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Friday, October 03, 2014

eBook: Eine kleine Auswahl "historischer" Blog-Einträge zum Nachlesen und Erinnern

Aus Anlass des 10-jährigen Jubiläums des Blogs

Hugo E. Martin on Media + Marketing

 #Historie #Zeitung #Zeitschriften #Fachpresse #Neophopie #Technophopie



Wenn es Euch gefällt, teilt es. Wenn Ihr mehr davon wollt, sagt bitte Bescheid!

Tuesday, July 02, 2013

Jahrespressekonferenz des BDZV 2013: Zahlen und Daten zur wirtschaftlichen Lage der Zeitungen

Der BDZV berichtet von einem Umsatzzuwachs von 1,4 % bei den Vertriebsumsätzen der Zeitungsverlage und einem Minus von 8,9 % im Anzeigen/Beilagenbereich. Macht zusammen Minus - 3,3 %  für 2012 (vs. 2011).

Die Hoffnungen der (ehemaligen) Zeitungsbranche richten sich auf Digital + eClassified + eCommerce + eRemuneration + eLSR. Rund 660 Zeitungsportale (und 387 Zeitungen) bringen es - gerade mal so - auf die doppelte Reichweite wie das Special Interest Portal CHIP (AGOF).



Die (wenigen) Daten und Fakten zur Situation der Zeitungsverlage



via /mehr @BDZV

ergänzt am 3-Juli-2013 9:44

Thursday, November 15, 2012

BDZV: Zeitungen in Deutschland 2012/2013 - Zahlen und Daten


Auszug aus  der Pressemitteilung des BDZV:

Gesamtumsatz stagniert 
Für die Zeitungen wird 2011 wirtschaftlich als ein Jahr ohne große Höhen und Tiefen in Erinnerung bleiben. Beim Gesamtumsatz aus Anzeigen, Beilagen und Vertrieb mussten sie im Vergleich zum Vorjahr ein leichtes Minus verzeichnen, der Umsatz ging von 8,52 Milliarden Euro auf 8,51 Milliarden Euro (-0,1 Prozent) zurück. Davon entfielen 8 Milliarden Euro auf die Tageszeitungen, die damit einen Verlust von 0,12 Prozent erlebten. 
Nach dem größten Konjunktureinbruch der deutschen Nachkriegsgeschichte 2009 waren die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen 2010 und 2011 deutlich günstiger; das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs 2011 preisbereinigt um 3 Prozent, nachdem es 2010 bereits  um 3,6 Prozent gestiegen war. Die Inflationsrate lag 2011 mit 2,3 Prozent hingegen höher als im Vorjahr (2010: 1,1 Prozent). Somit bewegte sich das Geschäft der Zeitungen unterhalb des BIP. Das Minus bei den Anzeigen (-2,2 Prozent) fiel etwas höher aus als 2010 (-1,2 Prozent); die Vertriebsumsätze wiesen hingegen erneut ein Plus auf (+1,7 Prozent; 2010 +2,3 Prozent).
 Entwicklung des Anzeigengeschäfts
Mit einem Werbeumsatz von 3,55 Milliarden Euro im Jahr 2011 (-2,2 Prozent) sind die Tageszeitungen in Deutschland nach dem Fernsehen der zweitgrößte Werbeträger. Die Werbeumsätze der Wochen- und Sonntagszeitungen gingen von 218 auf 214 Millionen Euro (-1,9 Prozent) leicht zurück

Verkaufte Auflage bei 22,8 Millionen Exemplaren Minus 3,5 %
Die Zeitungen in Deutschland haben eine Gesamtauflage von gut 22,8 Millionen verkauften Exemplaren pro Erscheinungstag (IVW: III. Quartal 2012). Im Vergleich zu dem entsprechenden Vorjahresquartal bedeutet dies ein durchschnittliches Auflagenminus von 821.605 Exemplaren (-3,5 Prozent). Zu der Gesamtauflage zählen 227.669 verkaufte E-Paper-Ausgaben (+51,4 Prozent) von 121 verschiedenen Titeln.

Hier, wie in jedem Jahr, einige Schaubilder aus dem Jahrbuch: zur Entwicklung der Anzahl und der Auflagenentwicklung von Zeitungen, der Reichweite von Zeitungen nach Altersgruppen, der Entwicklung des ePaper-Verkaufs und eine Kosten- und Erlöseübersicht für Abonnement-Zeitungen (West?).


Entwicklung der Zeitungen (Anzahl)

Friday, December 02, 2011

Ergebnisse Verlagsumfrage: Entwicklung Digitale Erlöse 2012 vs. 2011

Entwicklung Umsatz: Redaktionelle digitale Medien

 
Lesebeispiel:
Fast alle Teilnehmer der Umfrage planen für 2012 eine Erhöhung der Umsätze mit redaktionellen, digitalen Medien. 1/3 der Teilnehmer erwartet ein Umsatzplus von mehr als 10 %.

Entwicklung Anzeigenumsatz: Digitale Medien

Lesebeispiel:
91 % der Teilnehmer planen für das Jahr 2012 höhere Anzeigenumsätze mit digitalen Medien. Ein knappes Drittel eine Erhöhung von mehr als 10 %.

Entwicklung Umsatz: eCommerce Angebote
 
Lesebeispiel:
82 % der Teilnehmer planen eine Ausweitung ihrer eCommerce Umsätze in 2012. 61 % aller Teilnehmer planen ein Plus von mehr als 10 %.

(43 Teilnehmer, nicht repräsentative Online-Umfrage, 5. - 29.11. 2011)

Interessiert an der Gesamtauswertung? ePaper (14. Seiten, PDF) bitte über Kommentare, eMail oder Twitter anfordern.

Friday, November 04, 2011

Zeitungen 2011/12: Die wichtigsten Zahlen zum Jahr 2010


via / mehr BVZV Pressemitteilung:

Zeitungsverlage konnten beim Gesamtumsatz aus Anzeigen, Beilagen und Vertrieb im Vergleich zum Vorjahr ein leichtes Plus verzeichnen, der Umsatz stieg von 8,46 Mrd. Euro auf 8,52 Mrd. Euro (+ 0,71 %). Davon entfielen 8,01 Mrd. Euro auf die Tageszeitungen, die damit einen Zuwachs von 0,64 % erzielten.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs 2010 preisbereinigt um 3,6 % (2009: -4,7 %). Die Inflationsrate lag bei 1,1 % (2009: 0,4 Prozent). Dabei Geschäftentwicklung der Zeitungsverlage lag damit unterhalb des Entwicklung des BIP: 1,2 % minus bei den Anzeigen (2009: -15,9 %; wieder ein Plus von 2,3 % bei den Vertriebsumsätze, wie im Vorjahr.

Die gedruckte Ausgabe des BDZV Jahrbuchs Zeitungen 2011 / 12 [ 540 S., Paperback, ISBN 978-3-939705-11-6 ] ist erschienen und gibt es im Buchhandel.

Hier, wie in jedem Jahr, einige Schaubilder zur Reichweite, der Entwicklung im Anzeigenbereich und eine Kosten- und Erlöseübersicht für Abonnement-Zeitungen (West?).

Reichweite der Zeitungen 2011
Leser pro Ausgabe (LpA), Angaben in Prozent


Basis: Deutschsprachige Bevölkerung ab 14 Jahre
Quelle: Media-Analyse 2011 Pressemedien II

Reichweite Tageszeitung nach Altersgruppem


Basis: Deutschsprachige Bevölkerung ab 14 Jahre, Angaben in Prozent
Quelle: Media-Analyse 2011 Tageszeitungen


Tuesday, November 01, 2011

Was Zeitungsverlage in Sachen Social Media machen, wollen

eine Studie von Bulletproof Media für den BVZV.

Aus der Pressemitteilung:

„Nie waren die Bedingungen zur Organisation und Produktoptimierung besser als heute, und Social Media schafft dafür die Voraussetzungen“, sagte Christian Hoffmeister, Geschäftsführer der Agentur Bulletproof Media (Hamburg) und Autor der Studie, für die 400 Internetangebote von Zeitungen analysiert und Top-Manager wie Chefredakteure von 130 Zeitungstiteln (60 Verlage) befragt wurden. Verlegern wie Chefredakteuren sei bewusst, dass das Potenzial von Social Media noch nicht ausgeschöpft sei, so Hoffmeister. Fast alle Verlage planten daher den weiteren Ausbau ihrer Aktivitäten. Die Studie belege, dass bereits 40 Prozent der Zeitungen eigene Communitys aufgebaut hätten; mehr als ein Viertel (26 Prozent) setzten Leserreporter ein und fast ebenso viele nutzten Social Media, um mehr darüber zu erfahren, was die Menschen bewegt und welche Rolle die Zeitung dabei spielt (u.a. Facebook-Umfragen, Themenmonitoring)."
 Hier einige Ergebnisse - die gesamte Studie ist käuflich.

Social Media: Zielsetzung der Nutzung

Social Media: Verantwortlich für die Umsetzung


Social Media: Umsetzung nach Aktivitätsgrad

Wednesday, July 27, 2011

ma 2011 Tageszeitungen - Die Reichweiten in %

Die Gesamtreichweite aller Zeitungen liegt bei 68,4 %, das sind über 48 Mio. deutschsprachigen Personen ab 14 Jahren.

Chart: ma 2011 Tageszeitungen Prozent

Dies ist eine interaktive Info-Grafik. Über die Doppelstriche neben der Grafik, können Sie die Auswahl variieren. Wenn Sie mit der Maus über die Datenreihen fahren, erhalten Sie die genauen Werte der einzelnen Datenpunkte. Außerdem können Sie in der unteren Menüleiste Datenreihen ein- und ausblenden sowie die Grafik als Bild oder als interaktive swf-Datei speichern oder ausdrucken. Wenn Sie diese Info-Grafik in Ihre Webseite einbinden möchten, können Sie sich dafür mit einem Klick auf den Menüpunkt „Einbinden“ den Embed Code kopieren.
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ma 2011 Pressemedien II - Zeitschriften ohne Nachwuchssorgen

Die Zeitschriftennutzung bleibt weitgehend stabil: Bei der Betrachtung der Einzeltitel halten sich Gewinner und Verlierer fast die Waage. Von den 171 ausgewiesenen Zeitschriften, Wochenzeitungen und Supplements verlieren 83 an Reichweite – 86 Titel steigern ihr Reichweitenniveau oder halten es.

Chart: ma 2011 Presse II LpA 1

Dies ist eine interaktive Info-Grafik. Über die Doppelstriche im Datenslider neben der Grafik können Sie die Auswahl variieren. Wenn Sie mit der Maus über die Datenreihen fahren, erhalten Sie die genauen Werte der einzelnen Datenpunkte. Außerdem können Sie die Grafik als Bild speichern. Wenn Sie diese Info-Grafik in Ihre Webseite einbinden möchten, können Sie sich dafür mit einem Klick auf den Menüpunkt „Einbinden“ den Embed Code kopieren.
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Wednesday, July 20, 2011

Nachgetragen: Promedia Umfrage zur Nutzung von Tageszeitungen durch SchülerInnen

Klar, die Umfrage ist auch ein Poll in eigener Sache "Medienerziehung Pro Print ". Da in der Promedia-Pressemitteilung zur Bedeutung der Zeitung und des Zeitungsprojekts u.a. mit

- insgesamt greifen sie nach einem Zeitungsprojekt zu knapp zwei Dritteln mindestens gelegentlich zur Tageszeitung

- 68,2 % der Umfrageteilnehmer sind sich sicher, dass die tagesaktuellen Printmedien auch in Zukunft bestehen werden und der Optimismus steige bei der Teilnehmergruppe der 14 - 19-Jährigen sogar auf 71,2 % an

argumentiert und fleißig abgedruckt wird, lohnt sich vielleicht ein zweiter Blick auf die Ergebnisse ... und angemerkt, es geht hierbei um Tageszeitungen (gelegentlich) ... nach der Teilnahme an dem Zeitungsprojekt

Anzahl der Umfrageteilnehmer nach Altersgruppen

  8 - 13 Jahre:    701 Teilnehmer
14 - 19 Jahre: 1.422 Teilnehmer
  8 - 19 Jahre: 2.123 Teilnehmer



Mindestens 'Gelegentlich' lesen 65,3 % eine Tageszeitung. Als Beurteilungskriterium, ob hier ein treuer TageszeitungsleserIn heranwächst, würde ich hier eher 'Immer' bis 'Häufig' heranziehen ...



Nach einem erfolgreichen Zeitungsprojekt in der Schule ... glauben 68,2 %, dass es (auch) noch gedruckte Zeitungen geben wird ...


Aber knapp 40 %, bei den 14 - 19-jährigen sogar 45,1 % haben auch nach dem Projekt eine Präferenz fürs Internet als Nachrichtenquelle.

Interessant wäre wohl auch die Frage gewesen, wo findest Du Nachrichten / wo finden Dich Nachrichten, die für Dich wichtig / interessant sind am häufigsten.

Quelle: Ausstellungstafeln zur Promedia Umfrage (PDF)

Postskriptum:
Um Promotion für das Lesen von gedruckten Zeitungen zu betreiben, sind diese Zahlen "hoffnungsvoll". Wenn allerdings Zeitungsmacher sich mit solchen Zahlen trösten bzw. zum Vorwand nehmen um die Hände in den Schoß zu legen, dann sehe ich schwarz für unsere Branche, für unsere Mission!

Friday, July 15, 2011

BLM Forum: Die Relevanz der Mediengattungen für die Meinungsbildung

Aus der Präsentation auf dem BLM Forum:
Das Fernsehen ist nach wie vor das wichtigste Medium für die Informations- und Meinungsbildung (Deutschsprechende Bevölkerung ab 14 Jahre). Mit einer Tagesreichweite von rund drei Viertel (74%) liegt es deutlich vor dem Radio (53% Hörer gestern) und der Tageszeitung mit 43%. Mit Abstand folgen das Internet (26% „informierende“ Nutzer gestern) und Zeitschriften oder Wochenzeitungen (9%).

Das Internet ist die Mediengattung, die sich in ihrer Nutzerschaft am meisten von den anderen unterscheidet. Das Internet trennt Männer und Frauen (33% vs. 19% Nutzer gestern), formal höher Gebildete von den formal weniger Gebildeten (11% max. Hauptschule vs. 48% Nutzer gestern mit (Fach-) Hochschulreife), Jüngere und Ältere (40% 14-29-jährige Nutzer gestern vs. 14% bei den 50+). Allerdings nimmt der Anteil der über 50-Jährigen unter den „sich-informierenden-Onlinern“ zu: Er ist von 16% in 2009 auf aktuell 24% gestiegen.

Die überwiegende Mehrheit der informierenden Seher und Hörer gestern (76% bzw. 71%) informiert sich bei den Öffentlich-Rechtlichen. Online sind Portale (62%) und Soziale Netzwerke / User Generated Content mit 41% bzw. 40% häufiger besuchte Informationsquellen als öffentlich-rechtliche Angebote.









Die komplette Präsentation von tns infratest | BLM (34 S., PDF)

via / mehr auf der Website der BLM

Tuesday, July 05, 2011

BDZV-Jahrespressekonferenz: Die gute Konjunktur findet anderswo statt



in Stichworten - die Pressemitteilung vom 5. Juli 2011

Zeitungsverlage Geschäftsentwicklung 2010
Tageszeitungen, Wochenzeitungen und Wochen- und Sonntagszeitungen sowie Supplements

Gesamtumsatz: 8,5 Mrd. Euro, plus 0,7 %

Werbeumsätze: 3,9 Mrd. Euro, minus 1,2 %

Vertriebsumsätze: 4,6 Mrd. Euro, plus 2,3 %

Zeitungsauflagen: minus 2,35 %

Zeitungsverlage Geschäftsentwicklung 2011

Werbeumsätze (die ersten 4 Monate):
Millimeteranzeigen: minus 4,2 % (Volumen)
Geschäftsanzeigen: minus 11,4 %

Ausblick

Auch wenn die Monitarisierung system- und wettbewerbsbedingt (Google&Co, ARD/ZDF&Co) der Online / Mobile den Rückgang der traditionellen Zeitungsgeschäfts nicht ausgleiche, so kämen zu einer Reichweite von Zeitungen (Print) bei der Bevölkerung ab 14 J. von 73 %, rund 52 % der Internetnutzer (26 Mio.) die bereits heute Websites von Zeitungen besuchen würden.

Saturday, July 02, 2011

Bernhard Pörksen: Fordert eine breite Debatte über den Wert des Gedruckten

Zuerst entschuldige ich mich für einen Tweet, in dem ich eine Statement in der Q+A Session von Pörksen, dem ganz und gar unschuldigen Hans Werner Kilz zugeordnet hatte (aus einem Livestream) ..., sorry.

Bernhard Pörksen der Mutmacher und Händchenhalter auf dem 37. Kongress der Deutscher Lokalzeitungen


Foto: Michael Wittig (Ausschnitt)
"In seiner Keynote warnte der Tübinger Medienwissenschaftler Prof. Bernhard Pörksen die Branche davor, weiterhin negative Zukunftsszenarien für das gedruckte Blatt zu beschwören. Dies könne ein kreativitätsfeindliches Klima zur Folge haben. „Es steht zu befürchten, dass sich die Krisenerfahrung auf beiden Seiten, die der Verleger wie die der Mitarbeiter, zu einer Sinn- und Kreativitätskrise ausweitet“, sagte Pörksen.

Stattdessen solle man Bilder des Gelingens stark machen und die Stärken der gedruckten Zeitung im Webzeitalter verinnerlichen. Noch gäbe es kein Medium, was die publizistische und gesellschaftliche Leistung der Zeitung ersetzen könne. „Wieso glorifizieren Medienschaffende eigentlich Laienpublizisten, die die Frage der Refinanzierung von Qualität selbst in keiner Weise gelöst haben, und die sich nicht als Alternative zum klassischen Journalismus positionieren können?“, gab Pörksen zu bedenken. In Zeiten der Entgrenzung, Hybridisierung und Ökonomisierung brauche der Qualitätsjournalismus endlich mehr Wertschätzung. Gegenüber der Schnelligkeit des Internets gelte es, die unvermeidliche Verzögerung des Gedruckten in einen sichtbaren Vorteil umzudeuten und die Zeitung als Medium des unverzichtbaren „zweiten Gedankens“ zu etablieren. „Dazu brauchen wir eine breite Debatte über den Wert des Gedruckten, eine massive Intervention der Verleger, der Publizisten, der Wissenschaften, aller, die sich für kulturelles Kapital begeistern können“, forderte Pörksen."
Aus der Zusammenfassung des VDL (PM)

Nachtrag: aus KONTEXT: Wochenzeitung
Festrede von Bernhard Pörksen zur Verleihung des Hansel-Mieth-Preises der Agentur Zeitenspiegel.

Bullshit kennt jeder

Wednesday, January 19, 2011

Destatis Preis-Kaleidoskop: Verbraucherpreise für Zeitungen +Zeitschriften, Bücher 2010 vs 2009

Sicher besuchen sie regelmäßig Destatis.de, die Website des Statistischen Bundesamts und sind auch schon mal über die informative Anwendung 'Preis-Kaleidoskop' gestolpert. Hier lässt sich - grafisch-interaktiv - der Waren- und Dienstleistungskatalog des Bundesamtes durchstreifen und nach dem Gewicht der jeweiligen Warengruppe und Dienstleistunggruppe suchen und und ihrem Beitrag zur (Verbraucher-)Preissteigerung.

Auf dem Chart haben wir die Preisentwicklung von Zeitungen und Zeitschriften, Büchern und Bild- und Tonträgern Dezember 2010 vs Dezember 2009 aktiviert.
 


P.S.
Die (Gesamt-)Inflationsrate für den Verbraucherkorb lag im Dezember bei 1,7 %.

Snapshot Dezember 2010. Hier selbst entdecken und stöbern.

Saturday, November 13, 2010

Sunday, October 31, 2010

Update: Wie viele Zeitschriften gibt es in Deutschland?



Wie viele Zeitungen und Zeitschriften gibt es in Deutschland? - Ausgabe 2012 -

Der Zeitschriftenmarkt in Deutschland
'Wie viele Zeitungen und Zeitschriften gibt es in Deutschland' 

Es ist Zeit für ein Update zum Update zu den oft recherchierten Fragen

Wie viele Zeitungen gibt es in Deutschland?
Wie viele Zeitschriften gibt es in Deutschland?
Wie viele Fachzeitschriften gibt es in Deutschland?


Nicht immer belastbar, schon gar nicht offiziell und so wird es auch hier wieder Updates und Korrekturen geben - Ihr Input jedenfalls ist wie stets auf diesem Blog, herzlich willkommen! Und ich gebe zu, dass ich Zahlen der Österreichischen und Schweizer Statistik / Verbände nicht recherchiert habe, aber auf Wunsch gerne hier nachtrage!

Der BDZV (Bund deutscher Zeitungsverleger) bezieht sich in 'Zeitungen 2010/11', auf IVW Zahlen für das II. Q. 2010 und meldet

  347 Tageszeitungen (und 1.509 Ausgaben von Zeitungen)
    26 Wochenzeitungen
      6 Sonntagszeitungen


mehr

Der VDZ (Verband Deutscher Zeitschriftenverleger) wirbt mit rd. 400 Mitgliedsverlagen, die mehr als 3.000 Titel verlegen [das umfasst Publikumszeitschriften, Fachzeitschriften sowie Konfessionelle Zeitungen und Zeitschriften, in den Einzeldarstellungen wird dann auf die IVW verwiesen]. Die Mitgliederdatenbank kennt 336 Mitglieder (minus 20plus Fördermitglieder), netto also ca. 310 - 315 Mitgliedsverlage.

Laut Branchenverband Deutsche Fachpresse liegt die Anzahl der Fachzeitschriftentitel bei 3.852 (Fachpressestatistik für 2009). In der Mitgliederdatenbank werden 372 Verlage (Oktober 2010) ausgewiesen.

Die IVW (Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V.) meldet (III. Quartal 2010)

   394 Zeitungen (369 Tages- und 25 Wochenzeitungen)
   888 Publikumszeitschriften
1.162 Fachtitel

VU Meynen Werbeträgerstatistik Fach- und Wirtschaftsmedien wertet aus

  447 Fachtitel (inkl. 4 Titel Wirtschaftspresse (per September 2010)

Die ZAS Publikumszeitschriften (Zentrale Anzeigenstatistik des VDZ) im III. Quartal 2010

  381 Titel und Supplemente
      (darunter auch einige Kundenzeitschriften, Fachzeitschriften und die Zeit)

Die Nielsen Werbestatistik wertet aus (Oktober 2010)

  230 Zeitungen (etwa)
  775 Publikumszeitschriften, inkl. Kundenzeitschriften (mehr als)
  240 Fachpublikationen (etwa)

Der Media-Daten Verlag wirbt mit

2.700 Publikumszeitschriften und Supplementen (rund)
3.500 Fachzeitschriften (rund)
   600 Zeitungen (Tarife) (ca.)
1.600 Anzeigenblätter (Tarife) (ca.)

Der Banger - Zeitschriftenkatalog wirbt mit gelisteten Titeln D-A-CH

  6.000 wissenschaftliche Zeitschriften (ca.)
11.100 Fachzeitschriften (ca.)
  5.000 Publikums-, konfessionelle und politische Zeitschriften (ca.)
  2.200 Loseblatt-Werke (ca.)

und
 6.200 Verlagen (ca.)

Das MVB AdB Adressbuch für den deutschsprachigen Buchhandel lobt aus

24.000 Verlage, plus Selbstverlage (ca.) - davon ca. 1.700 Mitglieder im Börsenverein
  7.500 Buchhandlungen (knapp)

ZIS (Zeitschriften-Informations-Service)

nahezu und über 4000 Fachzeitschriften, wissenschaftliche Zeitschriften und Kulturzeitschriften von knapp 800 Verlagen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz

ZIS-Katalog „Fachzeitschriften 2010 – Verzeichnis mit Bezugspreisen“ mit 1500 Titeln von 300 Verlagen

Berücksichtigt man insbesondere kleinere Verlag und deren Publikationen, sowie wissenschaftliche Zeitschriften, welche den genannten Verbänden nicht angeschlossen sind, komme ich auf geschätzt ca. 8.250 Periodika (mit mindest quartalsmäßigem Erscheinen):

VDZ Publikumszeitschriften: ca. 2.200 Titel
Deutsche Fachpresse: ca.  3.850 Titel
plus
Wissenschaftliche Zeitschriften, und nicht den Verbänden angeschlossen Verlage 2.200 - 5.500 Titel

Gesamt ca.: 8.250 - 11.550 Titel


An den historischen Zahlen zur Anzahl der Fachzeitschriften hat sich nichts geändert...
Aufstieg und Blütezeit deutschsprachiger Fachpublikationen

1867: 1.140
1874: 1.855
1880: 2.727
1890: 2.994
1900: 4.820
1910: 5.861

Quelle: die vogel story von Peter Johanek

Weitere Quellen:
- International Association of Scientific, Technical & Medical Publishers Stats
- Zeitschriftendatenbank (ZDB)

Friday, October 22, 2010

Zeitungen, Reichweite und Verlustbilanz nach Altersgruppen

Ein Anteil von rd. 1/5 bis 1/4 des Medieneinkaufs in Deutschland (je nach Basis und Quelle) fließt in das Angebot der Fernsehsender, und dort natürlich insbesondere in die Kassen der privaten Fernsehsender. Die Öffentlich-rechtlichen Anstalten haben ja die GEZ und zukünftig die Haushaltsabgabe, die neuen Rundfunk-Euro des Kurt Becks & Co.

Diese (genauer RTL) haben einmal als clever Verkaufsidee die sog. Werberelevante Zielgruppe der 14 - 49 jährigen "entdeckt" bzw. "propagiert" (i.S. v. aus den Staaten abgeguckt) und kümmern sich (im Nachweis der Werbeattraktivität des Mediums) nicht um die 50plus Menschen unseres Landes ... die unser Land besitzen, regieren und nach ihren Vorstellungen prägen.

Auf der anderen Seite wissen wir das die Werbeplattform Zeitung unseres Landes zwar deutliche Reichweitenverluste hinnehmen mussten, aber insbesondere bei den 50plus noch immer hohe Reichweiten erzielen, die Lebenserwartung der noch Zeitungsleser steigt und Zeitungsanzeigenverkäufer von den TV-Spot-Verkäufern mehr oder weniger in Ruhe gelassen werden.



Die Tabelle zeigt, dass die Reichweitenverluste bei den sog. nicht werberelevanten Zeitungslesern moderate, bei den Umworbenen, aber massiv sind.



Und da wundert man sich ein wenig, warum für die verbliebenen, treuen Leser [mit einem attraktiven Zeitungsleser-/Kunden-Lebenszeit-Wert] so wenig auf die Beine gestellt wird ...

Zeitungs-Special: „ma Mediaanalyse Tageszeitungen 2010

Wednesday, October 20, 2010

BDZV: Die deutschen Zeitungen und Zeitschriftenverlage in Zahlen

Im Jahr 2010 (in Klammern 1991) gibt es nach Angaben des BDZV

   132 Publizistische Einheiten (158)
   347 Verlage als Herausgeber (410)
1.509 Ausgaben (1,673)
    19,4 Mio. verkaufte Tageszeitungsexemplare (27,3 Mio.)  - 28,9 %

Anzahl und Auflagen 2010



Umsatzentwicklung Gesamt




Entwicklung des Rubrikengeschäfts 2009 vs. 2010



Struktur Kosten und Erlöse



Reichweiten nach Altergruppen



Lesebeispiel:
Der Rückgang der Reichweite (ohne Berücksichtigung der veränderter Grundgesamtheit) betrug für die Gesamtbevölkerung 10, 8 %. Bei den 14 - 19 jährigen 23,2 %, 20 - 29 jährigen 19,0 % ... bei den 60 - 69 jährigen 5,1 % und die über 70 jährigen 3,0 %.

Diese und mehr Zahlen und Daten gibt es auf bdzv.de (PDF)

Thursday, September 09, 2010

ARD / ZDF Studie: Massenkommunikation ist TV und Radio

nur bei den 14 - 29 Jahren begegnen sich TV, Radio und Internet auf Augenhöhe ... (systembedingt?)


vergrößern

TV gewinnt und regiert (nach dieser Studie) mit jetzt 220 Minuten, Radio baut ab auf 187 Minuten und das Internet rast - in deutlichem Abstand - hinterher. Weit abgeschlagen (in dieser ARD / ZDF Studie) sind Tageszeitungen mit 23 Minuten und Zeitschriften mit 6 Minuten täglicher Nutzungszeit.

Die Studie berichtet auch über Mediennutzung im Tagesablauf, die Nutzungsmotive, sowie Zahlungsbereitschaft und die Zukunft der Medien.

Das komplette Handout (37 Seiten, PDF) hier auf media-perspektiven.de

Nachtrag: Januar 2012
Haben die gedruckten Medien noch eine Zukunft oder, Wie die ARD/ZDF Langzeitstudie Massenkommunikation - Mediennutzung und Medienbewertung (ihre) Welt abbildet [Patrick Priesmann]
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