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Friday, October 03, 2014

eBook: Eine kleine Auswahl "historischer" Blog-Einträge zum Nachlesen und Erinnern

Aus Anlass des 10-jährigen Jubiläums des Blogs

Hugo E. Martin on Media + Marketing

 #Historie #Zeitung #Zeitschriften #Fachpresse #Neophopie #Technophopie



Wenn es Euch gefällt, teilt es. Wenn Ihr mehr davon wollt, sagt bitte Bescheid!

Sunday, June 29, 2014

JIM: Die Nutzung von Gedrucktem bei Jugendlichen (hier 12 - 19 Jahre) - Zeitungen, Zeitschriften

via / mehr auf mpfs / 15 Jahre JIM-Studie
"Die JIM-Studie (Jugend, Information, (Multi-) Media) dokumentiert seit 15 Jahren die Mediennutzung von Jugendlichen in Deutschland. In dieser Zeit hat das Internet stetig Einzug in den Alltag der Zwölf- bis 19-Jährigen gehalten und ist mittlerweile fester Bestandteil des jugendlichen Medienrepertoires. Im Jahr 1998 zählten lediglich fünf Prozent der Jugendlichen zu den regelmäßigen Internetnutzern (mind. mehrmals pro Woche). Innerhalb der folgenden Jahre stieg diese Zahl beständig bis zum aktuellen Niveau von 89 Prozent. Dies sind einige Ergebnisse der Publikation "15 Jahre JIM-Studie" des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest..."
Bei den 12 - 19-jährigen in Deutschland ist die Nutzung von Gedruckten von 1998 bis 2013 bei Jugendlichen deutlich zurückgegangen. Bei Zeitungen um Minus 40,6 % und bei Zeitschriften um 53,1 %. Es sieht nicht danach aus, dass sich der Trend zu Gunsten der Verlage umkehren wird.

Für die weiterhin geringe Nutzung der Onlineangebote habe ich zwei Erklärungsansätze:
Verlage tun alles um den verbleibenden Rest der Leserschaft auf der Print-Plattform zu binden oder/und die Onlineangebote der Zeitungen und Zeitschriften sind nicht konkurrenzfähig zu dem prallen Leben das sich Jugendlichen heute, da draußen in der bunten Welt bietet.




Download ePaper 15 Jahre JIM



Nachtrag aktuelle Lesetipps:
Mediennutzung und Medienkompetenz in jungen Lebenswelten (24 Seiten, PDF)
von Peter Behrens, Marc Calmbach, Christoph Schleer, Walter Klingler und Thomas Rathgeb
Media Perspektiven 2014-04

Mediennutzung von  Jugendlichen (7 Seiten, PDF)
ARD-Forschungsdienst in Media Perspektiven 2014-04

Monday, May 05, 2014

Wie viele Zeitungen und Zeitschriften gibt es in Deutschland? - Ausgabe 2014 -

[letzte Aktualisierung 2-Oktober-2014]

Schon lange überfällig, ein Update im Jahr 2014 zu den im Web und dann auf diesem Blog über 12.000 mal  recherchierten Fragestellung:

Wie viele Zeitungen gibt es in Deutschland?
Wie viele Zeitschriften gibt es in Deutschland?
Wie viele Fachzeitschriften gibt es in Deutschland?
Wie viele Anzeigenblätter gibt es in Deutschland?

[...  und wie viele Zeitungen und Zeitschriften gibt es in Österreich? in der Schweiz?]

Die Zusammenfassung für Deutschland

IVW 2014-QI (gemeldet und geprüft)

   381 Zeitungen Gesamt [mit ePaper 178]

   361 Tageszeitungen und Sonntagszeitungen   [mit ePaper 175]
     20 Wochenzeitungen [mit ePaper 3]

   842 Publikumszeitschriften [mit ePaper 66]

1.137 Fachzeitschriften [mit ePaper 10]

Laut ADA / BVDA (per 1-Januar 2014)
1.406 Anzeigenblätter

Nach Angaben der Verbände bzw. eigene Schätzungen

Zeitschriften Gesamt: ca. 11.000 – 12.200 Titel
(mit mind. quartalmäßiges Erscheinen)

davon
ca. 1.600 Publikumszeitschriften (laut VDZ 2014-QI: 1.587)
ca. 4.000 Fachzeitschriften (laut Deutsche Fachpresse 2013: 3.800 Titel)
ca. 4.400 Wissenschaftliche Zeitschriften (geschätzt)
ca. 1.000 - 2.200 Fachtitel aus Klein- und Kleinst-Verlagen (geschätzt)


Im Detail ...

Friday, January 24, 2014

Die verkaufte IVW Auflage (gedruckter) Zeitungen und Zeitschriften in Deutschland sinkt (weiter)

Im Vergleich 2013-IV vs. 2012-IV

- 3,53 %  Tageszeitungen
- 1,05 %  Wochenzeitungen
- 3,35 %  Publikumszeitschriften
- 2,54 %  Fachzeitschriften
- 6,24 %  Kundenzeitschriften













































via / mehr auf ivw.de

Tuesday, October 22, 2013

VDZ Publishers Summit 2013: Die Zukunft der Zeitschriften

Heute um 11:00 Uhr startet das diesjährige VDZ Publishers Summit 2013 (vormals Zeitschriftentage) im Berliner Congress Center (kurz: bcc). Jede Menge Publisher (und wir) werden von dort berichten und kommentieren ... u.a. auf Twitter mit Hashtag #PS2013 (auf eMartin.net ; für's iPhone), auf Facebook VDZ Presse und hier im Blog während und nach der Veranstaltung. 



Wenn ich einen Wunsch frei hätte?

Dann würde ich mir wünschen, dass inspiriert vom 60er Jahre (und Bauhaus-)Stil des bcc, dass sich alle Verleger, Verlagsmanager und Verlagsexperten auf eine Zeitreise begeben und zwar ins hier und jetzt, in das Jahr 2013. Unter dem (großen) Alexander (Turm) haben alle die Chance sich wie Leuchttürme und wertgeschätzte Dienstleister ihrer Damen und Herren Kunden zu fühlen und morgen mit diesem Bild nach Hause zu fahren. Es gibt in Deutschland nicht nur die Julia, Matthias, Paul-Bernhard, Yvonne (u.a.) Giganten, sondern auch Sie!

CU (See You!)

Thursday, September 19, 2013

SevenOne Media / ProSiebenSat.1: Status quo der Mediennutzung 2013

aus den Ergebnissen:         (siehe auch PM vom 17. September 2013) #dmexco

Die Reichweite der Übertragungswege / Medienkategorien



Wie gespreizt (und unvergleichbar) die Internet-Nutzung mit der anderer Medien ist


Die Bedeutungsprognose für Medien (der 14 - 49-jährigen)  überrascht nicht (wirklich)



Disclaimer: 
Die Fallzahl der "repräsentativen CAT Umfrage" ist mit 1010 Fällen noch etwas geringer als die der ARD/ZDF Online Studie (1.389 ab 14 Jahre, open end), sie beschränkt sich auf die Altersgruppe 14 - 49 Jahre (die sog. Werberelevanten in der TV-Sprache), sie ist "nur" ein Snapshot und kommt - wie auch die ARD/ZDF Online / Massenmedienstudie - weder aus einer neutralen Ecke, noch aus der Printfraktion.

Die gesamte Studienauswertung gibt es im SevenOne Research Flash Nr. 19 (22 Seiten, PDF)

Friday, September 06, 2013

TNS Infratest / BLM: Relevanz der Medien für die Meinungsbildung wird von Bildung und Alter bestimmt

Aus der Präsentation: Relevanz der Medien für die Meinungsbildung
- zu den empirische Grundlagen zum MedienVielfaltsMonitor der BLM (PDF)



Die Ergebnisse zeigen, dass bei den "Schul-Gebildeten" in unserem Lande das Internet längst das wichtigste Informationsmedium ist und das Fernsehen abgelöst hat ... bemerkenswert aber auch, dass die "Gebildeten" mehr als 3 mal so oft als der Rest der Befragten, Zeitschriften als ihr wichtigstes Informationsmedium bezeichnen.

Auch wenn über alle Befragten TV und Radio die Relevanzliste noch unangefochten anführen ...



Aber auch bei einer Aufsplitten nach Altersgruppen zeigen sich deutliche Unterschiede im Ranking und Nutzungsniveau. Und in der Gruppe 14 - 29 Jahren liegen TV und Internet nahe beieinander ....



Die gesamte Präsentation als Download (PDF)

Saturday, July 27, 2013

ma 2013 Pressemedien II veröffentlicht: Gesamtreichweite aller Publikumszeitschriften liegt jetzt bei 91,4 %

Die Highlights der ma 2013 Pressemedien II

  • Die Gesamtreichweite aller Publikumszeitschriften liegt bei 91,4 % (2012::  92,7 %, ein leichtes Minus von - 1,4 %)  [d.s. 64,28 Mio. deutschsprachige Personen ab 14 Jahren] 
  • Leser nutzen durchschnittlich 3,3 Titel pro Erscheinungsintervall 
  • 42 % der 165 ausgewiesenen Zeitschriften steigern oder halten ihre Reichweite, 58 % der Titel verlieren Reichweite

Reichweite von Zeitschriften in Prozent

Chart: ma 2013 Pressemedien II LpA 1

Dies ist eine interaktive Info-Grafik. Über die Doppelstriche im Datenslider neben der Grafik können Sie die Auswahl variieren. Wenn Sie mit der Maus über die Datenreihen fahren, erhalten Sie die genauen Werte der einzelnen Datenpunkte. Außerdem können Sie die Grafik als Bild speichern. Wenn Sie diese Info-Grafik in Ihre Webseite einbinden möchten, können Sie sich dafür mit einem Klick auf den Menüpunkt „Einbinden“ den Embed Code kopieren.
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ma 2013 Pressemedien II LpA 1
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via agma / mehr

Tuesday, July 02, 2013

TNS-Infratest: Medien informieren heute besser als noch vor 5 Jahren

und ein knappes Fünftel der Befragten (19 %) hat im Internet mindestens schon einmal bezahlt.







Bemerkenswert, dass Zeitschriften - in dieser Befragung und über alle Kategorien - die mit Abstand schwächste Positivbilanz ausweisen.

Weitere Ergebnisse:

  • 19 % der Befragten haben schon einmal für einen Artikel / eine Ausgabe bezahlt 
  • 29 % der Befragten können sich vorstellen für Online Informationen einmal zu bezahlen 
  • 63 % der Befragten schätzen gut recherchierte Informationen und können sich vorstellen dafür zu bezahlen (Print + Online) 
  • 64 % der Befragten bevorzugen Internetangebote - ohne dafür zu bezahlen
via / mehr TNS-Infratest

Wednesday, May 15, 2013

Nielsen Werbetrend 'Above-the-line-Medien' per April 2013 vs. 2012: jetzt 0,4 % im Minus


Zeitungen verbessern sich auf - 9,0 % (Vormonat: -11,0 %), Publikumsmagazine verbessern weiter sich auf -4,2 % (-5,4 %) und Fachzeitschriften auf - 3,1 % (- 3,8 %). Radio gewinnt, Internet wechselt die Vorzeichen und TV verliert deutlich.



Der Werbetrend für Mobile Werbung wird für April 2013 mit 6.821 TEUR ausgewiesen, per April sind das 25.766 TEUR (keine Vergleichswerte).

Die Markentwicklung der 50 Top-Branchen

via / more at Nielsen.de

Tuesday, April 02, 2013

FIPP: Innovations in Magazine Media 2013 World Report


At the Digital Innovators Summit 2013, Berlin in mid-March FIPP & the Innovation International Media Consulting Group presented the 'Innovations in Magazine Media Report 2013'.

Juan Señor, John Wilpers and Juan Antonio Giner and many contributors have gathered about 80 innovations around the world that could help keep the magazine media alive, to prolong the life time of magazines, to keep / add the benefit of magazines for the users, to adapt to changes in user behavior, and/or trying to invent media magazines new.



The Magazin Innovations Report 2013 is available in print, in digital edition and app formats [plus Webinar on March 13, 2013].

Pricing and Order information at fipp.com

From the FIPP release:
"Innovations' case studies cover:
Advertising innovations: Coca-Cola.FM hand in hand with JWT and Capricho magazine, Nexus, Time Dog, Bradesco Car Insurance, Volkswagen, CW Network and Entertainment Weekly, Dolce & Gabbana and Marie Claire
The magazine as retailer: Net-a-Porter
Making your app appetising: Glamour Personal Shopper, National Geographic, The Atavist, Popular Science, British Journal of Photography
Personalisation: Harper’s Bazaar, Action Commerciale, Drawbridge
eSingles: Cosmopolitan, The Atlantic
Magazines making a buzz: the UK’s Covered, Brazil’s Mundo Estranho, Germany’s YPS, Southern African Tourism Update, Wired in the UK and Marie Claire in the US
Person of the year: Roberto Civita, Abril Group
Video delivers: Esquire
The future of magazines: Visions from the Royal Institute of Technology in Stockholm
The future of paper: Paper Four, graphene, Interactive Newsprint
Lead generation: Zinio, iba, Next Issue Media, tijdschrift.nl
Campaign journalism: Planeta Sustentável
HTML5 makes an impact: touch.theatlanticwire.com, ESPN Magazine, The Economist’s Electionism
Making social media work for you: commerce, tips and tricks, best use of social media by magazines ..."

Sunday, December 16, 2012

Hätten Sie's gewusst? Junge Menschen in Deutschland sind riesen Fans von gedruckten Zeitungen und Zeitschriften

... für ein Online Projekt habe ich mir gerade noch einmal die Reichweitenangaben der ma 2012 Tageszeitungen(Print) herausgeschrieben. Für mich ist die Anscheinsvermutung "Lasst die nur mal älter werden, dann finden die Jungen zur guten, alten Tageszeitung zurück" nicht logisch und äußerst unwahrscheinlich.

Zeitungs-Reichweiten in der deutschsprachige Bevölkerung
Altersgruppe 14 - 29 Jahre

45,2 % alle Zeitungen (zusammen)
33,1 % alle Abozeitungen
31,1 % alle regionalen Abozeitungen
  5,5 % alle überregionalen Abozeitungen
17,5 % alle Kaufzeitungen

zum Vergleich
Altersgruppe 50plus

77,8 % alle Zeitungen (zusammen)
67,8 % alle Abozeitungen
66,5 % alle regionalen Abozeitungen
  5,3 % alle überregionalen Abozeitungen
20,6 % alle Kaufzeitungen

via / mehr  (siehe auch Grafik, unten)

Zeitungs-Reichweite Online

Wenn auch nicht vergleichbar, für das II. Quartal 2012 reklamiert die ZMG - basierend auf der AGOF internet facts 2012-09 - in der Summe die höchste Reichweite (aller) Onlineangebot von Zeitungen mit 39,9 % (in einem durchschnittlichen Monat., per Monat). In der

Altersgruppe 14 - 29 Jahre

62,0 % alle Zeitungs-Online Angebote

via / more ZMG

Und weil wir schon dabei sind ...
Die Reichweite von Zeitschriften in der deutschsprachige Bevölkerung
Altersgruppe 14 - 19 Jahre

90,9 % alle / irgendeine Zeitschrift/en

Altersgruppe  20 - 29 Jahren

92,4 % alle / irgendeine Zeitschrift/en

liegt nahe an der ermittelten Gesamtreichweite der Kategorie Zeitschriften von 92, 7 % über alle Altersgruppen.

via / more ma 2012 Pressemedien II

Die Charts:

Thursday, November 15, 2012

Einwurf: Sind journalistische Angebote noch zu retten, ein lohnendes Geschäftsmodell


(ich greife spreche hier nur einen Aspekt aus vielen heraus, der meiner Meinung nach in der Diskussion und um Handeln sträflich zu kurz kommt)

Jim Chisholm hat in seinem Beitrag 'Staff Numbers' (2010) einmal vorgerechnet, dass redaktionelle Qualität und redaktionelle Quantität (z.b. Anzahl der redaktionellen Seiten) nichts oder jedenfalls nur sehr wenig mit der Anzahl der redaktionellen Mitarbeiter bei Zeitungsverlagen zu tun hat. Seine Zahlen zeigen, dass es eine starke Korrelation zwischen den Anzeigenumsätzen einer Zeitung und eine (signifikante,) geringere zwischen den Vertriebsumsätzen und der Zahl redaktionelle Mitarbeiter gibt.

Aktuelle, repräsentative Zahlen liegen mir nicht vor und es mag sein, dass die Verschiebungen der Erlösanteile hin zu Vertriebserlösen auch die Korrelation verändert hat.



Im Zusammenhang mit der FR zitierte Marcel Weiss, dass nur 1/5 der 500 Beschäftigten im Bereich Redaktion beschäftigt seien und das ist nach meiner Einschätzung ein Verhältnis, dass sich journalistische Angebot in Zukunft immer weniger leisten können oder daran zugrunde gehen.

Das gilt unabhänig davon, dass

  • das Publikations-Format Tageszeitung, welches insg. in Frage steht und jedenfalls seine besten Zeiten hinter sich hat
  • das Trägermedium Papier, welches je nach Publikations-Format mehr oder weniger schnell gegen andere Darreichungsformen verliert
  • weiterhin mit einem rückläufigen Anteil von Werbebudgets für Paid Media zu rechnen ist, und
  • es kaum, nur wenige innovativen Angeboten für Content und Content Services gibt

Was Verlage, die im Geschäft mit journalistischen Angeboten bleiben und Erträge erzielen wollen ohne Verzug jetzt tun müssen, ist weiter zu desintegrieren und nicht doppelt und dreifach für Funktionen und Leistungen Geld auszugeben, sowie viele (kleine) agile Einheiten zu schaffen, die format-agnostisch, dass produzieren und anbieten, was ihre tatsächlichen oder präsumtiven Kunden haben wollen und bereit sind dafür (z.b. mit Geld) zu bezahlen.

Aufruf an ALL die hier mitlesen:
Wenn Sie veröffentlichte Zahlen über die Beschäftigungsstrukturen von deutschen Zeitungs- und Magazinverlagen haben, die nicht einem NDA oder der Verschwiegenheitspflicht unterliegen, würde ich mich über Hinweise, Zahlen freuen (gerne auch in anonymisierter Form)

P.S.
Und natürlich sehe ich auch, dass die FR, ihre Eigner und Mitarbeiter jede Menge eigener Probleme geschaffen oder/und zugelassen haben.

Wednesday, October 24, 2012

Zur VDZ-Herbstumfrage 2012


Siehe auch

Jahrespressekonferenz VDZ 2012: Relevanz, Reichweite, Cash und Abwehr von EU-Regulierern



Die Veröffentlichung der Ergebnisse der VDZ Herbstumfrage 2012 fiel auch in diesem Jahr etwas dünnlippig  aus. Waren es die Ergebnisse, die Relevanz der Ergebnisse oder die Teilnehmerzahl an der Umfrage, die Stephan Scherzer (HGF VDZ) veranlassten sich auf wenige und oft sehr allgemeine Statements zu beschränken?

Hier sind die Ergebnisse der VDZ-Herbstumfrage 2012
(Anzahl der Rückläufe unbekannt)

- Insg. positive Grundeinschätzung

- Steigerung des Inlandsumsatzes 2012 um 1,4 % auf 7,1 Mrd. Euro

- Steigerung des Inlandsumsatzes 2012 um 1,5 % auf 7,2 Mrd. Euro

- Umsätze in den klassischen Geschäftsfeldern (Online gehört für den VDZ noch nicht dazu)
   eher stagnierend bis leicht rückläufig

- Großes Umsatzwachstum in den digitalen Geschäftfeldern

- Umsatzanteile bei Zeitschriften (Prognose 2012?) Print 77 %,  Sonstige 13 %, Digital 10 %

- Beschäftigtenzahl stieg 2012 um 300 Arbeitsplätze 0,9 %,
   soll 2013 um 1,2 % auf 33.700 Arbeitsplätze steigen

- Vertriebsmarkt auf hohem Niveau nahezu stabil

Korrekturen und Ergänzungen, stehts willkommen!



Im Vergleich dazu die Ergebnisse der letzen Jahr

VDZ Jahrespressekonferenz 2011  ("mehr" als 100 Rückläufe)
Die Situation der Zeitschriftenverlage im Herbst 2011

VDZ Herbstumfrage 2010  (130 auswertbare Rückläufe)
Es fängt an wieder Spass zu machen

Planung sei eine "vorgedachte Wirklichkeit", habe ich einmal gelernt

VDZ-Herbstumfrage 2009  (120 auswertbare Rückläufe)
Umsatz sinkt 2009 um 9,4 Prozent; Stagnation in 2010

Online und Mobile Geschäftsbereiche der Verlage sollen kräftig wachsen

VDZ-Herbstumfrage 2008 (81 auswertbare Rückläufe)
Zur VDZ-Herbstumfrage 2008
http://blog.hemartin.net/2008/11/zur-vdz-herbstumfrage-2008.html

Herbstumfrage (2): Das Jahr 2009

Wednesday, August 01, 2012

Auflagenentwicklung der Publikumszeitschriften, Entwicklung bei den Top5 Bauer, Springer, Burda, WAZ, G+J

In der Ausgabe 2012-06 der Publikation Media Perspektiven präsentiert Andreas Vogel aktualisierte Daten zum Markt und zur Konzentration der Publikumspresse in Deutschland im I. Quartal 2012. Sie zeigt einen rückläufigen Markt - insbesondere im Bereich der wöchentlichen und 14-tägigen Zeitschriften - im Bezug auf die Auflagen, bei den Werbenetto-Einnahmen.

Hier zwei Charts aus seinem 22-seitigen Beitrag:





Den kompletten Beitrag von Andreas Vogel gibt es hier als Download (PDF)

Monday, July 30, 2012

Wie viele Zeitungen und Zeitschriften gibt es in Deutschland? - Ausgabe 2012 -

Hier gehts zum Update für 2014:
Wie viele Zeitungen und Zeitschriften gibt es in Deutschland? 





Schon längst wieder überfällig ist ein Update für 2012 zu der hier oft recherchierten Frage:

Wie viele Zeitungen gibt es in Deutschland?
Wie viele Zeitschriften gibt es in Deutschland?
Wie viele Fachzeitschriften gibt es in Deutschland?
Wie viele Anzeigenblätter gibt es in Deutschland?

und wie viele in Österreich? Der Schweiz?
(letztes Update 25-Jul-2013!)



Zusammenfassung Deutschland

Zeitungen: 383 (IVW-2013-QII)

363 Tageszeitungen und Sonntagszeitungen   
  20 Wochenzeitungen

Zeitschriften: ca. 10.500 – 11.500 Titel
(mind. quartalmäßiges Erscheinen)

ca. 1.600 Publikumszeitschriften (laut VDZ 2013-QI: 1.542)
ca. 3.900 Fachzeitschriften (laut Deutsche Fachpresse 2012: 3.757 Titel)
ca. 4.000 Wissenschaftliche Zeitschriften,
ca. 1.000 - 2.500 Fachtitel aus Klein- und Kleinst-Verlagen,
nicht den genannten Verbänden angeschlossen (geschätzt)


Anzeigenblätter: 1.435 (laut BVDA per Jan. 2013)


Thursday, July 05, 2012

Zeitungsgeschichte(n) III : 407 jähriges, 476 ... oder gar 1953 jähriges Jubiläum


Dieses Datum hatte sich Martin Wilke 2005 ausgeguckt, denn ein ausreichender Grund zum Feiern findet sich immer. Doch war 1605 der Urknall des Zeitungswesens?

Mein antiker Brockhaus aus dem Jahre 1841 weiß (wusste damals bereits) mehr:


Die Vorläufer der Zeitungen und Tageszeitung sind uns ja alle (selbstverständlich) aus dem alten Rom bekannt, die acta diurna und dem Venedig des 16. Jahrhunderts bekannt. Während die Republik Venedig ab 1536 (oder 1556) mit den Osmanen Krieg führten, wurden von Zeit zu Zeit geschriebene Nachrichten, die notizie scritte, über den Gang der Auseinandersetzungen an verschiedenen Orten ausgelegt, welche man gegen Bezahlung (Paid Content) einer kleinen, Gazetta genannten Scheidemünze, lesen konnte. Daher stammt übrigens auch der Name Gazetta aka Zeitungen.



Picture-Source: Mark Pack



[In China produzierten bereits im 2. und 3. Jahrhundert n. Chr.) die Hofbeamten der späten Han-Dynastie Nachrichtenblätter, die sog. tipao. Ab 713 (und bis 734) gabe es u.a. die Bulletin des Gerichts, die Kaiyuan Za Bao der chinesischen Tang-Dynastie Regierung und aus dem Jahr 1582 gibt es die erste Erwähnung von privat veröffentlichten Zeitungen in Peking.]

In Deutschland waren vereinzelt gedruckte Flugblätter mit Nachrichten von wichtigen Begebenheiten die Anfänge der Zeitungen, die unter anderem in Augsburg, Nürnberg und Wien unter verschiedenen Titeln herauskamen. Zum Beispiel 'Relationen', die gewöhnlich in Briefform abgefasst waren und die 1524 in Augsburg und Wien, 1528 in Regensburg, später in Dillingen und anderen Orten herauskam. 'Die Newe Zeitung vom Türken, so ein gut Freund, welcher damit und dabei gewest ist, von Wien hrauf geben' (Nürnberg 1529)  oder 'Wahrhafte Sendebriefe'.

Die erste, wenn auch anfangs nicht regelmäßig herausgekommene Neuigkeitsblatt, war das seit 1612 in numerierten Blättern zu Frankfurt gedruckte 'Aviso, Relation oder Zeitung, was sich begeben oder zugetragen hat in Deutsch- und Welschland, Spanien und Frankreich, in Ost- und Westindien usw.' Die erste regelmäßig herauskommende Zeitung gründete 1615 der Frankfurter Buchhändler Egenolf Emmel mit dem 'Frankfurter Journal'. Und ab 1617 kamen in Frankfurt auch 'Die Postavisen' (später Oberpostamtszeitung) heraus. In 1618 in Fulda die Zeitung 'Der Postreiter' ... und in der Folge in vielen anderen Orten. Zum Beispiel in München 1628 'Die gewisse und wahrhaftige wöchentliche Ordinari-Zeitung'  ...

Source: Brockhaus 1841, Wikipedia

Alle Blog-Einträge unter dem Label History

Zeitungsgeschichte(n): Jubiläum 400 Jahre Zeitung

400 Jahre - Und die Zeitung lebt weiter ....

Die Anfänge der Fachpresse in Deutschland (1631)

The Origin and Development of the Newspaper

Zeitungsgeschichte(n) II.: Citizen Journalismus im Jahre 1690

Newspapers History: 180 years of not charging for content

Verlag anno 1841 - Verlag kommt von Vor(aus)legen

Friday, June 22, 2012

Aus dem IVW-Geschäftsbericht 2011/2012: Print im Trend 2001 - 2011



Die verkaufte Auflage von Tageszeitungen (IVW)

Die verkaufte Auflage von Publikumszeitschriften (IVW)
 


Die verkaufte Auflage von Fachzeitschriften (IVW) 



Den IVW-Geschäftsbericht 2011/2012 für Print + Digital gibt es hier (PDF)

Tuesday, December 06, 2011

Umfrage Zeitschriftenverlage: Das Packen wir im Jahr 2012 an (und wie)

Unser Hauptaugenmerk im Jahr 2012 liegt auf ...

Lesebeispiel:
Für 35 % der Teilnehmer ist der Ausbau des digitalen, redaktionellen Angebot ein Hauptaugenmerk. Gefolgt von 32 %, für die eine Stabilisierung und der Ausbau der Anzeigenerlöse zu den Kernaufgaben gehört. - Mehrfachnennungen -

Diese Aufgaben stehen konkret an / Dafür suchen wir Lösungen ...

Lesebeispiel:
Ihren Unternehmenserfolg wollen rd. 30 % der Teilnehmer über bessere Content-Aufbereitung, Content-Nutzung und Paid Content sichern. - Mehrfachnennungen -

Organisation-/Bindungsformen: IT-, Business- / Know-how Prozesse lösen wir ...

Lesebeispiel:
38 % der Teilnehmer bevorzugen für die Lösung von IT-, Business-/Know-how Prozessen einen Projekt-/Servicepartner außerhalb des Unternehmens, 22 % bevorzugen den Einsatz eines Near-shore Partners. - Mehrfachnennungen -

(Steckbrief: 43 Teilnehmer, nicht repräsentative Online-Umfrage, 5. - 29.11. 2011)

Die Gesamtauswertung als ePaper (14 Seiten, PDF, Download)

Friday, December 02, 2011

Ergebnisse Verlagsumfrage: Entwicklung Gesamtumsatzes und Ergebnis 2012 vs. 2011

Entwicklung des Gesamtumsatzes im Unternehmen

Lesebeispiel:
51 % der Teilnehmer an der Umfrage erwarten 2012 steigende Gesamtumsätze. 26 % rechnen mit einem Gleichstand, 23 % erwarten und planen mit einem Umsatzrückgang (vs. 2011).

Entwicklung des Ergebnis 2012 vs 2011 Lesebeispiel:
Die Mehrheit der Teilnehmer (54 %) erwartet und plant mit einer Ergebnisverbesserung im Jahr 2012 (vs. 2011). Nur 7 % rechnen mit einer Verschlechterung der Situation.

(Steckbrief: 43 Teilnehmer, nicht repräsentative Online-Umfrage, 5. - 29.11. 2011)

Interessiert an der Gesamtauswertung? ePaper (14. Seiten, PDF) bitte über Kommentare, eMail oder Twitter anfordern.
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