals pro Woche genutzt. 57 Prozent besuchen die eigenen oder fremden Profile im Netzwerk sogar täglich ... "   mehr

Inhalt

1.     Einführung und Methode
2.     Medienausstattung
3.     Freizeitaktivitäten
4.     Medienbeschäftigung in der Freizeit
5.     Wichtigkeit der Medien
6.     Glaubwürdigkeit der Medien
7.     Bücher
8.     Radio und Musik
8.1   Radio
8.2   Musik und Musikvideos
9.     Fernsehen
9.1   Fernsehnutzung und Lieblingssender
9.2   Scripted Reality Formate
10.   Computer und Internet
10.1 Ausstattung und Nutzung
10.2 Aktivitäten im Internet
10.3 Probleme im Internet
11. Online-Communities
11.1 Nutzungshäufigkeit und Nutzungsmuster
11.2 Profileinstellungen und -informationen
11.3 Datenschutz
12.   Computer-, Konsolen- und Onlinespiele
12.1 Nutzung und Lieblingsspiele
12.2 Jugendschutz
13.   Handy
13.1 Handybesitz und Smartphones
13.2 Mobiles Internet und Apps
13.3 Handynutzung
13.4 Problematische Handynutzung
14.   Medienkompetenz
15.   Zusammenfassung
16.   English Summary

Aus den Ergebnissen





Download Berichtsband (72 Seiten, PDF)

Friday, September 28, 2012

PEW Study: Trends in News Consumption: 1991 - 2012 (US)

From the PewResearchCenter 'In Changing News Landscape, Even Television is Vulnerable'

Some Highlights
- The Rise of Social Networks for News
- Twitter Not a Major News Source, but growing
- The Decline of Paper in Reading & Writing
- Only 1/3 of Americans aged 18 - 29 watched yesterday News on TV

Online News Continues to Climb

Tuesday, August 21, 2012

Media Perspektiven: ARD/ZDF Online Studie 2012


In Media Perspektiven 2012 - Ausgabe 7/8 sind jetzt die ersten drei Beiträge zur Langzeitstudie ARD/ZDF Online Studie 2012 erschienen (und auch richtig verlinkt).

76 Prozent der Deutschen online – neue Nutzungssituationen durch mobile Endgeräte
von Birgit van Eimeren und Beate Frees

Web 2.0: Habitualisierung der Social Communitys
von Katrin Busemann und Christoph Gscheidle

Geräteausstattung der Onlinenutzer
von Bettina Klumpe

Wie man den Blogeinträgen aus 2008 | 2009 | 2010 | 2011 entnehmen kann schätze ich die Langzeitstudie (seit 1997) wegen der Hinweise auf mögliche qualitative Veränderungen und weniger wegen Bestandsangaben und Hochrechnungen ...

Nutzungsdauer der Medien 


Nachtrag 22-August-2012
Habe mir gerade einmal die AGF Daten angeschaut:


Seh- und Verweildauer in Minuten vom 21.08.2012 

                                       Sehdauer   Verweildauer in Minuten
Zuschauer gesamt              190           288



Second Screen - Private Nutzung

  vergrößern

Zur Startseite der ARD / ZDF Onlinestudien 1997 - 2012  hier

Tuesday, April 10, 2012

TV Konsum rückläufig: Kleiner Unfall oder Anzeichen für eine Trendwende


Ist das Fernsehen der Zukunft eine Video-Plattform ohne Fernsehanstalter und Broadcaster? Erstmals im I. Quartal 2012 zeigen die Zahlen von media control einen signifikanten Rückgang des Fernsehkonsums in Deutschland über alle Altersgruppen. Besonders deutlich ist der Rückgang in den Altersklassen 14 - 39 Jahre.

Fernsehkonsum nach Altersgruppen



Die komplette Tabelle auch auf media-control.de (PDF)

via / mehr Täglicher TV-Konsum sinkt um sechs Minuten

Friday, July 15, 2011

BLM Forum: Die Relevanz der Mediengattungen für die Meinungsbildung

Aus der Präsentation auf dem BLM Forum:
Das Fernsehen ist nach wie vor das wichtigste Medium für die Informations- und Meinungsbildung (Deutschsprechende Bevölkerung ab 14 Jahre). Mit einer Tagesreichweite von rund drei Viertel (74%) liegt es deutlich vor dem Radio (53% Hörer gestern) und der Tageszeitung mit 43%. Mit Abstand folgen das Internet (26% „informierende“ Nutzer gestern) und Zeitschriften oder Wochenzeitungen (9%).

Das Internet ist die Mediengattung, die sich in ihrer Nutzerschaft am meisten von den anderen unterscheidet. Das Internet trennt Männer und Frauen (33% vs. 19% Nutzer gestern), formal höher Gebildete von den formal weniger Gebildeten (11% max. Hauptschule vs. 48% Nutzer gestern mit (Fach-) Hochschulreife), Jüngere und Ältere (40% 14-29-jährige Nutzer gestern vs. 14% bei den 50+). Allerdings nimmt der Anteil der über 50-Jährigen unter den „sich-informierenden-Onlinern“ zu: Er ist von 16% in 2009 auf aktuell 24% gestiegen.

Die überwiegende Mehrheit der informierenden Seher und Hörer gestern (76% bzw. 71%) informiert sich bei den Öffentlich-Rechtlichen. Online sind Portale (62%) und Soziale Netzwerke / User Generated Content mit 41% bzw. 40% häufiger besuchte Informationsquellen als öffentlich-rechtliche Angebote.









Die komplette Präsentation von tns infratest | BLM (34 S., PDF)

via / mehr auf der Website der BLM

Wednesday, July 06, 2011

AWA 2011 zeigt die Veränderung der Mediennutzung, in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik

Heute morgen fand in Berlin die AWA-Präsentation 2011 der Allensbacher Markt- und Werbeträger Analyse statt. Diese Charts stehen jetzt auch als PDFs zum freien Download im Internet. Es sind

Michael Sommer
Veränderung von Politik und Märkten durch das Internet

Aus der Präsentation
'Aktiven u. strukturierten Inhalt sucht man im Internet'



Der Unterschied im Informationsverhalten - Altersgruppen

Thursday, September 09, 2010

ARD / ZDF Studie: Massenkommunikation ist TV und Radio

nur bei den 14 - 29 Jahren begegnen sich TV, Radio und Internet auf Augenhöhe ... (systembedingt?)


vergrößern

TV gewinnt und regiert (nach dieser Studie) mit jetzt 220 Minuten, Radio baut ab auf 187 Minuten und das Internet rast - in deutlichem Abstand - hinterher. Weit abgeschlagen (in dieser ARD / ZDF Studie) sind Tageszeitungen mit 23 Minuten und Zeitschriften mit 6 Minuten täglicher Nutzungszeit.

Die Studie berichtet auch über Mediennutzung im Tagesablauf, die Nutzungsmotive, sowie Zahlungsbereitschaft und die Zukunft der Medien.

Das komplette Handout (37 Seiten, PDF) hier auf media-perspektiven.de

Nachtrag: Januar 2012
Haben die gedruckten Medien noch eine Zukunft oder, Wie die ARD/ZDF Langzeitstudie Massenkommunikation - Mediennutzung und Medienbewertung (ihre) Welt abbildet [Patrick Priesmann]

Tuesday, March 23, 2010

Journalistische Qualität und das Klimbim der Tageszeitungen

Gestern berichtete kress.de "TNS Emnid über Tageszeitungen im Netz: Twitter, Web-TV & Co. sind nur Spielereien". Dann habe ich mir die Mühe gemacht, die Presseinformation auf der dieser Bericht sich beruft nachzulesen und heute morgen getwittert:

tns emnid: Leser von Tageszeitungen erwarten im Web zuvörderst journalistische Inhalte u. nicht Twitter & Co (PM, PDF)

Inzwischen hat mir tns Emnid die ausführlichen Ergebnisse gemailt und - nicht gegen und alles für journalistische Qualität im Zeitungsjournalismus Offline und Online - man kann die Ergebnisse auch ein wenig anderes interpretieren, vor allem wenn man diese gelegentlich in Relation zu anderen Marktzahlen stellt


Hier ein Auszug aus den Studienergebnissen:



Mir fällt dabei zum Beispiel auf, dass

- viele Dienste sehr viel häufiger auf anderen Sites, nicht auf der Website der eigenen Tageszeitungen genutzt werden; das könnte z.B. daran liegen, dass Tageszeitungen einfach zu spät gekommen sind, oder aber auch, dass die Angebote nicht relebant genug sind - keinen Mehrwert bieten

- im Vergleich zur allgemeinen Twitter-Nutzung in Deutschland, die Prozentsätze für "Habe ich bereits genutzt" (11,6%) für (Print-)Zeitungsleser extrem hoch sind und es dann wohl eher an Tweets der Redaktion (so vorhanden) liegt, dass sich dies nicht auf Tweets der Redaktion überträgt.

- Tageszeitungsleser (Print) nutzen zu 28,3 % Branchenbücher im Web, aber nur 5,2 % im Rahmen von Tageszeitungsportalen ...

(Natürlich, wurden in der Studie nur die ausgefragt, die zumindest gelegentlich eine Tageszeitung lesen.)

Für die Studie hat tns emnid bei den Probanden zunächst die Nutzung regionaler bzw. lokaler Tageszeitungen erfragt und dann im nächsten Schritt in der Teilgruppe der Onliner, die eine regionale oder lokale Tageszeitung mindestens gelegentlich nutzen, Bekanntheit und Nutzung typischer Webangebote auf den Nachrichtenwebsites abgefragt.

Die graphische Auswertung (39 Seiten, PDF) beinhaltet eine Analyse hinsichtlich Altersteilgruppen und in Abhängigkeit von der Nutzungshäufigkeit der gedruckten Tageszeitung. Sie können Sie bei tns emnid (Michael Voss) anfordern.

Saturday, November 28, 2009

JIM Studie 2009: Informationsverhalten und Mediennutzung der 12 - 19 jährigen

eine (seit 1998 jährliche) Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest (mpfs).




Quelle: JIM 2009, Angaben in % -  vergrößern




Quelle: JIM 2009, Angaben in %

Auch wenn die Fallzahl doch sehr gering ist, hier eine Aufschlüsselung nach Jungen und Mädchen, welche Medien ihnen wichtig bzw. sehr wichtig sind (und dann vielleicht auch Auskunft und Hinweise über die Kaufbereitschaft und die zukünftige Nutzung von Medien geben könnte.



In der Studie gibt es weiteren Aussagen zu

- Medienausstattung
- Freizeitaktivitäten
- Themeninteressen und Informationsverhalten
- Medienbeschäftigung in der Freizeit
- Die Wichtigkeit der Medien und ihre Bedeutung im Alltag
- Radio und Musik, Information über Musik
- Fernsehennutzung
- Büchernutzung
- Computer und Internet: Nutzungsart, Nutzungsfrequenz und Nutzungsorte
- Computer-/Konsolen- und Onlinespiele: Nutzungshäufigkeit und Nutzungsdauer, Inhaltliche Präferenzen
- Kommunikation im Netz
- Online-Shopping
- Handy: Ausstattung, Nutzung und Kosten
- Privacy, Jugendschutz

Download Studie (68 Seiten, PDF)

via Pressemitteilung

Thursday, November 12, 2009

OC&C Studie: Klassische Medienmarken haben Nachholbedarf im Internet

Die Welt ist voller Nachrichten darüber, das Verlage und Sender ihre Online Aktivitäten forcieren um ihre Marken auch auf dieser Plattform in der ersten Reihe mitzuspielen. Eine aktuelle Studie von OC&C Strategy Consultants (Autoren: Michael Rzesnitzek und Andreas von Buchwaldt) bestätigt jedoch, dass dies vielen Medienhäusern nur "sub-optimal" gelungen ist (oder auch, von diesen überhaupt nur zielführend versucht worden wäre).

Übersicht Reichweiten Print - TV - Verlage







Aus dem Release:
"Fast alle Print-Champions sind online schwächer als offline

Von den zehn reichweitenstärksten Print-Titeln erzielt einzig das Nachrichtenmagazin Der Spiegel mit einem Online-Anteil von 48 Prozent fast ein Gleichgewicht zwischen Off- und Online-Reichweite.
Etwas abgeschlagen folgt Focus mit einem Online-Anteil von 40 Prozent. Das Münchner Nachrichtenmagazin hat – mit Blick auf die „Gesamtreichweite“ (Print und Online addiert) – allerdings knapp drei Millionen Leser/Nutzer weniger als die Hamburger Konkurrenz vom Spiegel. Die Bild-Zeitung erhöht ihre Online-Reichweite auf 32 Prozent. Mit schwacher Online-Präsenz zeigen sich neben den
Fernsehzeitschriften TV14 (1%) und TV Spielfilm (8%) die Springer-Titel Bild der Frau (2%) und Sport Bild (7%). Keine Überraschung ergibt sich mit Blick auf die junge, internetaffine Zielgruppe der 14- bis 29-Jährigen: Die zehn reichweitenstärksten Print-Titel erreichen hier ausnahmslos mehr Online-User als in ihren anderen Zielgruppensegmenten. Innerhalb dieser Zielgruppe erreicht der Spiegel heute bereits mehr Leser mit dem Online-Angebot (57%) als mit der Print-Ausgabe ..."

und
- Thematische Gewinner: Computer, Wirtschaft und Nachrichten
- Thematische Verlierer: Women & People, Programmies und Jugend
- Verlage: Springer und Burda führende „Transformatoren“, Bauer abgeschlagen
- Schleppende Online-Transformation bei TV Sendern, nur ProSieben und RTL

Mehr / der komplette Studiebericht 'Offline vs Online'
Digitale Transformation traditioneller Medienmarken und -unternehmen (OC&C Insight, 14 S., PDF) unter occstrategy.de

Tuesday, July 07, 2009

AWA 2009: Die Entwicklung der Printaffinität und printaffiner Zielgruppen

aus der AWA 2009 Präsentation von Johannes Schneller ein paar Highlights

Anteil der Printmedien an den Werbeaufwendungen



Quelle: IfD-Allensbach, Carat International / Aegis Media

Die Fragestellung ermittel hohe Printaffinität



Quelle AWA, Bevölkerung Bundesrepublik ab 14 Jahre

Printaffinität der Bevölkerung und in der Altersgruppe 14 - 29 Jahre



Quelle AWA, Bevölkerung Bundesrepublik ab 14 Jahre

Und entgegen einer alten Regel steigt die TV-Nutzung bisher nicht an, was ja vielleicht auch ein wenig an dem Programmangebot liegt ;-)

Die gesamte Präsentation als PDF (40 seiten)

AWA 2009: Gesamtreichweite Printmedien sinkt um 3, 5 %

Die Gesamtreichweite der Printmedien ist laut AWA 2009 (Allensbacher Markt- und Werbeträger Analyse) das siebte Jahr in Folge gesunken und zwar um 3,5% (ähnlich wie im Vorjahr).

Die Reichweite der Publikumszeitschriften und Wochenzeitungen sank gar um 4,8%. (Grafik nachgereicht)


Erste Analysen u.a. auf dwdl.de und kress.de

Für die an der AWA 2009 teilnehmendenen 273 Titel hier die Reichweiten pro Ausgabe auch zum Abgleich innerhalb der Kategorien.

Die Lage und Stimmung der Verbraucher im Umfeld der Wirtschaftskrise
Renate Köcher

Ernährung als Spiegel des gesellschaftlichen Struktur- und Mentalitätswandels
Michael Sommer

Die Entwicklung der Printaffinität und printaffiner Zielgruppen
Johannes Schneller

Zur Aktualität der Marken und Markenkommunikation

Gerhard Faehling

Sie wollen selbst zählen? Es gibt mehrere Zahlservice-Angebote u.a. von G+J

Früherer Eintrag mit einer Liste verschiedener Media- und Zählangeboten
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