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Friday, February 03, 2017

Die Trends in der deutschen Zeitungsbranche für 2017 - Schickler-BDZV Umfrage

Die deutschen Zeitungsverlage wollen ihren redaktionellen Kern und und journalistische Angebote weiter stärken. Für 70 % der Teilnehmer ist die Entwicklung neuer journalistischer Produkte das Top-Thema des Jahres. Begleitet von den Toptrends

- Distribution und Marketing wird sozialer
- Big Data – die Nutzung von Algorithmen zur Datenanalyse – setzt sich (langsam) durch
- Die DNA der Verlage wird digitaler digitale

An der (jährlichen) von der UB Schickler durchgeführten Studie „Trends der Zeitungsbranche 2017“ haben 90 Verleger und Geschäftsführer aus Deutschland teilgenommen. Sie repräsentieren laut Schickler ein gutes Drittel (36 %) der Branche nach Unternehmen und knapp die Hälfte (49 %) nach Auflage.

via / mehr bdzv.de


Ausgewählte Charts der Ergebnispräsentation






Anmerkung zu den erhobenen Big Data Initativen von Zeitschriftenverlagen

Unter dem Begriff Big Data machen die Antworten der Verlage vielleicht mehr her. Aber dass, was Verlage tatsächlich machen bzw. planen ist ganz sicher nicht Big Data. Ich schätze, dass in Deutschland nur max. 3 - 5 Zeitungsverlage überhaupt Big Data stemmen könnten (mit durchwachsenen Prognose zu Kosten / Nutzen. 

Small Data bzw. Smart Data sind wohl bessere Beschreibungen für das was Verlage jetzt tun (müss(t)en).


Trendreport Zeitungen 2017 (23 Seiten, PDF) hier herunterladen

Wednesday, September 09, 2015

Was ist los mit den Medien der Kommunikationsbranche in Print und Online?

Angeregt durch den Beitrag 'IVW und AGOF: MEEDIA baut Marktführerschaft weiter aus' ... die dann übergangslos und nicht gekennzeichnet in eine Werbebotschaft in Eigener Sache übergeht, haben wir hier nicht nur den aktuellen Stand, sondern auch einen Jahresvergleich gesucht um die Entwicklung besser deutlich zu machen.

Und wie man sieht, sollten sich Horizont (dfv) und w&v (Süddeutscher Verlag) mehr einfallen lassen... um ihr Klientel besser zu bedienen und relevant zu bleiben.

Anmerkung: Es gibt jede Menge weitere Medien in Print und Online, allerding nicht durchgängig in der AGOF bzw. IVW Auswertung. Daher die Beschränkung auf die genannten Angebote.

P.S.
Laut ZAW lag die Gesamtzahl der Arbeitsplätzen in der kommerziellen Kommunikation (im Jahr 2014) bei rund 900.500 Personen.

Friday, November 21, 2014

Tuesday, July 08, 2014

BDZV Jahrespressekonferenz 2014: Forderungen an Berlin und Brüssel und insgesamt ein zufriedenstellendes, wenn auch rückläufiges Ergebnis für 2013

Zu den Jahresergebnissen, Erfolgen und Misserfolgen der Zeitungsverlage in 2013
(Jahrespressekonferenz des BDZV 8. Juli 2014)

Zufriedenheit misst sich halt auch immer an den Erwartungen die man hat. Der BDZV klang heute mit sich, seinen Mitglieder und Lesern zufrieden. Nur die Anzeigenkunden honorieren nicht die Reichweiten, die Politik, die Gerichte und die Wettbewerbsbehörden halten ihnen Wettbewerber wie Google, Facebook & Co nicht vom Hals und die Regierung, die Kommission und Parlamente in Berlin und Brüssel sind störrisch, hört zu wenig auf die Verleger und haben ihren eigenen Kopf.

Die Zeitung erreicht 81 % (57 Mio.) der deutschsprachigen Bevölkerung über 14 Jahren
davon nutzen

- 42 % aller Zeitungsleser nutzen ausschließlich Print
- 23 % wählen ausschließlich die digitale Zeitung

Auch die junge Zielgruppen sind noch On-board

- Die Zeitungen haben 450 Angebote bei Facebook, Twitter & Co.
- 67 % der 14-bis 29-Jährigen (= 9,9 Mio. Unique User) besuchen regelmäßig die über 600 Websites der Zeitungen
- 48 % der 14-bis 29-Jährigen lesen täglich eine gedruckte Zeitung
- Erfolgreiche Leseförderung: rund 900.000 Kinder und Jugendliche pro Jahr nehmen an Zeitungsprojekten teil (in Kooperation mit Schulen)

Die Auflagenentwicklung 



Umsatzentwicklung



Diese Angaben beziehen sich nur auf Umsätze mit Zeitungen (Print + Digital) nicht auf Service, eCommerce und andere Geschäfte der Verlag. Trotzdem, die Rückgänge bei den Anzeigen sind massiv, beim Vertrieb eher gering (Dank Preisanpassung). Hier die Entwicklung nach Anzeigen + Vertrieb getrennt



Besucher auf Zeitungswebsites



Reichweiten der Zeitungsangebote (Online)



Alle Zeitungen zusammen ergeben die Nummer 1



Doch welche Bedeutung hat das in der realen Welt?

- Ist "in einem durchschnittlichen Monat" das Kriterium für die Nutzung von Tageszeitungen? Oder auch Wochenzeitungen?
- Sagt das etwas aus, wie die Rolle der Zeitung vor Ort, in der Region wahrgenommen, genutzt wird?
- Musste man dann nicht auch alle Magazine, alle Retailers, alle ... zusammenrechnen?
- Und welche Reichweite haben Google, Facebook & Co?; usw.

Im Digitalen machen die Verlage (sehr unterschiedlich) große bis kleine Fortschritte, viele weichen auch auf alternative Einnahmemodelle und eCommerce aus. Inzwischen hätten 80 Zeitungen eine Paywall errichtet, bis Ende des Jahres sollen es 100 (von 329). Aber nach Meinung des BDZV sei die Paywall ohne Alternative für das Erlösportfolio der Zeitungsverlage im Digitalen. Zahlen über die Umsatzerlöse aus den Paywalls der 80 Verlage liegen dem BDZV nicht vor und so konnte auch nicht die Frage beantwortet, ob sich die Paywall für Verlage letztlich rechnet (Investition, Betriebskosten vs. Erlöse) oder ob bezahlte Inhalte, Services und Subscriptions-Bundle in anderen Angebotsformaten nicht weniger kosten und nachhaltiger für das Geschäft seien.

Zu den Forderungen und Wünschen an die Politik

Mindestlohn
Andrea Nahles hätte in den Branchendialogen nach innen und nach außen die Wünsche der Zeitungsverleger nach einer 5-Jahre Sonderregelung sehr stark unterstützt und verteidigt (und das sei sicher nicht beeinflusst gewesen von den zahlreichen Beteiligungen, welche die SPD Medienholding ddvg halte - wäre ja sofort aufgeflogen). Die CDU habe quergeschossen und so ist es jetzt nur eine 2 Jahre Regelung und in zwei Jahren stehen wir mit dem gleichen Problem wieder auf der Matte - was aber keine Drohung sein soll. Schnellschüsse will man nicht machen, aber die Mehrkosten von rd. 220 Mio. (ohne Abwicklung, Verwaltung) für 2 Mio. Zeitungsempfänger seien so einfach nicht zu stemmen.

Mehrwertsteuer
Diese werde in Brüssel entschieden und die deutsche Bundesregierung und das Parlament würden die Forderung nach einheitlichem ermäßigten Mehrwertsteuersatz von 7 % für gedruckte und digitale Presseerzeugnisse unterstützen, könnten aber selbst nicht viel bewirken.

Datenschutz / Verbraucherschutzrichtline
Hier fordert man Ausnahmen für Redaktion und Vertrieb von Presseerzeugnissen auf der Basis des Schutzes im Grundgesetz. Warum der BDZV die Sonderrechte für journalistische / redaktionelle Belange so eng mit den geforderten Sonderrechten im Marketing & Vertrieb verknüpft und quasi gleichsetzt blieb offen

Der Schutz vor & Gleichbehandlung von Frenemy wie Google & Co
Hier erwarte man dringend proaktive Unterstützung über das (Wettbewerbsrecht, Kartellrecht und Steuerrecht), insbesondere auch aus Brüssel ... Daneben gibt es natürlich auch noch die Dauerbrenner, z.b.  #LSR #Fusionskontrolle

via / mehr Pressemitteilung des BDZV 'Zeitung ist das Leitmedium der Deutschen'

Friday, July 05, 2013

BurdaCreative: Studie zu Vertriebskommunikation Heute und in der Zukunft

Die TNS-Infratest Studie  - zu der 700 Vertriebsmitarbeiter aus zehn führenden Unternehmen mit Schwerpunkt B2B-Vertrieb wurden befragt wurden - zeigt auf wie digital und mobil die Vertriebskommunikation in diesen Unternehmen bereits stattfindet, welche Gerätschaften (Smartphone, Tablet-PC, Notebook) und für welche Aufgaben / Funktionen bereits genutzt werden und welche Potenziale es bei Vertrieblern, Anwendungen und Ausstattung es noch zu entdecken und/oder zu nutzen gilt.

Aus den Ergebnissen:

Was wird heute und mit welchen Endgeräten genutzt



Der Bedarf und Aufgeschlossenheit zum Thema



Wo sehen die Befragten das größte Verbesserungspotenzial



via / mehr Vertriebskommunikation bleibt weit hinter ihren Möglichkeiten zurück

Monday, December 19, 2011

Deutsche Post "Printmedien-Entscheider-Panel 2011" Vertrieb - Anzeigen - Online - Paid Content

Im Nachgang zu den Tweets vom 8. Dezember, hier noch ein paar Einzelergebnisse aus dem Printmedien Entscheider Panel, die für unsere Leser interessant sein dürften ...



70 % der Befragten rechnen mit sinkende Vertriebserlöse für Print, das sind 18,8 Prozentpunkte mehr als 2009. Nur 7 % rechnen mit steigenden Vertriebserlösen.

Zum Vergleich: eMartin.net Umfrageergebnisse 2011





63 % der Befragten gehen in 2012 von einem etwa gleichbleibenden Werbegeschäft für Print aus, 21 % erwarten eine Zunahme der Werbeeinnahmen.


Zum Vergleich: eMartin.net Umfrageergebnisse 2011




Der Anteil derer, die Online in den nächsten beiden Jahren ein deutlich höheren Anteil am Gesamtumsatz erwarten, hat zugenommen. Ein Viertel erwartet für Onlinegeschäfte einen Anteil von 25 % und mehr. 78 % glauben aber, dass die Online-Werbeerlöse den Rückgang der Printwerbeerlöse nicht kompensieren können.

Zum Vergleich: eMartin.net Umfrageergebnisse 2011



Der Anteil der Befragten, die zustimmen (befürchten), dass Journalistische Inhalte im Netz weiterhin kostenlos bleiben, hat sich gegenüber 2009 noch einmal erhöht (+ 7,3 Prozentpunkt). Die größten Chancen sehen die Teilnehmer in spezifischen Themenumfeldern und mit Kombi-Angeboten für Print + Onlinenutzung und mobilen Bezahlangebote (Tablets und Smartphones).

Quelle: Deutsche Post DHL Presseservice [PM]

Für mehr Ergebnis-Charts, pls DM @hemartin oder einen Kommentar hinterlassen
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