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Wednesday, June 18, 2014

Anmerkungen zum ZAW Jahrbuch Werbung 2014: BIP, Äpfel + Birnen, die Medien glauben (II.)

Inzwischen konnte ich ein wenig im ZAW Jahrbuch - Werbung 2014 blättern und finde das Kompendium ist weiterhin ein nützliches Nachschlagewerk über (verfügbare) werbestatische Daten in Deutschland (leider noch immer nicht digital). Es bietet auf rund 360 Seiten (deutlich verschlankt) vor allem Statistiken, Daten und Adresse der Werbewirtschaft und ihrer Verbände. Einen Mix aus Äpfel und Birnen oder wie internationale Mitleser sagen würden, Äpfel und Orangen und wie in den vergangenen Jahren werden ausgewertete Daten zu erfassbaren Daten. In 2014 inkl. Sponsoring (FASPO), Werbeartikel (GWW Daten), Werbung per Post (Deutsche Post) und Suchwortvermarktung (BVDW Daten).

Aus dem Inhalt 
Werbewirtschaft in Zahlen
Volkswirtschaftliche Faktoren, Nettoumsatzentwicklung der Werbeträger 2013, Arbeitsmarkt Werbewirtschaft, deutsche Werbewirtschaft im internationalen Vergleich

Werbepolitische Entwicklungen in Deutschland und der EU
Wettbewerbsrecht, Verbraucherpolitik, Kinder, Datenschutz, Audiovisuelle Medien, Energiekennzeichnung, Lebensmittel, Alkoholhaltige Getränke, Tabakprodukte, Glücksspiel, Kosmetische Produkte, Arzneimittel, Finanzdienstleistungen

Selbstregulierung der Werbewirtschaft
Deutscher Werberat, Deutscher Datenschutzrat Online-Werbung (DDOW), Clearingstelle Online-Werbung und Urheberrecht (COWU), internationale Werbeselbstkontrolle

Branchen der Werbewirtschaft
Alkoholfreie Getränke, Anzeigenblätter, Arzneimittel, Auskunfts- und Verzeichnismedien, Außenwerbung (Out of Home), Automobilindustrie, Brauwirtschaft, Dialogmarketing, Digitale Werbewirtschaft, Druck- und Medienindustrie, Einzelhandel, Fachzeitschriften, Fernsehwerbung, Finanzdienstleistungen, Glücksspiel, Kinowerbung, Kommunikationsagenturen, Lebensmittelwirtschaft, Markt- und Sozialforschung, Mediaagenturen, Messewirtschaft, Publikumszeitschriften, Radiowerbung, Spielwaren, Spirituosen-Industrie, Sponsoring, Süßwaren, Systemgastronomie, Tabakprodukte, Werbeartikelwirtschaft, Werbefilmproduktion, Zeitungen

Werbeberufe – Berufsstände und Studienmöglichkeiten
Art Directors Club für Deutschland (ADC) e.V., DWG Deutsche Werbewissenschaftliche Gesellschaft e.V., Kommunikationsverband e.V., Konferenz der Akademien für Kommunikation, Marketing, Medien e.V. (KdA)

Der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft ZAW
Aufgaben und Strukturen, Präsidium, Mitgliedsorganisationen, Assoziierte Mitglieder, Geschäftsstelle, Freiheit für die Werbung e.V.

Die Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW): 
Aufgaben und Strukturen, Verwaltungsrat

Meine Empfehlung:
20 € / Studenten 10 € (plus Versandkosten) investieren und das Jahrbuch des ZAW - Werbung 2014 in das Bücherregal stellen und darauf hoffen, dass der ZAW in 2015ff den Sprung ins Digitale schafft

siehe auch:
Der ZAW macht sich Sorgen um den Werbeaufschwung in Deutschland

Ein paar zusätzliche Beobachtungen - während eines ersten Durchblätterns - hier kurz angemerkt:

BIP und Werbeinvestitionen / Werbeeinnahmen der Werbeträger

Mit den Zahlenreihen früherer ZAW Jahrbücher nicht mehr vergleichbar zeigt eine Tabelle 2009 - 2013 (BIP in jeweiligen Preisen)

einen Rückgang des Anteils der Werbeinvestitionen am BIP um 8,9 % und
einen Rückgang des Anteils der Werbeeinnahmen der Medien am BIP um 12,5 %

während im gleichen Zeitraum die Werbeinvestitionen um 4,4 % und die Werbeeinnahmen der Medien um 0,5 % gestiegen sind. (Jahrbuch 2014, Seite 6)

Nettowerbeeinnahmen der erfassbaren [Anmerkung d.V.: erfassten) Werbeträger in Deutschland

Im ZAW Handbuch werden die z.B.

die Nettowerbeeinnahmen des Fernsehens für 2013 mit 4,125 Mrd. €, plus 2,2 % angegeben, während der Nielsenwerbetrend per Dezember 2013
von Bruttowerbeeinnahmen des Fernsehens für 2013 von 11, 336 Mrd. €, plus 5,7 % berichtet,

also eine brutto / netto Differenz von 65,6 % ausmacht, so man denn Äpfel mit Birnen vergleichen will.

Ein anderes Extrem - in umgekehrte Richtung - ist der Ausweis bei den Fachzeitschriften

die Nettowerbeeinnahmen der Fachzeitschriften für 2013 mit 889,0 Mio. €, plus 3,6 % angegeben (Fachpressestatistik), während der Nielsenwerbetrend per Dezember 2013
von Bruttowerbeeinnahmen der Fachzeitschriften für 2013 von 401,4 Mio. €, minus 3,7 % berichtet
 
(was hier wohl in erster Linie mit der Ausschnittsbetrachtung (200+ Fachzeitschriften), aber deutlich macht - falls die andere Zahl stimmt - dass der Trend auch mal in die falsche Richtung zeigt.)

Glauben die Werbeträger an die positive Wirkung der Werbung (oder handeln sie jedenfalls so)

Nach den Nielsen-Werbetrends tun sie das. Zwei Beispiele

Fachzeitschriften investierten in 2013 (brutto) 116,4 Mio. € oder 29,5 % aller Werbung in Fachzeitschriften (Werbetrend, siehe oben), Platz zwei nehmen die Dienstleistungen mit 36,4 Mio. oder 9,2 % und Platz 3 der KFZ Markt mit 27,7 Mio. € oder  7,0 % ein. (Jahrbuch 2014, Seite 154)

Publikumszeitschriften investierten in 2013 (brutto) 901,8 Mio. € oder 25,9 % aller Werbung in Publikumszeitschriften (Werbetrend, siehe oben), Platz zwei nimmt die Werbung für Körberpflege mit 326,7 Mio. oder 9,4 % und Platz 3 der KFZ Markt mit 273, 6 Mio. oder 7,9 % ein. (Jahrbuch 2014, Seite 214)

P.S.
Übrigens, u.a. Mediaagenturen, Radio, TV sind wesentlich weniger überzeugt von der Wirksamkeit der Werbung, gemessen an eigenen Investitionen in (ausgewerteten) Werbeträger 

Wednesday, May 21, 2014

Der ZAW macht sich Sorgen um den Werbeaufschwung in Deutschland

Der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) prognostiziert für 2014 ein Plus von 2 % bei den Investitionen in Werbung (nach - 0,1 % im Vorjahr). Aber, so Manfred Parteina (HGF ZAW), „Eine restriktive Werbepolitik aus Brüssel oder Berlin kann den erwarteten Marktaufschwung 2014 sofort wieder ausbremsen“. Die Nettowerbeeinnahmen der Medien sanken 2013 um 1,7 % auf 15,25 Mrd €. mehr

Aus dem ZAW-Jahrbuch der Werbung




ZAW - Jahrbuch der Werbung 2014
360 Seiten (deutlich verschlankt, im Vorjahr ca. 550 Seiten)
20 € (zzgl. Versand)

Tuesday, January 28, 2014

2013: B2B Media + Marketing Sites im Web

Zum Jahresende war die Reihenfolge der Media & Marketing Portale nach Online-Visits (IVW) wieder klar. wuv.de (Süddeutscher Verlag) hatte - auch mittels Mobile im September mit dem Mobile Angebot - meedia.de ((VG Handelsblatt, Holtzbrinck)) deutlich überholt und liegt im Dezember nur noch knapp hinter meedia.de. Horizont.net (dfv Mediengruppe) ist nicht viel eingefallen und dümpelt vor sich hin.

Mal sehen ob der Relaunch von meedia.de heute etwas bringt - auf mich wirkt die neue meedia.de eher bescheiden, ohne überzeugenden USP, ohne Raketenantrieb ...


Thursday, January 16, 2014

Deutschland: Nielsen Werbetrend 'Above-the-line-Medien' Gesamtjahr 2013 vs. 2012 plus 2,0 %

[Diese Plus 2,0 % entsprechen der Entwicklung der Erzeugerpreise (nach destatis) für QI - III 2013 - die Zahlen für das IV. Quartal sind noch nicht verfügbar]

Alle Printkategorien schließen laut Werbetrend mit einem Minus ab

- 7,6 % Zeitungswerbung
- 3,7 % Fachzeitschriftenwerbung
- 1,0 % Publikumszeitschriften

ebenso wie Kinowerbung - 2,1 %
(in der jeweiligen Ausschnittbetrachtung, siehe unten)

Dagegen wächst

11,0 % Out-of-Home
  5,7 % Fernsehwerbung
  3,6 % Radiowerbung
  3,5 % Displaywerbung der ausgewerteten Vermarkter

und immer auf der Basis von Preislisten (Brutto, ohne Rabatte, Provisionen).



Werbetrend Mobile Displaywerbung 

Thursday, September 19, 2013

FOMA Trendmonitor 2013: Gegenwart und Zukunft der Online-Werbung

aus den Ergebnissen

Online-Anteil am Media-Mix nach Branchen

„Bitte geben Sie an, wie sich Ihrer Einschätzung nach der Online-Anteil am Media-Mix pro Branche in den nächsten zwei Jahren verändern wird.“



So mancher Werbekanalanbieter muss sich da wohl warm anziehen...

Bedeutung digitaler Werbemaßnahmen

„Wie bewerten Sie die Bedeutung von Affiliate-, Search-, Display-, Video-, Social Media- und Mobile-Werbung aktuell bzw. in fünf Jahren?“



Das Α und Ω der Onlinewerbung

„Wie relevant sind folgende Themen für die Weiterentwicklung des Online-Werbemarkts?"




Quelle / mehr im BVDW „FOMA Trendmonitor 2013“ (14 Seiten, PDF)

Thursday, July 04, 2013

Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse 2013 vorgestellt

Heute wurde in Hamburg die AWA 2013 vorgestellt und in fünf Vorträgen vorgestellt bzw. interpretiert.

Nach diesen Zahlen geht es Print noch lange gut. Sechs von zehn Zeitschriften (in der AWA) können im Vergleich zum Vorjahr in der Reichweite zulegen (45 Titel) oder sind jedenfalls stabil (102 Titel).

[Nachtrag: Kollege Jens Schröder, vom Presseverlag meedia.de hat mal wieder ganz pingelich hingeschaut ;) wg. #LSR nicht verlinkt ]








Jung und Alt, ALLE präferieren Print


Und Politik interessiert auch im Wahljahr 2013 nicht die Bohne ....




Ausgewählte Ergebnisse gibt es u.a. in den PDF-Handouts zu den Vorträgen 2013:

Johannes Schneller
Aktuelle Entwicklungen von Printaffinität und Printmedien

Steffen de Sombre, Oliver Bruttel
Generationsspezifische Konsumstile und Mediennutzung hier | hier

Renate Köcher
Unberechenbare Konsumenten? Stabilität und Volatilität von Interessen und Konsum

Gerhard Faehling
Attraktive Zielgruppen der AWA für die Mediaevaluation
(zur Zeit nicht Online erreichbar)

Den Auszüge aus dem Codebuch  u.a. für

Informationsverhalten, Medienkonsum, Werbung (PDF)

Kultur, Bücher, Sprachen (PDF)

Computer, Internet, Telekommunikation (PDF)


via / weniger in der PM Allensbacher Kurzbericht zur AWA 2013

P.S.
Die Einzelmeldungen der Verlage und Titel müllen gerade meinen Posteingang zu

Thursday, May 23, 2013

Online-Werbung in der ZAW Werbestatistik 2012 erstmals über 1 Mrd. Euro, beim BVDW schon lange ...




Zu den Netto-Werbeeinnahmen 2012 der (ZAW) erfassten Werbeträger in Deutschland  mehr

Zu den BVDW (auch wenn es sich hier um Brutto Preise der Belegeinheiten handelt, und zudem um eine Hochrechnung aus ca. 75 % Anteil der OVK Mitglieder) - näheres dazu hier dürften die Werbeeinnahmen ein 3 - 4 faches betragen. Oder?

Außerdem würde mich interessieren, warum die beachtlichen Werbeumsätze von Corporate Media und Kundenzeitungen nicht erfasst werden, dito. die Umsätze mit gedruckter Werbung, welche über private Verteiler distribuiert werden. Ab wann plant der ZAW die Werte für mobile Werbeumsätze ausgewiesen? (laut BVDW waren das in 2012 rd. 62 Mio. Euro brutto)? Und, und, und ...

Wednesday, May 22, 2013

ZAW-Jahrespressekonferenz 2013: Digitale Werbung wächst, Printwerbung schrumpft, aber (noch) 68 % der Gesamtwerbeeinnahmen (netto)


... jedenfalls an den dreizehn vom ZAW ausgewerteten Medienarten. Danach sind die Netto-Werbeeinnahmen der gedruckten und gesendeten Medienarten sind um 3,2 % auf 18,42 Mrd. Euro zurückgegangen und die Werbeinvestitionen insg. um knapp 1 % auf 29,74 %.





Nachtrag:


Die Relation von erfassten Investitionen in Werbung als auch die Werbeeinnahmen der Medien (nach ZAW) und des BIP's (Statistisches Bundesamt) hat sich in den letzten Jahren stetig, deutlich verschlechtert.

Anteil Investitionen in Werbung (ZAW) am BIP: 1,27 % in 2007, 1,12 % in 2012
Anteil Werbeeinnahmen der Medien (ZAW) am BIP: 0,86 % in 2007, 0,70 % in 2012

Das liegt wohl auch wesentlich daran, das Investitionen in eigene Medien (z.B. Websites), Search und Social Media bei den ZAW-Zahlen nicht berücksichtigt werden.

In seiner Prognose für das Jahr 2013 ist der ZAW und seine Mitgliedsverbände sehr zurückhalten. Man hofft, dass die Nettoeinnahmen der Medien wieder an das Ergebnis von 2012 heranreichen und verspricht sich ein kleines Plus von 1% (nach - 0,9 % in 2012) für das laufende Jahr.

ZAW PM 22. Mai 2013

(Unbearbeiteter Mitschnitt)



Jahresstudie zum Werbemarkt

Diese und viele andere interessante Daten, Anliegen und Themen zum Thema gibt es wie jedes Jahr) auf 558 Seiten satt in

Werbung in Deutschland (edition zaw) auf zaw.der

 (in Arbeit)

Sunday, November 18, 2012

Destatis: Erzeugerpreise Werbung (II. Q. 2012) und Preis-Kaleidoskop Oktober 2012

Am 14. November 2012 haben wir hier den Nielsen Werbetrend für Jan - Oktober 2012 gepostet. Insbesondere bei den Werbekanälen Print sind das nur Ausschnittsbetrachtungen oder Trends wie Nielsen das selbst bezeichnet und zudem berechnet auf den Bruttowerten nach Preisliste und inkl. der Werbung der Medien selbst. PZ-Online liefert im Rahmen des VDZ-Preisdienst Informationen über die Entwicklung der Bruttopreise für Werbung in Publikumszeitschriften (gibt es etwas ähnliches auch bei TV, Zeitungen, Radio, Fachzeitschriften?) und diese sollte man gedanklich immer im Hinterkopf haben, wenn man die Entwicklung der Werbekonjunktur betrachtet.


Nach Destatis (Statistisches Bundesamt) haben sich die Erzeugerpreise in Bereich Marktforschung und Werbung per II. Quartal 2012 wie folgt entwickelt:

+ 3,3 % Werbeplätze
+ 2,7 % Werbung
+ 1,0 % Markt- und Meinungsforschung
+ 0,6 % Werbekreation und - Beratung



via / mehr auf destatis.de


Laut Preis-Kaleidoskop des Statistischen Bundesamtes lag die Inflationsrate lag im Oktober 2012 bei 2,0 %. Die Preisentwicklung in ausgewählten Bereichen Unterhaltung und Kultur:

+ 4,9 % Bücher
+ 3,7 % Zeitungen und Zeitschriften
+ 3,3 % Bild- und Tonträger
+ 1,1 % Kulturdienstleistunge
+ 0,6 % Informationsverarbeitungsgeräte

via / mehr auf destatis.de

Der Überblick für das Jahr 2011

Destatis.de Preis-Kaleidoskop Dezember 2011 (vs. Dezember 2010)

Thursday, August 23, 2012

ZAW Halbjahresbilanz 2012: Stellenangebote Werbeberufe


Aus der Pressemitteilung des ZAW's:

"Insgesamt erfasste der ZAW im ersten Halbjahr 2.172 Stellenofferten. Davon kamen die meisten Angebote von Werbeagenturen (82 Prozent), deutlich weniger von den Werbeträgern (13 Prozent) und werbenden Unternehmen (5 Prozent).

Auffällig auch die abweichende Intensität der Suche: Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verminderten sich die Arbeitsplatzangebote der Agenturen um 5 Prozent, die der werbenden Firmen kräftig um 29 Prozent, während die Medien, insbesondere Fachverlage, ihre Jobangebote um 10 % ausweiteten ..." (per eMail)

Die vom ZAW vorgeschlagene Überschriftszeile "Werbemarkt stoppt Werbeberufe" ist meines Erachtens irreführend und falsch. Richtig ist, es gibt keinen Zuwachs an Stellenangeboten gegenüber 2011, sondern einen (kleinen) Rückgang von 5 % aber das Niveau liegt noch deutlich über 2010.

Hier die Jahre 2010 - 2012 (jeweils 1. Halbjahr) im Vergleich und die Veränderungen 2011 - 2012 (1. Hj.) nach Berufsbereichen.







Die Pressemitteilung / ZAW-Nachricht (demnächst) auch unter zaw.de

Wednesday, May 23, 2012

Die Medienbranche glaubt an sich und ihr Leistungsangebot Werbung


Nach der heute vorgelegten Statistik ist die Medien Branche mit Abstand die werbestärkste Branche in Deutschland (jedenfalls brutto)

3.361,8 Mio. €   Werbung für Medien Medien: Zeitungen, PZ Zeitschriften, TV, Sonstige
1.898,0 Mio. €   Werbung für Handelsorganisationen
1.440,2 Mio. €   Werbung für's Auto
   742,7 Mio. €   Werbung für Arzneimittel
   728,5 Mio. €   Werbung Online Dienstleistungen
   685,1 Mio. €   Werbung für Süsswaren
 
das ist ja schon einmal die halbe Miete, oder?

Quelle: ZAW, Nielsen

Mehr von der heutigen ZAW JPK 2012

Der deutsche Werbemarkt 2011 / 2012 ist 'verflüchtigungsfähig' [ZAW JPK]


I. Vortragender: Michael Kern, Präsident des ZAW

Brutto-Investitionen in Werbung 2011: 29,92 Mrd. € + 1,3 %


Prognose für 2012: 1,0 % (und wieder unterhalb der BIP Entwicklung)



II. Vortragender Volker Nickel, Geschäftsführer/Sprecher ZAW und Werberat

Die (netto) Werbeeinnahmen der Medien insgesamt *) 18,93 Mrd. €   + 1,0 %

3,98 Mrd. € Fernsehen  + 0,7 %
3,56 Mrd. € Tageszeitung  - 2,1 %
2,99 Mrd. € Werbung per Post  + 0,1 %
2,06 Mrd. € Anzeigenblätter  + 2,4 %
1,44 Mrd. € Publikumszeitschriften  - 0,7 %
1,14 Mrd. € Verzeichnis-Medien  - 1,3 %
0,99 Mrd. € Online-Angebote  + 15,0 %
0,88 Mrd. € Fachzeitschriften  + 2,2 %



*) natürlich nur 'soweit vom ZAW erfassbar'

Online-Werbung liegt also 2011 zwischen 990 Mrd. € (ZAW) und 5.736 Mrd. € (OVK)
- liegts am Erfassen können, wollen, oder?



Und so kann Volker Nickel stolz verkünden, dass Print (na ja, und TV) Werbung unkaputtbar sind und ihre Anteile am Werbekuchen locker - bis auf die erste Stelle hinter dem Komma - verteidigen konnten. Onlinewerbung kommt nach ZAW Zählung gerade mal auf 5 % (laut OVK: auf 19,6 %).

Im OKV Report 2012-1 sieht der Trend in der Verteilung des Werbekuchens zwischen den verschiedenen Medien (brutto) ein klein wenig anders aus ...



Quellen: ZAW, OVK Nachtrag: die Pressemitteilung jetzt auch Online Literaturhinweis: ZAW Jahrbuch Werbung in Deutschland 2012, 550 Seiten hier

Thursday, April 12, 2012

Aris / Bitkom: Breite gesellschaftliche Akzeptanz von Werbung in Deutschland


Die breite gesellschaftliche Akzeptanz von Werbung sieht, (nach Aris, repräsentativ) wie folgt aus:

70 % der Einwohner ab 14 sagen,
..........Werbung muss sein, weil sonst die Wirtschaft nicht funktioniert
61 % wollen auf Werbung nicht verzichten
.......... [d.h. haben keiner der gelisteten Werbeformen widersprochen]
38 % der Einwohner ab 14 Jahren,
.......... haben dem Empfang von Werbung schon einmal widersprochen
46 % der 30- bis 49-Jährigen
.......... haben dem Empfang von Werbung schon einmal widersprochen
25 % der über 65-Jährigen
.......... haben dem Empfang von Werbung schon einmal widersprochen

aus der Bitkom Pressemitteilung vom 11. April 2012
„Werbung muss sein, weil sonst die Wirtschaft nicht funktioniert.“ Diesen Standpunkt teilen 70 Prozent der Bundesbürger, ergibt eine neue repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbandes BITKOM. Darin erklären 61 Prozent der Deutschen auch, sie wollten auf Werbung nicht verzichten. „Werbung wird oft kontrovers diskutiert, trifft aber auf eine grundsätzliche Zustimmung in großen Teilen der Bevölkerung“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf.
"Insgesamt 38 Prozent der Deutschen haben schon einmal dem Empfang von Werbung widersprochen. Am häufigsten geschieht das mit einem Schild am Briefkasten – jeder fünfte Deutsche (21 Prozent) lehnt so postalische Werbung ab. 19 Prozent nutzen eine so genannte Robinsonliste..." 
"12 Prozent der Verbraucher bei einzelnen Unternehmen dem Empfang von Werbung individuell widersprochen... "

Und das führt dann zu folgender Bitkom Grafik



Zur Methodik der Panel-Befragung
Basis der Angaben ist eine repräsentative Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Aris für den BITKOM im März 2012. Es wurden mehr als 1.000 Einwohner ab 14 Jahren in Deutschland befragt.

Hier zum Vergleichen die Zahlen derer, die sich in eine oder mehrere der so genannte deutschen Robinsonliste eingetragen haben:

Fax Robinsonliste (Stand April 2012)  - in der Umfrage mit 5 % ausgewiesen -
insg. 105.968 Einträge Unternehmen und Einzelpersonen
Quelle

eMail Robinsonliste (Stand 3. Februar 2012) - in der Umfrage mit 5 % ausgewiesen -
ca. 815.000 Einträge

Post-Robinsonliste (Stand 3. Februar 2012) - in der Umfrage mit 6 % ausgewiesen -
ca. 360.000 Einträge

Telefon-Robinsonliste (Stand 3. Februar 2012) - Telefon insg. mit 9 % ausgewiesen -
ca. 725.000 Einträge

Mobilfunk-Robinsonliste (Stand 3. Februar 2012)
ca. 260.000 Einträge
Quelle

P.S.
Ich mag Werbung, vor allem die die ankommt!

Thursday, February 09, 2012

ZAW-Stellenindex Werbewirtschaft: Stellenangebote stiegen 2011 vs. 2010 nur noch um 4 %


Der (kurze) Stellenangebote-Boom der Werbebranche im Jahr 2010 (plus 40 %) bricht schon wieder jäh, auf nur noch plus 4 %, ab. Die Stellenangebote der Werbeagenturen (sie repräsentieren 82 % aller erfassten Angebote) nahmen 2011 noch einmal um 12 % zu. Während die Werbemedien (12 % der Stellenauschreibungen) 25 %, die Werbetreibende (6% der Stellenausschreibungen) 13 % weniger Stellenangebot in 2011 ausgeschrieben haben.

Im Vergleich dazu die Entwicklung der Werbeinvestionen 2010 - 2012 (ZAW)

2010  + 2,4 %
2011  + 1,4 % (vorläufig)
2012  -  0,4 % (Prognose)



Wednesday, July 06, 2011

AWA 2011 zeigt die Veränderung der Mediennutzung, in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik

Heute morgen fand in Berlin die AWA-Präsentation 2011 der Allensbacher Markt- und Werbeträger Analyse statt. Diese Charts stehen jetzt auch als PDFs zum freien Download im Internet. Es sind

Michael Sommer
Veränderung von Politik und Märkten durch das Internet

Aus der Präsentation
'Aktiven u. strukturierten Inhalt sucht man im Internet'



Der Unterschied im Informationsverhalten - Altersgruppen

Wednesday, September 15, 2010

Zur Diskussion: Werbefinanzierte Inhalte vs. bezahlte Inhalte - Businessmodelle

Joe Marchese [ socialvibe @joemarchese ] denkt in seine Kolumne 'Advertising Is Becoming A Consumer Choice' laut darüber nach, was die iTunes-ification (Micropayments für Microccontent) für die Werbepartner bedeuten könnte.

Diejenigen, wenn auch nicht alle, die ausreichend verfügbares Einkommen haben oder zumindest ihre Zeit der Aufmerksamkeit für Werbung für wertvoller als das geforderte Micropayment halten, könnten für werbefreie Inhalte optieren und sich so den Werbetreibenden und deren Werbebotschaft entziehen, die diese für eben diese Personen und Nutzer konzipiert und den "Transport" bezahlt haben. Oder in anderen Worten der Konsument (indirekt den Werbetreibenden) würde dafür bezahlen (bzw. entlasten), dass ihn die für ihn bestimmte Werbebotschaft nicht abgesetzt wird, nicht erreicht.

In diesem Sinne würde die Wertstellung von Werbung (und in der Folge die Einnahmen für das Medienunternehmen) in den Werbeangeboten sinken und zunehmend die erreichen, die sich die angebotenen Produkte und Dienstleistungen eh nicht leisten können ...

Wie denken Sie darüber?

Tuesday, September 07, 2010

Tomorrow Focus AG: Ad effects 2010 (in 3. Auflage)


Die Studienreihe AdEffects, die dieses Jahr nach 2006 und 2009 zum dritten Mal veröffentlicht wird, gibt einen Überblick über die Entwicklung von Online-Werbeformen. Hierzu werden jährlich verschiedene Werbeformen getestet und detailliert nach den verschiedenen Werbewirkungsindikatoren wie Awareness, Innovativität und Glaubwürdigkeit analysiert. Neu an der AdEffects 2010 ist eine Werbeformenmatrix, die anhand der Studienergebnisse Empfehlungen für den Einsatz der verschiedenen Werbeformen je nach Kampagnenziel gibt ...
via / mehr auf tomorrow-focus.de

Wednesday, June 02, 2010

Werbekonjunktur in Deutschland: Kommt nach dem Abschwung ein Aufschwung

Die Hoffnung stirbt zuletzt und so erwartet der Verband der Deutschen Werbewirtschaft (ZAW) auch eine deutliche Aufhellung zwischen - 2 % und einem leichten Plus von 0,5 % und schweigt sich über die Entwicklung der kommenden Jahre aus - was vielleicht auch ganz klug ist. Wir machen das hier auch und schauen zurück und in die neue editition zaw 'Werbung in Deutschland 2010'. Dort gibt es (für das Jahr 2009) wieder interessante Aspekte zu entdecken - auch jenseits und abseits den Tatsachen, dass der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft ZAW Stimmung für Werbung, Werbeschaffende, Werbetreibende und werbefinanzierte Medien soll und muss.

Investitionen in Werbung

In den letzten 10 Jahren liegt die Entwicklung der Werbeinvestitionen unterhalb der Entwicklung des BIP. Nach einem leichten Rückgang der Gesamtwerbeinvestitionen (Honorare, Werbemittelproduktion und Mediakosten) in 2008 (- 0,5 %) wird in 2009 ein Rückgang von 6,0 % auf 28,84 Mrd. Euro errechnet.

Monday, January 18, 2010

Das Ende von Marketing und Werbung wie wir es kennen, wie wir es noch betreiben

Und wie fast immer bei solchen zugespitzten Fragestellungen, lautet die Antwort: ja und nein.

Marken- und Ankündigungs-Werbung sind im Sinkflug, die Budgets werden nach Zielsetzungen, Kunden, Kanälen und Medien massiv umgeschichtet. In den Staaten und UK investieren Unternehmen heute mehr Geld in ihre Webangebote als in Fernsehwerbung. Die eigene Präsenz im Internet, die Kooperation mit Affiliates, die Outposts in Social Media Angeboten und die Vernetzung in Social Communities nehmen, sowohl in der Beurteilung der Bedeutung des Einflussfaktors auf Investitions- und Kaufentscheidungen als auch im Marketing- und Werbebudget einen der vorderen Plätze ein.

Übrigens, „The end of advertising as we know it“ ist eine sehr aufschlussreiche Studie des IBM Institutes for Business Value (PDF, in englisch).

Sie denken jetzt (noch) ja, aber ...

Dann zitiere ich gerne noch einmal aus einer Veröffentlichung aus Harvard Business Review zur Studie " Effectiveness of 500 Consumer & B2B Marketing Programs"

- 84% aller Marketing-Programme führen zu weniger Marktanteil, nicht mehr
- die meisten Neukundengewinnungs-Programme erreichen nicht den Break-even
- weniger als 10% von Produkteinführungen gelingen
- die meisten Verkaufsförderungsprogramme erzielen einen negativen R.O.I
- der R.O.I. für Werbung lag unter 4%
- bei einer Verdoppelung von Werbeausgaben für etablierte Produkte stieg der Umsatz nur zwischen 1 und 2%

Nach einer Untersuchung von Outsell, Inc. investiert B2B (USA, UK) 59,1% (KMUs) bzw. 51,1 % (große Unternehmen) ihres Online Budget auf ihrer eigenen Webpräsenz, dann kommt SEO und Suchmaschinen-Marketing. Studien von Enquiro bei B2B-Einkäufern und Entscheidern entnehmen wir, dass heute über alle Entscheidungsphasen summiert, Hersteller-Webangebote (1), WOM/Kollegenaustausch (2), SEO/Suchmaschinenmarketing (3), Vertrieb-/Handels-Webangebote die Liste der Beeinflusser anführen. Über solche und andere Studien aus Deutschland, Europa und USA verweisen wir hier ja immer wieder

Und jetzt noch ein wenig Eigenwerbung:
Gerne helfen wir bei der intelligenten Umschichtung und Anpassung ihrer Marketing- und Kunden-Werte-Management -Investitionen und einer sachgerechten und zielführenden Nutzung von Tools, Kanälen und Medien, mit der sie Interessenten und neue Kunden gewinnen und pflegen um dann gemeinsam auf mehr Nutzen, Zufriedenheit und einen gesicherten R.O.I. ihrer Unternehmung zusteuern.

Lassen Sie uns darüber reden und prüfen, ob es die gemeinsame Basis, das Vertrauen und genug Arbeit gibt die (erfolgreich) erledigt werden soll.

Thursday, December 03, 2009

ZAW: Man muss da nicht lange herumreden, die Zahlen für 2009

Investitionen in Werbung
in Mrd. Euro


mehr auf meedia.de / ZAW
Berücksichtigt man nun noch die Preissteigerung von 2004 - 2009, sieht es für klassische Werbung nicht gut aus ..

via @mediaskop Tweet
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